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Neue Schule, neue Menschen. Neue Chance

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1 Kapitel - 1.818 Wörter - Erstellt von: Svea - Aktualisiert am: 2016-09-15 - Entwickelt am: - 516 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Mal wieder alles auf null und von vorne anfangen. in einer neuen Stadt mit neuen Menschen. Vielleicht schaffe ich es ja diesmal alles besser zu machen.

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    Heute ist der erste Schultag für mich auf meiner neuen Schule. Ich musste die schule wechseln da ich in der letzten etwas ärger hatte weil ich eine Klassenkameradin verletzt hatte. Das war aber nicht mit Absicht, ich habe einfach meine Kraft noch nicht ganz unter Kontrolle. Wenn mich jemand aufregt kann es seit neustem eben auch mal dazu kommen das ich zum Wolf werde. Und das ist wortwörtlich gemeint. Ich kann eben meine Kraft und meine Verwandlung noch nicht ganz beherrschen.
    Viel zu früh musste ich heute aufstehen da heute ja mein erster Schultag ist. Ich bin ehr eine lang Schläferin und hasse es früh raus zu müssen. Als ich in der Schule in Beacon Hills ankam suchte ich erstmal das Büro des Schulleiters da ich ja bis jetzt absolut keine Ahnung hatte was ich überhaupt für Fächer habe. Auf dem Weg dorthin schauten mir viele nach. Mich überraschte das aber nicht, da ich ehrlich gesagt nicht gerade die hässlichste bin. Ich bin relativ groß, habe rot-braune leicht gewellte Haare, volle Lippen und stechend grüne Augen.
    Als ich im Büro ankam erwartete mich schon der Schulleiter. Im Büro war außerdem noch ein Mädchen mit roten Haaren. Sie wurde mir als Lydia Martin vorgestellt. Sie sollte mir alles zeigen da wir in den gleichen Kursen waren. Sie wirkte auf mich recht nett nur sie redete mir ein bisschen zu viel das ich schon nach kurzer Zeit nicht mehr zuhörte.
    Wir hatten als erstes Bio. Als wir dort ankamen meinte die Lehrerin ich sollte doch kurz vorne stehen bleiben um mich vorzustellen, was ich aber eigentlich nicht vor hatte da ich so unbemerkt wie möglich meine Schulzeit hinter mich bringen wollte. Als alle da waren stand ich also da vorne und sollte mich vorstellen. Ich sagte also: "hey ich bin Lisa" und wollte mich dann auch schon hinsetzen. Doch die Lehrerin hielt mich auf und meinte ob ich nicht noch mehr über mich erzählen will und ich meinte schon leicht genervt: "nein hatte ich eigentlich nicht vor" und setzte mich dann einfach auf einen freien Platz. Die Lehrerin begann dann leicht irritiert und geschockt mit ihrem Unterricht.
    Ich passte nicht wirklich gut auf da mir Bio eh leicht viel und verschwand in meinen Gedanken. Ich rutschte in meinen Gedanken an die Situation als ich vorne stand und mich vorstellte. Mir fiel auf das ich dabei die ganze Zeit dabei von drei Jungs beobachtet wurde. Aber nicht so wie sonst, diesmal war ich mir sicher dass es nichts mit meinem Aussehen zu tun hatte. Sondern wegen etwas anderem aber ich wusste nicht was es war.
    Ich wurde durch eine Hand die vor meinem Gesicht wedelte aus meinen Gedanken gerissen. Es war einer der Jungs die mich vorhin beobachtet hatte. Ich schaute ihn komisch an und er lachte nur dann schaute ich mich im Klassenraum um und merkte dass es leer war. Ich war wohl doch länger in Gedanken als gedacht.
    "Hey ich bin Isaac" stellte er sich vor nachdem er fertig war mit lachen. Ich schaute ihn einfach nur an bis er meinte "kommst du auch irgendwann mal wir müssen zum nächsten Unterricht". Ich packte schnell mein Zeug zusammen und ging dann zum nächsten Unterricht.
    Als ich nach der Schule gerade Heim gehen wollte rief mich plötzlich jemand. Ich drehte mich um und sah dass Isaac auf mich zu lief. "Meine Freunde und ich wollen noch bisschen im Wald chillen willst du mitkommen?" fragte er und ich antwortete mit einem "nein" drehte mich um und ging einfach weiter.
    Am nächsten Tag in der Schule wurde ich wieder von den drei Typen von gestern beobachtet. Von Isaac und noch zwei. Im Bio Unterricht landete plötzlich ein Zettel auf meinem Platzt. In ihm stand: " Lust nach der Schule mit mir zu ein paar Kumpels zu gehen?". Ich warf nur einen genervten Blick nach hinten zu Isaac da ich genau wusste dass der Zettel von ihm kam. Kurz darauf landete noch ein Zettel auf meinem Tisch in dem stand: "Das nehme ich jetzt einfach als JA. Ich nehme dich dann einfach nach dem Unterricht mit". Ohne das ich wollte musste plötzlich anfangen zu grinsen.
    Nach dem Unterricht kam Isaac und die anderen zwei die mich die ganze Zeit beobachtet haben zu mir. Isaac stellte sie mir als seine Kumpels Stiles und Scott vor. Ich ging dann noch mit zu ihnen aber ich hatte ein komisches Gefühl, als könnten sie direkt durch mich hindurch sehen, was ja aber absoluter Schwachsinn ist.
    In den nächsten Tagen hatte ich das Gefühl immer mehr von Scott und Isaac beobachtet zu werden. Manchmal hatte ich auch das Gefühl Scott´s Augen komisch leuchten zu sehen. Naja was heißt hier komisch ich meine eher genauso leuchten zu sehen wie meine geleuchtet haben als ich damals meine Klassenkameradin verletzt habe.
    Mehrere Wochen vergingen ohne besondere Ereignisse, außer dass ich mich immer mehr mit Isaac und Scott anfreundete. Nur irgendwie nicht so mit Stiles. Er vertraute mir einfach nicht.
    Nach vielen Wochen auf der neuen Schule und in der neuen Stadt kam der Tag vor dem ich mich fürchte. Vollmond. An einem Vollmond Tag bzw. an einer Vollmond Nacht hatte ich noch weniger Kontrolle über mich als sonst. Und ausgerechnet Heute war ich bei Isaac und Scott eingeladen.
    Nach der Schule wollte ich eigentlich unbemerkt Heim und so tun als hätte ich vergessen dass ich eingeladen bin. Doch die zwei erwischten mich bevor ich weglaufen konnte.
    Ich sagte oft zu den beiden das ich heute doch keine Zeit hätte und dringend nach Hause müsse, doch das war ihnen egal sie meinten nur ständig: "Es wäre extrem wichtig das ich heute zu ihnen komme da sie etwas testen müssten". Ich verstand aber nicht was sie meinten und wiederholte meine bitte sie mögen mich doch bitte endlich Heim lassen.
    Es wurde immer später und ich immer nervöser komischerweise wurden die zwei auch immer nervöser und schauten dauernd aus dem Fenster in den Himmel. Irgendwann sagten sie: "Wir müssen dir etwas erzählen. Es hat etwas damit zu tun warum du hier bist und wir dich nicht gehen lassen." ich sagte ihnen: Was auch immer ihr mir erzählen müsst könnt ihr auch Morgen machen. ich muss jetzt wirklich heim." Doch ich merkte langsam dass es schon zu spät ist. Alles in mir fing plötzlich an zu krippen und ich merkte wie meine Fingernägel langer und spitzte wurden. Die Jungs bemerkten es aber anstatt wegzurennen oder sonst etwas anderes zu tun fragte Scott ganz ruhig ob ich es kontrollieren könnte. Ich schaute in ganz komisch an und fing dann an fast schon zu schrien: "Ich verwandle mich hier in ein Monster und ihr bleibt da seelenruhig stehen! Seid ihr komplett irre! Ich habe schon mal jemanden verletzt und will es nicht noch einmal!" Nachdem ich fertig war fing Isaac an zu lachen. genauso wie bei unserer ersten Begegnung. Und diesmal wusste ich das es auslachen war. Anstatt ihn zu stoppen sagte Scott: "Ich nehme das einfach mal als nein. Du kannst es nicht kontrollieren." ich sagte nur "Nein natürlich nicht! Sowas kann man nicht kontrollieren." "Doch kann man Isaac und ich können es doch auch." Sagte Scott. Ich schaute ihn nur ungläubig an und dann schaute ich zu Isaac. Deswegen lacht er also so, dachte ich mir. "Krall dir mit deinen Krallen in die Hand. Schmerz macht und menschlich. Irgendwann schaffst du es dann auch ohne dich zu verletzen." Ich schaute ihn wieder komisch an mache es aber dann, da ich bereits die Reißzähne wachsen spürte. Es tat zwar weh doch es funktionierte. Darüber war ich sehr froh denn ich hatte Angst dass ich irgendjemand weh tun könnte. Besonders hatte ich Angst dass ich Isaac verletzten könnte, denn irgendwie mochte ich ihn.
    Nach dieser Nacht verbrachte ich noch mehr Zeit mit ihnen besonders mit Isaac denn im Laufe der Zeit mochte ich ihn noch mehr als davor. Auch mit Stiles verstand ich mich immer besser und er sagte mir dass er mich nur nicht mochte da niemand ihm am Anfang geglaubt hat dass ich ein Werwolf bin.
    Isaac und ich waren uns sehr ähnlich. Wir mochten es beide einfach mal spontan etwas zu unternehmen brauchen beide aber Freiraum das wir uns einfach auch mal zurückziehen könnten und können uns beide sehr schnell auf die Palme bringen aber auch wieder schnell gegenseitig beruhigen. Ich genieße es immer wenn wir alleine sind, denn wir können zusammen lachen und Blödsinn machen.
    Heute war ein wunderschöner sonnige Sommertag und in der letzten Stunde, im Bio Unterricht, landete wie so oft ein Zettel direkt vor meiner Nase. Ich öffnete ihn und erkannte sofort die Schrift. In dem Zettel stand: "Nach der Stunde, du und ich am See zum Schwimmen dabei?" Ich drehte mich nur um und lächelte in seine Richtung. kurze Zeit später landete wieder ein Zettel auf meinem Platz mit den Worten "Das nehme ich mal als JA". Ich musste wie beim ersten Zettel der so ankam grinsen.
    Nach er Stunde gingen wir also zum See und sprangen auch direkt hinein. Wir schwammen um die Wette und Tauchten uns gegenseitig unter Wasser. Wir lachten viel und kamen uns immer näher bis nur noch wenige Zentimeter zwischen uns waren. Wir schauten uns lange in die Augen bis es mich zu sich her zog und küsste.
    Nach einer Weile losten wir und voneinander und schauten und wieder nur an. "Das war wie in so einem richtigen Kitschfilm" sagte ich und wir beide fingen an zu lachen.
    Seit dem Tag sind wir zusammen. Lachen viel miteinander und verbringen die Vollmond- Nächte zusammen in einem Zimmer in dem kein Mondlicht hinein kann.

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