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Hass, Liebe oder Freundschaft

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1 Kapitel - 4.542 Wörter - Erstellt von: Ki_123 - Aktualisiert am: 2016-10-14 - Entwickelt am: - 939 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hasst er dich? Hasst du ihn?
Liebt er dich? Liebst du ihn?
Oder seid ihr am Ende doch nur befreundet?

    1
    „Hilfe! Bitte!“ schrie ich, doch es war als könnte mich niemand hören und wieder war ich unter der Wasseroberfläche. Meine Gliedmaßen sind durch das bitter kalte Wasser gelähmt, ich kann mich kaum bewegen, trotzdem kämpfe ich mich erneut an die Oberfläche. Ich huste das geschluckte Wasser aus und schreie erneut.
    „Bitte, ich kann nicht...schwimmen!“ mein Schrei klingt heiser und ist kaum zu hören, ich starre erneut in den Himmel und versuche das Eis um mich herum zu packen und mich drauf zu ziehen, doch ich sinke wieder in Richtung Grund. Ich fühle mich wie ein Stein, liege auf dem Grund des tiefen Sees, ausgerechnet heute hatte ich den Zauberstab am Tisch liegen lassen, wo ich ihn doch eigentlich immer wenn ich in Malfoy Manor bin überall mit hin schleppe. Ich kann meine Luft nicht mehr länger anhalten also lasse ich es zu, ich versuche nach Luft zu schnappen doch alles was passiert ist das sich meine Lungen mit Wasser füllen, ich würde eh sterben, also will ich es lieber beschleunigen als mich weiter zu quälen, hier auf dem Grund eines Sees würde mich sowieso keiner finden, dieser Idiot. Meine Augen schließen sich allmählich und die letzte Stunde erscheint erneut vor meinem geistigem Auge, ich hätte sicher bessere Erinnerungen und schönere Stunden als diese gehabt aber na ja:

    ~Vor ca. einer Stunde~

    Schon wieder saß ich hier und starrte genervt in die Sturmgrauen Augen mir gegenüber, der Geruch des Weinachtbraten stach mir in die Nase und das Glas mit frischem Rotwein würde ich am liebsten umwerfen und das unechte Lächeln ablegen. Schon spüre ich einen Tritt am Knöchel, schmerzvoll zog er sich mein Bein hinauf. Ich drehe meinen Kopf leicht nach rechts und stieß mit dem strengem und warnendem Blick meines Vaters zusammen, der wie immer erfasst hatte was ich am liebsten getan hätte. Ich wende meinen Blick wieder ab und starre auf meinen leeren Teller, die anderen hatten schon längst angefangen zu essen aber ich hatte einfach keinen Hunger.
    „Alles in Ordnung Liebes?“ sprach mich die schrille Stimme meiner Stiefmutter vom anderem Ende des Tisches an. Ich antwortete nicht sondern nicke nur zur Bestätigung, ich wollte hier nicht reden, keinen Ton verlieren. Ich wollte einfach wieder nach Hause in mein Bett und dort die restlichen Ferien verbringen.
    „Bist du sicher? Du solltest etwas essen!''
    „Keinen Hunger, Danke Mutter...“ brummte ich.
    „Katerina, iss bitte etwas, das ist unhöflich.“ sagte mein Vater und sah mich vorwurfsvoll an. Selbst er hat etwas gegessen und ich weiß wie ungern auch Vater hier her wollte, warum musste Mutter auch so gut mit Lucius und Nazissa auskommen? Dachte ich mir. Wie als hätte Malfoy Junior meine Gedanken gelesen sah er mich an und flüsterte: „Glaub mir, ich hab darauf ebenso wenig Lust wie du, aber ich spiele meiner Mutter zur liebe mit, also würdest du jetzt bitte etwas essen, sonst...“
    „...sonst was Malfoy?“ zischte ich so leise es ging aber so provozierend und herausfordernd wie möglich zu ihm rüber und trank einen Schluck von dem Wein der vor mir stand.
    „Das wirst du dann erfahren!“ knurrte er.
    Ausnahmsweise war ich froh am Ende der langen Tafel zu sitzen so konnte niemand mitbekommen wir Draco und ich schon wieder streiten.
    Ich streckte ihm die Zunge raus verschränkte die Arme vor der Brust und wartete was jetzt passieren würde, doch es geschah nichts ich blieb so sitzen und er starrte mich erzürnt an was ich ziemlich belustigend fand.
    Meine Stiefschwester saß neben ihm und war hin und her gerissen, bis jetzt hatte ich sie vollkommen ignoriert weil auch sie daran Schuld war das ich jetzt gegenüber von Blondie sitzen musste. Hätte sie sich nicht nh anderen Typen suchen können, nein da musste es Draco Lucius Malfoy sein. Gar nicht so viel später kamen auch schon die Hauselfen und räumten ab, gerade als ich meinen Zauberstab nehmen wollte zog mich jemand von meinem Platz an meiner Hand hoch.
    „Ey! Lass mich!“ fauchte ich und will mein Handgelenk aus dem Klammergriff von Malfoy befreien doch er zog mich weiter.
    „Was wird das!“ fragte ich bissig.
    „Deine Schwester war so nett mir zu verraten was deine Schwächen sind.“ antwortete er schlicht.
    „Pansy ist meine Stiefschwester, nicht meine richtige... sie kennt meine Schwächen und Ängste nicht, also Haha Malfoy!“ knurre ich.
    Leider kennen Pansy und ich uns wirklich auswendig und natürlich hat sie diesem aufgeblasenem Schnösel erzählt was meine Schwächen sind.
    Draco schleift mich weiter mit sich und ich spüre wie die Kälte an mir nagt, er geht dennoch weiter. Ich lasse mir nicht anmerken wie kalt mir eigentlich ist und beobachte die Rauchschwaden die beim ausatmen entstehen. Wir laufen durch den Garten von Malfoy Manor, der Schnee glitzerte etwas im Mondlicht und die Pfauen hatten sich ein warmes Plätzchen zum übernachten gesucht.
    Irgendwann, ich kann nicht genau sagen wann, blieben wir stehen. Ich konnte das Eis vor mir erkennen, wir waren beim See.
    „Was hast du vor?“ fragte ich mit leiser Stimme, das Klappern meiner Zähne war nicht zu überhören. Das königsblaue Kleid was mir bis zu den Knien ging, wehte leicht im kalten Nachtwind.
    „Das wirst du gleich erfahren.“ antwortete Draco mir tonlos und stieg aufs Eis. Es war hart und man konnte darauf vermutlich Schlittschuh laufen, aber ich bezweifle das Malfoy vor hat das mit mir zu tun. Ich war ja das kleine unwürdige schlammblütige Gryffindor Mädchen. Ich war halt ich, ich wurde von Malfoy schon immer verachtet, aber das war mir egal gewesen. Seine Eltern glauben immer noch ich sei wenigstens Halbblütig und mein Vater sei ein Zauberer, unglaublich das Draco das noch nicht auffliegen lassen hat, wo er mich doch so sehr hasst.
    Ich wende mich zum gehen, doch werde erneut von ihm festgehalten und aufs Eis gezogen, ich rutsche aus und lande unsanft auf dem Eis.
    „Steh auf Parkinson!“ befahl mir Malfoy und eh ich protestieren konnte zog er mich auch schon hoch. Er holte seinen Zauberstab hervor und richtete ihn aufs Eis.
    „Diffindo!“ murmelt er und zieht dabei einen Kreis.
    Das Eis löst sich und sinkt ab, langsam steigt Panik in mir auf und ich weiß nicht was ich tun soll. Draco nimmt mich am Arm und zieht mich zu dem Wasserloch, ich bin wie gelähmt und starre in das schwarze Wasser.
    „Das sonst...“ flüsterte er und stieß mich ins Wasser.

    ~Wieder im hier und jetzt~

    Meine Lungen sind nun fast vollends mit Wasser gefüllt aber ich versuche meine Augen offen zu lassen, auch wenn ich nur die Schwärze und den Mond der durch das Loch im Eis scheint erkennen kann, plötzlich bilden sich Millionen von kleinen Luftblasen wie bei mir wo ich hinein gestoßen wurde...Moment mal, nein das kann nicht sein, denke ich, doch plötzlich greift mich jemand und schwimmt mit mir nach oben, dann wird alles schwarz.
    Ich wache langsam wieder auf, aber ich spüre ist keine Kälte sondern die Wärme die auf meiner Haut brennt. Ich musste wieder in Malfoy Manor sein, dachte ich und schlug vorsichtig die Augen auf und blinzelte, noch ist alles unscharf aber kurz darauf erkenne ich mein Zimmer, ich bin zu Hause. Langsam richte ich mich auf und sehe mich um, es war wirklich mein Zimmer, draußen war es schon wieder hell das heißt ich hatte die Nacht durchgeschlafen. Ich stehe auf und schnappe mir schnell einen schlichten grauen Hoodie und eine schwarze Leggins. Dann lief ich runter. Meine Familie war schon am frühstücken als ich in die Küche trat, alle musterten mich besorgt, aber ich versicherte ihnen das es mir gut geht, also setze ich mich und beginne zu essen.
    Dennoch würde ich meine Stiefschwester zu gerne umbringen, denn im Grunde ist Pansy daran Schuld das Draco mich fast ertränkt hätte.
    Was Draco ihnen wohl erzählt hat, was passiert ist? Sicher nicht die Wahrheit, wäre ja auch ein Wunder.
    Nur noch 3 Tage, dann sitze ich wieder im Hogwarts Express und bin wieder bei meinen Freunden, kann Malfoy aus dem Weg gehen und muss nichts mehr mit ihm zu tun haben, auch wenn ich die ganze Zeit von ihm, Pansy, Crabbe, Goyle und den ganzen anderen Idioten überprüft werde, dämliches Inquisitionskommando, dumme alte Kröte.
    Die nächsten 3 Tage verbrachte ich in meinem Zimmer, allein. Meine Eule war Briefe austragen oder Mäuse fangen, na ja immerhin hatte ich genug Zeit die richtigen Sachen einzupacken und nicht wieder die Hälfte zu Hause liegen zu lassen. Bei dem Gedanken muss ich grinsen, in der Ersten Klasse hatte ich vor lauter Aufregung das meiste zu Hause liegen lassen. Ich musste mir ein Halbes Jahr lang mit Ginny eine Haarbürste und alle Bücher teilen bis ich endlich von zu Hause meine eigenen holen konnte.
    Kurz vor der Abreise überprüfte ich ob ich wirklich alles hatte, dann stieg ich ins Auto und fuhr mit meiner Familie nach Kings Cross, dort angekommen stellte ich alles auf den Wagen und lief schon los, ohne auf irgendjemanden zu warten. Die Wand war genau vor mir als ich etwas hörte, Etwas was mir sehr bekannt vor kam. Blitzschnell drehte ich mich um und sah von weitem Molly die ihre Kinder wieder zur Beeilung zwang, mein Blick überflog die Weasleys und blieb an einem rothaarigem Mädchen hängen.
    „Ginny!“ schrie ich über den ganzen Bahnhof.
    Ginny's verschlafener Blick sah augenblicklich wacher aus, sie schien nach mir zu suchen.
    Als sie mich entdeckte rief sie erfreut zurück: „Katerina!“
    „Nenn mich nicht so!“ grinste ich.
    Sie zuckte mit den Schultern: „Wie du willst...wo ist deine Familie?“
    Sie war bei mir angekommen und wir gingen etwas bei Seite damit die anderen noch durch die Mauer kommen.
    „Kommen noch, glaube ich.“ sagte ich Schulterzuckend.
    Sie nickt nur kurz sah dann zur Mauer, ich folgte ihrem Blick und sah Harry.
    „Was ist da jetzt eigentlich, also zwischen euch?“ fragte ich neugierig.
    Ginny seufzt kurz: „Da ist gar nichts.“
    „Okay, wollen wir?“
    Sie nickt und zusammen gehen wir durch die Mauer, der Bahnhof ist mal wieder überfüllt und ich gehe geradezu zum Gryffindor Abteil, während Ginny sich noch von ihrer Mutter verabschiedet und fast zerdrückt wird.
    Sollte ich mich auch verabschieden? Überlegte ich, aber da war es schon zu spät denn der Zug hatte sich in Bewegung gesetzt, also winke ich nur in der Hoffnung das mein Vater oder meine Stiefmutter es sehen.
    Wenig später gesellt sich Ginny zu mir ins Abteil.
    „Wie waren deine Ferien?“ frage ich.
    „Wie man es nimmt“ antwortet sie schlicht: „und deine?“
    „Schrecklich...ich hätte lieber bei der Kröte bleiben sollen“
    Ginny sieht mich verwundert an.
    „So schlimm können sie doch nicht gewesen sein.“
    „Ich musste mal wieder zu Malfoy“ sagte ich.
    „Das ist schon kritisch, aber besser als bei Umbrige.“ Ginny sah mich vorwurfsvoll an.
    „Na ja, die hätte mich aber sicher nicht versucht zu ertränken.“
    Sie starrte mich verwirrt und fragend an, aber auch geschockt, also erzählte ich ihr was passiert ist. Es herrscht eine erdrückende Stille zwischen uns.
    „Du musst ihn auch immer provozieren.“ grinst Ginny nach einer Weile und ich muss anfangen zu lachen.
    „Hat er es denn anders verdient?“ sie schüttelt den Kopf und wir grinsen und an.
    Wir lachten, erzählten und aßen zusammen, wie immer.
    Nach einigen Stunden Zug fahren hielt der Hogwarts Express an, draußen war es schon dunkel, wir stiegen aus und Luna setzte sich zu uns in die Kutsche, sie redete über Nageln, Gnome und alles andere was im Klitterer steht.
    In Hogwarts müssen wir uns zuerst in die Große Halle setzen Dumbledore hält eine seiner ermutigen Reden, wir dürfen essen und dann gehen.
    „Weißt du wann das nächste Treffen der DA ist?“ fragte ich Ginny.
    Hermine läuft an uns vorbei: „Gleich morgen, redet nicht so laut darüber!“
    Ich verdrehe die Augen, bedanke mich aber dennoch.
    Ginny und ich gehen hoch zum Gryffindorgemeinschaftsraum.
    „Mimbulus Mimbeltonia“ sage ich zu der Fetten Dame und sie schwingt auf. Ich gehe mit meiner Besten Freundin in den Raum und lasse mich auf den Sessel fallen, sie setzt sich mir gegenüber und wir beginnen wieder über alles mögliche zu reden, uns über Malfoy und seine Gang lustig zu machen und die Erstklässler zu beobachten wie sie die Scherzartikel von Fred und George ausprobieren.
    Kurze Zeit später gehen wir dann doch ins Bett, die Nacht verläuft ruhig, keine gruseligen Geräusche, keine Albträume. Alles normal.
    Zu normal! Ich hab verschlafen teilte Ginny mir mit während sie schon fast fertig war und ich immer noch in meinem Bett liege.
    „Warum weckst du mich nicht!“ sagte ich entsetzt und sprang auf.
    „Hab ich!“ lachte Ginny: „aber du schläfst so fest, da ist das unmöglich.“
    Ich reiße meinen Koffer auf den ich gerade mit Mühe unter meinem Bett vor gekramt habe und zerstöre die Ordnung.
    „Notiz an mich selbst, die wichtigen Sachen nicht nach unten packen!“ fluche ich und Ginny lacht noch mehr.
    Meine Blonden Haare färben sich unter dem Stress das ich zu spät zu Snape komme in dunkelbraun.
    Nach gefühlten Stunden bin ich endlich fertig.
    „Komm Metamorphomagus! Sonst kommen wir zu spät!“ sagt Ginny grinsend. Erst jetzt bemerke ich das meine Haare nicht mehr platinblond sondern dunkelbraun sind und seufze, aber eh ich etwas daran ändern kann werde ich von Ginny mitgezogen und sie rennt in die Kerker.
    Plötzlich stoppt sie und ich renne in sie rein, wir brechen in schallendes Gelächter aus, bis die Tür aufgerissen wird und uns ein zorniger Snape anstarrt, er zerrt uns in die Klasse und wir setzen uns schnell auf unseren Platz. Die Stunde vergeht langsam, so langsam wie noch nie, aber besser als mit Umbrige zu haben. Ich musste noch 4 Stunden durchhalten dann kann ich wieder in den Raum der Wünsche um mit den andern zu trainieren. Ich bin vollkommen in Gedanken versunken.
    „MISS PARKINSON!“ schreit Snape, er musste schon geschlagene 3 mal davor meinen Namen gesagt haben, ich habe seine Frage nicht registriert, war in meinen Gedanken und habe in meinem Buch herumblättert, also sage ich irgendwas was mir gerade im Kopf herumgeht.
    „Seite 94!“ antworte ich erschrocken, Snape's zornigem Blick und dem Gelächter der Klasse zu Folge war die Antwort falsch.
    „10 Punkte Abzug für Gryffindor, für nicht aufpassen!“ sagte er erzürnt. Ich schweige lieber sonst hab ich Nachsitzen und kann nicht zur DA.
    Danach haben wir Kräuterkunde, Pflege Magischer Geschöpfe und Verteidigung gegen die Dunklen Künste.
    Kräuterkunde und Pflege Magischer Geschöpfe verliefen recht gut, aber dann hatten wir Verteidigung gegen die Dunklen Künste, da konnte ich mich nicht mehr zusammenreißen, Umbridge ist schlimmer als Snape.
    Wir sollten die ganze Zeit schreiben das man sich nicht verteidigen muss und nach dem 9 Mal diesen Satz schreiben hat es mir gereicht.
    „Warum müssen wir uns nicht verteidigen? Warum sind sie der Meinung das da draußen nichts ist, wo doch Dumbledore sagte das Cedric Diggory von... sie wissen schon wem ermordet wurde?“ fragte ich.
    Das Krötengesicht starrte mich einige Sekunden an, dann sagte sie: „Das ist eine Lüge, da draußen ist nichts“
    Meine Haare bekommen einen leichten roten Ansatz.
    „Auch wenn da draußen nichts ist. Was sollen wir tun wenn wir so angegriffen werden?“ fragte ich bissig.
    „Ihnen wird nichts passieren Miss Parkinson.“ sagte Umbridge ruhig.
    „Woher wollen sie das wissen, sie haben doch bloß das Zaubereiministerium im Kopf und sie haben Angst! Sie sind feige Dolores! Sie haben Angst das wir das Ministerium stürzen weil wir einen starken Schulleit-...“ sie unterbricht mich.
    „Nachsitzen Miss Parkinson, heute um 17 Uhr in meinem Büro“
    Ich fluche leise, nehme meine Sachen und will gehen.
    „Was wird das?“ fragt die Kröte.
    “Ich gehe, ich sehe sie ja nachher wieder.“ sage ich und verschwinde, meine Haare sind feuerrot und ich trete gegen die nächste Wand und zwei Sekunden später laufe ich in jemanden rein. Ich sehe auf.
    Na super! Kann dieser Tag noch schlimmer werden! Fluche ich in Gedanken, denn die Person in die ich rein gelaufen bin ist Malfoy.
    „Schwänzt du seid neustem Parkinson?“ fragt er grinsend.
    „Nein!“ fauche ich: „ich hab nur frühzeitig Schulschluss und jetzt geh zur Seite Malfoy!“
    Draco hält mich fest.
    „Ich glaub dir nicht, ich bring dich zu Professor Umbridge!“ sagt er und geht los.
    „Die weiß das ich hier draußen herumlaufe du Idiot!“
    Er drückt mich gegen die Wand.
    „Wie hast du mich gerade genannt?“
    „I-d-i-o-t!“ buchstabiere ich zornig.
    Er starrt mich finster an: „Warum sollte ich dir glauben Parkinson?“
    „Mal überlegen, kannst mich ja beobachten wenn ich zum Nachsitzen gehe! Außerdem bist du mir noch was schuldig!“
    „Was bin ich dir denn bitte schuldig?“ fragt er etwas irritiert.
    „Ich bin sicher nicht freiwillig fast im See ertrunken!“ zische ich.
    Er lässt mich los: „Verschwinde eh ich es mir anders überlege!“
    Ich bin kurz verwirrt, laufe dann aber weiter und verschwinde hinter einem Wandteppich.

    ~Draco~

    Da verschwindet sie, denke ich und drehe mich wieder weg. Streife weiter durch die Gänge um unvorsichtige Schüler an Umbridge auszuliefern.
    Ich wusste ja nicht das sie nicht schwimmen kann, Pansy hatte nur gesagt das eine ihrer Schwächen Wasser ist, konnte ich da wissen das sie gleich ertrinkt, nein, oder doch? Dieses Schlammblut macht mich fertig, es war kompliziert ihren Eltern zu verkaufen das es ein Unfall war, das sie ausgerutscht ist und das Eis eingebrochen ist, ich hatte nicht mal den Mut die Wahrheit zu sagen, aber damit hätte ich meine Familie in ein schlechtes Licht gerückt, das hätte Mutter mir nie verziehen, also hab ich doch praktisch alles richtig gemacht. Ich seufze leise und drehe mich noch einmal zu dem Wandteppich hinter dem sie verschwunden ist. Ich drehe mich wieder nach vorne schnappe mir den Drittklässler aus Hufflepuff und diskutiere mit ihm, dann bringe ich ihn zu Umbridge und bekomme obendrein noch einen hasserfüllten Blick von der Weasley. Der Tag läuft ja bestens für mich, ich verlasse den Raum wieder und der Unterricht wird beendet, ich gehe weiter und bekomme noch mehr hasserfüllte Blicke, aber das war ich ja schon gewohnt, hauptsächlich hat mich Parkinson darauf trainiert die Blicke zu ignorieren.

    ~Katerina~

    Ich sitze im Gemeinschaftsraum und starre in das offene Kaminfeuer, da kommt Ginny zu mir gerannt.
    „Was hast du dir nur dabei gedacht?“ sagt sie vorwurfsvoll.
    Ich zucke nur mit den Schultern, noch bin ich etwas benebelt davon das Malfoy mich wirklich gehen lassen hat.
    Ginny seufzt: „Ist ja auch egal, komm, wir müssen zur DA!“
    Ich nicke und stehe auf. Ginny läuft los und ich folge ihr, meine Haare sind nussbraun und meine Augen, sehen aus wir immer nur etwas in Gedanken versunken. Die Farben stechen, giftgrün und himmelblau.
    Wir stehen vorm Raum der Wünsche, überlegen kurz woran wir denken sollen und dann laufen Ginny und ich drei mal hin und her.
    Die Tür erscheint und wir betreten den Raum, es sind schon einige hier und wir gesellen uns zu ihnen, so lange Harry noch nicht da ist übe ich mit Neville noch mal Expelliamus. Dann öffnet sich die Tür, es ist Harry.
    Alle drehen sich zu ihm.
    „Harry! Da bist du ja!“ rief Hermine erfreut.
    „Machen wir weiter?“ fragte ich.
    „Ja“ sagte Harry: „Zauberstäbe raus, an eine glückliche Erinnerung denken und anfangen!“ er lächelte leicht. Ich denke er ist froh das wir schon beim heraufbeschwören von Patroni sind.
    Es dauerte etwas aber dann sprang ein Fuchs aus meiner Zauberstabspitze hervor und tapste durch den Raum.
    „Gut, Kate!“ rief Harry zu mir rüber.
    „Ich weiß!“ gab ich grinsend zurück und wende mich wieder zum Fuchs.
    Die Tür zum Raum öffnete sich und ging wieder zu. Es sind doch alle schon hier, wer war das. Ich sehe zu Harry der offenbar auch nach der Ursache suchte, dann wand ich mich wieder dem Patronus zu.
    Die Schüler an der Tür waren verstummt und ich beobachtete das etwas auf Harry zu lief, ich drehte mich um und erkannte Dobby, den ehemaligen Hauselfen der Malfoys.
    Was macht er hier? Fragte ich mich.
    Der Hauself stottert vor sich her und versucht uns etwas mitzuteilen, dann versucht er sich selbst zu verletzen, ich bekomme von dem Gespräch nicht so viel mit, weil ich ganz hinten stehe, natürlich hätte ich mir riesige Ohren wachsen lassen können aber das hab ich dann doch gelassen, Ginny wird mir das eh alles erzählen, oder ich werde gleich davon erfahren, da bin ich mir sicher.
    „Umbridge?“ fragte Harry entsetzt, mein Patronus war verschwunden, der Raum war dunkler als zuvor.
    „Sie ist auf dem Weg hier her?“ fragte Harry, was bei mir nur wie ein Windhauch klang, so leise hatte er gesprochen.
    Dobby versuchte weiterhin sich selbst zu verletzen doch Harry verhinderte das.
    Dobby sagte laut: „Ja, Harry Potter, ja!“
    Angst stieg in mir hoch, ich musste doch noch bei ihr Nachsitzen, was würde sie mit mir tun.
    „WORAUF WARTET IHR NOCH!“ brüllte Harry. „LAUFT!“
    Unsere Mitschüler drängten sich zur Tür, der Haupteil war draußen aber ich war wie versteinert, ich kann mich nicht rühren, wie an dem Abend in Malfoy Manor, wo mich Draco ins Wasser stieß.
    Harry packte mich am Arm, in der anderen Hand hielt er Dobby.
    „Lauf, Katerina! Lauf!“
    Ich rannte los, in die Richtung vom Jungenklo ich wusste das in der Nähe dort irgendwo ein Geheimgang sein muss, oder ich verstecke mich in einer Nische überlegte ich fieberhaft, als sich plötzlich etwas um meine Knöchel schlang.
    Ich fiel hin, hinter mir war ein gehässiges Lachen zu hören. Malfoy.
    Ich drehte mich auf meinen Rücken und setzte mich auf, ich starre ihn erbost an, er verstummte aus er sah wen er getroffen hatte.
    „Parkinson, machst du da etwa mit!“
    „Wobei soll ich mitmachen du Trottel?“ knurre ich.
    „Du weißt genau was ich meine Parkinson!“ zischte er.
    „Nein, tut mir leid, ich weiß nicht wovon du sprichst.“ sagte ich stur.
    „Ach was, deswegen rennst du Richtung Jungenklo?“
    „Ja! Hier gibt es einen Geheimgang, ich komme zu spät, wenn du mich nicht gehen lässt.“
    „Das soll ich glauben?“ fragte er ungläubig.
    „Du hast keine Beweise, außerdem glaubst du ernsthaft ich gehe hier freiwillig hin wenn ich es nicht extrem eilig hätte?“ ich murmle einen Zauber und richte meinen Zauberstab auf meine Beine, löse den Fluch und ehe Malfoy gucken kann bin ich schon aufgesprungen und weiter gerannt, in meinem Gedächtnis kramte ich schon nach dem Passwort für das Portrait das den Geheimgang bewacht, hinter mir höre ich schritte dann ein Geräusch wie von einem Aufprall und wieder dieses dreckige erbärmliche Lachen, dann Harry's Stimme.
    Ich bremste ab und lief zurück, ich machte leise schnelle Schritte, trat in eine Nische und beobachtete beide von da aus, was ich nicht bemerkt hatte, ich war nicht alleine dort. Hinter mir stand...Pansy, ich wollte schreien, doch sie hielt mir den Mund zu und deutete mir das ich still sein soll, etwas verwundert nickte ich und sie nahm die Hand weg, jetzt beobachteten wir beide gemeinsam was geschah.
    „Hey, Professor – PROFESSOR! Ich hab einen!“ schrie Malfoy.
    Das Krötengesicht kam um die weiter entfernte Ecke gewuselt, etwas außer Atem, aber immer noch lächelnd, was bei mir fast einen Würgereiz verursachte.
    „Da haben wir ihn ja!“ sagte sie mit einem triumphierendem Ausdruck, als sie Harry erblickte: „Vortrefflich, Draco, vortrefflich! 50 Punkte für Slytherin! Überlassen sie ihn ab jetzt mir!“ sagte sie und das funkeln in ihren krötenhaften Augen verriet nichts Gutes: „Stehen sie auf Potter!“ sagte sie befehlend, ich denke ich hab sie noch nie so glücklich wie jetzt erlebt und Harry seinem Gesichtsausdruck zu urteilen hat er beide noch nie mehr gehasst als jetzt.
    Umbridge packte Harry am Arm und wendete sich wieder an Malfoy: „Laufen sie los und versuchen sie noch mehr von denen den Weg abzuschneiden, sagen sie den anderen sie sollen die Bibliothek kontrollieren und die Toiletten, ob jemand außer Atem ist, Miss Parkinson kann dies bei den Mädchen tun!“ grinste sie.
    Malfoy nickte und lief los, dieser...dieser...dafür hatte ich keine Worte mehr, dann sah Umbridge wieder zu Harry.
    „Und Sie... Sie kommen mit mir ins Büro des Schulleiters, Potter.“ ihre Stimme hat weich aber gefährlich geklungen, irgendwie gruselig, als sie verschwunden waren traute ich mich endlich wieder zu atmen.
    „Warum hast du mich nicht verraten.“ fragte ich tonlos.
    „Das war ich dir schuldig.“ antwortete das mopsgesichtige Mädchen vor mir und verschwand.
    Ich seufze und lasse mich in der Nische an der Wand runter gleiten und atmete durch, dann ging ich zum Gryffindorgemeinschaftsraum, sagte der Fetten Dame das Passwort und lies mich in einen der Sessel fallen. Es ist komisch hier ohne Ginny zu sitzen, dachte ich und seufzte erneut und ich muss später noch zu dieser Kröte. Ich sackte noch tiefer in den Sessel und schlief komischer Weise ein.

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