Was das Schicksal nicht noch alles auf Lager hat -Teil 6

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2 Kapitel - 2.722 Wörter - Erstellt von: SleepingWolf - Aktualisiert am: 2016-09-21 - Entwickelt am: - 219 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Jeff antwortete:"Irgend so ein Trittbrettfahrer ist aufgetaucht.". Hörte ich die beiden noch als ich die Treppenstufen rauf ging. In meinem Zimmer schmiss ich mich auf mein Bett. 'Wir werden uns bestimmt bald wiedersehen', hallte es mir in meinem Kopf nach. 'Keith Grimlog. Die Art wie er sich vorgestellt hat. Hat er das mit Absicht gemacht oder ist er wirklich so hochnäsig drauf. Ich frage mich warum er sich Roy genauso wie ich als Opfer ausgesucht hat. Einfach nur so als Opfer oder etwa wegen seiner Taten? Wenn es wegen Roy's Straftaten waren, was hat er für einen Grund einen Verbrecher zu töten?', dachte ich. Dann schoss mir ein Bild von ihm durch den Kopf. Er hat über seinem rechten Auge eine Augenklappe. Ist die nur Mode oder ist in seiner Vergangenheit irgendetwas passiert und warum mache ich mir so viele Gedanken um ihn? Ich machte mich Bettfertig und ging schlafen. Ich wollte keinen einzigen Gedanken mehr an diesen Dreckskerl verschwenden.

Aus Keith's Sicht:

'Sara Nilroge. Den Namen kenne ich doch irgendwo her.', dachte ich mir während ich zu meiner Hütte gehe. Es ist zwar eine verlassene Hütte, aber sie ist zum Glück noch nicht so alt und die Einrichtung ist noch da. Sie liegt auf einem Feld, das vom Wald umgeben ist. Quer durch das ganze Feld geht ein kleiner Bach. Wenn man ihm in den Wald folgt wird er immer breiter und am Schluss kommt man an einem kleinen Wasserfall, der in einem See fließt an. Sieht ziemlich malerisch aus. Fast schon zu kitschig um wahr zu sein. Doch ich lebe gerne hier. Ich habe ein Dach über dem Kopf, eine Wasserquelle und nur zwei Kilometer weiter ist eine Stadt, in der ich Essen kaufen kann. Ich gebe zu, dass ich das Geld für meine Einkäufe immer von meinen Opfern stehle. Ich bin nicht stolz darauf, aber nur so überlebe ich. Ich nehme mir auch nur das, was sie in ihren Brieftaschen haben. Es ist nicht immer viel also versuche ich immer nur das nötigste zu besorgen. Ab und an leg ich was zurück falls ich entweder zu wenig erbeuten kann oder schlechte Zeiten anstehen. Das lernte ich als ich noch etwas jünger war. Damals konnte ich das Geld nicht einteilen und dann war keins mehr da. Opfer konnte ich zu dieser Zeit auch nicht finden. Also musste ich lernen wie ich mir notfalls etwas erjagen kann. In meinem Zuhause angekommen machte ich erst einmal ein Kaminfeuer und eine Öllampe an. Ich ging in die Küche und holte aus einem der Schränke eine Dose Ravioli. Es gab ein Sonderangebot also habe ich mir gleich vier Dosen gekauft. Das ist auch einer der Gründe warum ich Roy nicht ausgeraubt hatte. Der andere Grund war, dass ich versuche meine Anzahl an Raubmorden so gering wie möglich zu halten. Ich kippte den Inhalt in einen Topf und ging zurück ins Wohnzimmer. Zum Glück war der Kamin so gebaut, dass man auch mit dem kochen kann. Strom gibt es hier nämlich keinen. Ich stellte den Topf ab. Nun hieß es warten. Ich wollte mich auf die Couch setzten als mir etwas ins Auge fiel. Ich stellte die Öllampe auf dem Couchtisch ab und nahm die Zeitung, die dort lag, in die Hand. Jetzt weiß ich wieder warum mir Sara's Name so bekannt vorkam. Ich hatte einen Artikel über sie gelesen. Sie wird wegen Mordes gesucht. 'Der Mörder ihrer Eltern also. Sie hat also auch jemanden der ihr nahe stand verloren.', dachte ich. Plötzlich fühlte ich einen stechenden Schmerz in meinem rechten Auge. Ich sog scharf die Luft ein und hielt mir mein pochendes Auge. Nach all der Zeit, die vergangen ist, tut es immer noch höllisch weh.



Timeskip, aus Sara's Sicht:

Nach diesem Zwischenfall sind jetzt schon zwei Wochen vergangen. Zwei Wochen in denen ich nur zu Hause rum gesessen hab. Ej hat Slenderman nämlich die Sache mit meiner Wunde erzählt und er hat mir daraufhin eine 'Ruhezeit' aufgedrückt. Wohl eher Hausarrest. In dieser Zeit gab es zwei Morde von Menschen, bei denen ich nachgeforscht hatte. Alle beide hatten ein Verbrechen begangen und waren noch glimpflich davongekommen. Ich vermutete, dass Keith die beiden zur Strecke gebracht hatte. Was mir aber Kopfzerbrechen bereitete war, dass es Raubmorde waren. Keith hatte Roy nicht ausgeraubt. Daher dachte ich, dass es jemand anderes gewesen sein musste und es nur zufällig Verbrecher waren. 'Aber wenn man es sich genauer überlegt kann es gut sein, dass es doch Keith war. Er hatte wahrscheinlich nicht das Glück gehabt und wurde von anderen Mördern aufgenommen. Er braucht auch eine Unterkunft und ich glaube nicht, dass er bei seinen Eltern wohnt. Und nehmen wir mal an seine Unterkunft ist ein verlassenes Gebäude er bräuchte immer noch Geld um sich Nahrungsmittel kaufen zu können. Er könnte aber auch einen Job haben. Naja um genau zu sein kann es mir auch egal sein. Warum mache ich mir überhaupt Gedanken um ihn. Aber um ehrlich zu sein, habe ich in diesen zwei Wochen oft an ihn gedacht ich weiß auch nicht warum.', dachte ich während ich gelangweilt aus meinem Fenster sah. In dieser Zeit sind auch noch zwei Zimmer frei geworden. Kagekao und Jane sind nämlich ausgezogen. Kagekao hat zwei 'Schüler', wie er es nennt, und wohnt jetzt bei den beiden. Jane ist ausgezogen, weil sie nicht mehr länger in einem Haus leben will in dem Jeff ist. Wenn ihr mich fragt haben die beiden sich wahrscheinlich mächtig gezofft. Ich schaute auf die Uhr. Es war gerade mal 12 Uhr und ich wusste jetzt schon nichts mit mir anzufangen. Reintheoretisch könnte ich ein bisschen trainieren. Das letzte Training war vor Alex's Tod und ich darf so etwas nicht vernachlässigen. Als ich noch bei Alex gewohnt hatte bin ich regelmäßig im Wald joggen gewesen und hatte zwischen durch mal Klimmzüge an einem niedrigen Ast oder Rumpfbeugen gemacht. Aber vorher sollte ich Ej besser fragen ob die Wunde schon soweit verheilt ist, dass ich trainieren kann. Also ging ich raus in den Flur und zu seiner Zimmertür. Ich klopfte. Ein "Herein." war zu hören. Ich öffnete die Tür und ging einen Schritt in sein Zimmer. Ej lag auf seinem Bett und säuberte Skalpelle. Ich sagte:"Du, Ej. Ich dachte ich könnte ein bisschen trainieren gehen. Könntest du dir meine Wunde ansehen und mir sagen ob ich ohne Risiken trainieren kann?". Er sah mich an, stand auf und ging zu seinen Schreibtisch. Er zeigte auf den Stuhl als Zeichen, dass ich mich setzen soll. Ich ging zu ihm und setzte mich und schob meinen Pulli ein Stück nach oben. Er kniete sich hin und machte den Verband ab. Zum Vorschein kam eine fast vollständig geheilte Wunde. Sie sah nur noch wie ein verkrusteter Kratzer aus. "Sie sieht gut aus, sogar sehr gut. Selbst wenn sie bei deinem Training auf gehen würde wäre es harmlos. Aber du solltest es trotzdem nicht übertreiben.", sagte er. Nahm noch ein großes Pflaster aus einer Schreibtischschublade und klebte es auf meine Wunde. Wie immer bedankte ich mich und verschwand aus seinem Zimmer. In meinem Zimmer suchte ich relativ warme Sportsachen. Es war immer hin schon der 22. November und entsprechend kälter geworden. Ich zog mir eine schwarze Jogginghose an und ein dunkelgraues Shirt bei dem die Ärmel bis zu den Ellenbogen gehen. Zusätzlich zog ich unter der Jogginghose Leggins an. Noch dazu die hellgraue Jacke Haare hoch binden und fertig. Mein Handy packte ich in die Innentasche der Jacke damit es beim Laufen nicht rausfällt, in einer Gürteltasche machte ich eine Wasserflasche rein. Dann zog ich mir noch Sportschuhe an und schon ging es nach draußen. Ich machte zuerst ein paar Dehnübungen und dann joggte ich los. Nach circa einer halben Stunde machte ich eine Pause. Ich setzte mich auf einen umgefallenen Baum und trank einen Schluck Wasser. Gerade als ich die, wieder geschlossene, Wasserflasche neben mich gestellt hatte hörte ich ein Knacken. Ich sprang auf und ging in Kampfposition. Ich rief:"Wer ist da?". "Du hast mich also bemerkt.", sagte eine Stimme und zwischen den Bäumen trat ein bekanntes Gesicht hervor. Es war Keith. Sofort stürmte ich auf ihn los. Sein vorher noch selbstsicherer Gesichtsausdruck änderte sich. Er sagte noch:"Hey warte. Ich will nicht mit dir kämpfen. Ich will nur reden.". Doch meine Faust landete schon in seinen Bauch. Er gab noch einen Schmerzenslaut von sich. Sank auf die Knie und verlor sein Bewusstsein. Erst jetzt realisierte ich was er gesagt hat. 'Warte mal, was? Was soll das heißen er will mit mir reden?', dachte ich. Jetzt hatte er meine Neugierde geweckt. Ich überprüfte ob er auch wirklich bewusstlos ist und nicht nur so tut, aber so wie es aussieht ist er wirklich ausgeknockt. Dann warte ich halt eben bis er wieder aufwacht.

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