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HP Songfic. zu "Alles aus Liebe (Die toten Hosen)"

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1 Kapitel - 2.158 Wörter - Erstellt von: Salome S. - Aktualisiert am: 2017-05-07 - Entwickelt am: - 682 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Hey Leute ich hab neulich dieses Lied im Radio gehört und hab mir gedacht dazu müsste ich unbedingt was schreiben. Das ist meine erste Story und falls sie euch gefällt schreibt das doch bitte in die Kommentare. Auch konstruktive Kritik ist willkommen, also haltet euch ran und kommentiert! Ach und viel Spaß beim Lesen.

⚠Warnung: Meine Stories haben nicht immer ein Happyend!

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Na ja, ich hatte die Story schon etwas länger fertig, hab es aber nicht geschafft sie hier zu veröffentlichen. Da vorgestern aber der 11.11. und somit mein Geburtstag war dachte ich mir das wird jetzt sozusagen mein Geschenk an euch. Ich hoffe es gefällt euch. Ach ja, noch eine Warnung. Meine Stories haben nicht alle ein Happy-End.


Kapitel 1:

Es klingelte und ihre Mitschüler stürmten aus dem VgdDK Klassenzimmer. Wie immer war Hermine eine der letzten die den Unterricht verließ. Harry und Ron waren schon vorgegangen um Umbridge zu entkommen und so machte sie allein auf. Sie war noch nicht in der Bibliothek angekommen als sie fast in Malfoy hineinlief. Na ja, zu einem Zusammenstoß wäre es wohl nicht gekommen da sie noch gut 3 Meter von ihm entfernt stand.Sie machte sich schon dafür bereit sich ein hitziges Wortgefecht mit ihm zu teilen, vielleicht auch die ein oder andere Nase zu brechen, aber er schien sie gar nicht zu bemerken. Stattdessen schaute er nur nervös um sich und huschte in den nächsten Korridor.
Möglicherweise hatte Harry ja doch Recht als er meinte Malfoy wäre gar nicht so unschuldig. Zumindest sah er so aus als wollte er nicht erwischt werden. Das war für Hermine Grund genug ihm zu folgen, heimlich versteht sich. Nach einigen weiteren Biegungen kamen sie an eine Wand.Das heißt Malfoy verschwand dahinter und sie war sich nun doch nicht mehr so sicher ob sie ihm folgen sollte. Sie kannte den Geheimgang nicht und ohne Harry und Ron fühlte sie sich dann doch etwas unwohl. Es gab jedoch keine Möglichkeit die beiden jetzt zu benachrichtigen und so musste sie allein weiter.
Gerade als Hermine die endlose Dunkelheit, Malfoy machte kein Licht und bei ihr wäre es verdächtig gewesen, und Ungewissheit wo der Tunnel enden würde nicht mehr aushalten konnte und umkehren wollte, wurde der Schacht mit Licht durchflutet und sie konnte erkennen das Malfoy am Fuß der Treppe des Astronomieturmes stand. Er wollte offenbar dort hinauf. Sich noch ein letztes Mal hektisch umsehend hastete er die Treppen noch oben. Ohne groß nachzudenken folgte Hermine ihm. Was konnte schon passieren? Ihr voriges Benehmen war nahezu lächerlich. Sie brauchte keine Angst zu haben, mit Malfoy kam sie allein klar.
Sie erinnerte sich an ihr drittes Jahr in Hogwarts. Wie er gezittert hatte als sie ihren Zauberstab auf ihn richtete. Er war ein Angsthase und noch dazu eine Memme gewesen, wahrscheinlich hatte sich das bis jetzt nicht geändert. Sie musste schmunzeln. Oh ja, mit ihm würde sie leicht fertig werden, denn das war sicher keine Kunst.
Leicht keuchend kam sie oben an und wollte sich auch gleich hinter ein paar alten Teleskopen verstecken, da fing Malfoy, der sich an das graue Eisengeländer lehnte und den sie ein wenig, aber wirklich nur ein wahnsinnig geringes bisschen vergessen hatte, an zu reden und was noch viel erstaunlicher war er redete mit ihr. Dabei hätte er sie doch nicht bemerken sollen.
"Hermine, du brauchst dich nicht zu verstecken, ich weiß das du da bist." Malfoys Worte waren zwar laut und deutlich gesprochen worden aber Hermine war einfach noch zu geschockt von der Tatsache dass er sie entdeckt hatte um eben diese zu logisch zu verknüpfen, geschweige denn zu bemerken dass er sie beim Vornamen genannt hatte. Alles an was sie denken konnte war, dass sich immer wieder klar zu machen dass sie keine Probleme hätte ihn fertig zu machen ihr trotzdem nicht half, das ungute Gefühl und die anschwellende Panik zu ignorieren.
Malfoy hatte sich langsam zu ihr umgedreht und war auf sie zugegangen, während er weiterhin Sätze aussprach die nicht bis zu Hermines Bewusstsein hervordringen konnten. Mit jedem Schritt den er tat wich sie in Gedanken einen zurück und musste sich mehr bemühen ruhig zu bleiben, sodass sie gar nicht bemerkte wie sie anfing zu zittern und tatsächlich nach hinten auszuweichen. Sie wusste einfach das jetzt etwas passieren würde das sie nicht so schnell vergessen könnte. Es war schon fast so als würde die Luft vor Elektrizität flimmern als er schließlich bei ihr ankam und keine 10 Zentimeter vor ihr stehen blieb. Sie hob den Blick um ihm wenigstens in die Augen sehen zu können, die vor Selbstbewusstsein fast zu leuchten schienen, und noch etwas konnte sie darin lesen. Es war Entschlossenheit. Sie überlegte sich zu was er wohl so entschlossen war, und dann, dann blieb ihr Herz fast stehen während sein Gesicht ihrem immer näher kam. Mittlerweile war sie in so eine Art Schockstarre gefallen und schaute ihn einfach an. Kurz bevor sie sich berührten hauchte er ihr ein leises "Auf Wiedersehen" ins Ohr und drehte sich geschwind weg.
Noch während er sich umdrehte drückte er den Knopf einer Fernbedienung die wie das passende Gegenstück zu dem CD-PLAYER welcher vor dem Hocker mit dem verstaubten Globus stand. Aus den Lautsprechern neben eben diesem CD-PLAYER töten nun die ersten Klänge einer Melodie, während Malfoy sein Tempo steigerte. Als Hermine die absurde Situation begriff war es schon zu spät, denn das letzte das sie von Malfoy gesehen hatte war ein eleganter Sprung über die Eisenstangen des Geländers den sie ihm zugegebenermaßen nicht zugetraut hätte. Sie konnte es nicht fassen. Sie stand noch immer starr und bewegungslos da als jemand im Radio zu singen begann.

Ich würde dir gern sagen,
wie sehr ich dich mag, warum ich nur noch an dich denken kann. Ich fühl mich wie verhext und in Gefangenschaft und du allein trägst Schuld daran.Worte sind dafür zu schwach, ich befürchte, du glaubst mir nicht.Mir kommt es vor, als ob mich jemand warnt, dieses Märchen wird nicht gut ausgehen.
Es ist die Eifersucht, die mich auffrisst, immer dann, wenn du nicht in meiner Nähe bist.
Von Dr. Jekyll werde ich zu Mr. Hyde, ich kann nichts dagegen tun,
plötzlich ist es so weit.Ich bin kurz davor durchzudrehen, aus Angst, dich zu verliern.Und dass uns jetzt kein Unglück geschieht, dafür kann ich nicht garantiern.


Hermine verlor jegliches Zeitgefühl, sie hätte nicht sagen können ob sie nun 10 Sekunden oder 3 Stunden dort gestanden hatte. Als sie sich nach mindestens einer halben Ewigkeit wieder bewegen konnte, lief sie langsam auf das Geländer zu. Immer begleitet durch die Musik des CD-PLAYERS.

Und alles nur, weil ich dich liebe,
und ich nicht weiß, wie ich's beweisen soll.
Komm, ich zeig dir, wie groß meine Liebe ist,
und bringe mich für dich um.


Doch was sie dann sah war schrecklich. Malfoy lag blutüberströmt und merkwürdig verrenkt viele Meter unter ihr. Er lag auf dem Bauch doch sein Gesicht zeigte nach oben. Jedenfalls glaubte sie die tiefrote gemanschte Haut sei einmal sein Gesicht gewesen denn die Haare die unter seinem Kopf lagen mussten wohl seine sein. Sie hatten ebenfalls eine fast weinrote Farbe angenommen und standen in alle Richtungen ab. Sein Oberkörper war von dem Baumstumpf eines jungen umgekippten Baumes aufgespießt und durchdrungen worden. Man konnte etliche Knochen und eine Art Gedärm-Blut-Haut-Matsche sehen. Es war ekelerregend. Auf solch einen Anblick war sie nicht vorbereitet gewesen. Natürlich hatte sie nicht erwartet das Malfoy breit grinsend, auf einem rosa Pony reitend und selbstverständlich lebend vorbeigekommen wäre, aber für diesen Anblick gab es wohl keine treffendere Beschreibung als "zum Kotzen!". Um sich nicht wirklich übergeben zu müssen trat Hermine wieder einige Schritte zurück und setzte sich auf den Boden. Die CD spielte immer noch und Hermine verstand auch immer noch kein Wort, denn sie war gerade viel zu sehr mit sich selbst beschäftigt.

Sobald deine Laune etwas schlechter ist,
bild ich mir gleich ein, dass du mich nicht mehr willst.
Ich sterbe beim Gedanken daran,
dass ich dich nicht für immer halten kann.
Auf einmal brennt ein Feuer in mir
und der Rest der Welt wird schwarz.
Ich spür wie unsere Zeit verrinnt,
wir nähern uns dem letzten Akt.


Nach einer Weile, zumindest nahm Hermine das an, stand sie auf um einen Versuch zu starten die Tür zu erreichen, wobei sie sich schließlich doch noch übergab. Die ekelige Pampe floss langsam über die Bodendielen. Es roch wahnsinnig ekelig und Hermine hatte Mühe sich nicht direkt noch einmal zu übergeben. Zu allem Überfluss wollte der Geschmack von schon einmal gegessenem nicht mehr verschwinden, wobei das schon einmal gegessen leider wörtlich zu nehmen. Sie fühlte sich schrecklich und sie wollte dringend hier raus. Frische Luft würde ihr gut tun und außerdem wäre sie froh nicht mehr diesen Krach aus der Ecke mit dem Globus zu hören.

Und alles nur, weil ich dich liebe,
und ich nicht weiß, wie ich's beweisen soll.
Komm, ich zeig dir, wie groß meine Liebe ist,
und bringe mich für dich um.


Als sie es endlich geschafft hatte sich zur Tür zu schleppen stand sie wortwörtlich vor dem nächsten Problem. Die Tür war ins Schloss gefallen und Hermine saß fest. Normalerweise wäre das mit einem simplen, schnellen "Alohomora" geregelt gewesen, aber im Moment konnte sie kaum stehen, geschweige denn denken oder sprechen, wie sollte sie da einen auch nur halbwegs Guten Zauber hervorbringen. Ihr blieb nichts anderes übrig als mit geballten Fäusten gegen die Tür zu schlagen, merkwürdige Laute die wohl so etwas wie Hilfe bedeuten sollten, von sich zu geben und zu hoffen dass sie jemand hörte. Untermalt wurde das Ganze noch immer von dem Lied aus dem CD-PLAYER.

Ich bin kurz davor durchzudrehn,
aus Angst, dich zu verliern.
Und dass uns jetzt kein Unglück geschieht,
dafür kann ich nicht garantiern.

Und alles nur, weil ich dich liebe,
und ich nicht weiß, wie ich's beweisen soll.
Komm, ich zeig dir, wie groß meine Liebe ist
und bringe mich für dich um.


Endlich fasste sie wieder einen klaren Gedanken. Er war zwar weder besonders logisch, noch besonders hilfreich oder aufmunternd, aber es war definitiv ein Satz. Um genau zu sein der deprimierende Satz der ihr hätte einfallen können aber er passte auch noch. Sie hatte versagt! Das war es. Sie hatte heute einfach vollkommen versagt, hatte alles falsch gemacht was man hätte falsch machen können und saß nun hier fest. Sie gab auf. Jetzt War sowieso alles egal. Auch das der CD-PLAYER die letzten Sekunden des Liedes spielte interessierte sie plötzlich nicht mehr, aber wenn sie schon einmal hier war konnte sie es ja auch anhören:
Komm, ich zeig dir, wie groß meine Liebe ist,
und bringe uns beide BOOOOOOOOOOM!

Der letzte ging in dem Knall einer riesigen Explosion über. Das starten des Liedes hatte den Countdown einer Bombe ausgelöst die nun explodiert war. Das Gerümpel hatte es durch die Luft geschleudert und das Feuer hatte keine Sekunde später alles vernichtet was sich auf dem Astronomieturm befand außer Asche, kleinere Fetzen verschiedenen Materials, undefinierbar wozu sie ehemals zu gebrauchen waren und der verbrannte, leblose Körper von Hermine Granger.

The End

Sorry wegen der Rechtschreibfehler und das es nicht ganz mit den Büchern übereinstimmt. Ich hoffe es hat euch trotzdem gefallen. Ach ja, lasst mir doch ein Kommentar da. Wir lesen uns eure Salome S.

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