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Save me - Eine Geschichte aus Mittelerde

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1 Kapitel - 768 Wörter - Erstellt von: Dunkler Schwur - Aktualisiert am: 2016-10-30 - Entwickelt am: - 625 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine etwas andere Geschichte, die sich mit dem harten Leben der einfachen Leute befasst. Der Anfang mag etwas sonderbar erscheinen, aber die Geschichte wird sich noch entwickeln.

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    Ich war dreizehn, als meine Mutter mich das erste Mal verkaufte. Jungfrauen bringen viel Geld, sagte sie. Viermal so viel wie jemand wie meine Mutter. Der Käufer war ein Mann aus dem Süden, ein Reicher. Diese Leute genießen es, ihre Spiele mit den kleinen Töchtern einfacher Leute zu treiben. Dafür geben Sie Ihr Geld nur zu gern aus.
    Die erste Nacht war die schlimmste. Ich glaube, ich habe geweint, aber meine Erinnerungen daran sind nur noch verschwommen. Nach dieser Nacht wandte ich mich von meiner Mutter ab. Ich war nicht bereit, von ihr verkauft zu werden. Ich wollte zumindest die Würde besitzen, mich selbst zu verkaufen.
    Heute kennen mich die Männer in ganz Mittelerde. Ich hatte schon viele Freier, Menschen ebenso wie Zwerge und Südländer. Sogar einige Elben. Sie nennen mich nur "Reiterin", weil ich berüchtigt für mein Handwerk bin.
    Meine Dienste sind teuer, doch sie sind es den meisten wert.
    Ich habe feuerrote, schulterlange Haare und stechend grüne Augen. Meine Brüste sind fest und voll, mein Körper ist schlank, und doch besitzt er weibliche Rundungen. Ich bin schön, schöner als selbst die meisten Elben. Aber tief in meinem Inneren bin ich gebrochen. Mein Leben ist hart.

    -Flashback-
    Meine Mutter zerrt mich an meinem Arm durch die dunklen Gassen der Stadt. Meine kleinen Füße können kaum mithalten. An diesem Tag hat sie mich in ein enges, freizügiges Kleid gesteckt, und mir ein Korsett angelegt, dass meine Brüste gut hervorhebt. Ich weiß, was mit mir in dieser Nacht passieren wird. Zu oft habe ich meine Mutter gesehen und gehört, wenn sie ihre eigenen Kunden bei uns Zuhause einließ und zu einem Objekt des Vergnügens wurde. Ich habe Angst. Aber wir müssen überleben. Und Jungfrauen bringen Geld.

    Der Südländer, an den Mutter mich verkauft hat, trägt teure Gewänder und Schmuck. Er ist ausgesprochen freundlich zu mir. Zunächst. Doch dann, nachdem er mich eingehend gemustert hat, verändert sich sein Blick wie sein Gemüt. Er legt seine feuchten Hände um meinen zarten Körper und reißt mir das Kleid vom Leib. In diesem Moment schäme ich mich unglaublich und schlinge die Arme um meinen Körper. Ich will das nicht! Der Mann sieht mich gierig an und legt dann seine Kleidung ab. Als er nur noch in Hosen dasteht, umschlingt er meinen Körper, und legt mich aufs Bett. Ich schließe die Augen und zittere. Ich höre, wie er sich seine Hose auszieht. Dann spüre ich seine feuchten Lippen und seine Zunge auf meinen Brüsten und fühle gleichzeitig seine Finger, die die Gegend zwischen meinen Beinen erkunden. Ich zittere und unterdrücke ein Schluchzen. Dann, mit einem Mal, ein Schmerz zwischen meinen Beinen, so stechend, so heftig, dass alles schwarz wird.
    Als ich aufwache, kleben getrocknete Tränen an meinen Wangen und ich weiß, dass es vorbei ist.
    -Flashback Ende-

    Jemand klopft an meine Tür und ich öffne. Ein junger Mann steht dort. Sofort setze ich ein strahlendes Lächeln auf und wiege beiläufig meine Hüften. Doch er hat keine Augen für meine Reize, oder zeigt es zumindest nicht.
    "Ich brauche Eure Dienste. Aber nicht jetzt und nicht für mich."
    Ich hebe eine Braue.
    "Ich habe eine Aufgabe für Euch.", fährt er fort. "Ein Freund von mir macht gerade schwere Zeiten durch. Vielleicht kennt Ihr ihn. Es ist Faramir aus Gondor. Ich denke, er braucht mal etwas...Entspannung."
    Ich seufze. "Wie viel könnt Ihr mir dafür geben?"
    "Genug, vertraut mir."
    Er erklärt mir seinen Plan: Ich soll als Gast bei Denethors nächstem Fest auftauchen, und Faramir um den Finger wickeln. Eine Aufgabe, die mir wahrscheinlich nur allzu leicht fallen wird.

Kommentare (1)

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Jenny (50431)
vor 150 Tagen
Oha die Geschichte ist voll spannend mach weiter