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Lisa Leben als Teil von The Originals Teil 1

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11 Kapitel - 13.912 Wörter - Erstellt von: Alexandra - Aktualisiert am: 2016-11-11 - Entwickelt am: - 1.016 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier ist der Anfang meiner Geschichte von Lisa als Teil von The Originals. Ich hoffe es gefällt euch und ich würde mich über ein Kommentar sehr freuen.

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Hier bin ich also wieder. In meiner Geburtsstadt New Orleans. Obwohl ich hier nicht mehr war, seit ich ein Baby war, konnte ich mir gut vorstellen, warum es meine Eltern damals hierhin verschlagen hat. Diese Stadt war so bunt und laut. Überall hörte man Jazzklänge aus den Bars klingen und auf den Straßen tummelten sich die Leute. Natürlich gab es sicherlich auch Ecken, die man besser meiden sollte, doch im Moment war ich froh, hier zu sein. Hier wo ich, hoffentlich endlich mehr über meine Eltern erfahren würde, die gestorben sind, als ich gerade einmal ein Jahr alt war. Seit Jahren bin ich auf der Suche, nach Spuren meiner Vergangenheit und ich war in so vielen verschiedenen Gegenden dieser Welt, ohne wirklich Erfolg zu haben. Vor drei Monaten bekam ich einen anonymen Brief in dem sich ein kleines Tagebuch meiner Mutter befand. Dort hat sie New Orleans erwähnt und ihr Leben hier. Es schien, als sei sie damals sehr glücklich gewesen. Sie schrieb, dass diese Stadt etwas Besonderes war und wie sehr sie New Orleans liebte. Durch das Tagebuch habe ich auch erfahren, dass sie damals ein kleines Haus hier hatten. Sofort habe ich mich an die Notwendigen Ämter gewandt um zu erfahren, ob das Haus immer noch in Familienbesitz war. Ich hatte Glück, der Mann mit dem ich sprach schien zwar überrascht, dass sich nach all den Jahren jemand meldete, doch er erzählte mir, dass das Haus immer an die nächste Generation weitervererbt wurde. Als ich ihm sagte, dass meine Eltern schon lange verstorben waren, und er dies geprüft hatte, half er mir mit den Vormalitäten, die nötig waren, damit das Haus in meinen Besitz übergehen konnte. Es dauerte nicht lange und schon hielt ich die Besitzurkunde in der Hand. Ich verließ meine alte Heimat London und machte mich mit meinem kleinen Besitz auf den Weg hierher. Meine Möbel und der Rest des Hausrats wurde bereits vor einer Woche hierhergeschickt und so hatte ich nur zwei große Koffer mit meiner Kleidung bei mir, als ich heute hier ankam.
Nun stand ich also vor dem Haus in dem ich geboren wurde und obwohl ich mich freute hier zu sein, war ich doch auch nervös. Was würde mich in diesem Haus erwarten? Würde ich noch mehr alte Notizen meiner Eltern finden, in denen vielleicht ein bisschen mehr über ihr Leben stand? Ich wusste so gut wie nichts von meinen Eltern und das machte mir schon mein ganzes Leben lang zu schaffen. Ich wuchs in einem kleinen Waisenhaus auf. Die Pfleger dort gaben sich große Mühe mich gut zu erziehen, doch jedes Kind wünscht sich doch eine eigene Familie, oder nicht? Als ich endlich achtzehn wurde, beschloss ich mich auf die Suche meiner Herkunft zu machen, doch bisher leider mit nur mäßigem Erfolg. Wenn ich diesen anonymen Brief nicht erhalten hätte, wäre ich wahrscheinlich immer noch in London und würde mich Tag für Tag mit meinem Job als Sekretärin abmühen, den ich nur angenommen hatte, damit ich über die Runden kam. Doch nun stand ich hier vor dem Haus meiner Eltern, mit den Koffern in der Hand und traute mich nicht hineinzugehen. Das war doch lächerlich, wieso hatte ich auf einmal so eine Angst? Ich wollte doch unbedingt etwas über meine Vergangenheit erfahren und hier lag der Schlüssel zu den Antworten. Warum klopfte mein Herz nur so schnell und laut, als ob es mir aus der Brust springen wollte? Ich nahm ein paar tiefe Atemzüge und sagte mir innerlich immer wieder, dass es keinen Grund gäbe Angst zu haben. Nach einer Weile hatte ich mich tatsächlich wieder etwas besser im Griff und ging zu der großen Eingangstür des Hauses.
Das Haus machte von außen einen eher unscheinbaren Eindruck. Es war nicht sonderlich groß, doch für eine dreiköpfige Familie war es wohl Ideal. Die Fassade war weiß gestrichen und schien, trotz der Jahre, in denen hier keiner gelebt hatte, in guten Zustand zu sein. Auch der kleine Garten, der sich um das Haus wund, gefiel mir sehr gut. Ich öffnete die Tür und trat in den Flur. Mir fiel fast das Kinn runter. Das Haus hatte wohl mehr zu bieten, als es von außen den Anschein machte. Im Inneren war es prachtvoll eingerichtet. Eine lange Wendeltreppe führte in die oberen Stockwerke und hier unten befanden sich mehrere Türen, die in die angrenzenden Zimmer führten. Ich stellte meine Koffer an der schicken Garderobe ab und machte mich daran das Haus zu erkunden. Es war beeindruckend, wie viel Platz hier war. Im Untergeschoss befanden sich neben der großen Eingangshalle noch die Küche, ein Lesezimmer, das eher einer Bibliothek glich und zwei Schlafzimmer von denen aus man einen tollen Blick auf den Garten hatte. Oben befanden sich noch weitere Schlafräume und ein Arbeitszimmer, dass ebenfalls mit riesigen Regalen vollgestellt war. Wenn ich hier etwas über meine Eltern rausfinden wollte, würde dies Jahre in Anspruch nehmen, das war mir bewusst. Es gab hier so viele Bücher und etliche Regale und Tische mit kleinen und großen Schubladen, die überfüllt waren mit allerlei Büchern und Schreibblöcken auf denen in winziger Schrift Worte geschrieben waren. Da ich nicht meinen kompletten ersten Tag damit verbringen wollte, die Bücher näher in Augenschein zu nehmen, beschloss ich mich etwas frisch zu machen und dann ein wenig die naheliegenden Straßen zu erkunden. Außerdem musste ich schnellstmöglich einen Job finden. Auch wenn ich für das Haus nichts bezahlen musste, musste ich ja schließlich von irgendetwas leben können.
Ich brachte meine Koffer in eines der unteren Schlafzimmer und verstaute meine Klamotten in einen der großen leerstehenden Kleiderschränke die sich in diesem Zimmer befanden. Dann schnappte ich mir mein Duschzeug und ging in das angrenzende Badezimmer. Es war unglaublich, dass in so einem unscheinbar wirkenden Haus ein so tolles und großes Bad war. Es gab hier eine riesige Badewanne aus Marmor, zwei Waschbecken ebenfalls aus Marmor und eine riesige Dusche in der locker drei Erwachsene ohne Probleme gleichzeitig duschen konnten. Ich legte mein Kosmetiktäschchen neben einem der Waschbecken ab, zog meine Klamotten aus und stieg unter die Dusche. Das warme Wasser tat mir gut, es half mir mich zu entspannen und wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Als ich fertig war schlüpfte ich in frische Klamotten und machte mich dann auf den Weg nach draußen.

Kommentare (2)

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Rey (84588)
vor 217 Tagen
Ja,bitte schreib weiter!
bunny sonobe (72394)
vor 279 Tagen
Bitte schreibe weíter!
Die geschichte ist spanned und cool.