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Ein Leben voller Träume und Lügen

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1 Kapitel - 860 Wörter - Erstellt von: Esmée - Aktualisiert am: 2016-10-27 - Entwickelt am: - 242 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

(Selbst ausgedachte KURZGESCHICHTE 1 KAPITEL) Ein Mädchen das sich oft allein und sich von der Welt ausgeschlossen fühlt, hat trotzdem Träume und Hoffnungen und manchmal werden sie schneller war als man denkt aber zu welchem Preis. ( Liebe Grüße an meine Freunde Linn, Leonardo...)

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    Ein weiterer Atemzug und der süße Duft von Honigblumen durchfloss meinen Körper wieder und wieder. Es war so still und friedlich auf der Lichtung das das träumen hier unverzichtbar war. Mein Blick wandelte von den zauberhaften Blumen neben mir zu den Rosa Wolken die durch den Himmel schwebten und ich stellte mir Wesen vor die ihnen ähnlich sahen. Das war ein bisschen wie Schäfchen zählen und so dauerte es nicht lang bis ich in meinen Träumen verschwunden war.
    Dieser Schlaf war schon längst überfällig in den letzten Nächten war nie die Zeit dazu. Es gab in dieser Welt zwar nichts Böses aber Freunde die meine Hilfe in Anspruch nahmen. Erst gestern habe ich den Wassernymphen geholfen. Sie waren in großer Sorge weil ihre Königin Ovena seit ein paar Wochen furchtbare Schmerzen hatte. Doch als ich sie mit meiner Heilmagie untersuchte stellte sich heraus dass sie nur schwanger war. Als ich ihr die Diagnose beichtete waren ihre Schmerzen wie weggezaubert und meine Magie war nicht daran schuld. Besonders für so etwas stellte ich meinen Schlaf gerne an letzte Stelle und ich hoffe das Ovenas Tochter eines Tages genauso gerecht und eine gute Freundin werden würde wie sie es für mich war denn auch sie half mir oft vor allem dabei zu vergessen, zu vergessen das es das Böse gab. Nicht in Tarinos aber es gab mehr als eine Welt und eine davon war das Böse selbst und ich versuchte mir immer einzubilden dass es diese Welt nicht gab aber die Wahrheit kommt immer ans Licht... Der Gedanke daran war furchtbar und Angst machte sich in mir breit doch dann hörte ich eine sanfte tiefe Stimme die mir beruhigend zuredete und immer wieder meinen Namen sagte. Langsam öffnete ich meine Augen und ich blickte in das schönste Gesicht der Welt. Lories lachte mich sanft an. Seine seeblauen Augen schweiften abwechselnd von meinen Lippen zu meinen Augen. Dann beugte er sich vorsichtig zu mir nach unten mit seinen Händen drückte er meine Arme sanft an den Boden und legte dann seine warmen Lippen auf meine. Unser zarter Kuss wurde immer Leidenschaftlich und ich genoss diesen Moment so lang ich konnte . Doch die Realität riss mich schnell zurück in die Wirklichkeit, in die Welt die ich so sehr vergessen wollte. Das Türknallen meines Vaters holte mich zurück auf die Erde. Starr blickte ich an die Decke und ich spürte die heißen Tränen die über meine Wangen liefen. Warum konnte ich nicht immer in meinen Träumen bleiben, in Tarinos. Dort hatte ich alles Freunde, einen Geliebten und ein Leben! Was hatte ich hier schon einen Vater der mich schlug und sich nahm was er wollte, eine Mutter die weinte und Probleme ignorierte und eine Schwester die mich so abgrundtief hasste, dass sie mich am liebsten umbringen würde.Nein! Das hielt ich nicht mehr aus mein Entschluss stand fest! Schnell zerrte ich die dünne Decke die meinen kalten Körper umwarb von mir runter und schlich vorsichtig in die Küche. Zur Sicherheit sperrte ich noch die Tür hinter mir ab. Noch einmal tief durch atmen, du schaffst das.Redete ich mir stark zu. Trotzdem etwas ängstlich, griff ich in eine Schublade und zog ein spitzes Messer heraus. Behutsam lies ich meine Finger ein letztes Mal über das Messer gleiten ehe ich es an meine Brust anlegte. Ich schaltete alles um mich herum aus . Zitternd hielt ich das Messer in den Händen. Jetzt gibt es kein zurück mehr. Aaahhh! Ich stieß es mir mit aller Kraft in die Brust . Mein Blut floss als hätte es ewig auf Freiheit gewartet ich schrie vor Schmerz und lies das Messer fallen. Ich griff nach der tiefen Wunde die sich in mein Herz bohrte, jeder Rückzugsgedanke wäre jetzt zu spät. Hart taumelte ich gegen die Wand und lies mich auf den Boden fallen. Weinend schaute ich auf meinen Blut und Tränen bedeckten Körper. Ich wollte immer mit schönen Erinnerungen sterben aber jetzt wären mir Träume lieber. Langsam spürte ich wie der Schmerz immer milder wurde und das Leben mich verlies. Ich dachte noch einmal an Tarinos und alle schöne Träume die ich hatte ehe mich der Tot mit sich nahm und meine Welt für immer schwarz wurde...

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