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<{—•Borderline•—}>

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4 Kapitel - 7.928 Wörter - Erstellt von: Rari - Aktualisiert am: 2016-11-10 - Entwickelt am: - 492 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

FF zu:
http://www.testedich.de/quiz42/quiz/1468261391/Borderline-MMFFRPG

//Mysteriöse, beinahe unsterbliche Katzen, Raider, wie sie sich nennen, terrorisieren die Clans im Regenwald. Sie bringen mit ihren zerstörerischen Fähigkeiten Tod und Verderben über die Katzen, und so liegt es an einer kleinen Armee, die aus speziell ausgebildeten Kriegern beider Clans besteht, diese Raider nicht die Grenze zu den Territorien überqueren zu lassen.

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    ((olive))((bold))((big))|Warnung im Vorraus:((ebig))((ebold))((eolive)) — Diese FF kann Kraftwörter enthalten. Also Vorsicht. ((small))Haters gonna


    |Warnung im Vorraus:

    — Diese FF kann Kraftwörter enthalten. Also Vorsicht. Haters gonna hate.

    xD

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    Die Nacht brach langsam über dem Wald herein. Sie warf ihre Schatten nach und nach über die Baumkronen, überdeckte jede Farbe und verschluckte das
    Die Nacht brach langsam über dem Wald herein. Sie warf ihre Schatten nach und nach über die Baumkronen, überdeckte jede Farbe und verschluckte das Licht. Bald lag auch das Zwielicht jenseits der Schlucht in tiefster Dunkelheit, und wo normale Katzen in ihre Baue tappten und schliefen, regte es sich nun zwischen den verkohlten Stümpfen. Der Mond ging für diese Geschöpfe der Finsternis auf wie eine Sonne, und überflutete ihre glatten Pelze mit seinem eisigen Licht. Hin und wieder sah man eine Katze, die inmitten des Brachlandes umherlief. Doch auch auf der anderen Seite der Schlucht hatten scharfe Augen sich noch nicht zur Nachtruhe geschlossen. In gleichmäßigen Abständen ragten stolze Gestalten auf, die ihren Blick aufmerksam über die Umgebung schweifen ließen. Eine unbemerkte Annäherung schien unmöglich, denn jede Himmelsrichtung, jeder mögliche Weg, um sich anzuschleichen, wurde streng bewacht. Würde man geschickt genug sein, die Wächter zu überwältigen oder gar unversehrt zu umgehen, würde früher oder später laut Alarm geschlagen werden. Doch dumm genug, um ihre Posten zu verlassen, waren die Nachtwachen auch nicht. Stattdessen würden ausgeschlafene Kämpfer aus dem wie ein Goldschatz beschützten Fort herbeieilen, die auf ihren durchtrainierten Beinen nun wirklich nicht langsam waren. Wollte man sich carbonisieren, so war man einmal gestorben, bevor man seinen gesamten Körper verhärtet hatte. Würde man alle Soldaten mit Händen aus Dunkelheit in Klingen aus Schatten stürzen, so ging einem in der Zwischenzeit ein Anderer an die Kehle. Ja, sogar ein tödlicher Raider wie Pride musste sich vor diesen Elitetruppen der Clans in Acht nehmen. Der kleine schwarze Kater, der noch fast wie ein Junges aussah und auch immer so aussehen würde, kräuselte verdrießlich die Lippen über die Hartnäckigkeit dieser niederen Wesen. So schwach sie auch waren, sie hingen so unglaublich fest an ihren verdammten kleinen Leben, und standen immer wieder auf, anstatt sich den Stärkeren zu unterwerfen. Pride, oder anders gesagt S-9, wie die Katzen ihn nannten, wandte sich von der Schlucht ab. Heute hatten einige seiner Kameraden wiedermal etwas von ihrer wichtigen Regenerationskraft auf ein kleines Pack von Soldaten verschwendet. Pride hasste es, wenn Envy ohne vorher was gesagt zu haben einfach freudig in den Kampf hüpfte. Er liebte es vielleicht, die erbärmlichen Katzen bluten zu sehen, doch das war kein Grund, in einem Scharmützel ohne sinnvollen Ausgang wieder ein paar Tode zu riskieren. Und dann noch Trixers Geifern, er solle von den Katzen doch als C-10 bezeichnet werden. Wirklich beschämend, wie sehr es manchen Raidern doch an Stolz fehlte, um nach einer Auszeichnung dieser niederen Rasse zu streben. Es war schon fast seltsam, dass sich Pride in seinem kindlichen Körper doch manchmal wie der erwachsenste Geist unter den Raidern fühlte. Er streckte sich und überblickte dann die leicht ansteigende, verbrannte Landschaft, die einst so schön gewesen war. Nur die für das Feuer unüberwindbare Schlucht hatte den Clans ein so grünes Territorium ermöglicht, ohne giftige Dämpfe, ohne seit Monden züngelnde Flammen, die nicht erlöschen wollten. Doch wenn Pride genauer darüber nachdachte, kam er zu dem Schluss, dass den Katzen ohnehin ihr kleines, saftiges Paradies erhalten geblieben wäre. Die Schlucht war mindestens zwei Tagesmärsche von den Clans entfernt, niemals würde ein Brand sich einen so weiten Weg durch den Wald fressen, nicht bei diesen feuchten Verhältnissen. Der kleine, schwarze Kater schritt eine Anhöhe hinauf, von der aus er das Bild der Verwüstung im Ganzen betrachten konnte. Der braun-schwarze Boden war von heißer Asche und teilweise glimmenden Splittern und Baumbestandteilen übersäht, und überall stieg grauer Qualm in den Nachthimmel auf. Das Knacken und Knistern der kreuz und quer verteilten, kleinen Feuerchen unterstützte den Eindruck von Zerstörung und Verderben. Pride umging auf seinem Weg aufwärts eine der Rauchsäulen, von der ein beißender Gestank nach Öl und verbranntem Blattwerk ausging. Nicht selten kam es vor, dass ein Raider röchelnd in die Knie sank, mit von all dem Ruß und den giftigen Gasen in der Luft kranken Lungen. Auch Pride war das bereits passiert, und damit hatte er wieder eine Erfahrung gemacht, die er nicht wiederholen wollte. Natürlich wusste er, dass seine Atemwege trotzdem langsam verrußten. Auf der Anhöhe angekommen fühlte er sich trotz der verpesteten Luft gleich viel besser. Von hier konnte er auf alles hinabschauen, als wäres es irgendein dummes, kleines Insekt, das er mit Leichtigkeit zertreten könnte. Was für eine schöne Vorstellung.

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    Als Kadett hatte man vorrangig zu trainieren und langweilige Tätigkeiten zu verrichten. Und jeder hasste diese langweiligen Tätigkeiten, und noch mehr das Gesicht vom Oberst, wenn er mit seinem nervigen Schmunzeln behauptete, es würde die Geduld und Disziplin der jungen Katzen fördern. Der hatte ja keine Ahnung. Staubtatze pflegte zu sagen, dass Flammenherz sehr wohl Ahnung haben müsse, und auch mal ein Kadett gewesen wäre. Wüstentatze konnte, nein, wollte sich das nicht vorstellen. Für ihn war der Oberbefehlshaber schon immer etwas... Belastendes gewesen. Und er hatte wirklich keinen Blassen, wie dieser Bastard es bis zum Oberst gebracht hatte.
    Wirklich.
    Nun tappte Wüstentatze lustlos durch den endlosen Busch. Seine Pfoten versanken bei jedem Schritt bis zu den Knöcheln im Morast, und Blutegel schraubten sich aus der lehmigen Erde empor. Nicht zu lange stehenbleiben, sonst kriechen sie einem an den Beinen hoch. Vor wenigen Monden hätte er sich furchtbar geehrt gefühlt, diese Aufgabe ausführen zu können. Aber nun wusste er es besser. Das Eskortieren eines Nachschubskonvois war eine umwälzend verteufelte Arbeit. Erst der zwei Tage in Anspruch nehmende Marsch zu den Clans. Dann ein Tag, der verging, um alles vorzubereiten. Dann der dreitägige Rückweg, auf dem die aufzustockenden Waren transportiert werden mussten. Die kleine ›Karavane‹ hatte die Reise zurück zum Fort eben erst angetreten. Mehrere Jägerinnen und Krieger der beiden Clans hatten aus biegsamen Ästen zusammengebaute Rutschen umgeschnallt, auf denen sich allerlei Gebrauchs- und Konsumgüter stapelten. Quetzal segne die Versorgungslinie, pflegten die anderen Soldaten zu scherzen, wenn tatsächlich mal gutes Essen zum Fort geliefert wurde. Wüstentatze kannte den abstoßenden Geschmack von dem, was die Soldaten jagten oder für Ewigkeiten lagerten, nur zu gut. Es war zum Kotzen. Aber grausiges Essen hielt die Krieger ja bei konstant schlechter Laune. Die Pfoten des Kadetten fühlten sich widerlich an, und das schmatzende Geräusch, das sie beim Laufen verursachten, fand er nun schon seit zwei Tagen nicht mehr lustig. Alles tat weh. Aber Wüstentatze beschwerte sich nicht, schließlich war er ja auch nicht derjenige, der eine voll beladene Schleppe durch den Matsch zerrte. Er wollte einfach nur Ablenkung von dem eintönigen Marsch. Und die bekam er auch, als einer der Scouts vom Militär, der als Späher und Botenläufer vorangehen sollte, dem Führer des Konvois -irgendeinem Oberfeldwebel - entgegenkam. Der Scout schlug die Knöchel in einer geübten Bewegung zusammen und stand stramm. »Melde gehorsamst, ZL 2 ist in Bälde erreicht. Keine Hindernisse auf dem Weg.« Keine Hindernisse. Keine Abwechslung. Nur weiterhin verschwitzte Packesel flankieren. Toll.
    Wüstentatze hätte jetzt alles dafür gegeben, einer der kundschaftenden Soldaten zu sein. Aber nein, er war ja ein verdammter Kadett. Nichtmal sein Bruder oder einer seiner Freunde waren dabei. Flammenherz hatte das ganz bestimmt mit Absicht befohlen. Dieses A- »-Konzentration, Kadett!« donnerte ein Unteroffizier, der hinter Wüstentatze lief. »Augen auf, Pfoten heben!« Mit einem wütenden Schnauben nahm der junge Kater eine stramme Laufhaltung ein und hob den Blick vom Boden, um das zu tun, was er eigentlich die ganze Zeit hätte machen sollen. Nach links ins Dickicht spähen, die Ohren spitzen, auf Alarmbereitschaft sein. Den knurrenden Magen ignorieren. Gott, was hatte er für einen Hunger. Glücklicherweise war das ZL wirklich schnell erreicht. Der Abend brach sanft über dem Wald herein, das Licht der untergehenden Sonne züngelte durch die saftig grünen Blätter. Sofort erleichterten sich die Clankatzen von ihrem Gepäck und fielen wie ohnmächtig in einen tiefen, festen Schlaf. Auch Wüstentatze plante nicht, noch lange auf den Pfoten zu bleiben. Er half lediglich dabei, das für den Konvoi geöffnete Palisadentor zu schließen, um sich dann zu den Schlafplätzen zu trollen. Erst in knapp zwei Tagen würde er seinen Bruder wiedersehen können. Wüstentatze rollte sich zusammen und beobachtete die Vorgänge im Zwischenlager. Einige Soldaten saßen noch zusammen und plauderten sich müde, andere, hier fest angestellte arbeiteten noch etwas. Die Lider des goldenen Katers wurden schwer. Er war hier und schlief, anstatt an der Front zu sein. Jetzt gerade könnten seine Kameraden beim Fort in einen Kampf auf Leben und Tod verwickelt sein. Staubtatze könnte von den skupellosen Raidern getötet werden.
    Wüstentatze hasste es, tatenlos irgendwo im Off, weit weg vom Geschehen herumdümpeln zu müssen. Letztenendes schlief er, über diesen frustrierenden Gedanken brütend, ein.

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    Das Krachen zwei aufeinanderprallender Steine schallte wie Donnerhall durch die Luft und quälte die Ohren aller, die noch schliefen. Die sogenannten ›Weckschellen‹ konnten unterschiedliche Signale abgeben.
    Das laute Aufeinanderschlagen der Steine in schneller Reihenfolge bedeutete ›Alarm‹ und ›Auf eure verdammten Posten, sonst sind wir alle dran‹.
    Eine kurze, zackige Art von Melodie hieß ›Antreten‹ oder ›Gesamtappell‹.
    Es gab zudem verschiedene akustische Zeichen für andere Versammlungen wie z.B Essen fassen, Offizierstreffen, und, natürlich, den allgemeinen Wecker.
    Nachttatze rollte, ein Stöhnen unterdrückend, seitwärts von seinem Nest und streckte sich. Bevor irgendein ungeduldiger Erwachsener seinen Hintern aus der Baracke treten konnte, trottete er nach draußen.
    Morgenappell, wie immer. Die Sonne war noch nicht ganz aufgegangen, was Nachttatze jedoch nicht weiter störte. Jeder im Fort stand vor Morgengrauen auf, das härtete ab und war für alle etwas ganz Normales. Der Kater konnte sich nicht daran erinnern, mal nach Sonnenaufgang aufgestanden zu sein. Er konnte es sich auch nicht vorstellen, wie jemand das Licht des Tages mit schlafen verschwenden konnte. Die Clankatzen waren nachlässig, all diese Zeit zu vertrödeln.
    Nachttatze straffte die Schultern und trat in die Linie der Kadetten, die sich langsam hinter den Stellungen der erwachsenen Soldaten formte. Er stand stramm und schlug die Knöchel seiner Vorderpfoten zusammen, als Flammenherz auftauchte und die übliche, morgendliche Ansprache hielt. Normalerweise war Nachttatzes Platz in der Reihe zwischen Traumpfote und Wüstentatze. Da letzterer jedoch gerade einen Konvoi mit Vorräten für das Fort eskortierte, stand Staubtatze nun neben ihm.
    Irgendwie vermisste der schwarze Kater die griesgrämige Miene dieses kleinen Goldpelzes, die er jeden Morgen auf dem Gesicht zu tragen pflegte. Und wenn »dieser Bastard von Oberst« seine Stimme erhob, war die Abneigung in Wüstentatzes Zügen immer geradezu zum Heulen komisch gewesen.
    Nachttatze würde wirklich viel zu gerne wissen, warum er und Flammenherz in so einem seltsamen Verhältnis standen. Es war allen ein Rätsel.
    »Abtreten«, tönte es schließlich vom Oberst, und alle versammelten Soldaten rührten sich.
    Als der Morgen hereinbrach, erklang das Signal dafür, dass es die erste Mahlzeit des Tages gab. Nachttatze, der das Hungrigsein wegen seines Trainings zwar gewöhnt war, aber trotzdem nach irgendetwas Essbarem lächzte, trabte sofort zu dem Platz, an dem die Rationen ausgeteilt wurden.
    Kadetten, einfache Soldaten und niedrigere Offiziere speisten immer vor den höheren Rängen, sodass es unter den Higher-Up's üblich war, den anderen das Essen auszuhändigen.
    Heute bekam Nachttatze zum Frühstück einen laschen Brocken Wasserschwein und - für die Abwechslung in der Ernährung - noch einen kleinen Süßzweig. Es wurde wirklich Zeit, dass der Nachschubskonvoi eintraf. Dieser Fraß stank zum Himmel. Es war nicht so, dass Nachttatze sich beschweren konnte - er musste sein Essen zumindest nicht selbst fangen. Außerdem gab es nichts Anderes. Er setzte sich zu Efeupfote und Schwarztatze, die bereits lustlos an ihren Aneilen kauten. »'Morgen«, grüßte Nachttatze die beiden nun richtig, denn beim Morgenappell zuvor durfte nicht gesprochen werden. »Hey.« »Yo.«
    Der Kater schlug seine spitzen Zähne in das Stück Wasserschwein, drückte eine Pfote in das Fleisch und zerrte daran. Als er endlich mit viel Mühe etwas von der zähen, gummiartigen Masse abgerissen hatte, schluckte er sie sogleich. Kauen hatte keinen Sinn - der Geschmack des Essens war grauenvoll, und hätte er es mit den Zähnen zermalmen wollen, wären diese wohl an den Hügeln aus Knorpeln und Sehnen wohl einfach abgeprallt. Nachttatze hatte nichts Besseres von seiner Mahlzeit erwartet. Das widerspenstige Fleisch brauchte lange, um verdaut zu werden, füllte seinen Magen für eine gute Weile und tat damit seinen Zweck.
    Der alte, trockene Süßzweig wurde direkt danach verknuspert. Er schmeckte nach Weintraubenkernen, und war alles andere als süß.
    »Ich hasse es, wenn die Süßzeug so schmeckt!« schimpfte Efeupfote und rümpfte die Nase, während sie mit ihren Backenzähnen ihren Zweig krachend zerlegte. »Und ich will wirklich nicht wissen, wie alt unser Essen ist.« Schwarztatze würgte die letzten Reste seiner Schlange hinunter und richtete sich dann auf. »Vor allem nicht, wenn das Vorratslager so selten aufgeräumt wird. Wenn ich später mal Feldwebel bin, werde ich die Lebensmittel bevor sie alt werden auf jeden Fall schnell verwerten lassen.« »Uuh, ambitioniert, was?« schnaubte Efeupfote belustigt und stand ebenfalls auf. Plötzlich standen die beiden anderen Kadetten hastig stramm. Efeupfote wollte gerade eine genervte Frage stellen, als sie sich eines Besseren besann und hinter sich blickte. »M-Major Waldschatten, Sir!« riefen alle drei nun, als sie erkannten, wer sie so plötzlich überrumpelte. Der stattliche braune Kater schaute mit dem typischen, distanziert-kühlem Blick eines Militärs auf sie herunter. »Ihr drei bleibt heute beim Fort. Wachdienst bis Sonnenhoch, haltet die Augen offen.« befahl Waldschatten bestimmt. Die Kadetten schnippten gleichzeitig mit dem Schwanz, was so etwas wie ein Salutieren war.
    »17-9«, kam dann in zackigem Ton die Kurzform der Dienstnummer von Nachttatze, », zum Nordturm. 47-7« - Efeupfote - », zu Unteroffizier Wolkenbruch auf den Ostpalisaden. 56-8, du findest dich bei Mottenfangs Einheit am Haupttor ein.« Schwarztatze neigte knapp den Kopf, woraufhin Waldschatten ihnen allen kurz zunickte. »Abtreten.«
    Sobald der Major außer Hörweite war, stöhnte Efeupfote auf. »Kann doch nich' wahr sein... Wieder auf den Ostpalisaden! Ich kenn' den Ausblick von da schon im Schlaf!« »Was soll ich denn sagen?« Nachttatze zuckte mit dem Ohr. Natürlich war ein Faulenzertag im Wachturm besser, als auf den Palisaden zu patrouillieren, aber trotzdem. »Ich bin weg.« Efeupfote stolzierte zügig davon, höchstwahrscheinlich zum Palisadenaufgang. Bei Wolkenbruch durfte man nicht spät sein. Auf keinen Fall. Bei Mottenfang übrigens auch nicht. Schwarztatze verschwand wortlos in Richtung Tor. Dieser elende Glückspilz. Durfte ums Fort herum an der Außenwache teilnehmen. Mit den ganz Großen. Innerlich seufzend trabte Nachttatze zum Nordturm hinüber. Das Gebälk aus Ästen und Zweigen ragte stark und robust in den Himmel wie der Stamm eines riesigen Baumes. Katzen hatten soetwas wie Treppen nicht, also waren die Türme so errichtet worden, dass man in ihrem Inneren mit Leichtigkeit hochklettern konnte. Ganz oben angekommen hockte Nachttatze sich hinter die notdürftige Brüstung und spähte in die vom Morgendunst noch verschwommene Landschaft. Blanke Wenn man vom Nordturm aus nach Westen blickte, sah man zuerst den breiten, braunen Erdstreifen, auf dem das Fort zur Hälfte erbaut war. Dieser Erdstreifen weitete sich zu einer großen Fläche entlang der Schlucht aus. Nach Süden hin erstreckte sich der Wald, im Norden klaffte die Schlucht, schwelte das vergangene Land der Raider. Nichts rührte sich. Noch nichts.

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    Soo, das war's für das erste Kapitel! Ich habe das ganze Prolog-Gedöns einfach mal weggelassen. Und ja, sehr viel Kadetten-Action. Ich wollte euch allen erstmal nur vor Augen führen, wie ich mit den Alltag im Fort vorstelle:3
    Das mit den Dienstnummern ist mir beim Schreiben spontan eingefallen. Man muss sich als Soldat ja verifizieren können. Ich hoffe, alle Betroffenen sind erstmal mit ihren Nummern zufrieden.
    Außerdem fällt es mir sehr viel leichter, aus der Sicht von Raidern/Militärs zu schreiben, als aus den Standpunkten von Clankatzen. Ich mag es irgendwie, dieses militärische Gehabe zu umschreiben! ^-^
    Wie auch immer, ich würde mich über ein paar Kommentare freuen!

    LG Rari

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    Es war das erste Mal, dass er dabei helfen sollte, die Vorräte zum Fort zu schaffen. Es war das erste Mal in seinem Leben, dass er das Fort überhaup

    Es war das erste Mal, dass er dabei helfen sollte, die Vorräte zum Fort zu schaffen. Es war das erste Mal in seinem Leben, dass er das Fort überhaupt zu Gesicht bekommen sollte.
    In seinen 40 Monden Lebzeit war Glutherz noch nie, nicht an einem einzigen Tag an der Schlucht gewesen. Einige in seinem Alter hatten diese jetzt schon zweimal besucht - deswegen war es dem Kater anfangs auch nur Recht gewesen, dem Konvoi anzugehören. Er hatte bereitwillig die Versorgungsgüter gebuckelt und sich bereits phantasievoll ausgemalt, was für ein mächtiger, unbezwingbarer Anblick das Fort sein müsste. Bis jetzt war alles, was er gesehen hatte, die langweilige Nachschubsroute von den Clanterritorien bis zur Schlucht. Und ein weniger beeindruckendes Bollwerk, welches das ZL 2 darstellen sollte. Falls das angeblich uneinnehmbare Fort an der Grenze ebenfalls so klein und läppisch war, hatte Glutherz wirklich keinen Grund mehr, die Soldaten zu beneiden.
    Angestrengt zottelte er inmitten der anderen, über und über bepackten Katzen die Warenrutsche hinger sich her. Er setzte eine Pfote vor die andere, ohne seinen Reisebegleitern mehr Beachtung zu schenken. Zuerst war er in Plauderlaune gewesen, hatte sich mit den anderen über dieses und jenes unterhalten, und interessante Bekanntschaften mit SonnenClan-Katzen gemacht. Bald jedoch hatte jeder jegliche Lust und Energie verloren, um noch muntere Konversationen zu halten.
    Das übliche, geschäftige Brummen des Regenwaldes wurde nur ab und zu durch harsche Kommandos unterbrochen.
    »21-10, Formation schließen!«
    Ach ja. Glutherz hob den Kopf, um einen kleinen, goldenen Kater leise fluchend nach rechts rücken zu sehen. Der angesprochene Kadett, ohne Frage.
    Die Clankatzen waren deutlich angewiesen worden, das Eskortpersonal nicht in ein Gespräch zu verwickeln. Das würde die Soldaten nur von verdächtigen Geräuschen ablenken.
    Glutherz fand es schrecklich, dass schon so junge Katzen wie dieser Kadett mit Nummern gerufen worden. Nummern. Das war so kalt, so herzlos. Die Militärs wurden genauso mit Zahlen und Buchstaben bezeichnet wie die Raider.
    Natürlich konnte der rote Kater einsehen, dass diese Nummerierung zu Zwecken der Identifikation von einzelnen Individuen praktisch war, aber ihm gefiel es trotzdem nicht.
    Glutherz beobachtete den goldenen Kadetten. Sein Gesicht konnte man von diesem Blickwinkel aus nicht erkennen, doch von seinem Kopf stand ein einzelnes, kleines Haarbüschel ab, das wohl partout nicht glatt anliegen wollte. Glutherz schmunzelte. Er kannte diesen Kater. Er erkannte alle Jungen, mit denen er jemals interagiert hatte, wieder. Egal wie viel sie sich verändert hatten. Und dieser Kleine da hatte eine große Veränderung durchgemacht. Wüstenjunges und Staubjunges waren zwei kleine Energiebündel gewesen, als sie noch im Clan lebten. Ehrgeizig, lebensfroh, unnachgiebig. Selbst, nachdem ihr Vater sie und ihre Mutter verlassen hatte. Glutherz hatte es erst kaum glauben können, als der große, goldene Kater eines Tages wortlos aus dem Lager verschwunden war. Wie konnte er seine Familie nur verlassen? Er war nie zurückgekehrt.
    Und dann war sie gestorben. Haselschein, die Mutter von Staub- und Wüstentatze, erlag damals einer Krankheit, die von einer Entzündung herrührte. Wüstenjunges war außer sich gewesen. Allerdings war er nicht annähernd so wütend wie zu dem Zeitpunkt, als Flammenherz im Lager aufgetaucht war. Alle jungen Schüler sollten sich aufreihen. Staubtatze sollte ein Soldat werden. Wüstentatze war zu klein. Der junge Oberst hatte den Schüler zuerst scharf zurechtgewiesen, und der ganze Clan hatte daraufhin eine ziemlich kindisch wirkende Auseinandersetzung beobachten können. Allerdings schien Wüstentatzes' bestimmte Art Flammenherz wohl beeindruckt haben. Kadett M-21-3-10-10, Wüstentatze, folgte Kadett M-22-3-10-10 wenige Tage später zur Schlucht. Glutherz war Zeuge der Diskussion zwischen Flammenherz und Klauenstolz gewesen, und es hatte den Oberst einiges an Überzeugungskraft gekostet, den Häuptling dazu zu bringen, Wüstentatze herauszurücken.
    Ja, Glutherz kannte 21-10, wie die Offiziere dessen Dienstnummer abzukürzen schienen, schon seit Ewigkeiten. Wie amüsant, sich auf ausgerechnet diesem Wege erneut zu treffen. Belustigt stellte Glutherz auch fest, dass Wüstentatze kaum gewachsen war. Wenn überhaupt.
    Der Clankater wandte den Blick wieder nach vorn und begann sich zu fragen, welche Nummer er wohl haben würde, wäre er ein Soldat. Wäre er so schnell die Karriereleiter hochgeklettert wie Flammenherz? Würde er seine Tage damit verbringen, die Dienstnummern all seiner Untergebenen auswendig zu lernen? Oder stramm wie ein Baum irgendwo wache stehen? Für seine Familie weit entfernt sein Leben aufs Spiel setzen? Für einen ganz kurzen Moment bedauerte Glutherz, kein Mitglied der Armee sein zu können und ertappte sich bei dem Gedanken, ob er bei seinem Kampfgeschick nicht doch noch beitreten könne. Nein, garantiert nicht. Während er in seiner Trainingszeit als Jungkater ab und zu, jeden Tag ein bisschen, mit seinem Mentor kämpfen geübt hatte, scheuchte man selbst die jüngsten Kadetten bei Tag und Nacht, bei Gewitter und Regen über Schlamm, Stock und Stein. Man ließ sie laufen bis sie glaubten, gleich ihre Lungen erbrechen zu müssen, brüllte ihnen hinterher, dass sie gefälligst aufstehen sollten, wenn ihre Muskeln vom puren Gedanken ans Weitermachen schon krampften. Man band ihnen schwere Steine auf die Schultern und ließ sie über Felsspalten springen. Die Jungkatzen mussten an der gefährlichen Schlucht herumklettern, und in Notfallübungen das Evakuieren, Retten und Kämpfen nach Zeit durchführen. Wer zu langsam war musste nachholen. Nach dem strengen Training von morgens bis mittags gab es noch praktische „Hausaufgaben“, individuell auf jeden Kadetten abgestimmt, um deren Schwächen auszugleichen und Stärken zu fördern. Nein, wenn Glutherz genau darüber nachdachte, wollte er wirklich nicht so aufgewachsen sein. Das schmerzdurchzogene, anstrengende Leben eines Soldaten war nichts für ihn, auch wenn er all das Leid gern in Kauf genommen hätte, um für die Clans zu kämpfen. Er schämte sich nicht, die beeindruckenden Körper der Militärs zu bewundern, wie sie sich bewegten, wie ordentlich und sicher jede Regung, jeder Schritt war. Glutherz hörte die durch viel Geschrei gekräftigten, rauen Stimmen und versuchte wieder und wieder, die Fassaden der verhärteten Gesichter zu durchdringen. Beim Anblick dieser athletischen Gestalten könnte man meinen, dass die Soldaten sich nur der Stärkung ihrer Körper widmeten. Doch sie waren nicht dumm - Glutherz vergaß das nie. Er wusste durch die interessanten Berichte der Veteranen im Ältestenbau, dass das Tagesprogramm eines Kadetten - gelinde ausgedrückt - stramm war. Nach dem Aufstehen ging es entweder zum Training oder zu einer anderen Aufgabe. Nachmittags hatte man nicht immer Zeit für eine Pause, denn man musste am nächsten Tag meistens Fortschritte im persönlichen Einzeltraining vorweisen. Später ging es zur Theorie. Man lernte über militärische Etikette und wie man zu sprechen hatte. Man studierte eingehend die Raider, paukte deren Namen und Fähigkeiten. Auch war die Militärgeschichte ein Thema, und natürlich alles über die Ränge, was man in welcher Situation zu tun hatte, erste Hilfe, Strategie, die hohe und oft ungemeisterte Kunst des einen-Schritt-Vorrausseins, ein Fach namens Clankunde und die Geographie der näheren Umgebung. Glutherz fragte sich belustigt, wie er, selbst als ausgewachsener Krieger, auch nur einen Tag als Kadett überleben sollte. Durch den blutegligen Morast zu kriechen, die Nase im Dreck und mit mehreren Stunden Leistungssport in den Knochen war garantiert kein Honigschlecken. Glutherz blickte hinauf zum Himmel. Es fing zu regnen an.

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    Dorthin gehen. Ausschau halten. Drehung. Weiterlaufen, in die andere Richtung. Ausschau halten. So verlief einer langweiligsten Tage in Efeupfotes Leben. Palisadenwache war nicht unbedingt eine unbeliebte Tagesaufgabe, denn das stupide Auf- und Abmarschieren auf der Mauer des Forts war immernoch besser als, zum Beispiel, Latrinen zu graben.
    Nicht für Efeupfote. Sie hätte sich lieber schmutzig gemacht, anstatt hier oben zu verrotten. Was nützte all das Training, wenn die Soldaten letztenendes doch nur in den Wachtürmen rumhingen wie überreife Feigen?
    Die Kätzin hatte schon vor einer Weile aufgehört, im Stillen zu Quetzal zu beten, man möge ihr doch aktivere Aufgaben zuteilen. Sie hatte generell den Kontakt mit der Adlergottheit abgebrochen. Hier im Fort waren alle so weit weg vom heiligen Land der Clans, dass es einem schwerfiel, bei all dem Grauen und Schmerz noch an an einen Schutzpatron, einen Gott wie Quetzal zu glauben.
    Efeupfote erinnerte sich noch, wie fasziniert sie als Junges von der Idee gewesen war, eines Tages als Adler über allen zu wachen. Sie hatte alles dafür tun wollen, Quetzal zu gefallen. Sie hatte eigentlich nie eine Soldatin werden wollen. Doch gegen direkte Befehle konnte sie sich nicht wehren, vor allem nicht, wenn sie gut geeignet für den Wehrdienst war. Sie hatte mitkommen müssen. Im Fort angekommen hatte sie entsetzt festgestellt, dass so gut wie niemand überhaupt noch einen Gedanken an Quetzal verschwendete. Jeder war in Hektik, jeder dachte nur an Kampf, an den Feind, an Konsequenzen. Alle Soldaten tickten so. Sie waren kalt, teilten Efeupfotes Träume vom Fliegen und der Freiheit eines Adlers nicht. Alles wurde aus einem umwerfend rationalen Blickwinkel betrachtet. Alles musste perfekt sein. Starke Katzen brauchten keinen göttlichen Beschützer. Mochte man den Gegner verfluchen wie man wollte, die Kralle Gottes würde ihn nicht treffen. Sollte der Feind von scharfen Klauen zerrissen werden, musste man sich seiner eigenen bedienen.
    Irgendwann hatte diese Logik auch der sturen Efeupfote eingeleuchtet. Egal wie oft sie heimlich zu Quetzal gebetet hatte, den Grenzkampf enden zu lassen, es floss nur immer mehr Blut. War es etwa das, was ihr Gott, der große Adler, wollte? Blut? Mit dieser Erkenntnis wurden alle Ideale der jungen Kätzin über den Haufen geworfen. Doch aus diesen Trümmern entstand eine neue Ansicht der Dinge. Quetzal wollte Blut? Dann sollte er es doch haben! Efeupfote würde die Raider mit ihren eigenen Krallen spüren lassen, was Entschlossenheit war. Sie würde diesen Kampf beenden, ohne sich auf den imaginären Schutz eines Gottes zu stützen als hätte sie nur drei Beine. Sie verbannte Quetzal aus ihrer Weltanschauung, stopfte ihn in die hinterste Ecke ihres Bewusstseins. Wenn Efeupfote den Gegner in direkter Konfrontation bezwingen wollte, musste sie auf einen robusten Körper vertrauen - nicht auf ihren Glauben.
    Anfangs war es schwer gewesen, sich zusammenzureißen. Man belächelte die Anstrengungen der Kätzin, die Schmerz, Erschöpfung und die allgemeine Unterschätzung ihrer Fähigkeiten wütend ertrug. Und letztenendes alles nur, um Tag für Tag jeden Quadratzentimeter der Palisadenmauer beim Namen nennen zu können. Wirklich, dachten die hohen Offiziere, dass sie zu nichts Anderem gut sei? Efeupfote schnaubte in sich hinein, während sie den Blick zum xten Mal über die Landschaft schweifen ließ. Eigentlich entsprach es mehr ihrem Charakter, verhasste Aufgaben mit Unlust und Zickerei zu verrichten. Aber da sie endlich mal zu einer anderen Station geschickt werden wollte, einfach der Abwechslung halber, strengte sie sich immer besonders an. Sie würde nicht zulassen, dass gewisse ausgewachsene Soldaten mit ihrer Trödelei auf sie abfärbten. Efeupfote ließ ihren Sinnen und Gliedmaßen keine Gnade zukommen, was ihr nun zum ersten Mal zugute kam. Etwas am Brennpunkt - dem Ort, an dem die Schlucht am schmalsten war - hatte sich eindeutig bewegt. Efeupfote strengte ihre Augen an und verfluchte es, nicht die hervorragende Sicht eines Adlers zu haben. Ja. Da war eindeutig was gewesen. Die Kadettin haluzinierte nicht, sie war sich ihrer vollkommen sicher. Doch wohin war der Eindringling - höchstwahrscheinlich ein Raider - auf der kahlen Fläche nun verschwunden?
    Efeupfote sprang zügig zum nächstbesten Offizier hinüber. Sie wartete nicht auf die Sprecherlaubnis. »Melde gehorsamst, Sir, jemand von Drüben hat den Brennpunkt überquert!« Der große Kater schaute erst etwas baff drein, und eilte dann selbst zum Palisadenrand, um in die Ebene zu spähen. »Du hast's dir eingebildet, 47-7. Zurück auf deinen Posten.« Er klang ein wenig genervt. Und genau das machte Efeupfote ziemlich wütend. Aber wie sagt man so schön? Es ist eben besser, auf seine Vorgesetzten zu hören. Die Kätzin biss die Zähne zusammen, kämpfte einen sich ankündigenden Ausraster nieder und nickte. »Jawohl«, presste sie tonlos hervor und tappte dann zu dem Platz, an dem sie vorher gestanden hatte. Sie starrte hinaus auf die im Schein der halb aufgegangenen Sonne flimmernde, dunkle Fläche. Da war etwas gewesen. Jemand. Sie hasste es, wenn man ihr nicht die nötige Beachtung schenkte. In diesem Moment sah sie, wie eine einzelne Gestalt der Bastion näherkam. Schwarztatze? Ja, definitiv. Der Kater schrie den Wachleuten am Tor seine Identifikationsnummer ins Gesicht, quetschte sich ins Fort, bevor das Tor richtig geöffnet war und verlangte direkt nach dem Oberst. Alle Augen richteten sich auf diesen, als er um eine Ecke schritt und zu dem Kadetten heruntersah. »Was ist los?« Schwarztatze vollführte ein hastiges Salut mit dem Schwanz und fing aufgeregt an zu sprechen. »Fordere sofortige Unterstützung für Oberleutnant Pumasprungs Einheit! Angriff der Raider R-9 und C-9! Scheinen eine unbekannte Geisel zu haben! Mehrere Verletzte, keine Toten! Brauchen dringend Verstärkung!« Efeupfote begutachtete Flammenherz genau. Er blieb nach außen hin kühl, doch er musste sich, genau wie sie, gerade fühlen als ob er ersticken würde.
    »Schickt die Einheiten acht und neun aus dem zweiten Zug der ersten Kompanie und Einheit vier und sieben, fünfter Zug, dritte Kompanie! Bewegung!«
    Moment mal. Dritte Komanie, fünfter Zug, Einheit sieben? Der gehörte Efeupfote doch an! Meinte der Oberst das ernst? Nun, es sah danach aus. Die Kätzin erkannte, wie andere Katzen aus ihrer Einheit sich sammelten. Allesamt ihre direkten Kameraden. Bevor sie gerufen werden musste, kletterte 47-7 schnell von der Palisade hinunter und reihte sich bei ihrer Einheit ein. Waldschatten war der leitende Offizier dieser Mission, und stand schon fertig vor dem geöffneten Tor, an der Spitze aller hinter ihm versammelten Soldaten.
    Ein Schwanzschnippen, und schon setzte sich die Truppe in Bewegung. Schnell. Efeupfote hatte noch nie zuvor gegen einen Raider gekämpft, doch jetzt war sie wild dazu entschlossen, diesen Monstern das Fürchten zu lehren. Und sich den Respekt zu verdienen, der ihr gebührte.
    »Unterschätzt diese Raider aus Kategorie 9 nicht. Sie tragen ihre Nummer nicht ohne Grund. Lasst den erfahrenen Kämpfern den Vortritt.« Einen Dreck würde Efeupfote jemandem Vortritt gewähren. Dies war ihr erster Schritt in Richtung Anerkennung!

    ------------------------------------------------------

    Aaaaalsooo meine Lieben, wer aufmerksam gelesen hat, hat vermutlich gemerkt, dass Wüsten- und Staubtatzes Nummern elendig lang sind. Warum? Die Nummern, die ich im 1. Kapitel geschrieben habe, machen einfach keinen Sinn. Mir ist letztens nämlich aufgefallen, dass diese Zahlen was bedeuten müssen. Von daher kläre ich euch jetzt mal über die Nummern auf:
    Geschlecht-Individuelle Nummer-Kompanie-Zug-Einheit
    So funktioniert's. Da wäre es natürlich lästig, jedes Mal die volle Nummer zu nennen, also gibt es Kurzformen, die das Ganze auf die individuelle Nummer und die Nummer der Einheit beschränken.
    Hier die schon Vorhandenen Dienstnummern:

    Wüstentatze: M-21-3-10-10 (21-10)
    Staubtatze: M-22-3-10-10 (22-10)
    Efeupfote: F-47-3-5-7 (47-7)
    Nachttatze: M-17-4-4-9 (17-9)
    Schwarztatze: M-56-5-10-8 (56-8)

    Da die Nummern von Efeupfote, Nacht- und Schwarztatze ja in Kap. 1 schon vorgekommen sind, und daher sinnlos waren, habe ich diese dort auch umgeändert. (Ich liebe Nummern >3<)

    Ich werde übrigens VERSUCHEN, im nächsten Kapitel mehr über die Clankatzen/Raider zu schreiben. Ich habe mich einfach zu sehr in die Armee verguckt, sorry xD

    In diesem Sinne: Lasst mir ein Kommi da, haltet die Ohren steif und kommt irgendwie mit meinem Nummerwahn klar.

    Rari over and out.

    4
    Piranhatatze harkte seine Krallen über den Stein und warf einen gelangweilten Blick in das glitzernde Nass. Der Grüne Fluss war so schön wie immer,
    Piranhatatze harkte seine Krallen über den Stein und warf einen gelangweilten Blick in das glitzernde Nass. Der Grüne Fluss war so schön wie immer, sein Wasser von der Farbe junger Farne, und dennoch so unglaublich klar. Die Katzen des RegenClans waren diese Idylle von Geburt an gewohnt und konnten sich es anders nicht vorstellen. Harpyenpfote rollte sich zur Seite und gähnte herzhaft. Das Training der beiden Jungkatzen hatte für heute noch nicht angefangen. Federpfote und Weißtatze waren allerdings beschäftigt, und so war die kleine Clique momentan unvollständig. Piranhatatze, wie er ebenso war, suchte schon die ganze Zeit nach einem Thema, über das er sich mit seiner Langweilensgenossin das Maul zerreißen konnte. Die beiden hatten vorher schon eine Weile lang getratscht und herumgealbert, aber irgendwann war ihnen der Quatterstoff ausgegangen. Der Kater genoss dieses Schweigen nicht, das tat er nie, und ließ seine Krallen noch einmals lautstark über den Stein rattern, auf dem er lag, gähnte überheblich, zuckte ungezwungen mit den Ohren und leckte sich über die Schnauze, bevor er zu sprechen begann.
    »Willst du eigentlich mal Soldat werden?« Harpyenpfote hatte diese Frage eindeutig nicht erwartet. Sie blinzelte verwirrt. »Naja... Ich bin doch eh zu klein.« Halb schnaubte, halb lachte Piranhatatze auf diese Antwort und warf seiner jüngeren Freundin einen amüsierten Blick zu. Seine Augen funkelten. »Du weichst meiner Frage aus!« klagte er sie in einem gespielt neckend-unglücklichen Tonfall an, woraufhin sich ein Schmunzeln um ihre Mundwinkel ankündigte. »Außerdem hast du noch zwei Monde bis du dran bist! Bis dahin wachst ihr Kätzinnen doch eh immer wie verrückt!« Harpyenpfote streckte sich und legte erneut den Kopf schief, diesmal nachdenklich. »Also... cool wäre das schon irgendwie. Aber ich glaube kaum, dass ich es so weit schaffe. Nichtmal dich haben sie mitgenommen.« Piranhatatze lachte wieder auf. »Sie haben überlegt! Aber dann haben sie gesagt, dass Wüstentatze, Staubtatze und die drei Typen aus dem SonnenClan reichen und man nichts riskieren sollte.« Harpyenpfote zuckte mit dem Schweif. Sie konnte sich nur bruchteilhaft an die letzte Rekrutierung erinnern.
    »Ach, hier hängt ihr also immer rum.«
    Die beiden Jungkatzen spähten hinter sich - in die Richtung, aus der die Stimme kam. Aus dem dichten Gebüsch trat ein silbergrau getigerter Kater hervor - ein silbergrau getigerter Kater mit entnervtem Gesichtsausdruck, der Sturmkralle hieß und Piranhatatzes Mentor war.
    »Wo sonst? Hier gibt's zumindest eine verrückten Viecher die einen andauernd umbringen wollen.« Weder Sturmkralle noch Harpyenpfote konnten deuten, ob der junge Kater sich mit dieser Aussage auf die Raider oder eher auf Schlangen, Jaguare, Skorpione und anderes Ungeziefer bezog. Er machte jedenfalls keine Anstalten, sich zu rühren. Sturmkralle verzog das Gesicht. »Außerdem ist's hier abgelegen genug um zu schwänzen, was? Komm jetzt, dein Training wartet.«
    Harpyenpfote beobachtete, wie ihr Kumpel sich schleichend langsam aufrichtete, ausgiebig streckte und dann langsam und mit gedehnten Schritten zu seinem Mentor hinüberschritt, als wäre es seine Idee gewesen, und kein Befehl. Im Davonlaufen drehte Sturmkralle sich noch einmal um. »Harpyenpfote, du solltest auch besser gehen.« Die Kätzin merkte auf und nickte dann, um den beiden Katern zu folgen. Als diese bereits im Gesträuch verschwunden waren, und sie gerade hinter ihnen herspringen wollte, machte sie in ihrer Peripherie eine Art Funkeln aus. Neugierig näherte sie sich dem Objekt, welches das durch die Blätter der vielfältigen Flora geteilte Licht reflektiert hatte. Was Harpyenpfote schließlich fand war ein Stein. Aber kein gewöhnlicher Kiesel, so wie sie ab und zu mal auf dem Boden herumlagen. Dieser Stein war das absolut schönste, was sie gesehen hatte. Er war dunkelrot und sah aus wie eine Perle aus Blut. Harpyenpfote blinzelte und betrachtete mit großen Augen den Stein. Sie trat näher, beschnupperte ihn und berührte ihn sogar einmal mit der Schnauze. Sie hatte keine Ahnung, was das für ein Objekt war. Ob Dunkelrauch es wusste? Der Schamane kannte viele mysteriöse Dinge, von denen normale Katzen nicht einmal gehört hatten. Harpyenpfote beschloss, ihm die blutrote Perle zu zeigen. Behutsam klaubte sie den kleinen Schatz mit den Zähnen auf und beeilte sich, um Piranhatatze und Sturmkralle noch einzuholen.

    ------------------------------------------------------

    R-9, in den Kreisen der Raider auch als Pech bekannt, hatte ihrer Nummer entsprechend extrem scharfe Augen. In Sekundenbruchteilen erfassten sie die komplexesten Situationen. R-9 war auch schnell. Zwar nicht unbedingt im Rennen, aber im Reagieren. Ihre Widersacher sanken zu Boden, bevor sie richtig wussten, was überhaupt geschehen war.
    Pech schüttelte sich etwas Blut aus dem Gesicht - nicht ihres, sondern das einer Katze - und sprang flink aus der Reichweite des Soldaten, der vehement nach ihr schlug. Bis jetzt hatten sie noch keinen einzigen Kratzer an ihr anbringen können. Trixer hatte einige Meter entfernt auch seinen Spaß gehabt. Nun allerdings waren die beiden Raider vollkommen von der Verstärkung umzingelt, die von dem Bengel mit dem schwarzen Fell gerufen worden war. »Lasst sie nicht zum Zuge kommen!«, bellte der braun-schwarze Kater, offensichtlich ein hoher Offizier, seinen Untergebenen zu und fixierte den Feind mit entschlossenen Augen. Rücken an Rücken positionierten Pech und Trixer sich so, dass ihre kleine ›Geisel‹ nicht in die Obhut des Gegners geraten konnte. Im nächsten Moment prasselten unzumutbar viele Schläge auf die Raider nieder. Pech hatte alle Mühe, in dem Hagel aus starken Tatzen und blitzenden Krallen auf den Pfoten zu bleiben, ohne getroffen zu werden. Um Trixer herum stoben Funken, als die mächtigen Hiebe der Soldaten an der Oberfläche aus Carbon abprallten, die nun sein Fell und seine Haut ersetzten. R-9 wischte in einer fließenden Bewegung die Vorderbeine eines Grenzers aus ihrem Stand. Kurz bevor sie ihrem Opfer den garaus machen konnte, sah sie aus dem Augenwinkel heraus, wie eine Katze auf sie zuschoss. Verdammt. Blut spritzte, und Pech schnappte nach Luft - was mit aufgeschlitztem Hals recht schwierig war. Ihr eigener Lebenssaft lief ihre Luftröhre hinab und erstickte sie. »Friss das, Miststück!« gellte ein triumphierender Ruf über ihr. Alles wurde kurzzeitig schwarz, und ein stechender Schmerz erfüllte Pechs gesamten Halsbereich, schlimmer als zuvor. Als die Pein nachließ und sie wieder sehen konnte, tanzten noch einige rote Funken um ihre Kehle herum. Das war ihr erster Tod seit Monden. Pech hasste es, gegen diese niederen Lebensformen zu verlieren - und nun hatte sie eines ihrer Leben wegen dieser lästigen Insekten gelassen. Ja, nervige, kleine Käfer, die nie aus ihren Fehlern lernten und ihren dummen Starrsinn immer weiterführten. Und was geschah mit aufmuckenden Käfern? Man zerdrückte sie gnadenlos unter seinen Pfoten.
    Pech knurrte und ging auf den nächstbesten Soldaten los. Als Fleisch unter ihren Fängen zerriss und Fell in Fetzen durch die Luft flog, fühlte sich die Kätzin so vollkommen wie selten zuvor. Ein Kampf wie dieser war das, wofür sie mit Leib und Seele existierte - nichts erfüllte sie mehr.

    ------------------------------------------------------

    Die Geisel - ein zierlicher, hellroter Kater mit kugelrunden, blauen Augen - war gefangen zwischen zwei übermächtigen Fronten. Er mochte kaum älter als sieben Monde sein, klein, gebrechlich. Als sich eine Lücke im Schlachtfeld auftat, nahm der Kleine all seinen Mut zusammen und stürzte davon. Sofort, als er die Kampfeslinie hinter sich gebracht hatte, hörte er den männlichen Raider frustriert fauchen. Der rote Kater lief um sein Leben, »Hilfe!«, schrie er mit schierer Panik in seiner Stimme. In völliger Angst und Verwirrung hastete er auf das Fort zu, den einzigen sicheren Ort, an den er sich retten konnte. Als er noch gute siebzig Meter von der Ehrfurcht erbietenden Tor entfernt war, kamen ihm zwei Katzen entgegen. »Keinen Schritt weiter!« rief die größere von ihnen, und der Kater gehorchte mit ängstlich angelegten Ohren. »Bitte helft mir, Soldaten!« Er blinzelte ein paar sich hochdrängelnde Tränchen aus seinen Augen. »Ich wurde von den Raidern gefangen gehalten! Sie wollen mich jetzt sicher umbringen!« Die beiden Soldaten sahen sich an, dann stöhnte einer von ihnen genervt. »Dann komm' mit, Kleiner. Wir können dir aber nicht garantieren, dass du bleiben darfst.« Der kleine Kater horchte auf. »Oh, danke! Vielen, vielen Dank!« Der andere Grenzer atmete einmal scharf aus. »Dann müssen wir diesen Hempfling wahrscheinlich auch noch durchfüttern, wenn der Oberst ihn bleiben lässt.« zischte er seinem Kameraden zu.
    Das massive Tor öffnete sich einen Spalt breit, und, flankiert von den zwei Soldaten, betrat der junge Kater das Fort.

    ------------------------------------------------------

    Verschrammt und mit Blut besudelt kehrten die Kämpfer ins Fort zurück. Ja, Efeupfote hatte sich das alles ganz anders vorgestellt. Sie hatte gedacht, der Kampf gegen die Raider wäre etwas Ehrenhaftes, etwas, das man feiern könnte. Aber die Realität sah anders aus. Viel zu viele Kameraden waren in dem Scharmützel zu Tode gekommen. Efeupfote selbst musste mithelfen, eine der Leichen zurückzutragen. Der geschundene Körper eines Gefallenen hing schlaff über den Schultern der jungen Kadettin und denen eines anderen Soldaten. Der Tote war so entstellt, dass man nicht mal hatte feststellen können, wer er wirklich war. Die paar Fellfetzen, die noch an seiner Haut hingen, waren so mit Blut verklebt, dass sie kaum reinzuwaschen waren. Krieg und Tod waren nicht heldenhaft und poetisch. Sie waren einfach nur hässlich. Efeupfote schluckte das bittere Knäuel, dass sich in ihrer Kehle bildete hinunter, und lud ihre Last ab. Mehrere Leichen lagen nun schon in dieser Ecke des Forts, die nicht immer so einfach erreicht werden konnte. Die Kadettin wandte sich mit einem Anflug von Übelkeit ab. Was war eine Katze schon? Nicht viel mehr als ein laufender Sack aus Fell, Fett und Darminhalten. Einige Soldaten mit entweder entsetzt, angewidert oder traurig blickenden Augen schlugen die sterblichen Überreste ihrer toten Kollegen in aus Planzenfasern gewebte Decken ein, sodass keiner mehr das Elend sehen musste. Efeupfote schritt aus dem geschützten Winkel heraus, in dem nun die Identifikation der Leichen stattfinden sollte. Sie war sorgfältig darauf bedacht, beim Laufen keine Unsicherheit zu zeigen. Sie stand mit allen vier Pfoten in ihrem Leben als Soldat. Man hatte sie für dieses Dasein gewählt. Sie war nicht schwach, auch wenn einige das glauben wollten.
    Just in dem Moment lief jemand in Efeupfote hinein. Dieser Jemand musste ziemlich mickerig sein, denn die Kätzin stolperte kaum zur Seite, als der Fremde mit ihrer Schulter Kollidierte. »Pass doch auf!« fauchte sie, bevor sie richtig nachgedacht hatte. Trotz diesem eher leichten Zusammenstoß hätte es trotzdem ein Erwachsener sein können. Aber es war keiner. Ein regelrecht klappriger, hellroter Kater blinzelte zu ihr hinauf. »Tsch-tschuldigung!« stammelte er und zitterte dabei wie Espenlaub. »Wie bist du hier reingekommen?« blaffte Efeupfote zur Antwort, was den Kleinen zusammenzucken ließ. »Ich - äh - musste mal und jetzt finde ich sie nicht wieder - und -« »Meine Güte, ich hab' dir gesagt, dass wir genau in der Mitte warten, Zwerg«, platzte da ein Soldat in das „Gespräch“ herein und versetzte dem Kater einen Stoß. »Geh' den Leuten hier einfach aus dem Weg«, fügte ein anderer Grenzer unwirsch hinzu. Efeupfote beobachtete, wie der Kleine zum Lazarett gebracht wurde. Ein Fremder im Fort? Obendrein noch ein Schwächling? Sie zog die Mundwinkel hinunter. Großartig. Es interessierte sie eigentlich, was Flammenherz dazu zu sagen hatte, aber auch Efeupfote hatte ihre Befehle und konnte außerdem nicht einfach im Bau des Obersts herumhängen. Etwas lief der Kätzin ins Auge. Sie blinzelte, als es zu brennen begann und sah einen Bluttröpchfchen auf den erdigen Boden fallen. Ach ja. Erdfall hatte mal sowas gesagt: Wenn man im Kampf verwundet wird, spürt man die Verletzung nicht selten erst, wenn die Aufregung vorüber ist. Efeupfote rümpfte die Nase und leckte über ihre arg in Mitleidenschaft gezogene Schulter, die klaffende Wunde auf ihrer Stirn und das einsetzende Schwindelgefühl ignorierend. Von ihrer rechten Schulter aus floss jede Menge Blut ihr Bein hinab. An der betroffenen Stelle fehlte außerdem ein gutes Stück Fell. Der rapide Blutsturz machte Efeupfote zu schaffen, und mit verdrießlich angelegten Ohren tappte sie zum Lazarett. Drinnen roch es beruhigend nach Arzneien und Heilkräutern. Überall waren ordentlich hergerichtete, in Reihen angeordnete Nester zusehen, zwischen denen die Mediziner hin- und hereilten. Ein Kadett, zweifellos aus einer der Sanitäter-Einheiten, kam Efeupfote entgegen. Er fragte sie die üblichen Fragen, die ein Arzt seinem Patienten stellen musste und geleitete sie sicher zu einer des Liegens.
    Nach der ersten Behandlung durch einen der erfahreneren Mediziner fühlte sich Efeupfote wieder so munter, dass sie direkt hätte aufstehen wollen. Doch der Doktor hatte sie mit sanfter Gewalt vom Ausreißen abgehalten, mit den Worten, dass ihre Verbände sich lösen und die Wunden wieder aufreißen könnten.
    Widerwillig war die Kätzin drinnen geblieben. Natürlich, viele andere waren nun ebenfalls ans Nest gefesselt, aber Efeupfote konnte nicht ruhig liegen bleiben, während sie wusste, dass draußen noch wortwörtliche Monster herumschlichen.

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    Ich hab's echt geschafft, wieder was entsprechend Langes zu schreiben! ^-^
    Viel kann ich hierzu nicht sagen, aber ich hoffe euch hat's gefallen!

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1474573514
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FF zu: http://www.testedich.de/quiz42/quiz/1468261391/Borderline-MMFFRPG //Mysteriöse, beinahe unsterbliche Katzen, Raider, wie sie sich nennen, terrorisieren die Clans im Regenwald. Sie bringen mit ihren zerstörerischen Fähigkeiten Tod und Verder...
http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1474573514/ltBorderlinegt
http://www.testedich.de/quiz44/picture/pic_1474573514_1.jpg
2016-09-22
406A
Warrior Cats

Kommentare (10)

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Schattentrixer ( von: Schattentrixer)
vor 266 Tagen
Das kenne ich, ich schreibe ja auch selbst( ist aber nicht so gut wie bei dir), auf TD und habe noch was, was ich aber nicht auf TD habe und auch nicht weiß ob ich es veröffentlichen will, weil es eine blutige, gewaltvolle aber auch (meiner meinung) geile Geschichte werden soll.
Rari (83473)
vor 266 Tagen
Danke, Schatti! ^-^ Und ja, es ist schon manchmal schwer Motivation zum Schreiben zu finden... Oder ich bin einfach zu faul und schau' lieber YouTube usw., was bei mir leider meistens der Fall ist xD
Schattentrixer ( von: Schattentrixer)
vor 266 Tagen
Das war super. Am liebsten würde ich sofort weiter lesen aber ich weiß selbst wie schwer so was sein kann.
Schattentrixer ( von: Schattentrixer)
vor 267 Tagen
Wann schreibst du weiter? Bitte schreib weiter. BITTE!
Traumblick ( von: Traumblick)
vor 286 Tagen
JAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAYYY! Das never forget war echt traurig :( Aber egal... :3

Ps: Am Ende vom Anime wächst Ed ja mega :D Also muss er ungefähr wenn er seinen Rang beomt gut wachsen :DDDD (Edward-Fangirl am Start! XD)
Schattentrixer ( von: Schattentrixer)
vor 287 Tagen
Das ist super cool!!!
Rari (34663)
vor 290 Tagen
Ein verspätetes Danke an alle x3

@Traumblick, die Dienstnummer von Wüstentatze und Staubtatze bezieht sich auf den 3. Oktober 1911 (never forget!), ich hoffe dir gefällt das kleine Easter Egg. Und wenn wir schonmal bei so viel FMA sind, habe ich einfach mal die Vergangenheit von Wüsti und Staubi so hingebogen ;)
Da unsere Edbeere ja gerade auf Reisen ist, dauert das mit dem RPG erst später mit einbiden, wenn er wieder da ist.

@Schattenblüte, ja, die Kapitel werden alle etwas länger werden! :D Es ist schon ein bisschen komisch. Die Einen schwitzen, um mal ein etwas längeres Chap zu schreiben, und ich muss aufpassen, dass ich nicht zu viel tippe. Ich möchte halt immer aus verschiedenen Sichten agieren, und dann finde ich das Ende einfach nicht. Ich musste mich bei Glutherz' Sicht richtig anstrengen, einen Schluss zu schreiben (dann habe ich einfach superprfessionell das Klischee mit dem Regen benutzt xD).

LG
Alija ( von: Alija)
vor 305 Tagen
*0* LESEEXPLOSIONWENNESSOWASÜBERHAUPTGIBTNAJ AISTJAAUCHEGAL! !!!!!!!!! *KABUMM*
Schattenblüte & Glutherz (34769)
vor 306 Tagen
MEGA TOLLES, LANGES KAPITEL! :D
Ich will unbedingt wissen, wie es weiter geht!
(Und um es noch einmal zu erwähnen: Ich liebe deinen Schreibstil :3)
Traumblick ( von: Traumblick)
vor 306 Tagen
MEHR MEHR MEHR MEHR :DDDD Man, du kannsts so gut schreiben! »dieser Bastard von Oberst« XD Ich konnte nicht mehr aufhören mit grinsen. AUf jedenfall wäre die Außeinandersetzung die jetzt gerade mit Wüstentatze, Traumpfote und Efeutatze passiert echt cool in einem Kapitel zu sehen ;3