Fluch oder Segen? Teil 6

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2 Kapitel - 2.972 Wörter - Erstellt von: Lily Geen - Aktualisiert am: 2016-08-31 - Entwickelt am: - 2.450 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Kapitel 10: Leise schlich ich durch die Gänge. Es war 22:50 Uhr. Seltsamer Weise traf ich niemanden. „Vielleicht sind die Gryffindors bei Harry?“
    Kapitel 10:
    Leise schlich ich durch die Gänge. Es war 22:50 Uhr. Seltsamer Weise traf ich niemanden. „Vielleicht sind die Gryffindors bei Harry?“, überlegte ich. Ich schlich weiter, bis an die Tür des Krankenzimmers und horchte. „Harry Potter ist in die Schule zurückgekehrt. Dobby hat Harry Potter immer wieder gewarnt. O Sir, warum haben sie Dobby nicht geglaubt? Warum ist Harry Potter nicht nach Hause zurückgefahren, als er den Zug verpasst hat?“ „Was machst du hier? Und woher weißt du, dass ich den Zug verpasst habe?“ „Du warst es! Du hast verhindert, dass die Absperrung uns durchließ!“ „In der Tat, Sir. Dobby hat sich versteckt und nach Harry Potter Ausschau gehalten und den Durchgang verschlossen, ja, und danach musste Dobby seine Hände schienen, aber Dobby war das egal, Sir, denn er glaubte, Harry Potter sei sicher und er hat sich nie erträumen lassen, dass Harry Potter auf einem anderen Weg zur Schule kommen würde! Dobby war so entsetzt, als er hörte, dass Harry Potter zurück in Hogwarts war, dass er das Essen seines Herrn anbrennen ließ! Eine solche Tracht Prügel hat Dobby noch nie bekommen…“ „Wegen dir sind Ron und ich fast rausgeworfen worden. Du verschwindest besser, bevor meine Knochen zurückkommen, Dobby, oder ich erwürge dich noch.“ „Dobby ist an Todesdrohungen gewöhnt, Sir. Zu Hause kriegt er sie fünfmal am Tag.“ „Warum trägst du dieses Ding, Dobby?“ „Das, Sir? Das ist ein Zeichen für den Sklavenstand des Hauselfen, Sir. Dobby kann nur freikommen, wenn seine Gebieter ihm Kleider schenken, Sir. Die Familie achtet aber darauf, Dobby nicht einmal eine Socke zu geben, Sir, denn dann wäre er frei, ihr Haus für immer zu verlassen. Harry Potter muss nach Hause gehen! Dobby dachte, sein Klatscher würde reichen, um ihn-“ „Dein Klatscher?“ Jetzt hatte ich genug. Bevor es brenzlig werden würde. „Dobby!“ sagte ich laut und mit fester Stimme, als ich den Raum betrat. Harry und Dobby erschraken. „Lil!“ „Miss!“ Dann griff er nach der Tischlampe und schlug sich damit gegen den Kopf. „Hör auf! Sofort!“ Er stellt die Lampe wieder hin. „Wie soll Dobby sich denn bestrafen?“ „Gar nicht. Mir nur eine Frage beantworten: Warum wolltest du, dass Harry nicht zur Schule kommt?“ „Eine schreckliche Kreatur ist in Hogwarts, die Harry Potter vernichten wird.“ „Was für eine Kreatur?“ fragte ich misstrauisch. „Dobby weiß nur, dass es riesig ist. Spinnen laufen davor weg. Es tötet alles, was ihm in die Quere kommt, Tiere, Menschen und auch Geister bringt es noch einmal um.“ Antwortete er mir schüchtern. „Mehr weiß Dobby nicht.“ „In Ordnung. Geh nach Hause und erzähle von unserer Begegnung nichts. Hast du mich verstanden?“ fragte ich energisch. „Ja, Miss.“ „Gut. Dann geh!“ als er verschwunden war, ließ ich mich seufzend auf das Bett neben Harry fallen. „Warum hast du so.. so minderwertig mit ihm gesprochen?“ „Ach Harry. Wenn du meine Art mit ihm zu sprechen minderwertig nennst, wie würdest du die Art nennen, mit der meine Eltern und Draco mit ihm sprechen? Eigentlich habe ich einen guten Kontakt zu Dobby. Du weißt gar nicht, wie oft ich ihn schon bei etwas erwischt habe, was er eigentlich nicht tun darf und ihn nicht auffliegen habe. Ich musste ihm sogar verbieten, sich selber weh zu tun. Einmal erwischte ich ihn beim Verfluchen von meiner Tante Bella. Er wollte sich daraufhin zwei Finger abtrennen.“ Er starrte mich entsetzt an. „Nicht war!“ „Doch war, leider. Dobby tut mir leid, aber ich musste ihn jetzt so anfahren, damit er auch ja nichts erzählt. Mein Vater würde weiß Gott was denken und dich schlimmstenfalls versuchen umzubringen. Aber lass uns das Thema wechseln: Was ist mit deinem Arm los.“ Harry war bleich geworden, als ich ihm das erzählte. Also hatte ich beschlossen, dass Thema zu wechseln. „Erst war er nur gebrochen. Lockhart meinte, er könne ihn heilen, aber hat alles nur schlimmer gemacht. Er hat meine Knochen verschwinden lassen.“ Ich hörte etwas. „Dobby! Komm!“ rief ich leise. Vor mir tauchte der kleine Hauself auf. „Was kann Dobby-“ Ich unterbrach ihn. „Mach mich unsichtbar. Jemand kommt!“ befahl ich ihm. „Lil? Bist du noch da?“ fragte Harry irritiert. „Ja.“ Antwortete ich ihm schnell, denn die Tür wurde aufgemacht. „Hohlen sie Madam Pomfrey“ flüsterte Professor Dumbledore und McGonagall, die ich als zweite Person erkannt hatte, hastete davon. Ich näherte mich vorsichtig dem Bett, in das sie etwas hineingelegt hatten. Dann schaute der Schulleiter kurz in meine Richtung. Konnte er mich etwa sehen? Nein, das war unmöglich. Ich war unsichtbar! Dann tauchte McGonagall wieder auf, dicht gefolgt von Madam Pomfrey, die eine Strickjacke über ihr Nachthemd zog. „Was ist passiert?“ flüsterte Madam Pomfrey zu Professor Dumbledore gewandt und beugte sich über die Statue auf dem Bett. „Ein zweiter Angriff. Minerva hat ihn auf der Treppe gefunden.“ Antwortete er. Schon der zweite? Wann war der erste? Oder meinte er damit vielleicht den Klatscher, der mit dieser ganzen Sache nur indirekt etwas zu tun hatte? „neben ihm lag ein Bündel Trauben. Wir glauben, er hat versucht sich hier heraufzuschleichen, um Potter zu besuchen.“ Jetzt wusste ich, wer da im Bett lag-Colin Creevey. „Versteinert?“ flüsterte Madam Pomfrey. „Ja.“ Bestätigte ihr McGonagall. „Aber ich darf nicht daran denken… wenn Albus nicht nach unten gegangen wäre, um sich heiße Schokolade zu holen-wer weiß, was dann-“ Alle drei starrten auf Colin hinunter. Dann beugte sich Professor Dumbledore vor und zerrte die Kamera aus Colins verklammerten Händen. „Sie denken, es ist ihm gelungen, ein Foto seines Angreifers zu schießen?“ wollte McGonagall wissen. Professor Dumbledore antwortete nicht, sondern zog den Kameradeckel ab. „Du meine Güte!“ sagte Madam Pomfrey. Ein Dampfstrahl zischte aus der Kamera. Mir stieg der beißende Geruch von verbranntem Plastik in die Nase. „Geschmolzen. Alles geschmolzen…“ bemerkte Madam Pomfrey und schüttelte den Kopf. „Was bedeutet das, Albus?“ McGonagall wirkte ängstlich. „Es heißt, dass die Kammer des Schreckens tatsächlich wieder offen ist.“ Ich erstarrte. Die Kreatur trieb tatsächlich wieder sein Unwesen. Genauso wie vor fünfzig Jahren! Madam Pomfrey schlug sich die Hand gegen den Mund und McGonagall starrte ihn an. „Aber Albus…wer?“ „Die Frage ist nicht, wer. Die Frage ist, wie…“ antwortete er, während er die Augen auf Colin richtete. Daraufhin gingen sie hinaus. Ich wartete noch etwas, als ich Dobby bat, mich wieder sichtbar zu machen. Erleichtert atmete ich aus. „Alles okay mit dir?“, fragte Harry mich. „Ja, schon, aber ich hatte das Gefühl, als McGonagall hinaus gegangen war und ich mich dem Bett genähert hatte, dass Professor Dumbledore mich irgendwie… bemerkt hat.“ „Ich weiß was du meinst. Wenn er einen bestimmten Zauberspruch sagt, kann er die Leute unter dem Tarnumhang sehen. Wie das mit Elfenkräften ist, keine Ahnung.“ „Naja, jetzt ist es ja eh nicht mehr zu ändern. Ich glaube, es ist besser, wenn ich jetzt gehe.“ „Du hast Recht. Gute Nacht.“ „Nacht.“ Zum Abschied gab ich ihm noch einen Kuss und verschwand ebenso lautlos, wie ich gekommen war.
    Die Nachricht, dass Colin Creevey wie Tod im Krankenzimmer lag, verbreitete sich am nächsten Morgen wie nichts. Die Erstklässler liefen nur noch in Gruppen durch die Gänge. Abends berichtete Harry mir, wie weit Hermine mit dem Trank ist. In der zweiten Dezemberwoche kam wie üblich Snape zu uns und notierte die Namen, die über Weihnachten in Hogwarts bleiben wollten. Draco und ich trugen uns ein. Lucius und Narzissa würden sowieso über Weihnachten viel zu tun haben. Von Harry erfuhr ich, dass der Vielsaft-Trank erst halb fertig war. Es fehlten noch Zweihorn-Horn und die Baumschlangenhaut, die es nur in Snapes privaten Vorratsraum gab.
    Der Zaubertrankunterricht fand in einem der großen Kerker statt. Am Donnerstagnachmittag ging es wie üblich zu. Zwanzig Kessel brodelten zwischen den Holztischen, auf denen Messingwaagen und Töpfe mit Zutaten standen. Snape durchstreifte die Dampfwolken und machte, wie immer, abfällige Bemerkungen über die Arbeit der Gryffindors. Ich hatte mich möglichst weit von Gregory, weil ich wusste, was Harry vorhatte. Gerade als ich die letzte Zutat in meinen Topf geworfen hatte, explodierte Gregorys Gebräu und regnete auf uns herab. Zum Glück bekam ich nur einen kleinen Tropfen auf meinen Unterarm. Draco hatte einen Spritzer mitten auf die Nase bekommen, die nun begann, sich zu blähen wie ein Luftballon. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. „Ruhe! RUHE!“ schrie Snape durch das Durcheinander. „Alle, die einen Spritzer abbekommen haben, hier herüber zum Abschwelltrank-wenn ich raus kriege, wer das war-“ Die halbe Klasse ging nach vorne, darunter auch ich. Das Zeug, was Snape uns gab, schmeckte widerlich! Aber als alle das Gegenmittel genommen hatten und die verschiedenen Schwellungen abgeklungen waren, fegte Snape die verhedderten schwarzen Überreste des Feuerwerkskörpers aus Gregorys Kessel heraus. Wir verstummten. „Wenn ich je rauskriege, wer das getan hat, dem garantiere ich, dass er rausfliegen wird.“ Zischte Snape. Ich hatte eine Vorahnung, dass er wusste, dass es Harry war. Am Abend erzählte er mir, dass der Vielsaft-Trank in zwei Wochen fertig ist. Also hatten sie die fehlenden Zutaten.

    2
    Kapitel 11:
    Eine Woche später wurde bekannt gegeben, dass Lockhart einen Duellierclub gegründet hatte. Das erste Treffen würde am selben Abend um acht Uhr stattfinden. Draco, Blaise, Milli und ich wollten uns das auf keinen Fall verpassen. Kurz vor acht waren wir in der großen Halle. Die langen Speisetische waren verschwunden und an einer Wand war eine goldene Bühne aufgetaucht, erleuchtet von tausenden über ihr schwebenden Kerzen. Unter der wieder samtschwarzen Decke schien sich fast die ganze Schule versammelt zu haben, alle mit aufgeregter Miene und bewaffnet mit dem Zauberstarb. Dann betrat Lockhart, mit einem pflaumenblauen Umhang, die Bühne. Ihm folgte, zu unserer Überraschung, unser Hauslehrer in seinem üblichen schwarzen Umhang. „Wenn Snape den nicht fertig macht, dann dreh ich durch!“ raunte Milli mir zu. „Ich auch.“ Flüsterte ich zurück. Mit einer Armbewegung gebot Lockhart Ruhe. „Kommt näher, hier herüber! Können mich alle sehen? Könnt ihr mich alle hören?“ „Wir sind weder blind noch taub!“ sagte Blaise gut hörbar. Wir Slytherins kicherten. Lockhart ignorierte es und Snape nickte Blaise kaum merklich zu. „Sehr schön! Nun, Professor Dumbledore hat mir die Erlaubnis erteilt, diesen kleinen Duellierclub zu gründen und euch auszubilden für den Fall, dass ihr euch verteidigen müsst, wie ich selbst es in zahllosen Fällen getan habe. Die Einzelheiten lest ihr bitte in meinen Veröffentlichungen nach. Ich möchte euch meinen Assistenten Professor Snape vorstellen. Er hat mir anvertraut, dass er selbst ein klein wenig vom Duell versteht und sich freundlicherweise bereit erklärt hat, mir anfangs bei einer kleinen Vorführung zu helfen. Nun, ihr jungen Leute braucht euch keine Sorgen zu machen, wenn ich mit ihm fertig bin, bekommt ihr euren Zaubertranklehrer unversehrt wieder, keine Angst!“ „Der hat doch keine Chance gegen Snape. Lockhart sollte sich lieber Gedanken darum machen, was er tut, wenn er aus dem Duell raus ist!“ sagte Draco Blaise. „Er wird sich in eine Ecke setzen und seine Bücher lesen, die er doch sooo liebt!“ Sie lachten. Lockhart und Snape wandten sich einander zu und verbeugten sich. Dann hoben sie ihre Zauberstäbe wie Schwerter in die Höhe. „Wie ihr seht, halten wir unsere Zauberstäbe in der herkömmlichen Kampfstellung“ erklärte Lockhart. „Ich zähle bis drei und dann sprechen wir unsere ersten Zauberflüche. Natürlich hat keiner von uns die Absicht zu töten. Eins- Zwei-Drei-“ Beide schwangen ihren Zauberstäbe über die Schultern und Snape rief: „Expelliarmus!“ Ein blendend scharlachroter Blitz riss Lockhart von den Füßen. Rücklings flog er über die Bühne, knallte gegen die Wand, rutschte an ihr herunter und blieb, alle Viere von sich gestreckt, auf dem Boden liegen. Wir lachten. Lockhart rappelte sich schwankend auf. Er hatte den Hut verloren und sein Wellenhaar stand spitz in die Höhe. „Nun, ihr habt’s gesehen!“ sagte er. „Das war ein Entwaffnungszauber, wie ihr seht, hab ich meinen Zauberstarb verloren, ah, danke Miss Brown, ja, treffliche Idee,, ihnen das zu zeigen, Professor Snape, aber verzeihen sie, wenn ich ihnen dies sage, es war recht offensichtlich, was sie vorhatten und ich hätte es verhindert, wenn ich hätte es verhindert, wenn ich nur gewollt hätte-allerdings meinte ich, es sei lehrreich, wenn die Schüler es sehen würden…“ Snapes Gesicht hatte einen mörderischen Ausdruck angenommen. „Genug der Vorführung! Ich komme jetzt runter und stelle euch alle zu Paaren zusammen. Professor Snape, wenn sie mir helfen würden…“ machte Lockhart weiter. Draco und Harry sollten sich duellieren. Na das kann ja heiter werden, dachte ich. Hermine und Milli, „Und Mr Weasley geht zu Miss Malfoy.“ Nein! Das konnte nicht deren Ernst sein! Draco warf mir einen vielsagenden Blick zu. „Stellt euch zum Partner gewandt auf!“ rief Lockhart. „Ich mach dich fertig!“ flüsterte Ron mir zu. „Du weißt doch, dass du gegen mich keine Chance hast!“ erwiderte ich. „Und verbeugt euch! Zauberstäbe bereiten, ich zähle bis drei, dann sprecht ihr eure Zauberflüche und entwaffnet den Gegner, nur entwaffnen, wir wollen keine Unfälle! Eins-Zwei-Drei!“ „Expelliarmus!“ rief ich und Ron fiel nach hinten. „Hab ich es dir nicht gesagt?“ fragte ich gelangweilt und half ihm auf. „Das war nur Glück!“ meint er. „Wie du meinst…“ In dem Moment schrie Lockhart: „Ich sagte, nur entwaffnen!“ Wir drehten uns zu ihm und sagen Draco lachend am Boden liegen und Harrys Beine tanzten. Alle lachten. „Aufhören! Aufhören!“ schrie Lockhart immer wieder doch Snape nahm die Sache in die Hand. „Finite Incantatem!“ rief er und Draco hörte auf zu lachen und stand wieder auf. Auch Harrys Beine hörten auf zu tanzen. Ich schaute zu Milli, die Hermine im Schwitzkasten hatte. Ich ging zu ihr. „Hey Milli“ sagte ich. „Ich glaube, du kannst sie loslassen. Sie ist es nicht wert!“ murrend ließ sie sie los. „Danke?“ Hermine wusste nicht, ob sie mir dankbar sein sollte oder nicht, das sah man ihr an. Ich drehte mich weg, nachdem ich ihr mit dem Kopf kaum merkbar zugenickt hatte. Lockhart hüpfte durch die Menge und begutachtete das Trümmerfeld. „Aufstehen, Macmillan… vorsichtig da, Miss Fawcett… drücken sie stark dagegen, Boot, es wird gleich aufhören zu bluten. Ich denke, ich zeige euch lieber wie ihr feindseligen Zauber abblocken könnt. Ich brauche Zwei Freiwillige, Longbottom und Finch-Fletchley, wie wär’s mit ihnen?“ „Eine schlechte Idee, Professor Lockhart“ mischte sich Snape ein. „Longbottom richtet mit den einfachsten Zaubersprüchen Verheerungen an, da können wir das, was von Finch-Fletchley übrig bleibt in einer Streichholzschachtel hoch ins Krankenquartier schicken. Wie wär’s mit Malfoy und Potter?“ Lockharts Gesicht hellte sich auf. „Glänzende Idee!“ Draco und Harry stiegen hoch auf die Bühne. Nicht schon wieder! Dachte ich. Lockhart zeigte Harry die Abwehr Bewegung und zählte bis drei: „Eins-Zwei-“ „Serpensortia!“ rief Draco, den Zauberstarb auf Harry gerichtet. Aus seinem Zauberstarb schoss eine Schlange hervor. Sie richtete sich auf, bereit um jemanden zu Beißen. Wir wichen zurück und bildeten einen weiten Kreis um sie. „Nicht bewegen, Potter.“ Sagte Snape gleichmütig. Er genoss offensichtlich den Anblick des erstarrten Harry, Auge in Auge mit der gereizten Schlange. „Ich schaff sie fort…“ „Erlauben sie.“ Rief Lockhart und schwang drohend seinen Zauberstarb gegen die Schlange. Doch es gab nur einen lauten Knall und die Schlange, anstatt zu verschwinden, hob sich vier Meter in die Luft und fiel dann mit einem lauten Klatsch zurück auf den Boden. Das war wohl nichts, dachte ich. Rasend vor Wut und erregt zischend glitt sie direkt auf Justin Finch-Fletchley zu und richtete sich abermals mit gebleckten Giftzähnen auf. Doch plötzlich ging Harry auf die Schlange zu und sprach mit ihr. Die Schlange sackte zu Boden und richtete ihre Augen auf Harry. Er sah zu Justin und grinste ihn an. „Was treibst du da eigentlich für ein Spiel?“ schrie er panisch und rannte aus der Halle. Snape trat vor, wedelte mit seinem Zauberstab und die Schlange löste sich in ein Wölkchen aus schwarzem Staub auf. Auch Snape musterte Harry. Ron war hinaufgestiegen und versuchte ihn hinunter zu ziehen. Ron und Hermine nahmen ihn in die Mitte und führten ihn aus der Halle. Ich ging, ohne auf meine Freunde zu warten, ebenfalls hinaus und an den See. Harry war ein Praselmund! Warum hatte er mir das verschwiegen? Naja, jetzt konnten wir davon ausgehen, dass eine Schlange, oder Schlangenähnliches, es war, dessen Stimme Harry öfters hörte.
    Schnell verbreitete sich die Neuigkeit, dass Justin Finch-Fletchley auch versteinert wurde und Harry dort neben ihm stehen gefunden haben. Der Verdacht der Schüler festigte sich, dass er der Erbe Slytherins ist. Ich konnte das nicht glauben. „Wenn Potter dieses Mal nicht von der Schule geworfen wird, dann sage ich es meinen Vater und der hat sehr gute Kontakte im Ministerium!“ beteuerte Draco. „Draco!“ rief ich. Überrascht drehten sich alle zu mir um. „Es ist gut jetzt, Ja! Wenn Dumbledore wirklich der Meinung ist, dass Potter der Erbe Slytherins ist, dann wird er schon die richtige Endscheidung treffen!“ Danach ging ich in den Schlafsaal.

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1472411303
Fluch oder Segen? Teil 6
Fluch oder Segen? Teil 6
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2016-08-28
402D
Harry Potter

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Sophie Malfoy ( 02362 )
Abgeschickt vor 92 Tagen
Die Geschichte ist bis jetzt ganz gut und ich würde mich auch freuen wenn du weiter schreibst aber BITTE TRENNE LILY UND DIESEN ABSCHAUM VON POTTER!!!! Ich kann ihn überhaupt nicht leiden und ich habe Angst vor dem Moment, wo Draco das herausfindet! Bitte nehme diesen rat Ernst (Ich weiß trotzdem dass ich nicht viel EInfluss auf deine FF hab)
Lily 102 ( von: Lily 102 )
Abgeschickt vor 101 Tagen
@Lily Geen du solltest mal darüber nach denken ein eigenes Buch zu schreiben du hast sehr viel Fantasie. Und feine Geschichte ist mega gut geworden
Lea ( 32370 )
Abgeschickt vor 101 Tagen
Bitte bitte schreib schnell weiter! Das ist die erste Geschichte überhaupt die ich richtig spannend finde! Gekaufte mit eingeschlossen! ALSO! SCHREIB! WEITER! UNBEDINGT!!!!!
Jean ( 41573 )
Abgeschickt vor 108 Tagen
Das ist meine absolute Liebling-FF!
Bitte schreib bald weiter!
Alexi Mafloy ( von: Alexi Mafloy )
Abgeschickt vor 116 Tagen
@Lili Geen Bitte schreib weiter! Ich hatte eigentlich nach Teil 5 oder 7 die Hoffnung aufgegeben, doch dann, kam ich an den 9. Teil vorbei. Also bitte schreib für einen großen Fan weiter.

LG @Alexi Malfoy
Tanja ( 64387 )
Abgeschickt vor 119 Tagen
@Ninini auch ja der erste teil der war so gut. Alle andern sie auch so extrem toll. Großen Respekt
Luilu ( von: Luilu )
Abgeschickt vor 121 Tagen
Also erstmal, tolle Geschichte, gut geschrieben, großes Lob. Aber ich wäre nicht ich wenn ich keinen Kritikpunkt hätte: das mit Lily und Harry, weiß Harry das sie in Wahrheit eine Weasley ist? Ich finde die Idee das sie zusammen kommen sollen cool, aber ist Zwölf nicht ein bisschen früh? Und dann noch dieses:"Wollen wir zusammen sein?" Naja aber das ist halt nur ein Kritikpunkt, die Fanfiktion ist mega gut.

(Ich bin erst bei Teil vier, also sry falls ich was falsches gesagt habe)
Alexi Mafloy ( von: Alexi Mafloy )
Abgeschickt vor 127 Tagen
TOLLE GESCHICHTE! 😊😄😁❗ FREUE MICH AUF DEN NÄCHSTEN TEIL

LG @Alexi Malfoy
ninini ( 46045 )
Abgeschickt vor 134 Tagen
Darf ich mich kurz vorstellen? Ich bin Lily Weasley, die Cousine von Ron Weasley, den ihr alle kennen müsstet. 16 Jahre jung, genau wie Ron, und habe ebenfalls rote Haare und blaue Augen. Von außen also eine typische Weasley. Doch innen bin ich ganz anders. Um das alles zu verstehen, müsst ihr alles von Anfang an verstehen. Meine Geschichte beginnt in meinem achten Lebensjahr. 
Lily Geen ( von: Lily Gee )
Abgeschickt vor 140 Tagen
@Huliaashalu: toll, wirklich. Mal schauen, ob ich das irgendwie einbauen kann. Wahrscheinlich noch nicht in ihrem dritten Jahr. Wahrscheinlich aber in ihrem fünften Jahr.
Vielen dank an alle Kommentare. Solltet ihr Wünsche haben die den nächsten Teil betreffen, schreibt mir am besten eine E-Mail. Hier schaue ich nicht so oft nach. Vielen Dank für euer Verständnis.
LG Lily Geen
Tina waschy ( 04785 )
Abgeschickt vor 142 Tagen
Tolle Geschichte. Die Idee find ich auch voll gut. Hoffe du
Schreibst bald weiter.
💖
Juliaashalu ( 07507 )
Abgeschickt vor 143 Tagen
@lily Geen wie findest du die Idee
Juliaashalu ( 07507 )
Abgeschickt vor 143 Tagen
Voll gut ich freue mich schon auf den nächsten Teil ich habe da einen habe ein Vorschlag für die kommenden Taille vieleicht wird Lily zu einer Ehe gezwungen und sie möchte das natürlich nicht aber die Malfoys werden Dan Einsichtig weil Lily ihnen ins Gesicht schreit das sie nicht deren Tochter ist und so
Neele-Louisa ( 16633 )
Abgeschickt vor 152 Tagen
Ich hab jetzt auch den 8.gelesen,voll cool!!!
Lily 102 ( von: Lily 102 )
Abgeschickt vor 153 Tagen
Mega cooler Teil freu mich schon auf denn nächsten @Lily Geen
Neele-Louisa ( 92142 )
Abgeschickt vor 155 Tagen
Richtig coole Story,ich hab schon alle Teile gelesen und freu mich schon voll auf den 8.!!!!😸Du schreibst echt gut und es ist eine unterhaltsame Geschichte...🐾
Lily 102 ( von: Lily 102 )
Abgeschickt vor 158 Tagen
Cool. Danke @Lily Geen das du mir geantwortet hast.😊
Lily Geen ( von: Lily Geen )
Abgeschickt vor 158 Tagen
@Lily 102: der nächste Teil heißt: Lily Weasley-Fluch oder Segen? Teil 8
Teil acht habe ich gestern hochgeladen. Also müsste er in den kommenden Tagen zu lesen sein.
Lily 102 ( von: Lily 102 )
Abgeschickt vor 161 Tagen
@Lily Geen wie wird der nächste Teil heißen
Opeila ( 05134 )
Abgeschickt vor 162 Tagen
Die Story an sich ist wirklich Hammer! Vielleicht hättest du ein paar Stellen mehr umschreiben können, zum Beispiel glaube ich nicht, dass jemand fragen würde: "Darf ich bei euch leben?", selbst wenn es eine Achtjährige ist. Aber ich finde die Idee total Klasse!