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One Piece Invisible Pain 5

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1 Kapitel - 1.765 Wörter - Erstellt von: Mai Takagy - Aktualisiert am: 2016-11-29 - Entwickelt am: - 325 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier der 5.Teil

1
Kapitel 4:
//View meines Oc//
Als die Glocke zu läuten begann, stand Whitebeard auf: “Ich muss an Deck.” Gerade als er seine Kajüte verlassen wollte, stand ich auch auf. Vielleicht hatte er mir Zeit geben wollen, um mich zu beruhigen. “Ich komme auch!”, sagte ich und freute mich, dass meine Stimme wieder einigermaßen fest klang. Kurz drehte er sich um und sah mir in die Augen. Bevor er irgendetwas dagegen sagen konnte, hörten wir eine Stimme über das Deck, vermutlich durch ein Megaphon verstärkt: “Wir wissen, dass Kristallschatten Nightmare auf diesem Schiff ist. Liefert sie uns aus und wir werden dieses Schiff nicht versenken!” Eines musste ich der Marine lassen: Sie hatten wirklich Mumm in den Knochen. Sich so offen mit einem der vier Piratenkaiser anzulegen… nicht mal ich würde so etwas machen, obwohl ich mir schon sehr viel geleistet hatte. “War ja klar, dass sie irgendwann kommen würden”, sagte ich mehr zu mir selbst als zu Whitebeard, doch ich erntete von ihm einen Blick, der so viel sagte wie “Was hast du bloß angestellt?” “Hmm… “, machte ich, legte mir ein Finger an mein Kinn und tat so, als würde ich ernsthaft darüber nachdenken, “es hat ihnen scheinbar nicht gefallen, dass ich ihren Stützpunkt, ihre Kaserne und ihre Stammbar hochgehen lassen habe.” Bei meinen letzten Worten schlich sich ein Grinsen in mein Gesicht, “ach… dem Weltaristokraten der hier war… vielleicht hätte ich ihn nicht krankenhausreif schlagen, seine gesamten Sklaven befreien und letzten Endes seine Villa niederbrennen sollen.” Daraufhin schmunzelte er, bevor er mit mir seine Kajüte verließ.

Als ich mit ihm oben an Deck ankam, war es beinahe völlig chaotisch. Whitebeard ging seelenruhig zu seinem Thron und setzte sich. Na der hat ja viel Vertrauen in seine Crew. Kanonenkugeln kamen von der Marine angerauscht, schlugen aber immer neben dem Schiff in der Wasseroberfläche ein. Zielen will gelernt sein, treffen vor allem. Bevor ich wirklich etwas tun konnte, waren die Schiffe der Marine schon versenkt. Die Meisten seufzten und ließen sich an Deck einfach auf dem Boden nieder. Plötzlich tauchten aber dann fünf Kriegsschiffe der Marine direkt vor der Moby Dick, wie aus dem Nichts, auf. Scheinbar hatten sie die vor uns liegende Nebelwand genutzt, um uns in einen Hinterhalt zu locken. Warte… uns? Warum dachte ich uns? Halt… jetzt war nicht die Zeit, um über sowas nachzudenken. Einige der Piraten störten genervt auf. Wie hatte die Marine das fertig bekommen? “Lässt mich das machen”, sagte ich mit einem leicht sadistischen Lächeln im Gesicht, während ich meine Finger knacken ließ, “wenn sie mich wollen können sie mich ruhig haben.”

Dann ließ ich unter meinen Füßen eine Plattform aus Kristall entstehen. “Gleich werdet ihr sehen, warum sie mich ‘Kristallschatten Nightmare’ nennen”, sagte ich sadistisch, bevor ich abhob und dann zu den Kriegsschiffen schwebte. Leichtfüßig sprang ich dann mitten an Deck, des dritten und mittleren Kriegsschiffs. Danach ging ich auf die Knie und tat so, als wäre ich verletzt, streckte meine Hände vor und sagte mit weinerlicher Stimme: “Ich kann nicht mehr. Ihr habt mich erwischt und ich ergebe mich. “ Dabei senkte ich meinen Kopf, um das Grinsen zu verbergen, dass sich wieder in meinem Gesicht ausbreitete. Sie fielen voll auf meine Masche herein.

Erst dann begann der Kampf. Einen nach dem Anderen warf ich über Bord und ging dann auch auf die anderen vier Schiffe, um das gleiche zu tun. Die ganzen Marinesoldaten landeten im Meer. Ich galt auf den Meeren als grausam, sadistisch und kaltblütig, aber sinnloses Blutvergießen vermied ich so gut wie möglich. Schon bald lagen alle im Wasser. Damit hob ich wieder von den Kriegsschiffen ab und schwebte wieder zur Moby Dick herüber. Gerade als ich einen Fuß auf den Boden des Schiffes setzte, begann Ace: “Und weshalb nennen Sie dich jetzt…?”Doch weiter kam er nicht, denn im selben Moment schloss ich die Augen und riss die Arme hoch. Hinter mir schossen meterhohe Kristallspitzen aus dem Meer und spießten die Schiffe auf. Kurz danach löste ich diese Spitzen wieder auf, da sie ganz schön viel Kraft kosteten. Auch die Aufrechterhaltung kostete viel Kraft. Die zerstörten Kriegsschiffe fielen ins Meer und sanken auf den Grund des Meeres. Die dadurch erzeugte Welle brachte das Schiff dermaßen zum Schaukeln, dass ich das Gleichgewicht verlor und mein Gesicht Bekanntschaft mit dem Boden machte. Kurz darauf wurde mir eine Hand hingehalten. Dankbar ergriff ich sie und ließ mich hochziehen. Sie gehörte Ace. Das Schiff schwankte erneut, wodurch ich schon wieder (!) das Gleichgewicht verlor und direkt in seine Arme stolperte. Sie waren schön warm… wenn ich nur mit ihm alleine wäre, dann… was denke ich denn da… aber irgendwie fühlte ich mich wohl… “Du kannst mich wieder los lassen”, sagte Ace mit einem frechen Grinsen im Gesicht, “allerdings nur, wenn du das auch möchtest.” Daraufhin wurde ich feuerrot im Gesicht und ließ ihn so schnell wie möglich los. Die Mannschaft begann, schalten zu lachen, wodurch sich die Röte in meinem Gesicht nur noch verstärkte.

Später begannen alle, zu feiern, auch ich saß dabei und lauschte eine Weile den Geschichten über die Abenteuer, die sie schon erlebt hatten, seit sie unter Whitebeard's Flagge segelte. In diesem Moment musste ich an meine eigene Crew, die ‘Black Roses’ denken und würde traurig, dass ich sie schon so früh verloren hatte. “Alles in Ordnung?”, fragte mich Marco, der scheinbar mein Gesichtsausdruck bemerkt hatte. “Ja.. Ja sicher, alles gut”, antwortete ich schnell, “ich brauche nur etwas frische Luft. Bin gleich wieder da.” Mit den Worten ging ich hinaus.

Kalte Nachtluft schlug mir entgegen, als ich hinaus trat. Es war eine wunderschöne, sternklare Nacht. Leise ging ich ganz nach vorne, stand somit neben der Gallionsfigur der Moby Dick. Noch immer musste ich an meine gefallene Crew denken. Sie waren alle nur gestorben wegen mir. Es war meine Schuld.

“Das Licht ist aus die Bilder bleiben
wie ein Film ziehen die Erinnerungen vorbei
ziehen an mir vorbei.
Es tut überall weh
überall dort wo ihr jetzt fehlt
ihr fehlt mir
ihr fehlt hier.
Ich kann euch immer noch sehen
immer noch hören, wohin ich auch geh’
ihr fehlt mir
ihr fehlt hier”*

Beinahe wie von selbst hatte ich angefangen, zu singen. Ich legte meine Gefühle hinein und ließ meinen Schmerz raus. Doch dann fiel mir noch eine alte Erinnerung ein, aus der mir speziell ein Satz hängen blieb: Solange wir leben, können wir noch träumen, solange wir träumen, können wir kämpfen, solange wir kämpfen, können wir hoffen. Denn irgendwann wird sich alles zum Guten wenden. Das hatte damals Amyr zu mir gesagt, als nur noch sie und ich von den Black Roses übrig gewesen waren. Ich hatte sie wie eine Schwester geliebt, sie hatte immer eine positive Sichtweise gehabt, die ich sehr brauchte. Wieder kamen mir Zeilen eines Songs in den Kopf, die ich wieder einfach laut heraus sang:

“Why the stars are lined up so perfectly
For everybody, but not for me?
I wish it could be easy
But it never goes that way
It's never like the movies
It's never like they say

Well, maybe one day I'll be back on my feet
And all of this pain will be gone
And maybe it won't be so hard to be me
And I'll find out just where I belong
It feels like it's taking forever
But one day things can get better
And maybe my time will come
And I'll be the lucky one”**

Kurz nachdem ich geendet hatte, hörte ich Schritte, daher fuhr ich schnell herum. “Was tust du hier draußen, Kind?”, fragte Whitebeard freundlich und sah mich direkt an. “Nachdenken”, sagte ich leise, sah auf das Meer hinaus, das den sternenklaren Nachthimmel spiegelte und hoffte, dass er den Schmerz, der in meiner Stimme mitschwang. Aber er hatte ihn gehört. “Wir haben heute nicht zu Ende sprechen können”, sagte er nach einer kurzen Stille, “eigentlich wollte ich das auf später verschieben. Aber ich sehe, dass dich etwas bedrückt. Was ist los?” Dann nahm er einen Schluck aus seiner Sakeflasche.

Sollte ich es ihm sagen? Eigentlich wusste er sowieso schon sehr viel über mich, also konnte ich ihm diese Sache auch erzählen. “Ich hatte auch mal… eine Crew. Auch ich… war mal für eine Crew verantwortlich und es war… ähnlich familiär wie hier. Nur dass wir uns immer… als Brüder und Schwestern gesehen hatten. Wir waren die ‘Black Roses’”, erzählte ich ihm wehmütig, und um es zu beweisen, schob ich den Ärmel meines Shirts hoch und zeigte ihm mein Tattoo. Dieses Abbild einer schwarz-weißen Rosenblüte. “Dieses Tattoo war das Zeichen unserer Mannschaft, und aufgrund meiner roten Haare bekam ich von der Marine den Spitzname ‘Red Rose’. Es war toll, mit ihnen über die Meere zu fahren, auch wenn die Entstehung der Crew nur ein Zufall war. Sie waren tatsächlich wie eine Familie für mich. Doch er hat sie alle getötet, außer Eine. Ich hatte meine Freiheit aufgegeben, um sie zu retten, doch irgendwann bin ich geflohen. Bis heute bin ich auf der Flucht.” Jetzt war eigentlich alles raus, was ich hätte sagen müssen oder sollen. “Sie sind fast alle tot!”, würgte ich hervor, Tränen liefen mir über mein Gesicht, doch ich schaffte es kurz danach, mich wieder zu fangen, “ihr Tod ist meine Schuld. Trotz seiner Drohung hatte ich sie an mich heran gelassen, er hat sie wahr gemacht. Meinetwegen sind sie tot.” Nachdem das raus war, schluckte ich schwer, bevor ich den Blick hob, um ihn anzusehen und auf seine Reaktion zu warten…

Kommentare (11)

autorenew

lollo1376 (60486)
vor 346 Tagen
Wurst du den auf fanfiction.de weiter schreiben?
lollo1376 (14444)
vor 363 Tagen
Danke das du versuchst es regelmäßig zumachen , jetzt muss ich nicht mehr jeden Tag gucken ob ein neuer teil da ist :D
Mai Takagy ( von: Mai Takagy)
vor 372 Tagen
P. S.: DIESE BESCHEUERTE AUTOKORREKTUR :/

Statt Mallorca benutzen meine ich Komma benutzen.

Schönen Abend noch 🙂
Mai Takagy ( von: Mai Takagy)
vor 372 Tagen
Hi liebe Leute,
Hier eine Nachricht vom Autor selbst: Danke für die lieben Kommentare, freue mich über alle (die nicht sinnbefreit sind).

An keine Ahnung:
Freut mich für dich, scheinbar weißt du, wie man mit dem Tempus umgeht. Allerdings solltest du auch Mallorcas benutzen und überlegen, wann man das und dass nach dem (hier nicht vorhandenen) Komma verwendet XD

Ja, das kommt überheblich, so soll's sein. Wenn ihr Kommis hinterlässt, bitte nicht dermaßen sinnbefreit ohne Zusammenhang zur Story. Vielen Dank.

Ich freue mich, dass euch die Story gefällt und arbeite weiter daran :)

LG,
Mai Takagy
keine Ahnung (25202)
vor 374 Tagen
Ich habe ein Dromedar dass heißt Pain. Ich hatte ein Dromedar dass hieß Pain. Ich habe ein Dromedar gehabt dass hieß Pain. Ich hatte ein Dromedar gehabt dass hieß Pain. Ich werde ein Dromedar haben dass Pain heißt. Ich werde ein Dromedar gehabt haben dass heißt Pain.

PS: Meine Hausschuhe sind fett.
lollo1376 (14444)
vor 380 Tagen
Hey kein Problem :)
Die Story ist echt gut und es ist echt cool das du alles eher langsam angehst und nicht sofort nach 2 parts ende machst! Ich bin ein totaler fan von solchen Storys wie du diese schreibst, und dein stiel ist auch gut! Also immer weiter so ;)
Jupiter (10311)
vor 381 Tagen
Du must unbedingt weiter schreiben!!! Die Story ist
echt nice. Ich bin schon gespannt wie es weiter geht.
Bahar (17668)
vor 381 Tagen
Ich finde du soltest weiter schreiben die geschichte
ist echt gut
Just ( von: Just)
vor 386 Tagen
Sorry Rechtschreibfehler. : *Geschichte
Just ( von: Just)
vor 386 Tagen
Ja. Ich will unbedingt weiter lesen. Die Geschenke ist toll. Großes Kompliment👍
lollo1376 (62215)
vor 387 Tagen
Hey coole Story! Mach bitte schnell weiter :D