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Der Geschmack von Liebe und Leid 4

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2 Kapitel - 2.497 Wörter - Erstellt von: -Shizuka- - Aktualisiert am: 2016-11-29 - Entwickelt am: - 478 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dieser Teil ist in der Erzähler Perspektive geschrieben. Yukiko ist nun ein "Nuke-nin" und trifft bald darauf auf bekannte Gesichter. Tsunade findet heraus, was mit Akito passierte, hat sie die Richtige auf diese Mission geschickt?

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Kapitel 7: Seelentoter

Er lief mit seinem Partner durch ein kleines, wehrloses Dorf. Die Bewohner schauten sie beim Vorbeigehen schräg an. Wahrscheinlich, weil sie wussten, dass die Zwei gefährlich waren, aber tun konnten sie dagegen nichts, da sie zu schwach waren und das wussten sie auch. Immer wieder Stichen ihm Plakate ins Auge, Plakate auf dem gesuchte Leute aufgezeichnet waren und vor eines blieb er stehen.
„Also ist der Plan vom Boss aufgegangen" sprach sein Partner und grinste dabei, das konnte er zumindest aus seinen Ton heraushören, denn sein Gesicht verdeckte der Strohhut mit den Papierstreifen.
,, Sieht wohl so aus" sagte er selbst und sah weiter auf das Plakat.
Der Plan, das darauf abgebildete Mädchen aufzuspüren, sich mit ihr zu unterhalten und gleichzeitig beobachtet zu werden, damit es so aussah, als hätten sie ein Abkommen. Er hätte nicht gedacht, dass der neue Hokage, sie gleich als Nuke-nin abstempeln würde und aus dem Dorf verweisen aber wer weiß, ob das überhaupt echt war.
„Jetzt müssen wir sie nur noch finden" sagte sein Partner und riss das Plakat ab.
„Das wird nicht nötig sein, sie wird uns finden" sagte der Schwarzhaarige und lief weiter.
„Woher willst du das denn wissen?" fragte sein Partner erstaunt und lief ihm hinterher.
,, Ich weiß es einfach."
Und mit der Vermutung hatte er Recht, denn das Mädchen war näher, als sie dachten.


Sie lief durch das kleine Dorf, eigentlich schön, wie sie fand. Ein Dorf mit ganz normalen Bewohnern, die hier verschiedene Stände aufgestellt hatten, um Geld zu verdienen. An einen blieb sie stehen und schaute auf den Umhang, der da hing. Ein schwarzer, langer Umhang, der eine große Kapuze hatte die tief in das Gesicht fiel.
Sie kaufte sich den und hing ihn sich gleich um. Der Verkäufer blickte sie komisch an und schaute immer wieder auf etwas hinter ihr und dann wieder zu ihr. Sie drehte sich um und sah ein Plakat mit dem Abbild ihrer selbst, auf dem ihr Name und ein Kopfgeld ausgesetzt war.
Sie zog sich die Kapuze tief ins Gesicht und lief schnell weiter. Die Bewohner könnten ihr nichts antun, denn sie wären zu schwach, aber dennoch könnten sie sie bedrohen und in die Enge treiben und das wäre gefährlich genug.
Am Ende des Dorfes, kurz bevor es wieder in den Wald ginge, blieb sie noch einmal stehen und betrachtete ein anderes Plakat. Aufdem war ein junger Mann gezeichnet, mit längeren schwarzen Haaren. In seinem Gesicht zogen sich zwei Augenfalten neben der Nase und sein Gesichtsausdruck war monoton.
Sie strich über sein Gesicht »Itachi Uchiha.«
„Wenn du den suchst, hast du heute aber Glück gehabt." Ertönte eine Stimme neben ihr. Sie zuckte vor Schreck zusammen und drehte sich um. Da stand ein Mann, ungefähr im Alter von 20 und schaute sie grinsend an.
„Du bist doch ein Kopfgeldjäger oder?" fragte er skeptisch und sie nickte. Natürlich war sie es nicht, aber vielleicht kann sie so seinen Aufenthaltsort ermitteln.
„Wo kann ich ihn finden?" sie stellte ihre Stimme etwas tiefer, um mysteriöser zu klingen. Er beäugte sie noch einmal von oben bis unten und zeigte dann mit den Finger in den Wald: „Sie sind vor ein paar Minuten auch durch dieses Dorf gelaufen, in den Wald hinein. Mach sie fertig!"
„Vielen Dank" sagte sie und folgte seiner Beschreibung nach in den Wald.


Zeitgleich in Konoha:
„Hokage-sama, wir haben die besagte Leiche gefunden" sagte ein ANBU und legte sie auf den Metalltisch. Es gab ein kleines "Blong," als er den Kopf aus Versehen fallen ließ.
„Pass auf! Informationen nach, soll er noch lebendig sein" fuhr sie ihn an. Tsunade betrachtete die "Leiche" einige Minuten lang. Sie atmete, das konnte man deutlich am Heben und Senken des Brustkorbes erkennen, aber der Mann wirkte wie tot. Seine Augen hatten zumindest keine Farbe mehr und schauten sie leer an.
Sie zog sich sterile Handschuhe an, nahm ein Skalpell und schnitt ihm in den Finger. Es dauerte keine Sekunde und auf dem entstand eine kleine Blutblase, diese dann den Finger runter lief. Sie fing den Tropfen auf einen Objektträger auf, legte ein Objektträger Glas drauf, um es dann zu mikroskopieren.
„Seltsam. Das Blut ist ganz normal. Keine Anzeichen von irgendeinen Gift oder was anderem. Atmen tut er auch und das Herz schlägt auch noch regelmäßig. Was ist mit ihm passiert?" sie schaute abermals in das Mikroskop, damit sie auch Ja nichts übersah, doch da war nichts!
Sie konzentrierte ihr Chakra auf ihre Hände, die dann grün aufleuchteten und legte sie auf die Brust des Mannes.
„Hmm er hat keine inneren Verletzungen oder Gehirnschäden. Aber Da!…Das kann nicht sein!"
„Benachrichtige sofort Inoichi Yamanaka. Er soll unverzüglich herkommen!" sprach sie zu den ANBU, der sich sofort auf den Weg machte.

Minuten später kamen der ANBU und Inoichi, schwer atmend an.
„Inoichi ich möchte, dass du die Gedanken dieses Mannes liest. Ich habe da so einen Verdacht."
Er legte eine Hand auf den Kopf des Mannes und konzentrierte sich.
Nichts. Keine Erinnerung, kein einziger Gedanke. Sein Kopf war so dunkel und leer, wie ein toter. Tsunade schaute ihn erwartend an.
„Keine Gedanken und keine Erinnerungen. Sein Kopf ist so leer, wie bei einen toten." Klärte er sie auf.
Sie verschränkte die Arme und seufzte: „Hab ich's mir gedacht. Auch sein Chakranetz ist außer Gefecht. Ich glaube, dieser Mann ist nur noch eine Lebende, leere Hülle."
„Du meinst, er hat keine Seele mehr? Aber wie ist das möglich!" Inoichi schaute sie entsetzt an. Noch nie hatte er sowas erlebt.
Tsunade nahm eine kleine Lampe in die Hand und leuchtete in seine Augen. Die Pupillen des "Seelentoten" Mannes blieben unverändert.
„Ich glaube, das ist die Ursache eines Jutsus." Und Tsunade hoffte, das die Anwenderin dieses nicht grade auf Geheimmission ist. Dieses Jutsu ist gefährlich und sollte als verboten eingestuft werden, denn es wäre unvorstellbar, wenn sie sich gegen Konoha wenden würde. Was dachte sie denn da? Sie konnte Yukiko doch vertrauen oder nicht?
Auf jeden Fall musste sie mehr über dieses Mädchen herausfinden.

Ein kleines Holzhäuschen so unscheinbar, als wäre es nur ein abstellschuppen, aber der Schein trügt. In diesen Häuschen befindet sich nämlich der Eingang zum unterirdischen Archiv von Konoha. Die Blonde, vollbusige Frau stieg die Treppen hinunter und blieb vor einer großen Stahltür stehen. Das Archiv war hoch gesichert. Sie gab das Passwort ein und piekst ihren Finger an der Nadel, für die Bluterkennung. Erst dann schwang die großen, Tonnen schwere Tür auf und gab ihr den Weg frei.
Überall standen große Regale, die voll gestapelt waren mit Dokumenten, Akten und Plänen. Sobald jemand versuchen würde, hier einzudringen, werden die Regale in die Wand gefahren, sodass niemand was stehlen kann. Erst vor kurzem hatte Tsunade hier die Akte von Yukiko gesucht und diese komische Weise bei den Toten aufgefunden. Sie musste diesmal gar nicht lange suchen und legte die Akte auf den großen Tisch, der in der Mitte des riesigen Raumes stand. Jetzt war sie mal gespannt, denn beim letzten Mal hatte sie diese nur überflogen.
Die erste Seite. Auf der war ein kurzer Steckbrief, indem Fähigkeiten, Name, Geburtsdatum und ein Bild aufgelistet waren.
„Also Name: Yukiko. Ohne Nachnamen? Besondere Fähigkeit…" sie drehte die Seite um, "Hm? Was steht denn hier?
Sie wurde bei der Geburt entführt. Monate lang wurde nach ihr gesucht, aber nie wurde auch nur ein Hinweis gefunden. Als eines Nachts das Geburtsgewand gefunden wurde, wurde sie offiziell als tot erklärt. Der Vater hat trotzdem weiter gesucht, aber nie was gefunden. Jahre später tauchte sie in Konoha auf." Der letzte Satz wurde handgeschrieben, vom 3. Hokagen persönlich. Die Blonde blätterte noch eine Seite um: „Familienmitglieder sind…" sie sprang vor Schreck auf und warf dabei den Stuhl um, dessen Klang beim Aufprall lange durch den Raum hallte. Tsunades Augen waren weit aufgerissen und schwer atmend schaute sie auf die Namen. Sie konnte es nicht fassen! »Das war doch nicht wahr oder? Das waren niemals ihre Eltern, aber warum steht das da?« Sie musste sich erstmal wieder setzen, um das gelesene zu verarbeiten. Ihre Hände zitterten und kalter Schweiß lief über ihrer Stirn. Das war keine Angst, das war Unsicherheit, weil sie dieses Kind auf eine so gefährliche Mission schickte. »Bitte, lass ihr nichts geschehen!« betete sie.

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