Lillis Leben

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1 Kapitel - 1.014 Wörter - Erstellt von: Summersmile - Aktualisiert am: 2016-09-21 - Entwickelt am: - 182 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In dieser Geschichte geht es um Lilli, die in einem Kinderheim wohnt, und JEDEN Tag Müll sammeln muss, damit das Kinderheim etwas Geld verdient. Es wäre alles in Ordnung, wenn es da nicht die strenge und unfaire Mrs. Catlin geben würde...

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    "Ich will das aber nicht schon wieder machen!", schrie ich Mrs. Catlin an. Ich sollte schon wieder auf den Strassen Müll sammeln gehen, damit das Kinderheim, in dem ich lebte, etwas Geld verdient. Eigentlich sollte das Geld dazu dienen, um uns mal neuere Kleidung zu kaufen, denn wir mussten immer altes Zeugs anziehen, aber Mrs. Catlin brauchte das Geld für sich, damit sie immer schönen Schmuck tragen konnte und so…
    "Doch, du wirst jetzt sofort den Müll sammeln gehen!", schrie Mrs. Catlin ebenso Laut.
    Ich entschied mich, Mrs Catlin nicht noch wütender zu machen, denn sonst würde es für mich heute kein Abendessen geben.
    "Okey, wo soll ich denn heute denn Müll zusammen sammeln?", fragte ich mit meiner fiesesten Stimme. "Hmm… mal sehen", antwortete Mrs. Catlin mit ihrer Zuckersüssesten Stimme, "am besten der Hauptstrasse entlang." war ja klar, dachte ich mir, dort gibt es am meisten Müll, also auch am meisten Geld.
    Sie gab mir die Handschuhe, den Sack und das Teil, mit dem ich den Müll aufsammeln sollte. "Komm erst zurück, wenn dein Sack voll ist", rief mir Mrs. Catlin noch hinterher. Ich verdrehte die Augen und verliess den Raum.
    Als ich draussen war, atmete ich erst einmal tief durch, und machte mich dann auf den Weg. Wie ich es hasste, Müll zu sammeln. Es hatte nicht so viel Abfall, was bedeutete, dass ich wieder mal spät zurückkam.
    Dort wurde ich nicht gerade freundlich empfangen. "Lilli! Was fällt dir ein, erst so spät hierher zurück zu kehren! Hast du eigentlich eine Ahnung, wie spät es ist! Es ist halb Zehn Uhr abends! Du hast das Abendessen verpasst! Hast du immerhin den Sack gefüllt?", schrie Mrs. Catlin, als sie mich sah. "der Sack ist voll", war meine leise und schüchterne Antwort. "Dann geh jetzt sofort auf dein Zimmer", sagte Mrs. Catlin schneidend.
    Ich legte ihr den Sack vor ihren Bürotisch und machte mich aus dem Staub.
    Als ich meinen Pyjama anzog, redete ich leise vor mich hin. "wie ich meine Eltern dafür hasse… das werde ich ihnen nie verzeihen…. Wenn die wüssten…" "Was ist mit deinen Eltern? Was wirst du ihnen nie verzeihen?", fragte mich meine Zimmerkollegin Layla. "Als ich fünf Jahre alt war, verliess meine Mutter meinen Vater und mich, da sie einen neuen Freund hatte. Mein Vater war völlig aufgelöst, und weil ich meiner Mutter so ähnlich sah, wollte mich mein Vater nicht. Also hat er mich hierher gebracht", erzählte ich Layla. "Oh… das ist wirklich gemein", war Laylas Kommentar. "Das heisst, deine Mutter hat genau so schöne blaue Augen und blonde Haare?", fragte Layla weiter. "Nein, die Augen habe ich von meinem Vater."
    Ich putzte mir die Zähne und ging ins Bett. Ich schlief schnell ein. Ich träumte wieder mal von einem Pferdehof und eine Stimme die sagte: "bald musst du das nicht mehr machen".
    Ich erwachte. Ich konnte nicht mehr einschlafen, also dachte ich über den Traum nach. Von diesem Pferdehof hatte ich schon öfters geträumt. Es war ein eher grösserer Hof, und rundherum Felder und Wiesen. Die Stimme hatte ich zum ersten Mal gehört. Konnten Träume wahr werden? Falls ja, würde ich hier raus kommen und auf diesem Hof leben? Wohl eher nicht.
    In der Zwischenzeit war es schon acht Uhr, also machte ich mich auf den Weg zum Frühstück. Beim Frühstück war es sehr still, weil Mrs. Catlin im Raum war. Ich hatte keinen grossen Hunger, obwohl ich nichts zu Abend gegessen hatte. Ich nahm mir einen Apfel und ass ihn. Einen zweiten Apfel steckte ich mir in die Tasche.
    Nach dem Frühstück musste ich wieder zum Chef, also Mrs. Catlin.
    Hmm… was ich wohl heute machen musste? War ja keine Frage: Müll sammeln.
    Ich klopfte an die Tür, trat ein, und bevor Mrs. Catlin etwas sagen konnte, sagte ich: "Wo soll ich denn heute Müll sammeln gehen?" Mrs. Catlin lächelte gemein und sagte: "Heute wieder bei der Hauptstrasse, aber beim unteren Teil." sie drückte mir die Handschuhe, den Sack und das Teil, mit dem ich den Müll aufsammeln sollte. Ich hörte nicht auf ihre Rufe, dass ich pünktlich zurück sein sollte und so… ich ging hinaus und machte mich auf den Weg zum unteren Teil der Hauptstrasse.
    Schon sehr bald sah ich, dass es stau hatte. Komisch, um diese Uhrzeit hat es normalerweise keinen Stau… Ich ging weiter die Strasse hinunter. Ich sah viele Leute, die aus ihren Autos ausstiegen und die Hände verrührten. Einige Fluchten auch. Ich verstand nicht, was da los war, und ging weiter an diesen Leuten vorbei. Jemand sagte sogar: "Hey, kleine, geh da lieber nicht hin!" also erstens mal, bin ich nicht klein, denn ich bin 13 und 1.70m gross, und zweitens gehe ich hin, wo ich will, denn es interessiert ja sowieso keinen! Aber das dachte ich nur. Ich ging noch ein paar Schritte weiter, und dann sah ich es…

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