Der Erbe des dunklen Herrschers: Der neue Schatten Kapitel 2

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1 Kapitel - 3.346 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2016-10-10 - Entwickelt am: - 138 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    ,, Wo ist es denn nur?``, wühlte ein alter, kleiner Mann mit grauen Haaren und einem faltigen Gesicht in einer großen Truhe, in der Ecke des Raumes
    ,, Wo ist es denn nur?``, wühlte ein alter, kleiner Mann mit grauen Haaren und einem faltigen Gesicht in einer großen Truhe, in der Ecke des Raumes herum. Er schien nach etwas sehr wichtigem zu suchen und konnte es einfach nicht finden. Die Sonne schien durch das große, runde Fenster direkt auf den hölzernen Schreibtisch. Vor diesem Schreibtisch stand auf einem bunt verzierten Teppich mit einem Stern darauf abgebildet ein alter, ebenfalls aus Holz gefertigter Stuhl. Auf dem Schreibtisch lagen eine Feder, ein Tintenfass, die Karte von Mittelerde, wie auch eine aus Pelz gefertigte Unterlage. Die Truhe stand dem Schreibtisch direkt gegenüber, während der Kaminsims mit dem darin lodernden Feuer sich an der Wand neben dem Schreibtisch befand. Auf dem Kaminsims lagen fünf zusammen gerollte Schrifrollen und über dem Kamin hangen vier Bilder von Personen, die man einst malte. Der Hobbit wühlte noch immer in seiner Truhe, voller Helmen, Schätzen, silbernes Besteck und Büchern. Letztendlich fand er, nach was er suchte. Er zog aus der Truhe ein braunes Buch, ging zum Schreibtisch, saß sich hin und öffnete das Buch auf der ersten Seite. Diese war komplett leer. Da sah der alte Halbling aus dem Fenster raus und dachte nach:,, Wie fange ich nur an?`` Plötzlich wusste der Hobbit, was er schreiben würde und fing an:

    ,, Von den Veränderungen in Mittelerde
    Wir schreiben das Jahr Zweitausendeinundsechzig des vierten Zeitalters. Auenlandzeitrechnung. Wenn ich mich recht entsinne, wäre dies nach der Zeitrechnung der Menschen des Westens das Jahr Sechshundertvierzig des vierten Zeitalters. Auenland. Beutelsend. Hier lebten und leben seit die Hobbits. Die Auenlandbewohner sind zumeist ein ruhiges und friedfertiges Volk. Hobbits lieben nichts mehr, als die Ruhe, einen vollen Krug Bier, Pfeife zu rauchen und natürlich auch das Essen. Bereits seit Jahrhunderten bauen Hobbits auf ihren Feldern Kürbisse, Salat, Kohl, Mais, Tomaten und Karotten an, denn Hobbits erfreuen sich doch am Meisten an Dingen, die wachsen. Meist werden wir vom restlichen Volk gemieden und kümmern uns nicht um die Probleme, die sich außerhalb unserer Grenzen abspielen….``
    Auf einmal klopfte es an der Tür und Gorbulus nahm seinen Gehstock, bewegte sich langsam zur Tür und öffnete diese:,, Rowen, mein alter Freund, komm herein. Komm herein. Willst du eine Tasse Tee, oder doch lieber Bier? Ich freue mich, dass du da bist.`` begrüßte Gorbulus herzlichst seinen alten Freund. Rowen war ebenfalls alt geworden, doch noch lange nicht so alt, wie Gorbulus.,, Natürlich. Zu einem guten Schluck Bier und einem Zug alter Tobi habe ich doch noch nie Nein gesagt, oder?`` Daraufhin lachten Beide herzhaft und Gorbulus führte Rowen zum Esstisch in der Küche.,, Um Gottes Willen, Gorbulus, wir haben Frühling und draußen scheint die Sonne und du machst ein Feuerchen im Kamin an?``, fragte Rowen Gorbulus etwas besorgt. Doch Gorbulus lächelte:,, Sei unbesorgt. Mir ist nur ein wenig kalt. Ich bin alt geworden. Die Körpertemperatur meiner Jugend habe ich schon längst verloren. Erzähl Mal, wie geht es denn deinen Kindern und Enkeln?`` Während die Beiden den Esstisch her richteten, erzählte Rowen ausgelassen:,, Du weißt doch, wie Kinder sind. Sie sind laut, manchmal etwas nervig, aber man hat sie trotzdem unheimlich gern. Natürlich vermissen meine beiden Söhne ihre Mutter, aber das ist jetzt schon fast dreizehn Jahre her, seitdem sie von uns gegangen ist. Ich habe mich damit abgefunden und meine Kinder müssen es auch einmal lernen.`` Gorbulus konnte es kaum fassen und hackte interessiert nach:,, Rowen, deine Söhne sind fünfzig Jahre alt. Sie müssen sich allmählich doch damit abgefunden haben. Ich verstehe ja, wenn deine Enkelkinder ihre Großmutter vermissen, aber sie waren damals noch so klein.``,, Ja, es wird Zeit, dass sie es endlich verkraften. Aber erzähl. Wie geht es dir? Fühlst du dich oft einsam?``, wollte Rowen wissen, während er und Gorbulus einen Zug alter Tobi rauchten:,, Nein. Ich fühle mich wirklich wohl. Manchmal finde ich es schade, dass ich keine Kinder, oder eine Frau um mich herum habe, aber es sollte einfach nicht sein. Ich werde der letzte Gamdschie sein, doch findet nicht einmal jeder Familienname ein Ende?``,, Das darf doch nicht passieren. Nicht du auch noch. Gorbulus, unsere Familien haben eine Geschichte, die nicht in Vergessenheit geraten darf. Das gilt auch hier für das Auenland. Noch bist du der Thain des Auenlandes.``, gab Rowen zur Kenntnis. Gorbulus aber war müde geworden und so sprach er:,, Nicht länger mehr will ich der Thain des Auenlandes sein. Mach dich auf zum Gasthaus zum grünen Drachen und verkünde, dass ich in den Ruhestand gehe. Ich schaffe diesen langen Weg doch bis zum Gasthaus nicht einmal mehr. Würdest du das für mich tun, mein alter Freund?`` Traurig, aber auch erleichtert rauchte Rowen da noch seine Pfeife mit Gorbulus zu Ende, ehe er sich zum grünen Drachen auf machte:,, Dann hol ich auch gleich die Post. Wenn ich aber wieder zurück bin, sprechen wir noch einmal über das Vermächtnis unserer Familien, versprochen?``,, Ja und jetzt geh. Mach dir keine Sorgen. Ich bin später auch noch da. Ich lauf dir schon nicht davon. Der Tee hängt bereits über dem Feuer.``, beruhigte Gorbulus seinen alten Gefährten. Anschließend saß er sich wieder an seinen Schreibtisch und fuhr sein Werk fort:,, Also, wo war ich?... Ach ja!... So war es zumindest früher, denn wird das Auenland von dunklen Mächten bedroht, so müssen leider auch die Hobbits in den Krieg ziehen. Zum Glück war dies noch nicht so oft der Fall und dennoch veränderte sich das Leben im Auenland, denn im Norden, nicht weit von unseren Grenzen entfernt erhob sich ein dunkler Herrscher und stark war dessen Wille, die Völker Mittelerdes zu unterjochen. Ganze Heerscharen von Orks zogen zum Glück an unseren Grenzen vorbei und dennoch kamen sie unseren friedfertigen Bewohnern und Grenzen zu nah.
    Um uns herum begannen die Thronkriege Ardas und mittendrin waren zwei Hobbits. Einer von ihnen war ich. Rowen und ich wollten die Welt erkunden, wie auch auch schon unsere Vorfahren Peregrin und Samweis taten, wenn auch nicht aus freien Stücken. Dadurch gerieten die Hobbits aber ebenfalls inmitten eines gefährlichen Abenteuers und so waren wir gezwungen, in den Krieg zu ziehen. Ich selbst befahl die Mobilisierung der Auenlandtruppen, wählte man doch mich im grünen Drachen zum neuen Thain. So kämpften die Hobbits also Seite an Seite mit den Elben, Menschen und Zwergen, wie auch mit vielen anderen Verbündeten gegen die Streitkräfte Rhachs. Den Anfang machte die Belagerung Bruchtals. Mit dieser Schlacht begannen die Thronkriege Ardas und sie waren danach noch lange nicht vorbei. Jedoch befürchte ich, dass dies nur der Anfang war. Auch, wenn ich Rhachs Rückkehr nicht mehr erleben werde, so hoffe ich doch für die zukünftigen Generationen, dass so Viele, wie möglich von ihnen verschont bleiben, um ebenfalls zu erleben, wie ihre Kinder und Enkelkinder in Frieden und Harmonie aufwachsen.
    Vieles wandte sich aber auch zum Guten. Adamantia, das Kronjuwel Mittelerdes ist bald fertig und dann werden Elben, Menschen, Zwerge und vielleicht sogar Hobbits dort in Frieden unter der Herrschaft der Kaiserin leben können. Arnariel und Garahen herrschen nun schon seit langem gemeinsam über Gilthonion und erbauten die Elbentürme von Angmar, um sicherzustellen, dass kein Feind mehr hier Fuß fassen würde.
    Aber was geschah eigentlich direkt, nachdem wir Rhach in die Flucht schlugen und der Khorondrim geschliffen wurde, werdet ihr euch nun sicher fragen.
    Erst einmal töteten wir damals alle Orks, um unsere Heimat gegen keine erneute Belagerung verteidigen zu müssen. Anschließend ritten Farin, Ithindil, wie auch Radagast der Goldene nach Khazad Dum und Norinbad, um die übrigen Orks und Zuchtgruben zu beseitigen, wie es Ithindil versprochen hatte. Danach kehrten Radagast und Ithindil mit ihrer Streitmacht zurück zu den Bauanfängen Adamantias und lebten dort erst einmal in einem großen Lager. Kaleya, Celebrimbors Tochter und Feanors Erbin gründete mit Ithindil´s Erlaubnis Eregion neu und sammelte so viele, aus ihrem Haus und verhalf der Stadt in den Bergen Ost in Edhil zu neuem Glanz. Große, silberne, wie auch goldene Brücken verbindeten die einzelnen Festungen miteinander.
    So wurde Ost-in-Edhil neben Gal Menegroth, Dol Gondolin und Caras Galadhon zur größten Elbenstadt in ganz Mittelerde. Prächtig ragten die silbernen Türme in den Himmel und windig war es in Ost-in-Edhil. Von Morgens bis Abends. Kaleya lernte vielen aus ihrem und dem Volk ihres Mannes die Kunst der alten Juwelenschmiede, den sogenannten Gwaith-i-Mirdain. Unter Kaleyas Führung wurden diese somit wieder gegründet und erschufen wunderbare und schöne Dinge, die die Hauptstadt Eregions nur noch schöner machte. Von den edelsten Steinen, bis zu den größten Schwertern erschufen die Schmieden Ost-in-Edhils alle möglichen Dinge. Dadurch begann auch wieder der Handel mit den Zwergen Khazad Dums, die unter der Führung von König Farin ihre Heimat zurück eroberten. Dieser starb jedoch vor zehn Jahren und die Naugrim krönten das erste Mal seit eintausend Jahren wieder einen König in den Minen von Moria. Farins Sohn Durin VII. sollte die Zwerge wieder ins Licht führen. Durin interessierte sich sehr für die Gemmen, welche in Eregion geschliffen wurden und so blühte der Handel zwischen Eregion und Khazad Dum erneut auf. Außerdem heiratete Kaleya Elronds Sohn Elladan und bekam mit diesem ihr einziges Kind Celior. Jedoch verließ sie Elladan und Celior nur wenige Jahre nach dem Fall Rhach´s und segelte mit Galadriel, Aragorns Tochter und Arnariel´s Schwester in den alten Westen. Für die nächsten Jahre fiel die Herrschaft somit an Celiors Vater Elladan. Dieser ludt oftmals seinen Bruder Elrohir, den Herrn von Bruchtal, sowie die graue Schar ein, da sie gemeinsam für viele Jahre gegen das Böse kämpften und viel miteinander erlebt hatten. Die graue Schar machte es sich noch immer zur Aufgabe, die Finsternis von Mittelerde fern zu halten, glaubten sie doch an Rhach´s Rückkehr.
    Zuguterletzt wäre da noch Galadhron, Eldarion´s Sohn. Eldarion und seine Frau fielen in den ersten Thronkriegen des vierten Zeitalters. Galadhron aber wuchs bis zu seinem sechzehnten Lebensjahr in Minas Tirith auf. Während dieser Zeit ernannte Ithindil Theor zum Thrusess des wiedervereinigten Königreiches. Theor spürte in der Bevölkerung jedoch gewisse Aufstände, da sich das Volk Gondors vernachlässigt fühlte. Daraufhin rief Ithindil zum letzten Mal, zehn Jahre nach Rhachs Fall den großen Rat in Bruchtal ein. Der nächste große Rat sollte sich bereits in Adamantia zusammen finden, obwohl der Bau der Stadt noch neunzig Jahre dauern sollte. An jenem Tage kamen alle Anführer der Menschen in Bruchtal zusammen. Der Bürgermeister von Thal, König Caragan, Theor, König Amandil, Sohn Berens von Ered Amroth, sowie König Sahalatin aus Nah Harad. Sie alle berieten nun über die Lage des wiedervereinigten Königreiches, denn aus dem Hause Faramirs schien es keinen Erben mehr zu geben, starb doch Barahil, der letzte Erbe Faramirs in den Gewässern, jenseits der grauen Anfurten mit seiner großen Liebe. Wie aus heiterem Himmer unterbrach aber plötzlich ein Gelehrter aus Minas Tirith die Sitzung des Rates und verkündete, Faramir´s Sohn Elboron hätte neben Barahil ein uneheliches Kind gehabt, also einen Bastard, welches Ansprüche auf den Titel des Thruchsessen hätte. Das uneheliche Kind Elboron´s verstarb aber bereits vor vierzig Jahren. Stattdessen hätte dessen Sohn Duil, also der Enkel Elboron´s Ansprüche auf den Titel des Thruchsess. Duil war der Sohn einer Verkäuferin aus Osgiliath. So also geschah es, dass Ithindil und Theor nach Duil riefen ließen und diesen zum Thruchsess von Gondor ernannten. Somit herrschten Duil und Theor solange über das wiedervereinigte Königreich, bis Galadhron sechzehn Jahre alt war. Nach sechs Jahren nach Beginn von Duils Herrschaft über Gondor war es dann endlich soweit. Galadhron war zu einem jungen Mann heran gewachsen und alle kamen nach Minas Tirith, um bei der Krönung von Aragorn´s Erben dabei zu sein. Ehe die Krönungszeremonie jedoch begann, wollte Galadhron noch einmal, dass alle an seinen Vater Eldarion dachten, der im letzten Thronkrieg Ardas so schmerzlich ums Leben kam, sowie an seine tapfere Mutter, die in Fornost fiel, um ihr Volk zu beschützen. Rowen und Ich kamen ebenfalls zur Krönungszeremonie. Hier begegneten wir zum ersten Mal seit der Abreise von Galadriel und Kaleya auch wieder Garahen und Arnariel, sowie Elladan mit seinem Sohn Celior und Elrohir, wie auch Caragan, Theor, Radagast, Ithindil und zum ersten Mal begegneten wir auch König Amandil und Duil, dem Thruchsess von Gondor. Dann war es endlich soweit und die Tore des königlichen Palastes öffneten sich. Die Turmwachen bewachten, wie es schon immer war, den weißen Baum Gondors. Nach all der Warterei traten Galadhron, gefolgt von Ithindil, Radagast, sowie der königlichen Garde vor den weißen Palast. Galadhron trug ein Kettenhemd, die schwarzen Schulterpanzer mit den silbernen Symbolen Gondors, sowie einen schwarzen Umhang und eine gold- silberne Rüstung, wie sie auch schon all die Könige zu deren Zeremonie vor ihm trugen. Galadhron war einer, der wenigen Könige des zweiten, dritten und vierten Zeitalters, die zu ihrer Krönungszeremonie noch keinen Bart trugen. Dafür erbte er die langen, glatten Haare seiner Vorfahren und die blau, grauen Augen. Im nächsten Augenblick fielen weiße und blaue Blütenblätter vom Himmel und Radagast, welcher Gondors Krone mit einem blauen Kissen in der Hand hielt, überreichte die Krone Ithindil, die sich mit ihrem leuchtenden Gewand hinter Galadhron stellte und folgende Worte sprach:,, Hiermit kröne ich feierlich Galadhron, aus dem Hause Elessars zum dritten Hochkönig des wiedervereinigten Königreiches. Lang möge er regieren!`` Als Ithindil Galadhron die Krone auf den Kopf saß, jubelten Rowen und ich, wie auch die anderen Männer und Frauen, die sich auf dem Platz versammelten und freuten uns darüber, dass das wiedervereinigte Königreich wieder einen König aus dem Hause Isildurs hatte. Der junge Erbe Aragorns forderte die Menge jedoch dazu auf, noch einmal kurz still zu sein und weise wirkten seine Worte, die nun kamen:,, Meine Vorväter regierten dieses Land. Der eine mehr, der andere Weniger. Ich aber richte mich nicht an die Könige, welche immer nur an sich selber dachten, sondern ich richte mich an die wirklich großen unter meinen Vorvätern. Dazu zähle ich Besonders meinen Großvater, wie auch meinen Vater und auch Isildur schien ein weiser und großer König gewesen zu sein. Lasst uns gemeinsam dieses Reich noch glorreicher machen. Zusammen werden wir das wiedervereinigte Königreich so herrlich machen, wie es sich das alte Numenor nur in seinen kühnsten Träumen vorstellen konnte. Für das wiedervereinigte Königreich!`` So zog Galadhron Anduril aus seiner Scheide, hob es in die Luft und rief dreimal:,, Lasst uns diese Welt teilen und aufbauen in Zeiten des Friedens! Für das wiedervereinigte Königreich, Für Mittelerde und für die Kaiserin!`` Dann tat Galadhron etwas, was in die Geschichtsbücher einging und auch in meiner Erzählung nicht fehlen darf. Er trat nach unten zu seinem Volk, kniete sich mit Anduril auf den Boden und verneigte sich vor Ithindil. Dasselbe taten dann auch Radgast und alle Männer und Frauen, wie auch Rowen und ich. Ithindil war sprachlos und bedankte sich bei ihrem Volk, indem sie vor lauter Freude anfing, zu weinen. So ging auch dieser schöne Tag vorbei und ein neuer brach an.
    In den nächsten Jahren wurde Adamantia immer schöner. Viele Baumeister kamen von Nah und Fern, um an der Gründung des Juwels von Mittelerde teilnehmen zu können und von drei Baumeistern erzähle ich euch nun mehr, denn diese erbauten das Herzstück von ganz Mittelerde und Adamantia. Den leuchtenden Thron. Dabei handelt es sich um den Thron der Kaiserin und um ein unglaubliches Werk. Die beiden Baumeister, die den Thron erschufen, stammten aus Khazad Dum, Bruchtal und Fornost. Sie saßen sich mit der Kaiserin an einen Tisch und berieten sich über acht Jahre, wie der leuchtende Thron aussehen sollte. Letzten Endes schmiedeten sie den leuchtenden Thron aus den schönsten Gemmen der blauen Berge, Ost-in-Edhils und Khazad Dum. Anschließend verzierten sie den Thron mit den Symbolen der vier größten königlichen Häuser Mittelerdes. Darunter fielen die Wappen der Häuser Aragorns, Farins, Elurins und Sahalatin´s. Diese vier Häuser und deren Königreiche standen für das vereinigte Mittelerde. Deren Symbole kamen auf den Rücken des leuchtenden Throns über den Kopf Ithindils, wenn sich diese hin saß. Zwei Häuser lagen auf der rechten Seite des Rückens und zwei Häuser platzierten die Baumeister auf der linken Seite. In der Mitte, direkt über dem Kopf Ithindils bildete sich jedoch das Symbol Adamantias ab. Eine weiße Krone und über der Krone lagen vier Sterne, die die vier großen Königreiche dastellen sollten. Außerdem verfügte der leuchtende Thron über magische Kräfte. Niemand Anderes durfte sich auf ihn drauf setzen, als Ithindil, denn sonst färbten sich die Juwelen im Thron rot und töteten denjenigen, der sich auf den Thron saß innerhalb von wenigen Augenblicken.
    Nun aber genug über die Dinge, die sich in Mittelerde veränderten. Ich bin müde. Mein Herz ist schwach. Ich werde mich bald zum Schlafe niederlegen, doch seit unbesorgt, denn die Valar werden über mich wachen und es kommt die Zeit, da wird jeder von uns müde. Ich aber habe das Ende all meiner Tage gezählt und bin glücklich darüber, wie mein Leben ablief.``
    Rowen klopfte zweimal an der Tür seines besten Freundes, denn er hatte Neuigkeiten, die Gorbulus sicher interessierten. Als der alte Hobbit aber nicht aufmachte und Rowen bemerkte, dass die Tür offen war, obwohl er diese zumachte, als er zum grünen Drachen ging, beunruhigte ihn das zutiefst. Vorsichtig sah sich Rowen in der Höhle um. Der Tee kochte noch immer über dem Feuer und die Kanne pfiff bereits aus allen Ecken und Enden. Die Pfeifen lagen noch immer auf dem Esstisch und Rowen befürchtete das Schlimmste, als er den Raum mit dem Schreibtisch betrat. Vorsichtig näherte sich der alte Hobbit seinem besten Freund. Gorbulus schien die Feder auf die Seite gelegt zu haben und starrte mit seinen matten Augen aus dem Fenster raus in seinen blühenden Garten. Jetzt drehte sich Rowen zu Gorbulus hin und hauchte mehrmals seinen Namen. Als der Nachfahre von Samweis Gamdschie aber nicht reagierte, nahm er die Hand des alten Hobbits und spürte, dass diese ganz kühl war. Gorbulus war tot.,, Nein! Nicht jetzt du alter Narr! Wir wollten doch noch ein paar Jahre miteinander verbringen, ehe wir uns von der Welt gemeinsam verabschiedeten. Außerdem wurden wir zur Krönungszeremonie der Kaiserin eingeladen. Was soll ich denn sagen, wenn sie alle wissen wollen, wo du bist?`` Anschließend drückte er Gorbulus rechte Hand ganz fest und schloss ihm die Augen. Dann kullerten dem alten Tuk die Tränen über seine roten, faltigen Wangen und er lächelte traurig, in der Hoffnung, Gorbulus wäre jetzt an einem schöneren Ort.

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Der Erbe des dunklen Herrschers: Der neue Schat...
Der Erbe des dunklen Herrschers: Der neue Schat...
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2016-10-08
402C
Herr der Ringe

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