Deine Reise zum Erebor 2

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10 Fragen - Erstellt von: Joki - Entwickelt am: - 1.466 mal aufgerufen - mit langer Auswertung

Lange Fragen und lange Auswertung, bringt also Zeit mit. Ihr seid eine junge Elbin, die von Gandalf auf ein Abenteuer eingeladenen worden ist. Ihr sollt den Zwergen helfen ihre Heimat, den Erebor, zurückzuerobern. Auf eurer Reise erwarten euch viele Gefahren, echte Freunde und die wahre Liebe. Zweiter Teil von dreien.

  • 1/10
    Nachdem Gandalf sich von uns getrennt, war ich geschockt. Hoffentlich passierte uns nichts. Um nicht untätig im Weg zu stehen, fragte ich Thorin, wie ich helfen könne. Er trug mir auf, zusammen mit Fili und Kili auf die Ponys aufzupassen. Es war ziemlich langweilig, deshalb spielten wir ein Spiel: Einer von uns sollte irgendjemand nachahmen, und die anderen versuchten die Person zu erraten. Kili imitierte gerade Dwalin, als mir auffiel das zwei Ponys fehlten. Ich machte die beiden Zwerge darauf aufmerksam. Plötzlich stand Bilbo hinter uns und hielt drei Suppenschüsseln in der Hand. Wir erklärten ihm die Situation, als ich einen Feuerschein entdeckte. Wir schlichen uns näher heran. Da saßen doch wirklich drei Steintrolle! Fili und Kili schickten Bilbo vor und ich begleitete ihn. Ich konnte den kleinen Hobbit doch nicht alleine gehen lassen.
    Langsam schlichen Bilbo und ich zu unseren Ponys. Leider waren sie in einem Gatter eingeschlossen, und dieses war mit einem dicken Seil verschlossen. Bilbo sah mich fragend an: „Hast du etwas zum Zerschneiden dabei?“ „Ich fürchte, ich habe mein Schwert beim Lager liegen gelassen.“ „Dann brauchen wir etwas anderes.“ Plötzlich entdeckte Bilbo ein Messer, das einer der Trolle trug. „Siehst du das Messer? Vielleicht kann ich es holen.“ Und schon war er losgelaufen. „Bilbo, bleib hier“, flüsterte ich noch. Mir war eingefallen, dass ich noch Dolche dabei hatte. Aber es war schon zu spät. Entsetzt sah ich zu, wie Bilbo von den drei Trollen entdeckt wurde. Ich hörte hinter mir etwas rascheln, plötzlich sprangen die Zwerge aus Gebüsch und griffen die Trolle an. Ich griff nach meinem Bogen, den ich noch auf dem Rücken trug und schoss auf die Kreaturen. Es stand ganz gut für uns, doch die Trolle hatten Bilbo gefangen. Wütend legte ich meinen Bogen auf den Boden. Die Zwerge wurden alle in Säcke gesteckt, oder über das Feuer gehängt. Ich wägte mich in Sicherheit, doch leider sah mich einer der Trolle. „Oh, seht mal! Eine Elbe.“ „Das ist keine Elbe, die ist zu klein.“ „Na, dann ist sie halt ‘ne kleine Elbe, aber eine Elbe ist sie.“ „Und eine hübsche dazu.“ Einer der drei wollte nach mir greifen, doch ich stach im mit einem meiner Dolche, die noch versteckt trug, in den Finger. Er jaulte auf. Dem nächsten Troll wich ich aus und stolperte genau vor den letzten, der drei. Er hob mich hoch und sah mich an. „Wir können sie verkaufen, oder essen. Ich hatte schon ewig kein Elben-Fleisch mehr.“ „Aber sie ist doch gerade mal ein Happen“, meckerte einer der anderen. „Das stimmt schon.“ „Wir könnten sie auch behalten, sie ist so hübsch und lustig.“ Der dritte Troll stippte mich an. „Lasst eure dreckigen Finger von ihr“, hörte ich jemanden rufen. War das Thorin? Die Trolle lachten auf und ließen mich tatsächlich los. Leider warfen sie mich durch die Luft und ich schlug unsanft auf dem Boden auf. Ich hörte Thorin fluchen, dann wurde alles schwarz.
    Etwas unsicher folgte ich dem Hobbit. Tatsächlich fanden wir unsere Ponys, doch befreien konnten wir sie nicht. „Bilbo“, flüsterte ich, „Ich habe einen Dolch dabei, vielleicht können wir das Seil damit zerschneiden.“ „Eine gute Idee.“ Sofort setze ich meinen Dolch an das Seil, aber nach einer kurzen Zeit tat sich nichts. Vorsichtig fuhr ich mit dem Finger über die Klinge. „Verdammt, stumpf“, schimpfte ich. „Kein Problem, ich habe schon eine neue Idee.“ Leise erklärte Bilbo seinen Plan. „Sei bloß vorsichtig!“ flüsterte ich ihm hinterher. Ich war sehr nervös, der Plan konnte nur schief gehen. Und tatsächlich, Bilbo wurde entdeckt. Unsicher trat ich aus meinem Versteck. Was sollte ich jetzt tun? Noch bevor ich etwas sagen konnte, sprangen die Zwerge aus dem Gebüsch und griffen die Trolle an. Ich zog einen weiteren Dolch, um mich zu verteidigen. Einer der drei stolperte in meine Richtung. Plötzlich zog mich Bofur zur Seite und rettetet mich so vor der riesigen Kreatur. Ich lächelte ihm dankbar zu. Erschrocken sah ich zu, wie die Trolle Bilbo fingen und ihn bedrohten. Wir sollten die Waffen weglegen. Ängstlich stand ich neben den Zwergen, während die Trolle uns in Säcke steckten. Als sie bei mir angekommen waren, sahen mich alle drei verdutzt an. „Das ist aber kein Zwerg“, bemerkte einer von ihnen. „Nein, ich glaube sie ist eine Elbe.“ „Ja, das könnte sein.“ Die Trolle kamen noch etwas näher. „Lasst sie in Ruhe“, rief plötzlich Bilbo. Die Trolle drehten sich um, dabei traf mich mit seinem Arm. Aus dem Gleichgewicht gebracht, fiel ich mit dem Kopf gegen einen Baum. Es wurde alles schwarz.
    Ich verwandelte mich in ein Eichhörnchen und setze mich auf Bilbos Schulter. „Du bist wirklich eine gute Unterstützung“, bemerkte dieser sarkastisch. Empört schlug ich ihn mit meinem Schwanz. „Ist ja gut, beruhig dich.“ Wir fanden die Ponys kurz darauf, doch wir hatten keine Klinge um sie zu befreien. „Hast du eine Idee, was wir jetzt machen können?“ fragte mich Bilbo. Ich kletterte von seiner Schulter. Auf dem Boden angekommen, verwandelte ich mich zurück. Bilbo sah gerade zu den Trollen. „Ich habe eine Idee, warte hier“, flüsterte er mir zu. Erstaunt sah ich dem Hobbit hinterher, wie er vorsichtig auf die Trolle zu schlich. Ah, die Trolle hatten ein Messer dabei. Eigentlich war die Idee nicht schlecht, doch Bilbo wurde von einem der Trolle mit einem Taschentuch verwechselt und entdeckt. Ich trat aus dem Schatten auf die drei Kreaturen zu. „Lasst ihn sofort los!“ rief ich. „Wer is‘ denn das?“ fragte einer der drei verdutzt. „Das ist ein Mädchen.“ „Und eine Elbe.“ Während die Trolle diskutierten, was ich denn sei, überlegte ich, wie ich Bilbo befreien konnte. Plötzlich raschelte es im Gebüsch neben mir und die Zwerge sprangen hervor. Sofort verwandelte ich mich in einen Wolf, da ich meine Waffen vergessen hatte und griff die drei Trolle an. Wir hätten gewonnen, wenn Bilbo sich nicht schon wieder fangen hat lassen. „Lasst eure Waffen, und pfeift euer Hündchen zurück“, rief einer der Trolle. Knurrend verwandelte ich mich zurück, die Trolle sahen mich mit großen Augen an. Während zwei von ihnen die Zwerge in Säcke packten, oder über das Feuer hingen, kam der dritte auf mich zu. Panisch sah ich mich nach einer Fluchtmöglichkeit um. Es gab keine, dafür entdeckte Fili. Er hing über dem Feuer und sah zu mir. Ich musste die Zwerge irgendwie retten. Die Trolle konzentrierten sich jetzt auf mich. „Erst war sie ein Mensch, dann ein Wolf und jetzt ist wieder ein Mensch. Ich verstehe das nicht“, sagte einer der Trolle. „Ich bin ein Gestaltenwechsler“, antwortete ich ihm. Er sah mich an und hob mich hoch. „Hey! Lass mich los!“ rief ich empört. „Wir können sie verkaufen“, schlug der zweite Troll vor. „Wenn ihr etwas tut, bekommt ihr es mit mir zu tun.“ Ich drehte den Kopf. Fili sah wütend und ängstlich zugleich aus. Der Troll zuckte erschrocken zusammen und ließ mich los. Ich fiel und landete mit dem Kopf auf einem Stein. Ich sah noch Filis panisches Gesicht und wurde ohnmächtig.
    Ich zog Bilbo hinter mir zu den Pferden. Als ich das Seil sah, seufzte ich auf. „Bilbo, hast du ein Messer dabei?“ fragte ich den Hobbit. „Nein, habe ich nicht.“ „Na toll, wir brauchen irgendwas scharfes, um das Seil zu zerschneiden.“ Er sah das Messer der Trolle und lief los. Er soll bloß aufpassen, sonst wird er noch entdeckt. Als hätte ich es geahnt… Natürlich wurde er gefunden. Ich trat aus meinem Versteck. „Lasst ihn sofort los, oder ihr bekommt es mit mir zu tun“, rief ich laut. Die drei Trolle sahen mich erst erstaunt, dann begannen sie zu lachen. „Eine Elbe, die gegen uns kämpfen will. Wie niedlich.“ Sie kamen auf mich zu. Genau in diesem Moment sprangen die Zwerge aus dem Gebüsch und der Kampf startete. Ich drehte mich mit dem Rücken zu dem großen Feuer und fing meine Axt, die Balin mir zu warf. Ich wich einem Trollbein aus und prallte gegen ein zweites. Ich wollte einen Schritt zurück machen, doch stolperte über einen Stein und fiel rückwärts in das Feuer. Ich schrie auf. Die Flammen loderten um mich und aus Angst schloss ich die Augen. Nur um sie gleich darauf wieder auf zerreißen. Ich spürte keine Hitze und keinen Schmerz. Eigentlich müsste ich gerade verbrennen. Etwas zögerlich erhob ich mich und sah, dass alle Zwerge in Säcke verpackt dalagen. Ich sah zu Balin, der mir zulächelte. Ich wollte zu ihnen laufen, doch meine Beine gaben nach und mir wurde schwarz vor Augen.

Kommentare Seite 1 von 1
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Joki ( von: Joki )
Abgeschickt vor 21 Stunden
Vielen Dank :) Der dritte Teil ist heute raus gekommen
Osagiel ( von: Osagiel )
Abgeschickt vor 14 Tagen
100% Norin, die Feuer "königin". Tolle Story! Freu mich auf teil 3