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6 Kapitel - 6.585 Wörter - Erstellt von: Akina - Aktualisiert am: 2017-11-24 - Entwickelt am: - 1.544 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In der Stadt Youkaji gab es in der letzten Woche mehrere Morde auf junge Mädchen die zur Highschool gingen. Dazu taucht noch ein Geheimnisvoller Schüler auf, der womöglich eine Schülerin erpresst. Die Schülerin Mai erlebt vieles was ihr Leben verändern wird....

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    ((bold))((big))Prolog((ebig))((ebold)) Es ist Nachts . Die Straßen sind wie leergefegt. Nur ein paar Laternenlichter erhellen die menschenleeren Stra


    Prolog

    Es ist Nachts . Die Straßen sind wie leergefegt. Nur ein paar Laternenlichter erhellen die menschenleeren Straßen. Man hörte nur die leisen schnellen Schritte und das schnelle Atmen einer Person. Das Mädchen blickte sich öfters um und rannte in eine Gasse. Sie blieb keuchend stehen und merkte erst zu spät, dass das eine Sackgasse war. Ein Schatten wurde auf dem Boden sichtbar und das Mädchen hielt kurz den Atem an. >>Du kannst mir nicht entkommen << Als das Mädchen diese Worte hörte weiteten sich ihre Augen. Ganz von allein drehte sie sich um und spürte einen stechenden Schmerz in der linken Brust. Sie fässt sich an die Wunde und fällt auf die Knie. Nur noch verschwommen sah sie die Umrisse ihrer Mörderin und ganz leise hörte sie ihr Kichern. Sie fiel nach Vorne und ihre Augen wurden glasig. Eine Blutlache breitete sich über den ganzen Boden aus und das Licht in ihren Augen erlischt . Von weitem hörte man die Polizeisirenen und das Echo vom Kichern der Mörderin. Der Fernseher wird angemacht und eine Nachrichtensprecherin fängt an zu berichten:"  Wir berichten live vom Tatort. Hier liegt ein Mädchen Namens Hitomi Kamizuka . Sie war nur 15 Jahre alt. Sie wurde vermutlich erstochen. Das ist schon der 10te Mord in dieser Woche und immer noch stellt man sich die Fragen: Wer ist diese Person? und was hat sie als Nächstes vor?" Der Bildschirm wird Schwarz und man hört das leise Schluchzen einer Frau und die gemurmelten Worte eines Mannes.

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    Mein Wecker klingelt, doch ich habe keinen Bock aufzustehen. Ich schlage auf den Wecker und er ist leise. Ich seufze zufrieden, drehe mich auf die and


    Mein Wecker klingelt, doch ich habe keinen Bock aufzustehen. Ich schlage auf den Wecker und er ist leise. Ich seufze zufrieden, drehe mich auf die andere Seite und gleite in den Schlaf. Plötzlich springt jemand auf mich rauf und brüllt: "Mai! Aufstehen! Es ist morgens! Los in die Schule! Hop Hop Hop" Takashi, mein kleiner Bruder, weckt mich jeden Morgen und ist eine richtige Nervensäge. " Takashi! Lass mich in Ruhe schlafen", murmle ich gedämpft durch das Kissen. Es wird mir weggezogen und auf mein Kopf geschlagen. Das geht jetzt eindeutig zu weit. Ich stehe auf und schubse meinen Bruder aus dem Zimmer, schließe die Tür und seufze niedergeschlagen." Nie hat man seine Ruhe". Langsam ziehe ich meine Schuluniform an und mache mir die Haare vor meinem Spiegel. Dann gehe ich los zur Schule. Unterwegs treffe ich noch meinen besten Freund Shun. Er hat nachtblaue, wuschelige Haare und grünblaue Augen. Er hat zwar eine komische Art aber genau deshalb mag ich ihn ja. "Hey~ Mai. Wie geht es~?", fragt er mich und ich antworte:" sehr gut und selbst so?" Er nickt und wir gehen zusammen weiter zur Schule." Sag mal. Hast du von dem Mord gestern Nacht gehört? Es soll nun Hitomi Kamikazuka getroffen haben", meint er zu mir und ich zucke leicht zusammen. Hitomi Kamikazuka war ein sehr nettes Mädchen gewesen. Ich mochte ihre dunkellila Haare sehr. Dass sie nun tot war, glaubte ich ihm nicht." mach doch keine Witze Shun. Ich weiss ja, dass Du sie nicht magst aber gleich zu sagen sie wäre tot, ist etwas zu heftig oder?", sage ich nervös lachend. Shun schaut mich ernst an und meint:" ich mache keine Scherze. Sie soll gestern ermordet sein. Ein direkter Stich ins Herz. Der Mörder konnte immer noch nicht gefasst werden". Mir läuft es kalt den Rücken runter und ich bleibe still. Shun mag niemanden besonders gern, aber über sowas macht er bestimmt keine Witze.... Arme Hitomi. So jung und schon tot. Es gab in dieser Woche schon 10 Tote aus unserer Schule. Ein neues Mädchen kam in unsere klasse und genau ab da fingen die Morde an. Ist das Zufall? Das Neue Mädchen heißt Kuraiko. Sie hat lange, rabenschwarze Haare und eine so blasse Haut wie aus Porzellan. Ihre Augen sind eisblau und sie hat ein sehr geisterhaftes auftreten. Ich fand sie vom ersten Tag an gruselig und ich hatte mich gefragt ob sie aus einem Gruselfilm kam. Leider war dies nicht der Fall. Sie sitzt nur in unserer Klasse und beobachtet uns. Die meisten beklagen sich, dass sie sich nicht konzentrieren können, wenn man sie so anstarrt, aber es hat keinen Zweck. Sie tut es trotzdem noch. In der Schule angekommen, sitzt das Mädchen schon auf ihrem Platz. Sie beobachtet jede meiner Bewegungen und mir läuft es kalt den Rücken runter. Wieso beobachtet sie mich? Wieso tut sie das? Will sie mich etwa auch töten? Ich schaue sie nicht an sondern setze mich auf mein Platz. Shun setzt sich vor mich hin und dreht sich zu mir um. Ich wagte ein Blick zu dem Mädchen. Als sich unsere Blicke treffen kriege ich eine Gänsehaut. Ihr Blick ist so emotionslos und doch flehend und intensiv als ob sie mich still um Hilfe ruft. Ich drehe mich wieder zu Shun, der vor meinem Gesicht rumschnipst." Erde an Mai! Hallo? Jemand zuhause?", fragt er und klopft mit der Faust gegen meinen Kopf." Das tut Weh Du Idiot!", keife ich ihn an und er lacht sich kaputt. Ich spüre ihren Blick in meinem Nacken, doch ich wagte nicht mich umzudrehen, aus Angst wieder diesen flehenden Blick zu sehen. Die Lehrerin kommt rein und alle Schüler setzen sich auf ihre Plätze und sind sofort ruhig." Wir haben einen neuen Schüler. Bitte komm rein", sagt sie in die Richtung der Tür. Ein Junge kommt rein, etwa 1,80 groß und verwuschelte, schwarze Haare und fast schwarzen Augen. Sofort als er eintrat hörte man die Seufzer der Mädchen. Ich Rolle nur mit den Augen und murmle leise das Wort Angeber vor mich hin. Sofort trifft mich der strafende Blick meiner Sitznachbarin und ich zucke zusammen. Was ich aber noch aus dem Augenwinkel bemerkt habe ist, dass das gruselige Mädchen hinten kaum merklich zusammengezuckt ist und ein bisschen zittert. Komisch..... Sonst ist sie immer so emotionslos. Hat sie jetzt etwa Angst? Aber wovor? Ich schüttele meinen Kopf und schaue zur Uhr." Bitte stell dich vor ", sagt die Lehrerin lächelnd und der Typ macht sein Mund auf. Genau wo er spricht kriege ich eine Gänsehaut und mir wird warm und kalt zugleich. Seine Stimme ist unheimlich und fesselnd zugleich." Mein Name ist Akaya und ich bin 17 Jahre alt. Schön euch kennenzulernen", sagt er und lächelt. Dieses Lächeln..... Es ähnelt diesem Mörder lächeln was man in jedem Horrorfilm sieht.... Sein Blick ist immer auf das Mädchen gerichtet die versucht ihren Blick abzuwenden. Man spürt förmlich ihre Angst. Aber woher kennen die sich? Das ist doch komisch..... Plötzlich guckt der Typ in meine Richtung und ich zucke leicht zusammen. Selbst sein Blick ist unheimlich. Es ist so intensiv und durchdringend als ob er versucht in meine Gedanken zu dringen. Ich blinzel kurz und er schaut wieder weg. Habe ich mir das gerade eingebildet? Das ist mir eindeutig zu viel.... Ich sollte weniger Bücher lesen....." Bitte setz dich neben Kuraiko und versuche dem Unterricht zu folgen so gut Du kannst", meint die Lehrerin und dieser Akaya geht nachhinten. Alle Mädchen blicken ihm nach nur Ich schaue stur auf die Uhr und versuche mein Herz zu beruhigen. Ich starre gedankenverloren vor mich hin. Plötzlich ruckelt es und ich kreische erschrocken auf." KYAAAAAH! Shun Du Idiot! Was erlaubst Du dir mich so zu erschrecken!", fahre ich ihn wütend an und er lacht sich kaputt. " Entschuldigung Prinzesschen. Das war nicht mit Absicht aber die Stunde ist nun vorbei Darling", sagt er spöttisch und steht auf. Verdammt! Ich habe die ganze Stunde verträumt! Mist..... Ich schaue zu Kuraiko und Akaya. Sie reden leise miteinander. Gut Akaya redet eigentlich eindringlich auf Kuraiko ein, die einfach wegschaut. Ich schlucke kurz und wende dann mein Blick ab. Das geht mich alles nicht an. Bestimmt entfernte Verwandten oder Bekannte oder so. " Ehm.... Shun.... Was haben wir denn jetzt?", frage ich ihn leicht verlegen und er lacht laut auf. Ich springe auf ihn zu und halte sein Mund zu. Die Blicke die gerade zu ihm sahen, wenden sich desinteressiert ab und ich seufze erleichtert auf. Ich merke etwas auf meiner rechten Schulter und als ich dorthin schaue erschrecke ich mich zu Tode und kreische schrill auf. Vor Schreck werden meine Knie weich wie Butter und ich sacke zu Boden." Entschuldigung. Ich wollte dich nicht Erschrecken aber ich würde gern mit dir allein reden wenn es ok wäre", sagt eine leise Stimme und ich hebe meinen Blick. Ich schaue in Kuraikos Augen und hole erleichtert tief Luft. Shun liegt schon auf dem Boden vor Lachen und ich stehe auf." Eeeeh.... Was willst Du?", frage ich sie noch einmal zur Sicherheit. Sie wollte mit mir alleine reden? Wieso? Wieso so plötzlich? Wie aus heiterem Himmel will sie mit mir reden? Versteh ich nicht....." Ich würde gern mit dir alleine reden, wenn es kein Problem darstellt", flüstert sie, sodass ich sie kaum verstehe." eeeh.... Ja.... Ja natürlich... Kein Problem.... Wann denn?", frage ich stotternd und sie denkt für einen Moment nach." jetzt" das war das einzige Wort. Das Wort was alles verändern sollte. Ohne zu wissen warum, fühlte ich das sich mein Leben an einem Wendepunkt befindet. Aber wieso? Ihre kalten Augen starren mich fragend an. Ich schaute zu Shun, der immer noch lacht und nicke. Mir bleiben die Worte in der Kehle stecken und ich kann nicht mehr antworten. Sie umfasst mein Handgelenk mit einem eisernen Griff und ich zucke bei der Berührung zusammen. Sie hat eiskalte Haut, die aber eigentlich total weich ist. Sie zieht mich mit sich raus aus der Schule. Sie zieht mich in ein Wald und immer tiefer hinein. Es wird immer dunkler, weil die Bäume immer dichter aneinander stehen. Mein Atem geht stoßweise und Schweisperlen laufen meine Stirn hinab. Wir laufen so schnell als ob uns jemand folgen würde." können..... Können wir...." Ich kann nicht mehr meinen Satz beenden, weil auf einmal ein eisigkalter Wind aufkommt. Sofort habe ich eine Gänsehaut am ganzen Körper. Wir bleiben endlich steht. Ich umarme mich selbst und schaue mich um. Es ist dunkel. Ob es nun dunkel ist, weil es spät ist oder weil die Bäume so nah aneinander stehen kann ich nicht genau sagen. Ich schaue zu ihr und warte. Den Rücken hat sie mir zugewandt." Mein Name ist Kuraiko. Kuraiko kyuka". Ihre Stimme klingt hell und ängstlich. Ich gehe näher an sie ran als sich plötzlich jemand dazwischen stellt. Ein großer Schatten steht zwischen Kuraiko und mir und macht komische Geräusche. Dann sackt er zusammen wie ein nasser Sack. Kurz trifft das Mondlicht das Gesicht vom Schatten und ich erkenne es. Meine Augen weiten sich vor Entsetzen und ich bleibe wie erstarrt stehen. Mein Kopf war völlig leer. Ich starre auf den Körper, der das Messer aus dem Bauch zieht. Es breitet sich eine große Blutlache aus. Der Schock sitzt tief in meiner Magengrube. Ich drehe mich zu Kuraiko, die ebenfalls schockiert zu dem Körper blickt. Es ist Shun. Ich falle auf die Knie und fange an zu zittern. Mir kommen Tränen in die Augen, die Warm meinen Wangen hinunter fließen." Shun..... Wieso? Wieso? Nein.....", hauche ich und er lächelt mich an." Ich sagte doch ich passe auf dich auf. Denkst Du ich hätte es nicht ernst gemeint?" seine raue Stimme durchdringt den dicken Nebel in meinem Kopf. Ich fasse auf seinen Bauch und fühle etwas Nasses. Erst jetzt registriert mein Gehirn das Shun verwundet ist. Die Tränen fließen weiter und ich nehme Shun's Hand." Nein..... Nein! NEIN DU IDIOT! DU TROTTEL! WIESOOOO? WIESOOO? DU DARFST MICH NICHT VERLASSEN". Ich schreie ihn an vor Wut und Traurigkeit. Meine Hand zittert und er grinst schwach." Ich hab es getan.... Weil...." Ein husten und ein kurzes röcheln. Schwer hebt sich seine Brust. "Ein Krankenwagen! KURAIKO! RUF DEN ARZT!", kreische ich hysterisch und schrill. Ich will nicht das Shun stirbt.... Nicht Shun! Nein! " Mai..... Bitte weine nicht.... Das steht dir nicht du Heulsuse ", röchelt Shun und ich beuge mich über ihn. Er legt mir seine Hand auf meine Wange." Ich..... Ich wollte.... Sagen..... Das..... Das ich..... Dich...... Lieb.....e....." haucht er. Das Licht verschwand in seinen Augen und seine Hand rutschte von meiner Wange. Meine Tränen tropfen von meinem Kinn auf seine Hand." Nein! Shun! Wach auf! SHUN WACH AUF! DAS IST NICHT WITZIG! NEIN SHUUUN!" Ich schluchze und lege mein Kopf auf seine Brust. Er ist tot. Diese drei Worte kreisen durch meinen Kopf. Ich schaue Kuraiko an und kreische los: "ALLES WEGEN DIR! DU HAST SHUN ABGESTOCHEN! DU MÖRDERIN! DU KLEINES MISTVIEH! HAU AB! VERPISS DICH AUS MEINEN AUGEN". Erst jetzt sehe ich, dass Kuraiko selbst weint und sich eine Pistole an den Kopf hält." D-Das w-w-wollte ich nicht..... Es.... Es tut mir leid". Ein Schuss. Blut spritzt auf mein Gesicht. Ich sehe wie Kuraikos lebloser Körper auf den Boden fällt. Ich sitze allein im Wald. Der Boden ist blutgetränkt und ich komme nicht mit dem Gedanken klar dass mein bester und einziger Freund tot sein soll." Shun..... Wach. Doch auf...... Bitte.... Es ist nicht witzig... Du warst doch noch nie witzig". Ich breche zusammen und weine weiter. Mein Gesicht, meine Kleidung und Meine hände sind voller Blut. Seinem Blut. Wieso..... Wieso gerade er? Wieso.....

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    In meinem Augenwinkel registriere ich helles Licht, doch ich nehme es kaum wahr. Mir ist eiskalt, doch den Schmerz spüre ich kaum. In meinem Körper


    In meinem Augenwinkel registriere ich helles Licht, doch ich nehme es kaum wahr. Mir ist eiskalt, doch den Schmerz spüre ich kaum. In meinem Körper hat sich eine Leere ausgebreitet. Eine Leere aus Einsamkeit und Trauer. Langsam verschwimmt alles vor meinen Augen. Das Blut und die Lichter werden immer dunkler, bis ich gar nichts mehr erkenne und mein Bewusstsein verliere. Ein leiser piep Ton dringt in mein Ohr. Langsam öffne ich meine Augen, aber muss sie sofort wieder schließen, weil grelles Licht mich blendet. Wo bin ich? Wie spät ist es? Was ist passiert? Neuer Versuch. Ich öffne die Augen und erkenne eine weiße Decke. Langsam setze ich mich aufrecht hin. Ich bin im Krankenhaus. Aber wieso? Ich habe jegliches Zeitgefühl verloren. Auch andere Gefühle wie Fröhlichkeit, Wut oder Glück fühle ich nicht mehr. Ich bin nur noch ein Schatten meiner selbst. Was ist passiert? Wieso bin ich hier? "Oh du bist wach Liebling", dringt die sanfte Stimme meiner Mutter an mein Ohr. Ich drehte den Kopf zu ihr und schaue sie aus leeren Augen an. Ich öffne den Mund, aber es will kein Ton Rauskommen also klappe ich ihn wieder zu und lege den Kopf schief. "Du bist Unterkühlt gewesen als die Polizei dich gefunden hat. Du lagst im Wald.... voll mit Blut und warst kurz vor dem Sterben.... Es tut mir so leid ", schluchzt meine Mutter und umarmt mich. Ich Checke gar nichts mehr, doch dann geht mir plötzlich ein Licht auf. Die Bilder zischen durch mein Gehirn. Vor meinen Augen spielt sich wieder die Szene ab, wie Kuraiko Shun abgestochen hat und wie sie sich dann selbst Umgebracht hat. Tränen rollen mir die Wangen hinab und ich fange an zu Zittern. Meine Augen sind vor Angst geweitet und ich schluchze auf."Er ist Tot.... Shun ist tot.... Mein einziger bester Freund", sage ich mit rauer Stimme und kralle mich ins Bett. "Ich weiss süße.... Ich weiss", meinte meine Mutter und streichelt mein Haar. Das bringt nichts, dass habe ich ihr schon tausend mal gesagt, aber sie hört ja nicht auf mich . Ich drücke sie von mir und drehe meinen Kopf weg, als Zeichen das ich allein sein will. Sie erhebt sich und geht aus dem Zimmer. In ihren Augen sehe ich die Besorgnis, aber das kümmert mich nicht. Als mein Blick Richtung Fenster gleitet sehe ich, dass es schon dunkel ist. Wie lange habe ich geschlafen? Ich schaue mich im Zimmer um. Neben meinem Bett stand eine Kommode wo ein Telefon drauf liegt. Daneben liegt ein Buch. Links stand dieses Herz Messgerät oder so, was die ganze Zeit dieses nervtötende Piep Geräusch von sich gibt. Oben an der Decke hängt ein kleiner Fernseher und an der Wand stehen zwei Stühle. Das Zimmer sonst ist leer und kahl. Genauso leer wie mein inneres. Ich höre ein seltsames Geräusch, das wie ein leises kichern klingt, aber mit einem kratzen im Hintergrund. Mein Blick wandert sofort wieder Zimmer Fenster und mir stockt der Atem. Vor dem Fenster steht eine Person. Eine Männliche. Mehr kann ich nicht erkennen, da der Mond durch das Fenster scheint. "Na wie ist es so allein zu sein", ertönt eine sehr raue und unheimliche Stimme. Meine Augen weiten sich und mein Atem verschnellert sich. Diese Stimme.... Sie kommt mir so bekannt vor... Nur woher? Die Person kommt auf mich zu. Seine Augen funkeln kurz rötlich und ich fing an zu kreischen. Mein Mund öffnet sich einfach und ein schriller Ton entfährt ihm. Die Person zuckt zusammen und rennt schnell zum Fenster. "Wir bekommen dich schon. Verlass dich darauf", flüstert er und in meinen Augen bilden sich Tränen. Nicht vor Trauer sondern vor dem Schock und der Angst. Meine Zimmertür wird aufgerissen und das Licht wird angeknippst. Ich habe irgendwann angefangen zu Zittern. Die Krankenschwester kommt panisch rein und schaut zu mir. Sie streichelt sanft mein Rücken und murmelt beruhigende Worte die alles andere waren als beruhigend. "D-Da.... Am Fenster.... D-D-Da w-war eine P-Person", stotter ich und zeige mit zittriger Hand auf das Fenster. "Aber es ist doch zu", sagt die Krankenschwester und guckt mich mit so einem Blick an. Ich kannte den Blick.... Das ist der mitleidige Blick, wenn Leute ein geisteskrankes Kind sehen. "Da war wirklich jemand.... Sie wollen mich töten! Sie wollen mich umbringen!", kreische ich panisch. Die Krankenschwester guckt überfordert. "Ich hole lieber den Psychiater. Warte hier", meinte sie doch ich reiße mich von allen kabeln und stehe wanken auf. " NEIN ICH BRAUCHE KEINEN PSYCHIATER! ICH BILDE MIR DAS NICHT EIN! ES IST REAL! SIE HABEN AUCH SHUN UMGEBRACHT", brülle ich panisch. Ich wanke zur Tür. Die Schwester will mich zurückhalten, doch ich schlage ihre Hand weg und meine Augen funkeln halb wütend halb panisch. " lassen sie mich.... Ich brauche kein Psychiater! Ich bin nicht verrückt! Rufen Sie meine Mutter an! Ich will hier weg", sage ich mit fester Stimme, die aber einen schrillen Unterton hat. Die Krankenschwester geht zögernd raus. Schnell Folge ich ihr denn ich habe Angst allein zu sein.... "Wir finden dich.... Egal wo du bist", flüstert die Stimme und ich laufe viel schneller als die Schwester. Wieso? Wieso kann ich nicht ein normales Leben führen!

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    ((cur))Neue Begegnung! Alte Erinnerungen?((ecur)) Es ist jetzt einen Monat her, seit mein bester Freund ermordet wurde. In der Zeit sind wir in einen



    Neue Begegnung! Alte Erinnerungen?

    Es ist jetzt einen Monat her, seit mein bester Freund ermordet wurde. In der Zeit sind wir in einen anderen Bezirk gezogen und es wurden 10 weitere Morde begangen. Mir geht es derzeit schon viel besser. Ich gehe auf eine neue Schule und habe auch wieder eine neue beste Freundin. In unserer Wohnung steht ein kleiner Schrein, wo ein Bild von Shun drin steht. Es klingelt an meiner Tür. Das muss wohl Mimi sein. Mimi Hikaru ist meine beste und einzige Freundin. Sie hat kurze rote Haare und violette Augen. Ich gehe zur Tür und öffne sie. Sofort werde ich umarmt und ich musste mich echt konzentrieren, um das Gleichgewicht zu halten. „MAI~♡“, sagt Mimi laut und schmiegt sich an mich. Mimi ist sehr anhänglich und kindisch, außerdem spricht sie in der dritten Person, um niedlicher zu klingen. Womit sie sehr Erfolg hat. „Mai-chan. Weißt du was Mi-chan gesehen hat?“, fragt Mimi mich und erklärt danach: „ Mi-chan hat ein Mädchen gesehen mit langen weißen Haaren und ganz vielen Metallketten, die überall runterhingen. Außerdem hatte die ein langer schwarzer Umhang. Ihr Kleid war lang und weiß aber unten war es zerrissen und war blutrot. Sie war ganz dünn und bleich. Außerdem hat sie mich angestarrt“. Ich bekomme eine leichte Gänsehaut und Mimi schaut zu mir hoch, mit einem leichten ängstlichen Schimmer in den Augen. Ich weiß, dass ich die Aufgabe habe, sie, als ihre beste Freundin, zu beruhigen. Doch mir fällt in dem Moment nichts ein. „Du…. Du hast es dir sicher nur eingebildet Mi-chan“, sage ich leicht monoton und streichle ihr dabei über den Rücken. Sie schaut mich leicht ungläubig an, doch fängt an zu lächeln. „Klar Mi-chan hat es sich sicher nur eingebildet“, flötet sie fröhlich und lächelt mich, wie ein kleines Kind, an, das gerade Kekse bekommen hat. Ich frage mich was Mimi da nur gesehen hat. Ich streichle ihr weiterhin über den Rücken und so stehen wir ein paar Minuten lang. Ein lauter Knall lässt uns zusammenzucken. „Was war das?“, fragt Mimi mich und fängt wieder an leicht zu zittern. Ich zucke ahnungslos mit den Schultern und schaue mich um. „Krass. Habt ihr das gehört? Es war alles still auf einmal Boom! Das ist ja Mega“, schreit mein kleiner Bruder Takashi und kommt auf uns zu gehüpft. Gerade kommt auch eine SMS von Selena rein: - hey. Könntest du mich vielleicht abholen? Meine Mutter meinte zu zweit wäre es besser rauszugehen-. ich schicke ihr ein klaro und ziehe mich an. Dann schaue ich zu Takashi und Mimi, die mich erwartungsvoll anstarren. „Mimi und Takashi ihr bleibt hier. Ich gehe noch einmal raus und hole Selena ab, für die Übernachtungsparty“, sage ich streng und nehme meinen Hausschlüssel. Danach schaue ich noch einmal auf die Uhr. 21:54 Uhr. Es wird schon recht dunkel aber ich denke es sind noch viele Leute unterwegs. Ich gehe los und laufe die Straße runter. Ich habe mich wohl geirrt, denn niemand ist mehr auf den Straßen. Ein paar Laternen flackern, doch es blieb totenstill. Vermutlich sind alle zuhause durch diesen lauten Knall vor 5 Minuten. Ich stecke meine Hände in die Jackentasche und ziehe den Schultern etwas hoch. Da es schon Herbst ist, ist es ganz schön kühl geworden. Ich spüre ein leichtes unangenehmes pieken im Nacken. Das sind vermutlich nur leichte Nackenschmerzen, dadurch, dass Mimi sich immer an meinen Hals hängt. Also achte ich nicht weiter drauf. Unbeirrt und immer noch leicht optimistisch, gehe ich die Menschenleere Straße entlang. Nun wird das stechen in meinem Nacken immer doller und es fängt an zu ziehen, auch in meinem Bauch habe ich ein ungutes Gefühl, beobachtet zu werden. Ich drehe meinen Kopf leicht zur Seite, sodass ich aus dem Augenwinkel über meine Schulter schauen kann, doch ich sehe niemanden hinter mir. Ich Wende den Blick langsam nach vorne und kreische plötzlich erschrocken auf, dabei bleibe ich ruckartig stehen. Genau vor meiner Nase ist eine Laterne und es fehlen noch genau drei Zentimeter, bis ich mit ihr zusammengestoßen wäre. Ich atme erleichtert auf und schaue mich um ob jemand rausgekommen ist oder aus dem Fenster guckt, doch niemand ist da. Ich schaue kurz auf mein Handy, wo das Display mir 22:04 Uhr zeigt. Ich sollte mich so langsam beeilen. Schnell gehe ich also wieder meinen Weg, doch diesmal nicht mehr ganz so optimistisch, wie am Anfang. Das Gefühl beobachtet zu werden lässt mich überhaupt nicht mehr los und ich habe eine leichte Gänsehaut an den Armen. Ich sehe aus dem Augenwinkel einen schwarzen Schatten in eine Gasse huschen und bleibe mal wieder augenblicklich stehen. Mein Blick ist fest auf diese Gasse gerichtet, wo der Schatten verschwunden ist. Der Wind weht zwischen den Häusern und macht ein leises unheimliches Geräusch, das wie ein leises heulen klingt. Ich schaue nur wie gebannt in die Gasse und hoffe, dass ich nicht paranoid werde und doch etwas gesehen habe, dass in diese Gasse gehuscht ist. Doch nichts rührt sich. Also gehe ich ganz vorsichtig weiter. Meine Schritte werden langsamer und vorsichtiger. Mein Blick huscht von einer Seite zur anderen. Ich zücke mein Handy und gebe die Nummer von Selena ein. Es tutet vier-mal und dann kommt eine nette Frauenstimme: „Guten Tag. Die von ihnen gewählte Rufnummer ist leider nicht erreichbar. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.“ Ich habe wieder dieses leichte ziehen in meinem Nacken und schaue mich um. Dieses Gefühl…. Dieses unheimliche Gefühl beobachtet zu werden, wie ein kleines Insekt was man gefangen hat und studieren will. So komme ich mir gerade vor.

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    ((bold))Kapitel 4:((ebold))((cur)) Nachts passiert immer etwas…((ecur)) Ich stehe vor dem haus wo Selena wohnt. Das Licht im Wohnzimmer ist noch an.
    Kapitel 4: Nachts passiert immer etwas…

    Ich stehe vor dem haus wo Selena wohnt. Das Licht im Wohnzimmer ist noch an. Ich klingle 3 mal hintereinander und warte. Das Gefühl beobachtet zu werden blende ich aus und starre nur stur auf die Tür. Eine Frau öffnet mir die Tür und lächelt mich an. Es ist Selena’s Mutter, die mich anlächelt und kleine Falten bilden sich um ihren Mund. „Guten Abend Frau Mitsuno. Es tut mir leid für die späte Störung aber ich wollte Selena abholen“, sage ich lächelnd und Frau Mitsuno schaut mich fragend an. „Tut mir leid dir das sagen zu müssen, aber Selena ist schon alleine losgegangen. Ist sie dir denn nicht begegnet?“, fragt die Mutter und ich denke kurz nach. Dann schüttle ich den Kopf und antworte dann aber: „ vielleicht hat sie ja den anderen weg genommen. Ich bin ja den kürzeren gegangen um schneller hier zu sein. Vielleicht ist sie ja schon bei mir zuhause. Ich werde dann gehen. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht Frau Mitsuno“. Selena's Mutter lächelt mich an und meint: „den wünsche ich dir auch Mai“. Sie schließt die Tür und ich wähle unsere Telefonnummer. Es tutet 3mal und dann knackt es kurz. „Ja Hallo? Hier Mi-chan“, flötet eine fröhliche Mi-chan in den Telefonhörer. „Ah Mi-chan. Hier ist Mai. Ich wollte fragen ob Selena schon bei euch ist“, sage ich genauso fröhlich doch Mi-chan sagt etwas was mir gar nicht gefällt und mich in meiner Bewegung einfrieren lässt. „Nein. Sie ist nicht hier Wieso?“, fragt Mi-chan doch ich lege einfach auf. Wo ist Selena wenn sie nicht bei uns zuhause ist. Ob der Schatten was damit zu tun hat? Das kann eigentlich kaum sein… ich hab es mir doch nur eingebildet. Ich höre leise Schritte doch denke mir nichts dabei, also laufe ich weiter. Total in Gedanken versunken bemerke ich nicht wie jemand immer näher auf mich zu kommt und hinter mir läuft. Ich laufe weiter und denke nach. Wo kann sie sein? Warum sollte ich sie abholen, wenn sie eh alleine losgeht. Das passt alles gar nicht zusammen. Ein dumpfer Schlag hallt durch die Straßen und ich falle zu Boden. Es wird alles schwarz vor meinem Auge und ich spüre nur noch den kalten Boden unter mir.

    Ein kalter Wind wehte durch meine Haare und ich schlug meine Augen auf. Wo war ich hier? Das sah aus wie ein Labyrinth….. Ein Heckenlabyrinth. Ich hasste Labyrinthe…. Langsam ging ich einen weg entlang, da ich in einer Sackgasse stand gab es nur ein weg. Wie kam ich hierher? Was musste ich tun? „Pass auf… man verfolgt dich. Komm lebend raus dann sag ich dir wo du bist“, wisperte eine leise Stimme und mir lief es eiskalt den Rücken runter. Diese Stimme…. Sie kam mir so bekannt vor. Eine tiefe unheimliche Stimme. Aber was meinte er mit lebend? Ich hörte ein knackende Geräusch hinter mir und drehte mich langsam um. Was ich da sah erschreckte mich zu Tode. Dort stand Selena. Sie hatte ein langes weißes Kleid an, was blutbefleckt war. Da wo eigentlich ihre blauen Augen sein sollten, dort waren tiefe Löcher und Blut fließte aus ihnen. Ihre Mundwinkel waren eingeschnitten, sodass es aussah als ob sie lächelte. Sie war total dünn, sodass man ihre Knochen deutlich sah und ihre schwarzen haare lagen platt an ihrem Kopf. Sie war total bleich und hatte eine blutige Kettensäge in der Hand. „Komm her~ komm her~ ich zu dir doch nichts. Sei doch so lieb und lass mich deine Augen nehmen“, sagte sie mit einer zittrigen aber gruseligen Stimme. Sie hob die Kettensäge und machte sie an. Es dröhnte laut in meinen Ohren doch ich könnte mich nicht bewegen. Ich war wie gelähmt und starrte die Gestalt, die mal Selena war nur an. Sie ging ein Schritt auf mich zu und plötzlich kontrollierte ich mein Körper wieder. In meinem Kopf machte es klick und ich fing an zu kreischen. Es war ein hoher schriller Ton, der durch das ganze Labyrinth hallte. Ich drehte mich um und fing an zu rennen. Verzweifelt suchte ich irgendwelche Wege aus um den Ausgang zu finden. „Renn doch nicht weg~ ich will doch nur deine Augen haben. Was ist schon dabei~ komm her“, sagte sie mit dieser unheimlichen Stimme. Es war stockdunkel in dem Labyrinth und ich hörte nur mein Atem und meine Schritte. Langsam verhallte das Geräusch der Kettensäge und auch meine Schritte würden langsamer. Meine Augen waren mit Tränen gefüllt und mein Herz raste als wollte es aus meinem Brustkorb entspringen. Ich schaute mich suchend um nur leider fand ich nichts. Ich sah nur den weg vor mir wie er in der Dunkelheit verschwand. Jetzt wusste ich auch was er mit lebend meinte. Sie würde mich umbringen wenn sie mich bekam. Jetzt hieß es: „Sei schneller als deine Freundin“. Ich spürte etwas in meiner Tasche. Es war eine Taschenlampe. Froh über den Fund schaltete ich sie an. Vor mir erschien das Gesicht von, der gruseligen Selena die mich ohne ihre Augen anstarrte. „Geeeefunden“, flüsterte sie und hebte die Kettensäge. Schreiend rannte ich den weg zurück den ich gekommen war und kam in eine Sackgasse. Ich hoffte sie kam erst mal nicht, aber ich hörte leise die Kettensäge, die immer näher kam. Verzweifelt suchte ich einen Ausgang doch eine Sackgasse blieb eine Sackgasse, egal wie sehe man sucht. Ich knipste die Taschenlampe schnell aus und versuchte mein Atem zu beruhigen, was nicht sehr einfach war. „Komm raus. Komm raus wo auch immer du bist. Ich werde dich finden und ich werde dich töten“, singt sie mit einer brüchigen, gruseligen Stimme. Was sollte ich tun? Ich saß hier fest in dieser Sackgasse…. In dem Heckenlabyrinth und bangte um mein Leben. War dies mein Ende? Werde ich nun sterben? Ich horchte auf doch nix war zu hören. War sie weg? Könnte ich nun wieder kurz aufatmen? War ich für eine kurze Zeit in Sicherheit? Ich nahm die Taschenlampe mit zittrigen Händen und spürte einen warmen Windzug vor mir. Er stank nach verwesenden und nach Blut. Ich weitete die Augen und hob die Taschenlampe. Ich zitterte am ganzen Körper und der Angstschweiß brach aus meinem Körper und lief mir eiskalt den Rücken runter. Meine Hand mit der Taschenlampe zitterte wie Espenlaub. Ein weiterer Windzug kam mir entgegen und ich führte langsam meinen Daumen zum Schalter der Taschenlampe. Meinen Hand war klatschnass vom Schweiß und ich drückte auf den Knopf. „Ich hab dich“, wisperte die Person vor mir mit einem fetten Grinsen im Gesicht. Sie hob die Kettensäge und ich fing an zu kreischen.


    Ich schrecke hoch und schaue mich panisch um. Wo bin ich? Ich saß auf einem Bett in einem mir unbekannten Zimmer. Ich hatte ein nasses Handtuch auf meiner Stirn liegen. Neben dem Bett steht ein Stuhl und darauf sitzt ein Junge. Er hat die Arme vor der Brust verschränkt und das Kinn berührt auch fast die Brust. Ob er schläft? Sieht so aus als wäre ich in seinem Zimmer. Aber wieso? Wie bin ich hierher gekommen? Mein Kopf schmerzt und ich versuche aufzustehen. „Du solltest noch liegen bleiben. Du hast ein ordentlichen Schlag auf den Kopf abbekommen“, sagt eine nicht ganz so tiefe aber sanfte Stimme und ich schaue auf. Der Junge hat seine Augen auf und schaut mich nun direkt an. „Uhm…. Oh…. Achso“, sage ich nur und lege mich wieder hin. Wer ist Er? Er knipst gerade die Nachttischlampe an und ich kann ihn nun besser sehen. Er hat blondes Haar und ungewöhnliche rote Augen. Er trägt eine Jeans und einen schwarzen Pullover mit Kapuze. Warte mal. Ist er nicht aus der Klasse über mir? Wie war noch mal sein Name…. Ehm…. Ich glaube er heißt Akiharu Shuuya. „Was ist passiert?“, frage ich mit leiser stimme. Er mustert mich und wechselt das Tuch.

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    Plötzlich verschwindet die ganze Szene und ich bin mit einer tiefen Dunkelheit umgeben. Wo bin Ich? Was mache ich hier? „Wir sehen dich“, flüste


    Plötzlich verschwindet die ganze Szene und ich bin mit einer tiefen Dunkelheit umgeben. Wo bin Ich? Was mache ich hier? „Wir sehen dich“, flüstert eine metallisch klingende Stimme und ich zuckte doll zusammen. Mir läuft ein eiskalter Schauer über den Rücken. Vor mir erscheint eine Tür, wie aus dem Nichts und ich mache zwei Schritte zurück. Wo kommt die denn her? Die war vorher nicht da…. „Öffne sie….“, wispert es in meinem Ohr und ich drehe mich hektisch um. Da ist niemand. Nur eine pechschwarze Dunkelheit. Die Angst kriecht an meinen Beinen hoch und meine Knie werden weich. Sollte ich auf die Stumme hören und die Tür öffnen? Neugierig bin ich schon aber ich habe Angst… Angst davor was hinter der Tür auf mich wartet. Langsam, wirklich sehr Langsam, wage ich mich an die Tür. Nochmal huschen meine Augen von einer Seite zur anderen und scannen die Dunkelheit ab. Da ist niemand, doch woher kam dann die Stimme? Meine Hand beginnt zu zittern, als ich sie nach der Türklinke ausstrecke. Augenblicklich entwich mir der Atem und ich röchle. Meine Kehle wird von unsichtbaren Händen zu gedrückt, sodass ich keine Luft bekomme. Ich wedle mit den Beinen hin und her und versuche die Hände von meinem Hals zu bekommen. Doch zu meinem erstaunen war da nichts und ich kratze nur meine Haut auf. Meine Augen weiten sich panisch und ich versuche Luft zu schnappen. „Jetzt öffne endlich diese Tür“, fährt mich die Stimme an und ich nicke hastig. Ich bekomme wieder Luft und das drückende Gefühl verschwindet genauso plötzlich, wie es kam. Erleichtert füllen sich meine Lungen mit Sauerstoff und mein ganzer Körper zittert und fühlt sich wie Gummi an. Ich mache hastig die Tür auf und renne hinein, in einen genauso dunklen Raum. Ich höre leises Wimmern und ein fast ständig wiederholtes klopfen. „Wann kommt Nee-chan wieder…..“, fragt eine sehe ängstliche und brüchige Stimme, die sich schon fast nach Takashi anhört. „Ich weiss nicht.. vielleicht hat er sie schon“, murmelt eine zweite Stimme noch ängstlicher und es kann niemand anderes sein als Mimi und Takashi. Ich stehe also in unserer Wohnung im Flur. Es klopft immer noch ständig an der Wohnungstür und ich Folge dem Wimmern das aus dem Wohnzimmer kommt. Sie sitzen zusammen hinter dem Sofa in der Ecke und über ihnen ist eine kleine Decke mit einem Guckloch. Ein lautes krachen ist zu hören und dann sagt eine gruselige Stimme: „Es wollte niemand aufmachen also dachte ich mal ich mache mir selbst die Tür auf~“. Ich drehe mich um und sehe ein Mädchen mit weißen Haaren und einem zerfetzten Kleid. Genau das Mädchen, was Mimi beschrieben hat. „Ach spielen wir verstecken! Aber ich muss euch sagen ich bin sehr gut darin die Leute zu fiiiindeeen“, flötet das Mädchen mit einem gruseligen Unterton und mir stockt der Atem. Sie hat in der Hand eine Axt und lässt sie auf den Boden schleifen. Sie schlägt auf einen Schrank ein. „Vielleicht hier! Nein… schade~“, flötet sie weiterhin. Sie läuft langsam auf mich zu, doch es sieht so aus als würde sie mich gar nicht sehen. „Ihr zwei kleinen Mäuschen~, was für ein schlechtes Versteck habt ihr euch da ausgesucht~“, flötet sie und hebt die Axt. Sie geht auf die Couch zu und beugt sich zum Guckloch runter und sagt mit einer wirklich unheimlichen stimme: „Gefunden~“. Mimi fängt an zu kreischen und Takashi rennt einfach nur ängstlich an dem Mädchen vorbei. Mimi bleibt wie angewurzelt stehen. Die Tränen rollen ihre Wangen hinab und sie jammert in einer hohen Stimme. Das Mädchen hebt ihre Axt und schlägt Mimi den Kopf ab. Blut spritzt dabei an die Wände und die Couch. Der Kopflose Körper sinkt zu Boden und eine Blutlache breitet sich auf dem Boden aus. Der Kopf rollt vor meine Füße und das Gesicht zumeist direkt zu mir. Die Augen sind starr offen und ihr Mund ist weit aufgerissen. Es berührt mein Fuß und ich kreische auf. Ich falle nach hinten, da meine Knie nachgaben, auf den Boden und krabble rückwärts weg von dem Kopf. „Jetzt ist der Zwerg dran~“, flötet das Mädchen. Ihr weißes Kleid ist blutbefleckt und ich erstarre. Takashi… Schnell rapple ich mich auf und renne in jedes einzelne Zimmer, auf der Suche nach Takashi. Eine Tür ist abgeschlossen. Takashi’s Zimmer.

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1480167235
No Name...
No Name...
In der Stadt Youkaji gab es in der letzten Woche mehrere Morde auf junge Mädchen die zur Highschool gingen. Dazu taucht noch ein Geheimnisvoller Schüler auf, der womöglich eine Schülerin erpresst. Die Schülerin Mai erlebt vieles was ihr Leben verän...
http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1480167235/No-Name
http://www.testedich.de/quiz45/picture/pic_1480167235_1.jpg
2016-11-26
40B0
Fantasy Magie

Kommentare (26)

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sweet Angel ( von: sweet Angel)
vor 16 Tagen
Vielen dank♡♡ das freut mich sehr dass es euch gefällt.
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 17 Tagen
Oh mein Gott, das war wieder unglaublich spannend und fesselnd 0.0
Großes Lob von mir
Silberfeder (40039)
vor 17 Tagen
Voll gut! ;) Die Geschichte macht mir trotzdem noch angst...
Kristallluchs/Akaya ( von: Kristallluchs/Akaya)
vor 19 Tagen
Voll gut!
Ich finde es sehr gut, wie du schreibst und die Dinge beschreibst.
Thxxxxx^^^^
sweet Angel ( von: sweet Angel)
vor 20 Tagen
Danke schön ^^ ♡♡♡

Deine Kommis sind immer so schön geschrieben und du beschreibst auch toll was dir so gefällt das mag ich ^^❤
Night_Shadow (67094)
vor 20 Tagen
Wirklich sehr gut geschrieben! Keine Ahnung wieso, aber auf irgenteine Art und Weise hat diese Geschichte ähnlichkeiten mit meinen Träumen... auch so komisch und verwirrend. Ich selbst hatte zwar gar keine Angst (auch wenn ich es am Abend lese), aber ich finde ja auch viele, angeblich sehr gruselige, Horror-Filme nicht mal ansatzweise beängstigend... aber die Geschichte gefällt mir^^ Du musst unbedingt weiterschreiben!
sweet Angel ( von: sweet Angel)
vor 20 Tagen
Ein neues Kapitel ist online♡♡

Viel Spaß beim Lesen
Kristallluchs (56532)
vor 94 Tagen
Ach ja richtig^^"
Ich meinte Danke für die Ff♥
sweet Angel ( von: sweet Angel)
vor 95 Tagen
Wofür danke cristal? Ich hab nichts wirklich gemacht ^^"
Kristallluchs ( von: Kristallluchs)
vor 95 Tagen
Ich liebe es Angel,dein Schreibstil ist echt cool,danke^^
Blossom ( von: Blossom)
vor 111 Tagen
Huijuijuii! Ist ja richtig spannend^^ suppa Fortsetzung @sweetAngel ❤
sweet Angel ( von: sweet Angel)
vor 114 Tagen
Das freut mich ^^ es wird auf jedenfall noch weiter gehen aber es wird bald zu ende sein ^^
Sonnenfell (81901)
vor 115 Tagen
Oh my SternenClan... Das ist ja Wahnsinn! Ich habe mir grade noch mal alles von Anfang an durch gelesen und es ist 23.30... Jetzt ist mir echt mulmig XD... Aber echt Wahnsinn wie gut du schreibst... So fesselnd
sweet Angel ( von: sweet Angel)
vor 115 Tagen
Kapitel 4 wurde online gestellt

Viel Spaß beim Lesen :)
Blossom ( von: Blossom)
vor 141 Tagen
Oha, wieder richtig gut geschrieben❤😳 Du hast es einfach drauf^^ Echt tolle Story, auch wenn es an manchen Stellen echt gruselig ist hehe, bitte noch ein Kapitel! Bitte❤❤❤
Song (02233)
vor 148 Tagen
Gut ^^ war doch nicht ernst gemeint
sweet Angel ( von: sweet Angel)
vor 148 Tagen
XD das ist der Sinn der Sache. Das steigt die Spannung. Aber ich schreibe noch weiter keine Sorge
Song (02233)
vor 148 Tagen
Hammer gut einfach nur Hammer gut und Mega gruselig Wow. Das einzigste was nicht so gut ist: DU HÖRST MITDENDEINNE AUF XD
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 152 Tagen
Wow... Ich krieg bei solchen Geschichten eigentlich immer totale Angst -die ich jetzt auch hab- aber ich konnte einfach nicht aufhören zu lesen *-* Du schreibst so gut!
Aber wieso ist Shun tot?😭 In den paar Zeilen, die er gekriegt hat ist er mir sofort sympathisch geworden!
Was ich an dieser Geschichte toll finde ist: du bringst den Gruseleffekt mindestens genau so gut rüber wie ein professioneller Horrorfilm

Professioneller Horrorfilm: Pah!
sweet Angel ( von: sweet Angel)
vor 159 Tagen
Das dritte Kapitel würde erweitert ^^ freue mich auf weitere fleißige Leser :)