Unglaublich und doch wahr- mein Leben als Teil von Hogwarts Teil 2

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3 Kapitel - 11.245 Wörter - Erstellt von: Alexandra - Aktualisiert am: 2016-09-21 - Entwickelt am: - 620 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hey Leute, hier ein weiterer Teil meiner Geschichte, wie versprochen. Es hat leider ein bisschen gedauert, diese weiterzuschreiben, da ich momentan etwas viel Stress habe. Ich hoffe ihr habt alle fleißig den ersten Teil gelesen, wenn nicht würde ich es euch empfehlen, damit es euch einfacher fällt diesem Teil zu folgen, denn alles was ich schreibe baut aufeinander auf. So nun viel Spaß beim Weiterlesen. Achso, bevor sich wieder Leute beschweren, dass bei meiner Geschichte nichts wie in den Büchern und Filmen ist…das ist beabsichtigt! Ich will hier nicht die Bücher oder Filme wiedergeben sondern meine eigene Geschichte und daher ist auch nichts wie in den Büchern außer ein paar Namen.

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Ein kleiner Neuanfang?
Verschlafen blinzelte ich und sah mich dann im Schlafsaal um. Es war noch dunkel, daher musste es noch sehr früh morgens sein. Ich sah auf meine Uhr auf dem Nachttisch und stellte fest, dass es gerade einmal vier Uhr war. Obwohl ich etwas gebraucht habe um gestern einzuschlafen, war ich ausgeruht und obwohl ich versuchte weiterzuschlafen, schaffte ich es nicht. Nach etlichen Versuchen wieder einzuschlafen entschied ich mich, mich anzuziehen und dann ein wenig auf den Aussichtsturm zu gehen um die Aussicht zu genießen. Ich schlich mich also aus dem Zimmer und ging langsam die leeren Gänge entlang, bis ich zu der Treppe kam, die auf den Turm führte. Vorsichtig ging ich die Treppen empor und hörte auf jedes noch so kleine Geräusch. Es war verboten, nachts durch die Gänge zu schleichen, und da ich keine Lust hatte erwischt zu werden war ich besonders aufmerksam. Zum Glück begegnete ich niemanden und kam schließlich an der kleinen Luke an, die hinausführte. Ich atmete tief die frische Morgenluft ein und ging dann weiter, bis ich am Geländer des Turms zum Stehen kam. Es war ein atemberaubender Ausblick. Man konnte das ganze Gelände überblicken. Den verbotenen Wald, die Grünflächen mit den Gewächshäusern und dem See und ganz in der Ferne konnte man das Quidditchfeld erkennen. Es ging ein kühler Wind und ich zog meinen Umhang etwas enger an meinen Körper um mich davor zu schützen. Die Sonne kam erst langsam über dem Wald zum Vorschein. Sie sah aus wie ein riesiger roter Kreis der immer größer wurde.
Ich ließ meinen Blick über die Ländereien schweifen als mir ein kleiner weißer Punkt am Himmel ins Auge fiel, der immer größer wurde. Dieser Punkt kam direkt auf mich zu. Was war das? Erschrocken ging ich ein paar Schritte zurück, doch dieser Punkt kam trotzdem immer näher. Langsam wurde der Fleck größer und ich konnte erkennen was es war. Ich gab ein erleichtertes Seufzen von mir, es war Snowwhite, meine kleine Eule. Ich ließ mich erleichtert auf den Boden sinken und Snowwhite setzte sich auf mein Knie. Sie kuschelte sich mit ihrem kleinen Kopf an meinen Bauch und Schuhute fröhlich vor sich hin. „Du hast mich ganz schön erschreckt, weißt du das?“ sagte ich, während ich ihr liebevoll über den Kopf streichelte. Sie sah mich entschuldigend an und ich sprach weiter: „Wo warst du denn die letzten Tage? Ich habe dich vermisst, meine Kleine.“ Sie streckte ihr linkes Bein aus und ich sah, dass dort ein dicker Brief festgebunden war. Verwundert sah ich Snowwhite an und nahm ihr dann den Briefumschlag ab. Sie schuhute leise und kuschelte sich dann noch enger an mich. Gespannt sah ich auf den Umschlag und mir blieb fast das Herz stehen, als ich sah von wem der Brief war. Er kam von meiner Mutter. „Snowwhite, bist du etwa den ganzen Weg nach Hause geflogen um diesen Brief zu holen? Fragte ich atemlos. Snowwhite sah mich kurz an und legte dann ihren Kopf wieder an meinen Bauch. Ich kraulte sie weiter und öffnete langsam und mit zittrigen Händen den Umschlag. Mir vielen nicht nur ein Brief, sondern drei Briefe auf den Schoß. Ich war verblüfft, ich hatte nie gedacht überhaupt schon Post zu bekommen und jetzt lagen dort drei dicke Briefe vor mir. Langsam nahm ich die Briefe in die Hand und sah nach von wem sie alles waren. Der erste war natürlich von meiner Mutter und die anderen beiden? Sie waren von Tim und Sina. Erneut durchlief mich ein Schauer und ich konnte mich einfach nicht dazu durchringen die Briefe meiner besten Freunde zu öffnen. Ich hatte einfach zu viel Angst vor ihrer Reaktion. Was, wenn sie mich hassten und nichts mehr mit mir zu tun haben wollten? Ich entschied mich den Brief meiner Mutter zu lesen, vor ihr brauchte ich keine Angst haben, sie freute sich ja schließlich für mich. Die anderen beiden Briefe würde ich lesen, wenn ich den Mut dazu auftreiben konnte. Ich entfaltete den Brief meiner Mutter und las ihn aufmerksam durch. Mit jeder Zeile die ich las, traten mir mehr Tränen in die Augen. Es tat so gut die lieben Worte meiner Mutter zu lesen und zu hören, dass es ihr und meinen Schwestern gut ging und sie sich freuen würden, mal von mir zu hören. Sie erzählte mir alles, was sie die letzten Tage gemacht hatten und dieses kleine bisschen Normalität tat mir so gut. Ich merkte wie sehr ich meine Familie vermisste, vor allem da ich mich hier so unwillkommen fühlte. Am liebsten wäre ich sofort nach Hause gegangen um sie in die Arme zu schließen, doch ich wusste, dass ich das nicht machen konnte. Meine Mutter war so stolz, dass ich hierherkam und ich würde sie nicht enttäuschen. Egal wie schrecklich es hier war, ich würde versuchen einen guten Abschluss zu machen und mir gegenüber meiner Familie nicht anmerken zu lassen, wie schlecht es mir ging. Als ich mit dem Brief geendet hatte blieb ich noch eine ganze Weile auf dem Turm sitzen um mich wieder zu beruhigen. Die anderen Briefe hatte ich zusammen mit dem meiner Mutter bereits in meine Umhangtasche gesteckt. Snowwhite blieb die ganze Zeit bei mir und schuhute beruhigend. Ich glaube, sie merkte, dass ich sie in diesem Augenblick brauchte und mir half es ihr Federkleid zu streicheln. Als es langsam immer heller wurde und ich allmählich die Geräusche im Schloss hörte, machte ich mich auf den Weg nach unten zum Frühstücken.
Vor der großen Halle blieb ich kurz stehen, atmete noch einmal tief ein und ging dann hinein. Ich ließ meinen Blick durch die Halle streifen und blieb am Slytherintisch hängen. Dort saß Draco und nickte mir zu. Er zeigte auf den Platz neben sich und lächelte mir aufmunternd zu. Ich lächelte schüchtern zurück, schüttelte jedoch mit dem Kopf um ihm zu verstehen zu geben, dass ich seiner Einladung nicht folgen werde. Bei meinem jetzigen Gemütszustand konnte ich mich unmöglich an den Slytherinrtisch setzen. Ich hatte einfach keine Kraft mich den hasserfüllten Blicken oder dummen Kommentaren der anderen zu stellen. Ich ging weiter die Tische entlang. Ich wusste, wo ich hinwollte. Es gab nur drei Menschen in dieser Halle, bei denen ich wusste, oder bessergesagt hoffte, dass sie mir helfen würden meine Gedanken zu sortieren. Als ich das Ende der Halle erreicht hatte drehte ich mich nach rechts zum Griffindortisch wo Harry, Ron und Hermine beim Frühstück saßen. Ich ging auf die drei zu und räusperte mich vorsichtig. Sie blickten auf und lächelten mich an. Ich versuchte zurückzulächeln aber ich glaub das gelang mir nicht ganz so gut, denn sie sahen mich besorgt an. Ich sah sie an und fragte: „Darf ich mich zu euch setzten?“ „Klar!“ sagte Harry und rückte ein bisschen zur Seite, damit ich mich neben ihn setzen konnte. Ich ließ mich auf die Bank neben ihn fallen und lud mir ein bisschen Toast und Schinken auf den Teller. Eigentlich hatte ich gar keinen Hunger, doch ich musste ein bisschen Essen sonst wäre es doch zu auffällig, dass es mir nicht gut ging. Ich sah aus den Augenwinkeln das Hermine mich besorgt musterte. Als ich zu ihr aufsah sagte sie: „Ist alles in Ordnung mit dir Stella? Du siehst ziemlich fertig aus.“ Ich seufzte und sagte dann: „Nein, ich habe nicht sonderlich gut geschlafen und der Morgen hat auch anders begonnen als geplant.“ „Was ist passiert?“ fragten Harry und Ron wie aus einem Munde. „Haben dich die anderen Slytherins wiedermal tyrannisiert?“ „Es gab gestern Abend eine kleine Auseinandersetzung mit Pansy und Co. Aber das ist nicht der Grund weshalb ich so aufgewühlt bin. Heute Morgen konnte ich nicht mehr schlafen und bin auf den Astronomie Turm gegangen um meinen Kopf etwas frei zu bekommen und da kam Snowwhite zu mir geflogen und hat mir die hier mitgebracht.“ Ich holte die Briefe meiner Mutter und meiner Freunde aus meinem Umhang und legte sie vor den dreien auf den Tisch. Hermine griff danach um zu gucken, von wem sie wahren. Sie lächelte mich an und sagte dann: „Die sind von deiner Mutter und deinen beiden besten Freunden aus der Muggelwelt! Stella, das ist doch super!“ „Ja, schon.“ Gab ich etwas kleinlaut zurück. „Es gibt da nur ein kleines Problem.“ Verdutzt sahen mich die drei an und ich sprach weiter: „Ich habe mich nur getraut den Brief meiner Mutter zu lesen. Sie ist so stolz auf mich, dass ich hier bin und hofft das es mir gut geht. Auch meine Schwestern scheinen sich wirklich zu freuen, auch wenn sie mich natürlich vermissen. Doch die anderen beiden Briefe habe ich noch nicht gelesen.“ „Warum nicht?“ fragte Ron. „Ich trau mich nicht. Wisst ihr, die beiden wussten, bis zu meiner Abreise nach Hogwarts nichts davon, dass ich eine Hexe bin. Ich habe zwar die Erlaubnis bekommen sie einzuweihen, doch ich hatte Angst vor ihren Reaktionen. Also habe ich den beiden Briefe geschrieben, die ich durch meine Mutter überbringen ließ, in denen ich ihnen alles erklärte. Auf der einen Seite freue ich mich, dass die beiden mir überhaupt geschrieben haben, doch anderer Seitz habe ich auch Angst, dass sie nichts mehr mit mir zu tun haben wollen, versteht ihr?“ „Wir verstehen dich.“ Sagte Harry und legte seine Hand auf meine. „Aber ich glaube, du machst dir viel zu viele Sorgen. Ich meine, wenn sie wirklich nichts mehr mit dir zu tun haben wollten, würden sie dir doch kaum schreiben, meinst du nicht?“ Ich lächelte leicht und sagte dann: „Vielleicht hast du Recht aber im Moment kann ich die Briefe wirklich nicht lesen. Der Brief meiner Mutter hat mich so überwältigt und ich bin immer noch ziemlich aufgewühlt. Ich werde sie später nach dem Unterricht lesen, wenn ich mir keine Gedanken drübermachen muss, ob es nun gut ist zu weinen oder nicht.“ Hermine und Ron lächelten mich an und dann sagte Ron: „Weißt du was? Ich habe eine Idee.“ Wir sahen ihn an und er sprach weiter: „Wenn du magst können wir uns doch heute Nachmittag nach Pflege magischer Geschöpfe alle am See treffen. Du weißt schon, da wo wir uns letzthin auch getroffen haben. Dann können wir dir beistehen, wenn du die Briefe liest. Natürlich nur, wenn du das möchtest.“ Ich sah zu den beiden anderen, die zustimmend nickten und sagte dann mit etwas brüchiger Stimme: „Danke, ihr seid wirklich die besten Freunde, die man sich nur wünschen kann.“ Alle drei lächelten mich an und wir machten uns weiter über unser Frühstück her. Wir unterhielten uns noch etwas über den Unterricht bis es Zeit war in die erste Stunde zu gehen. Vor der Halle verabschiedete ich mich von den dreien und machte mich dann auf den Weg ins Klassenzimmer für Zauberreigeschichte.

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