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Secret-Wenn alles zerbricht... #1

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2 Kapitel - 820 Wörter - Erstellt von: Saphir03 - Aktualisiert am: 2016-09-27 - Entwickelt am: - 635 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich wusste nicht, wer ich war... Ich saß alleine in meiner Welt, dessen Inhalt die Wände meines Zimmers umschlossen. Ich war alleine und ich hatte niemanden...

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    Ich ließ mich mit einem schweren Seufzer auf mein Bett sinken. Mein Blick glitt trübe über das schimmernde Mondlicht, das von der silbern schimmern
    Ich ließ mich mit einem schweren Seufzer auf mein Bett sinken. Mein Blick glitt trübe über das schimmernde Mondlicht, das von der silbern schimmernden Scheibe am Nachthimmel durch das Fenster auf den Holzboden drang. Die Sterne hingen wie funkelnde Juwelen am Himmel und prägten das nachtschwarze Himmelszelt. Ich hob den Blick auf die gegenüber liegende Wand und blickte gleich in mein Spiegelbild. Die rechte Seite meines Gesichts wurde vom Mondlicht erleuchtet und meine eisblauen Augen funkelten wie Kristallperlen. Das Make-Up war verlaufen von Tränen und hing wie ein schwarz-grauer Schleier unter den Augen. Meine Haare flatterten leicht in der Nachtbrise, die sanft vom Fenster aus über mein Gesicht strich. Die Kälte in meinen Augen wich der Trauer und Verzweiflung. Ich strich mir eine rotbraune Strähne aus dem Gesicht und strich mir über das feuchte Gesicht. Ich fühlte mich alleine und nutzlos. Ich konnte mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal das Schloss verlassen hatte. Mein Vater hielt mich hier fest. Das Schloss lag inmitten eines hohen Nadelwaldes, der durch einen Stachelzaun getrennt ist. Eine Seite ist für die Familie der Storm's, zu der ich gehörte und die andere für die Familie der Black's. Ich wusste es nicht genau, es stand nur in dem Buch der Bibliothek, wo ich die meiste Zeit verbrachte. Beide Familien waren zerstritten und trennten sich deshalb in einem Streit. Die Black's waren zerfressen davon, die Storm's zu unterdrücken mit Gewalt und Terror. Ich wusste nicht wieso, aber ich zog mit größter Sorgfalt mein Handy aus der Tasche. Meine Kontaktliste war leer. Ich sehnte mich nach dem Gefühl der Geborgenheit, der Liebe und der Freundschaft. In Romanen wurden diese Gefühle traumhaft schön beschrieben. Es ist wohl während der Gefangenschaft im Schloss, dass ich bissig und aggressiv wurde. Ich sehnte mich nach Freiheit und Freude und Liebe. Ich strich gedankenlos über den Bildschirm meines Handys. Dann fiel mein Blick wieder auf das Fenster, das nach mir rufend im Mondlicht erblasste. Ich spürte die Außenwelt, die mich anzog, mich in das sanfte Mondlicht zog... In meinem Kopf kochten die Gedanken und Gänsehaut bildete sich auf meinem Nacken, als ich mir ausmalte, was wohl hinter der Grenze gerade passierte. Wahrscheinlich plünderten die Black's gerade Leute aus, machten einen Angriff auf das Schloss bereit um die ganzen Storm's auszulöschen! Ich erhob mich mit einem schweren Stöhnen und steckte mein Handy wieder ein. Mit einem Ruck strich ich die schwarze Kapuze meines Pullovers über die rotbraunen Haare und öffnete meinen Schrank. Ich war fest entschlossen, diese Familie, die daran Schuld ist, dass ich zu meiner eigenen Sicherheit nicht raus darf zu rächen. Ich ließ die Finger langsam über das glatte Holz streichen. Darin erblickte ich viele Decken der letzten Jahre. Ich konnte es kaum erwarten, die kalte Nachtluft der Freiheit einzuatmen. Mit geschickten knoteten knüpfte ich die Decken aneinander.

    Endlich! Ich sprang die letzten zwei Meter runter und kam schmerzhaft auf dem Rücken auf. Ich kniff die Augen gegen die aufsteigenden Tränen zusammen. Als ich sie wieder öffnete spürte ich erst recht das Gras unter meinem Körper und lag im Schatten der Bäume. Plötzlich hörte ich das Aufheulen eines Motors und musste bemerken, dass es der Bentley meines Vaters war, der von seiner Reise zurückkehrte. Ich nahm noch einmal tief Luft und sprang auf, womit ich stur in den Wald rannte. Mein Rücken hinderte mich ein wenig daran, viel mehr machte sich mein Fuß zu schaffen, der von dem Sturz ziemliche Schmerzwellen auslöste. Ich gab nicht auf, sondern lief immer tiefer keuchend in den Wald. Meine Brust brannte und mein Fuß tat immer mehr weh. Bald trieb mir das Tränen in die Augen, doch ich stürmte weiter, bis es stockdunkel war und ich keine Ahnung mehr hatte, wo unten und wo oben war. Also tastete ich mich nach meinem Handy in der Hosentasche um. Schließlich konnte ich es aus meiner Tasche ziehen und schaltete zitternd vor Aufregung die Taschenlampe ein. Meine dunklen Wimpern zuckten ängstlich, als ich die Gegend betrachtete. Überall huschten schatten raschelnd durch die Büsche und um mich herum ragten Tannen in die Höhe

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1474654704
Secret-Wenn alles zerbricht... #1
Secret-Wenn alles zerbricht... #1
Ich wusste nicht, wer ich war... Ich saß alleine in meiner Welt, dessen Inhalt die Wände meines Zimmers umschlossen. Ich war alleine und ich hatte niemanden...
http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1474654704/Secret-Wenn-alles-zerbricht-1
http://www.testedich.de/quiz44/picture/pic_1474654704_1.jpg
2016-09-23
4000
Fanfiktion

Kommentare (5)

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Muria (03818)
vor 412 Tagen
👏👏👏👏👏 Irgendwie wäre es vorhersehbar, wenn diese Ff kein Ende hat, würde mich aber freuen, wenn das Gegenteil der Fall ist und die Fortsetzung dann auch kreativ ist.
Aschenglut ( von: Fuchsherz)
vor 438 Tagen
Ich habe die wirkliche Geschichte unter "Saphir13" erstellt, da diese Story nur ein Fail war): aber sie ist noch nicht angenommen
Malia11 ( von: Malia11)
vor 440 Tagen
Du kannst sooooo gut schreiben!!!! Aber bitte bitte schreib bei "Lauf so schnell du kannst weiter " 😍😃💕
SchattendesTodes ( von: SchattendesTodes)
vor 440 Tagen
Sehr schöne und geheimnisvolle Geschichte. Bitte schreib weiter
Pfirsichblüte (36255)
vor 443 Tagen
Sehr schöne Geschichte,schreib weiter!