Schwarz-Weiß ~4

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1 Kapitel - 1.251 Wörter - Erstellt von: Kussmond - Aktualisiert am: 2016-09-15 - Entwickelt am: - 263 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

    1
    Hallöchen 
    Ich melde mich mit diesem Kapitel zurück (ja, ich lebe noch und habe diese Story noch nicht auf Eis gelegt)! Leider habe ich nicht mehr so viel Zeit zum Schreiben, weswegen die Kapitel auch länger dauern werden und unregelmäßiger kommen werden. Trotzdem würde ich mich über Lob und Kritik freuen♥
    LG
    Kussmond




    4. Kapitel
    “Höre auf, dir zu viele Gedanken zu machen.”, riet Tilion Elbereth, da er schon seit einiger Zeit die abwesende, aber dennoch angespannte, Haltung seiner Herrin gemustert hatte. Es dauerte einige Sekunden, bis das Gesagte zu ihr durchdrang und sie sich an den Elben wandte: „Äh… was sagtest du?“ Ein schelmisches Grinse schlich sich auf die Züge des Leibwächters, als er seine Worte wiederholte. „Das tue ich doch gar nicht.“, erwiderte die Göttin leise, wobei sie versuchte entrüstet zu klingen, was ihr allerdings nicht gelang, vor allem da beide wussten, dass Tilion ins Schwarze getroffen hatte.
    „Zweifle nicht. Wir werden es auch ohne Bogenschützen schaffen.“, beruhigte er sie, wobei er sich leicht nach vorn lehnte, um seinem Pferd das hinaufgaloppieren auf den Hügel zu erleichtern. Diesmal gab die Valier keine Antwort, sondern nickte nur.
    Sie wusste, dass sie diese Schlacht gewinnen konnten, egal wie schlecht ihre Chancen standen und auch ohne vorher die Bogenschützen einen Großteil der Anhänger Saurons erschießen zu lassen, wie sie es vorgehabt hatte. Allerdings hatte Eomer darauf bestanden, den Überraschungsmoment zu nutzen und die Orks einfach zu überrennen. Die hohen Verluste, die so etwas forderte, schienen ihm bewusst, aber dennoch gleichgültig zu sein.
    „Krieg fordert nun mal Opfer und wenn ihr Angst vor Sauron oder dem Tod habt, könnt ihr wieder nach Hause kriechen!“, hatte der junge Rohirrim geschrien. Verständnislos schüttelte die junge Frau den Kopf über so viel Kaltherzigkeit und Dummheit, Sowohl über Eomers wie auch über ihre eigene, weil Finorn, der ja nur ihre Gedanken aussprach, es nicht geschafft hatte, den jungen Mann umzustimmen und jetzt tatsächlich hinter ihm und seinen Kriegern die Hügelkuppe nach Helms Kamm hinauf ritt.
    Gandalf hatte sich bei dem morgigem Gespräch sehr neutral gehalten und ritt jetzt irgendwo weiter vorn, was der jungen Göttin sehr missfiel.
    Aber genug nachgedacht, jetzt musst du kämpfen!, rief sie sich selbst zur Ordnung und zog ein leichtes Kurzschwert mit schmaler Klinge aus der Scheide.

    Es tat ihr beinahe schon körperlich weh, als sie das verzweifelte Wiehern der ersten Pferde und die Todesschreie ihrer Reiter hörte. Traurig sah sie zu, wie die ersten Reihen von Orks und Urukais abgeschlachtet wurden.
    Sie hatte gewusst, dass es so kommen würde wie jeder andere, der auch nur ein wenig von Kriegsführung verstand, auch. Es gab keinen Soldaten in den vordersten Reihen, für den das nicht die erste Schlacht gewesen war. Die meisten davon hatten wahrscheinlich noch nie einen Menschen oder eine Bestie Saurons eigenhändig getötet, weshalb ihre Chancen, zu überleben, im Gegensatz zu denen der erfahreneren Kriegern wesentlich schlechter standen. Eigentlich waren sie nur dazu da, eben jenen erfahreneren Kriegern den Weg „frei zu räumen“.
    Elbereth wurde ganz übel, wenn sie an die entsetzlich jungen Gesichter dachte, die sie im Lager gesehen hatte und die jetzt an der vordersten Front ritten. Die möchten nur ein paar Jahre älter sein als ihre Schlachtrösser, mit denen sie gemeinsam brutal zugrunde gehen würden.
    Sofort meldete sich wieder ihr schlechtes Gewissen, das sie erinnerte, dass ihre eigenen Krieger und sie zwischen den letzten Reihen der Rohirrim ritten. Ursprünglich wollte sie ihre Soldaten nämlich gleichmäßig unter den Rohirrim aufteilen, hatte dann aber einsehen müssen, dass die Überlebenschancen besser stünden, wenn die üblichen Teams auch hier zusammenblieben und sie den heimischen Kriegern den Vortritt ließen. Nicht nur, weil sie das Gelände und die Burg besser kannten, sondern auch aufgrund ihrer Pferde, von denen fast alle ausgebildete Schlachtrösser waren, die sich einfach in die Reihen der Orks und in den sicheren Tod trieben reiten ließen.
    Ihre Pferde hingegen waren auf Zierlichkeit, Schnelligkeit und Wendigkeit gezüchtet, da die Schwarzen Engel ihre Kämpfe gewöhnlich in Wäldern und Gebirgen ausfochten und nicht auf flacher Grasebene.

    Ohne dass es die Göttin bemerkt hatte. War sie in die Reichweite der Bogenschützen gelangt und wurde fast von einem Pfeil durchbohrt. Hastig übersah sie das Schlachtfeld und trieb Gilgalad ein letztes Mal die Sporen, bevor sie mit einem lauten Schrei dem ersten Ork den Kopf von den Schultern trennte.
    Ab diesem Moment kämpfte sie wie in Trance; die Gedanken voll auf den Kampf, ihre Gegner, fliegende Gegenstände und Gilgalad gerichtet. Duplieren, Nachreisen, Unterhau, Krumphau schalte es im Kpf Elbereths wieder, während ihre Klinge zwischen den Orks wütete. Die anderen Krieger hatte sie bereits aus den Augen verloren, nur Urukais, Orks und andere abscheuliche Kreaturen scharten sich um sie. Schon bald musste sie die Zügel am Sattelknauf festbinden, um sich zu beiden Seiten verteidigen zu können.
    Viel zu schnell merkte die Göttin, dass auch sie nicht ewig Kraft hatte und bekam das Gefühl, dass für jeden Ork, den sie tötete, drei neue hinzukamen. Inzwischen verteidigte sie sich auch mehr als das sie angriff. Ihre Eltern mussten ihre Hände im Spiel haben, dachte sie, sonst wäre die Burg schon längst nicht mehr in Menschenhand. Verbissen kämpfte sie sich in Richtung jenen Gebäudes vor und umso näher sie kam, umso dichter drängten sich Orks und Leichen.
    Angewidert schnitt sie einem Gegner nach dem anderen die Kehle durch, wobei ein ekehaft schmatzendes Geräusch entstand, sobald sie die heraus zog, um sie im Fleisch eines nächsten zu versenken.
    So kam sie langsam in die Nähe der Burg- und dem Drang sich zu übergeben. Die Schlacht ist nicht mal vorbei und schon jetzt stinkt es bestialisch! Aber vielleicht erlebe ich auch gar nicht mehr. wie es danach riechen wird, überlegte de Göttin bitter, bevor ein Ork mit einer Fackel an ihr vorbei ließ und dabei fast ihren Umhang angezündet hätte, wenn Gilgalad nicht rechtzeitig zur Seite gesprungen wären.
    Am liebsten hätte sie dieser Missgeburt den Kopf abgerissen, doch leider befand sie sich da schon außerhalb ihrer Reichweite. Mit Genugtuung beobachtete sie, wie der Fackelträger von einem Pfeil getroffen wurde.
    Allerdings verschwand ihr Lächeln genauso schnell wie es gekommen war, als sie mit Entsetzten feststellte, dass der Ork keineswegs tot zusammenbrach, sondern sich mit einem Hechtsprung in eine Öffnung unterhalb der Mauer stürzte- die explodierte und so allen umstehenden Personen den Boden unter den Füßen wegriss.
    Das Letzte, was Elbereth merkte, war, dass sie aus dem Sattel geschleudert wurde, durch die Luft wirbelte und schließlich mit einem fliegenden Mauerstück zusammenstieß.
    Dann wurde alles schwarz.



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Kommentare Seite 1 von 1
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star of düsterwald ( 85429 )
Abgeschickt vor 79 Tagen
Das war etc toll,aber schreibe bietet weiter:-)
legolas 03 ( 19800 )
Abgeschickt vor 85 Tagen
Bitte schnell weiter schreiben!Hatte schon seit einer Ewigkeit auf die nächsten Teile dieser Geschichte gewartet.Du schreibst echt sehr gut😀
Skylor ( 27423 )
Abgeschickt vor 85 Tagen
Hab' die Story erst heute entdeckt und bin sehr beeindruckt. Aber wie wäre es wenn Legolas mit ihr einen Ausflug macht und mehr über sie erfährt?
Kussmond ( von: Kussmond )
Abgeschickt vor 171 Tagen
Freut mich zu hören, dass dir der Teil gefallen und ja, der nächste wird definitiv nicht so lange dauern (den Bettelblick wirkt also ausgezeichnet). Wann genau kann ich zwar noch nicht, aber er ist fertig geschrieben und ich muss ihn nur noch abtippen.
LG
Kussmond
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 172 Tagen
Ich bin empört! Du hast uns eine EWIGKEIT warten lassen! Aber dir sei verziehen, denn du hast einen MEGA tollen Teil rausgebracht! Es war so witzig, als Legolas keine Ahnung hatte was er machen soll! ;-) Also Hut ab und lass uns das nächste Mal nicht so lange warten *bettelblick aufsetz*
legolas 03 ( 95007 )
Abgeschickt vor 250 Tagen
Bitte weiterschreiben!!
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 304 Tagen
Der zweite Teil ist wieder sehr gelungen. Es ist sehr elegant geschrieben. Allerdings finde ich das Eliza recht hat. Mach deine Hauptfigur nicht zu perfekt! Sympathie wird oft durch Fehler oder einfach ein wenig Menschlichkeit erzeugt. Das du das mit den Frauen und so erklärt hast finde ich sehr gut. Anfangs habe ich nicht ganz verstanden was Finorn für eine Rolle hat, aber darum finde ich es umso besser das du das alles erklärt hast! Weiter so!
Kussmond ( von: Kussmond )
Abgeschickt vor 308 Tagen
Tausend Dank für die superlieben Kommentare, das macht mich mega glücklich und spornt an. Ich freue mich, dass es Euch so gut gefällt und über die Feedacks. Wie bereits angekündigt, weiß ich noch nicht, wann das 2.Kapitel kommt, da ich jetzt eine Woche nicht zu Hause war. Allerdings habe ich vor, es in den nächsten Tagen hochzuladen, da ich es schon seit mehreren Tagen fertig mit mir herum schleppe, es also nur noch abtippen muss.
Ich bedanke mich noch einmal für das superliebe Lob und die hilfreichen Tipps, an die ich versuchen werde mich zu halten.
Euch noch einen schönen Freitag
Kussmond
Eliza ( 34103 )
Abgeschickt vor 314 Tagen
Eine sehr schöne Geschichte gefällt mir ganz gut.
Wenn du noch ein paar Kapitel schreibst bist du au jeden Fall auf den richtigen Weg, du musst auf jeden all weitermachen. Aber du musst auf jeden Fall deine Kapitel noch einmal durchlesen bevor du sie fertigstellst (Rechtschreibfehler, Buchstaben dreher) aber Übung macht ja den Meister.
Du hast dir außerdem sehr viel Recherche vorgenommen, Tolkiens Geschichten (Welt) oder vergangene Zeiten z.B Mittelalter erfordern sehr viel Recherche, tu das und es wird dir auf jeden Fall leichter fallen Kapitel zu schreiben (Ich persönlich habe mich in das Abenteuer 17Jhd. gestürtzt auch nicht so einfach).
Zum Schluss noch ein letzter Tipp: Mach deine Hauptfigur nicht zu perfekt, jeder noch so kleiner Fehler oder schusseligkeit macht eine Hauptfigur noch sympathischer(ich weiß wovon ich rede :D).

Dies sind alles Tipps und keine Kritik um dir zu helfen. Ich hoffe du weißt zum Teil was ich meine und freue mich auf neue Kapitel.
Jana und Sophie ( 14433 )
Abgeschickt vor 318 Tagen
WOW! Ich bin begeistert, das ist eine der besten (vielleicht auch die beste) Geschichte auf teste dich! Kussmond, bitte mach schnell weiter. Ich bin ein Fan von dir ♡ Das hast du so toll gemacht! Ideenreich, fehlerfrei, mit viel Leidenschaft zum schreiben! Ich liebe es! 😉💋💋💋
Kussmond ( von: Kussmond )
Abgeschickt vor 320 Tagen
Danke, danke für die lieben Kommis♥♥ Das 2. Kapitel ist schon in Arbeit und wird hoffentlich bald kommen, allerdings kann ich noch nicht sagen wann und leider habe ich auch sehr viel zutun, sodass ich nicht mehr so oft zum schreiben, aber ich versuche, mich dahinter zu klemmen.
Noch einmal vielen, vielen Dank, dass ist eine echte Ermunterung und freut ich sehr
Euch noch einen schönen Abend
Kussmond
SchattendesTodes ( von: SchattendesTodes )
Abgeschickt vor 321 Tagen
Ich muss sagen ich bin beeindruckt. Es ist sehr schön geschrieben alles wird gut beschrieben hat aber immer etwas geheimnisvolles an sich. Ich freu mich auf den nähsten Teil. Mach bitte schnell weiter und viel Spaß beim schreiben. ;)
Lydia ( von: Lydia )
Abgeschickt vor 321 Tagen
Wirklich schön geschrieben! Die Geschichte und die Idee die dahinter stecken sind wirklich genial! Wann bringst du denn den nächsten Teil raus?