Springe zu den Kommentaren

Mit der Kraft der Erde

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.648 Wörter - Erstellt von: Lucy18 - Aktualisiert am: 2016-09-08 - Entwickelt am: - 449 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Maja ist bei Bilbo aufgewachsen. Noch nie hat sie ihre wahren Eltern gesehen. Bilbo erzählte ihr, dass sie von Unbekannten bei ihm abgegeben worden sei. Zusammen mit ihrem treuen Begleiter Bjarkar und Bilbo geht sie mit den Zwergen auf eine Reise. Was sie aber noch nicht weiß ist, dass sich auf dieser Reise ihre Identität endlich preisgibt.

1
Kapitel 1.

Mein Name ist Maja. Ich bin 20 Jahre alt und lebe bei meinem Ziehvater Bilbo Beutlin. Woher ich genau stamme weiß weder er noch ich. Dennoch behandelt er mich wie sein eigenes Kind. Bilbo wurde vor 19 Jahren von einem Paar besucht, das ihm einen Korb in die Hand drückte und sagte ihm, dass er gut darauf aufpassen solle. Bevor er überhaupt reagieren konnte, waren die beiden Unbekannten schon längst verschwunden. Bilbo nahm den Korb mit in sein Haus und schaute hinein. Als er die weiße Decke aufklappte, sah er in die großen, grünen Augen eines Mädchens, das ihn anlächelte. Auch wenn er nicht wusste, wer ich war oder woher ich stammte, nahm er mich auf und zog mich groß. Bilbo kümmerte sich äußerst fürsorglich um mich. Er schenkte mir sogar zu meinem 15 Geburtstag ein Fohlen. Es war ein schwarzes Shire Horse mit einer wunderschönen Blesse auf der Stirn und 4 weißen Fesseln. Ich nannte meinen neuen Gefährten Bjarkar. Er wurde mir ein treuer Freund und ich liebte ihn sehr. Meine Liebe zu der Natur wurde Bilbo schnell klar und lehrte mich daher viele Funktionen und Wirkungen von verschiedenen Heilpflanzen.
Dass ich nicht zu Bilbos Volk gehörte, wusste ich natürlich. Allein die Größe zeigte es bereits. Ich überragte Bilbo schon mit 12 Jahren und somit wusste ich, dass ich woanders her stammen musste. So sehr ich auch danach suchte, fand ich jedoch nie eine Antwort.
Bilbo erzählte mir immer als ich klein war sehr viele Geschichten über Drachen, Zwerge und auch über magische Wesen, die Kräfte besitzen sollen, um die vier Elemente zu beherrschen. Wie sie Königreiche zu Fall brachten, wenn man sie erzürnte oder auch Frieden über Völker bringen konnten. Diese Wesen wurden als Götter angesehen. Dennoch wurden sie gefürchtet, da manche von ihnen unkontrollierbar waren. Diese Wesen nannte man,, Schicksalsweber'', da sie über das Schicksal verschiedener Völker entscheiden konnten, je nach dem wie sie Sympathie für diese Völker hegten.
Ich fragte mich wie mein Schicksal verlaufen würde. Ich hatte irgendwie auch angst davor, was auf mich zukommen würde. Spielte ich eine wichtige Rolle? War ich wichtig? Und die wichtigste Frage, die ich zu beantworten versuchte: Warum gaben mich meine Eltern einfach so weg? Warum ausgerechnet zu Bilbo? Liebten sie mich denn gar nicht?
Viele Menschen behaupten, dass man mit dem Schicksal anderer verbunden sei und wir nie alleine da stehen. Wir hätten immer einen Menschen mit dem wir unser Schicksal teilen. Nun denn. Dann warte ich auf diesen einen Menschen.
Mein Name ist Maja und dies ist meine Geschichte...

Es wurde morgen. Die Sonnenstrahlen kitzelten mich auf meinem Gesicht. Ich musste lacheln. Nicht nur aus dem Grund, dass ich den morgen liebte, sondern auch, weil ich wusste, dass ich mal wieder die ganze Nacht mit Bjarkar trainiert habe.,, Komm, mein Freund! Ich denke wie haben genug trainiert.'' Mein Pferd schnaubte dankbar ab. Ich stieg von ihm ab und lief mit ihm zu seiner Weide, die Bilbo mir extra gekauft hat. Sie liegt in der Nähe von Bilbos Haus, damit wir immer ein Auge auf Bjarkar haben können. Als ich mit der Pflege von Bjarkar fertig war, lief ich schnell ins Haus, machte mich etwas frisch und bereitete das Frühstück für Bilbo und mich vor.
Ein verschlafener Bilbo kam ins Esszimmer.,, Guten Morgen, Maja'', sagte er gähnend und rieb sich die Augen.,, Guten Morgen! Gut geschlafen?'', fragte ich ihn und nahm einen Bissen von meinem Brot.,, Ja, ich schon und was ist mit dir. Du siehst aus als hättest du mal wieder nicht geschlafen. Du weißt doch wie ungesund das ist, wenn man so viel trainiert und dann noch wenig schläft!'', ermahnte mich Bilbo.,, Mach dir keine Sorgen. Es geht mir wunderbar. Und außerdem werden Bjarkar und ich immer besser. Es lohnt sich also'' Ich streckte ihm frech die Zunge raus.
Bilbo schaute mich mit seinem typischen Mach-doch-was-du-willst-Gesicht an. Dafür lächelte ich ihn zuckersüß an. Damit bekomme ich ihn immer wieder beruhigt.
,, Willst du dich jetzt lieber hinlegen oder möchtest du noch mit auf den Markt kommen?'' fragte mich Bilbo.,, Ja, natürlich. Warte nur kurz. Ich ziehe mich schnell um'' Ein letzter Biss in mein Brot und schon rannte ich in mein Zimmer. In der Zwischenzeit setzte sich Bilbo nach draußen und schaute bei der Post. Er wusste ganz genau, dass ich nicht nur ein paar Minuten brauchen würde, um mich fertig zu machen. Ich streifte meine nach Pferd riechende Kleidung ab und zog mein olivgrünes Kleid an. Die Ärmel verliefen bis zum Ellbogen eng und wurden dann weiter. Ähnlich war es bei dem Rest des Kleides. Das Oberteil verlief bis zur Hüfte eng und wurde dann dezent weiter bis zu den Knöcheln. Ein brauner Ledergürtel auf der Hüfte, jetzt sind nur noch die Haare dran. Ich nahm beide vordere Strähnen und klemmte sie an den Hinterkopf.
Ich kam aus meinem Zimmer heraus, schloss dir Tür und vor mir stand ein breit grinsender Bilbo.,, Was ist?'', fragte ich ihn verblüfft. Bilbo musste nur noch mehr lächeln.,, Es ist einfach unglaublich wie schön du bist'' Ich errötete leicht und grinste.,, Danke..''
Wie jeder weiß ist der Geschmack von jedem anders, dennoch fand Bilbo meine grünen Augen, meine hüftlangen blonden Haare, meine ausgeprägten Wangenknochen und meine weibliche Figur sehr schön. Und das nicht nur er. Viele der Männer schenkten mir ein Lächeln entgegen, wenn ich an ihnen vorbei lief. Meine Liebe habe ich jedoch noch an niemanden verloren, da sie alle nur auf das äußerliche aus waren und nicht auch auf meinen Charakter. Bilbo fand es sehr traurig, dass ich noch niemanden gefunden hatte, aber was soll ich auch machen? Ich war nicht der Typ dafür sich einfach einen Mann zu suchen, nur damit ich jemand bei mir hatte. Vor allem hatte ich meinen Ziehvater und er war mir der liebste. Jemand der mich wie liebte, wie ich bin. Es war nämlich nicht sonderlich angesehen, wenn Frauen ihre Meinung sagen oder sich zur Wehr setzen. Aber so war ich nun mal. Wenn mir etwas nicht passte, sagte ich es auch. Dennoch wusste ich mich zu benehmen, da ich auf Höflichkeiten sehr großen Wert legte.
Bilbo schnappte sich noch schnell einen Korb und schon machten wir uns auf den Weg zum Markt. Es war wie immer alles voller Hobbits, die etwas zu Essen einkauften oder sich einfach nur unterhielten und lachen. Ich liebte es. Alle waren in schönen Farben gekleidet und hatten so gut wie immer gute Laune. Viele Hobbits grüßten Bilbo und mich, da Bilbo ein sehr angesehener Mann war. Er hatte viel von seinen Eltern geerbt, wie z.B. seine Hobbithöhle.
Bilbo wurde etwas nervös und wirkte sehr nachdenklich. Ich wusste, dass etwas nicht stimmte, aber ich wollte warten bis er es mir erzählte.,, Maja, ich muss dir noch etwas verrücktes erzählen.'',, Was denn?'', fragte ich ihn und stöberte bei einem Obst- und Gemüsestand.,, Heute morgen als du dich fertig gemacht hast, war Gandalf der Zauberer da und er erzählte mir etwas von einem Abenteuer bei dem ich mitwirken soll.'' Ich schaute ihn erstaunt an.,, Habe ich wirklich so lange heute früh gebraucht, um mich fertig zu machen?'',, Ja, über eine Stunde, Maja. Aber ist das jetzt wirklich das einzige, was dich interessiert?'',, Nein, aber es schockiert mich'' Wir beide mussten lachen.,, Und was hat dieser Gandalf noch zu dir gesagt?'' Er überlegte.,, Nicht viel, aber er wird wohl bald wiederkommen... zumindest habe ich das so im Gefühl.'',, Dann lerne ich ihn wenigstens kennen. Ich bin gespannt, was er noch möchte'' Soweit waren wir fertig mit dem Einkauf und gingen allmählich nach Hause. Auf dem Weg kam mir noch ein kleiner Hobbitjunge entgegen und hielt mir eine Rose hin.,, Hier, die ist für euch.'', sagte der kleine Junge schüchtern.,, Oh, wie lieb von dir, Dankeschön. Womit habe ich das denn verdient?'',, Ich fand euch so schön und ihr seid mir direkt aufgefallen.. daher habe ich diese Blume für euch gepflückt'', erklärte er mir peinlich berührt.,, Ich danke dir, mein Lieber'', sagte ich zu ihm, lächelte und verabschiedete mich.
Bilbo lachte.,, Jetzt fängt es auch noch bei den kleinen Jungen an'' Ich seufzte nur und schloss dir Tür auf.
Es wurde Abend. Bilbo hat für uns Abendessen gekocht und ich saß mit meinem Lieblingsbuch,, Die Legende der Schicksalsweber'' im Sessel und wartete auf das Essen, als es plötzlich an der Tür klopfte. Bilbo kam aus der Küche.,, Erwartest du noch Besuch, Maja?'',, Nein, und du?'' Ich wurde etwas nervös. Bilbo öffnete die Tür und vor ihm stand, aus seiner Sicht, ein halber Riese.

Kommentare (2)

autorenew

Lucy18 ( von: Lucy18)
vor 313 Tagen
Ah vielen Dank! :)
Die nächsten Kapitel werde ich auch immer wieder mal aktualisieren :)
Lux 7321 ( von: Lux 7321)
vor 314 Tagen
Es ist eine richtig gute Idee. Biiiittteeee schreib weiter! :)