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Akatsuki - Siegel der Emotionen

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1 Kapitel - 10.143 Wörter - Erstellt von: HateLove1994 - Aktualisiert am: 2017-03-31 - Entwickelt am: - 1.401 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Name: Sarana (Die Träne des Leidens)

    Aussehen: Du bist recht klein, zierlich und ziemlich hübsch. Deine Augen leuchten so hell das sie fast weiß wirken. Deine Haare sind ebenfalls weiß und leicht gewellt reichen sie dir bis zur Taille.

    Du erinnerst dich nicht an deine Eltern. Kurz nach deiner Geburt hatten sie dich in einem Waisenhaus untergebracht. Du warst schon immer anders gewesen als die anderen Kinder. Immer alleine und ausgestoßen. Am Anfang waren es nur die Beulen zwischen deinen Schulterblättern. Selbst die Heim Mutter verachtete dich und misshandelte dich wo sie nur konnte. Egal was passierte, du bekamst immer den Ärger. Nie hast du dich gewehrt. Immer hast du die Schuld auf dich genommen. Aber das hatte ihnen nicht genügt. Du warst das komische Kind mit den Missbildungen. Immer wieder kamen Leute die die anderen Kinder mitnahmen aber du wurdest weggesperrt. Du warst allein. Mit jedem Jahr wuchsen die Beulen auf deinem Rücken. Nur ganz wenig aber das bestätigte nur dass man dich geheim halten sollte.

    So ging das mehrere Jahre bis du anfingst dein Kekkei Genkai zu entdecken. Auf einmal hatten die Kinder Angst. Jeder der dir in die Augen sah konnte nichts mehr vor dir verbergen und musste mit extremen Schmerzen rechnen. Du fingst an es einzusetzen und die anderen Kinder zu erpressen wenn sie dich ärgerten. Niemand sagte auch nur einen Mucks mehr gegen dich. Aber du wagtest es nicht das gegen die Heim Mutter anzuwenden. Je mehr du es einsetztest, desto mehr entglitt dir die Kontrolle. Schließlich wurdest du von den Kindern in eine Ecke gedrängt und man setzte dir stark zu. Und da passierte es. Das erste Mal das dein Kekkei Genkai tödlich endete. Der stärkste Junge unter ihnen starrte sie nur mit großen Augen an und sank langsam zu Boden. Dann regte er sich nicht mehr. Es war mucks Mäuschen still. Geschockt starrte jeder auf den Jungen. Alle wichen vor dir zurück. >Du warst eine Mörderin< dachtest du entsetzt. Du kniffst die Augen zu und ranntest. Erstaunlicherweise wusstest du genau wo du warst und wo Hindernisse waren. Kurz darauf kamst du in deiner Nische an und packtest schnell deine wenigen Sachen. Außerdem rissest du ein Stück von dem dünnen Bettlaken ab und bandest es dir um deinen Kopf, sodass deine Augen bedeckt waren. Dann liefst du davon. Lange irrtest du durch die Wälder. Du kanntest dich nicht aus und wusstest nicht wie du überleben könntest. Keiner hat dich irgendwas gelehrt. Du hattest schon kein Zeitgefühl mehr als du gefunden wurdest. Dünn und abgemagert. Kaum noch Kraft um auch nur gerade zu stehen. Du hattest dich unter einem Baum zusammen gerollt um zu sterben. Plötzlich beugten sich Gestalten über dich und hoben dich hoch. Alles um dich herum wurde schwarz.

    Als du wieder zu dir kamst lagst du in einem weichen Bett. Das erste was du merktest war das man dir die Augenbinde abgenommen hatte. Panisch rissest du die Augen auf, nur um sie gleich wieder zu schließen. Durch die Wochen in Dunkelheit hatten deine Augen keine Möglichkeit sich an das Licht zu gewöhnen. Du hörtest Schritte. Kurz darauf das Scharren von Stuhlbeinen die an dein Bett gezogen wurden. Eine leise Mädchenstimme erklang. „Du musst keine Angst haben. Hier bist du in Sicherheit. Du hast sicher Hunger.“ Du reagiertest nicht, obwohl dein Magen unüberhörbar knurrte. Vorsichtig stellte das Mädchen ein Tablett auf deinen Schoß. Zögerlich griffst du danach. Sie half dir ein wenig Suppe zu essen. Danach schliefst du wieder ein. Es wurde zu einer Art Tagesrhythmus für dich. Aufwachen, essen, schlafen. Langsam kommst du wieder zu Kräften. Fieberhaft überlegst du ob du ihnen das Geheimnis deiner Fähigkeiten anvertrauen solltest. Aber du entscheidest dich dagegen. Es dauert mehrere Wochen bist du das Krankenhaus verlassen kannst. Noch immer hast du kein Wort gesprochen. Trotzdem bringt man dich zum Hokage. Also du vor ihr stehst, fühlst du dich sehr unwohl. „Schau mich an, Mädchen“ fährt sie dich an. Doch du schüttelst nur ängstlich den Kopf und hältst deine Augen fest geschlossen. Du hast zu viel Angst vor deiner Gabe. Sie kommt dir eher vor wie ein Fluch. Sie sieht dich lange an und fragt schließlich wie du heißt. Da du lange nicht mehr gesprochen hast ist deine Stimme kaum mehr als ein Flüstern. „Mein Name ist Sarana.“ Nachdenklich lehnt die Frau sich zurück. „Ein von leid geprägter Name“ meint sie. Warum willst du deine Augen nicht öffnen. Genau das war die Frage die du nicht beantworten wolltest. Du schweigst. Sie seufzt. „Du weißt dass du es uns schwer machst Sarana. Du wirst im Wald gefunden, völlig ausgehungert, und mit der Augenbinde um und diesen seltsamen Beulen auf dem Rücken und du siehst nicht wohin du gehst oder wer wo ist und trotzdem bist du trittsicher und bewegst dich wie mit offenen Augen. Du verbirgst etwas vor uns.“ schloss sie. Schweigend hörst du zu. Der Schweiß steht dir auf der Stirn. Du hast zu große Angst dass du wieder wie eine Fremde behandelt wirst. Schließlich steht sie auf. „HINATA“ Du merkst wie die Tür sich hinter dir öffnet und erkennst die zögerlichen Schritte des Mädchen welches dich gesund gepflegt hatte. Sie bleibt neben dir stehen. „Kümmere dich um Sarana und nimm sie mit zu dir nach Hause bis ich genaueres weiß. Sie wird erst mal mit auf die Akademie gehen wenn sie sich stark genug fühlt. Iruka soll sie testen und sie dann in eine Klasse stecken.“ Hinata nickt und zieht dich mit sich nach draußen.

    Am nächsten Tag wachst du früh auf. Man hat dir am Abend zuvor neue Kleidung gegeben. Weiche Ninja Schuhe. Eine enge blaue Leggings die bis knapp unter deine Knie geht. Ein schlichtes schwarzes Shirt. Dazu das einzige was du von deinen leiblichen Eltern noch hast. Eine kleine silberne Kette mit einem Schriftzeichen daran. Du hast keine Ahnung was das heißt. Du bist aufgeregt und ängstlich zugleich. >Wie es wohl in der Akademie wird? Und werden mich die anderen hänseln oder herumschubsen? Und was hat es mit diesem Test auf sich?< Viel zu früh kommt Hinata und nimmt dich mit. Bevor ihr vor die Tür tretet, drückt sie dir ein Stück Stoff in die Hand. „Für deine Augen“ sagt sie. Dankbar bindest du es dir um. Sofort ist dir wohler zumute. Als ihr durch die Stadt lauft merkst du dass du von vielen Seiten angestarrt wirst. Du läufst rot an. Du hörst mehrere Stimmen die euch grüßen aber du grüßt nicht zurück. Du konzentrierst dich auf deinen Weg. Kurz darauf seid ihr da. Da steht jemand und scheint bereits auf euch zu warten. >Wahrscheinlich ist das dieser Iruka.< Und tatsächlich. Er kommt direkt auf euch zu. „Du musst Sarana sein. Ich bin Sensei Iruka. Danke dass du sie hergebracht hast Hinata. Ich übernehme jetzt.“ Kurz darauf seid ihr allein. Er führt dich auf ein großes Feld. „So Sarana. Ich weiß dass du nicht gerne redest und auch nicht die Augen öffnen willst. Ich respektiere das. Ich werde nun ein paar einfache Tests mit dir machen. Es wird nicht wehtun aber anstrengend werden.“ Er lächelte. Er sollte Recht behalten. Es war sehr anstrengend, aber du meisterst die Tests mit Bravour. Und du fängst an in den verschiedenen Kampfübungen aufzugehen. Du lächelst. Das erste Mal in deinem Leben. Du fühlst dich in deinem Element. Als ihr fertig seid lässt du dich schwer atmend ins Grass fallen. Dann stellst du mit leiser Stimme die Frage die dir schon die ganze Zeit auf der Seele brennt. „Sensei, kann es vorkommen das manche Ninjas bestimmte Gaben aufweisen die eher ungewöhnlich sind?“ Überrascht schaut er dich von der Seite an. „Was du bestimmt meinst ist das Kekkei Genkai. Ja das kommt vor. In vielen Fällen wird es vererbt. Aber es variiert. Es ist immer ein bisschen anders.“ Du seufzt. Langsam nimmst du deine Augenbinde ab und legst den Kopf schräg. Kaum hörbar sagst du „Ich kann anderen Angst machen und ihre Geheimnisse herausfinden indem ich ihnen nur in die Augen sehe. Deswegen die Binde.“ Mehr bringst du nicht zu sagen aus Angst. Du merkst, dass er scheinbar merkt, dass das nicht alles ist. „Naja das ist besser als nix“ meint er. „komm mit. Ich glaube du wirst einen richtigen Sensei brauchen. Du bist dir sicher dass du vorher noch nicht gekämpft hast? Aber du wirst hart arbeiten müssen.“ Dankbar das er nicht nachfragte bandest du dir wieder deine Augenbinde um und standest auf.

    Deinen Sensei mochtest du auf Anhieb. Er stellte sich als Kakashi vor und war scheinbar auch angetan von dir. Jeden Tag wart ihr auf dem Übungsfeld. Du wurdest immer besser. Auch lerntest du mit deiner Gabe umzugehen. Dass es töten könnte hattest du immer noch niemandem gesagt. Inzwischen hattest du viele Freunde gefunden aber du warst lieber alleine. Bald übernahmst du auch Missionen. Wobei du lieber spioniertest als kämpfst. Meistens bist du alleine unterwegs was an sich sehr ungewöhnlich ist. Aber du arbeitest nicht gern mit anderen also hat Tsunade es aufgegeben. Dein Stirnband was du mittlerweile trägst hast du statt der Augenbinde über deine Augen gebunden. Auf deinem Rücken trägst du mittlerweile statt den Beulen zwei stattliche schwarze Flügel. Du konntest zwar noch nicht fliegen damit aber beim ausweichen und Balance halten waren sie sehr nützlich. Außerdem konnte es ziemlich wehtun davon getroffen zu werden. Immer wieder wurdest du schief angesehen oder auch versuchten kleinere Kinder an deinen Federn zu zupfen. Du zogst die Einsamkeit vor. Deswegen warst du so oft wie möglich unterwegs. Schnell stiegst du bis zum Jonin auf. In den Pausen zwischen den Missionen bist du auf der Suche nach deinen Wurzeln. Mittlerweile weißt du dass dein Clan ausgelöscht wurde. Und das euer Clan einzigartig war. Der Clan der Gurogati waren Meister der Spionage gewesen und in ihr flossen die mächtigsten Gaben aller Mitglieder zusammen. Dir wurde auch schon ein Platz bei den Anbu angeboten aber du hattest abgelehnt. Zuviel Angst um dein Geheimnis. Tsunade wusste dass du ihr immer noch nach all den Jahren etwas verheimlichst aber harkt auch nicht weiter nach, da sie mit deiner Arbeit mehr als zufrieden ist. Keiner legt sich mit dir an. Obwohl du deine Augen im Beisein anderer Leute nicht öffnest haben sie Angst du findest ihre Geheimnisse heraus. Du tust aber auch nichts um das Gegenteil zu beweisen. Du genießt es. Immer noch redest du kaum ein Wort. Eigentlich redest du nur so richtig mit Kakashi. Aber auch ihm sagst du nicht alles. Du wirst immer besser deine Gefühle zu verbergen. Du wirkst kalt und abweisend und das macht dich so gut. „Keine Gefühle zu haben machen einen Ninja perfekt.“ sagst du immer wieder. Keiner glaubt dir so Recht und mit der Zeit wirst du immer eigenbrötlerisch. Viele weichen vor dir zurück. Nur Kakashi bleibt da.

    So langsam hast du genug. Mit einer kalten Wut im Bauch stürmst du aus dem Büro des Hokages. Wieder einmal ein Appell ihr Geheimnis zu verraten. Sie hatte keine Lust mehr auf diese überfüllte und nervige Stadt. >Es reicht. Ich muss hier weg. Egal ob dann jeder hinter mir her ist.< Du schleichst dich zur Waffenkammer und holst dir genug Waffen um zu verschwinden. Mehre Kunais, Gifte, Bomben, Shurikens und so weiter. Am wichtigsten jedoch war dir dein Katana. Dafür wirst du nach Hause müssen. Leise huschst du in die Wohnung die ziemlich nahe bei der Wohnung von Kakashi liegt, also musst du leise sein. Du suchst ein paar Sachen zusammen aber nicht viel. Aus dem Schlafzimmer holst du dein geliebtes Katana das du dir senkrecht zwischen die Flügel auf den Rücken schnallst. Mit routiniertem Griff kontrollierst du den Sitz der Waffe. Auf einmal klopft es an der Tür. Du erstarrst. Wieder klopft es, diesmal stärker. Du hörst jemanden deinen Namen rufen. >Also wissen sie schon Bescheid.< Aber du grinst nur und springst aus dem Fenster in die Tiefe. Aber auch damit haben sie gerechnet. Schnell rennst du zur Mauer. Die jedoch ist für dich kein Hindernis. Mit einem gewaltigen Satz, unterstützt von deinen riesigen Flügeln, springst du auf die Mauer. Du grinst noch einmal hinunter und ziehst ein Kunai hervor. Augenblicklich sind deine Verfolger in Verteidigungspositionen. Aber du ziehst nur dein Stirnband hoch auf die Stirn und öffnest die Augen. Und dann während du sie mit deinen milchigen Augen anstarrst, damit du ihre Reaktionen siehst, ziehst du das Kunai quer über dein Stirnband. „Ihr geht mir viel zu sehr auf die Nerven. Ich werde jetzt eigene Wege gehen.“ rufst du noch hinunter und dann mit einem letzten Blick auf ihre geschockten Gesichter, springst du außerhalb der Mauer hinunter.

    Während du im Wald verschwindest hörst du noch das Geschrei hinter dir. Du lächelst. >Endlich frei. Endlich eigene Entscheidungen treffen.< Innerlich jubelst du. Du rennst nur noch schneller. Wie gerne würdest du jetzt einfach abheben. Und dann passiert es. Du läufst über die Baumwipfel und breitest deine Flügel aus. Du fängst an mit ihnen zu schlagen und hebst tatsächlich ab. Es ist anstrengend, aber du fliegst. Stundenlang gleitest du dahin. Betrachtest die Welt mit deinen richtigen Augen. Das hast du seit deiner Kindheit nicht getan und du genießt es. Du fliegst bis die Nacht hereinbricht und landest schließlich bei einem kleinen See. Du ruhst dich aus und genießt das kalte Wasser. Doch viel zu schnell ist es mit der Ruhe vorbei. Du hörst sie kommen. Und du weißt dass sie dich töten wollen. Von jetzt an bist du eine Gejagte. Du standest auf und liefst weiter. Du ahnst bereits, dass du als Nukenin sehr vorsichtig sein musst. Aber du machst dir keine großen Sorgen. Während du dich immer weiter von deinem Zuhause entfernst schiebst du dir das Band wieder über die Augen. >Vielleicht sollte ich zu Akatsuki gehen.< überlegst du. >Oder mich als Kopfgeldjägerin versuchen. Was viel einfacher wäre als das erste.< Die Entscheidung verschiebst du auf später. Du hältst an und ziehst dein Katana. Du weißt das es eine kleine Spezial-Einheit der Anbu ist die dich verfolgt. Dafür ausgebildet gefährliche Nukenins wie dich auszuschalten. Aber du weißt dass du mit ihnen fertig wirst. Auch ohne deine Gaben. Du bist überdurchschnittlich in allen Arten des Kampfes. Gut genug um eine von ihnen werden zu können, wenn du damals gewollt hättest. Du bleibst ganz still stehen und verschließt deine Emotionen tief in dir. Jetzt wirst du zu der gefährlichen Kampfmaschine die sie so sehr fürchten. Denn genau das macht dich so gefährlich, dass du im Kampf keine Emotionen empfinden kannst, wenn du willst.

    Du stehst gleich wie eine Statue auf der Lichtung. Deine Flügel sind leicht gespreizt. Du spürst sie immer näher kommen. Da tauchen sie schon an dem Rand der Lichtung auf. Der Anführer kam ein paar Schritte auf dich zu. „Warum hast du das getan, Sarana? Warum hast du uns verraten?“ Du bist still und sagst nix. Aber das hatten sie scheinbar auch nicht erwartet. Sie verteilten sich im Kreis um dich. Immer noch keine Reaktion. Du lauscht von wo der erste Angriff kommen könnte. Und da, du hörst ein leises Rascheln hinter dir. Im letzten Moment biegst du dich nach vorne und weichst aus. In der gleichen Bewegung schnellst du herum und verpasst ihm mit deinem Flügel einen mächtigen Schlag. Du gähnst. „Ihr könnt mich nicht besiegen und das wisst ihr.“ Du schlägst mit den Flügeln und nagelst sie durch den erzeugten Wind an den Boden. „Warum tust du das? Wir gehören zum selben Dorf.“ schrie der Anführer verzweifelt. Du blickst ihn nur lange an aber da du deine Emotionen versiegelt hast reagierst du nicht. Mit einem weiteren Windstoß zerquetschte sie sie die unter dem Gewicht des Windes.

    Als du die Flügel wieder anlegtest, brach das Siegel um deine Emotionen. Als du sahst was du getan hattest erschrakst du zutiefst. Mit einem riesigen Satz flohst du von dem Schlachtfeld. Du ranntest weit weg. Du achtetest nicht mehr auf den Weg sondern wolltest nur noch weg. In diesem Moment fühltest du dich wieder wie das kleine Mädchen das aus dem Waisenhaus floh und sich im Wald verirrte. Nur das du nicht mehr das kleine hilflose Mädchen warst sondern ein gefährlicher Nukenin. Sicher das von deinem Geheimnis niemand weiß, schwörst du niemanden damit zu töten. Niemals wirst du deine Gabe zu diesem Zweck einsetzen. >Diesen Fluch werde ich mit ihn mein Grab nehmen. Und nie jemanden in meine Nähe lassen. Keine Gefühle für irgendjemanden. Ich werde nie eine Familie haben können. Und selbst wenn werde ich sie nie ansehen können, ohne mich streng unter Kontrolle haben zu müssen. Und Kinder werde ich keine bekommen um ihnen diesen Fluch nicht zu vererben.< Du seufzt tief und hältst an. Du findest eine kleine Nische in einer Felswand, in der Nähe, die du verschwindest. Trotz das du mittlerweile eine erwachsene Frau bist, bist du immer noch klein und zierlich. Du rollst ich zusammen und legst deine Flügel um dich. Verkriechst dich darunter. Lange denkst du nach und lange weinst du. Bis du irgendwann erschöpft einschläfst. Und erneut suchen dich die Stimmen der Vergangenheit heim, welche dich auffordern das Dorf zu bestrafen, das deinen Clan ausgelöscht hat. Sie hatten dir viele Dinge erzählt und viel gezeigt. Und du wusstest das dir das Waisenhaus dein Leben gerettet hatte damals. Als du wach wurdest, machtest du dich auf die Suche nach deinem Clan-Dorf.

    Lange liefst du weiter. Aus den Archiven wusstest du ungefähr wo das Dorf gelegen hatte. Aber da es schon lange zerstört ist, bist du dir nicht mal sicher ob noch etwas davon existiert. Aber das ist dir egal. Du möchtest das Geheimnis endlich lüften. Du möchtest wissen wer du bist und was es mit diesem Fluch auf sich hat. Diesen Fluch den andere Gabe nennen. Außerdem gab es ja vielleicht dort einen Weg es zu beenden, einen Weg diesen Fluch zu brechen. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf schrittest du weiter aus und ranntest schneller. Als du eine Pause machst, holst du das Buch, über deinen Clan, aus der Tasche welches du aus den Archiven gestohlen hast. Du schlägst es auf und versinkst in den Texten und Bildern über deine Familie. Stundenlang liest du und schreckst erst auf als du ein Knacken hörst. Als du aufblickst, siehst du mehrere Schatten vor dem Mond der mittlerweile aufgegangen ist. Du erkennst sie. Es sind Ninjas aus dem Dorf. Du gähnst und beschließt das sie deiner Aufmerksamkeit nicht wert sind. Du stehst auf, steckst das Buch sorgfältig weg und kehrst ihnen den Rücken. Du weißt das sie dich nicht verletzen können. Als du loslaufen willst, springen dir welche in den Weg. „Ich hab eure Anbus schon umgebracht und dann denkt ihr ihr habt eine Chance gegen mich?“ Du lachst. Aber sie weichen nicht zurück. Du ziehst eine Augenbraue hoch. „Seid ihr eures Lebens schon müde?“ Keiner antwortet. Du hast längst schon ihre Schwachstellen ausgemacht und die gefährlichen von den harmlosen getrennt. Du weißt wer welche Fähigkeiten besitzt. „Du kommst jetzt wieder mit ins Dorf. Und denk nicht das du uns davon laufen kannst.“ Du verdrehst genervt die Augen. Diese nervige Stimme kanntest du. Als du dich umdrehst stehst du Naruto gegenüber. Diesem nervigen Kind, das wohl den Neunschwänzigen in sich trägt. Aber da er scheinbar auch das Chakra nicht nutzen kann machst du dir keine Sorgen darum. Abschätzig musterst du ihn, dann breitest du deine Flügel aus. „Dann fang mich doch, kleines Kind.“ du grinst, schlägst mit den Flügeln und hebst ab. Schnell fliegst du sehr hoch und schaust interessiert zu wie sie versuchen dich zu erreichen. Den geworfenen Kunais und Shurikens weichst du ohne Probleme aus. Dabei lachst du sie aus. Dann drehst du ab und fliegst sehr schnell davon. Schneller als zuvor.

    Bald kreist du über die Stelle wo sich einst das Dorf deines Clans befand. Die Ninjas hattest du schon lange abgehängt. Das war nicht schwer gewesen. Zu langsam waren sie gewesen. Am Anfang hattest du noch mit ihnen gespielt. Sie immer mal wieder in die Nähe kommen lassen, um dann schnell wegzufliegen. Aber irgendwann wurde es langweilig. Also hast du aufgehört und bist davon geflogen. Und nun warst du hier. Von den Häusern war kaum noch was übrig gewesen. Langsam gingst du tiefer. Immer vorsichtig ob irgendjemand in der Nähe war. Schließlich landest du. Bedächtig legst du die Flügel an und schrittst vorsichtig auf die Trümmer eines großen Hauses zu. Umsichtig machtest du ein großen Schritt über die Überreste der Wand und suchst im Inneren nach Hinweisen. Aber vergebens. Nichts ist mehr da. Durch die ganzen Jahre ist immer mehr verloren gegangen. Nach und nach durchsuchst du das ganze Dorf aber viel findest du nicht. Aber nichts was dir Aufschluss über das Leben im Clan gibt. Niedergeschlagen kehrst du den Ruinen den Rücken. Erneut verschließt du deine Gefühle. Versiegelst sie tief in dir um dich vor Schmerzen zu schützen. Das Siegel ist das gleiche was du für deine Kämpfe benutzt aber um einiges stärker. Nur mächtige Gefühle könnten es jetzt noch brechen. Du selber könntest es auch aber du willst es nicht. Jetzt denkst du nur noch rational und logisch ganz ohne Emotionen. Die perfekte Voraussetzung für einen Nukenin.

    Bald schon reist du durch die ganze Welt und jagst Leute auf die ein Kopfgeld ausgesetzt ist. Schnell kannst du schon großen Erfolg verzeichnen. Besonders gern und erfolgreich jagst du Leute aus Konoha oder Suna. Mit der Geschwindigkeit mit der du die Leute einfingst, brachte dir bald den Namen „Todesengel“ ein. Immer wieder versuchten dich die Ninjas verschiedener Dörfer in Fallen und Hinterhalte zu locken. Aber keinem gelang es je dich auch nur zu streifen. Nie entkam dir eine Beute. Bald warst du schon recht reich. Aber du bliebst trotzdem in der kleinen Hütte die du dir im Wald errichtet hattest. Menschen die zufällig vorbeikamen verschwanden einfach. Du warst einfach die perfekte Tötungsmaschine. Ab und zu trafst du die Nervensäge mit dem Neunschwänzigen und jedes mal nervte er dich warum und wieso, weshalb. Aber er interessierte dich nicht. Er würde kein Geld bringen. Die Menschen hatten viel zu viel Angst das dann der Fuchsgeist ausbrechen würde und erneut eine Zeit der Zerstörung anbrechen würde. Ab und zu trafst du auf Mitglieder von Akatsuki, wenn du Kopfgelder für Tote abholtest. Es waren immer die selben. Aber auch sie interessierten dich nicht. Auch wenn der mit der großen Hacke, dich immer voll quatschte. Hauptsächlich obszöne Anzüglichkeiten. Aber du ignoriertest ihn. Seinetwegen warst du nicht hier. Irgendwann trafst du sie wieder. In einem Pfandhaus hinter einer Toilette wo du dich nach getaner Arbeit ausruhst triffst du die beiden erneut. Aber du ignorierst sie komplett. Während der mit den grünen Augen das Geld zählt, geht der andere schon hinaus. Das ist oft so. Als beide draußen waren war es wieder ruhig. Aber nur kurz.

    Dann ziemlich schnell gab es draußen ein riesigen Knall. Du springt hoch und siehst dich um, dein Katana in der Hand. Aber es war nichts zu sehen. Daraus schließt du das der Lärm von draußen kommt. >Und schon wieder ist keine Zeit auszuruhen, weil die beiden Idioten nur Lärm machen.< Du beschließt nachzuschauen mit wem sie kämpften um den Krawall zu beenden. Vielleicht würdest du auch einfach gehen. Du öffnest die Tür und trittst hinaus. In der Eingangstür der Toilette bleibst du stehen. Eine Weile siehst du zu. Du kanntest diese Ninjas. Es waren welche aus Konoha. Aber sie waren scheinbar auch nicht deinetwegen hier. Sondern wegen diesen nervigen Akatsuki-Typen. Aber sie haben dich schon gesehen. Also wurdest du mit reingezogen ob du willst oder nicht.Du bleibst stehen wo du bist. Das sie dich mit denen gesehen haben stört dich.Du willst nicht mit diesen Verbrechern in Verbindung gebracht werden. Aber du kannst es nicht mehr ändern, also machst du ein paar Schritte nach draußen, dein Katana angriffsbereit in der Hand. Interessiert schaust du dem nervigeren von beiden zu und analysierst ihn. Schnell weißt du alles wichtige über ihn. Der andere verbirgt soviel das du dir nicht mal die Mühe machst. Du öffnest ganz leicht deine Schwingen und lässt eine kontrollierte Menge an Chakra durchfließen, nur soviel das sie leicht glühten. Die Fähigkeit, dein Chakra durch die Flügel zu leiten und sie zu Waffen zu formen, kannte man. Aber du würdest die heute nicht nutzen. Gegen die beiden Nervensägen hegst du keinen Groll. Du hast keinen Anlass sie zu töten. Die Typen aus Konoha wärst du hingegen sehr gerne los. Du bliebst einfach still stehen. Die größte Gefahr ging von Shikamaru aus.

    Du sahst es förmlich in seinem Kopf rattern. „Wer ist am Gefährlichsten? Wer muss zuerst ausgeschaltet werden?“ Du lächelst kalt. Du wusstest auf jeden Fall wer am ungefährlichsten war. Der Kerl mit der Hacke war so langsam. Du springst auf das Dach und hockst dich dort auf die Kante und schaust zu. Noch siehst du kein Bedarf einzugreifen. Der Einzige der kämpfte war tatsächliche die Hacke. Und das nicht mal gut. Entspannt lässt du dich zurücksinken. Irgendwann wird es langweilig der Hacke zuzuhören. Schließlich wird es dir zu bunt und du erhebst dich. Egal was die Hacke sagte, du willst sie loswerden. Je länger sie sich damit aufhielten, desto eher würde die Verstärkung eintreffen. Und das konntest du nun überhaupt nicht gebrauchen. Du springst runter und bewegst dich langsam auf die Nervensäge zu. „Kommst du langsam mal in die Gänge? Willst du so gerne die Verstärkung treffen? Ich wette Kakuzo ist von dem Scheiß auch schon genervt. Also mach endlich Hidan, sonst übernehme ich das.“ Alle gucken dich entgeistert an. „Also Hidan, wird es jetzt bald?“ Er ist völlig verdattert. „Du hast dir also doch unsere Namen gemerkt, Süße?“ grinst er breit. Mit einer übermenschlichen Schnelligkeit bewegst du dich und stehst auf einmal vor ihm. „Nenn mich nie wieder so, wenn dir deine Geheimnisse es wert sind.“ Er schrumpft praktisch vor dir zusammen. Von Hinten hörst du ein Luftzug. Du schickst Chakra in deine Flügel und wehrst damit den Angriff ab. Langsam drehst du dich um. „Was sollte das denn? Dachtest du dieser lahme Angriff würde mich treffen?“ Abschätzend blickst du auf Asuma hinunter. Ein kaltes Lächeln huscht über dein Gesicht. Du trittst zur Seite. „Nun mach schon.“ Du gesellst dich zu Kakuzo. Ihr beide beginnt euch über das Kopfgeld zu streiten. Ihr beide wollt es haben. Aber keiner gibt nach. Immerhin geht es um eine Menge Geld. „Komm mit zu Akatsuki und wir teilen das Geld.“ >Warum eigentlich nicht? Dort bist du halbwegs sicher. Zumindest sicherer als alleine. Aber du wärst nicht mehr frei. Du wärst wieder an jemanden gebunden. Deswegen bist du doch gegangen. Aber vielleicht ist das die beste Lösung.< Kampfgeräusche reißen dich aus deinen Gedanken. Inzwischen hat Hidan endlich angefangen, auch wenn er nicht der beste Kämpfer ist. Du seufzt. „Ja, es muss wohl sein. Sonst streiten wir ewig darum. Und ich habe besseres zu tun.“ Er nickt. „Ich nehme dich beim Wort.“ Erneut setzt du dich hin. Dein Katana steckst du in die Scheide zurück. „Ich hoffe es dauert nicht allzu lange.“

    Natürlich dauert es lange. Als du zu unruhig wirst, beschließt du einzugreifen. Aber nicht im Nahkampf. Du hattest dir zwar geschworen es nie einzusetzen aber auch das war Vergangenheit. Es war Teil deines vergangenes, schwachen Ichs und zählte nicht mehr. Du nahmst deine Augenbinde ab und ließt sie zu Boden fallen. Du kanntest deine Fähigkeiten gut genug und konntest sie kontrollieren. Die Binde würdest du nie mehr brauchen. Langsam öffnest du deine Augen. Vorsichtig blinzelst du ins Licht, da deine Augen nicht mehr daran gewöhnt sind. Zufrieden wieder richtig zu sehen, blickst du dich um. Du registrierst das die Konoha Ninjas deinen Blicken ausweichen. Nur nützt das ihnen nicht. „Ihr könnt eure Blicke abwenden wenn ihr wollt. Ich kenne eure Geheimnisse bereits. Aber im Gegenzug verrate ich euch auch ein Geheimnis, das ich nicht mal Tsunade verraten habe. Na los wer traut sich mich anzusehen?“ Du lachst. „Wer mich anschaut kann sterben. Oder noch schlimmer seine Seele verlieren. Dazu verdammt als seelenlose Puppe umherzuwandern.“ Du starrst sie herausfordernd an. „Wer will als erstes?“ Alle schauen auf den Boden oder kneifen die Augen zu. „Allesamt Feiglinge. Hidan wie lange brauchst du noch? Sie sind bald hier.“ „Naja, tot ist er ja schon aber mein Ritual kann ich vergessen.“ „Dann lass uns verschwinden.“ Du legst deine Flügel wieder an und machst dich auf den Weg in den Wald. Sie folgen dir. Jedoch sobald ihr im Wald seid übernehmen sie die Führung. Wie gerne würdest du fliegen, aber das wäre zu auffällig. Lange seid ihr unterwegs. Wenn ihr immer mal wieder zwischendurch Pause macht, kämpfst du mit Hidan. Obwohl er keine wirkliche Chance hat, fordert er dich immer wieder heraus. Mal kämpfst du mit deinem Katana, mal mit deinen Flügeln. Aber das Ergebnis bleibt dasselbe. Er ist dir unterlegen. Du bist zu schnell für ihn. Außerdem bist du durch dein Siegel viel rationaler, als er mit seiner zunehmenden Wut. Und seine Wut stieg mit jeder Niederlage. Egal was er dir, für Beleidigungen, an den Kopf wirft du zeigst nicht die geringste Regung. Und das macht ihn nur noch wütender.

    Als ihr nach langer Reise endlich eintrefft, werdet ihr schon erwartet. Man eröffnet dir das du noch einen Kampf überstehen musst um aufgenommen zu werden. Allerdings wirst du deine Gabe nicht voll einsetzen können, da du niemanden töten, oder die Seele stehlen darfst. Du wirst in eine große Arena geführt. Die Mitglieder springen auf die Mauer der Arena und du bleibst unten stehen. Du schaust dich um und suchst deinen Gegner. Plötzlich spürst du eine Bewegung hinter dir. Mit einem mächtigen Satz springst du in letzter Sekunde nach vorne. In der Luft drehst du dich um, und weichst gerade so dem nächsten Angriff aus. Du landest ein Stück entfernt von deinem Gegner. >Das wird einfach. Er ist zwar schnell aber mit dem riesigem Schwert ist er immer noch zu langsam für mich.< Kaum hast du den Boden berührt, springst du erneut in die Luft. Du breitest deine Flügel aus und das Chakra strömt ungestört hindurch. In derselben Bewegung ziehst du dein Katana. Mit mächtigen Flügelschlägen jagst du auf ihn zu. Er kann dich nicht besiegen. Du kennst bereits alle seine Fähigkeiten. Als du hoch genug bist, legst du deine Flügel eng an und streckst dein Katana nach vorne. Gleich einer Kanonenkugel, schlägst du ein, ohne dich zu verletzen. Sein Schwert hattest du mit dem Katana am Boden festgenagelt, während er vor dir lag. Du kniest über ihm und blockierst sein Chakra mit deinen Berührungen. „Das Reicht. Du hast gewonnen.“ hörst du es von oben. Sofort lässt du von ihm ab. Als du deine Flügel wieder anlegst, verschwindet das blaue Leuchten deines Chakras.

    Seid deinem Kampf sind ein paar Tage vergangen. Noch hast du keinen Teampartner. Aber du bist froh drum. Du willst keinen von denen ans Bein gebunden bekommen. Aber bevor du raus darfst brauchst du einen Partner. Also verbringst du Tag für Tag in der Trainingshalle. Manchmal sind auch andere da, aber du ignorierst diese. Manchmal liest du dich allerdings auf einen Übungskampf herab. Es gab kaum jemanden der wirklich eine Herausforderung war. Der Einzige der dich besiegen konnte war Itachi. Durch sein Sharingan war es für dich zu gefährlich in seine Augen zu sehen. Irgendwann beginnst du dich zu langweilen. Du fängst an Pain zu nerven das er dich endlich rauslässt. Aber du darfst nicht raus bevor du einen Partner hast. Du kriegst den Auftrag mit jedem zu trainieren, um zu sehen wer zu dir passt. Du verdrehst nur die Augen. Aber du tust was er sagt. Du trainierst mit jedem und versuchst offen zu sein für den anderen. Aber es endete zumeist in einem Desaster. Als du durch bist damit wirst du erneut zu Pain gerufen. „Es gibt nur eine Person, Sarana, die zu dir passt. Aufgrund deiner Fähigkeiten wirst du mit Sasori in ein Team kommen. Also gewöhnt euch aneinander und ihr trainiert von jetzt an zusammen. Ach ja ihr werdet auch in einem Zimmer wohnen.“ Nach dieser Anweisung entlässt er dich ohne ein weiteres Wort. Genervt gehst du deine Sachen holen und bringst sie in dein neues Zimmer. Zum Glück wurde dafür Deidara in ein anderes Zimmer gesteckt. Als du voll bepackt die Tür öffnest, schaut Sasori nur kurz hoch. Er zieht eine Augenbraue hoch und vertieft sich wieder in seiner Arbeit. Du gehst geradewegs zu dem freien Bett und lässt deine Sachen drauf fallen. Du setzt dich aufs Bett und schaust dich um. Überall lagen Teile von Puppen. Du wartest bis er mit seiner Arbeit fertig ist. „Pain sagt wir sind ab sofort in einem Team. Wir sollen sobald wie möglich anfangen zu trainieren. Und damit wir uns besser an einander gewöhnen soll ich hier schlafen.“ Er nickt nur. Er steht auf und gemeinsam geht ihr zur Trainingshalle. Anfangs seid ihr noch etwas steif aber bald fängt es an flüssig zu laufen. Durch deinen Seelendiebstahl kann er diese Menschen übernehmen. Und auch wenn er dich übernahm klappte das ganz gut. Obwohl du das überhaupt nicht mochtest. Deswegen macht er das auch selten. Bald seit ihr so eingespielt das Pain euch als Team rauslässt.

    Also steht ihr jetzt vor Pain und wartet auf euren Auftrag. Als er euch erklärt dass ihr eine Gruppe Aufklärungsninjas ausschalten sollt, gähnst du gelangweilt. „Das wird nicht so schwer werden.“ Als ihr entlassen werdet kehrt ihr in euer Zimmer zurück und packt eine kleine Tasche. Kurz darauf macht ihr euch auf den Weg. Soweit ihr wisst sind sie recht nahe und hatten mindestens einen Sensorninja dabei. Also würde ein Überraschungsangriff nicht funktionieren. Als ihr kurz darauf anhaltet, sagt er dir, dass er dich steuern würde. Du blickst ihn von der Seite an, wohl wissend dass er seine Gründe dafür hat. „Kann ich nicht einfach ihre Seelen stehlen? Dann hast du auch wieder was zum Basteln. Und ich müsste dir nicht meinen Körper überlassen. Du weißt das ich das hasse.“ Er blickt dich nur lange an. „Na gut dann halt so.“ seufzt du und bereitest dich darauf vor. Du spürst wie er die Chakra Fäden an dir befestigt. Innerlich seufzt du auf. Du lässt dein Chakra in deine Flügel fließen. Als er sein Chakra daran befestigt vermischt es sich leicht und wird dunkler. Was du spürst gefällt dir nicht. Du überlässt ihm die Kontrolle über deinen Körper aber hältst ihn aus deinem Geist fern. Er steht ganz locker neben dir. Du spürst wie die Feinde näher kommen. „Bist du sicher dass das funktioniert?“ Er nickt. Nach einem langem Blick in seine Richtung, schaust du nach vorne. „Sie kommen.“ mehr sagst du nicht. Ihr steht in dem Geäst eines großen Baumes. Ihr seid sicher dass sie euch schon wahrgenommen haben müssten. Er lässt dich auf dem Boden vor ihnen fallen. Mit weit gespreizten Flügeln. Sie kommen knapp vor dir zum Stehen. Du legst noch mehr Chakra in den Schutzmantel deiner Flügel. Mittlerweile haben sie sich in Angriffsposition begeben. Gelangweilt schaust du zu. Siehst ihre Schwachstellen. „Da ist noch einer im Baum.“ schreit einer. In diesem Moment hat er schon ein Kunai im Kopf stecken. Du hast es ihm durch den offenen Mund geworfen. Mit einer Schnelligkeit die dich faszinierte hatte er deinen Körper dazu gebracht. >Tatsächlich hatte Pain Recht. Scheinbar sind wir was den Kampf angeht sehr kompatibel.< Du überlässt dich ihm komplett und sahst zu wie dein Körper unter ihnen wütete. Als der letzte fiel, übernahmst du deinen Körper wieder. Schnell schüttelst du die Fäden ab. Sein Chakra so nahe zu fühlen, ist unangenehm für dich.

    Kurze Zeit später seid ihr wieder auf dem Weg zurück. Ihr redet nicht. Ihr lieft nur nebeneinander her. Als ihr wieder im Hauptquartier seid, geht ihr direkt zu Pain und gebt euren Bericht ab. Du grübelst, warum sich sein Chakra so seltsam anfühlt, und es für dich so unangenehm ist. Nachdenklich überprüfst du dein Siegel. Als du merkst dass es sich gelockert hat erschrickst du. Schnell verstärkst du es. Warum reagierst du so, dass dein wohl behütetes Siegel dadurch geschadet wird. Außerdem kommt dir sein Chakra seltsam vertraut vor, obwohl du sicher bist ihm noch nie zuvor begegnet zu sein. Als du in euer Zimmer kommst ist er schon wieder mit seinen Marionetten zugange. Dir soll es nur Recht sein. Du nimmst ein paar Klamotten aus deinem Schrank und gehst ins Bad. Du drehst die Dusche auf und stellst dich unter das heiße Wasser. Leider ist die Dusche zu klein um die Türen zu schließen. Denn deine Flügel sind im Weg. Also steht nach kurzer Zeit das Bad unter Wasser. Als du fertig bist läuft es nur langsam ab. Du ziehst dich an. Ein bequemes Top und eine kurze Hose. Deine Haare lässt du einfach offen. Als du die Tür öffnest schaut Sasori auf. Er lächelt ganz kurz als du umgeben von Dampfschwaden aus dem Badezimmer kommst. Dann wendet er sich wieder seinen Puppen zu. Du setzt sich auf dein Bett und schaust zu. Nach einer Weile fragst du: „Warum baust du immer mehr Puppen, wenn du doch schon so viele hast?“ Er reagiert nicht sofort. „Es ist meine Leidenschaft. Darin bin ich gut.“ Mehr sagt er dazu nicht. Du ahnst dass er nicht weiter darüber reden möchte. Du bist zwar neugierig aber willst ihn auch nicht stören. Stattdessen legst du dich hin und denkst nach. >Dieses Chakra ob vertraut oder nicht, es fühlte sich nicht richtig an. Irgendwas ist verkehrt damit. Außerdem sollte sich das Chakra so vermischen dabei? Ich weiß es nicht.< Du merkst das er dich beobachtet.

    „Warum fragst du nicht einfach was dir auf der Seele liegt?“ schmunzelt er. Du wirst rot. „Naja, ich hab mich gefragt warum dein Chakra sich so seltsam anfühlt. So nicht richtig menschlich.“ Nachdenklich legt er den Kopf schief und schaut dich lange an. „Tut mir leid.“ sagst du schnell. „Ich hätte nicht fragen sollen.“ Wortlos steht er auf und zieht langsam den Mantel aus. Dir stockt der Atem. „Vielleicht ist es ganz gut dass du es weißt. Immerhin arbeiten wir ja zusammen.“ „Du bist also selbst eine Puppe.“ stellst du fest. Er nickt langsam und zieht sich den Mantel wieder über. „Das erklärt vieles. Danke dass du mir das gezeigt hast.“ Du lächelst ihn vorsichtig an. Er lächelt zurück. „Soll ich dir zeigen wie man solche Puppen baut?“ Du nickst und kommst näher um ihm zuzuschauen. So vergehen viele Abende. Er bringt dir bei wie man die Puppen zusammenbaut und Fallen intrigiert. Außerdem versucht er dir das Puppenspielen bei zu bringen. Schnell stellt sich heraus dass du dafür nicht sonderlich talentiert bist. Du kannst zwar die Chakrafäden aufbringen aber du kriegst die Puppen nicht dazu das zutun was du willst. Manchmal wenn ihr in der Trainingshalle seid und übt schauen welche von den anderen euch zu. Manchmal kämpft ihr auch gegen andere. Wenn ihr auf Mission seid, bleibt er häufig im Hintergrund. Selbst wenn er mit Hiruko unterwegs ist. Er nahm dich nur noch als Marionette wenn die Gegner viel zu viele waren. Sonst ließ er dich machen. Oft wenn er Mangel an Puppen bzw. Puppenteilen hatte stahlst du ihnen die Seele und er nahm die leeren Körper mit. Bald wusste man scheinbar zu deiner Verbindung mit Akatsuki. Einmal trafst du auf einen Kopfgeldjäger. Nachdem du ihn umgebracht hattest fändest du sein Bingo-Buch. Ein Blick hinein zeigte dir dass du mittlerweile auch als extrem gefährlich eingestuft wurdest. Erfreulicherweise stand sehr wenig über dich darin. Verächtlich schmißest du es auf den Boden. Du liefst zurück zu dem Rastplatz von dir und Sasori. Ihr wart nun mehrere Tag schon unterwegs. Vieles hatte sich geändert. Ihr wart einander näher gekommen. Und auch dein Siegel löste sich teilweise. Und du konntest es nicht mehr richtig verschließen. Die Gefühle strömten aus dir heraus. Du hattest dich verliebt. Auch wenn du keine Gefühle haben wolltest. Du fühltest dich wohl bei ihm. Als du bei dem Lagerplatz angekommen warst, fehlte von Sasori jede Spur. Eigentlich musst du dir keine Sorgen machen da er mit Hiruko unterwegs war, aber allein die Tatsache dass er ohne ein Wort verschwunden war, machte dir Sorgen. Du bliebst still stehen und horchst. Aus der Richtung vor dir konntest du ganz schwach Kampflärm hören. Sofort rennst du mit riesigen Sätzen in die Richtung. In deinem Kopf spielten sich alle möglichen Katastrophen ab. Immer schneller ranntest du. Deine Füße schienen kaum noch den Boden zu berühren. Der Lärm wird lauter. Du weißt einfach dass er da ist. Als du kurz darauf da bist, siehst du ihn inmitten einer Menge feindlicher Ninjas. Ohne nachzudenken stürzt du zu ihm und tötest auf deinem Weg alles. Du siehst nur ihn im Tunnelblick. Keiner wird ihn dir wegnehmen. Nicht jetzt, wo du erst wieder anfängst zu fühlen. Als du bei ihm angekommen bist und seine Nähe spürst, wirst du ruhiger. Du tötest dennoch alles was ihm zu nahe kommt. Er ist verwundert, das spürst du. Aber du lässt dir keine Pause. Du wirst deinem Namen „Todesengel“ wieder gerecht. Selbst diejenigen die fliehen wollen, tötest du ohne Gnade. Als der letzte Gegner fiel und Sasori nicht mehr bedroht war, drehst du dich langsam um und blickst ihn an. Kurz darauf taumelst du auf ihn zu. Bevor du ihn erreicht hast wird alles schwarz.

    Langsam kommst du zu dir. Als du die Augen langsam öffnest siehst du das besorgte Gesicht von Sasori. „Sarana, bist du wieder wach?“ Noch ganz benommen öffnest du deine Augen wieder. Vorsichtig nickst du. Vorsichtig versuchst du dich aufzusetzen. Aber dir dreht sich alles und du legst dich schnell wieder hin. „Beweg dich nicht. Du hast dich fast komplett verausgabt. Ruh dich aus.“ Du nickst schwach und schließt deine Augen. Dann spürst du seine Hand auf deiner Stirn, wie er dir eine Haarsträhne aus dem Gesicht streicht. „Ich weiß zwar nicht warum du das getan hast, aber ich danke dir. Ohne dich wäre ich wohl nicht so unversehrt davon gekommen.“ Mühsam öffnest du noch einmal die Augen und flüsterst: „Ich konnte doch nicht zulassen das sie dir was tun. Immerhin fühle ich wieder durch dich. Und... und ich glaube... das... das...“ Aber bevor du den Satz beenden kannst bist du schon eingeschlafen. Als du wieder wach wirst ist es dunkel. Du fühlst dich ausgeruht und setzt dich auf. Als du dich umschaust siehst du Sasori am Feuer sitzen. Du stehst auf und gehst zu ihm. Als du dich neben ihn setzt reagiert er zuerst nicht. Lange Zeit starrt ihr beide nur ins Feuer. „Was meintest du vorhin? Das du durch mich wieder fühlst?“ Unbehaglich rutscht du hin und her. Schließlich erzählst du ihm deine Geschichte. Als du geendet hast, fügst du hinzu: „Und ich hab angefangen für dich zu empfinden. Also ich glaube es zumindest. Ich glaube ich liebe dich.“ Er schaut dich mit weichem Blick an. Ganz vorsichtig kommt er näher und legt seinen Arm um dich. Du lehnst dich an seine Schulter und schließt deine Augen. Entspannst dich seit langem vollkommen. Er streicht dir über den Kopf und flüstert: „Ich hab noch nie so empfunden wie für dich. Selbst für Chiyo nicht. Es ist seltsam so zu fühlen.“ Er schaute nachdenklich auf dich herunter. Aber da durch deine Augen geschlossen hattest sahst du nicht den Schmerz in seinen Augen.

    Diese Nacht lagt ihr zusammen. Er hielt dich fest an sich gedrückt. Aber ganz vorsichtig damit du nicht mit dem Gift in Berührung kamst. Es war eine gefährliche Liebe. Eine falsche Bewegung und du würdest sterben. Das war der Nachteil an seinen versteckten Fallen im Körper. Ihr werdet euch wohl nie richtig nahe kommen können. Eine falsche Bewegung und du würdest sterben. Dennoch klammerst du dich an ihn. Abrupt wachst du auf. Es ist mitten in der Nacht. Vorsichtig um ihn zu wecken stehst du auf. Irgendwas ist anders. Du nimmst leise dein Katana auf und schleichst in die Richtung in die dich dieses Gefühl zog. Irgendetwas war da gewaltig faul. Das Gefühl wurde stärker. Du erreichst eine Lichtung nicht weit von euch. Du sahst mehrere Ninjas dort sitzen. Von wo sie kamen konntest du nicht genau erkennen, deshalb schlosst du deine Augen und lauscht. Was du hörst lässt dir die Haare zu Berge stehen. Du zitterst. Laut ihnen war Akatsuki für den Tod deines Clans verantwortlich. Du vergisst deine Vorsicht und fährst unter sie. Schnell hast du sie überwältigt. Du reißt deine Augen weit auf und fragst sie kalt: „Sagt mir das das nicht wahr ist. Sagt mir, das ihr das nur erfunden habt.“ Dabei schaust du jedem tief in die Augen, in der Hoffnung dort das Gegenteil zu lesen. Doch du sahst das was du befürchtet hast. Es war nicht nur Akatsuki gewesen, sondern du sahst eine dir mehr als vertraute Person. Erschüttert stolperst du zurück. Weg von ihren Erinnerungen und weg von ihren mitleidigen Blicken. Du starrst noch einmal entsetzt in ihre Augen, dann drehst du dich um und rennst.

    Du liefst nicht sofort zum Lager zurück. Bevor du dort ankommst musstest du dich erst mal sammeln. Was du erfahren hast erschütterte deine ganze Welt in den Grundfesten. Du hattest dich dem Mörder deiner Familie anvertraut. Und dich auch noch verliebt. Du schalst dich selber. >Was bist du nur für ein Idiot. Das ich meinen Grundsatz; nicht zu fühlen; so ignoriert habe. Gefühle sind zu gefährlich.< Ganz vorsichtig tastest du nach deinem Siegel. Beziehungsweise was davon übriggeblieben ist. Aber der Schaden war schon angerichtet. Das Siegel kannst du nicht mehr erneuern, also entfernst du es. Die Wucht mit der dich die Emotionen treffen lässt dich taumeln. Wut, Hass, Zorn und Trauer. Sie durchströmten heiß deinen ganzen Körper. Du spürtest wie sich dein Chakra veränderte. Lange stehst du dort und versuchst dich zu fangen. Irgendwann hörst du Sasori nach dir rufen. Du atmest noch einmal durch und drängst die Gedanken zurück. Machst dein Kopf komplett frei. Dann erst machst du dich auf den Weg zurück zu ihm. Als du an eurem Lager ankommst siehst du ihn dort stehen und nach dir suchen. Du trittst hinter ihn. „Ich bin hier, Sasori.“ Er wirbelt herum und nimmt dich erleichtert in die Arme. Du reagierst nicht, sondern bleibst steif stehen. Er tritt zurück und schaut dich irritiert an. „Was ist passiert?“ Du gehst an ihm vorbei und setzt dich. „Was ist damals in der Nacht passiert als mein Clan ermordet wurde? Stimmt es das du dort warst? Stimmt es das du sie umgebracht hast?“ Er hält inne. Dann ganz leise fragt er: „Woher weißt du davon? Wer hat es dir erzählt?“ Du schaust hoch. Du fühlst dich leer. Allerdings ist es eine andere Leere. Sie tut weh. „Also stimmt es das du sie umgebracht hast. Und ich hatte gehofft es wäre eine falsche Erinnerung gewesen.“ Er setzt sich dir gegenüber. „Ich werde dir davon erzählen, ob du mir glaubst musst du selber entscheiden.“

    Sasori's Vergangenheit:

    Ihr wart auf dem Rückweg von eurer Mission, allerdings wollte Orochimaru noch einen Umweg machen. Du bist genervt. Denn du weißt Pain wartet auf euch und du hasst es Leute warten zu lassen. Aber er Orochimaru wollte sich davon nicht abbringen lassen. Egal was du sagst er läuft weiter. Du bist sauer. Außerdem bist du wegen Hiruko nicht ganz so schnell wie er. Bald wart ihr an einem kleinen Dorf angekommen. „Was wollen wir hier?“ Er dreht sich um zu dir und grinst böse. „Wir werden dieses Dorf auslöschen. Den ganzen Clan.“ „Warum willst du das tun. Was ist so gefährlich daran?“ „Dort wohnt der Clan der bisher die gefährlichsten Ninjas und das gefährlichste Kekkei Genkai hervorgebracht hat. Und sie gefährden alles wofür wir stehen.“ Du legst den Kopf schief. Aber er ist schon auf dem Weg ins Dorf bevor du was entgegnen kannst. Du folgst ihm. Als du angekommen bist ist sein Massaker schon im vollen Gange. Während du nur die gefährlichen Ninjas umbringst tötet er alles was ihm vor die Füße kommt. Du kämpfst dich vor zu dem größten Haus. Bevor du dort ankamst liefen zwei Personen hinaus. Du betratst das Haus und suchtest, ob sich dort noch jemand aufhielt. Doch du fandest nur ein Baby. Ein kleines Mädchen, mit weißen Haaren und fast weißen Augen. Es schrie nicht. Um es vor Orochimaru zu schützen nahmst du es hoch und versteckst es unter deinem Mantel. Da ertönte hinter dir ein wütender Schrei. Eine Frau wohl die Mutter stürzte sich auf dich, aber ein einziger Hieb mit deinem Stachel und der Kampf war vorbei. Als du wieder aus der Tür tratst kam dir die Schlange schon entgegen. „Es sind alle Tod. Dieser Clan wird uns nicht mehr gefährden.“ Auf einmal tauchten hinter deinem verhassten Partner, mehrere Personen auf. Sie sahen sie, geschockt. Und dann verschwanden sie so schnell wie sie gekommen waren. Auf eurem Weg zurück ins Hauptquartier, machtest du alleine einen Umweg. Du hieltst bei einem kleinen Dorf an. Dort gabst du das kleine Mädchen bei einem Waisenhaus ab. Die Frau die sie nahm schien sehr eingeschüchtert zu sein. Aber sie nahm sie in den Arm und versprach sich um sie zu kümmern. Bevor du gingst sagtest du noch: „Lebe wohl Sarana. Pass auf dich auf.“ Dann kehrtest du ihr und alledem den Rücken. Jahrelang konntest du es ignorieren und dich ganz auf deine Puppen konzentrieren. Bis Hidan und Kakuzo eben dieses Mädchen mitbrachten. Du warst so geschockt. In diesem Moment stürzte alles auf dich ein. Alles was du verdrängt hattest war wieder da. Und als sich dann noch herausstellte das du mit ihr in ein Team kommen würdest, war es als wäre das deine persönliche Strafe für deine Vergangenheit. Du hoffst nur dass sie es nie herausfindet.

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    Es kehrte Stille am Feuer ein. Du blicktest mit leerem Blick in die Flammen. Du warst so geschockt von seiner Geschichte. Es tat so weh zu hören dass er deine Familie umgebracht und dein Zuhause zerstört hatte. Deine Welt zerbarst in tausende Scherben. Du merkst erst gar nicht dass du weinst. Erst als dir das erste Schluchzen entfährt merkst du wie die Tränen deine Wangen hinunterlaufen. Plötzlich kniet Sasori neben dir und legt dir einen Arm um die Schultern. Wohl um dich zu trösten. Aber du versteifst dich. Zum ersten Mal warst du so traurig und wütend. Du springst auf und weichst zurück. „Du hast alles zerstört. Mein ganzes Leben. Und es einfach vergessen. Als wäre das nicht so wichtig. Dass du es überhaupt ertragen kannst, das ich in deiner Nähe bin, zeigt wie kaltherzig du bist. Du bist in der Tat nur noch eine Puppe. Ganz ohne Gefühle.“ Du zwingst dich ruhig zu bleiben. Mit einem letzten Blick auf sein erstarrtes Gesicht, drehst du dich weg. Du sammelst deine wenigen Habseligkeiten auf. Dann gehst du an ihm vorbei, ziehst den Mantel der Akatsuki aus und wirfst ihn in das ersterbende Feuer. Erneut blickst du Sasori an. Aber nur kurz, denn das Leid was du in seinen Augen siehst willst du nicht sehen. Es ist einfacher wütend auf ihn zu sein. Also rennst du los und als du so schnell läufst wie du kannst, schwingst du dich in die Lüfte. Du schließt fest deine Augen. Aber in deinem Kopf siehst du immer noch den Schmerz in seinem Gesicht. Du blendest es aus und lässt dich einfach vom Wind tragen. Ein- zweimal hast du das Gefühl als würde jemand dir folgen oder meinst deinen Namen zu hören. Aber dann legst du noch mehr Kraft in deine Flügelschläge. Du fliegst tagelang ohne Ziel, bis du irgendwann wieder an den Ruinen deiner Heimat landest.

    Erneut wanderst du durch die Ruinen, wie ein uralter vergessener Rachegeist. So vergehen Wochen. Du ernährst dich von dem was dir die Natur in der Umgebung bietet. Jeden Gedanken an Sasori verbietest du dir. Es tut zu sehr weh. Irgendwann hörtest du jemanden sich nähern. Du stehst auf und trittst hinaus aus deinem Versteck. Keiner würde diesen Ort ausrauben. Du hältst inne als vertraute Silhouetten sich aus der Dunkelheit lösten. Sasori konntest du anhand von Hiukos buckliger Gestalt sofort ausmachen. Auch Hidan war mit seiner riesigen Hacke leicht auszumachen. Deidara erkanntest du an seinen hellen Haaren. Und Kakuzo schon aufgrund seiner grün roten Augen. Du bleibst in den sicheren Abstand stehen. „Was wollt ihr hier?“ Deine Stimme ist kalt und rau. Du hast seit Wochen nicht gesprochen. „Pain hat angeordnet, das du zu viel weißt und deswegen eliminiert werden musst.“ Kakuzo klang sachlich wie immer. „Außerdem lasse ich mir dein Kopfgeld nicht entgehen, jetzt wo du Freiwild bist.“ Du blickst sie gequält an. „Ich will nicht gegen euch kämpfen.“ Du bliebst stehen und liest dir den Auffuhr deiner Gefühle nicht anmerken. Du bist so in deine Gefühle versunken das du erst merkst dass sich Hidan genährt hat als dich seine Sense trifft. Ein schneidender Schmerz auf der Brust holt dich zurück auf den Boden. Die Wucht des Angriffs riss dich von deinen Füßen und du flogst nach hinten. Der Rest einer Mauer bremste dich. Du spürst wie mehrere deiner Knochen brachen. Während du dort lagst und auf das Ende wartest, dein Blickfeld immer kleiner wird hörst du Geschrei und das Geräusch von Metall auf Metall. Das letzte was du siehst ist Sasori der immer näher kommt.

    Als du wieder zu dir kommst liegst du auf einem Bett. Du kannst dich nicht bewegen oder irgendwie bemerkbar machen. Du horchst auf deine Umgebung. Du merkst dass du nicht alleine in dem Zimmer bist. „Sarana, bitte wach auf. Es tut mir alles so leid. Ich liebe dich.“ Er weint. Du willst aufwachen. Willst ihn trösten. Aber je mehr du es versuchst desto schneller gleitest du der Schwärze entgegen. Als du erneut aufwachst fühlst du dich seltsam. Du hattest keine Schmerzen mehr, aber dein Körper schien auch nicht mehr derselbe zu sein. Vorsichtig öffnest du deine Augen. Du siehst Sasori wie er an etwas herumschraubt. Du öffnest deinen Mund um etwas zu sagen, aber hältst inne. Er dreht sich um und die Erleichterung steht ihm ins Gesicht geschrieben. Er kommt zu dir, mit einem arm in der Hand. Er legt ihn neben dich und hantiert an etwas herum. „Was ist passiert? Warum fühle ich mich so seltsam?“ fragst du ganz leise. Als er fertig ist setzt er sich auf deine Bettkante. „Du wärst beinahe gestorben. Ich musste Hidan davon abhalten dich zu opfern. Du kannst dir vorstellen dass er nicht besonders begeistert war. Aber schon durch den einen Angriff und deinen Aufprall an der Mauer warst du so schwer verletzt das ich dich umwandeln musste sonst wärst du gestorben. Ich weiß nicht ob du damit einverstanden bist aber ich konnte dich nicht sterben lassen. Ich liebe dich doch. Und ohne dich war das alles so schwer. Und als dann ich noch den Auftrag bekam dich so töten, wurde alles in mir kalt. Aber ich bin dennoch mitgegangen in der Hoffnung dich zu retten. Und trotzdem wärst du fast gestorben. Also habe ich angefangen deinen Körper meinem anzupassen.“ Er stand auf und zog deine Decke ein Stück zurück. Du erschrakst. Dort lag der Körper einer Puppe nicht dein Körper. Du atmest tief durch. „Solange ich dafür keine Puppenspieler Fähigkeiten brauche.“ versuchst du schwach zu witzeln. „Keine Angst. Ich helfe dir damit umzugehen. Das lernst du schnell.“ Er zog deine Decke wieder hoch und gab dir einen Kuss auf die Stirn. Dann wandte er sich um zum Gehen. Aber du griffst ungelenk nach seinem Arm. „Bitte geh nicht. Bleib bei mir.“ Er sieht dich zweifelnd an. Dann nickt er und setzt sich wieder. Er brachte dir in der nächsten Zeit bei mit deinem neuen Körper umzugehen und gemeinsam arbeitet ihr an mehreren versteckten Fallen, die ihr speziell für dich entwickelt. Mit jedem Tag kannst du dich besser bewegen. Bald nimmt er dich mit raus an die frische Luft. Dort testet ihr auch Die Kampftauglichkeit der Puppe.

    Als ihr wieder einmal draußen zusammensitzt, lehnst du dich an ihn an. „Was machen wir jetzt eigentlich? Ich meine, gehen wir zu Akatsuki zurück? Obwohl Pain so sauer war? Sonst haben wir ja kein Zuhause. Außerdem da den Mantel noch trägst vermute ich das du sowieso noch dazu gehörst.“ Abwesend schaut er in die Ferne. „Wir gehen dahin wo es uns gefällt. Aber ja Akatsuki ist immer noch unser Zuhause, also wenn du dahin zurück möchtest, gehen wir. Ich glaube Pain würde sich freuen. Er war nicht besonders glücklich das du verschwunden bist.“ Du greifst nach seiner Hand. „Dann lass uns nach Hause gehen.“

Kommentare (2)

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HateLove1994 ( von: HateLove1994)
vor 203 Tagen
vielen dank die Fortsetzung ist mittlerweile auch schon raus
Akina Minaru Akbadain ( von: Akina Minaru Akbadai)
vor 209 Tagen
Diese Geschichte ist der Hamma ❗ Du kannst echt super Geschichten schteiben