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Attack on Titan - Lovestory - Part 2

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1 Kapitel - 7.020 Wörter - Erstellt von: MichiruMurasakime - Aktualisiert am: 2017-07-07 - Entwickelt am: - 1.453 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

So, hoffe Teil 1 hat euch gefallen~
Mir ist eigentlich klar das ich mit Schizophrenie nicht besonders klar komme und ich weiß es könnten einige (viele) Wiedersprüche kommen und so…aber ich hoffe ihr mögt die Geschichte trotzdem.

Steckbrief Eirene: http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1473548695/Attack-on-Titan-Main-Character-Eirene-Jackson-Steckbrief

Part 1: http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1473957549/Attack-on-Titan-Levi-LS

Ich würde mich über Kritik dennoch freuen, könnt mir auch schreiben hab nix besseres zu tun: D
Hier die Short-Story (Hat nix mit der Story hier zu tun)
Attack on Titan - I Can Control The Titans, But I Wont Help U - Short Story
http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1476130019/Attack-on-Titan-I-Can-Control-The-Titans-But-I-Wont-Help-U-Short-Story

    1
    Die Zelle in die Eirene gesteckt wurde war kalt, dunkel und teils nass. Viel wurden die nicht benutzt das sah man sofort:
    1. Keiner war hier eingesperrt außer Eirene
    2. Die Zellen waren alle ordentlich in Takt
    3. Es war niemand zu hören, alles still
    Der blonde – Erwin Smith – fing nun an Eirene auszufragen. Immer wieder dieselben fragen: Wer bist du? Woher kommst du? Warum hast du getötet? Warum hast du die 3D-Manöver Ausrüstung? Und so weiter…
    Aber sie schwieg nur, sie konnte nicht sprechen. In diesem Moment nicht, sie würde gern doch es kam kein Wort über ihre Lippen, sie bewegten sich nicht mal um irgendetwas anzudeuten. „Erwin? Warum wurde die Expedition verschoben?“ eine braunhaarige Frau mit einer komischen Brille kam auf Erwin zu, blieb vor der Zelle Eirene’s stehen und sah dann hinein. „Nanu? Wer bist du denn?“ fragte diese nun Erwin legte ihr eine Hand auf die Schulter und sagte „Hanji, sie ist der Grund warum die Expedition verschoben wird. Sag den Männern nur um ein bis drei Tage.“ die Frau, die anscheinend Hanji hieß legte ihre Faust auf die Stelle wo das Herz ist, sagte ein „Jawohl“ und verschwand dann wieder. Eirene sah ihr nach so weit wie es ging.
    „Also versuchen wir es noch einmal: Warum antwortest du nicht?“ fragte Erwin nun weiter als Hanji aus der Sichtweite war.
    Eirene gab ihm eine kurze leise Antwort „Krankheit, Schizophrenie.“ Erwin wirkte überrascht über das Wort ‚Krankheit‘, fing sich aber wieder und wurde ernster. „Wegen einer Krankheit nicht reden können okay, aber von dieser Krankheit ‚Schizophrenie‘ habe ich nie etwas gehört!“ er sah sie scharf an, Eirene war mulmig, man sah es ihr aber nicht an. Sie fragte sich ob man ihr überhaupt glauben würde.
    Dann beschloss sie einfach zu erklären wie es ging.
    „Schizophrenie ist bei vielen verschieden…ich hab es einmal untersuchen lassen…“ das sprechen fiel ihr schwer, aber sie kämpfte nun praktisch schon alles zu erklären. Nicht leicht wenn man aus einem anderen Universum kommt, plus es liegen ja exakt 2000 Jahre zwischen den Zeiten…und ein paar Universen oderso...
    Erwin sah sie ruhig an und wartete dass sie weiter sprach.
    „Meine Schizophrenie sind Positiv Symptome wie Negativ Symptome. Was das heißt weiß ich nicht….aber ich weiß: Ich höre stimmen die mich beleidigen, die mir sagen die Menschen wollten nicht mehr Leben und so…ich höre sie immer wenn viele Menschen durcheinander reden…“ es fiel ihr nun noch schwerer zu reden, Erwin sah sie nun interessiert an und bewies eine Geduld die schon ziemlich hilfreich war für Eirene da man sie nicht zwang sofort weiter zu reden.
    „Negativ Symptome sind bei mir: Affektflachung, ich habe keine große Gefühlsausbrüche. Dazu noch Motorische Defizite, das lässt mich oft abweisend und kontaktgestört erscheinen…“ nun fiel ihr Erwin ins Wort. „Gibt es irgendein Heilmittel dagegen?“ überrascht über seine frage Schüttelte sie nüchtern den Kopf „Nicht das ich wüsste….“ Erwin hatte sich schon seit einer Weile auf einen Stuhl gesetzt und die wachen weggeschickt.
    „Wie hältst du das aus?“ fragte er mehr sich selbst als Eirene. Diese fuhr mit der Erklärung ihrer Krankheit weiter „Und dann noch Asozialität: Desinteresse am Umgang mit Menschen, sozialem Rückzug und wenig bis keine Freunden…“ Eirene ließ den Kopf einfach nach unten hängen, jetzt wo sie merkte das sie weiter reden wollte es aber nicht konnte dachte sie nach ob sie wirklich richtige Schizophrenie hätte. Da es sich nicht so anfühlte als ob sie Desinteresse an dem Umgang mit Menschen hatte, und auch sonstiges. „Was hast bisher gemacht? Warst du die ganze Zeit allein hier?“ fragte er nun weiter, Eirene nickte nur. „Aber…“ fing sie an „HIER war ich nicht so allein wie woher ich komme.“ Langsam fing es an das Eirene das Sprechen leichter fiel. „Also kommst du von woanders?“ sie erklärte nun wie ihr Universum war, wie sie starb und wie sie hierher kam. Erstaunlicher Weise schien der blonde ihr zu glauben. Sie erklärte auch wie sie so schnell mit dem 3D Manöver umgehen konnte.
    Es war sicher schon eine ganze Stange Zeit vergangen denn der schwarzhaarige – Levi – kam zu Erwin und meinte es wäre schon längst Zeit für die Versammlung. Er stand von seinem Stuhl auf der vor der Zelle Eirene’s stand und Verabschiedete sich unglaublich erweise. Levi war anscheinend darüber etwas erstaunt. „Was hast du ihm erzählt?“ wollte nun der kleine Hauptmann wissen. Auf einmal konnte sie wieder nicht richtig reden, zwang sich aber dazu. Sie erklärte noch einmal alles, aber diesmal nicht so ausführlich wie bei Erwin. Ihr war bei Levi irgendwie unwohl. Nicht im schlechten Sinne, er dachte gerade nach nachdem sie ihre Erzählung ein zweites Mal abschloss. „Dann werden wir mal sehen zu wem du kommst…“ sprach er nun noch immer mit einer nachdenklichen Miene. „Wie meinen?“ fragte Eirene nun „Wirst du schon sehen.“ Antwortete er kühl und ging weg.
    Nun war sie allein, Eirene lehnte sich gegen die kalte Wand und dachte selbst nach, was sie erwarten würde.


    „Hallooo Eirene!“ Hanji Zoe stand einmal wieder vor der Zelle Eirene’s. Hanji hatte sich schon etwas rührend um Eirene gekümmert, die braunhaarige kam in den zwei Tagen sooft zu ihr wie es nur ging. Dank dieser wusste Eirene auch wie viele Tage sie schon in der Zelle saß. „Hallo Hanji, drückst du dich wieder?“ fragte Eirene kühl aber dennoch mit einem versuchten lächeln. Die Kommandantin lachte „Hahaha! Nein, heute wurde ich zu dir geschickt um dich hier raus zu holen!“ verkündete sie strahlend. Streckte dann aber Handschellen durch das Zellen gitter „Naja, mehr um dich vor Gericht zu führen…sorry…“ sie kratzte sich am Kopf und hatte eine entschuldigenden blick. Eirene schüttelte den Kopf, ihr wurde die Zellen Tür aufgemacht, dann die Handschellen angelegt und schon ging es los Richtung Gericht. Hanji redete ununterbrochen von Experimenten die sie an Titanen ausführen möchte, es aber nicht durfte. Eirene hörte gar nicht hin, sie hatte nie einen Titanen gesehen und würde es sicher auch nicht, wenn es so ein Gericht war wie in ihrem Universum, war sie Tod.
    Als die Tür zum Gerichtssaal aufgemacht wurde waren nur ca. 3 Leute im Raum, den Richter dazu 4. Hanji führte Eirene in die Mitte des Raumes, direkt vor das Podest des Richters.
    Zwei der vier Leute kannte Eirene. Es waren Levi und Erwin, den anderen kannte sie nicht, er trug die Militärpolizei Uniform. Dieser sah Eirene abschätzend und böse an. „Schade dass ich nicht dabei sein kann Eirene!“ sagte Hanji nun die, die ganze Zeit neben Eirene stand. „Ich bin sicher du kommst zu uns.“ Flüsterte Hanji noch als sie dann aus dem Saal ging. Etwas verwirrt sah Eirene ihr nach, dann vielen die Türen zu.
    „Gut dann fangen wir mal an…“ fing er an und erhob seine Stimme „Eirene Jackson! Ihnen wird vorgeworfen mehrere Menschen ermordet zu haben! Dazu noch den versuchten Angriff auf die Männer der 49. Expedition!“ schweigen, Eirene konnte wieder nicht reden. „Da Sie mit der 3D-Ausrüstung schnell umgehen konnten ziehen wir es in Betracht Sie entweder in unsere Reihen aufzunehmen, oder Sie werden Hingerichtet. Haben Sie irgendetwas dagegen?“ sprach der Richter weiter und Eirene schüttelte den Kopf darauf. „Gut. Nun denn, fangen wir mit der Militärpolizei an: Was soll mit dieser Frau geschehen?“ der Kommandant der Militärpolizei erhob sich und fing an zu sprechen. „Ich Nile Dawk, Kommandant der Militärpolizei, schlage vor sie auf der Stelle Hinzurichten! Sie ist eine Gefahr für die Menschen innerhalb der Mauern!“ er sah Eirene noch einmal bist aller Bosheit an und sprach dann weiter. „Noch dazu: Wenn sie in unsere Reihen aufgenommen wird, bekommt sie wieder eine 3D Manöver Ausrüstung und somit gleich Waffen vor die Nase, sie könnte dann jederzeit jeden töten!“ der Richter dachte wirklich nach, das was der Kommandant sagte stimmte den Richter sicher schon zur Hinrichtung Eirene’s. „Nun gut, was sagt ihr vom Aufklärungstrupp dazu?“ wandte sich der Richter nun an Erwin und Levi. Eirene wusste schon dass sie sicher dasselbe vorschlagen würden, jedoch… „Ich, Erwin Smith, dreizehnter Kommandant schlage ich vor, Eirene Jackson in die Reihen des Aufklärungstruppes aufzunehmen!“ Eirene sah leicht auf und sah Erwins ernstes Gesicht. Levis war auch sehr ernst, jedoch auch etwas besorgt wie Eirene meinen würde. „Da diese Frau so schnell mit der 3D Manöver Ausrüstung zurecht kam, würde ich wirklich meinen dass sie sehr hilfreich sein würde, im Kampf gegen die Titanen! Das war alles!“ der Richter sah Erwin ungläubig an „War das wirklich alles?“ fragte er worauf Erwin nickte. Der Richter sah nachdenklich auf Eirene, eine kurze Zeit verging als dieser wieder seine Stimme hob. „Ich habe eine Entscheidung getroffen!“ die 3 Leute sahen zu ihm auf, Eirene hielt den Kopf gesenkt. „Eirene Jackson, wird Hingerichtet! Für ihre Taten muss sie bestraft werden!“ langsam ging Eirene auf die Knie, sie hatte zwar so etwas schon erwartet aber es dann wirklich zu hören war zu viel. Man hörte den Kommandanten der Militärpolizei leise lachen. Plötzlich erhob sich eine Stimme die man bisher in diesem Raum nicht hörte. „Euer Ehren! Ich würde höchstpersönlich die Verantwortung für diese Frau übernehmen! Wenn sie irgendetwas anstellen oder andeuten sollte werde ich sie Hinrichten.“ Eirene blick wanderte zu Levi, der den Richter Ernst ansah, noch ernster ging es nicht.
    Der Richter überlegte noch einmal, diesmal dauerte es nicht so lang, er seufzte und sprach: „Also gut! Ich gebe Ihnen diese EINE Chance! Da Sie, Levi Ackerman, die volle Verantwortung für diese Frau übernehmen drücke ich ein Auge zu! Aber halten sie ihr Wort. Die Morde lassen wir jetzt einmal außen vor!“ Der angesprochene nickte und der Kommandant der Militärpolizei sah erschrocken zu dem Richter der gerade seine endgültige Meinung gebildet hat. „Damit ist das hier vorbei, Sie wird auch mit auf die Expedition gehen! Dort kann sie sich gleich beweisen!“ bestimmte er, Erwin nickte „Das hatte ich ohnehin schon geplant!“ – „Gut, nun denn…schönen Tag noch!“ damit stand der Richter auf zog sich seine Jacke über und verließ den Gerichtssaal. ‚Was für ein lässiger Richter. ‘ dachte sich Eirene als Erwin sich vor ihr stellte, die Handschellen wurden ihr auch abgenommen.
    „Komm, du wirst morgen in Reiten und Kämpfen unterrichtet. Du solltest dich dort lieber konzentrieren, da die Expedition übermorgen wirklich los geht.“ Wies Erwin sie an und verließ nun auch den Saal, wandte sich vorher aber noch einmal zu Levi „Pass auf sie auf.“ Der angesprochene gab ein zustimmendes Geräusch. Als Erwin dann weg war wies Levi, Eirene an ihn zu folgen. Stillschweigend gingen beide nebeneinander bis sie zu einem schwarzen Pferd ankamen. Dort setzte sich der Hauptmann auf dieses und seufzte einmal „Komm, steig auf. Wir haben kein zweiten mitbringen können.“ Sagte er und hielt Eirene die Hand hin, die sah den Hauptmann nicht einmal an sondern bestaunte nur das Pferd, da sie es bis eben nur aus der Ferne kannte. „Hey, was ist denn los?“ fragte der schwarzhaarige genervt. „Ich habe nie ein solche Tier aus der Nähe gesehen, was ist das?“ der Hauptmann sah sie etwas dumm an als er dann erklärte: „Es ist ein Pferd, steig auf ich erzähle dir morgen mehr dazu.“ Ein zweites Mal streckte er die Hand aus um Eirene auf’s Pferd zu helfen, welche sie diesmal auch annahm.
    Dann saß sie hinter Levi, erst jetzt merkte dass sie genauso groß war wie der vor ihr. Dann setzte sich das Pferd in Bewegung, etwas erschrocken hielt sich Eirene an Levi fest. Es war ihr etwas suspekt das sie auf einem Lebewesen saß, das als Fortbewegungsmittel genutzt wird. Das Pferd wurde schneller, Eirene hielt sich mehr an Levi fest. „Hey, hast du etwa Angst?“ fragte der Hauptmann nun höhnisch über seine Schulter. „Etwas…“ murmelte Eirene und hatte ein leichtes grinsen. Der Hauptmann dachte sie würde es verneinen das sie Angst habe. ‚Das sie es wirklich zugibt Angst zu haben…‘dachte er und trieb das Pferd weiter an. Eirene ließ Levi mit einem Arm los und streckte ihn raus. ‚Es ist so anders als in einem S-Auto…‘dachte sie und sah gen Himmel. „Ist es wirklich so neu für dich?“ fragte Levi nachdem er bemerkte wie sie ihren Arm ausstreckte. Eirene antwortete mit einem ‚Mhm‘ und sah sich weiter um. Ein wenig später kamen Levi und Eirene an ein großes Gebäude an, dort stieg Levi zuerst ab. „Hier werden wir übernachten, dort hinten werden wir beide morgen üben.“ Er zeigte auf eine große Wiese nahe dem Wald in dem sich Eirene versteckt hatte. Sie nickte, wollte gerade vom Pferd absteigen als ihr schon eine Hand hingehalten wurde. Sie ergriff die Hand des Hauptmannes, sie hatte sich bei dem absteigen etwas unterschätzt. Levi merkte es sofort und zog sie hinunter, sodass sie praktisch von ihm aufgefangen wurde. „Das üben wir noch.“ Sagte er skeptisch und etwas hochnäsig als er auf Eirene herunter sah. Diese verzog keine Miene, auch wenn ihr danach war. Sie ging einen Schritt von dem schwarzhaarigen zurück. Sie ließ auch die Hand von ihm los, etwas an dem geschehenden erinnerte sie an ihren verstorbenen Verlobten. „Komm, ich bringe dich auf dein Zimmer.“ Seufzte Levi und ging in das Gebäude. ‚Sie war schon seltsam‘ dachte er während er durch die Tür trat. Im Aufenthaltsraum saßen 4 Leute. Sie grüßten alle dem Hauptmann, der das nur mit einem nicken abtat und Eirene zeigte sie solle ihm weiter folgen. Das tat sie auch nachdem sie sich einmal leicht vor den 4 Leuten verbeugte.
    Im zweiten Stock machte Levi eine Tür ganz hinten auf und hielt diese auf als Eirene eintrat. „Du musst hier einmal…“ begann er zu sprechen als Eirene ihm schon ins Wort fiel: „Hier muss mal geputzt werden…“ stellte sie fest als sie mit der Hand über den kleinen Holztisch fuhr. „Obwohl, für eine Nacht putzen?“ dachte sie laut nach. Dann drehte sie sich zu dem Hauptmann um und fragte: „Wo sind die Putzmittel?“ dieser sah sie erst einmal nur stumm an. „Du bist die erste die freiwillig putzen will…“ sagte er ihr monoton. „Ich bin in einer Dreckigen Gegend gewesen, das heißt nicht das ich es auch übernehme…“ begründete sie das freiwillige Putzen, was den Hauptmann irgendetwas erinnern ließ. Dann verschwand er aus dem Zimmer und kam dann mit Putzmitteln wieder. „Ich hoffe du kannst gut und gründlich putzen, wenn du fertig bist sehe ich mir das mal an. Wenn mir das Ergebnis nicht gefällt machst du alles noch einmal.“ Erklärte der schwarzhaarige, stellte die Putzsachen ab und ging. Eirene schloss die Tür und drehte den Schlüssel sodass niemand mehr hineinkommen konnte. Sie sank an dieser auf den Boden und atmete einmal zittrig aus. „Eine Chance, ich darf sie nicht verspielen…“ sagte sie zu sich selbst und blieb noch sitzen. Eine Weile verging als Eirene aufstand und sich ans putzen machte, davor jedoch sah sie sich erst einmal an was sie machen musste und welches mehr Zeit beanspruchen könnte. Als sie alles eingeschätzt hat fing sie an mit putzen, sie mochte es, wenn alles geordnet und sauber war. Sie war nun mal mehr in einem Lagerhaus gewesen, weswegen sie sich angeeignet hatte immer alles sauber zu halten und zu machen.

    Die Sonne verschwand schon langsam als Eirene sich noch einmal umsah. Alles schien sauber…sie hatte auch die Möbel verschoben um alles zu erwischen, was putzen anging war sie sehr gründlich. Sie wollte gerade noch einmal durch den Raum gehen als die Tür geöffnet werden wollte, ein paar Mal drückte der Fremde die Türklinge, als dann eine Stimme ertönte.
    „Hey du! Mach die Tür auf!“ rief eine, Eirene fremde, stimme. Sie ging zur Tür und schloss diese auf, vor ihr stand ein großer Mann mit blonden Haaren und einem abschätzigen Blick. Obwohl…abschätzend…? Mehr als ob er etwas Besseres wäre…
    „Kommt mit, der Hauptmann will dich sehen.“ Er drehte sich um und ging ein wenig vor, während Eirene die Tür zu machte. „Und übrigens!“ wandte er sich wieder zu Eirene, mit einer übertriebenden bestimmenden Stimme „Ich bin Oluo Bozado, und du kleine wirst auf mich hören verstand-„ er konnte nicht ganz aussprechen da er umknickte und sich schlimm auf die Zunge biss. Eirene entfloh ein „Ouh, das muss weh tun.“ Und damit war es auch schon wieder mit sprechen. „Oluo? Hast du dich schonwieder verletzt?“ fragte nun eine Frauen stimme vom ersten Stock hoch in den zweiten Stock. „Als ohb Pethra!“ brachte Oluo von sich und stapfte die Treppen hinunter, gefolgt von Eirene. Als beide unten waren und in einen anderen Raum gingen saßen dort drei Leute die Eirene nicht kannte, bis auf den Hauptmann und Oluo, der sich zu diesen Leuten gesellte.
    Alle hatten Tee vor sich, die drei unbekannten stellten ihre Tassen aber sofort ab als sie Eirene sahen, während der Hauptmann noch aus seiner trank.
    Oluo der sich zu den anderen drei gesellt hatte sah uninteressiert weg, die anderen jedoch sahen Eirene angespannt an.
    „Setz dich hin.“ Befiel Levi der seine Tasse gerade wieder abstellte, Eirene setzte sie sich auf den Stuhl am weitesten von allen entfernt, worauf die, Eirene unbekannte, Frau ein wenig auf atmete.
    „Ich hoffe du bist fertig mit deinem Zimmer…“ murmelte Levi vor sich hin und sah die drei scharf an. Eirene zuckte mit den Schultern „Ich war gerade dabei noch einmal durch zusehen, wurde dann aber hierher geholt.“ Antwortete sie wahrheitsgemäß, der Hauptmann sah von den Unbekannten zu Eirene und nickte.
    „So, ich stelle dir jetzt deine Mitaufpasser vor…“ sagte er und zeigte auf Oluo, der immer noch eine Hand auf den Mund gelegt hatte. „Oluo Bozado.“ Dieser nickte einmal, dann zeigte er auf den anderen blond Haarigen, dieser hatte seine Haare zu eine Art Dutt gemacht, er hatte blaue Augen. „Eld Gin.“ Dieser sah Eirene weiter angespannt an, Levi stellte schon weiter vor. Diesmal zeigte er auf die Frau, sie hatte helle braune Haare und ebenso braune Augen. „Petra Rall.“ Sie wirkte nicht so angespannt wie Eld und der anderen Mann, Petra lächelte Eirene sogar leicht an. Dann zeigte Levi auf den letzten Mann, er hatte schwarze Haare sie glatt nach oben standen er hatte ebenso schwarze Augen. „Und Gunther Schultz. Diese vier werden mit auf dich Aufpassen, aber denk nicht das du einfach wieder losgehen kannst und Leute umbringen kannst…diese vier können dich genauso gut töten wie ich dich!“ erklärte er und sah Eirene bedrohend an. Innerlich ist sie sehr angespannt zeigt aber eine ausdruckslose Miene vor allen, wie immer.
    „Sie verzieht keine Miene Hauptmann. Sind Sie sich sicher dass sie nicht ausreißt?“ fragte Oluo der nun wieder normal reden konnte, Levi ließ seinen Blick zu ihm schweifen und sagte streng „Es ist sicher das sie nicht ausreißen wird. Bevor ihr noch weiter fragt: Ich weiß es einfach, okay? Zweifelt nicht an meinen Entscheidungen.“ Die vier sahen auf den Tisch, eine Weile herrschte stille. Eld durchbrach sie mit einer frage die er nicht hätte stellen sollen: „Warum hast du diese Menschen eigentlich umgebracht?“ Eirene riss die Augen auf, ihr Blick war bis zu diesen Zeitpunkt auf den Tisch gerichtet. Sie sah die fünf an, alle sahen angespannt und ernst auf sie, bis auf Levi der sie nur interessiert musterte. Eirene schluckte den Kloß in ihrem Hals herunter „Die stimmen, sie sagten manche wollten sterben…ich habe in die Runde gefragt und einige riefen sie wollten nicht in solch einer Welt leben. Das der Gigatitan und ein anderer wieder auftauchen würden, die Titanen sie fressen würden.“ Sagte sie, merkte jedoch dass sie nicht mehr reden konnte. „Sie wollten sterben?“ fragte Petra vorsichtig, was Eirene mit einem nicken bestätigte.
    „Gunther! Geh in das Dorf und frag dort noch einmal nach.“ Befahl der Hauptmann, der angesprochener Salutierte wie es sich dort gehörte und lief aus dem Raum dann aus dem Gebäude. Dass Levi so etwas überprüfen ließ, erstaunte anscheinend nicht nur Eirene sonder auch seine Leute. „Was?“ schnell sahen Petra, Oluo und Eld weg, Eirene sah ihn weiterhin an. Levi und sie gaben sich einen an starr Wettbewerb, die drei noch anwesenden Leute sahen nervös von Levi zu Eirene und wieder zu Levi.
    Eirene lehnte sich ein Stück nach vorn und stützte ihren Kopf auf ihre Hände, brach den Blick Kontakt mit dem schwarzhaarigen nicht ab. Viel zu fasziniert war sie, wie man aus seinen Augen lesen konnte. Er war eine Person die niemals aufgeben würde und alles tun würde um seine Leute zu schützen, er schien auch einen großen Verlust erlitten zu haben. Sie schien ein nicht so offenes Buch zu sein, denn der Hauptmann unterbrach den Augen Kontakt und stand auf. „Eirene geh in dein Zimmer, du wirst morgen einen verdammt harten Tag haben.“ Damit verließ er den Raum, Eirene sah ihm kurz nach. Oluo, Eld und Petra seufzten einmal lang, wie als ob irgendetwas Schlimmes vorbei sei.
    Eirene fühlte sich wie ein kleines Kind, sie soll in ihr Zimmer gehen, ihre Eltern sagten das immer wenn sie etwas angestellt hat. Jedoch schüttelte sie einfach den Kopf und stand auch auf um in ihr Zimmer zu gehen, sie machte einen kurzen halt im Türrahmen da sie noch ‚Nacht‘ sagen wollte, konnte es aber nicht und ging schweigend weiter. Vor ihrer Tür angekommen, war die Tür ein wenig offen, obwohl sie sich sicher war diese geschlossen zu haben. Sie tat es mit einem Schulter zucken ab und ging in das Zimmer, dort verschloss sie die Tür und schmiss sich auf das Bett. Es war sehr weich, nach solch einer langen Zeit konnte sie es kaum glauben dass sie wieder in einem Bett lag.
    Nach kurzen ausruhen stand sie wieder auf und öffnete das Fenster, sie sah hinaus, und beobachtete wie die Sonne komplett hinter der Mauer verschwand. Als sie dann völlig weg war drehte sich Eirene um und legte sich in das Bett.
    „So weich…“ flüsterte sie als sie sich zudeckte, daraufhin schlief sie sofort ein.


    Ein paar klopfe waren zuhören. Dann wieder Ruhe, und dann fing es wieder an. Als das Geräusch wieder verschwand wurde versucht die Türklinge herunter zu drücken, die Tür ging jedoch nicht auf da Eirene sie am Vortag abschloss.
    Als dann auch dieses Geräusch aufhörte, hört man ein seufzten und Schritte die sich entfernten.
    Eirene hatte die Augen etwas geöffnet und sah die Wand an. Sie merkte dass nun wieder Ruhe war und kuschelte sich in das warme Bett.
    Einige Sekunden war es ruhig, dann hörte sie wie jemand das 3D Manöver ausübte, nicht unweit von ihr. Die rothaarige ließ die Augen zu, hörte aber wie jemand in ihrem Zimmer landete. Ja landete! Denn direkt nachdem sie das hörte wurde sie unsanft aus dem Bett gezogen. Der Hauptmann hatte sie am Arm gepackt und aus dem Bett gezogen, er sah sie ziemlich wütend an, jedoch auch etwas skeptisch. „Warum hast du die Tür abgeschlossen?“ fragte er ruhig und zog sie hoch. „Sicherer…“ gab Eirene zurück und wischte sich den Schlaf aus den Augen. „Du weißt schon dass es nichts nützt wenn du die Tür abschließt das Fenster aber offen lässt…“ der Hauptmann zog eine Augenbraue hoch und sah der rothaarigen dabei zu wie sie sich streckte. Sie fühlte sich erholt und zu allem bereit, der schwarzhaarige merkte es anscheinend irgendwie und zog sie am Arm aus dem Gebäude nachdem er die Tür aufschloss.
    „Hast du vergessen das du heute trainiert wirst?“ fragte er als sie vor dem Gebäude standen, Eirene schüttelte den Kopf auf diese Frage. Mit einem ‚Dann ist ja gut‘ ließ der die Frau los und ging zu den Pferden die alle Ordentlich angebunden an einem Zaun standen, von denen band er ein schwarzes ab, das Eirene vom Vortag noch kannte, und ein braunes mit schwarzer Mähne. Er kam mit beiden auf sie zu und streckte ihr die Loge des braunen Pferdes hin „Dies wird deines sein. Es ist eigentlich eines der Ersatzpferde aber okay…“ sie nahm die Loge entgegen und ging langsam auf das Pferd zu, mit ausgestreckter Hand. „Sein Name ist Alex, er ist etwas speziell…“ meinte der Hauptmann als er sich auf sein Pferd schwang. Eirene verstand nicht ganz was er mit ‚Speziell‘ meinte ihr wurde es aber sofort erklärt. Er hat seinen eigenen Kopf, wenn er einmal nicht richtig angebunden ist wird er auch nicht wieder kommen, sie haben dies festgestellt als sie die Pferde trainiert hatten, jedoch meinte Levi bei Eirene sie würde schon aufpassen können. Als sie das wusste versuchte sie auf den Rücken von Alex zu kommen. Erst stand sie unschlüssig neben dem Pferd nahm dann aber den Mut zusammen und schwang sich auf den Rücken ein ‚Wow‘ konnte sie sich nicht verkneifen als sie auf den Rücken Alex’s saß.
    Sie sah zum Hauptmann der auf sie wartete „Komm jetzt! Wir haben nicht ewig Zeit!“ rief er als er merkte das Eirene nur das Pferd ansah, diese hörte sofort damit auf und dachte kurz nach wie sie das Pferd zum vorwärtsgehen animieren könne.
    In den Tagen in dem sie sich in dem Wald versteckte sah sie öfters einige auf Pferden. Wie sie auf ihnen ritten, als sie sich das noch einmal vor Augen führte wusste sie wie sie es anstellen könnte das Alex sich vorwärts bewegte.
    Sie tat was ihr in den Sinn kam und schon fing sich das braune Pferd an sich nach vorn zu bewegen. „Haha, hätte nicht gedacht dass du wüsstest wie man Reitet!“ sagte Levi sichtlich amüsiert, jedoch auch etwas bedrückt. Eirene antwortete darauf: „Ich kann auch nicht Reiten, ich habe nur einige schon mal auf Pferden gesehen…ich habe nicht alles gesehen aber ich versuche mein bestes.“ Der Hauptmann nickte und ritt vor, Eirene holte ihn schnell auf. Als er das merkte trieb er sein Pferd noch mehr an sodass es jetzt Trabte, Eirene die beobachtete wie er dies machte, tat nun dasselbe. Alex war nun auch im Trab, und wieder trieb Levi sein Pferd weiter an. Eirene tat es ihm gleich, nun ritten sie nebeneinander im Galopp. „Du lernst schnell.“ Stellte er monoton fest „Das ist praktisch.“ Murmelte er weiter und bremste sein Pferd.
    Eirene jedoch nicht, dafür hatte sie im Moment einfach zu viel Spaß. Wie als ob Eirene schon eine Ewigkeit Reiten würde, ritt sie mit Alex auf der Wiese umher, man sah aber nur den eisigen Gesichtsausdruck auf ihrem Gesicht. Nach einer Weile ertönte die Stimme des Hauptmannes „Hey! Eirene, komm her!“ diese hörte wie aufs Wort und lenkte Alex zu Levi, direkt neben ihm kam dieser zum stehen und schnaufte einmal aus.
    „Gut, Reiten sollte kein Problem mehr machen. Jetzt wie man Titanen tötet…“ sagte er und stieg von seinem Pferd ab, machte es an einem Tief gelegenen Ast fest und drehte sich wieder zu Eirene, die gerade ihr Pferd nicht weit von dem Levis anband. „Du hast zwar unsere Uniform noch nicht, kannst aber in dem Fummel den du jetzt anhast die 3D Manöver Ausrüstung anlegen und benutzen, richtig?“ während er das sagte zog er eine Augenbraue hoch, angesprochene nickte stumm. „Gut, ich habe deine Ausrüstung vorbereitet.“ Eirene hatte nicht mitbekommen das der Hauptmann eine riesige Satteltasche dabei hatte, sie war wirklich enorm groß, aus dem er dann die 3D Manöver Ausrüstung heraus holte und sie Eirene gab. „Oh…danke.“ Sprach sie verwundert über die Freundlichkeit die in ihrer Stimme lag.
    Als sie die Ausrüstung angelegt hatte zeigte Levi auf den Wald und ging in diesen, gefolgt von Eirene.
    „Da wir keine richtigen Titanen Attrappen haben, wirst du Äste nehmen die weit ausstehen. Zwar um einiges schwerer aber egal…“ und schon hing er in der Luft und zeigte auf einen Ast nicht weit von ihm. „Sieh zu.“ Er drehte eines der Schwerter sodass es nach hinten zeigte, dann stürmte er auf den Ast zu und schnitt ein V in diesen hinein. Der Ast war ziemlich dick, man könnte seine Arme einmal um diesen schlingen und um noch viele mehr, die Äste waren in diesem Wald generell sehr dick. „So, jetzt du.“ Befahl der Hauptmann als er neben Eirene landete, diese schwang sich sofort hoch. Sie versuchte es an demselben Baum wie Levi, nur ein anderer Ast. Sie wusste nicht genau wie sie schneiden sollte und vermasselte es so.
    Der schwarzhaarige seufzte und hangelte sich zu Eirene die nur in der Luft herumhing. „Was war das denn?“ fragte er stumpf, worauf sie nur die Schultern hochzog. Er deutete mit einer Hand Bewegung sie solle wieder auf den Boden kommen, unten zeigte er ihr wie sie schneiden musste und wie man die Schwerter normal hielt, da er sie, offensichtlich, anders hielt. Nachfragen warum, wollte sie nicht. Als er dann mit der Erklärung fertig war versuchte sie es ein zweites Mal, diesmal mit Erfolg. Sie schnitt zwar nicht so tief wie Levi aber das war als Anfängerin nicht anders zu erwarten.
    Sie versuchte es noch ein paar Mal, wobei ihr auffiel, wenn sie sich von links einen Ast näherte und dann hinein schnitt war der schnitt tiefer als wenn sie sich von rechts näherte, dort war er nur halb so tief, lag vermutlich daran dass Eirene Linkshänderin ist. Levi fiel dies auch auf und beobachtete Eirene wie sie sich immer von links näherte sich dann drehte und mit der linken Hand zuerst hinein schnitt. Irgendwann schnitt sie nur noch von links, Levi rief sie zu sich. Ein wenig schnaufend landete Eirene vor dem Hauptmann dieser übte gleich Kritik: „Warum näherst du dich nur von links?“ seine Stimme war streng was Eirene ein wenig zusammen zucken ließ. „N-Naja, es fällt mir so leichter…“ murmelte sie und sah etwas weg. Levi kam einen Schritt auf sie zu und legte seine Hand auf ihren Kopf, zwang sie so direkt in seine Augen zu gucken. Eirene erinnerte sich an ihren Verlobten als sie in die Augen Levis sah, wurde dann aber von der Stimme des Hauptmannes aus diesen gerissen. „Näher dich ab jetzt nur noch von rechts. Im richtigen Kampf kannst du dir auch nicht aussuchen ob du diesen biestern von links oder rechts in den Nacken schneidest. Einfach schnell ausschalten!“ wies er sie an, diese nickte. Eine Weile verging indem Levi seine Hand noch immer auf dem Kopf von Eirene hatte und sie sich gegenseitig in die Augen schauten.
    Es herrschte stille, nur den Wind hörte man der die Blätter der vielen Bäume zum bewegen brachte. Irgendwie war es sehr entspannend gerade, wie Levi seine Hand auf ihrem Kopf hatte und sie einfach nur seicht ansah. Sein Blick war am Anfang streng, dann irgendwann etwas traurig und nun sanft.
    Eirene merkte wie ihr Herz anfing zu schlagen, wie sie dachte, es könne nur bei ihrem Verlobten damals schlagen, schnell und stark, aber dennoch fühlte sie sich sicher. Sie spürte ein tätscheln an ihrem Kopf, der Hauptmann tätschelte tatsächlich ihr den Kopf! Etwas erschrocken zuckte sie zusammen, dann nahm der schwarzhaarige seine Hand wieder zurück. „Los, näher dich jetzt von rechts an.“ Gab er nun vor und verschränkte die Arme vor der Brust, Eirene tat wie ihr gesagt und übte weiter.

    Als die Sonne schon wieder hinter der Mauer verschwand rief Levi sie noch einmal zu sich. „Ja?“ fragte sie etwas Außeratem als sie neben ihm hängen blieb, sie war noch immer in der Luft, nur sehr knapp vom Boden entfernt. „Komm ganz runter, wir machen Schluss für heute, morgen wird sicher auch eine Uniform da sein. Du willst sicher nicht die ganze Zeit in den voll geschwitzten Klamotten herumrennen.“ Meinte er, ging zu seinem Pferd wartete aber. Eirene war nun ganz unten und lief auf Alex zu, dort streichelte sie ihn kurz und schwang sich dann auf seinen Rücken. Sie ritt vor nahe gefolgt von Levi, dieser brachte Eirene dazu Alex’s Tempo zu drosseln. Beide ritten nun langsam nebeneinander. „Gunther war vorhin bei mir, du hast es sicher nicht bekommen. Richtig?“ eröffneter er ein Gespräch, Eirene schüttelte den Kopf und sah ihn interessiert an.
    „Anscheinend haben die Leute wirklich gesagt sie wollen nicht in so einer Welt Leben…deswegen lasse ich dir etwas mehr Freiraum.“ Mit eisiger Miene aber innerlich erleichtert sah Eirene den schwarzhaarigen an. Er fuhr fort „Aber wenn große Menschenmassen in der Nähe sind, bleibst du bei mir oder Erwin. Auf jedenfall in der Nähe von einem von uns beiden, klar?“ sie antwortete mit einem einfachen ‚Ja‘ und sah wieder nach vorn. Es herrschte noch stille, ein kurzer weg war es noch bis zum Gebäude, in welchen sie noch bleiben würden. Zumindest bis morgen früh.
    „Hattest du diese Krankheit eigentlich schon immer?“ fragte er nach einer Weile des Schweigens. „Nein, glaube ich nicht…“ gab sie betrübt als Antwort. „Darf ich wissen woher sie kam?“ fragte er weiter, unweigerlich kamen die Erinnerungen an ihren Verlobten wieder hoch…wie er da lag, überall Blut…

    - Rückblende –

    Eine rothaarige junge Frau mit drei Einkauftüten lief im Treppenhaus die Treppen hoch. Sie lächelte fröhlich und summte leicht ein Lied. „Eine Treppe noch! Ich hoffe er freut sich das ich wieder mal sein Lieblingsessen mache.“ Flüsterte sie zu sich selbst und lief weiter die Treppen hoch, bis ein lauter Knall zuhören war der sie unweigerlich zusammen zucken ließ. ‚Das klang wie ein Schuss! ‘ dachte sie und rannte die Treppe hoch. ‚Ein Terror anschlag? In dieser Zeit? ‘ fragte sie sich weiter in Gedanken und schloss schnell die Tür zu ihrer Wohnung auf. Drinnen schloss sie diese wieder und verschloss sie. Erleichtert atmete sie aus und legte ihren Kopf gegen die Tür, die Tüten die sie achtlos auf den Boden gestellt hatte hob sie wieder auf und brachte diese in die Küche. Kaum hatte sie, sie abgestellt merkte dass anscheinend niemand zuhause war.
    „Schatz? Bist du zuhause?“ fragte sie in die Wohnung hinein als sie umher ging. Die Frau ging die Räume entlang und blieb schließlich vor der zugemachten Wohnzimmer Tür stehen, ein flaues gefühlt machte sich in ihrem Bauch breit. „Schatz? Bist du echt nicht da?“ sie zwang sich zu einem Lächeln und öffnete die Tür.
    Dieses Lächeln verschwand gleich wieder…ihr Verlobter, ein großer Mann mit schwarzen Haaren…lag an der Wand gelehnt. Sein Kopf war nur noch halb da, er hielt eine Waffe in der Hand.
    An der Wand an der er lehnte war Blut, ebenso auf dem Boden wo sich schnell eine riesige Blutlache sammelte. Ihre Augen waren vor Schreck weit geöffnet, sie wagte es sich nicht zu bewegen, nicht zu sprechen. Nach einer halben Ewigkeit ging sie mit zittrigen schritten auf die Leiche zu, legte ihre Hände auf die Schultern ihres Toten Verlobten und fing an ihn langsam zu schütteln. „H-Hey….Liebling? Du…du…was ist denn l-los?“ stotterte sie und schüttelte weiter. Sie wollte nicht realisieren das er Tod war, irgendwann ließ sie ihn los und dieser fiel auf den Boden. Sie sah ihn noch immer geschockt an und sprach dann leise „I-Ist es…hab ich dich…umgebracht? Wolltest du nicht mit mir zusammen sein?“ sie grinste gequält und kroch auf vieren zur Leiche die nun auf dem Boden lag und fragte noch einmal „Habe ich dir…beim Sterben geholfen?“ sie sah die Leiche schräg an „Hab ich?“ irgendwas tat ihr auf einmal schrecklich weh. Sie hielt sich den Kopf und schrie, so groß waren die schmerzen. Sie stand auf hielt sich weiter den Kopf als sie diesen schüttelte, die Rothaarige Frau taumelte zurück bis sie über die Ecke des weißen Teppichs fiel und sich den Kopf anhaute.
    Ihr wurde schwindelig und langsam wurde ihr schwarz vor Augen, das letzte was sie hörte war: „Lerne daraus, Eirene Jackson!“ das waren sie, bevor sie vollends das Bewusstsein verlor.
    Als sie wieder aufwachte war sie im Krankenhaus, diese sagten was passierte: Das ihr Verlobter Selbstmord beging und sie die Leiche fand, dann wohl so geschockt war und umgefallen sei.
    Zwei Jahre vergingen und Eirene litt immer öfter an Schlaflosigkeit, ohne bestimmten Grund. Sie ging deswegen zum Arzt, dieser schickte sie, aufgrund der Symptome zu einem Psychiater, der dann feststellte sie habe eine frühe Form von Schizophrenie. Sie ließ sich nicht behandeln und trug dann die Konsequenzen, sie hörte stimmen die ihr einbläuten die Menschen würden sterben wollten.
    So half Eirene Jackson den Menschen die nicht mehr Leben wollten.

    - Rückblende Ende –

    Die Erinnerung an diesen Tag war zu schlimm für sie, und so stiegen ihr unbewusst Tränen in die Augen. Sie hatte schon so lang nicht mehr geweint, ihr Blick galt stur der Landschaft vor ihr, ihr Gesicht zeigte völlige Gleichgültigkeit. Aber die Tatsache dass sie weinte ließ es seltsam aussehen.
    Levi der leise beobachtete wie sie weinte wagte nicht zu sprechen, sah sie nur leicht erschrocken an. Er rang sich zu ein paar Worten durch „Hey, was immer du durchgemacht hast. Es wird besser. Schlimmer kann es nicht werden.“ Sagte er bestimmend und lehnte sich zu ihr um seine Hand auf ihre Schulter zu legen. Als Eirene es merkte sah sie Levi mit leicht geröteten Augen an, ihre Augen waren zwar rot aber sie sah noch immer so aus als hätte sie keine Gefühle. Er zog seine Hand wieder zurück und nickte zu dem Gebäude was heißen sollte ‚Gehen wir endlich zurück‘ Eirene folgte dem schwarzhaarigem still hinterher der sich wieder in Bewegung gesetzt hatte.
    Schnell waren sie zurück und banden die Pferden wieder an den Zaun an, als sie dies taten fingen beide an ihre Pferde zu pflegen. Was hieß: Striegeln, Futter und tränken. Dabei herrschte stille.
    Eirene war als erste von beiden fertig und ging sofort auf ihr Zimmer. Ohne auf Petra, Eld, Oluo und Gunther zu achten, die sie ehrlich begrüßten. Die drei Männer sahen ihr etwas grimmig hinterher Petra eher besorgt.
    Sie schmiss sich wieder aufs Bett, diesmal ohne die Tür abzuschließen und dachte nach.
    Es fühlte sich so falsch an, so falsch fühlte sich ihre Krankheit an, wie als ob Eirene sie eigentlich nicht hatte. Dennoch war sie da und erschwerte ihr das Leben…
    Sie hatte sich vorhin so verzweifelt gefühlt, sie wollte ehrlich weinen…doch ihr Körper weigerte sich strikt dagegen und ließ einfach nur eisige tränen laufen.
    Sie hatte sich gefreut als Petra und die anderen sie so begrüßten, doch Eirene konnte einfach nicht zurück grüßen und ging an ihnen stumm vorbei.
    „Warum?“ war ihre Frage an sich selbst als sie sich aufsetzte und ihre Hand sich in ihr Haar krallte nur um weiter darüber nach zudenken was eigentlich mit ihr los ist…
    „Lerne daraus, Eirene Jackson!“ wiederholte sie. Vorher hatte sie diesen Satz nie beachtet, aber langsam wurde es ihr ein wenig klar…war es eine Strafe? Nein, unmöglich! Sollte sie etwas angestellt haben? Na-ah. Eirene ließ sich wieder ins Bett fallen, die Sterne funkelten schon am unendlichen Himmel, im vollkommendem weiß. Es waren sehr viele in dieser Nacht, sie sah noch eine Weile aus dem Fenster aus dem sie so gut vom Bett aus sehen konnte und schlief schließlich ein, mit einem letzten Gedanken: Wird alles gut gehen? Morgen an dem Tag, an dem ich diese neue Welt erkunde?

Kommentare (11)

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L.x.x.E ( von: MichiruMurasakime)
vor 85 Tagen
@Me
Weil ich gerade Wattpad gefunden habe und überlege dahin zu wechseln, plus arbeite ich an einem Charakter für eine Haikyuu!! Story...es tut mir sehr leid T.T

@A red muffler
Vielen Dank dir~
A red muffler (90585)
vor 88 Tagen
Die Storys sind einfach unglaublich! Bitte schreib weiter ich kann es kaum erwarten weiter zu lesen😄
Me (56581)
vor 93 Tagen
Wieso dauert es denn so lange bis Teil 4&5 raus kommen
L.x.x.E ( von: MichiruMurasakime)
vor 102 Tagen
Omggg ich freue mich ungemein über deinen comment rayane!!
Ich glaube jeder ist am anfang einer Geschichte skeptisch, man möchte halt was schönes lesen (deine Storys sind auch Hammer, es ist mal nen bissl freier erzählt was eine schöne Abwechslung ist mMn :3)
Ich meine aber auch das teil 2 und 3 ziemlich lahm waren da ich noch keine genauere Ziele für Eigene hatte :c
Mit den nächsten teilen hoffe ich dass es besser wird! Ich persönlich mag es nicht wenn die Teile so kurz sind…deswegen versuche ich alle Parts in der ungefähr selben Länge zu schreiben :3
Hoffe dir werden auch die anderen gefallen, ich freue mich schon auf den nächsten teil deiner Levi story X3
LG - Michi
rayane19 ( von: rayane19)
vor 102 Tagen
Diese Geschichte ist einfach der Hammer am Anfang war ich noch sehr skeptisch aber jetzt hat mich deine Geschichte so unglaublich in den Ban gezogen das ich immer mehr lesen will! freue mich schon auf teil 4 und 5 ^^
Respekt das du so viel schreibst und es trotzdem spannend bleit für mich ist es schon so wie buchlesen geworden also Hut ab!
L.x.x.E ( von: MichiruMurasakime)
vor 107 Tagen
Es freut mich ungemein dass du die FF so spannend findest!!
Ich kann es ehrlich gesagt auch nicht erwarten bis nächste Teile kommen, ich hoffe die werden euch gefallen :)
Der 4. Part ist zwar schon fertig, werde ihn aber nicht hochladen bis ich den 5. Teil fertig habe. Sorry! Nur ein wenig Geduld es sieht zeitlich einigermaßen gut aus mit dem 5. Teil °w°
Danke dir für deinen Kommentar! :3
Me (56581)
vor 107 Tagen
Ich liebe diese FF der ist soooo spannend ich kann die nächsten Teile kaum erwarten
L.x.x.E ( von: MichiruMurasakime)
vor 108 Tagen
Oooohw Yokiko, das ist so lieb von dir :'3
Ich bemühe mich echt keinerlei Fehler zu machen weil ich schon oft, bei anderen FF's, gemerkt habe dass es das lesen sehr erschwert. Es freut mich wirklich übel dolle das dir die Story so gefällt!
Um ehrlich zu sein habe ich schon alles für Eirene fertig, im Moment arbeite ich daran die zeichnung auf'm PC nochmal zu zeichnen und es dann im nächsten Teil einzufügen. (hoffe ich zumindest, da ich schon an Part 5 arbeite ist es etwas schwerer)
Ich werde auf jedenfall weitermachen :3 Danke dir Yukiko!
LG
Yokiko (45767)
vor 112 Tagen
Deine FF ist MEGA hab keine Rechtschreibfehler gefunden hab aber auch nicht wirklich darauf geschaut weil mich sowas nie interessiert aber deine Story war fesselnd süß und spannend ich liebe sie wirklich hoffe echt das du weiter schreibst Ich empfehle dir ein Bild von Eirene einfügen zu lassen das finde ich immer besser weil ich mir die Gesichter dann besser vorstellen kann mach weiter so!❤️
akuma-girl (76793)
vor 180 Tagen
schreib bitte weiter^^ mir gefällt deine ff
...xD ( von: ...xD)
vor 219 Tagen
Biiiitttteeee schreib weiter ist voll toll xD