Wolfsblut

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4 Kapitel - 1.021 Wörter - Erstellt von: Schattenherz - Aktualisiert am: 2016-10-06 - Entwickelt am: - 272 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Wildes Herz

    1
    Ich werde hier eine Geschichte schreiben über Wölfe.












    2
    1.Kapitel

    Der heulende Wind pfiff über die Landschaft und wirbelte den Schnee auf.
    Schneeflocken blieben im Fell der silbergrauen Wölfin hängen die sich ihren Weg durch die weiße Wüste bahnte. Der Schnee reichte ihr bis zu den Schultern. Die zarten Eiskristalle glitzerten in ihrem Fell und von weiter Ferne sah man nur einen hellgrauen Punkt der sich mühsam durch die Schneewehen und den hohen Schnee kämpfte. Tapfer setzte sie weiter eine Pfote vor die andere. Sie würde bald werfen und zuvor musste sie unbedingt einen Bau finden in dem sie ihre Welpen geschützt aufziehen konnte. Sie sanften Tritte an ihrer Bauchdecke spornten sie noch mehr an, denn sie wusste, dass sie keine Zeit verlieren durfte. Die Welpen wollten raus. Suchend glitt ihr Blick über die Landschaft. Nichts. Nur eine endlose schneebedeckte Ebene.
    Die Entschlossenheit der Wölfin verwandelte sich in Panik und Verzweiflung. Sie würde es nicht rechtzeitig schaffen. Es würde zu lange brauchen, außerdem war sie schon am Ende ihrer Kräfte. Fieberhaft überlegte sie nach einer Lösung doch die Lage war aussichtslos. Ihre Beine fühlten sich bleischwer an und ihre Augenlider drohten zuzufallen. Eigentlich wollte die Wölfin nur noch schlafen, doch sie wusste, dass würde ihr Tod sein und der ihrer ungeborenen Welpen. Sie versuchte sich aufzuraffen doch sie hatte einfach keine Kraft mehr und sank zurück in den Schnee. Sie öffnete ihre Schnauze zu einem Heulen das vom Wind und den Schnee verschluckt wurde. Niemand hörte ihre Hilferufe. In ihrem Fell glänzten die Eiskristalle und was hier so wunderschön aussah war in Wirklichkeit grausam.
    Niemand sah wie die junge Wölfin um ihr Leben kämpfte trotz des Schneesturms und der unerbittlichen Kälte die in ihr Fell kroch. Eisiger Wind blies ihr ins Gesicht und trieb ihr Tränen in die Augen.
    Die Müdigkeit ließ ihre Lider und Beine bleischwer werden lassen und sie spürte wie ihre Gelenke steif wurden. Der langsame qualvolle Prozess des Erfrierens begann. Sie erschrak doch ihre Kraft reichte nicht mehr um aufzustehen. Sie versuchte es trotzdem und knickte ein. Sie jaulte nicht wegen dem Schmerz, die Kälte hatte ihre Nerven betäubt. Dichte Flocken bedeckten sie und bald war sie bis zur Brust mit Schnee bedeckt.
    Sie rappelte sich nach einiger Zeit des Ausruhens auf und lief weiter. Sie kam bis zu einem zugefrorenen See.
    Er würde ihren Weg abkürzen das wusste sie, doch die Eisschicht war in der Mitte noch dünn, wenn sie einbrach würden sie und ihre ungeborenen Welpen sterben.
    Zögernd und mit angstgeweiteten Augen blickte sie auf das Eis. Sollte sie es wagen oder besser nicht?
    Ein lautes Bellen nahm ihr die Entscheidung ab. Eine Hundemeute brach aus dem Unterholz, dicht gefolgt von einer Truppe Jägern. Die Angst gab ihr die Kraft die sie brauchte und sie wagte sich aufs Eis.
    Halb schlitternd halb rennend bewegte sie sich über den See, dicht verfolgt von den Hunden.
    Die Wölfin meinte fast, ihren Atem bereits im Nacken zu spüren. Sie rannte voller Lebenswillen weiter. Sie hatte sich bereits einen Vorsprung erarbeitet trotzdem hörte sie wie ein Schuss neben ihr aufkam. Gehetzt sah sie sich um. Da war der Waldrand! Nur noch ein paar Meter, sie musste es schaffen, für ihre Jungen!
    Sie rannte weiter doch der Hunger und die Müdigkeit schwächten sie. Die Hunde holten auf. Die Wölfin stolperte und schlitterte quer über die Eisfläche bis fast in die Mitte des zugefrorenen Sees.
    Ein Pfiff ertönte. Die Jäger riefen ihre Hunde zurück. Die Wölfin war gerettet.
    Zitternd, halb vor Angst, halb vor Kälte richtete sie sich auf. Ein unheilvolles Knacksen ertönte und feine Risse breiteten sich unter ihr, auf der Eisdecke aus. Sie riss die Augen auf. Die Eisdecke knirschte und brach unter ihren Pfoten ein. Sie fiel ins eiskalte Wasser. Wellen schlugen über ihrem Kopf zusammen als sie untertauchte.
    Doch sie lebte noch!
    Sie wusste nicht mehr wo oben und unten war. Alles um sie herum war in Schwarz gehüllt. Das einzige Geräusch war das schlagen ihres Herzens. Kurz erstarrte sie voller Angst und versuchte sich zu orientieren.
    Die Wölfin brauchte Luft. Lange würde sie nicht mehr durchhalten. Der Druck in ihrer Kehle und Brust verlangte nach Luft, sowie das pochende Dröhnen in ihrem Kopf. Sie fing an zu schwimmen. Wo war oben! Angstvoll schwamm sie in irgendeine Richtung. Der Druck um ihre Kehle verstärkte sich. Luft. Luft. Luft. Luft.
    Plötzlich wurde es heller. Sie schwamm darauf zu und tauchte auf. Kalte Luft berührte sie und sie zitterte unglaublich stark und rang nach Luft. Die Wölfin keuchte und schnappte nach so viel Luft wie sie bekommen konnte. Nach Atem ringend japste sie und versuchte vergeblich aus dem Wasser zu kommen um nicht einen Kältetod zu erleiden oder zu ertrinken. Doch das Eis war viel zu glatt um daran Halt zu finden. Sie setzte ihre Pfoten auf die Kante wo sie eingebrochen war und wollte sich hochstemmen doch das Eis schnitt wie das Messer die Butter, in ihre Pfoten und sie jaulte laut auf und glitt zurück ins kalte Wasser, dass sich leicht rot färbte. Blutbad, war ihr erster Gedanke. War es ihr bestimmt so zu sterben?


    3
    Kommt noch.

    4
    Kommt noch.

Kommentare Seite 1 von 1
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Schattenherz ( 88047 )
Abgeschickt vor 234 Tagen
Die Geschichte ist ja noch nicht zu Ende...
Donner ( 17923 )
Abgeschickt vor 234 Tagen
Gute Geschichte,ich schreibe auch schon sehr,sehr lange
welche.
Schattenherz ( 75946 )
Abgeschickt vor 237 Tagen
Danke! Ich schreibe wirklich schon lange. Seit ich sieben war eigentlich.
:)
Adler & co ( 76805 )
Abgeschickt vor 237 Tagen
Die Geschichte ist Gut