Springe zu den Kommentaren

Der Geschmack von Liebe und Leid 3

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 4.263 Wörter - Erstellt von: -Shizuka- - Aktualisiert am: 2016-09-27 - Entwickelt am: - 1.393 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein Schritt noch, dann müsste sie springen. Sie wusste, dass sie es nicht mehr rechtzeitig schaffen würde und doch wollte sie den Aufprall beider Jutsus verhindern. Eine Kugel entstand, lila und matt. Sie wurde immer größer und verschlang die beiden Jungen, die Rivalen und doch Freunde. Der Aufprall war schmerzlich, aber nichts im Vergleich zu den Schmerz, den sie im Herzen verspürte.

1
Kapitel 5: Schmerzhafter Abschied Ich rannte und rannte. Außer mir war hier Nichts. Nur das abgrundtiefe Schwarz, welches mich verschlang. Ich konnte
Kapitel 5: Schmerzhafter Abschied

Ich rannte und rannte. Außer mir war hier Nichts. Nur das abgrundtiefe Schwarz, welches mich verschlang. Ich konnte spüren, dass die kalten Hände nach mir griffen. Es kam mir so vor, als würde ich mich nicht vom Fleck bewegen und die Hände kamen immer näher. Sie wollten mich mit sich in das Böse ziehen. In den Abgrund. Da vorne! Da schwebte ein grünes Licht! Ich rannte darauf zu und es wurde immer größer.,, Er hat dich gehasst. Er wollte dich töten und das nicht nur einmal." Sagte eine Stimme.,, Du bist nichts weiter als ein Monster" sagte sie weiter. Plötzlich verschwand das Licht und weiter vorne tauchte es erneut auf.,, Du bist zu schwach. Ich werde meinen eigenen Weg gehen. Ich werde gehen und du wirst mich nicht davon abhalten." Sagte eine andere Stimme und ich erkannte auch von wem sie war. >>Sasuke?<< Dann verschwand auch dieses und weiter vorne tauchte es wieder auf. Ich rannte drauf zu und diesmal entpuppte es sich als Person. Sie stand mit dem Rücken zu mir, doch ich konnte genau erkennen, wer es war.,, Vergib mir, kleine Yuki" sagte sie.,, Itachi!" schrie ich, doch aus meinen Mund kam kein Laut. Er schritt davon. Ich streckte einen Arm nach ihn aus, doch dieser wurde von den kalten, dunklen Händen gepackt. Jetzt hatten sie mich erwischt. Sie zogen mich nach hinten in den Abgrund. Ich schaute zurück und erkannte zwei große, rote Kreuze. Die Augen des Ōkami.

Schweißgebadet wachte ich aus diesen Traum auf. Seitdem ich vor einigen Tagen im Krankenhaus aufgewacht war, verfolgte mich dieser Traum jede Nacht. Ich konnte mir und auch Tsunade nicht erklären, was passiert war, denn in meiner Erinnerung war wieder eine Lücke.
Ich stellte mich unter die Dusche und wusch die Anstrengung meines Traumes ab. Danach zog ich mich an und schaute dabei auf die Uhr: 4:30. Ich überlegte, was ich tun könnte und beschloss, eine Runde spazieren zu gehen.
Im Park setzte ich mich auf eine Bank und legte den Kopf in meine Hände, um meine Gedanken zu ordnen. Noch zwei Stunden, dann musste ich bei Tsunade im Büro sein. Ich werde auf eine Mission gehen und sie wird mir ein paar Einzelheiten erklären. Ich hörte Schritte und horchte auf.,, Ist das nicht noch zu früh für einen Spaziergang?" Fragte mich jemand. Ich schaute auf und in das Gesicht von Kakashi, der seinen Blick wie gewohnt in sein Buch "Flirtparadies" warf, welches er bestimmt schon mehr als 4 mal durchgelesen hatte.,, Ich bin ausgeschlafen. Musste einfach mal raus, um frische Luft zu schnappen. Aber es freut mich zu sehen, dass es dir wieder gut geht." Er lächelte mich durch seine Maske aus an,, Danke, das kann ich nur zurück geben."
>>Stimmt, wir sind beide zeitgleich im Krankenhaus aufgewacht<<,, Und du kannst dich wirklich nicht erinnern, was passiert war?" Ich schaute ihn verwirrt an,, Was meinst du?",, Tsunade hat mir erzählt, was sie gesehen hat, als sie dich gefunden hatten. Diese Verwüstung meint ich.",, Nein tut mir leid. Alles ist weg. Es ist wie an diesen einen Tag damals, als ER..." ich schaute traurig auf meine Hände und seufzte einmal,, Das einzige was ich noch weiß ist, dass dieser Akito mich in den Wald gelockt hatte und ich bin wütend geworden. Danach habe ich geträumt." Kakashi packte sein Buch beiseite, setzte sich neben mich hin und schaute mich lange Zeit an. Dann sagte er unerwartet:,, Es ist schön, dich mal wieder ohne Maske zu sehen. Ich hatte schon beinahe vergessen, wie du darunter aussiehst." Ich schaute ihn an und in dem Moment gaben die Sonnenstrahlen sein Gesicht von der Dunkelheit frei und ich konnte durch die Ziehrungen seiner Maske sein ehrliches Lächeln sehen. Erst jetzt viel mir auf, wie unglaublich nahe er meinem Gesicht war und es war mir unangenehm so nahe bei einem Menschen zu sein. Aber wahrscheinlich nur, weil ich Angst hatte, dass das Monster in mir seine wahre Natur zeigte und die Menschen, die mir nahe standen, verletzte.
Ich zog meinen Kopf zurück und hatte vermutlich einen kleinen Rotschimmer auf den Wangen.,,Ähm, Oh, äh schon so spät, ich muss dann mal langsam los" verabschiedete ich mich und lief schnell davon. Richtung Hokageturm.
Vor der Holztür hielt ich an und klopfte und erst beim,, Herein" trat ich ein.,, Ihr habt eine Mission für mich, Tsunade-sama?",, Ja, sie ist sehr wichtig,…"sie erzählte mir Einzelheiten. Es war keine komplizierte Mission. Es ging nur darum jemanden zu finden, ihn auszufragen und unbemerkt beiseite zu räumen. Ich verbeugte mich zum Schluss mit einen,, Danke," und verließ den Hokageturm. Ich beschloss noch kurz bei Sasuke vorbei zugehen, bevor ich aufbrach.
Ich klingelte und kurz danach wurde die Tür geöffnet,, Hallo Sasuke! Ich werde auf Mission gehen und wollte mich noch schnell verabschieden" rief ich freudig aus.,, Auf Mission? Na dann viel Glück." Er klang etwas genervt.,, Ist alles in Ordnung?",, Ja.",, Bist du dir da sicher Sasuke?",, Ich sagte Ja!" Wurde er etwas lauter. Ich musste mich an meinen Traum zurück erinnern.,, Tut mir leid, ich wollte nicht so laut werden. Viel Glück auf deiner Mission" sagte er und dann ging die Tür auf schon zu. Ich stand da wie angewurzelt und schaute verdattert auf die Tür, wo Sasuke Grade noch stand. Dann drehte ich mich um und ging.

ENDLICH! Ich hatte es geschafft die Zielperson auszuschalten, doch durch ein Missgeschick wurde der einzig Angehörige auf mich aufmerksam und verfolgte mich. Nun schaute ich auf die brennende Leiche. Der Geruch von verbrannten Fleisch stieg in meiner Nase empor und ich hielt sie mir angeeckelt zu. Schon ecklig dieser Geruch. Der Mann war tot, bevor ich ihn in die Flammen warf. Es ist schmerzlich sowas mit anzusehen, aber ich musste es tun, bevor er mehr Informationen über mich preisgegeben hätte. Die Flammen wurden langsam immer kleiner, bis nur noch der Rauch aufstieg. Ich schaute noch ein Weilchen auf die Stelle, bis ein Falkenbote meine Aufmerksamkeit auf sich zog und sich auf meinen Arm niederließ. An seinen Geläuf war ein Brief festgebunden, den ich mir aufmerksam durchlas.
Meine Augen wurden immer größer und glasiger, mein Herz zog sich schmerzlich zusammen, mein Körper fing an zu zittern. >>Ich kann das nicht… bitte nicht auch noch du! Warum? Warum? Warum? << Ich ließ den Brief fallen und sprintete so schnell wie ich nur konnte los.,, Ich werde das nicht zulassen!"

Erzähler Sicht:
Der Brief fiel sanft im Wind, wie eine Feder, auf den Boden. Die Schrift ließ drauf schließen, dass er schnell geschrieben wurde und an einigen Stellen waren die Wörter von den Tränen der Empfängerin verschwommen. Und doch konnte man noch deutlich diese Zeilen lesen:
Yukiko,
Auf Befehl des Hokagen wird deine jetzige Mission als beendet erklärt. Dein neues Ziel lautet: Hilf dem Team von Naruto, Sasuke zurück zu bringen. Er hat das Dorf verlassen und laut unserer jetzigen Informationen steuert er auf das Tal des Endes zu.

Ein Schritt noch, dann müsste sie springen. Sie wusste, dass sie es nicht mehr rechtzeitig schaffen würde und doch wollte sie den Aufprall beider Jutsus verhindern. Eine Kugel entstand, lila und matt. Sie wurde immer größer und verschlang die beiden Jungen, die Rivalen und doch Freunde. Der Aufprall war schmerzlich, aber nichts im Vergleich zu den Schmerz, den sie im Herzen verspürte.Sie wurde zurück geschleudert. In den Felsen, dessen Steine sie zu fesseln scheinen.,, Ich kann dir helfen. Wenn du mich nur lässt, wird er dich nie wieder verlassen" sagte die Stimme, die sie nie wieder hören wollte, in ihren Kopf. Ihr Körper wurde ganz Langsam von seiner Kraft übernommen, doch sie kämpfte dagegen an, denn sie wollte ihn mit eigener Kraft zurück holen.
Er kniete über ihn, seine dunklen Haarspitzen berührten das Stirnband, welches der Blondhaarige Junge trug, sie berühren das Zeichen des Dorfes, welches er verlassen hatte. Lange Zeit hatte Sasuke darüber nachgedacht, ob er es tun sollte. Er stand auf und sah auf sein Stirnband, welches neben Naruto lag. Ein kleines Lächeln huschte über sein Gesicht. >>Naruto ist so stark geworden<< dachte er sich und die Wut stieg wieder in ihm auf. ER war derjenige, der stärker werden musste, damit er sich endlich an seinen verräterischen Bruder rächen konnte. Sasuke fasste sich mit der Hand ins Gesicht und spürte noch die verbleibende Kraft des Males und fing an zu lachen,, Ha ha hahahaha."
,, Sa…su..k..ke" hörte er plötzlich eine schwache, zittrige Stimme. Er drehte sich um und da stand SIE, gekrümmt und blutend, eine Körperhälfte in roten Chakra eingehüllt. Der Schock stand ihm deutlich im Gesicht geschrieben und in ihr entflammte ein kleiner Hoffnungsschimmer,, Was bist du?" ihre rechte Körperhälfte starrte ihn aus leuchtenden Augen an und hob den Arm, die Hand nach ihn ausgestreckt. Sasuke wich einen Schritt zurück. Das war für ihn kein Mensch mehr.,, Sasuke, ich bin es. Yukiko?" sagte sie erschrocken und versuchte den Arm runterzudrücken.,, Bleib hier, bei mir." Fuhr eine verzerrte Stimme ihrer fort.,, Bitte…verlass mich nicht auch noch. Du bist doch der einzige, den ich noch habe!" sagte ihre normale Stimme wieder. Er drehte sich von ihr weg,, Willst du denn das Alles wirklich hinter dir lassen? Sasuke...Itachi ist es nicht wert getötet zu werden. Lass es uns doch vergessen und als Familie weiterleben, so wie wir es bis jetzt auch getan haben." Sasuke musste sich an die Worte von Naruto zurück erinnern:,, Du willst einfach gehen? Du willst sie einfach zurück lassen? Hast du mal daran gedacht, was du ihr damit antust? Hast du mal daran gedacht was sie die letzten Jahre alles für dich getan hat? Sie hat sich um dich gekümmert, obwohl sie selber noch ein Kind war! Obwohl du die letzten Jahre so abweisend zu ihr warst, hat sie immer wieder versucht, dich aufzumuntern!"
Es stimmte. Sie hatte ihr Kindheit hinter sich gelassen und sich um ihn gekümmert. Bis jetzt hatten sie wie Geschwister gelebt und er erinnerte sich an jeden Tag zurück, andem sie ihn immer wieder zum lachen gebracht hatte und an denen er sich bei ihr wohl fühlte. Ein Stechen zog durch seine Brust. Er wusste, wenn er stärker werden wollte, musste er all das hinter sich lassen...dann musste er sie zurück lassen und damit auch seine Gefühle und Erinnerungen.
,, Es tut mir leid, Yukiko. Ich werde gehen, ich werde Itachi töten und du wirst mich nicht davon abhalten können"seine Stimme zitterte.,, Warum?" fragte sie verzweifelt.,, Damit ich stärker werden kann, um dich zu beschützen.",, I-ich kann dir doch alles beibringen, was ich weiß.",, Das reicht mir nicht",, Und beschützen kann ich mich selbst..u-und-",, Es reicht! Lebe wohl Yukiko…" Er verschwand, doch bevor er gänzlich ging, schaute er noch einmal zurück und ihm fiel eine Träne auf dem Boden. Eine Träne, so rein wie seine Gefühle, die er mit ihr vergoss.
Sie sank auf die Knie und presste ihre Hand an die Brust. Der Schmerz fraß sich immer tiefer in ihr Herz hinein. Sie bekam keine Luft mehr. Er war fort. Genau wie Itachi damals. Die letzten, die sie noch hatte und jetzt waren sie alle fort...
article
1474723324
Der Geschmack von Liebe und Leid 3
Der Geschmack von Liebe und Leid 3
Ein Schritt noch, dann müsste sie springen. Sie wusste, dass sie es nicht mehr rechtzeitig schaffen würde und doch wollte sie den Aufprall beider Jutsus verhindern. Eine Kugel entstand, lila und matt. Sie wurde immer größer und verschlang die beiden ...
http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1474723324/Der-Geschmack-von-Liebe-und-Leid-3
http://www.testedich.de/quiz44/picture/pic_1474723324_1.jpg
2016-09-24
407D
Naruto

Kommentare (0)

autorenew
speaker_notes_off Du musst Mitglied bei testedich sein, um hier ein Kommentar schreiben zu können. Anmelden