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Eine kleine Geschichte...

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5 Kapitel - 3.070 Wörter - Erstellt von: Words are like magic - Aktualisiert am: 2016-12-29 - Entwickelt am: - 892 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

...die sich noch weiter entwickeln soll...

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    Sie war nur ein Schulmädchen, schien fröhlich zu sein und begegnete dem Tag mit einem Lächeln. Doch wer hinter ihre Fassade sah, erkannte die Scher
    Sie war nur ein Schulmädchen, schien fröhlich zu sein und begegnete dem Tag mit einem Lächeln. Doch wer hinter ihre Fassade sah, erkannte die Scherben die sie war. Niemand hatte je mitbekommen, dass sie zerbrach. Leise, langsam und ohne nach Außen zu dringen…
    Nun fast, denn Menschen können grausam sein, wenn es um Andersartigkeit geht. Genau das, merkte sie recht schnell. Schläge, Spott und Schlimmeres, all dies bekam sie ab. Bis irgendwann der Tag kam an dem sie nicht mehr konnte. All die Jahre hatte sie durchgehalten, aber nun war es zu viel. Die blauen Flecken und Schürfwunden konnte sie daheim nicht mehr so einfach verstecken, noch weniger erklären. Und so beschloss sie, dass es mit diesem Tag enden würde. Nur noch ein einziges Mal musste sie all ihren Mut zusammen nehmen und den letzten Schritt nach vorne gehen. Sie schloss die Augen, vergaß für einen Moment, dass sie auf dem Dache stand und ging nach vorne…Aber plötzlich wurde sie festgehalten. Konnte ihren Willen nicht durchsetzen. „Du hast nicht das Recht, dein Leben einfach so weg zu werfen.“ Sie hörte die Worte, doch verstand sie sie nicht. Erst fühlte sie Wut, doch dann nur noch Trauer. Warum konnte niemand verstehen, dass sie nicht mehr wollte. Konnte. Jeder weitere Tag, würde sie nur verletzen. Dennoch drehte sie sich um und blickte in die orangenen Augen eines Jungens. Dieser hielt immer noch ihren Arm fest, als würde er jeden weiteren Versuch damit hindern können.

    Er blickte zu dem Mädchen vor ihm. Langes blaues Haar, mit lilanen Spitzen und seltsamen Strähnen, recht klein und eigentlich schien es ihm, als würde sie immer Lächeln. Aber nun verstand er, dass dieses Lächeln wohl nur Fassade war, um sich selbst Hoffnung zu machen. Allerdings war diese Fassade nun gefallen. Er hörte sie schluchzen und zuckte beinahe zusammen, als sie sich umdrehte. Leuchtend rote Augen sahen ihn voller Kummer an. Eigentlich hatte er mit allem gerechnet nur nicht damit. Anschreien, damit hatte er gerechnet. Sie schien ihm wie ein starkes Wesen, nun war sie nur noch ein Wrack. Fast schon gegen seinen Willen zog er sie an sich und ließ sie weinen.

    Sie spürte die Wärme die von ihm ausging und beruhigte sich langsam.
    Leise schniefend sagte sie: „Es tut mir Leid, dass ich dich voll geweint habe, aber wer bist du überhaupt?“ Er antwortete nicht gleich, sondern schien sich die Antwort erst überlegen zu müssen. Leicht zögernd bekam sie dann die Antwort: „Kasai.“ Es kam ihr seltsam vor, diesen Namen hatte sie noch nie an der Schule gehört und gesehen hatte sie ihn erst recht nicht. Genau dies erschien ihr sehr seltsam, denn sie waren keine allzu große Schule und man kannte einander. Was sie wieder rum gut genug kannte.

    Er ahnte was in ihr vorging, aber wollte ihr nicht erklären, weshalb ihn hier eigentlich noch niemand richtig bemerkt hatte. Auch wusste er nicht weshalb er das Mädchen vor ihm davon abgehalten hatte. Schließlich beschloss er diese Frage ruhen zu lassen und fragte lieber nach ihrem Namen. Arisu… Der Name passte zu ihrem Aussehen, aber auch dies ließ er ruhen und widmete sich lieber der Aufgabe, Arisu vom Rand wegzubringen. Nicht, dass dieses törichte Ding auf dumme Gedanken kam…

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    Mit der Zeit verstanden sich die beiden, doch recht unterschiedlichen Personen. Dank ihm wurde Arisu nicht mehr so sehr gemobbt und blühte wieder etw
    Mit der Zeit verstanden sich die beiden, doch recht unterschiedlichen Personen. Dank ihm wurde Arisu nicht mehr so sehr gemobbt und blühte wieder etwas auf. Wenn man sie aber besser kannte, so sah man dass sie immer noch in Scherben zerbrochen war. Auch Kasai merkte es, aber er konnte es nicht verstehen. Nun auch Arisus Bruder, der inzwischen zurückgekehrt war, konnte diese Freundschaft nicht verstehen.
    Für Außenstehende schienen die beiden ganz normal, aber nach einigen Wochen erkannten die beiden dass der andere… nicht ganz normal war.

    Sie verabschiedete sich gerade von ihm. Ohne ihn den Tag überstehen, konnte sie sich schon gar nicht mehr vorstellen. Aber jetzt hatte sie „Krafttraining“, wie ihr Bruder es immer zu Spaß nannte. Kasai hatte sie davon nichts erzählt. Zu sehr quälte sie die Angst, er könnte sie verlassen oder gar sie verletzen. Den ganzen Weg über freute sie sich schon auf morgen…

    „Arisu?“ Sie blickte auf, als jemand ihren Namen sagte. Ein Lächeln schlich sich auf ihre Lippen, als sie Kasai erkannte. Die, ins Gesicht gefallenen Strähnen, strich sie beiseite und sah in auffordernd an. Es schien, als würde er mit sich ringen. Doch schließlich sprach er weiter, allerdings leise und schnell. Arisu hatte fast schon Probleme ihn überhaupt zu verstehen. “Hättest du Lust…morgen…vielleicht…mit mir ins Kino zu gehen? Ich meine, natürlich nur wenn du nichts vorhast oder es dir peinlich ist…“ Am liebsten hätte sie gelacht. Sonst war er doch immer kalt und schien recht emotionslos zu sein, aber jetzt? Jetzt hätte sie schwören, dass er rot im Gesicht war. Sie lächelte breiter und stimmte dem Treffen zu.

    Er wusste nicht warum, hatte er es doch schließlich noch nie getan, aber heute überwog die Neugier und er beschloss ihr zu folgen. Es schien als hätte sie gute Laune, er fragte sich warum. Verwarf aber alsbald die Frage wieder und sah ihr nach. Nach einigen Minuten verschwand sie in ein Haus. Von außen besehen schien es ganz normal zu sein und passte sich perfekt in die Umgebung ein. Sein Gefühl riet ihm aber sich nicht auf das Aussehen zu verlassen und so schlich er sich zu einem der Fenster. Doch was er dort sah, holte ihn beinahe von den Füßen.

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    Auf ihr Training freute sie sich immer, nur während ihm konnte sie ihren Gefühlen, ihren Gedanken freien Lauf lassen. Sie lächelte als sie das Wass
    Auf ihr Training freute sie sich immer, nur während ihm konnte sie ihren Gefühlen, ihren Gedanken freien Lauf lassen. Sie lächelte als sie das Wasser zu einem kleinen Drachen formte und diesen durch den Raum fliegen ließ. Im Hintergrund beobachtete ihr Meister zufrieden die Fortschritte seiner Schülerin. Er hatte sehr wohl bemerkt, dass sie in letzter Zeit wieder mehr Freude an allem hatte und dies schlug sich auch auf das Training nieder.
    Arisu spielte nicht nur mit dem Wasser, sie schien eins mit ihm zu sein. Allerdings hatte sie das Ganze jahrelang geübt. In diesem Punkt war ihre Familie sehr streng und duldete keinen Widerspruch. Früher war es für sie eher belastend gewesen, aber heute war es ein Ausgleich und brachte ihr etwas Entspannung.

    Sie formte und bewegte Wasser! Er konnte es nicht glauben, wenn sie doch so etwas konnte, warum hatte sie es dann nicht gegen diese Idioten eingesetzt? Nun, er hatte schon bemerkt, dass sie eher passiv war. Nie unternahm sie etwas gegen einen, was ihn irgendwie verwirrte. Seit damals hatte er gelernt gegen andere vorzugehen…

    Am nächsten Tag trafen sich die beiden wie verabredet im Kino. Sie hatten sich für eine Komödie entschieden und waren danach noch gut gelaunt in ein Café gegangen. Nach einiger Zeit bemerkte er allerdings, dass Arisu irgendetwas bedrückte. Als es ihm schließlich reichte fragte er sie. Eigentlich hatte er gedacht, sie würde ihm von ihrer Fähigkeit erzählen, aber er lag falsch. Sehr falsch, denn was er von ihr hörte ließ seine Welt zerbrechen. Warum musste sie wegziehen? Warum gerade jetzt? Er konnte es sich nicht erklären.

    Sie sah ihm an, dass ihn diese Nachricht aus der Bahn geworfen hatte. Was sie allerdings noch mehr erschreckte, war die Tatsache, dass das Besteck anfing mehr zu werden. Naja, vielleicht nicht direkt das Besteck, sondern eher die Messer. Als würde seine Gefühlslage es dazu bringen. Zaghaft streckte sie eine Hand nach ihm aus und berührte seinen Arm. Er blickte sie mit einem dunklen Blick an, der nach und nach weicher wurde. Die Messer, die während der Berührung auf sie zuflogen, landeten mit etwas Lärm auf dem Boden. Schließlich stand er auf und verschwand mit einem „Verzeih mir!“

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    Einige Jahre später an einem lauen Spätsommerabend, schloss Arisu wie gewöhnlich ihren Laden ab. Nach Abschluss ihres Studiums war sie nicht, wie d
    Einige Jahre später an einem lauen Spätsommerabend, schloss Arisu wie gewöhnlich ihren Laden ab. Nach Abschluss ihres Studiums war sie nicht, wie die meisten anderen, in eine der Bibliotheken gegangen, obwohl sie es sicherlich gekonnt hätte. Sie zog es vor ihren eigenen Buchladen aufzumachen. Dafür zog sie in die Hauptstadt, ihre Eltern hatten genug Mittel um ihre Tochter zu unterstützen. Zwar hätten diese es lieber gesehen, wenn sie standesgemäß heiraten würde, ließen ihr aber diese Freiheit noch.
    An diesem Abend sollte sich, aber etwas ändern. Er sollte längst Vergessenes an die Oberfläche bringen. Wie gewöhnlich ging sie nicht direkt nach Hause, sondern nahm den Umweg durch den Park, somit umging sie die Gruppen wilder Partygänger und gestressten Geschäftsleuten. Am Ausgang des Parkes war ein kleines Café, vor welchem des Öfteren Straßenmusiker spielten. Einige kannte sie, oft gab sie ihnen etwas zu Essen oder einen Kaffee. Doch heute war sie irritiert; denn das leise Gitarrenspiel kam nicht wie so oft von Cotton, sondern von einem Kerl mit türkisen Haaren und diversen Tatoos. Im ersten Moment erkannte sie ihn nicht, im zweiten Moment kam die Erleuchtung und danach wollte sie es nicht glauben. Vor ihr war kein anderer als Kasai. Sie hatte sich zwar oft gefragt, was aus ihm geworden war. Eigentlich hatte sie gedacht, er wäre wie sie an eine Uni gegangen, aber nun?
    Langsam ging sie auf ihn zu und blieb direkt vor ihm stehen. Arisu hatte keine Ahnung was sie sagen sollte…Er war damals einfach gegangen, ohne ein Wort, ohne irgendeine Begründung…Wusste er nicht wie sehr er ihr wehgetan hatte?

    Er hatte sich einen neuen Ort zum Spielen gesucht. Keine Ahnung wie lange er schon hier war. Seit damals war er ruh- und rastlos umhergezogen. Er konnte sich nicht erklären warum er einfach so gegangen war, aber wahrscheinlich hatte er nur darauf gehofft, dass sie ihm alles erklären würde. Doch im Nachhinein betrachtet, konnte er sie dafür nicht schelten. Schließlich hatte er ihr auch nichts erklärt. Es hatte nur zwischen ihnen gestanden und am Ende hätte sie ihn genauso wie seine Eltern verbannt. Bei dem Gedanken an seine Eltern erschien ein bitteres Lächeln auf seinem Gesicht. Normale, einfältige Menschen, die nicht verstehen konnten mit was für einer Begabung er gesegnet war. Ein Element beherrschen zu können war doch außergewöhnlich gut und erhob einen über die Menschen, aber was hatten seine ach so netten Eltern gemacht? Ihn rausgeworfen mit nichts. Er könne ja mit seinem Element für sich sorgen… Als ob, Kasai hatte sein Element nie trainieren können, noch verstand er es. Zwar hatte er mit der Zeit herausgefunden, dass es Äther, das geistliche Element war. Dinge mit Gedanken entstehen zu lassen, hört sich vielleicht gut an, war aber äußerst schwer zu kontrollieren. Es gelang ihm nur selten und hing stark von seinen Gefühlen ab.
    Es wurde langsam Herbst und damit Zeit zu gehen. Vor diesem Kaffee wollte er zum letzten Mal spielen, er beachtete die Menschen nicht. Sie waren für ihn nicht wichtig, nur das Geld zählte am Ende für ihn. Es war ihm egal, ob sie stehen blieben und zuhörten oder ob sie ihn verächtlichen ansahen. Aber als er dieses Mal aufblickte, sah er in die roten Augen eines Mädchens. Eines ihm sehr gut bekannten Mädchens… Zwar hatte er sie nicht gleich erkannt, aber diese Augen… Sie sahen so verletzt aus…
    Es war definitiv Arisu.

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    Sie hatte keine Ahnung wie lange sie schon hier stand. Eine Minute, eine Stunde, einen Tag? Zeit war relativ geworden und auch der Raum schien sich au
    Sie hatte keine Ahnung wie lange sie schon hier stand. Eine Minute, eine Stunde, einen Tag? Zeit war relativ geworden und auch der Raum schien sich auf eine Person zu konzentrieren. Wie hatte sie je vergessen können, all die glückliche Zeit…und all den Zweifel der sie plagte. Ihr war als hätte auch er etwas zu hüten, als … Ja, als was? Sie wusste nicht mehr ein, noch aus, konnte nur noch in die orangenen Augen starren und das gleiche erstaunte Entsetzen sehen. Vielleicht wären sie noch ewig so verweilt, hätte er nicht irgendwann, leise und zögerlich, gefragt: „Arisu?“ Er hatte sie also definitiv erkannt, wobei sie diese lautliche Bestätigung nicht gebraucht hätte. Ein kurzes Nicken ihrerseits war die Antwort, die wohl anders hätte ausfallen können, aber wenn man Worte braucht so sind diese absent.

    Er sah sie weiter an, unfähig etwas anderes wahrzunehmen. Er wusste es und sie hatte es bestätigt. Langsam stand er auf und kam sich unpassend vor. Er betrachtete sie aufmerksam, das seltsam blaue Haar war zum Zopf geflochten und das Kleid wirkte verspielter als früher. Er hingegen…was war er schon? Sein Haar machte was es wollte und in seiner rebellischen Phase waren die Tatoos hinzugekommen. Seine Kleidung war verschlissen und hielt ihn gerade so noch warm. Dennoch liebte er diese Art zu leben, denn er musste sich nicht unter Menschen begeben. Über all die Jahre hatte er fast schon einen Hass über die Inaktzeptanz der Menschen bekommen und fand, dass es am einfachsten wäre sie zu unterjochen. Aber, dies sagte er ihr nicht, wer wusste schon wie sie darauf reagieren würde. Als er so da stand wurde ihm bewusst, wie lächerlich es doch war hier herum zu stehen. So packte er sie am Arm und zog sie mit sich.

    Perplex sah sie ihn an, nun eher seinen Rücken. Überrascht von dieser Aktion, ließ sie sich einfach mitziehen ohne zu wissen wohin und vor allem warum. Einige Passanten sahen die beiden an und zum Teil auch nach, aber keiner mischte sich ein. Eine kalte und unpersönliche Welt, dachte Arisu bei sich. Eine geraume Zeit später kamen sie an einem kleinen Park an. Wie vor langer Zeit setzten sie sich auf eine der Bänke, allerdings schien nun etwas zwischen ihnen zu sein. Wie sehr, dachte sie, wollte sie die alte Zeit zurück. Als alles so normal war… Es würde wohl nie mehr so werden…

    In den kommenden Tagen und Wochen näherten sich die beiden wieder an und als der Frühling anbrach, waren sie wieder gute Freunde. So gut, dass Arisu, es über das Herz brachte, ihm zu erzählen was sie war. Dass er es schon wusste lies den Haussegen bei ihnen recht schief hängen. Ja, die beiden lebten inzwischen unter einem Dach und die meiste Zeit half Kasai ihr im Laden. Alles hätte so friedlich bleiben können, doch es änderte sich mit dem Auftauchen der neuen Helden. Personen mit speziellen Fähigkeiten wurden von allen gesucht. Nicht nur die Guten suchten auch die andere Seite wollte, solche Fähigkeiten für sich.
    Niemand wusste wie genau es von statten ging, denn die beiden schweigen bis heute zu den genaueren Umständen, dennoch sollen nun einige Bruchstücke zusammengefügt werden…

    Als Arisu eines Abends spät Schluss machte und sich dem Rückweg zuwandte, bemerkte sie einige Gestalten die in ihrer Nähe lauerten. Diese wurden schon zu einer Art Begleitung, bis sie nur noch spürte wie etwas Feuchtes auf ihr Gesicht gedrückt wurde und ein beißender Geruch ihr das Bewusstsein raubte.
    Kasai, der auf sie wartete, machte sich langsam sorgen. Bis einer seiner alten Freunde ihm berichtete, dass jemand Arisu mitgenommen hatte, aus unklaren Gründen. Kasai, jedoch dämmerte es. Nach einiger Zeit erreichte er den Ort, an dem Arisu anscheinend war. Er bedankte sich noch einmal bi seinen alten Freunden und betrat das Gebäude. Ihm wurde klar wozu sie Arisu verschleppt hatten und langsam wurde er wütend. Was hatte sie ihnen denn getan? Nichts und dafür war sie nun hier. Menschen waren wirklich, dass letzte… Ihm war ebenfalls klar, dass sie das Mädchen töten würden, wenn es nicht kooperierte und dies würde Arisu nie machen. Eher würde sie sterben…
    Bei diesem Gedanken reichte es ihm vollkommen. Seine Kraft verselbstständigte sich und ein Schwadron von Messern umgab ihn. Wer auch immer sich ihm in den Weg stellte bereute es auf das Bitterste. Blut und Klagegeschrei säumten seinen Weg.
    Was er allerdings nicht wissen konnte, war das Arisu inzwischen wach war und es auch geschafft hatte sich zu befreien. Zudem kam sie, einer Eingebung folgend, den Weg entlang. Bis sie die durchdringenden Schreie hören konnte und den Geruch des Blutes wahrnehmen konnte. Vorsichtig näherte sie sich der scheinbaren Quelle des Geruches. Immer näher kam sie, immer lauter wurden die Schreie. Bis sie sah was der Grund dafür war. Erst konnte sie es nicht fassen, als sie es verstand wollte sie es nicht verstehen, konnte es nicht. Warum sollte er so etwas tun? Hatte sie sich in ihn geirrt? Als wäre plötzlich eine innere Barriere zerbrochen nutzte sie ihre Kraft gegen ihn. Schrie ihn an. Wollte wissen und hatte doch Angst vor der Antwort. Schließlich sank sie zusammen. Die Dunkelheit umfing sie.
    Er brachte sie zurück und legte sie auf das Sofa, wohl wissend dass er ihr nicht mehr unter die Augen treten konnte. So ging er, wieder einmal ohne ein Wort zu sagen.
    Arisu blieb allein zurück und wollte ihn vergessen. Ihn verdrängen.
    Was aber danach geschah, ja das ist eine andere Geschichte.

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1479064794
Eine kleine Geschichte...
Eine kleine Geschichte...
...die sich noch weiter entwickeln soll...
http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1479064794/Eine-kleine-Geschichte
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2016-11-13
4000
Fanfiktion

Kommentare (8)

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Acci ( von: Accent 2.0)
vor 360 Tagen
Du kannst auch schreiben wenn sie reden 😊😄 und wenn sie schlafen, arbeiten, essen... eigentlich IMMER 😁
Arisu (12333)
vor 362 Tagen
Die reden grad nur....
Acci (03406)
vor 362 Tagen
Du kannst ja schreiben während deine Nachbarn singen XD Seeehr schön gemacht Ari ^^
Arichen ( von: Arichen)
vor 362 Tagen
Acci, ich hab auch noch ein RL xD
Acci (03406)
vor 364 Tagen
Ariiii weiterschreibeeen!!!
Arichen ( von: Ariche)
vor 371 Tagen
@Acci: Vielleicht, ich weiß noch nicht so recht ^^°
@Tauschweif: Danke ^//-//^
Tauschweif (16856)
vor 372 Tagen
Du schreibst richtig gut! Weiter so! :D
Acci ( von: Accent 2.0)
vor 372 Tagen
Ariiiii heyyyy 😊✌❤🙌 Basiert der Konflikt im RPG auf dieser Geschichte oder ist des ein extra Dingens?