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TvP Finnicks Schwester

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1 Kapitel - 1.961 Wörter - Erstellt von: Marshmellow - Aktualisiert am: 2016-11-07 - Entwickelt am: - 516 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Im Schatten ihres Bruders zu stehen macht Ava nichts aus, doch wieso meldet sie sich freiwillig bei der Ernte? Will sie den Ruhm? Oder doch etwas anderes?

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    Ich laufe durch Distrikt 4 und suche jemanden. Wo ist er bloß? "Finnick?" Schreie ich den Steg am Hafen hoch und runter. Er wird doch nicht ohne mich auf's Meer gefahren sein? "Finnick!" Rufe ich erneut. Ich bleibe kurz stehen um mich noch einmal umzuschauen, da hält mir jemand von hinten die Augen zu. "Suchst du wen?" Fragt Finnick mit einer verzerrten Stimme. "Dich! Du Kapitol Liebling." Sage ich und nehme Finnicks Hände von meinen Augen. "Wie hast du erraten das ich es bin?" Fragt er leicht ungläubig. "Ich bitte dich Finnick, wie lange kenne ich dich jetzt? Siebzehn Jahre?." Er lächelt. "Ja Siebzehn Jahre Schwesterherz." Mein Name ist Ava Odair, ich bin Finnick Odairs Schwester. Ich bin Siebzehn Jahre alt und ich sehe überhaupt nicht aus wie mein Bruder. Ich habe auch Goldblonde Haare, meergrüne Augen und ich habe leicht gebräunte Haut. So außergewöhnlich Hübsch wie Finnick bin ich nicht, das ist nur meinem Bruder vorbehalten. Mein Bruder ist der jüngste Sieger der Hungerspiele, er hat mit nur vierzehn Jahren die Spiele gewonnen und ist seither im Kapitol heiß begehrt. Er musste, als Schutz für unsere Familie, sich an das Kapitol verkaufen mit nur siebzehn Jahren aber ich merke wie es ihn anwidert. Für mich hätte Finnick es nicht machen müssen, doch er tat es für unsere armen Eltern. Ich bin kein Tribut wie mein Bruder, also bin ich auch nicht bekannt hier im Distrikt oder in Panem, nur ab und zu nahm mich Finnick mit in das Kapitol was prunkvoll und wunderschön ist. Es stehen bald die 74. Hungerspiele an und ich muss nur noch zweimal durch kommen dann habe ich es geschafft und muss nie wieder Angst haben ausgelost zu werden, jedoch muss ich dann beim Fische ausnehmen helfen. Finnick ist zwar reich und er teilt mit uns aber offiziell dürfen wir es nicht annehmen und müssen selber etwas für unseren Lebensunterhalt tun. Ich stehe hier am Hafen von Distrikt 4 der für mich schönste Ort in Panem. Er ist Riesen groß der kleine Steg zu den verschiedenen Fischersbooten ist schon leicht kaputt und rutschig vom Meer Wasser das bei Flut hier rüber schwappt. Die verschiedenen Fischersboote haben schon ihre besten Zeiten hinter sich, sie sind morsch und farblos. Die Boote sind gefährlich sie könnten auf hoher See untergehen weil sie so durchlöchert sind, sie sind nur notdürftig wieder zusammen geflickt weil es meist an Geld oder Materialien fehlt. "Ava? Woran denkst du?" "Ich habe Angst Finnick." "Wovor?" "Das ich dich vielleicht irgendwann verliere an das Kapitol. Du bist kaum noch hier bei mir und ich sehe wie es dich kaputt macht. Du kannst niemanden zeigen dass du Annie hast und musst deine Gesellschaft verkaufen. Finnick bitte hör endlich auf damit." Er wird still, der sonst so redefreudige Finnick findet keine Worte. Ich kenne meinen Bruder, er ist nach außen hin stark und lebenslustig doch tief im inneren weiss ich dass er kaputt ist. Annie Cresta ist Finnicks Freundin, sie ist auch eine Siegerin der Hungerspiele doch sie hat die Spiele nicht verkraftet und lebt seither in ihrer eigenen Welt. "Finnick?" Sage ich ein wenig traurig. "Ja Ava?" "Ich habe dich lieb, ich hoffe du mich auch egal was passiert." "Natürlich ich werde dich immer lieb haben." Er lächelt mit seinen strahlend weißen Zähnen. Ich habe einen Plan, einen Plan den Finnick aus den Klauen des Kapitols befreien soll. Finnick legt einen Arm um meine Schulter. "Wollen wir den Trip aufs Meer absagen und du schläfst heute bei mir?" "Ja ist wohl besser, da braut sich etwas zusammen." Während ich das sage zeige ich auf den Horizont der Pech schwarz ist und näher kommt. Finnick und ich gehen gemeinsam zu seinem Haus ins Dorf der Sieger, was etwas weiter weg vom Distrikt liegt. Unsere Distrikt Bewohner gelten als sogenannte Karriere Tribute, weil die meisten hier ihr Leben lang trainieren um sich dann freiwillig bei der Ernte zu melden und meistens dann auch die Hungerspiele gewinnen. Finnick ist kein solcher Karriere Tribut, er wurde ausgelost und dank seiner charmanten art und seinem schönen aussehen hatte er viele Sponsoren die ihm halfen zu Gewinnen. Er bekam das teuerste Sponsoren Geschenk das je ein Tribut bekommen hatte, einen Dreizack. Er knüpfte ein Netz aus seilen und spieß dann den gefangen Tribut auf, somit gewann er die Spiele doch verlor sein eigenes Leben. Ich lebe meistens auch in meiner eigenen Welt, wo es die Hungerspiele nicht gibt. Es muss irgendwann doch einmal ein Ende geben oder will Präsident Snow alle Kinder von Panem töten? Ich bemerke nur das Finnick mich erwartungsvoll anstarrt. "Was?" Frage ich und komme Solangsam aus meiner Traumwelt geschlichen. "Ich habe dich gefragt ob du Tee möchtest?" Ich nicke. Finnick lebt alleine hier in diesem großen Haus und ist froh wenn ich mal bei ihm bleibe, unsere Eltern wollten nicht umziehen sie sind beide sehr Krank und können kaum noch laufen. Mein Vater war Fischer bis er eines Tages vom Boot fiel und unglücklicherweise auf den Steg am Hafen auf sein Rückrad landete und sich dabei schwer verletzte nun sitzt er im Rollstuhl und geht kaum noch vor die Tür. Meine Mutter hingegen hat einen krummen Rücken vom ewigen Säcke schleppen, sie arbeite bis vor kurzem noch mit beim Fische ausnehmen doch das muss sie jetzt nicht mehr dank Finnick. Ich habe in unserer Familie noch nichts geleistet, ich bin weder verheiratet noch interessieren mich hier die Männer aus unserem Distrikt. Finnick stellt mir den Becher vor die Nase und winkt mit seiner Hand vor meinen Augen. "Bist du noch da?" Fragt er mit hochgeschobenen Augenbrauen. "Ja sorry Finnick." Ich schaue mir oft meinen Bruder genau an und merke immer mehr das er sich sowohl körperlich als auch seelisch verändert, das macht mir sorge. Er ist jetzt vierundzwanzig und kann seine Annie nicht heiraten aus Sorge um mich und unseren Eltern. "Ich will das nicht mehr!" Schreie ich ausversehen meine Gedanken raus. Finnick sieht mich erschrocken an: "Was willst du nicht mehr?" "Finnick Lehr mich zu kämpfen, bitte. Ich will der nächste Liebling im Kapitol werden, ich mach es für dich nicht für mich." Finnick schaut mich eindringlich aber auch fragend an. "Ich will Sieger werden damit du in Ruhe Leben kannst. Ich weiss du willst deine Annie bald heiraten und ich sehe wie dich das Kapitol zerstört." "Ava bitte tu das nicht! Mir geht es gut! Wirklich!" Sagt er barsch. "Entweder du lehrst mich das Kämpfen oder ich gehe zu jemand anderes." "Du kennst doch keinen anderen!" Sagt Finnick lachend. "Dann sterbe ich in den Spielen! Wie du willst!" Jetzt schaut er mich wütend an. "Ich werde es dir zeigen! Ich will aber nicht das du dich freiwillig meldest und schon gar nicht für mich! Ava du bist meine kleine Prinzessin, wenn ich dich verliere will ich auch nicht weiter Leben! Ich habe dich mit großgezogen." "Es ist ja nicht gesagt das ich der nächste Liebling werde aber ich wäre dann wenn ich gewinne immer bei dir." Er nimmt mich in den Arm und spricht leise aber bestimmend zu mir. "Ava, wenn du das willst weisst du kann ich dich nicht mehr beschützen!" Ich nicke und sage: "Das weiss ich und verlange es auch nicht. Hilf mir nur Netze zu knüpfen und wie ich mit einer Waffe umgehe." "Das werde ich." Er schaut mir nun in die Augen kommt mir näher und küsst meine Stirn, ein zeichen von Respekt. Mein Entschluss Finnick aus den Kapitol Machenschaften zu befreien steht fest. Nur wie stelle ich das an? Ich muss das Hübscheste und klügste Mädchen sein. Aber sicher kriege ich auch Sponsoren weil mein Bruder mein Mentor dann ist und ich Odair mit Nachnamen heisse. Es wird schon klappen oder schief gehen. Ich nippe an meinem Tee. "Oh Finnick das ist wohl dein Tee, der ist ja viel zu süß!" Schreie ich und verzerre mein Gesicht. Finnick lacht herzhaft: " Nein nein das hier ist mein Tee, ganz sicher. Willst du probieren?" Ich nicke und Finnick gibt mir sein Becher. "Oh heiliger Vater, Finnick du stirbst irgendwann an einer Zucker Überdosis. Wenn die Hungerspiele dich nicht getötet haben dann tut es irgendwann der Zucker." Ich schlucke den Tee runter und verzerre mein Gesicht noch mehr. Ich weiss ja das Finnick immer viel Zucker im Kaffee oder im Tee hat aber das ist schon unnormal. Finnick lacht noch mehr und ich merke dass es ihm gerade gut geht und er aus vollem Herzen lacht, nicht für eine Fassade sondern wirklich vom inneren. Ich schmunzle und schaue mir meinen Bruder wieder genauer an, es sind andere Gesichtszüge die er hat wenn er ehrlich lacht sie sind weicher und lieblicher. Wäre Finnick nicht mein Bruder würde ich ihn sicher auch verehren aber zum Glück ist er mein Bruder allein die Vorstellung etwas mit meinem Bruder zu haben lässt mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen." Ava du sollst ins Bett! Hallo?" Und schon wieder war ich in meiner Traumwelt. "Es tut mir leid Finnick!" "Ist schon ok nächstes Mal unterhalte ich mich gleich mit der Wand. Was ist nur los mit dir Ava?" "Es ist nichts Finnick, wirklich." "Ava warum hast du noch keinen Freund? Und wieso kommst du immer auf solche hirnrissigen Ideen wie zum Beispiel ein Tribut zu werden?" "Ich will keinen Freund Finnick. Die Männer hier sind mir zu aufgeblasen, haben nichts aber wollen alles sein. Nur weil wir dafür bekannt sind Karriere Tribute zu haben. Und Finnick, darf ich ehrlich sein?" Er nickt und schaut mich gespannt an. "Ich will ein Tribut werden damit mich das Kapitol liebt und nicht mehr dich. Ich will reich und berühmt sein!" Ich versuche es so ernst wie möglich zu sagen, er soll nicht wissen dass ich das wirklich alles für ihn mache. Ich würde mein Körper für nichts auf der Welt verkaufen, doch dafür dass mein Bruder Finnick endlich frei ist. Finnick sieht mich nachdenklich an, sagt jedoch nichts. Er durchschaut mich sicher aber kann es nicht zuordnen. "Ich gehe ins Bett Finni." Sage ich gebe Finnick noch einen Kuss auf die Wange und verschwinde nach oben in das Gästezimmer. Ich liege in meinem Bett und kann überhaupt nicht schlafen, ich denke an die Zeit vor den Spielen.

Kommentare (1)

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Muria ( von: Murialana)
vor 5 Tagen
Idee und Umsetzung sind schön, nur musst du unbedingt auf Schreibfehler und äußere Form achten: fehlerhafte Worttrennung und Zeichensetzung erschweren das Lesen und mach nach jeder wörtlichen Rede eine neue Zeile (das habe ich bei meinen FFs anfangs auch nicht gemacht).