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Give me back my life (TVD Fanfiction)

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9 Kapitel - 3.915 Wörter - Erstellt von: AkaGirl98 - Aktualisiert am: 2016-11-14 - Entwickelt am: - 1.072 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Seit die Salvatores in Emma Holmes Leben eingedrungen sind läuft nichts mehr, wie es sollte.
Auch für Clarissa Salvatore ist das Vampirleben kein Zuckerschlecken.
Die beiden Mädchen ahnen nicht, wie sehr sich ihre Leben miteinander verwoben haben, bald schon können die zwei nicht ohne die andere Leben.

(Die Story basiert teils auf der Serie, wir haben manchmal die Ereignisse umgeschrieben. Emmas und Clarissas Sicht wird von verschiedenen Personen geschrieben.)

1
Clarissa:

Mystic Falls, 25. März 1864:

„Sie müssen Miss Pierce sein.“ „Bitte, nennen Sie mich Katherine.“ Die Stimme einer unbekannten Frau wehte durch die offene Eingangstür. Neugierig geworden raffte ich mein Kleid und eilte hinaus, um den Besuch zu empfangen. Mein kleiner Bruder war vor einer braunhaarigen Schönheit stehengeblieben und bewunderte sie mit seinen Blicken. Neben der Dame, die zweifellos Katherine war, stand eine weitere Frau. Ihre Haut war dunkelhäutig. „Ah…Miss Pierce. Mein Vater sagte bereits, dass Sie heute ankommen werden.“, meinte ich und zog so die Aufmerksamkeit auf mich. „Mit wem habe ich das Vergnügen? Miss…“ „Salvatore. Clarissa Salvatore.“, stellte ich mich mit einem Kopfnicken vor. Auf ihrem elfengleichen Gesicht erschien ein Lächeln. „Sehr erfreut. Und Sie sind?“ „Stefan Salvatore, der Bruder.“ Mir gefiel das Lächeln, welches sie ihm zuwarf überhaupt nicht und schon gar nicht, wie er es erwiderte. Ein unangenehmes Gefühl breitete sich in mir aus. „Mir wurde gesagt, hier wäre noch ein Mann?“, fragte Katherine und sah uns beide an. „Mein großer Bruder Damon kämpft noch bei den Konföderierten. Er wird bald zurück sein.“, informierte ich sie und wandte mich ab. „Ich überlass dir unseren Gast Stefan.“ Mit diesen Worten betrat ich das Haus.

Drei Tage später:

Nochmal in den Spiegel schauend, vergewisserte ich mich, ob auch alles saß. „Du siehst wundervoll aus Clary.“, ertönte eine sanfte Stimme hinter mir. Ich wandte die Augen von dem braunhaarigen Mädchen, mit den eisblauen Augen, ab und drehte mich zu der Stimme. „Danke Katherine.“, erwiderte ich und lächelte höflich. Sie wohnte mittlerweile schon drei Tage bei uns. Vater hatte erklärt, ihre Eltern wären in einem Feuer umgekommen und sie sein nun eine Waise. Sie sah mir aber nicht so aus, als ob sie etwas oder jemanden zu betrauern hätte. Im Gegenteil. Sie hatte eine Beziehung mit meinem Bruder angefangen, was ich ehrlich gesagt missbilligte, aber egal was ich sagen würde, Stefan würde auf keinen Fall von ihr ablassen. „Clarissa beeile dich, die Kutsche wartet!“ Vaters Stimme war fordernd. „Wenn du mich entschuldigen würdest Katherine.“, sagte ich mit einem Lächeln und huschte an ihr vorbei, die Treppe runter in den Eingangsbereich. Dort blieb ich abrupt stehen, als ich einen schwarzhaarigen Mann mit eisblauen Augen erblickte. „Damon!“, rief ich, rannte auf ihn zu und warf mich in seine ausgebreiteten Arme. „Schön dich wiederzusehen Clarissa.“, begrüßte er mich. Breit grinsend sah ich ihn an. „Wieso bist du schon zurück?“ „Ich…“ Doch er brach seinen Satz ab, als er Katherine erblickte, die gerade die Treppe runterkam. Sein Blick nahm den gleichen Ausdruck wie Stefans an und auf Katherines Gesicht erschien ein Lächeln, welches sie auch bei Stefan aufgesetzt hatte. Ich ahnte worauf das hinausführen würde und trat zu meinem Vater. „Damon, Stefan. Ich fahre mit eurer Schwester nach Kalifornien zu ihrem 20 Geburtstag. Ich vertraue darauf, dass ihr unseren Gast gut behüten werdet.“ Die beiden nickten lächelnd. „Benehmt euch Jungs.“, zwinkerte ich, hakte mich bei meinem Vater unter und schritt zur Kutsche.

Ein sanftes Rütteln weckte mich. „Wach auf Kind, wir sind angekommen.“ Blinzelnd öffnete ich die Augen und sah aus dem kleinen Kutschenfenster. Tatsächlich. Mein Blick fiel auf ein edles Herrenhaus, umgeben von riesigen Bäumen. In den zahlreichen Fenstern brannte Licht und Stimmengewirr war zu hören. „Was ist das Vater, du lädst mich auf ein Fest ein?“ „Nach 20 Jahren, mein Kind, ist es dir erlaubt auch mal den Alkohol zu kosten. Übertreibe es nur nicht zu sehr.“ Mit diesen Worten führte er mich aus der Kutsche ins Anwesen. Das Innere war noch imposanter. „Ich wünsche den Gastgeber zu sprechen!“, verlangte ich mit großen Augen. „Sie stehen vor Ihnen Miss.“ Aus dem Nichts waren zwei Männer erschienen, der eine mit blondem, der andere mir dunklem Haar. Ich begrüßte sie mit einem Knicks. „Mit wem habe ich das Vergnügen, die Herren?“ Der Dunkelhaarige ergriff meine Hand und hauchte einen Kuss darauf. „Mein Name ist Elijah und das ist mein Bruder, Klaus.“ Dieser Klaus warf mir nur ein Lächeln zu, doch ich wandte mich wieder an Elijah. Er faszinierte mich, seine ganze Ausstrahlung hatte etwas Edles, Ehrenhaftes. „Sehr erfreut, mein Name ist Clarissa Salvatore.“ Er ließ meine Hand los und richtete sich wieder auf. „Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich ihnen das Anwesen zeigen würde? Sie schienen mir begeistert.“, sagte er und reichte mir seinen Arm. „Sehr gern.“, meinte ich und ergriff ihn.

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