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Die andere Welt

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1 Kapitel - 2.524 Wörter - Erstellt von: Aurelia - Aktualisiert am: 2016-09-01 - Entwickelt am: - 139 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sie waren all die Zeit da....hör zu..

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An einem normalen Montagmorgen saß ich gelangweilt in der Klasse und hörte dem Deutschlehrer abwesend zu. Später aber platze unsere französische Lehrerin ins Klassenzimmer und spätestens dann als noch unser Englischlehrer den Raum betrat, hoben sich die verschlafenen Köpfe neugierig. Sie berichteten uns, dass wir nächstes Jahr andere Lehrer zu begrüßen hätten und wir sollten uns in den jeweiligen Fachsprachen vorstellen. Sie lobten die Schüler die die Sprache beherrschten oder sehr gut darin sind und wendeten sich denen zu die sich verbessern müssen. Wie erwartet stellten alle drei mich vor der Klasse bloß indem sie mich beinahe für meine schlechten Sprachkenntnisse beschimpften. Ich senkte den Blick um die verächtlichen oder bemitleideten Blicke meiner Mitschüler sowie die Vorwurfsvollen Gesichter meiner Lehrer nicht mehr sehen zu müssen. Als wäre das nicht genug kam unerwartet die zwei Sportlehrer und meinten, dass wir eine Choreografie zu vorführen müssten und teilten jedem seine Position. Mir gab er keine. Ich wollte nicht fragen weil ich diese Demütigung nicht ertragen hätte. Zu meinem Unglück fragte die wundervolle, perfekt aussehende Anna neben mir welche Position ich spielen werde da sie, so sportlich wie sie ist Teamkapitänen wurde. Ich bestrafte ihren Rücken den sie mir zugewandt hat mit einem bösen Blick und schaute zum Sportlehrer der mich etwas bemitleidet ansah. In diesem Moment an dem anfing zu begründen warum ich nicht mit machen dürfte, kam mir eine Nachricht. Verwundert sah ich sie mir unter meinem Tisch unauffällig an da ich nie Nachrichten bekam wenn ich kein Internet hatte. Da stand nur ein „ sie kommen“. Ich achtete nicht darauf weil ich dachte es würde nur Dean sein der versuchte mich aufzuregen. Ich wendete mich meinen Lehrer zu und ich kann nicht sagen wie sehr ich sie in diesem Moment hasste. Mein Sportlehrer faselte noch und diesmal vibrierte nicht mein Handy sondern die Zelle die mir an meinen beiden Händen eingepflanzt wurden. Aber anstatt aufgeregt die Menschen im Raum versuchen zu warnen lächelte ich. Sie würden mir nie glauben also half nur noch beweisen und nichts hätte ich in diesem Moment lieber getan als das. Sie würden aber dumm aus der Wäschen gucken und die Münder nicht mehr schließen können vor staunen. Dieser Gedanke trieb mir ein Grinsen ins Gesicht und ich unterbrach das Geschwafel meines Lehrers der mich daraufhin empört anschaute. „Tut mir Leid aber ab hier hab ich das Sagen!“
Auf die verständnislosen Blicke der Klasse musste ich lachen. Ich senkte kurz den Kopf und schloss die Augen damit sie sich verwandeln. Als ich wieder aufblickte sogen alle scharf die Luft ein was mir versicherte, dass meine Augen lila, meine Zähne perfekt und perlenweis und meine Haut weiß und geschmeidig wurde. Ich lächelte zufrieden denn ich habe mein echtes Ich wirklich vermisst. Ich trieb alle in einer Ecke und stellte ein unsichtbares Schutzschild um sie herum. Ein Lehrer begann zu schreien und zu schimpfen was das für Tricks sind andere Schüler versuchten mich umzustimmen als wäre ich nicht mehr klar im Kopf wäre.
Mit einem Knopfdruck hatte ich angenehm sitzende, Jeansartige Hosen und ein etwas metallenes Oberteil mit einer cool aussehenden Jacke und perfekte, zum Knöchel reichende Boots. Meine Waffen ließ ich einmal in der Hand balancieren und stecke sie hinter meinem Rücken. Als ich mich bereit fühlte sah ich zu meiner Klasse und stellte fest, dass ein paar versucht hatten den Schutzschild zu durchdringen. Ich fing gerade an ihnen zu versichern, dass ich für ihre Sicherheit alles tun werden und ihnen einschärfte nicht versuchen einzugreifen egal was passiert da klopfte es an der Tür. Natürlich war das Zimmer in dem wir uns befanden nicht mehr auf der Erde sondern gehüllt in einem von der Königin gemachten Schleier gesichert. Sie muss es schon gesehen haben aber eingreifen wird sie nicht. Nur Leider konnten nur die Menschen diesen Raum weder wahrnehmen noch etwas aus diesem Zimmer hören. Das heisst es galt nicht für die andern Wesen. Ich setzte mich an einem der Tische und versuchte ruhig zu atmen. Ich habe so lange nicht mehr mit echten Leute richtig gekämpft und meine Kräfte will ich am liebsten nicht einsetzen. Feuer macht mir schreckliche Angst und ich befürchte die meisten wissen das. Auch die, die gerade die Tür aufgeschlagen haben. Ich lächelte den zwei Männern an die durch die Tür rein spazierten. Der eine mit der Kapuze nickte und machte kehrt und verschwand. Der grössere lächelte den Mädchen in der unsichtbaren Schutzkapelle verschwörerisch an und begrüsste mich auf Englisch. „Meine Dame, ich muss sagen, dass sie genauso hinreißend aussehen wie damals.“ Er machte Anstalt sich zu verbeugen aber ich antwortete mit einem entzücktem Lächeln, „Immer wieder eine Freude sie zu sehen. Nur bedaure ich sehr, dass das le-„, „letzte Mal sein wird“, schnitt er mir das Wort ab.
„Wie haben sie mich gefunden?“
„Sie meinen wie ich ihr Versteck gefunden hab? Mir war klar, dass Sie schlauer sind als alle schon meinen. Dafür kennen ich Sie zu gut.“
„Kein bisschen kennen Sie mich“
„Die alten Zeiten schon vergessen? Vergessen, dass ICH dich zu uns verholfen habe“
„Austrixen wolltest du mich. Aber warum hast du mich ausgewählt damals?“
„Weil du anders warst. Du hast es selber gesagt, dass du nicht zu ihnen gehörst.“
„Das habe ich nie so gemein. Ich habe geträumt -„
„Und hat dein Mitgefühl gehasst und meintest du würdest kalt werden wie wir es sind!“
Er kam ein Schritt näher und zeigte mir die Seite von ihm die mich damals dazu brachte in seine Welt einzutauchen. Er wollte einen wunden Punkt treffen nur kannte ich ihn zu gut um drauf reinzufallen. Ich stand auf und meinte auf Französisch, „Mein Lieber was willst du konkret?“
Er lachte kurz und zeigte seine strahlenden Zähne, „Dich!“
„ Ach wie reizend! Hattest du schöne Ferien um dich auszuruhen ich meine kennst du so ein Video in Yt von den Menschen die, die Existenz der Menschen in Frage stellt. Und ich bin ein besonderer Fan von Dr.Who. Kennst du ihn? Meinst du er kommt mich mal besuchen?“ Sprudelte ich heraus ohne Anfang und Ende. Er hörte mir mit strahlenden Augen zu. Bis er irgendwann auflachte und mich damit zum Schweigen brachte. Er begann im Raum zu laufen während er redete, „Ich bin erfreut, dass du dich bis auf dein erweitertes Wissen kaum geändert hast. Das fand ich schon immer wie sagt ihr das…cool? An dir. Wer würde schon auf verrückte stehen?“
„Erstens ich habe mich wirklich bis auf meine Sichtweise kaum geändert. Zumindest hoffe ich das.“ Ich wechselte wieder ins Deutsche, „Und ich bewundere diese Verrückten die so viel Wissen besitzen, dass sie von allen Gesellschaftlichen Regeln frei sind. Ein Traum nicht?“, schwärmte ich und legte unauffällig eine Hand auf meinem Bogen, bereit ihn jeden Moment einzusetzen. Nun war er wenige Meter vor meinem Tisch entfernt und meinte ebenfalls auf Deutsch: „Nun meine Liebe, es ist ein Privileg gewesen dich aufzunehmen aber wie es scheint kann ich das nicht ändern.“
Rückartig zuckt er ein Dolch und warf ihn in meine Richtig. Beim Ausweichen nahm ich mein Bogen und schoss ein paar Pfeil auf ihn. Alle landeten von seinem Schwert zerstückelt vor ihn. Ich legte flink ein paar Saltos hin bevor ich hinter ihm landete und mein Schwert um seine Kehle legen wollte doch es klatschte gegen seins, dass er gerade rechtzeitig hob. Wir lieferten uns ein Konzert aus den Tönen der Schwerter die immer wieder gegeneinander peitschten bis ich es schaffte seins in zwei Teilen zu zerschlagen und ihn auf die Knie zwang. „Nicht mehr in Form was“, konnte ich mir ein Kommentar nicht verkneifen. Aber ich wusste es würde nicht so schnell zu Ende gehen. In dem Moment stürmten etwa zehn von ihnen in den Raum. Durch einen Rückwerts Rad konnte ich noch einem Pfeil ausweichen und versuchte mir schnell eine Strategie auszudenken. Da es aber zu viele waren beschloss ich einfach drauf los zu schlagen und auf meine Fähigkeiten zu hoffen. Nach den ersten Schlägen verlor ich mein Schwert und so musste ich ohne kämpfen. Ich wich gerade geschickt einem aus und schlug gleichzeitig einem ins Gesicht. Den nächsten konnte ich von hinten an den Hals packen und ihn als Schild benutzen um die kommenden Schlägen seiner Freunde abzuwehren. Ich ließ ihn erst los als er schon k.o. war. Als etwa nur 3 übrig waren entschied ich mich es schnell zu machen da meine Knöchel schon schmerzten. Ich raste an ihnen vorbei zu meiner Klasse. Da angekommen lächelt ich die geschockten Gesichter der Menschen an und meinte mitleidig, “Keine Angst keine von ihnen ist tot. Ich hasse schwitzen und ihr?.“
Ich stürmte schreiend auf einen und schaffte es noch ihn mit einem heftigen Schlag zu überraschen. Ich nahm sein Schwert und konnte damit den anderen k.o schlagen. Als ich dachte es sei vorbei packte mich einer von hinten und schleuderte mich mit voller Wucht an die Wand. Von all den Schlägen die ich von all denen kassiert habe war der der Heftigste. Ich konnte mich noch aufhelfen als er schon mein Hals packte und mich hochhob als wäge ich nichts. Ich bekam keine Luft mehr und schlug um mich. Langsam wurde alles um mich schwarz und begann zu verschwinden. Mit letzter Kraft versuchte ich seinen Griff zu lösen aber er wurde nur noch fester. Ich schloss meine Augen und wollte mich den klopfenden Schmerz in meiner Brust hingeben. Ich würde in Ehren sterben. Ich würde sterben. In diesem schrecklichen Moment wurde mein Erwürger weggerissen. Ich fiel auf den Boden und atmete so heftig, dass mein Kopf schmerzte. Ich hörte Schläge und wütende Stimmen die sich anschreien. Als ich wieder aufstehen konnte kam schon Dean auf mich zugerannt. Der Mann der mich beinah umgebracht hat lag blutend am Boden. Er selbst hatte ebenfalls etwas Blut im Gesicht.
„Keine Ursache“, meinte er grinsend. Doch noch bevor er noch Irgendwas anderes sagen konnte kassierte er eine saftige Ohrfeige von mir. Ich war so sauer auf ihn weil er mir gerade das Leben gerettet hat, weil er so spät kommt und ich all die Arbeit machen musste, weil er unverschämt war und weil er trotz diesen Schlägen verdammt gut aussah! Dean hatte cremig braune Haare, starke tiefblaue Augen, ein perfekt geformtes Gesicht und ein nerviges Grinsen ABER wie immer ist er ein Kotzbrocken(nett ausgedrückt). Tja Mädels, immer dran denken Jungs können nicht toll aussehen und keine Opfer sein ;)
„Wofür war das denn? Ich hab dir grad dein langweiliges Leben gerettet!“ meinte er empört.
Er macht es schonwieder! „Hat du mal auf die Uhr geschaut? Ich hab die ganze Arbeit gemacht und am Schluss machst du jetzt einen auf grossen Held!“ schrie ich beinahe. Ich zählte innerlich langsam bis drei um mich zu beruhigen.
„Oh das Kätzchen will den grossen Tiger spielen“, sagte er grinsend.
Ich war kurz davor auf ihn los zugehen, „IDIOT!“ meinte ich wütend und ging wieder zu meiner Klasse. Als ich die Schutzkapelle öffnete und der erste raus schoss um schockiert um sich zu sehen, bewegte sich einer von denen der vor ihm lag und warf mit letzter Kraft einen Dolch auf den Jungen. Ohne zu denken stellte ich mich schützend vor ihm. Kurz darauf spürte ich einen dumpfen Schlag in meinem Magen. Es tat nicht weh, es war nur so ein komisches Gefühl. Ich meinte schon es wäre gar nicht schlimm als ich ein stechen in meinem ganzen Körper spürte und zusammensackte. Langsam breitete sich der Schmerz als würde er mich mit Absicht foltern. Ich konnte mir einen ein schmerzerfülltes Stöhnen nicht unterdrücken. Dean warf sich neben mich und nahm meinen schlaffen Kopf auf seinen Schoss. Mit verängstigtem Gesicht sah er sich die Wunde an und flüsterte kaum merklich, “Vergiftet…“ Ich konnte sein besorgtes Gesicht nicht mehr sehen und suchte seine Han. Er umklammerte sie, „Ich werde sterben Dean“
„Nein das wirst du nicht..nein…du kannst dagegen ankämpfen“
„Danke“, flüsterte ich denn sprechen war mir zu anstrengend. Ich spürte wie die Energy aus mir herauskroch.
„Wofür?“ fragte er. Irre ich mich oder sehe ich Tränen in seine Augen? Schließlich beschloss ich meine Augen zu schlissen weil alles begann zu verschwinden. „Dafür, dass du mein langweiliges Leben gerettet hast“, murmelte ich lächelnd.
„Also ist der große Tiger doch ein kleines Kätzchen“
„Immer noch der Idiot“
„Bin ich nicht“
„Ich bin auch kein Kätzchen“
„Dann halt ein Kaninchen“
„Halt den Mund. Nebenbei ich sterbe gerade und deine letzten Worte sind: Du bist ein Kaninchen?“
Ich hörte ihn leise lachen und war froh dass es sein Gesicht ist was ich als letztes sah und nicht das des hässlichen Mannes. Ich hörte ein schluchzen von hinten und vermutete, dass es ein Mädchen aus meiner Klasse ist. „Hey, die Ohrfeige hast du aber verdient“
„Dass du stirbst aber nicht“, erwiderte er ernst. „Ich habe dich vermisst, All die Zeit ohne deine frechen Kommentare“
„Du hast wohl lange Zeit keinen Schlag ins Gesicht bekommen was?“ Sagte ich aber die Erkenntnis, dass er mich vermisste lies mich Lächeln. Vielleicht ist er nicht ganz der harte Kerl den er abgibt. Ich wollte mich von ihm verabschieden in dem ich ihn ein letztes Mal sah. Mit Mühe konnte ich meine Augen öffnen und sah, dass er sich gerade eine Träne wegwischte.
„Nur Staub in den Augen“ meinte er mit einem schiefen aber traurigen Grinsen.
Ich spürte wie meine letzte Stunde verklingt also versuchte ich meine letzten Worte zu sprechen doch meine Lippen weigerten sich zu bewegen und kurz darauf verschlang mich die Dunkelheit. Ich fiel. Ich fiel ohne zu wissen wo ich war. Ich fiel immer weiter und es schien so als gäbe es kein Ende. Ich fiel und hatte Angst. Doch plötzlich schlug ich aufs nichts und schreckte hoch.

Kommentare (1)

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Aurelia (96687)
vor 415 Tagen
Ich entschuldige mich dür alle Rechtschreibefehler, ist mein erste Story-bitte nicht so strend :)