Zwei Herzen *1

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5 Kapitel - 1.721 Wörter - Erstellt von: Thunder - Aktualisiert am: 2016-09-08 - Entwickelt am: - 611 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein einziger Blick reichte schon um in meinem Inneren einen Hurricane anzulegen. Er hatte mein Herz erobert, was ich eigentlich nicht für möglich hielt, denn unsere Familien waren Erzfeinde. Normalerweise war mein Herz in einem dreifachen Tresor verschlossen, der einbetoniert und in der Tiefsee des Ozeans versenkt wurde, dort wo diese Haie schwimmen und jedes Lebewesen auffressen, was ihnen in die Nähe kam. Doch du konntest mich zähmen...

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    Ich saß immer noch im Fensterrahmen der Burg meines Vaters. Ich blickte mich um und entdeckte sofort den Stacheldraht zwischen unseren Grundstücken.
    Ich saß immer noch im Fensterrahmen der Burg meines Vaters. Ich blickte mich um und entdeckte sofort den Stacheldraht zwischen unseren Grundstücken. Auf der anderen Seite erstreckte sich ein Nadelwald. Ich ließ meinen Blick über die andere Burg am Horizont schweifen. Die mächtigen Fahnen wehten im Wind des Moorlandes. Unter mir ragten Nadelbäume in die Höhe und Efeu bedeckte die Mauern. Ich strich mir eine rabenschwarze Haarsträhne aus dem Gesicht und seufzte. Mein Vater war ein reicher Graf. Doch er hatte Feinde. Auf der Seite jenseits des Stacheldrahts lebte eine andere Familie, deren größtes Ziel es ist, mir etwas anzutun um meinen Vater leiden zu lassen. Und außerdem plündern die Feinde jede Kutsche aus, die ihren Wald durchquerte. Ich zog mein Handy aus der Hosentasche. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich ziemlich unglücklich war, weil mein Vater mich nicht in meinem Alter aus dem Schloss hinaus ließ.,, Mira!“ Ich wirbelte herum und sprang sofort in mein Zimmer hinein.,, J-Ja?“ Ich blickte direkt in die Bernsteinaugen meines Vaters. Dieser durchbohrte mich mit seinem eisernen Blick und erwiderte:,, Du sollst das Schloss nicht verlassen! Und auf dem Fensterrahmen könntest du von einem Schuss getroffen werden!“ Ich rollte innerlich die Augen und kniff sie zusammen zu eisblauen Schlitzen. Meine Augen sprühten Funken und ich ballte die Hände zu Fäusten.,, Ich bin doch nicht blöd! wenn mich jemand abschießen wollte, dann hätte ich es gesehen oder gehört! Und wenn du mich hier immer einsperrst, könnte mir erst recht nichts passieren!“ Ich kochte innerlich vor Wut. Mein Vater nahm keine Notiz von meiner Wut und funkelte mich nur an. Dann erwiderte er streng:,, Diese Familie hat schon deine Mutter ermordet. Wie soll es denn mit dir weitergehen. Da draußen sind bewaffnete Männer deren größtes Ziel es ist, dir etwas anzutun, w-weil du anders bist-“ Ich schnitt ihm das Wort ab und funkelte ihn an:,, Wie anders?“,, W-Weil du Frieden zwischen den Familien anzünden könntest!“,, Wieso?“ Ich spürte, wie ich bei jedem Wort innerlich zusammen sackte.,, Wieso?“, wiederholte ich mit einem scharfen Unterton. Doch mein Vater schloss nur kurz die Augen, dann wirbelte er herum und stakste zur Tür hinaus, wo er den Schlüssel aus dem Schloss zog und die Tür zuschlug.,, Nein!“, schrie ich in einem verzweifelten Ton. Dann stürmte ich zur Tür, doch diese war ins Schloss gefallen und war von außen bombenfest verschlossen.

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    Ich saß einfach nachdenkend auf meinem Bett und tüftelte an meinem Handy herum. Die Zeit verging und ich schaute auf die kleine Batterie am oberen R
    Ich saß einfach nachdenkend auf meinem Bett und tüftelte an meinem Handy herum. Die Zeit verging und ich schaute auf die kleine Batterie am oberen Rand des Bildschirmes. 100%, 99%, 98%... Die Nacht war inzwischen hereingebrochen und warf schwaches Mondlicht durch das Fenster. Plötzlich schoss mir ein Gedanke durch den Kopf wie ein Blitz durch den Himmel. Ich schnappte mir mein Handy und meine Bettdecke. Diese riss ich in lange Fetzen und verknotete sie so fest wie möglich am äußeren Ende. Dan flocht ich einen Zopf aus den Fetzen und verknotete diese wieder. Ich wollte raus und ich konnte raus. Ich knotete das Seil an mein Bettende und ließ den Zopf aus meinem Fenster baumeln. Zwar waren es sicher zwanzig Meter bis zum Boden, doch ich war derart stur, dass ich alle Warnungen in den Wind schlug. Ich hievte mich aus dem Fenster und klammerte mich an das Bettlaken fest. Ich betete, dass mich der Zopf halten würde und stieg etwas unbeholfen hinab in den Wald. Ich seufzte erleichtert auf, als ich meine Füße auf den moderigen Waldboden setzten und das Bettlaken wieder los lassen konnte. Dann wurde ich etwas unsicher. Wo sollte ich zuerst hin? Ich kannte diesen Ort kaum. Und es war stockfinster. Ich entschied mich, zuerst einmal diesen Wald zu verlassen. Meine Beine führten mich immer weiter in den Wald hinein und ich änderte immer wieder die Richtung. Angst ergriff mich, als mir klar wurde, dass ich mich hoffnungslos im stockfinsteren Wald verloren hatte, wo bewaffnete Männer auf mich warten um mir etwas anzutun. Ich lief mit ausgestreckten Armen voran, bis ich eine Spitze in meine Hand bohrte und mir die Haut aufriss. Ich zischte vor Schmerz und stellte fest, dass ich am Stacheldraht angekommen war. Ich zog meine Hand zurück und verwischte das Blut, das tropfenweise aus dem Riss rann. Immer noch zischend und mit zusammengebissenen Zähnen entschied ich, mehr über die Storm's herauszufinden. Diese Familie hatte mir schließlich dieses Leid angetan. Und ich sah schon ein Foto von mir auf der Titelseite: Mira Moon macht Frieden im Schadental. Dann kletterte ich vorsichtig über den Draht. Ich passte auf, dass ich nirgendwo hängen blieb und noch so eine Wunde bekam. Ich steckte Die unversehrte Hand in die Tasche meiner Jacke, wo ich die scharfe Kante einer Scherbe spürte. Ich stapfte vorsichtig weiter, bis sich mein Fuß in etwas verhakte und ich stolperte, wobei mein Handy aktiviert wurde und aus meiner Tasche ins Laub fiel. Das schwache Licht des Bildschirmes beleuchtete das etwas über das ich gestolpert bin. Es war eine Art Käfig aus geflochtenen Zweigen und Misteln. Und im Inneren dieses Käfigs flehte ein Eichhörnchen nach Freiheit. Ich tüftelte an den Zweigen dieses Ding zu öffnen, wo ich plötzlich im fahlen Licht meines Handys Gestalten wahrnahm...

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    Ich schreckte lautlos zurück als ich einen Mann sah, mit schwarzer Lederjacke, dunkelbraunem Haar und schwarz gefärbten Augen.,, Na so was, zwei auf
    Ich schreckte lautlos zurück als ich einen Mann sah, mit schwarzer Lederjacke, dunkelbraunem Haar und schwarz gefärbten Augen.,, Na so was, zwei auf einen Streich“, spottete er und zog einen Dolch hervor.,, Was willst du?“, fauchte ich und versuchte umängstlich zu klingen. Dann spürte ich plötzlich von hinten eine Hand, die mein Handgelenk umschloss. Ich riss meine Hand zurück und schlug auf jeden einzelnen von ihnen ein. Doch die Räuber lachten nur. Der vom Anfang kam immer näher und wollte mein Handgelenk umklammern, doch ich zog meine Hand zurück und versuchte mich mit Schlägen zu verteidigen. Dann fiel mir die spitze Scherbe in meiner Tasche ein und ich riss ihm einen Riss in die Hand, noch viel ärger als meine Verletzung. Er stöhnte und ließ den Dolch fallen um sich die Hand zu halten vor Schmerz.,, Du Hexe!“, fluchte er und zischte vor Schmerz. Ich packte blitzschnell den Dolch und wirbelte zu den anderen räubern herum, die immer noch versuchten mich zu ergreifen.,, Wehe ihr kommt näher“, drohte ich und deutete mit der Klinge auf jeden einzelnen von ihnen. Auf einmal spürte ich wie sich eine Hand um meinen Hals schloss und ich brutal zu Boden gerissen wurde. Ich schrie auf, als ich mich unter seinem Griff wand, doch ich machte alles noch schlimmer. Er schloss seine Finger um mein Handgelenk und riss mich auf seine Höhe. Er presste mich gegen einen Baum und setzte den Dolch bedrohlich nahe an meinen Hals an. Ich wagte kaum zu atmen und musste bemerken, dass die anderen mich wieder umrunden. Dann fiel mir ein, dass meine Beine frei waren. Ich holte Schwung, biss mir auf die Lippen und trat gegen sein Schienbein. Wieder stöhnte er vor Schmerz und die anderen lachten spöttisch.,, Robin, ich glaube, das ist die Tochter von Graf Moon!“ Der Erste wirbelte von seinem Schienbein herum, dass schon anfing zu bluten.,, Jetzt wo du es sagst...“ Er griff wieder mein Handgelenk und brachte sein Gesicht nah an meines.,, Und ich bin mir sogar sicher, Mrs Moon.“ Ich zuckte zusammen, als er mir ins Gesicht hauchte. Irgendwie kam ich mir selbst zu schwach vor. Sonst war ich stur, temperamentvoll und fies, und hatte eine scharfe Zunge. Hier wirkte ich hilflos. Auf einmal schlug ich ihm seine Hand zurück ins Gesicht.,, Halte mich ja nicht für schwach, du Hohlkopf!“, fauchte ich und funkelte ihn mit eisblauen Augen, eiskalt an.,, Wissen Sie, für jemanden in Ihrer Lage, sind Sie ja äußerst mutig!“, spottete er und kam wieder näher. Ich krachte ihm dafür meine Hand ins Gesicht und befreite mich vom Griff.,, Schnapp dir jemanden auf deinem Niveau!“, fauchte ich wieder.,, Und jetzt lass mich gehen!“

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    Ich funkelte immer noch jeden einzelnen von ihnen an.,, Ich spüre deine Angst, Mira“, fing Robin an und versuchte wieder mich mit dem Dolch zu ergr
    Ich funkelte immer noch jeden einzelnen von ihnen an.,, Ich spüre deine Angst, Mira“, fing Robin an und versuchte wieder mich mit dem Dolch zu ergreifen. Dann spürte ich plötzlich einen Schlag an meinem Kopf. Ich zischte vor Schmerz bevor ich zu Boden sank...

    Ich brauchte einige Momente um wieder in den richtigen Film zu kommen. Ich spürte wieder den ekelhaften Mundruch von Robin auf meinem Gesicht und schlug die Augen auf. Ich blickte direkt in die giftgrünen Augen und funkelte ihn kochend an. Ich sprang auf, wobei ich gegen seine Stirn stieß und vor Schmerz stöhnte. Er hatte mich am Oberarm gepackt und mich hochgehievt.,, Fass mich nicht an“, schrie ich ihn an und zog an meinem Arm. Die anderen lachten wieder und ich versuchte mich verzweifelt von seinem Griff zu befreien.,, Du kommst jetzt mit uns“, bestimmte Robin und zog mich näher an sich. Ich funkelte ihn wütend an und riss mich mit einem Ruck los, wobei ich selbst zu Boden fiel und er auf mich. Ich pustete, um Robins lockige Haare von meinem Gesicht zu kriegen.,, Geh sofort runter!“, fauchte ich und sie ihm meinen Ellbogen in die Seite.

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1473067551
Zwei Herzen *1
Zwei Herzen *1
Ein einziger Blick reichte schon um in meinem Inneren einen Hurricane anzulegen. Er hatte mein Herz erobert, was ich eigentlich nicht für möglich hielt, denn unsere Familien waren Erzfeinde. Normalerweise war mein Herz in einem dreifachen Tresor versch...
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2016-09-05
40A0
Liebesgeschichten

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Mein Nachbar Totoro ( 26828 )
Abgeschickt vor 233 Tagen
Bitte schreib weiter! Ich finde deinen Schreib-Stil klasse und die Idee der Geschichte toll!
Fatie &Co ( 57318 )
Abgeschickt vor 242 Tagen
Toll, ich würde mich freuen, wenn du weiterschreiben könntest