Springe zu den Kommentaren

Eisige Kälte [WaCa]

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 729 Wörter - Erstellt von: Perlenschweif - Aktualisiert am: 2016-09-12 - Entwickelt am: - 224 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Kätzinnen werden als Dinge angesehen, Kater sind heilig.
Die junge Perlenschweif hält davon nichts, doch auch sie muss bald einsehen, dass sich nichts ändern wird.
Und Ungehorsam.... Ungehorsam wird bestraft.

    1
    Prolog



    "Frostfeder!" Der Ruf einer Kätzin hallte über die dunkle Lichtung.
    Ein Rascheln ertönte.
    "Ich bin schon da!" Eine Stimme, ebenfalls die einer Kätzin, antwortete. Im Schatten des Mondlichts sah man einen weißen Pelz aufblitzen, der genauso schnell wie er gekommen war, auch wieder verschwand.
    Einige Zeit hörte man nichts. Die Geräusche der Nacht waren verstummt.
    "Dämmerschweif? Dämmerschweif!"
    Der Ruf wurde lauter und eine kleine goldbraune Kätzin brach aus einem Gebüsch am Rand der Lichtung. Sie stürzte auf ein großes Geäst rechts von ihr zu, doch bevor sie es betreten konnte, versperrte eine andere Kätzin ihr den Weg.
    Ihr schwarzer Pelz war in der Nacht kaum zu sehen, nur ihre Augen stachen hervor. Das leuchtende Blau wirkte fehl am Platz.
    "Goldpfote, du kannst da jetzt nicht rein." Ihre Stimme klang ruhig.
    "Wieso nicht?" Goldpfotes Stimme schnitt empört durch
    die kalte Nacht. "Was macht ihr da mit ihr?"
    "WIR machen gar nichts mit ihr. Du kannst morgen früh zu ihr."
    "Ihre Schreie.... So kann ich nicht schlafen.... Ich kann doch nicht schlafen, wenn ich weiß, dass sie Schmerzen hat!"
    "Goldpfote, hör mir zu. Du kannst morgen zu ihr. Sie würde es nicht wollen, vergiss nicht, dass du morgen Training hast."
    "Kkk-a-nn, kann ich ihr nicht irgendwie helfen?"
    Die schwarze Kätzin klang erschöpft:"Niemand kann ihr helfen. Deine Zeit wird auch noch kommen und dann kann dir auch niemand helfen... Und jetzt geh!"
    Goldpfote neigte widerwillig den Kopf und verschwand im Dunkeln der Nacht.
    Keinen Herzschlag später tauchte erneut eine Katze auf. Diesmal keine Kätzin.
    "Kampfherz", die Schwarze neigte respektvoll den Kopf,
    "Was kann ich für dich tun?"
    Der Kater erhob die Stimme:"Geht's auch leiser? Wir wollen schlafen."
    Die Kätzin legte die Ohren an:"Nein, es geht nicht leiser! Es.." Frostfeder unterbrach sie, indem sie ihren Kopf aus dem Bau streckte, der offensichtlich den Ursprung der Schreie war.
    "Nachtglanz?", sie wendete sich an die Kätzin mit dem schwarzen Fell, "Es sind drei gesunde Junge! Zwei Kätzinnen und ein Kater. Würdest du es Distelstern ausrichten?"
    "Nicht nötig, ich mache das." Kampfherz sagte dies, bevor Nachtglanz überhaupt eine Chance hatte zu antworten.
    Frostfeder neigte den Kopf ebenso respektvoll vor ihm wie Nachtglanz zuvor und verschwand wieder in dem Bau.
    "Jetzt wird es wieder leise und du kannst deinen so kostbaren Schlaf haben", schnippisch wandte Nachtglanz sich an Kampfherz.
    "Pass auf, was du sagst...", drohend kam er ihr näher, "Du weißt gar nicht, was ich alles mit dir machen kann. Du bist wertlos. Du bist dafür da, uns zu gehorchen. Du sollst Junge zur Welt bringen und mehr nicht. Genau wie alle anderen Kätzinnen."
    Knurrend entfernte er sich wieder von ihr. Er wandte sich zum Gehen, doch bevor die Dunkelheit ihn verschluckte, drehte er sich noch einmal um.
    "Du weißt wie es hier läuft. Nichts wird sich ändern. Diese Jungen da", er schnippte zu dem Bau, in den Frostfeder verschwunden war und aus dem nun Maunzen klang, "werden unsere neuen Blüten."
    Nachtglanz schluckte.
    "Oder zumindest eine von ihnen..." Höhnisch grinsend wandte er sich ab und verschwand.
    "Was habe ich nur getan?"

Kommentare (1)

autorenew

Sonnenuntergang ( von: Sonnenuntergang)
vor 252 Tagen
DAS IST DIE GEILSTE FANFIKTION, DIE ICH JE GELESEN HAB!!! SCHREIB WEITER DAS IST GIGANTISCH!!