Springe zu den Kommentaren

Mizuki Furuhashi - Yami No Hikari

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 2.365 Wörter - Erstellt von: -Shizuka- - Aktualisiert am: 2016-11-07 - Entwickelt am: - 445 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies ist der 2. Teil meiner Naruto FF.
Mizuki gelangt in das total zerstörte Dorf Konohagakure. Sie trifft den Hokage an und erzählt ihm ihre verrückte Geschichte. Erst wollte er ihr nicht glauben, erinnerte sich dann aber an etwas. Nur woran? Und warum will Madara diese Schriftrolle so unbedingt?
PS: Den ersten Teil findet ihr in der Kategorie "Andere Manga Trickfilme." Wer interessiert ist: dann schaut euch den an:)

    1
    Etwas streifte leicht über meinen Körper und dann kam ein kalter Windzug, der eine Gänsehaut auf dieser hinterließ.
    Ich wurde wach, als dieses Etwas von mir heruntergezogen wurde, langsam öffnete ich die Augen und sah noch, wie sich Madara seinen Umhang anzog.
    Hatte er mich etwa damit zugedeckt?
    „Wird ja langsam Zeit, dass du aufwachst. Wir gehen jetzt los." Er drehte sich um und schon lief er einfach los! Ich sprang auf und rannte noch total verschlafen hinterher.
    Es war noch früh am Morgen und doch ging die Sonne langsam auf und tauchte die Umgebung in ein warmes Orange. Eigentlich war diese Umgebung wunderschön, denn alles war voller Bäume, es gab keine asphaltierten Straßen und alles erblühte in Farben.
    Aber trotzdem machte ich mir Sorgen um Yumi, Natsuki und Mika! Verdammt, Yumi wird bestimmt schon ganz krank vor Sorge sein. Wenn ich ihr doch wenigstens sagen könnte, dass es mir gut ging…. Moment!
    Ich kramte in meiner Tasche. Da ist es ja! Ich fischte mein Handy heraus, wählte die Nummer von Yumi und hielt es mir ans Ohr.
    Tuuuuuut. Tuuuuuut. Tuuuuuut.
    „Mizuki! Wo bist du! Ich habe mir solche Sorgen gemacht!" Yumi klang echt aufgeregt und voller Sorge.
    „Keine Angst Yumi, mir geht es gut. Ich bin… Naja ich habe mich verlaufen, aber habe jemanden gefunden, der mir den Weg zurück zeigt. Und-"
    „Mizuki? Bist du dran? Mizuki, ich kann dich nicht hören, hier kommt nur ein Rauschen an ich ma-" Tut, tut, tut. Der Anruf wurde beendet.
    Verdammt! Ich konnte ihr nicht mal sagen, dass es mir gut ging. Ich tippte eine Nachricht und sendete sie ab, doch der Vorgang wurde immer unterbrochen. Mist!
    „Was ist das?" wurde ich von der Seite gefragt.
    Ich schaute auf mein Handy, schaute ihn an und fing an zu lachen.
    Das konnte er doch nicht ernst meinen.
    „Das ist mein Handy. Zum T-e-l-e-f-o-n-i-e-r-e-n." sagte ich weiter lachend.
    Er lief weiter, anscheinend interessierte es ihn nicht so wirklich. Oder er tat nur so.

    Wir liefen eine ganze Weile durch die Wälder und meine Füße taten langsam weh. Ich wollte ihn grade fragen, ob wir eine Pause machen könnten, als er sagte:
    „Du musst jetzt nur dem Pfad weiter geradeaus folgen und dann müsstest du vor den Toren Konohas stehen. Lass dich nicht von der Ansicht mitreißen, sondern erfülle einfach deine Mission. Wenn du in Schwierigkeiten gerätst, werde ich dir nicht helfen. Also bis dann, wir sehen uns wieder." Und plötzlich verschwand er in einer spiralförmigen Verzerrung. Ungläubig starrte ich auf den Fleck, wo er grade noch stand. Das ist ja Zauberei!

    So folgte ich den besagten Weg und konnte in der Ferne langsam aber sicher riesige Mauern erkennen. Ich kam noch näher und die riesigen Mauern entpuppten sich als noch riesiger! Das große Haupttor stand offen und die Menschen dahinter wuselten durcheinander. Ich ging einfach hindurch und niemand bemerkte mich oder schien sich dafür zu interessieren, denn die Bewohner waren damit beschäftigt, viele zerstörte Häuser wieder aufzubauen oder Trümmer beiseite zu räumen.
    Es sah aus, als wären hier sämtliche Bomben gesprengt worden.
    Viele halfen mit, sogar diejenigen, die schwere Verletzungen hatten.
    Was hier wohl passiert ist? Ich lief weiter und auch in den nächsten Straßen sah es nicht anders aus. In einer kleinen Nebenstraße saß ein Junge und weinte bitterlich. Ich lief auf ihn zu und kniete mich vor ihm hin.
    „Was ist denn los kleiner Hm?" er erschreckte sich und wischte sich schnell die Tränen ab, beschämt sah er zur Seite auf dem Boden. Ich lächelte ihn an.
    „Hey, du brauchst deine Tränen nicht zu verstecken, es ist okay zu weinen." Beruhigend sprach ich auf ihn ein und er blickte mit seinen glasigen Augen in meine.
    „M-Meine E-Eltern, sie sind to-ot." Stotterte er und versuchte, seine Tränen zurück zu halten, aber vergebens.
    Oh nein wie schrecklich! Der Arme Junge, wie konnte denn das nur passieren!
    Ohne darüber nachzudenken, nahm ich ihn in die Arme, er spannte sich kurz an, fing dann aber richtig zu weinen an. Dies wiederum brachte mir Tränen in die Augenwinkel.
    Ich reichte ihm ein Taschentuch, welches er dankend annahm. Nachdem er sich beruhigt hatte, traute ich mich zu fragen, was passiert sei, wurde aber von einen alten Mann unterbrochen.
    „Es ist viel passiert in den letzten Jahren, aber nichts im Vergleich zum gestrigen Abend. Diese Bestie hat vielen Kindern die Eltern genommen und eine große Verwüstung angestellt. Sie hat den Held dieses Dorfes und seiner Frau das Leben genommen und gleichzeitig wurde sie von ihm versiegelt. In sein einziges Kind. Ein weiteres, welches ohne eigene Familie aufwachsen muss." Ich drehte mich zu ihm um und sah ihn traurig dennoch fraglich zugleich an. In seinem Gesicht zierten sich schon Falten und er hatte einen kleinen Ziegenbart. Auf seinem Kopf trug er eine Art Helm, an dem eine Panzerung angebracht war. An der Stirnseite des Helmes war ein Metallplättchen, auf dem ein kleines Symbol gekennzeichnet war, das hatte ich bei vielen anderen auch schon gesehen.
    Was meinte er mit Bestie?
    „Entschuldigen Sie, aber was meinen Sie mit "Bestie"?" sprach ich meinen Gedanken laut aus, er musste kurz stutzen und sah mich dann genau an.
    „Den Kyuubi meine ich, hast du denn davon nichts gehört? Hmm… mir scheint es, dass du nicht von hier kommst. Folge mir, wir werden das unter vier Augen besprechen."
    Ich sah verwirrt zu dem kleinen Jungen, der traurig auf den Boden schaute.
    „Du kommst bitte auch mit, Iruka" sagte er anschließend und der kleine Junge nickte langsam. So folgten wir Beide dem alten durch viele Straßen, deren Häuser in Schutt und Asche standen.

    Wir liefen in ein riesiges, rundes Gebäude hinein und blieben dann vor einer Tür stehen.
    „Iruka, warte bitte hier draussen."
    Er betrat das anschließende Zimmer und bat mich hinein.
    „Ich würde gerne wissen, wie dein Name ist, woher du kommst und was du hier in Konoha zu suchen hast. Durch den Angriff gestern sind viele damit beschäftigt, die Häuser wieder aufzubauen und daher sind die Torwachen nicht an ihren Plätzen."
    „Äh also mein Name ist Mizuki. Ich komme aus Tokyo und habe mich wahrscheinlich verlaufen. Und hier-"
    „Tokyo? Davon habe ich ja noch nie gehört, tut mir leid." Sagte er und fasste sich nachdenklich an sein Bart. Jetzt ist auch meine letzte Hoffnung verschwunden, dass mir vielleicht irgendjemand anderes helfen könnte. Verzweiflung machte sich in mir breit, setzte sich in mir fest. Niedergeschlagen schaute ich auf den Boden.
    „Aber das heißt ja nicht, dass es das nicht gibt." Versuchte er mich aufzumuntern. Vermutlich hielt er mich für verrückt. Nun ja, dann konnte ich ihn ja auch gleich die ganze Geschichte erzählen.
    „Ich werde Ihnen jetzt was erzählen, aber bitte halten sie mich danach nicht für verrückt. Also angefangen hat alles, als ich diesen Fuchs auf einer Straße gesehen hatte, dann bin ich auf ihn zu, um ihn zu retten, wurde aber beinahe von einen Auto erfasst und bin dann hier gelandet. Und dann sehe ich auch noch zu, wie jemand einen anderen umbringen wollte."
    Zum Schluss sah ich ihn an und konnte deutlich erkennen, dass er nicht wusste, ob er mir das abkaufen sollte. Aber er nickte verständlich.
    „Hm ich weiß zwar nicht, was ein Auto ist, aber wie ich deiner aufregenden Geschichte entnommen habe, meinst du aus einer anderen Welt zu kommen?"
    Ich nickte aufgeregt, ja er hatte es erfasst!
    Er drehte sich zum Fenster und blickte eine Weile ruhig hinaus. Irgendwo in die Ferne, als wenn er sich an etwas vergangenes erinnerte.
    „Anfangs wollte ich dir nicht glauben, aber dein Geständnis, dass du aus einer anderen Welt bist, hat mich zum Nachdenken gebracht. Und ich wage mich da an etwas zu erinnern, aber ich muss noch einmal genauer nachforschen. Es könnte eine Weile dauern, solange darfst du gerne hier in Konoha bleiben." Er gab mir einen Schlüssel aus einer Schublade seines Schreibtisches.
    „Das ist der Schlüssel zu einer Wohnung, welche nicht zerstört wurde. Du findest sie hier." Er zeigte mir den Standpunkt der Wohnung und mit einer Verbeugung bedankte ich mich bei ihm und verließ das Gebäude und verabschiedete mich mit einen aufmunternden „Wir werden uns bestimmt wiedersehen" von Iruka.

    Ich schloss die Tür zu meiner Wohnung auf, die Zimmer wurden von den Strahlen der untergehenden Sonne in ein leuchtendes Rot getaucht. Lange hatte ich gebraucht, bis ich die Wohnung auf Nachfrage fand und jetzt stand ich hier, wusste nicht, was ich zuerst tun sollte. Mir die Wohnung ansehen, mir was zu essen machen oder mich Duschen. Ich entschied mich für letzteres, ging in das Bad und zog die Klamotten aus. Schnell hüpfte ich unter die Dusche und ließ das warme Wasser auf mich hinab prasseln. Es war ein schönes Gefühl, den Schmutz vergangener Nacht abzuwaschen und einfach nur zu entspannen.
    Als ich fertig war, band ich mir ein Handtuch um und schaute im Schlafzimmer nach Kleidung. Da hing ein Kimono, leider etwas zu groß, aber das war ja nicht so schlimm, da ich hier eh alleine war.
    In der Küche schaute ich dann nach etwas Essbarem, wurde aber nicht fündig. Manno also muss ich den Tag auch noch ohne auskommen. Vollkommen fertig schlurfte ich wieder ins Schlafzimmer und setzte mich auf das Bett. Es war angenehm weich und schön kuschelig.
    „Wie ich sehe, hast du dich hier ja schon eingenistet." Die tiefe Stimme erschreckte mich und ich sprang auf. An der einen Wand, gegenüber vom Bett am Fenster, lehnte Madara mit verschränkten Armen und sah auf mich herab. Unter seiner Maske leuchtete sein Auge wieder rot auf. Diese angespannte Körperhaltung ließ nichts Gutes erschließen.
    „Besorge. Mir. Die. Schriftrolle. Vergiss. Das. Nicht. Du bist nur dafür hier." Mit jedem Wort kam er einen Schritt auf mich zu, welchen ich wiederum zurück wich, bis er am Ende dicht vor mir stand und sich etwas hinunter beugte, um mit mir auf gleicher Augenhöhe zu sein. Ich drückte meine Hände gegen seine Brust, um etwas Abstand zu bekommen und konnte dabei deutlich spüren, wie sich seine Muskeln anspannten und er schwer ein atmete. Etwas verlegen schaute ich erst zur Seite, mir war zuvor noch nie ein Mann so nahe, dann schaute ich ihn mit rotem Gesicht an.
    Erst jetzt konnte ich die rotierenden Tomoe in seinem Auge erkennen, sie zogen mich in seinen Bann. Es war ein wunderschöner Tanz, indem sie immer wieder den Ring um die Pupille umkreisten. So ein schönes Auge!
    „Wenn ich diese Schriftrolle nicht bekomme, dann werde ich das hier tun." Er legte seine Hand wieder um meinen Hals und drückte zu. Nicht so dolle wie beim letzten Mal, aber dennoch doll genug, um mir die Luftröhre zu zuschnüren. Ich keuchte nach Luft und wünschte mir in dem Moment mehr als alles andere, wieder bei Yumi zu sein.
    Dann geschah etwas sehr merkwürdiges: Er ließ meinen Hals erschrocken los, ging ein paar Schritte zurück und dann befand ich mich plötzlich wo anders.
    Ich war in einem anderen Raum. Um genauer zu sein, befand ich mich in...MEINEM ZIMMER!
    Schnell riss ich die Tür auf und lief dann noch schneller durch die Wohnung auf die Person die in der Küche stand zu. Ich umarmte sie stürmisch und sie ließ vor lauter Schreck ihr Besteck fallen, im Gesicht war sie kreidebleich.
    „Ich bin wieder zu Hause, Yumi. Endlich!"
    Die Freude ihrerseits blieb vorerst aus.
    Ihre Augenbrauen legten sich tief ins Gesicht.
    „Sag mal, wo hast du eigentlich die ganze Zeit gesteckt? Weißt du eigentlich, was für Sorgen wir uns gemacht haben! KANNST DU MIR DAS BITTE MAL ERKLÄREN!" Das hatte vermutlich jede Person in diesen und den Nachbargebäuden gehört, so laut war sie zu Ende hin geworden.
    „I-Ich hatte mich verlaufen. Ich bin…." verdammt, ich wusste nicht, was ich ihr sagen sollte, die Geschichte würde sie mir niemals abkaufen.
    „Ich bin einem Fuchs gefolgt, der beinahe vom Auto überfahren worden war und befand mich dann…irgendwie…wo anders" log ich.
    Sie hob ihre Hand, ich kniff die Augen zusammen und machte mich auf eine Schelle gefasst, spürte dann aber um mich herum Wärme. Sie umarmte mich und weinte.
    „Mach sowas bitte nie wieder."
    Doch versprechen konnte und vor allem sollte ich das nicht…

Kommentare (0)

autorenew
speaker_notes_off Du musst Mitglied bei testedich sein, um hier ein Kommentar schreiben zu können. Anmelden