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Dream-Deine letzte Chance...

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5 Kapitel - 1.424 Wörter - Erstellt von: Rainbow03 - Aktualisiert am: 2016-10-12 - Entwickelt am: - 1.125 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Ich war nichts wert. Und doch schaffte ich es, mich in dich zu verlieben, nachdem du mich Monate lang ignoriert hast. Allerdings hast du mein Herz erobert, meinen Panzer ohne Code geknackt und mich gezähmt...

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    Ich war eben nur der Rotschopf mit den Eisaugen. Ich war ein normaler Mittelstandsmensch und für niemanden wichtig. Außer für Lucia. Sie war meine
    Ich war eben nur der Rotschopf mit den Eisaugen. Ich war ein normaler Mittelstandsmensch und für niemanden wichtig. Außer für Lucia. Sie war meine einzige Freundin. Leider, als ich in die 10.te Klasse kam, traf ich einen ganz besonderen Jungen. Aber ich gab sofort auf. Denn wie konnte ich mich in den beliebtesten Jungen der Klasse verlieben. Ich war eben nur ein Opfer.

    ,, Und du bist dir ganz sicher?“, fragte Lucia eindringlich und fuchtelte mit den Händen vor meiner Nase herum.,, Ja-a!“, rief ich zurück und rollte die Augen.,, Aber du hast so schöne Haare!“, protestierte Lucia und griff nach meiner Hand.,, Aber ich will!“, schrie ich jetzt schon und spielte mit einer roten Strähne.,, Und das nur für Alex! Lass dich doch nicht von ihm beeinflussen. Nicht jeder hat von Natur aus blutrote Haare. Und Alex ist es doch nicht wert!“, schimpfte Lucia und warf ihre haselnussbraunen Haare zur Seite. Wir bogen um die Ecke.,, Aber Alex ist mehr wert! Du verstehst das noch nicht. Ich liebe ihn, Lucia! Und ich bin mir sicher!“, flehte ich und drehte den Deckel der Cola-Flasche auf. Lucia nickte kurz und ihre kakaobraunen Augen schimmerten verständnisvoll. Dann nickte sie leicht, doch die Bewegung war so schwach, dass ich mir nicht mehr sicher sein konnte. Aber ich wollte es. Es flackerte kein funken Unsicherheit in meinem Inneren. Ich wollte solche Haare. Alex würde es sicher toll finden. Seine kakaobraunen, kurze Haare und die giftgrünen Augen gingen mir nicht mehr aus dem Kopf. Meine Füße schwebten einigermaßen über den Boden, wenn ich an ihn dachte. Noch mehr, wenn ich daran dachte, wie wir beide alleine auf der Schlittschuhbahn stehen. Verlegen... Keiner möchte etwas sagen. Doch ich wusste auch, dass dieser Moment nie kommen würde.,, Ich verstehe ja. I-Ich weiß nicht richtig wie das ist. Tut mir leid“, ergänzte Lucia und blickt mich mit mitleidvoll flackernden Augen an.,, Nein, du musst dich nicht endschuldigen! Jetzt komm einfach. Du musst mich beraten bei den Farben!“, witzelte ich und stieß sie sanft mit dem Ellbogen in die Seite. Dann bog in in den Friseursalon ein.

    Ich spürte die sanfte Massage, als die Friseurin meine kurzen, lockigen Haare knetete. Ich roch den Lavendel des Shampoos und seufzte erleichtert auf, als ich das lau warme Wasser auf meiner Kopfhaut spürte. Dann setzte ich mich auf einen weichen Sessel und spürte wieder kalte Farbe an meiner Haut bevor ich mich zurücklehnte und in einer Zeitung blätterte. Weite bunte Bilder fielen in mein Blickfeld von blühenden Frisuren und blau gefärbten Strähnen.

    ,, Fertig, Liebes“, keuchte die Friseurin und legte sich das Handtuch über die Schulter und rollte den Wagen mit den Haarfarben zur Seite. Ich hatte die Augen schon vor einiger Zeit geschlossen vor dem Anblick des Spiegels vor mir.,, Es ist...“, fing Lucia an.,, Laurie, es ist... einfach grandios!“ Ich öffnete mit einem Schlag die Augen und konnte es kaum glauben. Meine Haare fielen in bunte Strähnen über meine Schultern. Ich erkannte keine blutrote Farbe mehr, nur noch neonfarbene Töne.,, Wow“, fiel es mir heiser über die Lippen.

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    ,, Ich muss zugeben, ich hab's unterschätzt. Das sieht geil aus bei deinen Haaren, Laurie!“, bestätigte Lucia schließlich und warf einen Bli
    ,, Ich muss zugeben, ich hab's unterschätzt. Das sieht geil aus bei deinen Haaren, Laurie!“, bestätigte Lucia schließlich und warf einen Blick auf mein Haar.,, Das kann ich nur bestätigen“, antwortete ich und fügte leise hinzu:,, Und Alex hoffentlich auch!“,, Ich lade dich auf ein Eis ein!“, fing Lucia plötzlich an und beehrte ihre Brieftasche, die sich in der Zeit des Fast Foods und der Chemiepizza zu großem Nutzen erfreute.,, Da sag ich nicht nein!“ Wir bogen in die Malmerstreet ein und setzten unseren Weg am Waldrand zum Eiscafé "Mancello's" fort. Dieser Ort war immer noch mein Lieblingseiscafé und dort gab es das Weltbeste Himbeereis mit Erdbeerstückchen und viel Schlagsahne. Meine Haare fühlten sich wunderschön an und ich ihr mir immer wieder hindurch. Meine Haare, nun aus zahllosen Farben die schimmerten wie ein Regenbogen machten mich schöner und auch anders. Ich fühlte mich beliebter, schöner und liebenswürdiger, denn alle Blicke der vorbeigehenden Menschen waren auf meinen Regenbogenkopf gerichtet. Lucia mit ihren kakaobraunen Haaren war ziemlich glücklich, denn sie wurde ebenfalls für ihre warme Haarfarbe beneidet. Als sie den Kopf zu mir wandte, schimmerten ihre haselnussbraunen Augen erwartungsvoll und zufrieden. Sie musste bemerkt haben, dass ich glücklich war. Mehr als nur glücklich!

    ,, Zwei Kugeln Himbeere und für meine Freundin bitte drei Kugeln Schokolade“, bestellte ich an der Theke bevor der Mann sich abwandte um die Kugeln zu formen. Dann gab er mir zwei Becher in die Hand und ich blickte mich nach einem freien Platz auf der Terrasse um.,, Da ist alles voll“, bemerkte Lucia und seufzte:,, Ich will aber nicht im Stehen essen!“ Denn alle Tische waren gefüllt ebenso die Terrasse.,, Schau!“, bemerkte meine Freundin plötzlich und deutete mit ihrem Finger auf einen Tisch in der Ecke in der Bar. Dort saßen zwei Personen auf einem vierer Tisch und lachten gemeinsam über irgendein Video, das der eine dem anderen vorspielte.,, A-Aber, da-das sind d-doch“, entgegnete ich und fügte wispernd hinzu:,, D-das s-sind A-Alex u-u-und J-James!“ Mein Herz tat einen aufgeregten Sprung als ich seinen Namen erwähnte. Ein unbehagliches Kribbeln breitete sich in meinem Bauch aus.,, Deine Chance“, flüsterte Lucia, bevor sie auf den Tisch zu ging. Ich fuhr mir noch einmal durch die Haare, setzte mein schönstes Lächeln auf und eilte hinter Lucia her...

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    ,, Hey, können wir uns hier dazusetzen. Die anderen Tische sind alle voll?“, fragte Lucia freundlich und stemmte sich mit einer Hand an der Tischka
    ,, Hey, können wir uns hier dazusetzen. Die anderen Tische sind alle voll?“, fragte Lucia freundlich und stemmte sich mit einer Hand an der Tischkante ab.,, Ja, klar“, antwortete Alex plötzlich und blickte einmal von seinem Handy auf. Er war gerade dabei eine Nachricht auf Snapchat zu verschicken.,, Danke“, sagte ich nur kurz und war erstaunt, wie "normal" meine Stimme klang. Dann setzte ich mich auf den Stuhl gegenüber von ihm und neben Lucia. Bei meinem Wort blickte Alex von seinem Handy auf und riss erstaunt die Augen auf, als er meinen Schopf betrachtete.,, Willst du nicht gleich in die Elfenwelt ziehen, Rainbowkopf!“, höhnte Alex und ließ ein verächtliches Schnauben hören.,, Nein danke, Mister Obercool, aber ich hatte schon darüber nachgedacht, denn ich weiß nicht, wie lange ich mit dem schlechten Gewissen leben kann, dich gesehen zu haben!“, antwortete ich scharf und löffelte in meinem Eis herum. Ein breites Lächeln zog durch meine Lippen, als Alex nur die Lippen stark aneinander presste und sich wieder über sein Handy beugte. Lucia beugte sich zu mir hinüber, so unauffällig wie das eben nur geht und wisperte kaum hörbar:,, Na das hast du ja toll gemacht! Jetzt versuch dich doch ein bisschen mit ihm zu unterhalten!“ Plötzlich wurde mir bewusst, dass ich die Chance für ein Gesprächsthema verpasst hatte und Alex nur beleidigt hatte.,, Sorry, nur ein Reflex, wenn mich jemand beleidigt!“, entschuldigte ich mich bei Lucia.,, Was?“ Ich blickte auf, ls Alex neugierig zu mir aufschaute.,, Rainbow.“ Er nannte mich Rainbow! Am liebsten wäre ich abgesprungen und hätte meine Freude laut ausgeschrien.,, Nichts wichtiges... Äh, hast du Facebook?“,, Nope nur Instagram.“,, A-Ach so!“ Ich löffelte wieder ungeduldig in meinem Eis herum und warf einen Blick auf Lucia, die die Augen rollte.,, Und du? Hast du Facebook?“ Ich sah, wie Lucia erschreckt aufschreckte und erst später bemerkte, dass Jim mit ihr gesprochen hatte. Dann wurde sie knallrot im Gesicht und ich sah, dass sie nicht wusste, wo sie ihren Blick richten sollte.

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1476028879
Dream-Deine letzte Chance...
Dream-Deine letzte Chance...
Ich war nichts wert. Und doch schaffte ich es, mich in dich zu verlieben, nachdem du mich Monate lang ignoriert hast. Allerdings hast du mein Herz erobert, meinen Panzer ohne Code geknackt und mich gezähmt...
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2016-10-09
40A0
Liebesgeschichten

Kommentare (1)

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N1nA2004 ( von: N1nA2004)
vor 366 Tagen
hört sich Klasse an! mach auf jeden fall weiter