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Das Biest und der Tyrann - Teil 41

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1 Kapitel - 5.559 Wörter - Erstellt von: Ronja - Aktualisiert am: 2016-11-18 - Entwickelt am: - 874 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Grits Sicht
    WAS? WO? Ich richte mich abrupt auf. Was ist los? Alles im Zimmer ist ruhig. Müde reibe ich mir übers Gesicht. Wow! Das war ein heftiges Nickerchen. Draußen dämmert es schon. Ich setze mich auf den Bettrand. Kid sitzt in einem Sessel neben dem Bett und schläft ebenfalls. Ich lächle. Er sieht soooo süß aus. Meistens sieht er eher sexy aus, aber dies ist einer der wenigen Momente, wo er wirklich süß ist. Kid hat seinen Kopf in den Nacken gelegt und leicht zur Seite gedreht. Die eine Hand ruht auf seinem Waffengürtel, welcher auf seinem Schoss liegt. Ein schlafender Tyrann. MEIN schlafender Tyrann. Ich steh auf. Mein Kopf ist ganz benommen. Puh! Der Weg zurück in die Wirklichkeit ist wirklich nicht ganz einfach. Ich torkle ins Bad. Eine Dusche täte jetzt gut. Nach dem Drama von vorhin. Ich seufze. Das warme Wasser ist richtig geil. Zum Glück sind die Bauchschmerzen weg, obwohl ich die Schmerzen noch ein bisschen spüre. Wahrscheinlich das Echo. So wie wenn man sein Bein verliert, es aber immer noch schmerzt, so irgendwie. Naja, so ähnlich fühlt es sich an. Ich hasse das! Am ersten Tag bin ich immer so richtig heftig außer Gefecht gesetzt. So eine nervige Mädchensache… Ich wundere mich allerdings, dass ich erst jetzt mit meinen roten Tagen dran bin. Eigentlich hätte ich sie schon früher bekommen müssen. War wahrscheinlich der Stress der letzten Tage… Ich steige aus der Dusche. Das tat gut. Ganz in Ruhe mache ich mich frisch. Vermutlich werde ich heute wohl nicht mehr so viel machen, aber nachdem sich mein Mittagessen für den Notausgang nach oben entschieden hat, fühle ich mich eklig. Schließlich mache ich frisch geduscht, umgezogen und mit geputzten Zähnen die Badezimmertür auf. Ich bleibe im Türrahmen stehen und beobachte Kid. Das erinnert mich an etwas. Ich habe ihn schon einmal so beobachtet. Damals war er wach gewesen. Ich lächle. „Geht es dir wieder besser?“, fragt Kid mit tiefer verschlafener Stimme. Ich zucke zusammen. Das kann doch nicht sein! So ein Déjà-vu! Lächelnd gehe ich zu seinem Sessel. Kid dreht mir den Kopf zu. Er nimmt die Beine vom Bett und ich setze mich quer auf seinen Schoss. „Du warst jetzt aber schon wach, oder?“, frage ich etwas beeindruckt. „Also ich meine, ich habe dich mit der Dusche geweckt.“ Kid lacht schnaubend. „Nein!“, antwortet er völlig ernst. „Ich habe bis vor einer halben Minute noch geschlafen.“ Skeptisch schaue ich ihn an. „Das geht nicht!“ „Und wie das geht“, erwidert er. Ich schüttle den Kopf. „Wie willst du denn im Schlaf erkennen, ob da dich jemand beobachtet oder nicht!“ Kid legt seine Hand an meine Wange. Er zieht eine Augenbraue hoch und schaut mich ein bisschen vorwurfsvoll an. „Wie wäre es mit Haki?“ Ich ziehe die Augenbrauen zusammen. „Niemals!“, entgegne ich. „Du benutzt während des Schlafens Haki?“ „Jep!“, bestätigt Kid und nickt. Ich mustere ihn. „Dann ist schlafen ja gar keine Erholung“, stelle ich fest. Kid zuckt mit den Schultern. „Ach doch! Das klappt ganz gut!“ Hm… „Aber du benutzt nicht immer Haki, wenn du schläfst!“ „Wie kommst du darauf?“, fragt Kid überrascht. Ich lege den Kopf schief. „Na, sonst hättest du doch bemerkt, als ich aufgestanden bin. Also nicht nur heute!“ Er lächelt schief. „Das stimmt!“, gibt er zu. Er denkt einen Augenblick nach. „Vielleicht liegt es auch daran, dass ich im schlafenden Zustand länger brauche, etwas zu erkunden. Die Bewegung des Aufstehens ist vielleicht zu schnell. Wenn du da im Türrahmen stehen bleibst, kann ich dich vielleicht leichter bemerken, weil du für einen längeren Zeitraum die gleiche Bewegung machst. Klingt das plausibel?“ Ich lächle. „Klingt gar nicht so schlecht“, erwidere ich. „Das heißt dann allerdings auch, dass ich mehr trainieren muss!“, schlussfolgert er. „Ich muss mein Haki noch besser kontrollieren können. Beherrschst du deins noch?“ Anstatt einer Antwort gebe ich ihm einen Kuss auf den Mund. Er ist so ehrgeizig. Will immer noch mehr aus sich herausholen. „Grit?“ „Hm? Ach so. Ja natürlich!“, antworte ich. „Okay! Wie viele Männer sind im alten Schlafsaal?“ Ich schaue ihn erschreckt an. „Muss das jetzt sein?“, quengle ich. „Ja!“, sagt Kid bestimmt. Na schön. Ich seufze. „Sieben!“, antworte ich. Kid nickt. „Gut gemacht“, er lächelt. „Müssen wir genau jetzt trainieren?“, stöhne ich. Dazu habe ich echt keine Lust. „Nein, natürlich nicht!“ Kid gibt mir einen Kuss auf die Wange. „Geht es dir wieder besser?“, fragt er sanft nach. Ich lächle. „Ja, es ist alles wieder gut“, erwidere ich. „Das ist schön!“ „Und wie geht es deiner Verletzung?“, frage ich nun und lege meinen Kopf schräg. „Nichts, was ich nicht aushalten könnte“, bekomme ich als Antwort. „Also tut es weh“, schlussfolgere ich. Kid zuckt mit den Schultern. „Kid, ich weiß, wie stark du bist und ich werde dir immer als Teil deiner Crew folgen. Du brauchst mir also nichts vorspielen, klaro? Ich möchte, dass du mir ehrlich sagst, wenn du Schmerzen hast. Ich werde nicht denken, dass du schwach bist. Verstanden?“, sage ich eindringlich. Kid grinst. „Schreibst du dir deine Reden vorher eigentlich auf?“, sagt er sarkastisch. Ich muss lachen. „Manchmal“, antworte ich ebenfalls sarkastisch. „Der Doc hat gesagt, mit ein bisschen Ruhe gehen die Schmerzen zurück. Das habe ich jetzt gemacht. Also ich habe mich ausgeruht und mir geht es besser“, erklärt Kid. „Danke“, sage ich. Einen Augenblick sagen wir einfach mal nichts. „Und was machen wir heute noch so?“, frage ich. „Was immer du willst“, antwortet Kid und grinst. „Was immer ich will?“, frage ich amüsiert nach. „So ein Angebot kann bei Frauen ganz schön gefährlich werden, das weißt du, oder?“ Kid lacht. Sein Oberkörper vibriert dabei, das spüre ich. „Der Freund von meiner Freundin Pepper musste sich nach diesem Satz einer Schönheitsprozedur unterziehen. Schminke, Nagellack und Kleid. Alles was dazu gehört“, erzähle ich und kichere. Kid lacht mit mir. „Ich hoffe das tust du mir nicht an“, sagt er. „Keine Sorge! Ich habe nicht einmal Schminke“, entschuldige ich mich sarkastisch. „Was? Eine Frau ohne Make-Up? Gibt’s das überhaupt?“ Ich stoße ihn mit den Ellenbogen an und schaue empört. „Willst du etwa sagen, dass ich keine richtige Frau bin?“ Kid zieht eine Augenbraue hoch. Ich bleibe so ernst, wie möglich. „Du weißt schon, dass das ein Witz war, oder?“ Ich verschränke die Arme vor der Brust. „Und jetzt stellst du mich auch noch dumm da!“ „Süße, so war das nicht gemeint, ich…“ Es geht nicht mehr! Ich kann mein Lachen nicht mehr zurückhalten. „Verarscht!“, sage ich prustend. Kid kneift mir in den Bauch. „Du Biest!“ Ich strahle ihn an. „Dachtest, du kriegst gleich den nächsten Streit aufgehalst, was?“, sage ich leicht spöttisch. „In der Tat!“, entgegnet Kid grinsend. Ich beiße mir auf die Lippe. Er ist so süß! Ausnahmsweise trägt er diese Stirnbandbrille nicht und seine Haare hängen ein wenig im Gesicht. So sieht er ganz anders aus. Gar nicht so böse und bedrohlich. Vielleicht liegt das auch daran, dass er lächelt und nicht fiese grinst. „Was guckst du so?“, fragt er. Upps! Ertappt! „Ich finde du siehst ganz anders aus, wenn du diese Brille nicht trägst. Richtig süß!“ Ich kuschle mich an seinen Körper. Vorsichtig natürlich! Ich will ihm nicht wehtun. „Süß?“, fragt Kid erstaunt nach. „Hm!“, mache ich. „Dein Glück, dass ich dich liebe, sonst hättest du dafür eine kassiert“, sagt er und lacht. Ich grinse. „Man, was habe ich bloß für ein Glück!“ Seit heute Morgen lässt mich eine Sache nicht in Ruhe. „Du, Kid?“, frage ich zaghaft. „Ja?“ „Warum hattest du keine Mutter?“ Kids Körper wird plötzlich hart. Er spannt sich an. Ich halte gespannt die Luft an. Wird er mir antworten und wenn ja, was? „Weißt du Grit“, sagt er schließlich. „Meine Kindheit war auch nicht so schön. Ich hatte nie Eltern. Ich hatte nie irgendwen. Seit ich denken kann, war ich immer alleine. Man hat mich in ein Kinderheim gesteckt, als man mich fand. Das war vielleicht ein Drecksladen. Beschissene kleine ungezogene Gören und verfickte Betreuer oder wie man die nennt.“ Kid unterbricht für eine Weile. „Bin abgehauen. Hab mich alleine durchgeschlagen. Ging auch ohne diesen Höllenplatz ganz gut. Keine Ahnung, wer meine Mutter oder mein Vater ist. Vermisse diese Pisser auch nicht.“ Kid spricht ziemlich schlecht davon. So viele Schimpfwörter habe ich ihn noch nie sagen hören. „Da war nie jemand, der dich geliebt hat?“, frage ich leise nach. Kid antwortet nicht. Vielleicht verletzt es ihn, davon zu erzählen. „Es tut mir Leid“, entschuldige ich mich leise. „Muss es dir nicht“, entgegnet Kid. Er küsst mich auf den Kopf. „Wirklich nicht!“ Ich lege meine Hand auf seinen Arm und streichle ihn ein bisschen. „Kid, ich liebe dich!“, sage ich. „Ich liebe dich mehr!“ Ich kichere. „Meinst du wirklich?“, frage ich nach. „Ja, das glaube ich“, sagt Kid und ich höre, wie er dabei lächelt. Es klopft an die Tür. „Ja?“, sagt Kid laut. Die Tür geht auf und Stulle steht im Türrahmen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, als er wie ein Bekloppter die Tür aufgerissen hat. Anscheinend hat er was dazu gelernt. „Oh, ähm, sorry“, stammelt er und schaut zu Boden. Ich kichere wieder. „Was ist?“, fragt Kid leicht genervt. „Ähm… Killer meint Teddy hat angerufen“, sagt er. „Also er ist noch an der Teleschnecke. Das sollte ich dir sagen.“ „Danke. Ich komme gleich“, erwidert Kid. Stulle schließt ganz leise die Tür hinter sich. „Komm!“, sagt Kid sanft zu mir. Ich stehe auf und schaue ihn etwas verwundert an. „Sind das nicht Kapitänangelegenheiten?“, frage ich verwundert. Also ich habe kein Problem mitzukommen, aber normalerweise tue ich es halt nicht. Kid steht auf und zuckt mit den Schultern. „Du bist die Kapitänsbraut“, sagt er und lächelt mich verführerisch an. Ich grinse. Er gibt mir einen Kuss. Zu schade, dass er seine Lippen wieder von meinen löst. Kid nimmt meine Hand und führt mich aus dem Raum raus. Wir gehen unten durch den Gang an den Lagerräumen vorbei. Vermutlich, um den anderen aus dem Weg zu gehen. Also, so würde ich es machen. Kid geht vor. Als er durch die Luke gestiegen ist, reicht er mir die Hand. Ich nehme sie an und betrete ebenfalls den Raum. Natürlich hätte ich es auch ohne die Hand geschafft. Aber ist das nicht irgendwie süß? Kid setzt sich in den Sessel neben der Teleschnecke und ich setze mich wieder auf seinen Schoss. Killer hält die Sprechmuschel noch in der Hand. Ein Brummen erfüllt den Raum und irgendeine Stimme plappert ununterbrochen. Das ist dann wohl Teddy. Anscheinend erzählt er Killer etwas, aber der ist ziemlich genervt. Er hält Kid die Sprechmuschel hin. Kid nimmt sie an und Killer verlässt den Raum. Verwundert schaue ich Kid an. Er schüttelt den Kopf. „Die beiden sind nicht so die besten Freunde“, erklärt er kurz. „Weißt du Killer, das erinnert mich an etwas. Ich will ja echt nicht immer die alten Geschichten aufwärmen, aber weißt du noch, als ich für dich den Seekönig fertigmachen musste, weil du das nicht hinbekommen hast? Das war genau die gleiche…“ „Teddy“, sagt Kid bedrohlich. Stille am anderen Ende. „Wenn du so weiter machst, wird Killer dir mal eine Lektion erteilen, damit du lernst deine Zunge zu zügeln und ich werde ihn ganz sicher nicht aufhalten.“ Ui! Das war ne klare Ansage. „Käpt’n!“, begrüßt Teddy ihn. „Ich hatte nicht vor jemandem zu beleidigen. Ehrlich!“ Ja, als ob! Die Lüge höre ja sogar ich raus, obwohl ich ihn nicht einmal kenne. „Warum hast du angerufen?“, fragt Kid weiter, ohne darauf einzugehen. „Wir sind auf der Insel, Käpt'n!“, erzählt Teddy stolz. „Auf welcher Insel?“ Kid hält plötzlich eine Sakeflasche in der Hand. Wo kommt die denn her? Er trinkt einen Schluck. Muss das jetzt sein? Kann er nicht einfach nüchtern bleiben! Empört nehme ich ihm die Flasche weg. Ich schaue ihn mahnend an. Kid verdreht die Augen. „Na auf der wir ins treffen wollten. Manta!“, sagt Teddy. Kid legt seine freie Hand an meine Wange und streichelt sie mit dem Daumen. Lächelnd spricht er weiter: „Wollte nur sicher gehen, dass wir von der selben Insel sprechen. Warum seid ihr schon da?“ „Nunja, wir haben uns beeilt!“ „Verstehe! Wir brauchen noch ein paar Tage. Es hat sich bei uns etwas verzögert. Ist die Insel bewohnt?“ Kid nimmt eine Dread von mir und spielt damit rum. Ich grinse. „In der Tat! So wie es scheint, gibt es nur eine Stadt auf der ganzen Insel. Naja, eher ein großes Dorf. Es gibt einige Vorzüge einer Stadt, ansonsten sehr ländlich“, erstattet Teddy Bericht. Kid schaut zur Teleschnecke. „In Ordnung. Sucht ein angemessenes Gebäude und bereitet unsere Ankunft vor. Ich nehme an es wird ein Gelage!“ Kid grinst. Aus der Teleschnecke hört man Teddy laut lachen. „Aye, Käpt'n!“, sagt er begeistert. „Gibt es sonst irgendetwas Neues?“, fragt Kid gelassen weiter. Er scheint gut drauf zu sein. „Bei uns ist alles super! Die Männer freuen sich schon dich zu sehen.“ „Schleim hier nicht rum!“ „Nein wirklich!“, bezeugt Teddy. „Und wie läuft es bei dir?“ „Gut!“, antwortet Kid knapp und schaut wieder mich an. Ich schüttle grinsend den Kopf. Wie ausführlich… „Hab gehört du hast jetzt ne Frau an Bord? Zum Vergnügen oder was ist da los?“ Kid bekommt einen säuerlichen Gesichtsausdruck. Ich lege meine Hand an seine Wange. „Nein, nicht zum Vergnügen!“, antwortet er angepisst. „Sie ist meine Frau! Verstanden?“ Ich gebe ihm einen Kuss auf die Wange. Er braucht sich nicht so aufregen. Teddy konnte das ja nicht wissen. „Okay, okay. Sorry“, rudert er sofort zurück. „Wie war noch gleich ihr Name? Margrit?“ „Du kannst mich einfach Grit nennen“, sage ich freundlich. „Wow! Das habe ich nicht erwartet!“, gibt er überrascht zu. Ich kichere. „Aber du bist doch die vom Steckbrief, oder? Margrit, 320 Millionen Berry“, fragt er. „Da hat jemand aber seine Hauaufgaben gemacht!“, antworte ich und schaue Kid überrascht an. Der zuckt gleichgültig mit den Schultern. „Wow! Echt cool! Absolut richtig cool!“, schwärmt Teddy. Kid verdreht die Augen. „Okay! Es reicht“, haut er dazwischen. „Du kannst sie auch noch anhimmeln, wenn wir uns treffen. Bis dahin bleibt ihr auf dieser Insel und wehe die Marine kreuzt auf. Verstehst du?“ „Aye!“, bestätigt Teddy. „Also dann“, verabschiedet sich Kid. „Bis in bald!“, sagt Teddy. Er legt auf und das Brummen verstummt. „Man, man, man“, schimpft er. „Was denn? Ich fand ihn nett“, entgegne ich. „Tzz!“, macht Kid. „Jetzt vielleicht noch.“ „Ja, vielleicht. Was war da für eine Geschichte mit Teddy und Killer?“, frage ich neugierig nach. Als Killer den Raum verlassen hat, hat Teddy irgendeine Geschichte erwähnt. „Tja“, sagt Kid und grinst ein wenig. „Ich weiß nicht, ob ich das erzählen sollte.“ „Och komm schon!“, bettle ich. „Ich bin es doch nur!“ Kid grinst mich an. „Das ist jetzt schon eine ganze Weile her. Mehrere Jahre um genau zu sein. Wir wurden von einem Seekönig angegriffen. Killer war als erster da und wollte ihn ganz locker fertigmachen. Das Problem war, dass seine Klingendinger“ Kid beschreibt die Waffen mit seinen Händen. „nicht ganz fest waren. Damals waren das noch Prototypen und offensichtlich nicht wirklich brauchbar. Der Seekönig konnte sie nämlich ohne weiteres abbeißen.“ Ich lache auf. „Oh Mist!“, kommentiere ich. „Killer war ein bisschen unvorbereitet. Er hatte keine weitere Waffe dabei. Also war er ziemlich hilflos. Naja, Teddy war halt in der Nähe und hat das Vieh dann übernommen. Aber seitdem kann Killer ihn nicht mehr ausstehen.“ „Kein Wunder, wenn Teddy ihm das auch ständig unter die Nase reibt“, sage ich. Kid nickt. „Aber warum macht er das denn?“, wundere ich mich. Er zuckt mit den Schultern. „Wahrscheinlich hat er Angst vor Killer“, erwidert Kid und lacht. „Oder er weiß, dass Killer einfach viel stärker ist als er und versucht ihn damit runterzumachen. Keine Ahnung!“ „Versucht er dich auch runterzumachen?“, frage ich grinsend. „Das würde er nicht überleben“, entgegnet er lachend. „Warum fällt es mir gar nicht schwer dir das zu glauben?“, frage ich ironisch nach. Kid zieht grinsend eine Braue hoch. „Weil es die Wahrheit ist!“, antwortet er. „Warum hast du ihn zum Kommandanten deines zweiten Schiffes gemacht, wenn du dich offensichtlich oft über ihn ärgerst?“, frage ich nach. „Das habe ich mich auch schon gefragt“, gibt Kid zu. „Nein, aber ehrlich. Teddy ist ein unglaublicher Kämpfer. Er besitzt eine ziemliche Zerstörungswut und eine Menge Fähigkeiten als Kämpfer. Außerdem hören die Männer auf ihn. Er kann sie anführen. Sein Problem ist allerdings, dass er selber nicht hören kann.“ Kid schaut mürrisch aus. „Wenigstens die meiste Zeit!“ „Warum machst du Killer nicht zum Kommandanten?“ Kid schüttelt den Kopf. „Den brauche ich hier“, erwidert er. „Ich habe schon überlegt, ob ich Teddy nicht gegen Franko eintausche. Er hat ein selbstbewusstes Auftreten und die Männer hören auf ihn ebenfalls ziemlich gut. Ich weiß nur nicht, wie er sich macht, wenn er ein Schiff alleine kommandieren sollte.“ Kid seufzt. „Ist eigentlich jetzt eh egal. Wenn wir sie treffen, segeln die Dämonen eh mit uns.“ „Wie heißt eigentlich dieses Schiff?“, frage ich. „Das ist die Lady Mare“, sagt Kid. „Ah“, sage ich und gähne. „Oh! Ist da etwa jemand müde?“, fragt Kid grinsend. „Vielleicht ein bisschen“, gebe ich grinsend zu. „Dabei hast du vorhin doch so viel geschlafen!“ „Wirklich?“, frage ich überrascht nach. „Habe ich wirklich so viel geschlafen?“ „Naja, vielleicht zwei Stunden oder so“, erklärt Kid. „Hab ja selber geschlafen!“ Ich lache. „Das stimmt!“ In meiner Nase kitzelt es plötzlich. „Oh oh!“ Es wird immer doller. „Hatschi!“ Ich schüttle mich und reibe mir die Nase. Kid lacht laut los. Das Kribbeln verschwindet aus der Nase. „Was?“, frage ich empört. Er kriegt sich kaum wieder ein. Ich schmolle. Was soll das? Ich habe doch nur geniest. „Das war das Süßeste, was ich je gesehen habe“, sagt Kid schließlich und lacht immer noch. Ich strecke ihm die Zunge raus. „Wenn du das schon süß fandst, dann solltest du mich erst einmal rülpsen sehen. Das ist dann richtig süß!“ Kid beruhigt sich wieder. „Tut mir Leid!“, sagt er. Als ob! Er grinst doch dick und fett. Ich lege meine Hand an seine Wange. Kid schließt die Augen und genießt die Berührung. Ich lächle. Mein Mann ist sooo süß! Er macht seine Augen wieder auf und schiebt einen Arm unter meine Beine. Den anderen unter meine Arme. „Wollen wir?“, fragt er grinsend. „Stooooopp!“, sage ich energisch. Kid schaut mich überrascht an. „Was soll das?“ „Wie bitte?“, fragt er nach. Ich stehe auf. „Du willst mich mit deinen Verletzungen tragen? Das kommt gar nicht in die Tüte!“ Da bin ich knallhart. Der spinnt doch! „Ach komm, so schlimm…“, fängt Kid an. „Ist mir egal!“, würge ich ihn ab. „Wenn der Doc sagt du bist gesund, dann bist du für mich erst gesund!“ Kids Augen verengen sich, aber er sagt nichts. Ich verschränke die Arme vor der Brust, um meinen Worten mehr Nachdruck zu verleihen. Wahrscheinlich würde es besser wirken, wenn ich sie in die Seite stemme. Jetzt ist es zu spät. Kid zuckt mit den Schultern und steht auf. „Willst du eine Frau glücklich machen, dann gebe ihr Recht“, sagt er halblaut. Ich schnaube unzufrieden. Er streckt mir den Arm hin. „Komm“, sagt er. Ich gehe an ihm vorbei und die Treppe runter. Dieser Blödmann! Nur weil er nicht zugeben kann, dass er verletzt ist und dass es verdammt noch einmal weh tut. „Grit“, ruft Kid nach mir. Ich höre nicht! Ich gehe einfach weiter ohne auf ihn zu warten. „Griit!“ Lalalala! Ich höre nichts! Zwei Arme umschließen mich und Kids Lippen sind ganz dicht an meinem Ohr. „Grit“, sagt er mit verführerischer tiefer Stimme. Ich beiße mir auf die Unterlippe. „Du weißt doch, dass ich dich liebe, oder?“ Er gibt mir einen Kuss auf die Wange. Direkt unterm Ohr. „Oder muss ich dich daran erinnern?“, fragt er leise nach. Ein Lächeln huscht über meine Lippen und ich nicke leicht. „Tatsächlich?“, fragt Kid amüsiert nach. Ich drehe mich in seinen Armen zu ihm und grinse bis über beide Ohren. Mit der rechten Hand fahre ich durch seine Haare. Sie sind so weich! Die linke Hand liegt auf seinen Brustmuskeln. Kid nimmt mein Kinn in seine rechte Hand und streicht mit dem Daumen über meine Lippen. Ich starre auf seinen Mund. Warte nur darauf, dass sich meine Lippen auf seine legen. Er kommt mir näher. Juhu! Es kribbelt in meinem ganzen Körper. „Rumms!“ Ich werde gegen Kid geworfen. Mein Kopf knallt gegen Kids Kinn. Autsch! Das Schiff wackelt und ich habe Probleme zu stehen. „Was ist denn jetzt los?“, fragt Kid angepisst. Solche Sachen mag er gar nicht gerne haben. Er schaut sich sauer um, dann richtet er seinen Blick auf mich. „Alles in Ordnung?“, fragt er. Ich nicke und reibe mir den Kopf. „Geh in die Kajüte. Ich muss gucken, was hier los ist!“, weist er an. Ich folge. Kid geht schnell zurück zum Navigationsraum. Es ist fast unmöglich zu gehen, so doll wackelt das Schiff. Mühsam gehe ich weiter. Schließlich erreiche ich das obere Ende der Treppe. Ein paar laufen an mir vorbei. „Was ist los?“, frage ich. „Wir werden von mehreren Seekönigen angegriffen. Heat, Wire und Killer kümmern sich drum. Das wird ein Spektakel!“, ruft mir Bill im Laufen zu. Verwirrt bleibe ich stehen. Das wird ein Spektakel? Vielleicht sollte ich mir das auch anschauen. Ich sollte zwar eigentlich in die Kajüte, aber vielleicht ist es auch okay, wenn ich ganz vorsichtig an Deck bin… oder ich gucke nur durch die Bullaugen vom Speisesaal. Dann bemerkt Kid vielleicht nicht, dass ich seine Anweisung missachte. Eigentlich bin ich nicht so für meutern. Ich gehe durch den Speisesaal und schaue durch die Bullaugen. Es ist absolut nichts zu erkennen. Es ist dunkel und einige der Jungs stehen ungünstig davor. Ich atme durch. Okay! Ich werde nun die Anweisung von meinem Käpt’n Kid missachten und dem Kampf zuschauen, obwohl ich in die Kajüte gehen sollte. Eigentlich kann er mir das nicht übel nehmen. Hoffentlich endet das nicht in einem Streit. Ich mache die Tür auf und suche mir einen Platz, von dem ich gut sehen kann, was vor sich geht. Drei Seekönige. Riesige Viecher! Einer am Bug und jeweils einer Steuerbord und Backbord. Killer, Heat und Wire haben sich in der Mitte des Schiffes positioniert. Die restlichen aus der Crew haben sich am Heck verteilt. Einige haben Fackeln oder Laternen, damit man besser sehen kann. Sie feuern die drei an. Wie so eine Show. Ich grinse. Die wollen wohl ein bisschen ihre Kraft zeigen, als die drei stärksten Mitglieder von Kids Piratenbande. Nach Kid natürlich. Ich frage mich nur, warum ich nicht dabei bin. Ich habe schließlich ein höheres Kopfgeld als Killer. Die drei auf dem Deck beginnen ihre Attacken. Es ist tatsächlich ein Feuerwerk der Stärke. Pure Muskeln. Bisher hat keiner von ihnen ihre Waffen benutzt, aber die Seekönige haben schon einiges einstecken müssen. Die Jungs grölen und feuern sie weiter an. Ich stecke die Hände in meine Hosentasche und seufze. Da würde ich auch gerne mitmachen. Das sieht nach Spaß aus. Huch! Was ist das denn? In meiner Hosentasche ist irgendetwas. Ich hole es raus und schaue rauf. Oh! Es ist ein Berry! Wo kommt der denn her? Ich spiele damit rum, während ich weiter zuschaue. Kid kann ich nirgends entdecken. Ist wahrscheinlich auch besser so. Ich beobachte Killer, welcher backbord mit seinem Seekönig kämpft. Er lässt nun doch seine Klingen rotieren. Anscheinend macht er jetzt ernst. Der Seekönig fährt mit geöffneten Maul nieder, aber anstatt auszuweichen, bleibt Killer einfach stehen. Er verschwindet im Körper des Monsters. Mein Herz bleibt stehen. Das kann doch nicht sein! Gebannt schaue ich zu. Plötzlich wird der Körper des riesigen Tieres zerschnitten. Killer springt heraus. Voller Schleim und Blut nimmt er den Siegesjubel entgegen. Ein Glück! Oh Mist! Meine Münze ist runtergefallen. Ich bücke mich nach ihr. Es werden einige Schreie laut und ich werde umgerämpelt. So was Doofes! Warte mal! Da rast etwas auf mich zu! Ich schaue auf. Der Seekönig von steuerbord will mich attackieren. Ich bin total starr und schaue ihn mit riesigen Augen an. Scheiße! Ich habe nicht aufgepasst. Gleich hat er mich! Jemand stellt sich vor mich und gibt dem Seekönig mächtig eins auf die Fresse. Ich sehe nur den Fellmantel. Scheiße! Jetzt bin ich geliefert! Kid dreht sich ruckartig zu mir um und schaut mich böse an. Also richtig böse. Er sagt nichts! Ich schaue ihn reuevoll an. „Es tut mir Leid!“, stammle ich. „Ich dachte nur…“ Auf Kids Gesicht erscheint eine Wutader. Okay! Besser keine Ausrede jetzt. Stumm zeigt er zur Tür. Ich senke den Kopf und gehe. Mist! Mist! Mist! Ich spüre sehr, sehr viele Blicke auf mir. Schnell verschwinde ich im Speisesaal. Verdammte Scheiße! Ich renne! „Grit! Was ist?“, ruft mir jemand hinterher. Es ist also noch jemand hier drinnen! Kid hat mich nicht nur dabei erwischt, als ich seinen Befehl missachtet habe, er musste mich auch noch retten. Das bestätigt nur noch seinen Beschützerinstinkt. Mich überkommt Wut. Wie konnte mir das bloß passieren? Ich hätte den Seekönig bemerken müssen! Er hätte kein Problem sein müssen! Meine Füße führen mich in die Gummizelle. Ich muss trainieren! Jetzt! Wie soll ich Kid beweisen, dass ich stark genug bin, wenn ich es eigentlich gar nicht bin? Ich ziehe mir meinen Pulli aus. Werfe ihn einfach auf den Boden. Grimmig wärme ich mich auf. Das ist zu lasch! Viel zu lasch! Ich binde mir Gewichte an die Füße und nehme jeweils eine Hantel in jede Hand. Nochmal von vorne! Ich kann alle Übungen bis zum Ende ausführen. Zu einfach! Die Gewichte müssen schwerer sein und noch einmal von vorne! Es zieht an meiner Kraft. Meine Muskeln schmerzen. Jeder Zentimeter meines Körpers ist mit Schweiß bedeckt. Ich spüre, wie jemand die Tür aufmacht. Ich höre aber nicht auf. Es ist Kid! Er sagt nichts. Verbissen mache ich mit meinem Training weiter. Schließlich geht er wieder. Ich bin zu schwach! Ich muss stärker werden! Ich werde Kid beweisen, dass ich auf mich selber aufpassen kann! Erschöpft gehe ich in die Hocke. Geschafft! Alle Übungen mit den schweren Gewichten geschafft. Ich hole mir noch mehr Gewichte und binde sie mir um. Weiter geht’s! Zäh beiße ich mich durch die Prozedur. Aufgeben geht nicht!

    Kids Sicht
    Seufzend gehe ich zurück zum Speisesaal. Ja ich BIN sauer auf Grit! Ich habe ihr die Anweisung gegeben in die Kajüte zu gehen, weil ich nicht wusste was los war. Ich wollte sie dann holen, damit sie auch zugucken kann, aber nein! Sie guckt ja schon zu. Und dann auch noch so unachtsam! Sie hat nicht aufgepasst und sich so in Gefahr gebracht. Das macht mich sauer! Das hat sie selber auch sauer gemacht. Nun prügelt sie sich die Seele aus dem Leib. Ich schüttle den Kopf! Das ist auch nicht der richtige Weg. Grit puscht sich mit immer schwereren Gewichten. Ich stoße die Tür zum Speisesaal auf. Die Männer trinken auf den Sieg der drei Kämpfer. Hauptsache sie haben einen Grund zum Trinken. Ich setze mich an den Tresen. Da liegt die Zeitung von heute. Mal ein paar wirklich aktuelle News werden mich schon ablenken. Jap! Gleich die erste Seite! Immer mehr Piratenbanden schließen sich Big Mom an. Na super! Dann gibt es ja bald nur noch Superbanden. Kaidoos Mannschaft wird auch immer größer und wer weiß, wie viele Verbündete dieser Rothaarige hat. Da kommt man nur noch mit einer starken Allianz gegen an. Tja… das mit der Piratenallianz ist nicht so einfach. Die anderen sind einfach viel zu stur. Die Allianz mit Apoo und diesem Schwein ist auch nur dank Killers guter Vermittlung zu Stande gekommen. Keine Ahnung, wie der Strohhut das mit dieser Ratte Law hinbekommen hat. Vielleicht sollte ich noch eine andere Allianz bilden. Hm… mit diesem Mönch vielleicht. Oder diesem Cavendish Typen der aus irgendeinem Grund so gehypt wird. Bonney könnten wir auch mit ins Boot holen. Ich grinse. Das würde Killer sicher freuen. Allerdings soll sie vor einiger Zeit von Blackbeard gefangen worden sein. Ich streiche die Zeitung glatt und fange an zu lesen.

    Ich falte die Zeitung von heute zusammen. Meine Güte! Es ist wirklich viel los in letzter Zeit. Nicht nur hier auf der Grandline. Im East Blue werden eine Menge Inseln überfallen. Seitdem diese Schwachmaten Whitebeard getötet haben, machen die Piraten was sie wollen. Mir soll’s Recht sein! Ich liebe Verwüstung! Tja! Zeit zum Schlafen. Ich stehe auf und begebe mich zu meiner Kajüte. Zu meiner Verwunderung ist Grit hier überhaupt nicht aufzufinden. Trainiert die etwa immer noch? Ich gehe zur Gummizelle und öffne die Tür. Grit liegt auf dem Bauch und schläft. Arme und Beine hat sie von sich gestreckt. Die Gewichte hängen noch dran. Ich ziehe eine Augenbraue hoch. Grit hat die Beine ihrer Hose hochgekrempelt und trägt obenrum nur noch ihren BH. Gereizt massiere ich meine Stirn. Ich nehme mal einfach an, dass falls einer hier hereingeschaut haben sollte, dieser jemand ihr ihren Pullover übergelegt hätte. Ansonsten werde ich wirklich wütend. Ich nehme Grits Pullover und gehe neben ihr in die Hocke. „Hey, Süße!“, sage ich ruhig und tippe sie an. Sie regt sich nicht. Ich streiche ihr ein paar Dreads aus dem Gesicht. „Grit, wach auf! Im Bett kannst du viel besser schlafen.“ Ich rüttle ein bisschen an ihrer Schulter. Sie blinzelt ein paar Mal und regt sich. „Hm?“ „Du bist in der Gummizelle eingeschlafen“, erkläre ich. „Oh“, sagt sie mit heiserer Stimme. Sie bewegt sich und richtet sich langsam unter stöhnen auf. Dann macht sie die Gewichte ab. Eins nach dem anderen. Letztendlich halte ich ihr den Pullover hin. Grit nimmt ihn an und zieht ihn sich über. Ich stoße mich vom Boden ab und stehe wieder. Sie krabbelt auf allen Vieren zu ihrem T-Shirt, nimmt es in die Hand und steht ebenfalls auf. Grit bewegt sich, als hätte sie einen Kater. Ich mache das Licht aus und folge ihr. Sie muss wirklich voll erschöpft sein. An ihren Armen und Beinen waren eine Menge Gewichte. Ich öffne für sie die Tür und halte sie offen. Grit geht direkt ins Bad. Eine Weile später rauscht die Dusche. Ich stelle mich vor den Spiegel und betrachte meinen Oberkörper. Die rechte Seite ist übersäht mit blauen Flecken. Ich fahre mit meiner Hand darüber. Geschwollen ist es auch ziemlich. Und warm auch. Wenn ich die Stellen nur so leicht berühre, tut das gar nicht weh. Ich drücke. Ah! Da tut es ganz schön weh. Ich ziehe mich um. Grit kommt schlurfend aus dem Bad, mit nichts weiter bekleidet als einem Handtuch. Nun lässt sie hier aber auch alle Hüllen fallen. Ich gehe ins Bad, um meine Zahnbürste zum Zähneputzen zu holen. Putzend gehe ich zurück ins Zimmer, damit Grit sich im Bad umziehen kann, aber sie ist schon umgezogen. Sie lässt sich aufs Bett fallen und kriecht unter die Decke. Also gut. Ich spüle meinen Mund aus, gehe aufs Klo und lege mich zu Grit ins Bett. „Gute Nacht“, sagt sie leise. Ich bin überrascht, dass sie noch wach ist. „Gute Nacht, Kleine!“, antworte ich. Für mich ist es zurzeit angenehmer auf dem Rücken zu schlafen. Ich schließe die Augen.

Kommentare (118)

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Ronja (60192)
vor 14 Tagen
Ich freue mich wirklich sehr über euer Feedback. Das ermutigt mich weiterzuschreiben. Ich gebe mir immer Mühe also möglichst realitätsnah und grammatisch Korrekt zu schreiben. Die Fiete, habe Geduld. Vielleicht wird dein Wunsch ja schon bald in Erfüllung gehen. Wer weiß! Ich kann ja schliesslich nicht in die Zukunft schauen :P
Die Fiete (84825)
vor 17 Tagen
Ich bin Leserin seit der 21 Episode oder so (also als die gerade aktuell war). Und ich bin immernoch gefesselt! Dir fällt immer wieder was neues ein und du schreibst alles sehr lebendig. So viel Kreativität und Mühe nimmt man selten war in Fanfictions! Naja hier ubd da sind noch ein paar Kommata zu viel, aber im Allgemeinen ist auch die Rechtschreibung super! (Auch das ist ja leider selten der Fall bei Fanfictions, deswegen sag ichs mal) Außerdem ist die FF nicht nur auf diese ganze Liebesgeschichte fokussiert. Dasbist auch mal ganz angenehm im Gegensatz zu dem Schnulzenkram, den man sonst so liest. Trotzdem würde ich mir auch hin und wieder mal eine etwas intimere Szene von Grit und Kid lesen, wenn du verstehst, was ich meine ;D
Monkey D. Sophie (49701)
vor 47 Tagen
cool das du weiter schreibst ich hatte schon argst das es nicht weiter geht
Luzybel ( von: Luzybel)
vor 48 Tagen
Endlich geht's weiter mit Teil 47 \^o^/
~ £∆D¥ ~ (14139)
vor 88 Tagen
Finde deine Geschichte wirklich spannend und extrem fesselnd.
Man kann gar nicht genug davon bekommen.
Die Charaktere kann man sich wirklich bildlich vorstellen in ihrer Mimik und Gestik.
Hoffe du schreibst schnell weiter (:
Denn das ist bis jetzt die beste Story die ich je gelesen habe. ❤
Natürlich hoffe ich des weiteren das deine Geschichte noch kein schnelles Ende findet!
Denn ich denke nämlich es gibt noch so einiges zu erzählen (;
Dafür das deine Geschichte so faszinierend und auch so ‚‚man denkt man ist hautnah dabei'' ist würde ich dir gerne mehr als nur 5 Sterne geben!
Mach bloß weiter so! ❤
Luzybel ( von: Luzybel)
vor 92 Tagen
Ich liebe deine Geschichte lese sie von Anfang an und warte immer fleißig auf ein neues Kapitel

Freue mich schon wieder aufs nächste :D
Ronja (17555)
vor 97 Tagen
Herzlichen Dank! Man tut ja was man kann nicht wahr?!
Ayumi (20597)
vor 101 Tagen
Wow was für eine lange und schöne Story *-*
Das gibt erstmal 5 fette Sterne *-* Probs an den Autor ich bin so gefesselt...da muss ich dich fast schon anzeigen wegen Freiheitsberaubung xD
Rosa (03587)
vor 126 Tagen
Wann schreibst du wieder weiter?
Bahar (99888)
vor 408 Tagen
Ich finde es echt klasse das du immer am
Spannendesten Platz aufhörst da bekommt Mann
ja mehr Lust zu lesen
Hikari (52165)
vor 420 Tagen
Nein würde ich nicht Ronja , aber deswegen iSt es so blöd weil es genau wirklich die spannendste stelle ist
Ronja (57034)
vor 420 Tagen
Ich weiß, ich weiß. Würdest du schlecht über mich denken, wenn ich dir sage, das war mit Absicht? Fortsetzung folgt bald...
Hikari (52165)
vor 420 Tagen
OMG! SO ETWAS DARF MAN KEINEM ANTUN😱 an der spannendsten
Stelle einfach aufhören.......Bitte schreib schnell weiter!!!!!!!
P.S.
Respekt, ich könnte Soetwas nicht . Mach weiter so😉
alegssa (22446)
vor 424 Tagen
Ich hab schon so gespannt gewartet. Bitte schreib schnell weiter 😍😍
Bahar (10063)
vor 426 Tagen
Respekt du kannst schreiben wie ne Profi.
P.S
Mich hast du schon als Bewunderer
angle of life (63895)
vor 427 Tagen
Coool der neue Teil ist echt so toll 😊
Ich finde die Story eine von den besten ! Bitte mach schnell weiter!
Ich möchte gern wissen wie es weiter geht. Mach weiter so!
loliee (10932)
vor 497 Tagen
Das ist DIE BESTE ff, die ich bis jetzt gelesen hab, um ehrlich zu sein;)
♥☺♥☺♥☺♥☺♥☺
Monkey D Woosmann (89282)
vor 506 Tagen
cool der neue Teil
SAKURA (64916)
vor 533 Tagen
Wann kommt der 36 Teil die Geschichte is voll cool
Ronja (14911)
vor 550 Tagen
Ich find es super cool, dass du dir so Gedanken machst, wie es wohl weitergeht. Ob Grit Königshaki hat weiß ich nicht so genau. Ich kann es mir eigentlich nicht vorstellen, aber wer weiß. Sie überrascht einen immer wieder ;)