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Halloween RPG-Die Story

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2 Kapitel - 3.682 Wörter - Erstellt von: Ghost05 - Aktualisiert am: 2016-11-17 - Entwickelt am: - 939 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1477307853/Halloween-RPG

Das ist die Story zu meinem RPG zu Halloween.

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    UNSERE MITGLIEDER Ghost ist beigetreten: Ich stützte mich am Geländer des Friedhofes. Er stand nahe bei mir und es wickelte sich ein sanfter Nebelsc
    UNSERE MITGLIEDER





    Ghost ist beigetreten:

    Ich stützte mich am Geländer des Friedhofes. Er stand nahe bei mir und es wickelte sich ein sanfter Nebelschleier um unsere Körper. Mein Herz floss über vor Glück. Der Mond schien hell und unbedeckt auf uns hinab um uns herum die alten Grabsteine, die mit Steinkreuzen verzehrt waren. Die meisten dieser Gräber waren halb verfallen, in manchen sah man schon auf den Sarg hinab durch einen Spalt. Der Wind war nichts mehr als eine leichte Brise, die mein Gesicht streichelte und das rauschende Geräusch von knirschenden Grabsteinen mit sich trug. Es war kurz vor Mitternacht. Plötzlich spürte ich wie er seinen Arm um meine Hüfte schlang und mich näher an sich zog. Mein Herz raste vor Freude, als ich seinen Körper berührte und seinen Atem auf meiner Wange spürte. Plötzlich sah ich etwas Glänzendes hinter seinem Rücken aufblitzen. Schnell riss ich seine Hand von mir und wich einige Schritte zurück, a ls er einen Dolch entblößte, der im Mondlicht funkelte und die glitzernde Klinge verschmolz fast mit dem Nebelschleier.,, Was soll das?“, stotterte ich vorsichtig und spannte alle Muskeln an, als er mich zurück trieb. Er ging einige Schritte auf mich zu, doch ich wich immer mehrere Schritte zurück, bis mein Rücken schmerzhaft gegen das Geländer stieß. Ich presste mich so fest gegen das Geländer wie es ging um soweit Abstand wie möglich von dem Dolch zu haben.
    ,, Was soll das?“, wiederholte ich, als er nur noch wenige Millimeter vor mir mit den Dolch herumfuchtelte. In seinen Augen brannte Hass. Ich blickte fassungslos auf den solch hinab.,, Du wirst doch nicht-...“ Mein Schrei unterbrach mich selbst, zerschnitt die Friedhofsluft und scheuchte Krähen auf. Das Knirschen der Grabsteine wurde lauter und mit dem letzten Schlag von der Turmuhr zu Mitternacht war mein Grab mit Blut bespritzt...

    Sally Sevens:

    Ich hörte eigenartige Geräusche, die das gespenstische Schweigen durchbrachen. Es hörte sich an, als würde der Holzboden des Dachbodens knarzen. Ich vergrub mein Gesicht unter meiner Decke und fühlte den reflektierenden, warmen Geruch meiner Angst. Wahrscheinlich konnte man kaum behaupten, man könnte Angst riechen. Zumindest bis jetzt nicht. Ich wagte mit pochendem Herzen einen Blick auf die Dachluke. Das war der Nachteil, wenn man im Dachboden wohnte. Mein Hals wurde trocken und ich biss mir auf die Lippen bis ich Blut schmeckte. Plötzlich sah ich, wie sich die Luke langsam und knarrend öffnete. Zuerst sah ich nur eine dürre weiße Hand, die die Luke aufschob, dann entblößte das verwuschelte schwarzem Haar, ein bleiches Gesicht. Mein Herz blieb fast stehen, als ich meine vier-jährige Schwester erkannte. Ihr Gesicht war unansehnlich weiß und ich rappelte mich mit immer noch zitternden Gliedern auf.,, Kannst du nicht schlafen, Annabel?“, fragte ich vorsichtig und mit rauer Stimme. Meine Schwester wandte dem Blick zu mir um und ihre Augen wirkten tief und leer, schimmerten wie das Silber des Mondes.,, Noch nicht“, antwortete Annabel trocken und ihre Stimme war so gleichgültig und hell, so zitternd. Dann erhob Annabel einen dürren Fuß und stieg ins Zimmer. Auf einmal sah ich, dass sie eine Axt hinter sich her schleppte, die schleifend über die Kante zog.,, Was machst du denn mit Urgroßvaters Axt?“, stotterte ich schockiert, als ich im schwachen Mondlicht Blut an der Schneidekante aufblitzen sah.,, Wenn unsere Eltern das sehen würden!“, fing ich an zu schimpfen, doch allmählich wurde mir angst und bange.,, Sie sind aber nicht da“, antwortete Annabel und ging humpelnd und die Axt über den Boden zerrend auf mich zu.,, Leg die sofort weg!“ Panik stieg in mir auf wie ein heißer Dampf und schien mich völlig zu benebeln.,, Nur du bist noch da“, sagte Annabel schließlich und mir wurde frustrierend bewusst, was sie damit meinte. Ich sprang auf, rannte quer durch das Zimmer auf das Dachfenster zu. Ich schrie und schrie, doch nichts geschah. Nur der laut der schlurfenden Axt, die von meiner Schwester über den Boden gezerrt wurde. Ich riss am Fenstergriff, doch er wollte nicht aufgehen. Ich keuchte, spürte wie sich Schweißperlen an meiner Stirn sammelten. Schließlich ging das Fenster mit einem Ruck auf. Es war meine einzige Chance. Der andere Weg war tabu. Ich umklammerte einen Dachziegel und versuchte, mich daran hochzuhieven, doch der Ziegel rutschte ab und ich hörte das Zerschmettern als er auf die spitzen, kantigen Klippen neben unserem Haus zerschmetterte. Wir wohnten direkt an einem Abhang, wo untendrunter nur spitze Klippen und steine waren. Aber im Moment war es mir egal. Annabel war schon so nah. Ich packte das Fensterbrett, setzte einen Fuß hinauf und hievte mich aus dem Fenster. Mein Gesicht schmerzte, als ich mir die Wange an einer kante aufriss. Mit klopfendem Herzen versuchte ich das Fenster zu öffnen, doch Annabel war schon zu nah. Ich wich an das Ende des Daches zurück und wendete mich dem Abhang zu. Mein Herz raste, ls würde es in als Einzelteile zerspringen. Als ich mich wieder umdrehte, blickte ich in blutrote Augen. Ich schrie ein letztes Mal, bevor ich hinunter in den Abgrund stürzte...

    Proxy:

    Ich schritt frohlockend auf die blumenwiese zu. Es dämmerte bereits, doch ich wollte unbedingt den schönsten Blumenstrauß haben, morgen beim Halloweenstand in der Schule. Ich war das beliebteste und schönste Mädchen der ganzen Gegend und wenn ich mir Mühe geben würde und kreativ sein würde, dann hätte ich sicher ein paar blutrote Rosen oder kürbisgelbe Tulpen gefunden, die sich perfekt eigneten. Ganz in Gedanken versunken, bemerkte ich gar nicht, dass die Sonne die letzten Sonnenstrahlen über den Wald schickte und auf der entgegengesetzten Seite konnte ich schon den Mond schwach leuchten sehen. Ein Schauder lief mi den Rücken hinunter, als ich in die Schatten jenseits des Weges blickte. Meine Fantasie spielte mir einige "streiche", als ich in der Rinde eines Baumes das Gesicht eines Mannes vermutete. Ich versuchte mich abzulenken und beschleunigte meine Schritte bis ich quasi lief. Mein Atem rasselte stockend und ich wollte so schnell wie möglich zu dieser Wiese. Auf einmal blieb ich ruckartig stehen, als ich jenseits der dichten Schatten ein sanftes Licht wahrnahm. Ich war mir sicher, dass die vertraute Blumenwiese, auf denen alle Mädchen Blumen glückten sich aber noch eine Meile weit weg befanden. Vorsichtig schritt ich durch das Brombeergebüsch auf das Licht zu. Es sah aus, wie silbernes Mondlicht, das durch die Zweige der Eichen drang und ein bestimmtes Muster auf den Boden zeichnete. Schließlich konnte ich einen Fuß ins Freie setzen und bemerkte, dass ich auf einer Lichtung stand, über der Efeu wuchs und nur ganz bestimmte Spalten frei ließ. Ich blickte ich um. Auf der Wiese war vom Mondlicht ein Kreis gezeichnet worden. In der Mitte dieses Kreises befand sich eine Rosenhecke. Ich ging langsam darauf zu. Ich hatte kaum damit gerechnet zu dieser Jahreszeit noch Rosen zu finden. Ich pflückte eine rote Rose ab und bemerkte, wie sie sich in meiner Hand schwarz färbte. Es war das düsterste Schwarz, das ich je gesehen hatte. Ich staunte zuerst über ihre Schönheit und dass sie perfekt wäre. Wie ein Reflex zog ich mein Handy aus der Tasche und wollte ein Selfie auf der Lichtung machen. Ich steckte meinen Arm, übte meine Lieblingspose aus und nahm die Rose in die Hand. Als ich in die Kamera blickte, schrie ich entsetzt, voller Panik und Angst auf, dass ich das Handy fallen ließ. In der Kamera im Selfie-Modus hatte ich etwas durchsichtiges, weißes, gestaltartiges gesehen. Ich wagte nicht mehr, mich umzudrehen und die Anwesenheit des "etwas" zu Überprüfen. Meine Hände zitterten. Alles in mir war alarmiert. Ich hatte nur noch die Rose in der hand. Dann spürte ich wie zwei schreckliche kämpfe mich durchzuckten, dann spürte ich nichts mehr. Bloß die Narben, als die Dornen der Rose sich in meine Hand gebohrt hatten, bewiesen, dass es kein Traum war...

    Hope von Bernstein:

    Meine Beine schmerzten schon vor Laufen. Doch ich konnte nicht umkehren. Nicht nach so langer Zeit. Das Leben auf der Straße war hart. Härter denn je. Man kämpfte ums Überleben in der stechenden Winterkälte. Meine Schuhe hatten bereits ihre Sohlen verloren und so lief ich praktisch barfuß durch den Halbwinter. Mein Hals war trocken und meine Fingerspitzen zuckten vor Kälte. Aber es war wahr. Auf der Straße wurde ich von unzähligen Sträflingen verprügelt. Die Verletzungen waren nie so schlimm, bis heute. Heute Morgen ging ich wieder einmal durch die gewohnte Gasse um mich beim Stadtfeueraufzuwärmen. Doch diesmal erwartete mich ein Mann. Sein Gesicht war halb verdeckt, doch ich konnte immer noch die blutenden Narben sehen. Ich musste jedenfalls einige Fäuste abkassieren. Doch sein Tritt erwischte mich eiskalt im Scheinbein, wie ich einfach mit blutendem Bein im Schnee liegen blieb. Die Wunde brannte noch immer und ich bemühte mich, mein nutzloses Bein durch den Schnee zu zerren. Inzwischen war es finsterste Nacht und ich war erst vor drei Stunden aufgebrochen. Ich fluchte innerlich und zischte vor Schmerz, als eiskalter, geschmolzener Schnee in meine Wunde floss. Die Blutung hatte inzwischen aufgehört, aber der Schmerz war unerträglich. Blut klebte noch an meiner Hand, als ich versucht hatte, das Blut wegzuwischen und den Riss zu säubern. Jedenfalls war es ein unverträglicher Schmerz, der in pochenden Wellen durch meinen ganzen Körper drang und im Gehirn den Höhepunkt erreichte. dann hatte ich das Gefühl, als würde ich einfach bewusstlos vor Schmerz umfallen. Ich wusste nicht, ob es ein Bruch war, ein Sehnenriss, eine Verstauchung oder nur eine Prellung, aber es tat unglaublich weh. Ich stöhnte, als ich mich am Geländer die Treppen hoch zerrte. Als ich mit großer Qual oben ankam und den Blick hob, stand der große Mann wieder vor mir. Mir blieb die Luft weg und ich hörte das Blut in meinen Ohren rauschen. Mein Herz raste vor Angst. Ich versuchte um zudrehen doch ich war zu erstarrt. Nicht über den Anblick der Narben und der roten Augen, sondern über das was er in der Hand hielt. Eine glänzende Axt. Ich schrie, doch es kam kein Laut heraus. ich jammerte diesmal, doch es war nichts mehr, als ein verzweifeltes Kreischen. Plötzlich knickte mein Bein um und ich schrie schrecklich auf vor Schmerz. Dein Bruch! Wieder floss neues Blut, als ich in den Schnee fiel. Der Mann kam mit großen Schritten auf mich zu, holte Schwung mit seiner Axt. Ich schloss die Augen. Ein entsetztes Kreischen ertönte und ich war außer mir vor Angst, Panik, Entsetzen, Schock. Dann spürte ich einen stechenden Schmerz an meiner Hüfte. Ich keuchte, öffnete jedoch nicht die Augen. Er hatte mir mein Bein abgehackt. Nun das andere. Dann spürte er, wie er mich an der Brust packte und wie ein nutzloses Stummel hochhielt, dann an meinem Arm riss. Er legte mich wieder auf den Boden ab und setzte einen Fuß auf meinen Oberkörper, mit dem Arm riss er an meinen Armen, bis ein RATSCH ertönte. Ich spürte längst keinen Schmerz mehr. Ich war zu qualvoll um noch länger echten Schmerz zu erleiden. Dann spürte ich nur noch, wie die Klinge in meinen Schädel drang...

    Levin Marzela

    Ich war ein ganz normaler Mittelstandsjunge. Mein Leben war wie jedes andere. Ich hatte Glück, lebte sogar in einer reichen Familie. Ein großes Haus, Pool im Garten... Beliebt. Viele Freunde. Ich hatte sogar eine Freundin. Ich lebte mit meiner Mutter, meinem Vater und meinem Onkel in einem großen Haus nahe am Stadtrand und somit nahe am Tannenwald. Ich wäre mir sicher gewesen, dass niemand das Leben eines stinknormalen langweiligen Jungen erfahren mochte. Aber es war alles andere als normal. An einem Abend hörten wir uns vor dem Kamin die Neuigkeiten im Radio an. Niemand wagte etwas zu sagen um das laute Knistern des Feuers nicht zu unterbrechen. Ich blickte gedankenverloren auf meine Schuhe und hörte doch aufmerksam der Stimme im Radio zu.,, Sie sind gebeten, vor der Festnahme von Jack Anderson den Wald zu meiden und seine Nähe. Der Serien-Mörder gibt nicht auf, bevor er ein junges Opfer hat. So der Polizeihauptmann Mike Johnson. Die Anzahl seiner Opfer sind zahllos; EricaPeters-...“ Ich blickte mit vor Entsetzen verzogenem Gesicht auf und bemerkte, dass meine Mutter das Radio leiser gedreht hatte. Sie blickte mich streng an und schimpfte:,, Levin Marzela, du solltest jetzt wirklich ins Bett gehen. Dein Vater und ich wollen noch in die Stadt!“
    Ich konnte nicht einschlafen. Wenn meine Mutter mich mit Nachnamen nannte, dann war sie entweder in psychologischer Behandlung, im Koma, im Wutausfall, im Angstbruch oder in Panikverlust. Plötzlich knallte etwas gegen mein Fenster. Mein Herz blieb fast stehen. Mit unsicheren Schritten ging ich zum Fenster hinüber und blickte hinaus in die Finsternis. Zuerst konnte ich nichts entdecken, dann erblickte ich ein Licht inmitten des Waldes. Es kam vom Friedhof. Mir lief ein eiskalter Schauder über den Rücken.
    Tatsächlich. Ich stand wachsam vor dem Eisentor, das den Friedhof von dem Rest des Waldes trennte. Doch das Licht kam aus der kleinen Kapelle in der Mitte des Friedhofs. Der Herr Priester würde sich doch nicht noch so spät in der Kapelle aufhalten? Dabei fiel mir wieder der Serienmörder ein. Mein Herz raste, als die Warnung des Sprechers im Radio durch meinen Kopf halte. Voller Panik, stieß ich das Eisentor auf und rannte auf die Kapelle zu. Wenn ich den Priester erst gefunden hatte, dann würde er mich sicher wieder nach Hause begleiten. Ich hämmerte an der Glastür der Kapelle, doch in dieser sah ich nur Kerzen und ein Sarg, der mit Blumen geschmückt war, ebenso ein goldenes Kreuz. Plötzlich sah ich durch das Spiegelbild des Glases einen Mann hinter mir. Ich fuhr schreiend herum, doch es war zu spät. Eine Revolverschüsse ertönten, bevor ich auf dem Boden zusammenfiel und vor der Tür der Kapelle zusammengekauert in einer Pfütze Blut vollkommen starb...

    Lilith Maerora:

    Ich schlenderte durch das dunkle Dorf.Hier und da sah ich hinter den Fenstern das schwache Licht mancher Kerzen flackern.Ein Eulenruf kam aus der Richtung des Waldes.Dies war kein gutes Omen.Ich beschleunigte meine Schritte und steuerte zügig mein Haus an.Die Dunkelheit schien lauernd und unheilvoll.Obwohl ich es nicht wahrhaben wollte, sagte mir mein Gefühl deutlich, dass irgendetwas anders war als sonst.Ich blieb stehen und spähte wachsam in die Finsternis.Doch da war nichts.Kein verräterisches Funkeln eines Augenpaares.Kein hüpfender Schein einer Laterne.Ich seufzte.Wahrscheinlich bildete ich mir dieses Gefühl nur ein.Doch gerade, als ich weitergehen wollte, erblickte ich einen Schatten.Er huschte in eine dunkle Gasse hinein und verschwand dort.Langsam wurde ich wütend.Hier wollte mir sicher irgendjemand einen Streich spielen! Aber das ließ ich mir nicht gefallen.Ich lief schnurstracks in Richtung dieser Gasse.Jeh weiter ich in die Gasse vordrang desto dunkler wurde es.Aber ich war auf 160 und wollte dem Schatten meine Meinung sagen! Doch plötzlich stand ich vor einer Wand.Leise fluchte ich.Eine Sackgasse.Meine Umgebung war nur schwer im Dunklen zu erkennen.Deshalb tastete ich die Mauer auch noch vorsichtshalber ab, auf der Suche nach einem herausgebrochenem Stück oder ähnliches, wodurch der Schatten hätte fliehen können.Auf einmal spürte ich einen Lufthauch im Nacken.Ich fuhr hoch.Was war das! Suchend sah ich mich um.Nur Dunkelheit.Da vernahm ich etwas.Ein Flüstern... »Wer ist da?«, fragte ich mit zittriger Stimme.Wachsam versuchte irgendetwas in der Dunkelheit ausmachen.Auf einmal spürte ich etwas in meinem Nacken.Einen Atem.Langsam und regelmäßig.Hinter mir.Ich wollte schreien.Doch ich konnte nicht.Ich wollte laufen.Doch ich konnte nicht.Von einem auf den anderen Moment fühlte ich einen stechenden Schmerz im Rücken.Der Schmerz breitete sich langsam in meinem ganzen Körper aus.Es fühlte sich an wie ein Messerstich.Nein.Es war ein Messerstich.Langsam spürte ich mein eigenes, warmes Blut meinen Rücken herunterrinnen.Mir wurde schlecht.Alles in mir drehte sich.Ich wollte nur noch, dass es aufhörte.Dann wurde etwas aus meinem Rückem herausgezogen wurde.Das Messer.Es schmerzte höllisch.Die Dunkelheit wurde enger.Immer enger.Sie schien mich einzuhüllen wie ein schwarzes Tuch.Da berührte mich noch etwas leicht am Arm.Die Hand des Todes? Und mit diesem Gedanken sackte ich zusammen und verlor mit dem süßen Geschmack des Blutes im Mund mein Bewusstsein.

    Amira Torossa

    Ich hörte ein Knacken, als ich mit der Haarspange das Schloss knackte und auf leisen Sohlen in das Haus einbrach. Meine Freunde folgten mir. Ich war fest darauf aus, alles was Wert hatte mitzunehmen. Und schon auf den ersten Blick sah ich ein paar Goldvasen, die mit Rubinen verzehrt waren auf dem Fensterbrett. Zum Glück hatte mein bester Freund die Alarmanlage deaktiviert. Lola, Simon, Laura und Tim ließen die Vasen in ihre Säcke verschwinden und blickten sich nach neuer Beute um. Hier standen jede Menge Wertsachen herum; Kronleuchter hingen an der wand, Silberfiguren waren auf einer Kommode aufgestellt etc. Aber ich war nicht nach Kronleuchtern oder kitschigen Figuren aus, sondern ich suchte den Tresor. Dieses Ehepaar musste Millionen verstecken. Ich deutete mit dem Finger auf eine Holztreppe, die nach oben führte und bedeutete so den anderen, dass ich mich oben umsehen würde. Auf leisen Sohlen schlich ich die Treppe hinauf. Mein Herz raste und ich biss mir auf die Lippen um ein Knarren des Holzbodens

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    Lilith's Sicht (w) Wie immer, wenn der Nebel den Friedhof und seine Umgebung verschleierte und der Mond hoch über den Wolken glitt, drehte ich m
    Lilith's Sicht (w)

    Wie immer, wenn der Nebel den Friedhof und seine Umgebung verschleierte und der Mond hoch über den Wolken glitt, drehte ich meine Runde über den Friedhof. Die schimmernden, schneeweißen Locken glänzten wie aus purem Eis und wirkten fast wie das Silbern des Mondes. Ein Stöhnen fuhr über meine Lippen, wie ich es immer machte, wenn ich menschlichen Besuch auf dem Friedhof verspürte. Mordlust kribbelte in meinen Fingerspitzen. Mit schleifenden Schritten schwebte ich geradezu über die Gräber, neben mir ragten Kreuze in die Höhe. Ich blieb abrupt hinter einem Grabstein stehen, als ich hinter dem Gittertor, das den Friedhof vom Rest der Welt trennte, zwei Menschen erblicket. Mit beiden Händen hielten beide eine Fackel umklammert. Die Augen der Menschen waren weit aufgerissen und voller Angst. Mein Kopf zuckte von einer Seite zur anderen und das Kribbeln nach dem Verlangen an Rache an meinem Tod wurde stärker. Durch die Menschen war ich gestorben. Früher war ich auch ein Mensch. Aber jetzt nicht mehr. Rache stieg in mir auf und ohne mit beherrschen zu können, nahm ich den Dolch, den ich immer dabei hatte und humpelte auf das Tor zu. Dabei stöhnte ich gruselig und das Blut tropfte von meinem weißen Kleid. Erst später bemerkten mich die Menschen und stießen schrille Schreie aus. Zu spät. Ich beschleunigte meine Schritte, wollte aber immer noch, dass ich horror-mäßig rüberkam. Ich stöhnte noch einmal. Die Menschen machten sofort kehrt und flohen. Dabei hatten sie ihre Fackeln fallen gelassen, die nun in einer Pfütze erloschen. Der Mond stand bereits hoch und es musste kurz vor Mitternacht sein. Hinter mir hörte ich Schritte. Ich wirbelte herum und neigte den Kopf schief zur Seite als ich ein kleines Mädchen mit hellblonden Haare und blauen Augen erblickte, die mich sehr an eine Mörderpuppe erinnerte. Als ich das Messer in ihrer Hand entdeckte war ich mir sicherer.,, Wer war da?“, fragte die Puppe mit gleichgültigem hell gezwungenem Ton. So als würde man einen Mönch bitten, seine goldenen Axt nicht in den Abgrund zur werfen.,, Menschen“, antwortete ich scharf und leckte Blut von meinen Lippen.,, Da waren Menschen, Sally“ Die Kleine verengte ihre Augen zu Schlitzen und ich sah die Mordlust aufblitzen. Sie umklammerte ihr Messer stärker und dann zuckte eines ihrer Augen und die Augenringe sahen aus wie tiefe Höhlen.

    Sally's Sicht (w)

    Ich hatte noch nie zuvor freiwillig Menschen auf meinem Friedhof gesehen. Lilith vor mir schien aber genauso mordlustig wie sie selbst. Auf einmal ertönte eine traurige Geigenmelodie. Sie wirkte schön und als ich mich umwandte, feil Ghostschon in mein Blickfeld. Ihre Lippen glänzten von Blut und die schwarzen Wimpern wirkten energisch. Als Ghost bemerkte, dass ich sie beobachtete, hörte sie auf zu spielen, kam auf sie zu gehumpelt, dabei glitzerten ihre Vampiry‘hne Mondlicht.,, Menschen“, fauchte Ghost auf, als sie die restlichen Stummel der Fackeln erblickt. Ich nickte mit zuckenden Augenlidern und hob das Messer, um Ghost und Lilith klar zu machen, dass sie nicht aufgeben würde, bevor sie ihren Mörder erstechen kann. Lilith zuckte energisch mit dem Gesicht, in ihren Augen flackerte die Rache an den Menschen.

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1478163011
Halloween RPG-Die Story
Halloween RPG-Die Story
Http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1477307853/Halloween-RPG Das ist die Story zu meinem RPG zu Halloween.
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2016-11-03
40J0
Horror, Krimi

Kommentare (2)

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Light Secret ( von: Light Secret)
vor 331 Tagen
Ich hatte eine Gänsehaut bekommen
Sombra (50147)
vor 362 Tagen
Echt cool Gemacht!