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Until the stars are all alight 2

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6 Kapitel - 3.193 Wörter - Erstellt von: Maethor - Aktualisiert am: 2016-11-16 - Entwickelt am: - 583 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Mîr ist Tot. Aragorn verzweifelt. Jetzt kommt Esgal ins Spiel

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Isildurs Erbe war 36 als Mîr starb. Nach dieser Zeit zog er allein durch die Wildnis und kehrte selten nach Bruchtal zurück. In den ersten Monaten n
Isildurs Erbe war 36 als Mîr starb. Nach dieser Zeit zog er allein durch die Wildnis und kehrte selten nach Bruchtal zurück. In den ersten Monaten nach Nínim’s Tod war Aragorn noch völlig geschockt und von Trauer übermannt, doch je mehr sich seine Seele beruhigte desto mehr merkte er, dass er nicht alleine war. Da war jemand, wie eine schützende Präsens, sodass er sich aus irgendeinem Grund sicher fühlte, während er durch Orkbewohntes Land zog. Und er merkte auch, jetzt, da er wieder klar denken konnte, dass ihm in der verschwommenen Zeit der Trauer nicht ein einziges Wesen Mittelerdes begegnet war. Wie immer brachte ihm die Zeit die Erkenntnis. Das erste Mal, dass er den Fremden sah war, als er abends an einem kleinen rauchlosen Feuer saß und genau wusste, dass es viel zu gefährlich wäre jetzt zu schlafen. Aber seine Augen streikten. Da saß plötzlich ihm gegenüber eine in schwarz gekleidete Person mit dem Bogen im Schoß und schaute wachsam in die Ferne. Einige Zeit schaute Aragorn sie an. Er war nicht mehr in der Lage klar zu denken, seine Sicht verschwamm bereits und immer wieder fielen ihm kurz die Augen zu. Ohne, dass er es bemerkte übernahm schließlich sein müder Körper die Kontrolle. Er fiel zur Seite und schloss die Augen. Am nächsten Morgen wurde er von einem kleinen Kieselregen geweckt. Er schoss sofort in die Höhe und sah über die schwach glimmende Glut hinweg eine Gestalt ihrer Wege ziehen. Erst war er verwirrt und beunruhigt, der Fremde war ihm suspekt. Er verbarg sich im Schatten und seine Waffen waren zweifelslos die von Mîr. Wie kam er zu diesen Waffen. Aragorn hielt es für unwahrscheinlich, dass er oder sie Mîr umgebracht hatte und selbst wenn, warum sollte der Mörder dann über ihn wachen? Die andere Möglichkeit wäre, dass der Fremde Mîr kannte und ihm die Waffen überlassen wurden, doch er hielt auch dies für unwahrscheinlich, da Mîr ihm ihren gesamten Besitz überlassen hat. Irgendwann beschloss er dennoch den Fremden zu akzeptieren, da er feststellte, dass der Fremde sofort auftauchte, wenn er sich in Gefahr befand, was tatsächlich selten war, doch er spürte, dass er da war. Immer! In den wenigen gefährlichen Situationen handelte es sich meist um Kämpfe mit Orks oder Söldnern. Wenn der Unbekannte erschien war er schnell, tödlich und präzise. Er kämpfte meist mit einem, ihm wohl bekannten, Anderthalbhänder und trug einen geschwungenen Bogen auf dem Rücken. Da er nicht wusste wie der Fremde hieß gab er ihm den Namen Esgal(Schatten). Tirn(Wächter) hätte zwar um einiges besser gepasst doch auch wenn Aragorn Nínim nicht oft so genannt hatte, so war es doch ihr Name und er beließ es dabei. Die Zeit verging, während Aragorn und Esgal schweigend nebeneinander her lebten. Oft setzte Esgal sich abends zu ihm ans Feuer, meist noch mit einem toten Hasen oder anderem Wild in der Hand. Er redete nie und übernahm immer die erste Wache. Bei der Ablösung weckte er Aragorn grundsätzlich mit irgendetwas, dass er ihm über das Feuer an den Kopf warf. Trotz seiner Schweigsamkeit freute Aragorn sich, wenn er sich zu ihm setzte. Er fühlte sich nicht mehr so verlassen und es war ihm, als wäre Mîr noch da. Außerdem hatte Aragorn Freude daran Esgal zu analysieren. Er beobachtete ihn und versuchte seine Verhaltensweisen zu interpretieren. Elrond hatte ihn gelehrt, dass der Charakter eines Menschen viel mehr aussagt, als das Aussehen. So stellte er fest, dass Esgal sehr darauf bedacht war, nicht zu viel über sich preiszugeben, was einfacher wäre, wenn er sich von ihm fernhalten würde. Daraus schloss er, dass er Gesellschaft in der Wildnis ebenfalls genoss. Außerdem versuchte er jeglichen Körperkontakt zu vermeiden. Wenn Aragorn ihm beispielsweise den Wasserschlauch reichte achtete Esgal sorgsam darauf nicht einmal seine Fingerspitzen zu berühren. Aber die bemerkenswerteste Beobachtung die Aragorn machte, war das Esgal ein Elb war, was er auf seine eleganten und schnellen Bewegungen und seine grazile Figur zurückführte. Es war keine unwiderlegbare Theorie, da einige Punkte ihm in dieser Hinsicht widersprachen, wie zum Beispiel die mindere Größe, dennoch war er sich ziemlich sicher. So auch in Hinsicht auf das Geschlecht. Dies bemerkte er erst recht spät, doch er kam zu dem Schluss, dass Esgal weiblich seien musste. Auch in diesem Punkt gab es natürlich einige Widersprüche. So zogen sie gemeinsam durch das Land. Wenn sie auch nur in die Nähe eines Dorfes kamen zog Esgal sich lange zurück und schloss erst später wieder zu ihm auf. Über Tag zeigte sie sich nicht, doch er erhaschte des Öfteren einen Blick auf sie, wenn sie durchs Unterholz huschte. Meist nur ein Schatten auf den Bäumen. Esgal. In solchen Momenten lächelte Aragorn sogar manchmal.
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1478973599
Until the stars are all alight 2
Until the stars are all alight 2
Mîr ist Tot. Aragorn verzweifelt. Jetzt kommt Esgal ins Spiel
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2016-11-12
402C
Herr der Ringe

Kommentare (2)

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Sarah Laureen ( von: Sarah Lauree)
vor 77 Tagen
Erst einmal: riesiges Kompliment für die Fanfictin. So zu schreiben ist nicht einfach, besonders wenn man im Kopf die vielen Hintergründe und Handlungsstränge behalten will. Ich bin beeindruckt. Bitte schreib weiter!
Um deine Frage zu beantworten, vielleicht könnte sie als eine Art Schlüsselrolle fungieren, wenn es um die Identität von Esgal geht. Grundsätzlich mag ich sie, aber manchmal wirkte sie mir ein wenig zu ruhig.
maethor ( von: maethor)
vor 368 Tagen
Hey,
mich würde interessieren, was ihr von Arwen haltet. Sollte sie noch eine größere Rolle spielen oder eher nicht. Ein paar Vorschläge wären sehr nützlich.
maethor ;)