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Warrior Cats-Der MondClan°Leopardensterns Geschichte

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6 Kapitel - 4.003 Wörter - Erstellt von: Jana the wolf - Aktualisiert am: 2016-12-09 - Entwickelt am: - 664 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Leopardenstern- Die loyale, mutige und sehr weise Anführerin des MondClans. Ihre Geschichte, was sie als Junges getan hat, wie sie ihre Eltern verloren und wie sie schließlich gestorben ist, erfahrt ihr hier.

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    ((bold)) Leopardenstern ((ebold)) Steckbrief: Name: Leopardenstern Aussehen: Siamkatze mit eisblauen Augen Charakter: gutmütig, gerecht, freundlich,
    Leopardenstern

    Steckbrief:

    Name: Leopardenstern
    Aussehen: Siamkatze mit eisblauen Augen
    Charakter: gutmütig, gerecht, freundlich, mutig
    Geschlecht: weiblich
    Stellung: Anführerin (erst später)
    Besonderheit: drei (geheimgehaltene) Schwestern namens Tüpfelblatt, Feuerpfote und Tapsi
    Eltern: Mutter ist Tigerherz, Vater ist Blutstern

    Die Hierarchie des MondClans zu Zeiten von Leopardenstern

    ANFÜHRER: Elderstern- brauner, großer Kater, jedoch schwaches Selbstbewusstsein

    2. ANFÜHRER: Blutkralle- getigerter, großer, muskulöser Kater

    KRIEGER:
    Tigerherz- getigerte, hübsche Kätzin mit sanften, blauen Augen
    Mutter von Krallenjunges und Leopardenjunges

    Polarsturm- weiß-graue Kätzin mit vielen, grauen Flecken, die aussehen wie ein Schneesturm und grauen Augen
    Mutter von Weißjunges und Eichhornjunges
    Mentorin von Sturmpfote

    Blütenschweif- hellgraue Kätzin mit gelben Augen
    Mentorin von Fleckenpfote (später von Leopardenpfote)

    Silbermond- silbergrauer Kater mit grauen Augen
    Mentor von Liebespfote

    SCHÜLER: Fleckenpfote- getigerter Kater, schlank, dürr, grüne Augen
    verliebt in Sturmpfote

    Sturmpfote- weiße Kätzin mit braunen Flecken
    verliebt in Fleckenpfote

    Liebespfote- orangefarben getigerte Kätzin mit langem Fell

    HEILER: Rindenpelz- sandfarbener Kater mit gelben Augen

    HEILERSCHÜLER: Mausepfote- weißer Kater mit viel Fell und grünen Augen
    heimlich verliebt in Tigerherz

    KÖNIGINNEN:
    Weißfell- weiße Kätzin mit grünen Augen
    Mutter von Brombeerjunges und Blattjunges

    ÄLTESTE: Baumschweif- hellbrauner, narbenübersähter Kater

    JUNGE:
    Krallenjunges- getigerte, hübsche Kätzin mit gelben Augen, etwas dicker
    Junges von Tigerherz

    Leopardenjunges- Siamkätzin mit eisblauen Augen, schlank
    Junges von Tigerherz

    Brombeerjunges- getigerte, kräftiger Kater mit grünen Augen
    Junges von

    Blattjunges- weiße, schöne Kätzin mit grünen Augen
    Junges von

    (Später)
    Weißjunges und Eichhornjunges
    Dornenjunges, Wolfsjunges und Nachtjunges
    Sandjunges

    Katzen außerhalb des Clans

    Wind- schwarz-weißer Kater mit grünen Augen und einem weißen Fleck an der Kehle, Streuner (Einzelgänger)

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    ((bold)) Kapitel 1 ((ebold)) ((fuchsia)) Geburt ((efuchsia)) Im Bau war es warm und kuschelig. Das Junge kuschelte sich näher an den Bauch seiner Mut
    Kapitel 1

    Geburt

    Im Bau war es warm und kuschelig. Das Junge kuschelte sich näher an den Bauch seiner Mutter. Die Augen noch geschlossen, schnurrte es. Das Geräusch war neu. Überrascht quiekte das Junge. "Hallo du!", schnurrte eine vertraute, warme Stimme. Das Junge erkannte die Stimme seiner Mutter. "Ich bin Tigerherz. Und wer bist du?" Das Junge maunzte leise. "Ich denke," miaute Tigerherz nachdenklich. "Ich denke, ich werde dich Leopardenjunges nennen." Das Junge schmiegte sich an Tigerherz. Leopardenjunges...

    Später in der Nacht erwachte Leopardenjunges. Sie roch einen fremden Geruch, und hörte, wie jemand die Kinderstube betrat. "Tigerherz", miaute eine männliche Stimme. Leopardenjunges mochte die Stimme nicht."Blutkralle. Wie schön, dass du auch einmal hier autauchst", miaute Tigerherz. Wie beschützend legte sie ihre Pfote über Leopardenjunges. "Tut mir leid, Tigerherz. Ich hatte meine Gründe, warum ich nicht bei der Geburt dabei war. Kann ich die Jungen jetzt sehen?" Die Jungen? Waren es etwa noch mehr? Leopardenjunges maunzte drängend. Sie wollte sie kennenlernen! Tigerherz schob Leopardenjunges nach vorne. "Es sind zwei. Aber das zweite ist...schwach." Leopardenjunges spürte, wie jemand sie genau betrachtete. Dann fühlte sie ein paar scharfe Krallen an ihrem Nacken. Verängstigt jaulte sie auf, und Tigerherz zog sie verärgert zu sich zurück. "Ich sollte dich gar nicht in die Nähe der Jungen lassen", brummte sie. "Du machst ihnen nur Angst." Leopardenjunges hörte ein schabendes Geräusch und etwas miaute kläglich. Das zweite Junge! Ihr Geschwister junges! "Das hier heißt Krallenjunges. Nach dir, Blutkralle." Blutkralle lachte. "Danke, Tigerherz. Aber bin ich wirklich so...schwach?"
    "Natürlich nicht! Aber sieh doch nur, es hat deine Fellfarben!"
    Leopardenjunges hätte gerne gewusst, welche Fellfarbe sie hatte. "Ja", miaute Blutkralle. "Es ist getigert. Leider noch eine Kätzin. Und das andere? Wie heißt das?" Tigerherz zog Krallenjunges zu sich heran und Leopardenjunges spürte den schnellen Herzschlag des Kleinen an ihrem Bauch. Sie kuschelte sich an ihre Schwester. "Sie heißt Leopardenjunges."

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    ((bold)) Kapitel 2 ((ebold)) ((blue)) Junges, 2 Monde alt ((eblue)) Leopardenjunges erwachte. "Hallo, Leopardenjunges. Schön, dass du auch mal a
    Kapitel 2

    Junges, 2 Monde alt

    Leopardenjunges erwachte. "Hallo, Leopardenjunges. Schön, dass du auch mal aufwachst", miaute Tigerherz sanft. Leopardenjunges kuschelte sich an ihre Mutter. Es war so warm und gemütlich! "Warum spricht sie nicht?", fragte eine nervig piepsige Stimme. "Irgendwann muss sie doch sprechen. Oder hat sie keine Zunge?" Tigerherz lachte. "Ach, Krallenjunges. Sie wird sprechen, wenn sie will." Krallenjunges gab nicht auf. "Und wann öffnet sie die Augen? Ich habe das schon vor 4 Tagen getan!"
    "Geduld. Leopardenjunges braucht Zeit. Und du...warum gehst du denn nicht mit deinem Vater trainieren?" Krallenjunges stupste Leopardenjunges an. "Ich will nicht. Ich will nicht die ganze Zeit kämpfen, jagen oder sonst was tun. Warum kann ich denn keine Königin sein?" Tigerherz schnurrte amüsiert. "Königin sein bedeutet, Junge zu bekommen. Und du bist doch selbst noch ein Junges."
    Krallenjunges hatte ihre Aufmerksamkeit aber schon lange von Tigerherz abgewandt. Jetzt beschäftigte sie sich mit Leopardenjunges. "Hey." Sie stupste Leopardenjunges erneut an. "Hörst du mich? Wenn ja, dann sag was." Leopardenjunges kauerte sich an dem Bauch ihrer Mutter zusammen. Sie wollte, dass Krallenjunges damit aufhörte! Krallenjunges wollte aber anscheinend nicht aufgeben. "Leopardenjunges! Mach deine Augen auf!", maunzte sie. Tigerherz meinte: "Lass deine Schwester in Ruhe", doch Krallenjunges hörte nicht auf sie. Leopardenjunges fauchte, holte mit der Tatze aus und schlug Krallenjunges ins Gesicht. Überrascht von der plötzlichen Attacke stolperte Krallenjunges zurück. "Wow, du kannst ja kämpfen!" Leopardenjunges wand sich unter den Körper ihrer Mutter hervor und richtete sich auf. "Lass mich in Ruhe!", fauchte sie. Ihre eigene Stimme überraschte sie so sehr, dass sie ein paar Schritte zurückwich und gegen ihre Mutter stieß. "Und du sprichst!", staunte Krallenjunges. Sie maunzte erfreut. "Tigerherz, darf ich sie mit nach draußen nehmen?" Tigerherz schnurrte. "Wenn sie das möchte..." Krallenjunges berührte Leopardenjunges mit der Schulter. "Willst du mit nach draußen? Bitte! Es ist so toll draußen!" Leopardenjunges zögerte kurz. Ihre Stimme machte ihr immer noch Angst. "Na gut", miaute sie aber schließlich. Krallenjunges zog sie mit nach draußen. "Ich muss dir so viel zeigen! Ach, wenn du doch nur jetzt schon die Augen aufmachen würdest!" Die beiden Jungen traten nach draußen und Leopardenjunges spürte etwas gegen ihre Pelz drücken. "Es ist so kalt hier draußen! Ist das normal?"
    "Ja", miaute Krallenjunges. "Das ist der Wind. Er kann stark sein, sodass man das Gefühl hat, man wird weggeblasen. Aber er kann auch schwach sein, so wie jetzt." Leopardenjunges drehte ihre Nase in den Wind. "Krallenjunges! Krallenjunges!" Ein Schrei ertönte und Leopardenjunges hörte eilige Schritte. Erschrocken zuckte sie zusammen. "Wer ist das? Ist das deine Schwester?"
    Krallenjunges schnurrte. "Ja, das ist Leopardenjunges. Leopardenjunges, das sind Brombeerjunges und Blattjunges. Sie sind auch Geschwister." Leopardenstern hasste es, nichts sehen zu können. "Hallo", miaute sie leise. Jemand stürzte sich auf sie. "Hallo!", schrie Brombeerjunges. Er griff sie spielerisch an. Leopardenstern riss die Augen auf. Sie öffnete ihre Augen zum ersten Mal. Farben stürmten auf sie ein und sie schloss sie gleich wieder. "Aua!" Brombeerjunges ließ Leopardenjunges los. "Sie hat ihre Augen geöffnet!", jubelte er. Krallenjunges trat zu ihm. "Wirklich? Welche Augenfarbe hat sie?" Leopardenjunges richtete sich auf und öffnete die Augen noch einmal. Diesmal gewöhnte sie sich an die vielen Farben. Fasziniert betrachtete sie ihre Schwester. "Krallenjunges!", miaute sie. Krallenjunges staunte. "Eisblaue Augen hast du! Schön!" Krallenjunges war braun getigert und besaß gelbe Augen. Neben ihr stand ein muskulöser, getigerter Kater. Brombeerjunges. Und ein wenig abseits sah Leopardenjunges eine weiße Kätzin mit grünen Augen. "Hallo, mein Name ist Blattjunges", erklärte die Kätzin. Leopardenjunges sah sich um. Die Junges standen auf einer Lichtung, umgeben von Bauen aus Zweigen und Blättern. "Was ist hinter den Bauen?", wollte Leopardenjunges wissen. Krallenjunges kam auf sie zu. "Dornbüsche. Und dann kommt der Wald. Aber Tigerherz sagt, er ist zu gefährlich für Junge." Tigerherz! Auf einmal wollte Leopardenjunges Tigerherz unbedingt sehen. "Ich will zurück. Wo geht es zurück?", miaute sie. Krallenjunges lachte. "Komm, ich zeige dir den Weg." Sie ging auf einen der größeren Baue zu. "Das ist die Kinderstube. Da drin leben wir. Leopardenjunges nickte und ging hinter ihrer Schwester her. In der Kinderstube staunte Leopardenjunges sehr. Tigerherz lag zusammengerollt in der Ecke, eine getigerte, sehr hübsche Kätzin!
    In der Kinderstube waren außerdem eine weiße Kätzin und eine Grauweiße. Leopardenjunges blieb im Eingang stehen. "Wer seid denn ihr?"
    Die weiße Kätzin lachte. "Hallo, Kleines. Ich bin Weißfell, die Mutter von Blattjunges und Brombeerjunges."
    "Und die da?" Die grauweiße Kätzin hob den Kopf. "Ich bin Polarsturm. Ich erwarte Junge, also ich habe noch keine." Leopardenjunges sah zu Tigerherz. "Tigerherz?" Die Kätzin wachte auf. "Oh, hallo Leopardenjunges. Und Krallenjunges. Kommt doch zu mir, ich glaube, es ist Essenszeit."
    Leopardenjunges drängte sich an Tigerherz und begann, Milch zu saugen.

    Am nächsten Tag spielte Leopardenjunges schon lebhafter mit Brombeerjunges, Blattjunges und Krallenjunges. "Ich hab dich gleich!", verkündete Blattjunges und schlug nach Leopardenjunges. Krallenjunges lachte und stürzte sich auf Brombeerjunges. "Die Patrouille ist wieder da!", miaute plötzlich eine Stimme aus dem Lager. Die Jungen brachen ihr Spiel ab und sahen erwartungsvoll zum Eingang des Lagers. Ein großer, getigerter Kater brach durch das Gebüsch. An seiner Flanke klebte Blut. Ängstlich wich Leopardenjunges zurück. Der Kater sah über die Lichtung, sein Blick blieb an ihr hängen. Hinter dem Kater traten noch weitere Katzen auf die Lichtung. "Ein Angriff!", keuchte ein grauer Kater. "Wo ist Elderstern?"

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    ((big)) Kapitel 3 ((ebig)) ((blue)) Junges, 2 Monde alt ((eblue)) Die Krieger sahen alle ziemlich mitgenommen aus. Ängstlich drückte sich Leopardenj
    Kapitel 3

    Junges, 2 Monde alt

    Die Krieger sahen alle ziemlich mitgenommen aus. Ängstlich drückte sich Leopardenjunges in den Schatten der Kinderstube. "Elderstern!", rief der große, getigerte Kater erneut. Ein brauner Kater, vermutlich Elderstern, sprang auf den Hochstein. "Was ist?" Der getigerte Kater knurrte. "Was ist? Unsere Patrouille wurde vom SonnenClan angegriffen. Das ist!" Elderstern sah bestürzt aus. "Aber...wie...?" Der getigerte Kater verlor jetzt entgültig die Nerven. Er sprang ebenfalls auf den Hochstein. "Wir brauchen eine Kampftruppe. Diese Mäusehirne werden uns nicht unser Territorium wegnehmen!" Entschlossen sah er zu der Menge Katzen, die sich langsam unter dem Stein versammelte. "Silbermond, Blütenschweif, ich, Elderstern, Weißfell, Tigerherz." Er sah scharf zu Leopardenjunges Mutter. Tigerherz trat vor. "Aber ich habe Junge!", protestierte sie. "Na und? Wir brauchen dich, Polarsturm ist trächtig. Wir haben nur noch wenige Krieger." Weißfell trat jetzt neben Tigerherz. "Wir müssen unsere Jungen beschützen!" Energisch sprang Blutkralle vom Hochstein. "Dann nehmt sie mit." Leopardenjunges floh in die Kinderstube. Sie wollte nicht irgendwohin mitgenommen werden. Und sie wollte auch nicht, dass Tigerherz ging. Sie spürte instinktiv, dass der SonnenClan gefährlich war. Wenige Augenblicke später betraten auch Krallenjunges, Brombeerjunges und Blattjunges die Kinderstube. "Tigerherz sagt, Polarsturm soll auf uns alle aufpassen, während sie weg ist", berichtete Krallenjunges. Blattjunges drückte sich an Leopardenjunges. "Ich habe Angst!" Zitternd leckte Leopardenjunges ihrer Freundin das Fell. "Ich doch auch." Brombeerjunges tapste zu Polarsturm. "Kannst du uns beschützen?" Die Kriegerin nickte schwach. "Natürlich. Kommt zu mir." Sofort drängten sich Brombeerjunges, Blattjunges und Krallenjunges an sie. Leopardenjunges setzte sich ein wenig abseits in das Nest ihrer Mutter, dass noch ganz warm war von ihrer Körperwärme. Hoffentlich kommt Tigerherz zurück.

    Tigerherz kam zurück. Weißfell hatte weniger Glück.
    Leopardenjunges musste eingeschlafen sein. Denn sie erwachte, als von draußen ein thriumphales Kriegsgeheul gemischt mit einem Wehklagen erklang. Leopardenjunges fuhr hoch und sah sich um. Die Kinderstube war dunkel, Krallenjunges, Brombeerjunges und Blattjunges waren verschwunden, ebenso wie Polarsturm. Leopardenjunges trat nach draußen. In der Abenddämmerung erkannte sie auf der Lichtung blutbefleckte Katzen, die sich wuschen oder traurig in den Himmel heulten. Leopardenjunges schluckte und rief dann: "Tigerherz!" Oh, bitte, lass sie am Leben sein
    "Leopardenjunges!" Der Ruf einer bekannten Katze ließ Leopardenjunges einen Stein vom Herzen fallen. "Tigerherz!" Ihre Mutter kam aus der Menge auf sie zu. "Ich hatte solche Angst um dich. Um euch alle. Und Weißfell..." Die Kätzin begann, Leopardenjunges zwischen den Ohren zu lecken. "Was ist mit Weißfell?" Leopardenjunges hatte plötzlich einen Kloß im Hals. Und wo sind Brombeerjunges und Blattjunges?
    Tigerherz legte ihren Schwanz um Leopardenjunges. "Leopardenjunges...Katzen müssen einmal sterben", miaute sie mit erstickter Stimme. Leopardenjunges verstand. "Nein!", schrie sie und riss sich von Tigerherz los. Sie drängte sich durch die Menge. Einige Katzen versuchten, sie aufzuhalten, doch sie hielt erst inne, als sie vor dem reglosen Körper von Weißfell stand. Bei ihrem Körper saßen Brombeerjunges und Blattjunges, sie trauerten herzzerreißend. Leopardenjunges wollte zu ihnen, doch eine Kriegerin hielt sie fest. "Du kanntest sie nicht gut genug. Lass die beiden Jungen lieber alleine." Leopardenjunges sah zu der Kriegerin hoch. Getrocknete Blutflecken klebten an ihrem Körper, eine Bisswunde verunstaltete ihr Ohr. "Wer bist du?" Die Kriegerin legte ihren Schwanz um Leopardenjunges. "Mein Name ist Blütenschweif. Und jetzt komm, ich werde dich zurück zu deiner Mutter führen." Sie zog Leopardenjunges mit sich. Das Junge sah sich noch einmal nach Brombeerjunges und Blattjunges um und warf einen Blick auf Weißfells reglosen Körper. Tränen stiegen ihr in die Augen. Warum musste sie sterben? , dachte sie. Blutkralle ist schuld. Er hat sie in den Tod geschickt.

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    ((big)) Kapitel 4 ((ebig)) ((green)) Junges/Schülerin, 6 Monde alt ((egreen)) "Der SternenClan ehrt dich und ernennt dich zum Schüler. Wirst du
    Kapitel 4

    Junges/Schülerin, 6 Monde alt

    "Der SternenClan ehrt dich und ernennt dich zum Schüler. Wirst du das Gesetz der Krieger befolgen und deinem Clan treu sein?" Elderstern sah auf Leopardenjunges herab und lächelte stolz. Leopardenjunges reckte stolz die Brust hervor. Aus dem Augenwinkel konnte sie ihren Vater Blutkralle erkennen, den 2. Anführer. Er musste mächtig stolz auf sie sein. "Ja, das werde ich", miaute sie laut und kräftig. Ihr Vater sollte stolz auf sie sein. "Dann wirst du ab heute Leopardenpfote heißen. Deine Mentorin wird Blütenschweif sein." Leopardenpfote freute sich über ihre Mentorin. Die Kriegerin war immer nett zu ihr gewesen. "Leopardenpfote! Leopardenpfote!" Die Katzen jubelten ihren Namen. Leopardenpfote begann, zu schnurren. Blütenschweif kam durch die Menge und drückte ihre Nase gegen Leopardenpfotes Stirn. "Hallo, Kleines." Sie nannte sie immer noch "Kleines", obwohl Leopardenpfote jetzt nicht mehr so klein war. Leopardenpfotes Herz hüpfte, und sie stieß mit ihrer Nase so heftig gegen Blütenschweifs Stirn, dass sie schmerzte. "Autsch."
    Brombeerjunges und Blattjunges hatten den Tod ihrer Mutter überraschend gut überstanden, sie waren schon vor zwei Monden zu Schülern ernannt worden. Ihre Mentoren waren Fleckenfuß, ein frisch ernannter Krieger und Tigerherz. Und dann, vor ein paar Tagen, war Krallenjunges zum Schüler ernannt worden. Ihre Mentorin war Polarsturm, die vor 3 Monden ihre Jungen bekommen hatte, sie hießen jetzt Weißjunges und Eichhornjunges. Sturmpfote hatte ebenfalls ihren Kriegernamen erhalten, war jedoch jetzt Königin. Sie hieß jetzt Sturmherz.
    Leopardenpfote sah Krallenpfote auf sich zukommen. "Ich bin so stolz auf dich, Schwester!", rief sie. Leopardenpfote schnurrte. "Danke. Wo sind Brombeerpfote und Blattpfote?" Die beiden Geschwister hatten sich nach dem Tod ihrer Mutter mehr und mehr von ihr und Krallenpfote abgeschottet. "Sie wollten nicht kommen", miaute Krallenpfore traurig. "Aber... Sieh nur, wen ich mitgebracht habe!" Sie trat zur Seite. Eine orangefarbene Kätzin trat nervös von auf Leopardenpfote zu. "Hallo! Kennst du mich schon?" Leopardenpfote überlegte. "Du bist Liebespfote, oder?" Liebespfote nickte. "Ja. Ich dachte, ich beglückwünsche dich mal. Glückwunsch!" Leopardenpfote schnurrte. "Danke." Blütenschweif stupste sie an. "Dein Vater kommt. Viel Glück." Dann verschwand sie. Auch Krallenpfote und Liebespfote verabschiedeten sich. Man sah allen dreien an, dass sie nicht auf Blutkralle treffen wollten. Der 2. Anführer war für seinen etwas böseren Charakter bekannt. Leopardenpfote dachte kurz an Weißfell. Er hat sie in den Tod geschickt... "Ich bin stolz auf dich", begann Blutkralle. Leopardenpfote schluckte. "Danke, Blutkralle."
    "Ich wollte dein Mentor sein. Aber Elderstern hat es nicht erlaubt, weil ich auch dein Vater bin. Aber..." Blutkralles Gesichtsausdruck wurde wütend. "Ach, egal. Glückwunsch noch einmal, Leopardenpfote." Damit ging er davon. Ich bin froh, dass du nicht mein Mentor bist, Blutkralle, dachte Leopardenpfote.

    Später am Tag nahm Blütenschweif Leopardenpfote mit zur Trainingskuhle. "Das ist die Sandkuhle", erklärte sie beim Verlassen des Lagers. "Dort trainieren Schüler mit ihren Mentoren." Leopardenpfote hörte nicht richtig zu, da sie den Wald um sich herum bewunderte. "Das ist also der Wald", hauchte sie. Blütenschweif lachte. "Ja, es ist wohl das erste Mal, dass du nach draußen kommst?" Leopardenpfote nickte. Ihre Mentorin lachte. "Na, dann zeige ich dir am Abend einmal das Territorium. Wir könnten uns einer Patrouille anschließen, was meinst du?" Leopardenpfote nickte. Ein welkes Blatt fiel von einem Baum und landete vor ihr auf dem Boden. Leopardenpfote blieb stehen und betrachtete es. "Es ist gerade Blattfall", erklärte Blütenschweif. "In dieser Jahreszeit verlieren die Bäume ihre Blätter. Danach kommt die Blattleere, eine furchtbar kalte und Beutelose Jahreszeit. Danach kommen Blattwuchs und Blattfülle." Leopardenpfote berührte das Blatt vorsichtig mit der Pfote. "Es fühlt sich so weich an." Ihre Mentorin lächelte. "Komm, lass uns weitergehen, Kleines, sonst kommen wir ja nie zur Sandkuhle." Leopardenpfote lachte. "Ja, du hast Recht. Lass uns gehen."

    6
    Kapitel 5
    Schülerin, 6 Monde alt

    Leopardenpfote drückte sich mit dem Hinterbeinen ab und segelte durch die Luft. Sie stürzte sich auf die Spitzmaus, die vor ihr im Gras saß, nagelte sie am Boden fest und tötete sie mit einem gezielten Biss. "Du siehst schon aus wie ein richtiger Profi", miaute Krallenpfote stolz. Sie und ihre neue Freundin Liebespfote saßen ein Stück weit entfernt auf einem Felsen. Die drei Schüler waren zum Jagen geschickt worden, zum ersten Mal. Leopardenpfote trug ihre Beute zu den beiden und vergrub sie in der Erde. "Wir können sie später holen", schlug sie vor. Liebespfote sprang vom Felsen herab, das Licht der aufgehenden Sonne ließ ihr Fell wie Flammen wirken. "Du bist sehr schlau", meinte sie. Krallenpfote miaute zustimmend. "Vielleicht sollten wir uns aufteilen", sagte sie. Leopardenpfote nickte und sah sich um. Beim Fluss wäre vielleicht ein guter Ort um etwas zu fangen... Blütenschweif war eine gute Mentorin. Aber Leopardenpfote auch sehr talentiert. Die junge Schülerin trabte in Richtung Fluss, duckte sich dann hinter einen Busch und spähte vorsichtig zwischen den Ästen des Busches hindurch. Am Fluss erkannte sie eine schemenhafte Gestalt, groß genug, um ein Bieber zu sein. Die Gestalt schlurfte zum Wasser. Wenn ich den fange, wird Blütenschweif sehr stolz auf mich sein, dachte Leopardenpfote. Ich darf den Bieber nicht entkommen lassen! Blitzschnell sprang sie hinter dem Busch hervor und schlug ihre Krallen in den Rücken des Tieres. "Ahhhh!", jaulte der Bieber. Überrascht lockerte Leopardenpfote ihren Griff. Hatte der Bieber etwa gesprochen? Ihr Gegner nutzte den Moment ihrer Unachtsamkeit und schleuderte sie von seinem Rücken. Leopardenpfote prallte hart auf den Boden, rollte sich gerade noch ab und sträubte ihr Fell. Der Bieber drehte sich um.
    Es war kein Bieber.
    Sondern eine Katze. Leopardenpfote fauchte und wich zurück. Ihre Gedanken rasten. Diese Katze war keine Katze aus dem MondClan, dazu roch sie zu fremd. Sie roch aber auch nicht wie eine Katze aus einem der anderen Clans, die Leopardenpfote kannte. Überraschenderweise verhielt sich die fremde Katze überhaupt nicht feindselig. "Hallo!", sagte sie und Leopardenpfote erkannte, dass es ein Kater war. Er war ungefähr so alt wie sie selbst, schwarz-weiß, mit einem auffälligen weißen Fleck an der Kehle und grünen Augen.
    Leopardenpfote schnappte nach Luft. Wollte den Kater angreifen. Aber sie hatte sich in seinen grünen Augen verloren. "Wer bist du, und was tust du im Territorium des MondClans?" Sie klang nicht sehr überzeugend. "Ich bin Wind", stellte sich der Kater vor. "Und du?"
    "Leopardenpfote." Die Schülerin hatte sich wieder einigermaßen in den Griff bekommen. "Also bist du eine Clankatze?", fragte Wind. "Also bist du ein Hauskätzchen?", entgegnete Leopardenpfote. Wind knurrte. "Nein, ganz und gar nicht. Ich bin ein Einzelläufer. Ein Streuner." Leopardenpfote nahm wieder ihre Kampfstellung ein. "Und warum bist du auf MondClan- Territorium?"
    Bevor der Streuner antworten konnte, hörte Leopardenpfote plötzlich ihre beiden Begleiterinnen durchs Dickicht laufen. "Du musst jetzt gehen", zischte sie. "Wenn Liebespfote und Krallenpfote dich hier sehen, dann..." Der Kater nickte. "Klar. Bis bald!" Schon war er im nächsten Busch verschwunden. Das Letzte, was Leopardenpfote von ihm sah, war seine weiße Schwanzspitze.

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Warrior Cats-Der MondClan°Leopardensterns Gesc...
Warrior Cats-Der MondClan°Leopardensterns Gesc...
Leopardenstern- Die loyale, mutige und sehr weise Anführerin des MondClans. Ihre Geschichte, was sie als Junges getan hat, wie sie ihre Eltern verloren und wie sie schließlich gestorben ist, erfahrt ihr hier.
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2016-11-11
406A
Warrior Cats

Kommentare (5)

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Tintenherz (47950)
vor 357 Tagen
Das ist eine der besten Geschichten, die ich je gelesen habe💗💗💗
Blaustern#Blaui ( von: Blaustern#Blaui)
vor 363 Tagen
Blauheeeerz! 😍😍😍😍😍😘😘😘😘😘
Blauherz ( von: Blauherz)
vor 366 Tagen
Sehr gut gemacht Blaui😍😍😍😍😍
Du hast einen angenehmen Schreibstil!❤💙
Lg Blaui/Blue
Blaustern#Blaui ( von: Blaustern#Blaui)
vor 368 Tagen
KOMMIIIIIIIIIS! 😄 please...
Blaustern#Blaui ( von: Blaustern#Blaui)
vor 372 Tagen
Ich würde mich auch über Kommis freuen!