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ZOMBIES IN OBERKOCHEN

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1 Kapitel - 2.702 Wörter - Erstellt von: N. S. - Aktualisiert am: 2016-09-08 - Entwickelt am: - 460 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

    1
    Wenn deine Stadt von den Untoten erobert wurde…

    Wenn du und dein Freund die Einzigen sind, die den Mut haben, gegen die Wiedergänger in den Krieg zu ziehen…

    Wenn du heute schon den letzten Tag erlebt haben könntest…

    Wenn auf deinen Schultern das Wohl der Menschheit liegt…

    Wenn du nur noch Hoffnung, keine Perspektiven hast…

    Wenn du diese Hoffnung erfüllt sehen willst…

    Wenn du für deine Stadt kämpfen willst und sie säubern willst…

    Wenn du Waffen hättest, aber keine Waffenerfahrung…

    Wenn du nur auf Verdacht zu einer Kaserne fährst, wo schon längst alle tot sein könnten…

    Wenn du einen Freund dort hast, der dir hilft…

    Wenn du nun die Erfahrung und die Mittel dazu hast, deine Stadt zu säubern und die Menschheit zu retten…

    Wenn dir aber dazu die Menschen, die Kämpfer, die Überlebenden fehlen…

    Wenn du Überlebende anführst…

    Dann bist du in meiner Welt…

    „Mein Name ist Michael, ich habe dies alles gewagt, um die Menschheit und unsere Stadt zu retten. Dies hier habe ich aufgeschrieben, um der Menschheit mein Opfer zu vermachen…“

    EUER LEBEN!

    „Mein Name ist Raphael, ich habe auch dies gewagt. Ich habe meinem Freund geholfen, euch ein neues Leben zu schenken. Dies ist unser Vermächtnis…“

    SEID IHR STARK GENUG, ES ZU LESEN?





    PROLOG
    August Zweitausendachtzehn, Oberkochen, Baden-Württemberg, Vormittag

    „Es ist soweit: Der Zombie-Virus hat nun auch Heidenheim und Königsbronn erreicht. Raf und ich werden fliehen. Wir haben keine Waffen, um unsere Stadt zu verteidigen. Er wartet schon unten. Wir fliehen nach Bayern, ich kenne da eine Kaserne, wo wir Hilfe finden könnten. Wir haben uns beide mit so vielen Messern und Medikamenten, mit Verbandszeug und Lebensmitteln eingedeckt, wie wir tragen können. Wenn wir Hilfe finden, versuchen wir die Hubschrauber dort zum Abheben zu bringen und fliegen sofort zurück. Wir könnten auf der Heide landen, da ist seit Ende Zweitausendsiebzehn alles planiert worden, kein Haus steht da mehr, also kommen die Zombies dort nicht hin, weil dort niemand lebt, den sie infizieren könnten. Wir fahren mit Raphaels Jeep, jedenfalls solange wir Benzin auftreiben können, denn in ganz Europa ist der Strom weg. Hoffentlich finden wir Hilfe, denn sonst ist alles umsonst.“ (Aus dem Tagebuch von Michael, genannt „Mitch“, Raphaels bestem Freund)


    EINS




    DER SPIELZEUGLADEN

    Oktober Zweitausendachtzehn, Murnau, Bayern

    Die Scheinwerfer des Jeeps zerschneiden die Dunkelheit. Raf und ich fahren durch Murnau. „Mitch, hast du schon die Zombies bemerkt?“, fragt mich Raf. „Raf, ich bin ja nicht blind. Fällt dir eigentlich auf, dass diese Bestien seltener zu sehen sind, jedenfalls tagsüber, seit es kälter wird?“ Raf wird nachdenklich, schließlich, nach gefühlten Zehn Minuten antwortet er mir. „Ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Deswegen sind wir ja auch tagsüber schneller vorangekommen.“ Da erstirbt der Motor, der Jeep rollt noch ein paar Meter, bleibt aber dann schließlich stehen. Und jetzt blinkt auch noch außer der Tankanzeigendiode der rechte Scheinwerfer, genauer gesagt: er flackert. „Scheiße!“, Raf schlägt mit der Faust so stark auf das Armaturenbrett, das das Plastik splittert. „Beruhig dich!“, fauche ich ihn an. „Solange wir keine Reißer auf uns aufmerksam gemacht haben, können wir in Richtung der Kaserne gehen oder sogar versuchen, uns Benzin aus den Tanks der Autos am Straßenrand zu zapfen. Und im Moment sind noch keine Reißer…“ Wie um zu bestätigen, welchen Unsinn ich zusammenfasel, hören wir das uns nur allzu bekannte Stöhnen, Röcheln und Schlurfen von Zombies. Und wie um alles noch schlimmer zu machen, sehen wir auch schon die Vier Reißer: Alle in zerfetzter Kleidung und mit halb verwesten Körpern stolpern sie von vorne und von hinten auf uns zu. Wir können den Duft der Verwesung, den die Wiedergänger ausströmen, schon riechen, ehe wir die Luft anhalten können, um uns nicht übergeben zu müssen. Ich unterdrücke den Reflex, dem brennenden Säuregemisch, das sich durch heftige Magenkontraktionen nach oben bewegt, den Weg nach draußen freizugeben, reiße zeitgleich mit Raphael die Tür des Jeeps auf und rolle mich auf der Straße ab. Wir gehen so vor, wie wir es schon unzählige Male gemacht haben: Raphael übernimmt die Reißer, die von Vorne auf uns zu schlurfen und ich wende mich den Untoten zu, die von Hinten angestolpert kommen. Ich richte mich auf und ziehe meine Waffen: Zwei schlanke, dünne, aber stabile Klingen aus Damaszenerstahl, die eine ist Fünfzehn Zentimeter, die andere Zehn Zentimeter lang. Das Geräusch der in Zombieköpfe eindringenden Klingen erinnert mich an das Geräusch, das dieselben Messer verursachten, als sie noch Knollen aus Sellerie zerteilten. Kurz und gut – es ist einfach eklig. Plötzlich erinnere ich mich an ein Lied: „Finger im Po – Mexiko“. Ich summe die Melodie und wandele gedanklich den Text ab: „Messer im Kopf – Zombie tot, Untote gehn – auf Wiedersehn“. Trotz der brisanten Situation muss ich grinsen, ich drehe mich um, will sehen, wie Raf mit „seinen“ Wiedergängern auskommt und – mein Lächeln gefriert, als ich das Problem sehe: Raphaels Reißer haben etwas Verstärkung dabei. Ich zucke reflexartig und angeekelt zurück, als ich die wahre Zahl und das äußerliche Erscheinungsbild der Lebenden Leichen erkenne: es sind keine Zwei Zombies, die gegen Raf in die ungleiche Schlacht ziehen, sondern Zehn. Zehn Tote, zum Leben erweckt durch ein Gas [(zwecks Züchtung menschlicher Supersoldaten, die keine Schmerzen spüren und nur schwer umzubringen sind, weil das Blut sehr schnell gerinnt und zudem auch hochgradig viskos ist) dessen Nebenwirkung eben das Erwecken von Leichen, das Einnisten des Gases (eigentlich ein Virus) in das Hirn, bzw. in den Schädel des Körpers und die Übertragung des Virus durch Fleischwunden, verursacht durch die Klauen der Kreaturen ist], das durch eine Explosion eines deutschen Militärlabors in die Atmosphäre geschleudert wurde, stolpern mit unterschiedlichen Verwesungsstadien beglückt, auf meinen Freund zu, der gerade versucht, sein Fleischerbeil aus dem Schädel einer toten Untoten zu ziehen. Ich ziehe meine Messer aus den Schädeln der frisch umgebrachten Leichen und eile ihm zu Hilfe.

    Oktober Zweitausendachtzehn, Murnau, Bayern, Nacht

    „Wir haben es geschafft: Raf und ich haben den Zombieangriff zurückgeschlagen. Danach haben wir die Autos am Straßenrand geknackt. Um keine Reißer anzulocken, mussten wir die Autobatterien überbrücken und die Scheiben vor dem Einschlagen komplett mit Klebeband abkleben. Wir haben Decken, Verbandskästen und teilweise auch noch Getränke gefunden, hauptsächlich Wasser. Raphael hat noch einen besonderen Fund gemacht: einen Revolver, Acht Schuss mit voller Trommel und sogar eine Kiste mit passenden Kugeln. Ich habe ihm die Waffe gegönnt, schließlich darf ich ja die Waffen in der Kaserne aufteilen. Wir haben dann noch unseren Jeep aufgefüllt, indem wir den Autos den Sprit abgezapft haben. Morgen fahren wir weiter. Wenn wir Glück haben, sind noch nicht alle tot und vielleicht ist unser Freund Gabriel, der die Schule schmiss und als Scharfschütze zur Bundeswehr ging, noch am Leben. Ich habe gehört, er soll da stationiert sein. Das wäre ein Riesenvorteil, denn er ist ein wahrer Meister im Umgang mit dem Scharfschützengewehr. Keine Reißer in Sicht, trotzdem ist es mir hier irgendwie unheimlich.“ (Aus dem Tagebuch von Michael, genannt „Mitch“, Raphaels bestem Freund)

    Oktober Zweitausendachtzehn, Kaserne Murnau, Bayern

    Der Jeep füllt die Lücke zwischen den Toren und den Zäunen der Kaserne aus. Langsam bewegt sich das Auto vorwärts, wie ein Raubtier auf unbekanntem Jagdgebiet schleicht sich das Fahrzeug auf das Grundstück zu, bleibt in festen Intervallen stehen, lauernd, aufmerksam. Zwei Menschen steigen aus, einer hat eine Waffe, die er auf die Berge von Leichen richtet, die rund um den Flaggenmast verstreut sind. Gabriel weiß, Zombies können keine Waffen bedienen, auch nicht Autofahren. Und trotzdem verspürt er Angst, als er die zwei jungen Männer beobachtet. Sie verhalten sich wie Menschen, sind es etwa Angehörige der geheimnisvollen Herrschergruppe, der ZOMBIES, die die Reißer befehligen können, weil sie nur äußerlich wie die Untoten wurden, innerlich aber ihren Verstand, ihre Intelligenz behielten? Er hat schon viele der ZOMBIES gesehen, eine Elitegruppe sozusagen. Sie sind deutlich natürlicher, verwesen nicht, sind genauso schwer zu töten wie die normalen Reißer, sie sind klüger, schneller, lernfähiger, gehen strategisch vor, sie sind fast … menschlich. Und sie entstanden durch eine schwangere Frau: Sie und das Baby starben kurz vor der Entbindung des Kleinen im Krankenhaus Murnau, kurz vor dem Ausbruch des Virus. Als die Frau wiederauferstand, gebar sie DAS KIND, das sofort seinen kleinen Arm dazu verwendete, alle erreichbaren Ärzte und Patienten zu infizieren, bevor die eigene Mutter es tötete. Die Infizierten wurden, da DAS KIND im Augenblick der Wiedergeburt im Mutterleib war und sein Hirn so nicht vom Virus befallen wurde, nur äußerlich zu Reißern, ihren Verstand behielten sie aber. So entstanden die ZOMBIES, die Herrscher der Untoten. Gabriel schüttelt sich vor Ekel, erlebt einen Flashback, er ist auf einmal wieder in jener Nacht, jener Nacht, als der ZOMBIE von ihm getötet wurde, nachdem seine Einheit zu den ZOMBIES wurde. Der ZOMBIE war sein bester Freund in der Einheit, sein Bruder im Geiste, sein Bruder im Kampf… Gabriel blickt wieder durch das Zielfernrohr seines G82-Scharfschützengewehrs. Nein, das kann nicht sein: Das sind doch nicht etwa…? Gabriel fasst einen Entschluss, zielt sehr sorgfältig, achtet auf seine Atmung, atmet aus, sein Finger am Abzug krümmt sich…

    Oktober Zweitausendachtzehn, Kaserne Murnau, Bayern

    Ein Schuss. Ich brülle: „Runter!“, werfe mich zeitgleich auf den Boden, sehe Raphaels Waffe aus dessen Hand fliegen, höre ihn vor Schmerz brüllen, versuche, Blut zu erkennen, aber da ist nichts. Mühsam richte ich mich wieder auf, helfe Raf hoch, gehe zu der Waffe und betrachte sie. Der Revolver ist unbrauchbar, eine beträchtliche Delle verunziert den ehemals schnurgeraden Lauf der Waffe. Ich halte den Atem an: ein wahrer Meisterschuss von einem Meisterschützen. Meine vorher deutlich abgesunkene Hoffnung flackert nicht mehr wie eine müde Kerze im Wind, sie lässt mein Herz schneller schlagen, das Blut schießt durch meine Adern, als sie sich wie ein brüllender Flammentornado einen Weg bahnt, ihr Ausdruck zu verleihen: „Gabriel! Wo bist du?“

    Oktober Zweitausendachtzehn, Kaserne Murnau, Bayern, Mittag

    „Ich kann es immer noch nicht fassen: Wir. Haben. Doch. Noch. Hoffnung. Auf. Die. Rettung. Unserer. Stadt. Gefunden: Gabriel lebt. Wir haben ihm unsere Geschichte erzählt und er hat uns seine erzählt. Später mehr, wir müssen uns erst um Raf kümmern. Als Gabriel uns begrüßt hat, hat Raf ernsthaft gesagt: „Also, wenn du uns schon in so einer Situation empfängst, dann lass die mal was Besseres einfallen, als uns mit dem Ausrenken unserer Finger ‚Hallo‘ zu sagen!“ Naja, so ist er halt. Danach ist er aber ein bisschen zusammengeklappt. Wie sagte ein Lehrer von mir: Ich hab`s gern locker Leute, aber das ist kein Jahrmarkt hier! Oder: Du denkst, du bist hier der Käs´, dabei stinkt der bloß! “ (Aus dem Tagebuch von Michael, genannt „Mitch“, Raphaels bestem Freund)
    Oktober Zweitausendachtzehn, Kaserne Murnau, Bayern
    Gab führt uns auf dem Gelände rum. Als ich ihn frage, warum er eigentlich nicht abgehauen ist, zeigt er uns den Grund dafür: Dort, wo sonst die Militärfahrzeuge stehen, sind nur noch ausgebrannte Metallskelette übrig. Ich nicke, gebannt vom Anblick der Zerstörung. Raphael fragt Gabriel nach den Waffen, die die Soldaten hatten und der sagt nur: „Kommt! Ich zeige euch meinen Spielzeugladen!“ Wir folgen ihm über das Gelände, bleiben nach ca. Zehn Minuten vor einer Halle stehen, vor der die meisten Leichen liegen, vernehmen ein hallendes Stöhnen und rhythmisches Klopfen. „Was zur Hölle ist da drin? Reißer? Oder ZOMBIES?“, fragt Raphael beunruhigt. „Werdet ihr schon sehn! Jetzt aber weiter!“, winkt Gabriel ab.

    Oktober Zweitausendachtzehn, Kaserne Murnau, Bayern, Nachmittag

    „Also, Der Spielzeugladen, das hat echt gut gepasst. Eine riesige Halle, mit ‚Service-Schalter‘ am Eingang und mit schöner Notlichtbeleuchtung. Das Sortiment besteht aus bester Ware: Alleen aus schweren Waffen, Wälder aus Sturmgewehren, Kontinente aus Handfeuerwaffen, Tonnen von Munition für jede Waffe, Berge aus Granaten aller Art, Schutzwesten und –Helme für ganz Deutschland, Tarnkleidung für ganz Europa, ein Planet aus Kampfmessern und ein Sonnensystem aus Munitionsgürteln mit Hartmantel-Hochgeschwindigkeits-Leuchtspurgeschoss en. Sogar ein Leopard Zwei war in der Halle. Mit einem Munitionsvorrat für einen Weltkrieg und mit ebenso viel Treibstoff. Verdammt: ein scheiß Kampfpanzer! Bewaffnung von Raf und mir wie folgt:
    Raphael: M-Neunundsiebzig-Granatwerfer; AK-Siebenundvierzig; MP-Fünf; Zwei Kampfmesser „KM Zweitausend“; Revolver (Acht-schüssig)
    Michael: M-Zwanzig-B-Eins-Raketenwerfer „Bazooka“; M-Sechzehn; MP-Fünf; Zwei Kampfmesser „KM Zweitausend“; Sechs Wurfmesser; Browning-Hi-Power (Dreizehn-schüssig)
    Den Rest der Waffen mit Munition packen wir dann in den „Boeing Vertol Chinook“. Dieses Trumm von Transporthubschrauber kann sogar den Panzer mitnehmen. Der andere, funktionierende Heli ist der UH-Sechzig „Black Hawk“, ein Kampfhubschrauber:
    Höchstgeschwindigkeit: 360 km/h
    Ladekapazität: 2 Mann Besatzung + 14 Soldaten
    Steigrate: 215m pro Minute
    Bewaffnung: Zwei M-Hundertvierunddreißiger Miniguns (6000 Schuss pro Minute)
    Wenn wir den Panzer einsetzten, dann wird Gab ihn fahren, ich werde das Hauptgeschütz bedienen und Raf ist im MG-Turm. Die Straßen werden schneller frei sein, als Putin, wenn der sich selbst verknackt.“ (Aus dem Tagebuch von Michael, genannt „Mitch“, Raphaels bestem Freund)
    Oktober Zweitausendachtzehn, Kaserne Murnau, Bayern
    Ich trage gerade die letzte Kiste Neun-mm-Munition in den Hubschrauber, da fällt mir ein, dass wir keine Waffenerfahrung haben. Als ich dies Gabriel übermittele, lacht der nur und führt uns zu der Halle, die uns schon vorher aufgefallen ist. Er weist uns an, unsere MP-Fünf-Maschinenpistolen in die Hand zu nehmen, so, dass der Kolben der Waffe an der Schulter anliegt und der Zeigefinger am Abzug ist. Dann macht er die Tür auf und wir gehen rein.

    Oktober Zweitausendachtzehn, Kaserne Murnau, Bayern

    Der ZOMBIE hört das Klicken der Tür und dreht sich vom Geräusch weg. Seine Untertanen, gewöhnliche Reißer, drehen sich jedoch zu der Quelle um. Der ZOMBIE röchelt einen Befehl, die Wiedergänger wenden sich nun auch vom Lichtspalt ab. Der ZOMBIE beobachtet nun durch einen Spiegel die drei Männer, die auf ihn zugehen und erblickt die geladenen Waffen in ihren Händen, dreht sich zu ihnen um und reißt sein Maul auf. Der ZOMBIE hat Hunger…

    Oktober Zweitausendachtzehn, Kaserne Murnau, Bayern

    „Ach du Scheiße! Was will denn der?“, rufe ich entsetzt, als der ZOMBIE sein Maul aufreißt und einen durchdringenden, furchterregenden Stöhnlaut von sich gibt. Gabriel nimmt mir die Waffe aus der Hand, stellt den Sicherungshebel auf „Halbautomatik“ und zieht den Schlitten zurück, der beim Vorgleiten eine Patrone in die Kammer wirft und den Hahn spannt. „Was heißt das, ‚Halbautomatisch‘?“, frage ich ihn. Gabriel erklärt mir, dass dann nur eine Kugel beim Betätigen des Anzuges abgefeuert wird und sagt mir, ich solle abdrücken. Mein Zeigefinger zieht den Abzugshebel zurück, kämpft kurz gegen den Druckpunkt an, während der Lauf auf den Schädel des ZOMBIES zeigt, der Druckpunkt ist überwunden und der Lauf spuckt die Kugel aus…

Kommentare (4)

autorenew

S.H. (68610)
vor 455 Tagen
Schade, die Vorgabe ist (finde ich) leicht störend^^
Ansonsten hoffe ich, dass Du recht bald weiter schreibst.
N. S. (15650)
vor 456 Tagen
Liebe/r S. H.,

Die Zahlen habe ich ausgeschrieben, weil ich das fertige Buch an einen Verlag senden möchte und das so in den Vorgaben steht. Danke auch für deine Meinung zum BlackHawk, das werde ich im zweiten Kapitel aufklären, warum der da steht.

Grüße und vielen Dank für deine Anmerkungen

N. S.
S.H. (08236)
vor 458 Tagen
Liebe/r N.S.,

zuerst: schreib weiter ^^ Die Storyline gefällt mir sehr gut.
Zum Zweiten sind mir aber ein paar Sachen aufgefallen:
- die Anredepronomen gehören groß
- Jahreszahlen müssen nicht ausgeschrieben werden
- nach Doppelpunkt klein (außer es ist ein Subjektiv/Eigenname, wörtliche Rede oder ein Teil des Satzes, der auch mit Komma abgetrennt werden kann)
- nicht ganz kann ich mich mit dem Black Hawk anfreunden, da er nicht in Deutschland zum Einsatz kommt und die Amerikaner nur mit sehr geringer Wahrscheinlichkeit bei einer Kaserne, die für Informationsweitergabe zuständig ist, landen würden
- der große Einschub am Anfang irritiert beim Lesen etwas
und zuletzt die Zahlen in den meisten Militärbegriffen wird als Zahl geschrieben.

Nimm mir das bitte nicht übel, sondern nur als Information.

Grüße

S.H.
N. S. (34565)
vor 461 Tagen
Hallo liebe Community!
Dies sind der Prolog und das erste Kapitel meines in Arbeit stehenden Buches. Dieses Werk ist geistiges Eigentum und darf nur mit meiner Zustimmung auf andere Seiten verlinkt oder kopiert werden. Ich bitte alle, dies zu berücksichtigen.

Ich bitte euch, zu rezensieren, ob es weitergehen soll.

Möge die Seuche an euch vorübergehen!

N. S.