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Die Zeichnung

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1 Kapitel - 1.878 Wörter - Erstellt von: Hawkeee - Aktualisiert am: 2016-10-06 - Entwickelt am: - 577 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Ezios Überraschungsbesuch bei seinem Freund Leonardo da Vinci endet anders als er es vermutet. Und so viel besser, als es sich Leonardo je erträumt hätte.
(Assassins Creed 2, Slash, Ezio/Leonardo, ab 18

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Die Zeichnung „Bitte Ezio! Lasst mich Euch zeichnen! Nur einmal!“ flehte Leonardo. „Ihr seht so gut aus. Das muss festgehalten werden! Bald seid
Die Zeichnung

„Bitte Ezio! Lasst mich Euch zeichnen! Nur einmal!“ flehte Leonardo. „Ihr seht so gut aus. Das muss festgehalten werden! Bald seid Ihr nicht mehr so jung und schön.“ Er kramte auf seinem Arbeitstisch schon nach Stift und Zeichenblock. „Was soll das denn heißen? Dass, ich irgendwann hässlich seien werde?“ Empört stemmte der junge Assassine die Arme in die Hüfte. Leonardo lachte. „Nein. Ich schätze Ihr werdet auch im Alter noch so umwerfend aussehen. Solange Ihr aufpasst, dass Ihr Euch nicht noch mehr Narben in Eurem hübschen Gesicht zu zieht.“ Ezio setzte sich auf den Hocker vor dem Arbeitstisch und schmunzelte. Sein bester Freund fand ihn gut aussehend und schön. Irgendwie fühlte er sich geschmeichelt. „Frauen stehen auf Männer mit Narben,“ sagte er. „So? Nun, ich sehe durchaus den Reiz einer feinen Narbe auf der Brust eines starken Mannes. Jedoch...“ sagte er, vollendete den Satz aber nicht. Er wollte nicht zu viel von seinem Geheimnis preisgeben. Doch Ezio ließ ihn sich nicht so leicht aus der Affäre ziehen. „Jedoch was?“ fragte er nach. Der Künstler seufzte. „In Eurem Gesicht reicht mir eine Narbe.“ Er war nun näher an den Jüngeren herangetreten. Nur noch wenige Zentimeter trennten die beiden. „Ihr habt mir immer noch nicht gesagt, ob ich Euch zeichnen darf,“ stellte Leonardo leise fest. Ezios Herz schlug schneller bei der Nähe und der warmen Stimme Leonardos. „Ihr dürft, wenn ihr mir eine Frage beantwortet.“ Leonardo sah ihm fragend in die Augen. Was sollte das hier werden? „Welche Frage?“ fragte er, mit klopfendem Herzen. Ezio wusste nicht wieso er es tat, aber er befreite sich von seinem langen Assassinenmantel und knöpfte sich sein Hemd auf. Dann lies er es zu Boden gleiten. Mit rasendem Herzen fragte er: „Gefalle ich Euch?“ Leonardo wandet sich ab. Zumindest wollte er das. Eine Hand schloss sich um sein Handgelenk und zog ihn zu sich zurück. „Beantwortet meine Frage.“ Der Ältere zögerte. Er schluckte hart. Er begehrte ihn. Er begehrte ihn schon so lange. Doch er wusste, dass es falsch war einen anderen Mann zu begehren. Das war verboten. Wenn jemand es erfahren würde, es melden würde! Er würde als Sodomit verurteilt werden. Das bedeutete den Tod! Aber er vertraute Ezio. Er wusste, er würde ihn nicht verraten. Außerdem würde er nicht locker lassen, bevor er das hörte, was er hören wollte. Doch was war das? „Ja,“ antwortete der Künstler schließlich nach einer Zeit, die Ezio wie eine Ewigkeit vorkam, in der er hoffte, dass die Antwort so ausfallen würde. Dennoch, als er Leonardos Antwort vernahm konnte er sie nicht glauben und meinte erst sich verhört zu haben, weshalb er noch einmal nachfragte. „Ja?“ „Ezio, bitte zwing mich nicht es dir noch deutlicher zu sagen.“ „Mir was zu sagen?“ feixste Ezio nun mit einem Lächeln. Der Ältere war erleichtert, dass sein kleines Geständnis, nichts zwischen ihnen geändert zu haben schien. „Ezio!“ lachte er. Ezio lächelte. „Na los! Zeichnet schon,“ sagte er. Leonardo ging zu seiner Staffelei und stellte seinen Zeichenblock auf. Er zögerte, dann sagte er: „Ihr dürft Euer Hemd gerne auslassen.“ Der Assassine ging zum Fenster hinüber, das immer noch geöffnet war. Er hatte es als Einstieg benutzt, um seinen Freund zu überraschen. Er lehnte sich mit dem Rücken an den Fenstersims und sah Leonardo nun an. „Ihr dürftet mich sogar nackt zeichnen,“ meinte er dann. Was war nur in ihn gefahren? Was dachte er sich hier nur? „Ich...ähm...“ stotterte der Künstler. „Das ist wirklich nicht nötig.“ Dann setzte er nach einem genauen Blick, auf den Mann am Fenster, den Stift ans Papier und begann zu zeichnen.
Eine ganze Weile schwiegen die beiden Männer. Alles war ruhig. Nur das Kratzen des Stiftes auf dem Papier war zu hören. Dann hörte es auf. „Fertig“ Ezio schreckte hoch und stellte fest, dass er sich in dem Anblick seines Freundes verloren hatte. Er ging hinüber zu diesem und sah sich die Zeichnung an. „Wow! Das ist fantastisch!“ „Ach,“ meinte der Künstler nur. „Das liegt weniger an mir als an dem Model.“
Ezio sah ihn an. Er wusste nicht, was heute mit ihm los war, oder warum er sich plötzlich zu dem anderen Mann hingezogen fühlte, doch dies war jetzt auch nicht von Bedeutung. Von Bedeutung war nur, dass er Leonardo küssen wollte. Jetzt und hier. Also legte er eine Hand in seinen Nacken und zog ihn zu sich. Ihre Körper berührten sich heftig und keine Sekunde später, lagen Ezios Lippen auf Leonardos. Dieser keuchte überrascht auf und schloss genießend die Augen. Der junge Assassine bewegte leicht seine Lippen, gegen die seines Gegenübers, bevor er mit seiner Zunge dagegen stupste und in die Mundhöhle eindrang. Der Künstler stöhnte in den Kuss und umschlang Ezions Nacken mit beiden Händen, während er sich begierig an ihn presste. Durch die leichte Hose des Anderen, konnte er deutlich spüren, wie sich in dessen Mitte etwas zu regen begann. Und auch ihm selbst erging es nicht anders. Der leidenschaftliche Kuss ließ beide Männer nicht kalt. Schon nach wenigen Minuten waren sie vollends erregt und Ezio drängte den Künstler in Richtung des Arbeitstisches. Dieser ließ sich gerne führen und als er die Arbeitsplatte an seiner Kehrseite spürte hopste er hinauf. Ezio drängte sich sofort zwischen seine Beine. Die wilden Küsse, die sie sich ununterbrochen gaben, wurden nur unterbrochen, um Leonardos Hemd ab zu streifen. Schnell fiel es zu Boden, zu Ezios und dieser küsste sich langsam weiter hinab. Leicht biss er in die Halsbeuge und zog eine Feuchte Spur bis über das Schlüsselbein hinunter zur glatten Brust. Dort angekommen knabberte und leckte er sanft an den Brustwarzen, die sich schnell erhärteten. Weiter ging es zum Bauch, bei dem er seine Zunge nun in den Bauchnabel stupste. Leonardo legte stöhnend den Kopf in den Nacken. Währenddessen löste Ezio die Verschnürungen ihrer beider Hosen und streifte sie beide ab. Leonardos Erregung sprang ihm freudig entgegen. Er umschloss sie mit einer Hand, und mit der Anderen die seine. „Ezio...“ Langsam bewegte er seine Hände und stöhnte selbst leise auf. Leonardo zog den Assassinen erneut an sich und presste ihn gegen sich. Dann umschloss er selbst mit seiner Hand die Glieder. Gemeinsam mit Ezio. Sie sahen sich tief in die Augen, während sie dem Höhepunkt näher kamen. „Ezio,“ stöhnte er schließlich. „Willst du weiter gehen?“ Ezio nickte. „Sicher. Ich weiß nur nicht wie es geht. Ich meine, wo er rein muss ist mir schon klar aber...“ Er stotterte. Unsicherheit zeichnete sein hübsches Gesicht. Leonardo hielt in seinen Bewegungen inne. „Ich habe Öl da. Du musst ihn nur gut damit einschmieren. Dann geht es ganz leicht.“ Ezio stoppte nun auch seine Bewegungen. „Willst du...? Oder soll ich?“ Der Ältere lächelte. „Du bist eindeutig nicht der Passive, Ezio,“ sagte er. Dann griff er auf dem Tisch nach dem kleinen Fläschchen mit Öl. Er träufelte sich etwas davon in die Hand, bevor er Ezios bestes Stück damit einrieb. Dann rutschte er ein wenig nach vorn. „Nimm mich, Ezio!“ sagte er schließlich. Ezio positionierte sich zwischen Leonardos Beinen. Er setzte seine Erregung an den Eingang und begann sich hinein zu schieben. Der Künstler legte stöhnend den Kopf in den Nacken und die Arme um seinen Geliebten. Sanft drang Ezio weiter vor. Als er schließlich komplett in den Älteren eingedrungen war, begann er sich in ihm zu bewegen. Erst sanft und vorsichtig stieß er in ihn, dann wurde er härter, schneller und fordernder. Schon nach relativ kurzer Zeit forderte Leonardo mehr. Und der junge Assassine gab ihm gerne mehr. Mit harten, schnellen und tiefen Stößen brachte er ihn zum keuchen und schließlich traf er eine Stelle, die seinen Liebsten schreien ließ. Lange hielten die beiden Männer es schließlich nicht mehr aus. „Ezio...“ stöhnte der Künstler und ergoss sich zwischen ihnen. Die letzten Beben seines Orgasmus auskostend krallte er sich in den Rücken seines Assassinens. Die starken Kontraktionen um sein Glied brachten nun auch diesen zum Höhepunkt und er pumpte seinen Samen in den Künstler. „Leonardo...“ flüsterte er leise, bevor er sich zurückzog. Der eben genannte zog Ezio noch ein wenig näher in seine Arme und so standen sie noch einige Minuten nur so da, bevor Ezio den jungen Künstler hoch hob und dieser seine Beine um dessen Hüfte schlang und sich von ihm in sein Schlafzimmer tragen ließ.
Erschöpft lagen die beiden jungen Männer in Leonardos großem Bett. Der Künstler hatte seinen Kopf auf der Brust des Assassienen gebettet und lauschte dessen Herzschlag. „Ich liebe dich Ezio Auditore,“ sagte er schließlich leise. „Ich weiß,“ antwortete Ezio. Leonardo setzte sich ruckartig auf. Verwirrt sah er ihn an. „Du weißt es? Wie lange schon?“ Ezio setzte sich ebenfalls auf. „Ich wusste es in dem Moment als, du meinen Kuss so leidenschaftlich erwidert hast.“ „Und was bedeutet es für dich?“ Ezio dachte nach. Was bedeutete es für ihn? Er lächelte. „Alles,“ sagte er. „Es bedeutet mir alles.“ Der Künstler hob eine Augenbraue. „Ezio. Du bist nicht wie ich. Du liebst Frauen! Du liebst Christina! Du würdest sie nicht aufgeben. Nicht wegen mir. Also bitte ich dich, mach mir keine falschen Hoffnungen! Wenn das hier einmalig für dich war, dann sag es mir jetzt.“
Christina. Keinen einzigen Gedanken hatte er an sie verschwendet, seit er Leonardos Arbeitsraum betreten hatte. Und auch jetzt, fiel ihm kein guter Grund mehr ein, dies zu tun. Er hatte sie geliebt. Ja. Aber jetzt hatte jemand anderes ihren Platz in seinem Herzen eingenommen. „Du bedeutest mir mehr, als sie mir je bedeutet hat,“ sagte er schließlich. In den Augen seines Gegenübers funkelte Hoffnung. „Bedeutet hat? Heißt das etwa, dass du sie nicht mehr liebst?“ fragte er. Ezio nahm sein Gesicht in beide Hände. „Genau das bedeutet es. Ich will mit dir zusammen sein, Leo. Denn ich liebe dich auch.“ Um diese Worte zu untermauern legte er sanft seine Lippen auf Leonardos. Dieser erwiderte den liebevollen Kuss und als sie sich schließlich voneinander lösten meinte er: „Übrigens...Nicht nur Frauen stehen auf Männer mit Narben.“

ENDE
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Ezios Überraschungsbesuch bei seinem Freund Leonardo da Vinci endet anders als er es vermutet. Und so viel besser, als es sich Leonardo je erträumt hätte. (Assassins Creed 2, Slash, Ezio/Leonardo, ab 18
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2016-10-05
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