Der Namenlose Wolf

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1 Kapitel - 772 Wörter - Erstellt von: Sonnenkater - Aktualisiert am: 2016-09-17 - Entwickelt am: - 171 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Der Namenlose Wolf

    Allein. Fast mein ganzes Leben habe ich so verbracht. Allein. Vorweg, ich bin ein Wolf, der verlassen von seiner Mutter und seinen Vater, denn er noch nie gesehen hat, wurde. Verstoßen hat sie mich, meine "wunderbare" Mutter und das nur weil sie sich einen neuen Gefährten gesucht hat und der mich nicht wollte. So hat sie mich im Alter von 6 Monaten einfach um tiefsten transsilvanischen Wald meinen, wie sie gewiss dachte für mich tödlichen, Schicksal überlassen. Ich wusste nicht einmal wie sie mich nannte. Das ist nun schon geschätzte 2 Jahre her und so weiter diese Erinnerung in die Ferne rückt desto undeutlicher wird sie. Ich weiß nicht mehr genau wie, aber ich habe es geschafft mich von Insekten und Ratten notdürftig zu ernähren. Irgendwann waren mein Überlebensinstinkte so stark das ich es nach etlichen Versuchen geschafft habe einen kleinen Hasen zu erlegen.
    Nachts schlief ich immer zusammen gekauert in hohlen Bäumen. Ich versteckte mich vor ihm. Ich wusste nicht wer oder was. Ich habe es nur einmal gesehen. Eines Nachts wo ich vor Hunger nicht schlafen konnte und versuchte etwas zum Beißen aufzutreiben. Schon tagsüber sah man hier wenig Tiere aber jetzt war der Wald wie tot. Ich spähte umher. Da sah ich es im fallen Mondschein. Ein großer, unförmiger Schatten schlich gut 10m von mir entfernt langsam durch die alten Bäume. Ich hörte ein verzweifeltes Röcheln wie eines Sterbenden. Mir musste keiner sagen, dass dieses Wessen böse war. Ich schlich so leise ich konnte zurück in mein Versteck doch dummer weise trat ich auf einen Zweig. Es knackte laut in dieser Stille die nur von diesem gruseligen atmen durchbrochen war. Doch eben dieses Röcheln verstummte. Ich wusste sofort das es mich bemerkt hatte und auf mich zu kam. Ich machte mich ganz klein und wagte es nicht zu atmen. Plötzlich wurde das schwache Mondlicht verdeckt. Es war nun ganz nah. Ein beißender Verwesungsgeruch drang mir in die empfindliche Nase. Ich musste mich zusammen reißen um nicht zu husten. Ich hörte ein rasselndes atmen, und es wurde wieder hell. Es hatte mich aus den Augen verloren. Wenn es so etwas überhaupt besaß.
    Seit dieser denkwürdigen Nacht wage ich es nicht mehr nachts ins freie zu gehen aus Angst ich könnte ihm in die Arme laufen. Noch schlimmer wurde es als ich einen toten Fuchs bei einer meiner Streifzüge fand. Ich erkannte ihn nur noch an seinem roten Schwanz. Er wurde in der Mitte auseinander gerissen, so dass nur noch der hintere Teil übrig war. Mir war klar, dass er diesem Schatten begegnet war und es nicht geschafft hatte sich rechtzeitig zu verstecken.
    Ich versuchte seit dem den Wald zu verlassen, aber ich fand keinen Weg. Immer wenn ich es versuchte kam ich nach einigen Stunden wieder an der gleichen Stelle raus wo ich gestartet war.
    Warum ich das alles erzähle?
    Nun ja, ich bin tot und ich habe keinen blassen Schimmer wie es geschehen ist. Es ging viel zu schnell.
    Eines Tages wo ich besonders hungrig war witterte ich plötzlich frisches Blut. Ich folgte der Spur und kam vor eine Höhle vor der hunderte Knochen lagen. Auch ein paar menschliche waren dabei. Ich erstarrte. Ich war mir sicher, dass hier der Schatten lebte. Der Blut Geruch wurde immer stärker. Es loggte mich. Es schien zu sagen: „Komm doch. Hol es dir“. Ich sträubte mich aber meine Beine trugen mich langsam in die Höhle. Mein Hunger war einfach zu stark und ich hatte seit Tagen nichts mehr im Magen gehabt. Ich dachte mir, dass ich nur einen kleinen Blick riskieren könnte und vielleicht etwas Nahrung schnappen und mitnehmen könnte. So ging ich hinein.
    Allein. Wie schon mein ganzes Leben bin ich wieder allein. Allein in der Dunkelheit des nicht existieren.....

    FIN

    Ich hoffe euch hat meine kleine in 20 Min erfundene Geschichte gefallen. Wenn nicht tut es mir leid und bitte um Postwendend Kritik zur Verbesserung.:)
    Für eventuelle Rechtschreib- oder Grammatik Fehler entschuldige ich mich natürlich auch.

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