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Der Dämon und der Mensch

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2 Kapitel - 2.493 Wörter - Erstellt von: Fartingmuffin - Aktualisiert am: 2016-10-18 - Entwickelt am: - 915 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 6 Personen gefällt es

Rika Kyokoto, ein Mädchen mit hellblauen Augen. An und für sich ganz normal oder? Aber hinter Rikas Augen steckt eine Geschichte die viel mehr bedeutet als sie glaubt. Dazu kommt noch dieser Dämon namens Sesshomaru....

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Es ist 8 Uhr morgens. Der Wecker gibt die üblichen, nervigen Töne von sich, die meine Ohren zum Bluten bringen. Genervt hebe ich eines meiner Augenl
Es ist 8 Uhr morgens. Der Wecker gibt die üblichen, nervigen Töne von sich, die meine Ohren zum Bluten bringen. Genervt hebe ich eines meiner Augenlinder an um zu sehen wo sich der Störenfried genau befindet. Mit einem gequälten Ausdruck konnte ich den Knopf des Weckers ausfindig machen und ihn erfolgreich betätigen.

8:30 Uhr. «VERDAMMT, ICH BIN WIEDER EINGESCHLAFEN!»

Mit einem Ruck erhebt sich das junge Mädchen wie durch ein Wunder und wühlt mit zerzausten Haaren in ihrem Kleiderschrank. Der Name des Mädchens lautet Rika Kyokoto. Ihre pechschwarzen Haare reichen ihr bis zur Hüfte, ihre hellblauen Augen durchsuchen die Ecken des überfüllten Kleiderschranks.
Die etwas chaotische Rika bemerkt jedoch nicht, dass ihre Schultasche direkt neben ihrem Schreibtisch liegt. Nach guten 5 Minuten gibt sie bereits die Hoffnung auf, als die 18-jährige über ein herumliegendes T-Shirt stolpert und genau vor ihrer Schultasche landet. Etwas erleichtert greift sie danach und rekelt sich mühevoll auf. Danach stürmt sie in die Küche und packt sich ihre Lunchbox, nimmt sich ein belegtes Brötchen aus dem Kühlschrank und springt auf ihr Fahrrad. Vor ihrem Schulgebäude, schmeisst sie ihr Fahrrad in die nächstbeste Ecke, stopft sich ihr Brötchen in den Rachen und legt einen beachtlichen Sprint hin, bis sie an der Tür ihres Klassenzimmers steht. Gerade als es klingelte, steht sie gerade noch so mit beiden Füssen in der Türschwelle.
«Puhh, Glück gehabt!»
Leicht verwirrt blickt sie sich nach ihrem Sitzplatz um.
«Hey, Rika, alles in Ordnung?»
Mit einem verschlafenen Blick dreht sich die Schülerin nach der Stimme um und starrt in das Gesicht ihrer besten Freundin Kagome.
«Ah, guten Morgen Kagome. Tut mir leid ich habe dich gar nicht bemerkt, ich bin immer noch total verschlafen», kratzt sie sich verlegen am Hinterkopf.
«Sag mir, dass du bis spätabends gelernt hast und du deswegen so müde bist?»
«Das würde ich gerne behaupten, aber ich habe meine Lieblingsserie geschaut und bin dann schliesslich eingenickt…»
«Aber Rika du weisst doch, dass du gute Noten brauchst und lernen musst, damit du durch die Abschlussprüfungen kommst!»
«Nicht dein ernst oder? Welcher Teenager lernt bereits schon ein Jahr vor den Prüfungen?»
«Na dann bist du selbst schuld!», gekrängt verschränkt sie ihre Arme und blickt nach vorne.
«Ich hab es doch nicht so gemeint… Ich weiss, dass du dich um mich sorgst. Weisst du, um ehrlich zu sein verstehe ich in letzter Zeit nur Bahnhof… Ich kann mich einfach nicht konzentrieren…»
«So? Warum hast mir das nicht schon früher gesagt, dann hätten wir lernen können!»
«Du hast ja nie Zeit, entweder bist du krank und man darf dich nicht besuchen kommen oder bist sonst wo.»
«Naja, da hast du nicht ganz Unrecht», stammelt sie nervös vor sich hin.
Warum ist sie denn auf einmal so nervös, wenn ich das Thema «Abwesenheit» anspreche? Misstrauisch linse ich sie von der Seite an.
«Rika, Kagome, RUEH! Der Unterricht hat angefangen, sonst könnt ihr euch auf dem Flur unterhalten!»
Diese alte Krähe sollte sich mal einen ordentlichen Lebenssinn zulegen, als uns Schüler zu schikanieren.
Wenig eingeschüchtert von ihrer Warnung, schlage ich das Buch auf der nächstbesten Seite auf und versuche so interessiert wie möglich zu wirken. Irgendwie schien mir die trostlose, graue Wand interessanter zu sein als das gesamte Buch.



Nach der langweiligen Stunde packt Rika gerade ihre Sachen zusammen, als Kagome auf sie zukommt.
«Rika? Hast du heute Abend Zeit? Ich dachte als Wiedergutmachung, kann ich versuchen dir beim Lernen zu helfen.»
«Ja gut, kann nicht schaden mal zu lernen, danke dir Kagome», lächle ich sie an.
Als wir kurz vor Kagomes Anwesen von unseren Fahrrändern abstiegen, murmelte ich leicht verunsichert: «Du Kagome?»
«Ja?»
«Meinst du nicht ich gehe deiner Familie langsam auf die Nerven, wenn ich fast jeden Tag bei euch bin?»
«Was redest du denn da! Wie lange kennst du denn schon meine Familie! Du solltest doch langsam wissen, dass du wie eine Tochter für meine Mutter bist!»
Diese Worte taten mir wirklich gut. Es ist schön zu wissen, dass es Menschen gibt die mir das Gefühl geben geliebt zu werden. Vor allem wenn ich mein ganzes Leben im Waisenhaus verbringen durfte. ‘Familie’, dieses Wort ist ein fremdes Wort für mich. Jedoch wenn ich bei Kagome bin, bekomme ich einen Einblick wie eine glückliche Familie aussehen könnte.
Wenn ich irgendwann mal Kinder haben werde, sollen sie mit Liebe und Glück überhäuft werden. Ich hoffe mein zukünftiger Ehemann, wird mir ein Gefühl von Geborgenheit geben….
«Rika..?»
«Hm? Ach soo ja, danke dir Kagome. Du und deine Familie wart immer für mich da, ich bin euch so dankbar!»
Mit einem leichten Lächeln marschierten wir zur Eingangstür von Kagomes Haus.




«Rika, willkommen! Komm doch herein.»
Kagomes Mutter schloss mich liebevoll in die Arme und schenkte mir ein warmes lächeln.
Ich wünschte jemand würde mir dieses Gefühl jeden Tag schenken…
Nach dem leckeren Abendessen, räumten wir ab ehe wir uns in den Garten setzten um zu lernen.
«Fangen wir mit Mathe an.»
Kagome versuchte so gut es ging mir die wichtigsten Regeln zu erklären. Doch es muss wohl nicht gerade einfach sein, jemanden etwas beizubringen, dem es weniger als nichts interessiert.
«Schau, das hier ergibt 37, auch wenn man es nicht auf den ersten Blick sieht.»
«Wow, du bist echt schlau Kagome darauf wäre ich nie gekommen…»
«Ach sei nicht so hart zu dir, für mich ist auch nicht immer alles logisch, deshalb sollte man sich mit dem Thema auseinandersetzen, bis es einem klar wird.»
In diesem Moment hörte ich ein seltsames Geräusch. Es kommt aus dem komischen Häuschen in dem der alte Brunnen steht.
«Ähm, Kagome, was ist das für ein seltsames Geräusch?»
«Wie? Ich habe nichts gehört…», antwortet sie mir genau so überrascht mit einem leicht zuckenden Gesicht.
Das Geräusch wurde immer lauter. Aus der Dunkelheit kam ein Wesen hervor, welches ein rotes Gewand trug und seine schneeweissen Haare reichten fast bis zum Boden. Mehr brauchte ich auch nicht um auszuflippen. Wie vom Blitz getroffen sprang ich auf und schleuderte mein Mathebuch an den Kopf des Geschöpfes.
«AHHHH EIN GEIST, LOS LAUF KAGOME!», schrie ich während ich mir Kagomes rechtes Handgelenk packte.
«Hey, bist du vollkommen bescheuert! Was fällt dir ein mich mit diesem komischen Ding zu bewerfen! Kagome, los komm wir müssen gehen, ich habe schon lange genug gewartet!», sagt er und packte sich ihr linkes Handgelenk.
«Seit wann können Geister sprechen! LASS KAGOME LOS, DU GESPENST!»
«Aua, ihr tut mir weh! Inuyasha, ich habe dir doch gesagt, dass ich in ein paar Tagen zurück bin, Sitz!»
Urplötzlich fiel der komische Kerl mit dem Gesicht nach unten, zu Boden.
«Kagome ist das dein Freund…? Hast du mir da etwas verschwiegen?»
«Wir sind nicht zusammen!», kam es von beiden gleichzeitig.
Kagome seufzte leicht auf und guckte zu mir.
«Ich schätze ich kann es wohl nicht länger vor dir geheim halten… Das ist Inuyasha, er ist ein Halbdämon. Er kommt von einer anderen Welt, die man durch den alten Brunnen erreichen kann. Ich wurde einst von einem Dämon hineingezogen, weil ich einen Juwel in mir trug, der Dämonen stärker machen kann. In ihrer Welt bin ich die Wiedergeburt einer Miko.»
Ich schaute sie beide abwechselnd an. Ich konnte diese Geschichte einfach nicht glauben. Das könnte keiner wenn er sie hören würde. Aber wenn es aus Kagomes Mund kommt, glaube ich ihr natürlich. Der Kleidungsstil dieses sonderbaren Mannes spricht für sich…
«Warum hast du mir nie etwas davon erzählt?»
«Ich wollte nicht, dass du dich um mich Sorgen machst, zudem wollte ich dich nicht überfordern und ich dachte, du würdest mir sowieso nicht glauben.»
«Ich bin doch deine beste Freundin, natürlich glaube ich dir!»
«Tut mir leid…»
«Ich schätze mal damit sind wir quitt», lachte ich entspannt.





«Kagome dir schon bewusst das ich nicht Ruhe geben werde, bis ich diese Welt mit eigenen Augen gesehen habe oder?»
«Ja, das war mir klar»
«Ich glaube wir müssen das mit dem Lernen wohl oder übel verschieben, wie schade.»
Ich grinste triumphierend und erhob mich. Ich lief dem Brunnen entgegen und hielt vor der Öffnung an. Schweigend guckte ich in die dunkle Tiefe des Brunnens.
«Was! Warum muss die jetzt auch noch mitkommen?»
«Inuyasha sei nicht so unhöflich! Sie bleibt nur ein paar Tage, damit ich ihr alles zeigen kann!»
Denkste Kagome. Wenn es mir dort gefällt, werde ich länger bleiben als dir lieb ist. Ich musste dabei leicht grinsen.
Kagome griff behutsam nach meiner Hand und gemeinsam stiegen wir in den Brunnen herab.
«Keine Angst Rika!»
Wir wurden in ein helles Licht gezogen und ehe ich mich versah, landeten wir auf hartem, mit Moos bewachsenem Boden. Ich schaute mich um und bemerkte Kagome, die direkt neben mir lag. Ich wandte meinen Blick nach oben, zur Öffnung des Brunnens. Schweigend stand ich auf und versuchte an den Wänden herauf zu klettern, was mir dann auch gelang.
Kagome und Inuyasha folgten mir leise. Es war Tag. Ein wundervoller Platz. Um den Brunnen erstreckte sich eine weite Wiese, während die Sonne hell auf unsere Köpfe herabstrahlte.
Ich schaute zu Kagome und sie lächelte. Ihr muss wohl aufgefallen sein, dass es mir hier total gut gefällt.
Mein Blick wanderte zu Inuyasha.
Momentmal… sind das etwa Hundeohren! Die habe ich vorhin gar nicht bemerkt! Misstrauisch trat ich einen Schritt auf Inuyasha zu. «Was starrst du mich so an?», motzt er.
Ohne ein weiteres Wort griff ich nach seinen Ohren und zog daran.
«Auu, hör auf damit das zieht, bescheuerter Mensch!»
«Hast du mich gerade bescheuert genannt!» Ich ergriff seinen rechten Arm und schleuderte ihn zu Boden, sodass er direkt unter mir war. Nun blickte auch er mich genauer an.
«Hellblaue Augen…? Kann das sein…?»
«Was redest du da, für wirres Zeugs?»
«Ist dein Name zufälligerweise Kyokoto?»
«Ja… Woher kennst du meinen Nachnamen?»
«Die Kyokotos sind berühmt für ihre blauen Augen. Sie besitzen erstaunliche Kräfte.»
«Kräfte? Du musst mich wohl verwechseln. Seh ich etwa aus wie ein Dämon? Du bist wohl nicht der hellste oder irre ich mich da?»
Er schubste mich unsanft zu Boden. «Halt die Klappe! Die Kyokotos sind wie du normale Menschen. Wie auch immer du gehst mir jetzt schon gehörig auf den Zeiger!»
«Inuyasha, sei nicht so unhöflich!»
«Mpf», arrogant drehte er seinen Kopf weg und sprang auf einen Baum.
«Sitz!»
Mit einem lauten Schrei landete er wieder zu Boden. Gesicht voran versteht sich.
Kräfte? Was redet der bloss für wirres Zeug, dieser trottelige Hund sollte sich mal seine Augen auswaschen, bevor er mich mit einer anderen Person verwechselt!

Wir erreichten ein kleines aber schönes Dorf. Doch es blieb keine Zeit die alte japanische Baukunst zu bewundern. Prompt schwand meine Sicht, als sämtliche Bewohner auf uns zukamen und mit ihren Köpfen die Sicht versperrten. «Kagome-sama, da bist du ja!», kam es von allen Seiten.
«Hallo, alle zusammen! Tut mir leid, dass ich so lange weg war.»
«Inuyasha hat dich also wiedermal hierher verschleppt. Ich wollte ihn zurückhalten, aber er muss ja immer seinen Stur Schädel durchsetzen», kam es von einer alten Dame.
«Ah, Kaede! Ich möchte dir meine beste Freundin vorstellen. Ihr Name ist Rika Kyokoto.»
Als Kagome mich vorstellte, lagen alle Blicke auf mir. Die Drofbewohner, sowie die alte Dame musterten mich von oben bis unten.
«Sind das etwa hellblaue Augen…? Und dieser Name… Kyokoto…nein, das kann nicht sein!»
Ich verstand gar nichts. Ja, es ist zwar ungewöhnlich für eine Japanerin hellblaue Augen zu haben, aber man muss doch nicht so ein Theater veranstalten. Und was hat bitte mein Name wieder damit zu tun?
Doch, das war nicht alles. Nun gingen alle Dorfbewohner in die Knie und verbeugten sich vor mir.
«Was macht ihr da…?», überrascht ging ich einige Schritte zurück.
«Ihr seid die Tochter von Kazuo Kyokoto, dem Herrscher der südlichen Gebiete. Er rettete vor vielen Jahren unser Dorf.»
«Sorry, aber das ist unmöglich, ich habe meine Eltern nie kennengelernt, ausserdem kenne diesen Namen nicht.»
«Unmöglich, diese hellblauen Augen haben nur die Nachkommen der Kyokoto Familie.»
«Das kann gar nicht möglich sein, ich komme schließlich nicht von dieser Welt. Seit ich ein Baby war, lebte ich in einem Waisenhaus», versuchte ich ihr zu erklären.
«Seltsam…», murmelte Kaede.
Peinliche Stille legte sich über die Menschenmenge, bis Kagome das Wort ergriff.
«Rika, komm wir gehen Holz sammeln. Mach dir nicht so viele Gedanken darüber. Vielleicht waren das deine Ahnen und du hast die hellblauen Augen vererbt bekommen.»
«Ja das kann gut sein…»
«Sie wird uns nur behindern, kann sie nicht einfach im Dorf bleiben?», fragte Inuyasha.
«Wie war das! Suchst du Streit Hundegesicht?»
«Klappe Grossmaul!»
So gingen wir in den Wald um Holz für unser Feuer zu suchen, doch in diesem Moment wusste ich nicht, dass ich eine Schicksalshafte Begegnung machen würde und das der Name Kyokoto in meinem Leben eine grosse Rolle spielt…
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Der Dämon und der Mensch
Der Dämon und der Mensch
Rika Kyokoto, ein Mädchen mit hellblauen Augen. An und für sich ganz normal oder? Aber hinter Rikas Augen steckt eine Geschichte die viel mehr bedeutet als sie glaubt. Dazu kommt noch dieser Dämon namens Sesshomaru....
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2016-10-16
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Fantasy Magie

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Angel of light and darkness ( von: Angel of light and darkness)
vor 186 Tagen
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