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The Dragon Girl #9

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2 Kapitel - 3.103 Wörter - Erstellt von: Lydia - Aktualisiert am: 2016-11-26 - Entwickelt am: - 1.145 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In der Mine finden sie die Leichen der Zwerge und treffen auf den Balrog. In Drachengestalt kämpft sie gegen ihn und wird an der Schulter schwer verletzt. Legolas trägt sie den ganzen Weg bis nach Lothlórien und dort kümmert sich die Herrin Galadriel um sie. Doch dann gesteht ihr jemand seine Liebe und alles ist anders. Wer das ist, müsst ihr selbst herausfinden…

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    1. Kapitel
    Im inneren der Mine war das Licht schummrig. „Und nun, Elbenherr, werdet Ihr die berühmte Gastfreundschaft der Zwerge kennenlernen!“, sagte Gimli zu Legolas, „Prasselnde Kaminfeuer, Malzbier, gut abgehangenes Fleisch! Denn dies, mein Freund, ist die Heimstätte meines Vetters Balin und sie nennen es eine Mine, eine Miiine!“ Ich entzündete eine kleine Flamme auf meiner Hand. „Das ist keine Mine, das ist ein Grab!“, sagte Boromir. Überall waren Skelette! „Nein, nein! Neeeiiin!“, schrie Gimli. Ich konnte es ihm nicht verübeln. Legolas bückte sich und zog einen Pfeil aus der Leiche eines am Boden liegenden Zwerges. „Orks!“, sagte er und alle bewaffneten sich. Ich zog Amlug-ûr. „Wir sollten zur Pforte von Rohan. Wir hätten niemals herkommen dürfen!“, sagte Boromir, „Los, verschwinden wir, raus hier!“ Da ertönte hinter uns ein Schrei. Ich wirbelte herum und sah ein großes Durcheinander. Doch dann erkannte ich die Gefahr. Ein riesiger Krake hatte Frodo am Bein gepackt! Ohne zu zögern rannte ich los, dicht gefolgt von Aragorn, Boromir und Legolas. Ich hakte was das Zeug hielt. Dann wurde es mir zu bunt. Vorsichtig, um Frodo nicht zu grillen, spie ich Feuer. Der Krake zuckte zurück. Er ließ Frodo fallen. Aragorn fing den Hobbit auf. „In die Mine!“, rief Gandalf. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und rannten los. Ich war die Letzte. „Analie! Schnell!“, hörte ich zwei Stimmen rufen. Ich wandte mich noch einmal um und schickte dem Kraken einen Flammenstoß. Ich rannte hinein und hinter mir brach die Tür zusammen. Dunkelheit umfing mich. „Analie! Analie! Wo bist du!“, hörte ich Stimmen rufen. Ich entzündete eine kleine Flamme auf meiner Hand. „Ich bin hier“, sagte ich, „Sind alle da? Ist jemand verletzt?“ „Nein, wir hatten Glück“, antwortet Aragorn. Ich nickte. „Jetzt bleibt uns nur noch eine Möglichkeit: Wir müssen es mit der langen Dunkelheit Morias aufnehmen.“, sagte Gandalf, „Seid wachsam, es gibt in den Tiefen der Welt noch ältere und gemeinere Geschöpfe als Orks. Still jetzt. Bis zur andere Seite ist es ein Fußmarsch von vier Tagen. Lasst uns hoffen, dass unsere Gegenwart unbemerkt bleibt.“ Wir marschierten los. Sofort gesellte sich Legolas zu mir. Ich erhaschte einen kurzen Blick auf Boromirs Miene. Er schien irgendwie sauer. „Der Reichtum Morias beruhte nicht auf Gold oder Edelsteinen, sondern auf Mithril.“, sagte Gandalf und ich sah in einen Abgrund in dem wohl Mithril abgebaut worden war, „Bilbo hatte einen Harnisch aus Mithrilringen, die Thorin ihm geschenkt hatte.“ „Ah, ein königliches Geschenk!“, sagte Gimli. „Oh ja! Ich habe es ihm niemals gesagt, aber er war mehr wert als das ganze Auenland!“, sagte Gandalf. Da kamen wir an eine Abzweigung. Pippin rutschte fast auf einer Treppe aus. „Pippin!“, sagte Merry. „An diese Stelle kann ich mich nicht erinnern.“, sagte Gandalf. „Haben wir uns verlaufen?“, fragte Pippin ängstlich. „Nein“, sagte Merry zu ihm, jedoch nicht überzeugt. Ich setzte mich auf einen großen Stein und Legolas neben mich. Ich lehnte meinen Kopf an seine Schulter. Ich war müde. Er strich mir mit der Hand eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Ich sah in Legolas‘ strahlend blaue Augen. Wie schön sie doch waren… „Ah, das ist der Weg!“, rief Gandalf und ich schreckte hoch. Peinlich berührt versuchte ich nicht zu Legolas zu gucken. „Gandalf erinnert sich!“, rief Merry freudig. „Das nicht, aber die Luft ist hier nicht ganz so unangenehm. Und im Zweifelsfalle, Meriadoc, sollte man immer seiner Nase folgen.“, sagte Gandalf, „Lasst mich ein wenig mehr Licht riskieren. Ooh!“ Wir staunten nicht schlecht. „Seht, dies ist das große Reich und die Stadt Zwergenbinge!“, sagte Gandalf feierlich. „Ein wahrer Augenöffner, gar keine Frage!“, sagte Sam staunend. Die Halle in der wir standen war riesig! Unglaublich hohe Säulen reihten sich aneinander und stützten die mächtige Decke. „Oh!“, rief Gimli auf einmal und stürzte los. „Gimli!“, reif Gandalf und wir stürzten ihm nach. „Nein, neihein, nein!“, schluchzte Gimli und kniete vor einem Grab. „Hier ruht Balin, Fundins Sohn, Herr von Moria. Er ist also tot.“, sagte Gandalf, „Ich hatte es gefürchtet.“ „Wir dürfen hier nicht verweilen, wir müssen weiter!“, drängte Legolas. „Sie haben die Brücke und die zweite Halle genommen.“, las Gandalf vor, „Wir haben das Tor versperrt, können es aber nicht lange halten. Die Erde bebt. Trommeln, Trommeln in der Tiefe. Wir können nicht hinaus. Ein Schatten bewegt sich in der Dunkelheit. Wir können nicht hinaus. Sie kommen.“ Ich wischte mir eine Träne aus den Augen. Ich hatte Balin gekannt. Er war ja mit auf der Reise zum Erebor gewesen und auch schon davor, bevor Smaug zum Erebor gekommen war, hatte ich ihn gekannt. Da krachte und schepperte es auf einmal ohrenbetäubend hinter mir. Blitzschnell wandte ich mich um und sah Pippin neben einem Brunnen stehen. Der Kopf eines Skeletts war in den Brunnen gefallen und der Körper gleich hinterher. Nun zog es auch noch einen Eimer mit einer Kette daran mit sich! Ich hielt mir die Ohren zu. Schließlich verstummte es. „Närrischer Tuk! Wirf dich nächstes Mal selbst hinein, dann sind wir dich und deine Dummheit los!“, schimpfte Gandalf. Pippin schluckte. Da erklang ein Trommeln. Mir schossen die Wörter durch den Kopf, die Balin in das Buch geschrieben hatte: ‚Trommeln, Trommeln in der Tiefe.‘ „Orks!“, rief Legolas, der wie ich begriffen hatte. Boromir rannte zur Tür und sah nach draußen. Zwei Pfeile blieben direkt neben seinem Kopf stecken. „Bleibt zurück, dicht hinter Gandalf!“, rief Aragorn den Hobbits zu, während er mit Boromir und Legolas die Tür verrammelte. „Sie haben einen Höhlentroll!“, sagte Boromir. „Wuah! Sollen sie kommen! Es gibt immer noch einen Zwerg in Moria, der noch nicht zu Staub zerfallen ist!“, rief Gimli angriffslustig. Wir gingen alle in Position. Ich hatte keinen Bogen und so musste ich wohl oder übel warten, bis der Kampf richtig losging. Wenn ich Feuer spie, würde die Tür in Flammen aufgehen. Als der erste Ork hineinkam, traf Legolas‘ Pfeil ihn direkt in die Brust. Da brachen die Orks durch die Tür. Ich köpfte den ersten. Dann spie ich Feuer. Einige Orks verbrannten. Ich war so beschäftigt, Orks zu vernichten, dass ich erst gar nicht sah, dass Frodo ganz schön in der Klemme steckte. Ich wandte mich um und sah, wie der Höhlentroll einen riesigen Speer in Frodos Brust rammte. Ich stieß einen Entsetzensschrei aus. Frodo brach zusammen. Voller Wut, brachte ich weitere Orks zur Strecke. Ich kämpfte mich bis zum Höhlentroll vor. Ich sah wie Merry und Pippin vom Rücken des Trolls fielen. Ich stand nun direkt vor ihm. Er sah mich an. Dann öffnete ich den Mund und spie einen Feuerstoß aus. Als ich aufhörte, war vor mir nur noch ein Häufchen Asche, dass mal ein Höhlentroll gewesen war. Ohne zu zögern rannten wir alle zu Frodo. Die restlichen Orks waren besiegt. „Nein!“, keuchte Aragorn und drehte den Hobbit um und der hustete! Mir klappte der Mund auf. „Er lebt noch!“, rief Sam. „Mir fehlt nichts. Ich bin nicht verletzt.“, keuchte Frodo. „Du hättest tot sein müssen! Dieser Speerstoß hätte einen wilden Eber aufgespießt!“, sagte Aragorn fassungslos. „An diesem Hobbit ist mehr dran als das Auge sieht.“, sagte Gandalf stolz und Frodo schob sein Hemd zur Site. Mithril kam zum Vorschien. „Mithril! Ihr steckt voller Überraschungen, Herr Beutlin!“, sagte Gimli überrascht. Doch da ertönte das Trommeln wieder. „Zur Brücke von Khazad-dûm!“, rief Gandalf und wir rannten los. Legolas schnappte sich meine Hand und zog mich mit sich. Ein Kribbeln durchfuhr meinen Körper. Doch dann hatten wir ein Problem. Unzählige Orks kamen von den Seiten und sogar von der Decke auf uns zu gekrabbelt. Verzweifelt suchten wir nach einem Ausweg. Doch da ertönte ein Grollen. Die Orks verschwanden so schnell wie sie gekommen waren. Ich fluchte. Ich sah zu Gandalf und sagte: „Gegen den kann ich nichts machen! Er würde mich mit meinen eigenen Waffen schlagen!“ Gandalf nickte nur. „Was ist das für eine neue Teufelei?“, fragte Boromir. „Ein Balrog. Ein Dämon aus der alten Welt. Ein Feind, gegen den ihr nichts ausrichten könnt. Lauft! Schnell!“, rief Gandalf und wir rannten los. Legolas hielt meine Hand noch immer fest umklammert. Doch ich musste ihn loslassen um Boromir festzuhalten, der fast eine Schlucht hinuntergestürzt wäre. Legolas packte meine Hand und fragte: „Bereit?“ Ich nickte und wir sprangen. Dann drehte Legolas sich um und rief: „Gandalf!“ Der sprang zu uns herüber. Boromir schnappte sich Merry und Pippin und sprang ebenfalls zu uns rüber. Ein paar Orks schossen Pfeile nach uns, doch Legolas setzte ihnen mit seinem Bogen schnell ein Ende. Schnell schmiss Aragorn noch Sam rüder. Ich hörte wie Gimli zu Aragorn sagte: „Ein Zwerg wird von niemandem geworfen!“ Dann sprang er, rutschte dann jedoch auf unserer Seite ab. Legolas packte ihn am Bart und zog ihn zu uns. „Wuah! Nicht am Bart!“, rief Gimli. Doch da stürzte ein weiterer Teil der Treppe ein. Dort konnten Aragorn und Frodo unmöglich rüber springen! Der Balrog kam näher. Ich breitete meine Flügel aus und flog hinab zum Treppengeländer. Dann schlug ich mit der Hand gegen die Treppe. Die geballte Kraft eines Drachens strömte durch sie. Die Treppe kippte weiter und Aragorn und Frodo konnten weiterspringen. Ich flog zurück zu den anderen. Wir waren nun fast über der Brücke. „Über die Brücke, flieht!“, rief Gandalf uns zu und wir rannten los. Auf der anderen Seite drehte ich mich um und sah etwas, bei dem mir fast das Herz stehen blieb. Gandalf stand auf der Brücke und stellte sich dem Balrog gegenüber. „Du kannst nicht vorbei!“, rief Gandalf. Doch das konnte ich nicht zulassen. Ich rannte los und sprang. Im Sprung verwandelte ich mich in einen riesigen, majestätischen Drachen. Ich spie einen Feuerstoß gegen den Balrog, doch das nützte natürlich nichts. Er bestand ja selbst aus Feuer. Er peitschte nach mir, doch mir fügte das keinen Schaden zu. Ich stieß gegen den Balrog. Ich hoffte ihn die Schlucht hinunterstürzen zu können, doch er krallte sich an meiner Schulter fest. Ich brüllte auf vor Schmerz. Fünf tiefe Kratzer waren in meiner Schulter. Ich stolperte nach hinten. Ich war zu schwach. Ich stieß ein erneutes Brüllen aus. Meine Kraft schwand und langsam verwandelte ich mich zurück in eine Drachenelbin. Ich brach zusammen. Blut strömte über meinen Arm. Fünf klaffende Wunden waren in meiner Schulter. Ich hob den Kopf und sah zu Gandalf. Konnte er ihn besiegen? Das letzte was ich sah, war wie der Balrog in die Schlucht stürzte und Gandalf mit sich riss. „Neeeiiiiiin!“, schrie ich verzweifelt, dann wurde alles schwarz. Ich hörte Stimmen um mich herum. Ich zwang mich die Augen aufzureißen und sog frische Luft ein. Ich setzte mich auf. Legolas und Boromir waren neben mir. Da wurde mir schwindelig. Ich zwang mich nicht wieder in die Schwärze hinabzugleiten und sah mich um. Wir waren im Freien. „Was ist passiert?“, fraget ich keuchend. „Wir haben dich rausgebracht und deine Wunde einigermaßen verbunden“, antwortet Legolas. „Wo ist Gandalf?“, fragte ich, da die Erinnerungen wiederkamen. „Er ist gestürzt“, flüsterte Legolas. Entsetzt sah ich ihn an. Nein! Ich spürte wie eine Träne meine Wange hinunterrollte. „Wir müssen weiter!“, sagte Aragorn. „Sie ist verletzt!“, protestierte Boromir. „Wenn die Nacht hereinbricht wimmelt es hier nur so von Orks! Wir müssen die Wälder Lothlóriens erreichen! Dort werden sie sie versorgen können!“, antwortet Aragorn. „Ich kann auf mich selbst aufpassen!“, sagte ich wütend. Ich biss die Zähne zusammen und stand auf. In meinem Kopf drehte sich alles. Ich taumelte. Legolas stützte mich. Ich versuchte einige Schritte zu machen, doch wieder fiel ich fast um. „So wird das nichts“, seufzte Legolas. „Dann müsst ihr mich eben hier lassen“, sagte ich schlicht. Legolas verdrehte die Augen und sagte: „Natürlich nicht!“ Dann legte er die Arme unter meine Knie und hob mich hoch. Ich schnappte nach Luft. „Ich trage dich“, sagte er sanft. Ich hätte noch eine Ewigkeit in seine wunderschönen Augen schauen können, doch wir mussten weiter. Schließlich erreichten wir die Wälder Lothlóriens. Dann sagte Gimli zu den Hobbits: „Bleibt in der Nähe, junge Hobbits! Man sagt, dass eine große Zauberin in diesen Wäldern lebt. Eine Elbenhexe von entsetzlicher Macht. Alle, die sie erblicken, erliegen ihrem Zauberbann. Immerhin ist hier ein Zwerg, und den kann sie nicht so leicht umgarnen. Ich habe die Augen eines Habichts und die Ohren eines Fuchses! Ooh!“ Da hatte er auch schon einen Pfeil vor der Nase. Ein Trupp Elben stand vor uns. „Der Zwerg atmet so laut, wir hätten ihn im Dunkeln erschießen können!“, sagte Haldir. Ich kannte ihn von einigen meiner Reisen. Ich verstand mich ganz gut mit ihm. „Mae govannen Analie, bereth o Amlugdôr!“, begrüßte Haldir mich. (Übersetzung: Willkommen Analie, Königin von Amlugdôr!) „Mae govannen Haldir“, presste ich hinter zusammengebissenen Zähnen hervor. Stirnrunzelnd sah Haldir mich an. Ich offenbarte ihm meine Schulter. Seine Augen weiteten sich entsetzt. Er schien alle Etikette vergessen zu haben und fragte erschrocken: „Was hast du gemacht!“ „Gegen einen Balrog gekämpft“, presste ich hervor. Haldir winkte mit seiner Hand und zwei Elbinnen aus dem Trupp kamen auf mich zu. Sie nahmen mich Legolas aus den Armen und führten mich weg von dem Trupp. Sie brachten mich zur Herrin Galadriel. Als ich sie sah, neigte ich mein Haupt, doch sofort schoss der Schmerz wieder durch meine Schulter. Mit einer Handbewegung bedeutet sie den Elbinnen wegzugehen. Sie nickte mir zu und holte sofort ein kleines Fläschchen aus einer Tasche. Sie träufelte ein paar Tropfen davon auf meine Wunde. Währenddessen erzählte ich ihr über die Gedankenübertragung alles was geschehen war. Beziehungsweise zeigte ich es ihr. Sie sah und hörte sich alles an. Es tat gut jemandem all das zu zeigen. Meine Wunde war danach fast wieder geheilt. Ich bedankte mich bei ihr. „Vieles wird noch auf dich zu kommen“, sagte sie, „Gutes und Schlechtes. Schon sehr bald wirst du dich entscheiden müssen. Zwischen der Liebe und dem Schmerz.“ Ich sah sie an. Dann nickte ich und wandte mich um. Was immer das bedeutete, ich würde es zur rechten Zeit verstehen. Ich bekam von den ersten beiden Elbinnen ein Kleid das ich anzog. Ich machte mich frisch und sah in den Spiegel. Eigentlich sah ich ziemlich schön aus. Ich lief zu den anderen. Leise kam ich von hinten. Als sie mich bemerkten riefen Legolas und Boromir: „Analie!“ Legolas lief zu mir und sagte erfreut: „Es geht dir wieder gut!“ „Ja, die Herrin Galadriel hat meine Wunden geheilt“, sagte ich. Ich sah hoch in das Blätterdach des Waldes. Ein Lied wurde gesungen. Sie sangen von Gandalf. Ich hatte die Trauer einige Zeit verdrängen können, doch nun traf sie mich wieder. „Entschuldigt mich kurz“, sagte ich, denn ich wollte nicht, dass sie mich weinen sahen. Ich hatte das Gefühl, schuld an Gandalfs Tod zu sein. Ich hätte ihn retten müssen! Abseits und außer Sichtweite der anderen setzte ich mich hin. Ich starrte in den kleinen Bach, der zu meinen Füßen plätscherte. Da berührte eine Hand meine Schulter. Ich zuckte zusammen und wandte den Kopf. Es war Boromir. Er setzte sich schweigend neben mich. Ich wischte mir über die Augen. Da nahm Boromir plötzlich meine Hand. Ich war mir unsicher, ob ich sie ihm entziehen sollte oder gewähren lassen. Ich wollte ihn nicht verletzen, also ließ ich ihn. „Du bist wunderschön“, sagte er. Ich sagte nichts. „Analie, ich habe dich auf dieser Reise kennengelernt. Ich weiß du bist eine Elbe und ich nur ein Mensch, aber ich liebe dich. Und ich wünsche mir, dass du mich wählst und nicht Legolas.“ Ich war wie erstarrt. War das ein schlechter Scherz? Boromir nahm nun auch meine andere Hand. „Boromir, ich kann nicht.“, sagte ich und entzog ihm meine Hände. „Warum? Ist es wegen Legolas? Oder wegen Thorin Eichenschild? Er ist tot“, sagte Boromir barsch. Die Worte trafen mich hart. Ich erhob mich. Verletzt wollte ich gehen. „Geh nicht!“, sagte Boromir. „Boromir, es tut mir leid. Aber ich erwidere deine Liebe. Und ich glaube nicht, dass es eine gute Idee wäre in Zeiten eines Krieges zu versuchen eine Beziehung aufzubauen.“, sagte ich. „Heißt das du liebst mich?“, fragte Boromir. „Nein“, antworte ich. Dann ging ich. Legolas sah mich an, doch ich mied seinen Blick. Boromir hatte einen wunden Punkt getroffen: Legolas. Doch es stimmte, es war keine gute Idee in Zeiten eines Krieges zu versuchen eine Beziehung aufzubauen, oder gar zu heiraten. Es würde nur wehtun. Ich legte mich abseits von den anderen hin. Ich bekam nicht mehr mit, wie oder ob Boromir kam, ich schlief bereits.

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    Hallöchen!
    Das war ein weiterer spannender Teil von ‚The Dragon Girl‘. Die Sache mit Legolas, Boromir, Thorin und Analie entnehmen ich ein wenig der Twilight-Saga. Dort gesteht Jacob Bella ja auch seine Liebe, obwohl sie Edward liebt. Wer jetzt nur Bahnhof versteht, ist nicht schlimm, aber ich würde ihm dringend raten die Bücher zu lesen, sie sind einfach fantastisch! Das war's dann von mir. Bald kommt wieder ein neuer Teil von ‚The Dragon Girl‘!
    LG Lydia

article
1479923584
The Dragon Girl #9
The Dragon Girl #9
In der Mine finden sie die Leichen der Zwerge und treffen auf den Balrog. In Drachengestalt kämpft sie gegen ihn und wird an der Schulter schwer verletzt. Legolas trägt sie den ganzen Weg bis nach Lothlórien und dort kümmert sich die Herrin Galadriel...
http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1479923584/The-Dragon-Girl-9
http://www.testedich.de/quiz45/picture/pic_1479923584_1.jpg
2016-11-23
402C
Herr der Ringe

Kommentare (41)

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Moosfeuer (55385)
vor 31 Tagen
Ich weiß, dass es die nächsten Teile schon gibt , hier aber trotzdem meine Antwort auf deine Fragen:
1. Ich mag die drachenelben, sie sind sehr kämpferisch und haben Ehrgefühl. Sie sind meiner Sicht her eher elbisch.
2. Ich fänd es schön wenn sie überleben.

Ich finde du hast einen schönen Schreibstil. Schreib bitte noch mehr. Vielleicht auch mal etwas mit Harry Potter? Oder etwas anderes, wieder mit Drachen?
VLG Moosfeuer
Namenlose ( von: Namenlose)
vor 133 Tagen
Coole Story, gefällt mir sehr gut.
Feuer (09302)
vor 136 Tagen
Oh mein gott war das süß von dir. Ich fühle mich geerhrt. Ich selbst habe auch eins geschrieben komme aber ihrgentwie nicht weiter. allerdings nicht unter dem namen Feuer. Ich fand deine FF richtig toll und jetzt richtig traurig das es aufhört. (schreibe in letzter zeit den zweiten teil meines eigenen buches bin autori weis also wovon ich spreche wenn ich es gut nenne!) Deine story war wirklich toll und warte sehensüchtig auf vieleicht eine anderes FF

Feuer
Itia (66476)
vor 160 Tagen
Hab jetzt alle vorhandenen Teile durch & es war soooo cool! Du hast echt ein großes Talent fürs schreiben^~^ Sonst keine Worte dafür!!...oh ja doch! WEITER SO!!!!
Feuer (73593)
vor 162 Tagen
Bitte bitte! wann kommt das nächste raus? ich warte jetzt schon ganz sehensüchtig darauf! Ich kann da nicht mehr aufhören zu lesen.
Lydia ( von: Lydia)
vor 201 Tagen
Vielleicht hab ich jetzt doch ein kleines bisschen Zeit... Ich versuche mein bestes zu geben!
Feuer (83005)
vor 204 Tagen
NEEEEIIIIIIIIIINNNN ich überlebe das nicht ... kannst du dein PC nicht Mitnehmen? ich werde deine Geschihten so vermissen
Lydia ( von: Lydia)
vor 223 Tagen
Wichtige Information! Die Geschichte ist NICHT fertiggestellt! Ich weiß echt nicht warum das da steht!
Lydia ( von: Lydia)
vor 241 Tagen
Hi liebe Leser, es tut mir leid, aber ich weiß noch nicht wann ich weiterschreiben kann, da es mir im Moment gesundheitlich nicht so gut geht. Bitte entschuldigt das.
LG Lydia
Lydia ( von: Lydia)
vor 247 Tagen
Vielen, vielen Dank für eure Kommentare ellysmiley und leah! Ich habe mich sehr gefreut! Und keine Sorge ellysmiley, das mit💗ie ist schon lange geplant *grins*
ellysmiley (36969)
vor 250 Tagen
Ich will das die Kinder überleben! Und gäbe es eine Möglichkeit das auch💗ie überlebt?
leah (43796)
vor 250 Tagen
Die Drachenelben sind eher elbisch würde ich sagen. Und es wäre schön wenn beide Kinder am leben ( auf jeden fall das von💗ie bitte. Bitte schreib die Geschichte weiter ich finde sie richtig toll!! Super Story!!
Lydia ( von: Lydia)
vor 257 Tagen
Vielen Dank für deine Antwort, legolas 03! Und keine Sorge, ich bin schon wieder eifrig am Schreiben!
legolas 03 (56507)
vor 258 Tagen
Ich finde Drachenelben sind eher elbisch,aber haben auch etwas menschliches an sich.Ich hoffe das Anadá und💗ie's Kinder überleben um auf die gestellten Fragen zurückzukommen.Hoffe es kommt bald wieder ein Teil!
Lydia ( von: Lydia)
vor 264 Tagen
Vielen Dank Cassie, für deinen Kommentar und deine Antwort! Ich brauche sie nämlich bald um weiter planen zu können. Und keien Sorge, der 15. Teil ist fast fertig!
legolas 03 (19800)
vor 266 Tagen
Einfach wundervoll geschrieben und ausgedacht.Mach weiter so!😄
Cassie ( von: Cassie)
vor 268 Tagen
Hey :)
Also zu deiner zweiten Frage ob das Kind oder die Kinder überleben sollen sage ich ja. sonst wäre es eine doppelter verlust zuerst seinen Mann zu verlieren und dann noch das Kind von ihm. Und was deine erste Frage betrifft kann ich dir nur sagen so wie du es beschrieben hast sind da sehr viele emotionen vorhanden ich habe die elben eher steif außer denen gegenüber die sie mögen (kommt mir so vor). Ich hoffe ich konnte helfen?. :)
Oh und bittte schreib weiter ich finde sie wirklich gut :)
Lydia ( von: Lydia)
vor 295 Tagen
Der dreizehnte Teil wurde in die falsche Kategorie aufgenommen... Warum kommt mir das bloß so bekannt vor?
Lydia ( von: Lydia)
vor 330 Tagen
So, jetzt ist alles wieder gerichtet! DANKE!
Lydia ( von: Lydia)
vor 332 Tagen
OK, man kann ihn jetzt wenigstens bei der Liste mit all den anderen Teilen finden