Harry Potter FF - Magic Princess - Teil 1 (3)

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8 Kapitel - 8.259 Wörter - Erstellt von: Laura Mayer - Aktualisiert am: 2016-10-07 - Entwickelt am: - 2.357 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Dies ist der dritte Upload des Teil 1. Wie sieht Rosalindas Leben am Hof weiter aus? Kann sie ihr Geheimnis in Hogwarts bewahren?

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Deine ersten Wochen der Ferien von Hogwarts verlaufen alle etwa gleich. Morgens hast du theoretischer und praktischer Unterricht in allen möglichen Zaubererfächern und nach dem Mittagessen geht es ans Studium von Politik und Diplomatie, Etikette am königlichen Hofe, Geschichte des Königshauses und noch weitere Fächer, die dich alle auf deine spätere Regentschaft vorbereiten sollen. Meist siehst du deinen Vater nur beim Abendessen und dann habt ihr euch meist nicht viel zu sagen, da er ständig mit dem Kopf bei seiner Arbeit ist und du ziemlich erschlagen bist von dem vielen Lernen. Die bei dir beliebteren Abende sind die, an denen du einfach deinen Berg an Hausaufgaben erledigen kannst. Wenn du aber nicht so viel Glück hast, teilt Vater dir während dem Abendessen mit, dass auf deinem Zimmer ein Kleid und eine Maske (damit dich niemand erkennt) bereit liegen und du dich bitte um 20 Uhr im grossen Saal einfinden sollst. Es findet eine Dankeszeremonie statt. Oder ein Aufnahmeprotokoll. Oder ein Ball zur Hochzeit der so und so vielten Gräfin von Irgendwo. Die Ball-Abende sind die Schlimmsten. Als du das erste Mal dabei sein durftest, warst du total aufgeregt und konntest kaum stillsitzen. Mit jedem weiteren Ball nahm deine Freude jedoch stetig ab. Bälle stellten sich als das langweiligste und zermürbendste Ereignis aller königlichen Aufgaben heraus. Meist verlaufen sie so, dass Vater und du zu Beginn auf euren Thronen sitzt, die Gäste vorgestellt werden und mit einem Knicks bzw. einer Verbeugung euch begrüssen, dann die Musik einsetzt und ihr den Tanzenden zuschaut. Dann, nachdem du dich etwa eine oder eineinhalb Stunden lang darauf konzentriert hast, nicht im Sitzen einzuschlafen und dabei das höfliche Lächeln nicht zu vergessen, darf der ranghöchste, anwesende, unverheiratete Adelige dich zum Tanz auffordern. Ab diesem Zeitpunkt an sieht sich jeder Graf, Lord oder Fürst, der etwas auf sich hält, dazu genötigt eine todmüde Prinzessin etwa zwei Minuten am Stück im Saal herumzuwirbeln, dir auf die Füsse zu treten und mit den immer gleichen Fragen über die neueste Mode zu nerven. Keiner würde ein brisantes Thema anschneiden oder deine Meinung zu einem aktuellen Ereignis hören wollen. Nein, die Prinzessin hat sich nur für die neusten Kleidungsstile und die aktuellen Frühlingsfarben zu interessieren. Innerlich aufstöhnend gibst du jedoch immer freundlich lächelnd eine anständige Antwort und drehst dich artig im Takt. Je nach Gesellschaftsgrösse dauert diese Tortur etwa eine bis zwei weitere Stunden, bevor du dich erneut neben deinen Vater setzen darfst, um die Herrschaften wieder zu verabschieden.
Diesen Abend wirst du nicht gemütlich sitzend an deinem Schreibtisch verbringen. Du weisst es, als du den Saal fürs Abendessen betrittst und die Dienerschaft gerade dabei ist, mit einem Zauber die Tischfüsse, welche unter dem bodenlangen Tischtuch nicht einmal zu sehen waren, zu polieren. «Hör auf deine Augen zu verdrehen, das gehört sich nicht für eine Prinzessin!» weist dein Vater dich zurecht, bevor du überhaupt etwas sagen konntest. Beschämt senkst du die Augen, setzt dich hin und antwortest leise «Ja Vater». Das weitere Essen nehmt ihr schweigend zu euch, bis dein Vater den Löffel von der sechsten und letzten Mahlzeit weglegt und dich lange anschaut. Du spürst seinen Blick auf dir, und merkst, wie du zusammen schrumpfst, ohne ihn auch nur anzuschauen. Du kennst den Blick aus seinen grün-blauen Augen nur zu gut und wenn Vater will, ist ihr Ausdruck unerbittlich, nicht einmal der schmierigste Graf kann ihm standhalten. Endlich ergreift er das Wort: «Heute wird nur eine kleine Gesellschaft anwesend sein. Mein guter Freund Graf Délion IV wird uns zusammen mit seiner Schwester Margrite Eliane Délion und ihrem Sohn, sowie mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen seine Aufwartung machen. Ich möchte, dass du dir heute genug Zeit lässt und dich besonders um dein Aussehen bemühst, sowie die Etikette bei einem so hoch angesehenen Gast und die wichtigsten Daten der Familie Délion repetierst.» Stillschweigend doch etwas verwundert traust du dich, ihn endlich anzuschauen. «Ja Vater» antwortest du folgsam, jedoch mit einer unübersehbaren Frage in deinem Gesichtsausdruck. Vater hat noch nie dein Aussehen beanstandet. Doch er geht gar nicht auf deine Verständnislosigkeit ein, sondern steht auf und verabschiedet sich.

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