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Harry Potter - das Unbekannte

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7 Kapitel - 1.690 Wörter - Erstellt von: Schattengeist - Aktualisiert am: 2016-09-16 - Entwickelt am: - 2.387 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Merkwürdige Dinge geschehen im Hogwarts. Manche Schüler hören körperlose Stimmen, andere sehen Dinge, die niemand anderes sieht, wieder andere sehen "Klone" von anderen Schülern. In Hogwarts herrscht Angst und Schrecken. Wem kann man jetzt noch trauen?

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    - Rochelles Sicht - „Moreau, Rochelle!“ Das war ich. Mit zitternden Knien lief ich zum Stuhl, auf dem der Sprechende Hut lag. Ich setzte ihn mir a
    - Rochelles Sicht -

    „Moreau, Rochelle!“ Das war ich. Mit zitternden Knien lief ich zum Stuhl, auf dem der Sprechende Hut lag. Ich setzte ihn mir auf. Und zuckte zusammen, als ich eine piepsige Stimme hörte. „Hmm, schwierig, schwierig... du bist sehr intelligent, wie ich sehe, aber auch mutig... vielleicht Gryffindor... oder doch lieber Ravenclaw...? Schwierig...“ Ich klammerte mich an dem Stuhl fest. Was wäre, wenn er sich nicht entscheiden könnte? Daran wollte ich lieber gar nicht denken. „Ich glaube, ich entscheide mich für GRYFFINDOR!“ Erleichtert atmete ich auf und rutschte vom Stuhl. Ich ging zum Gryffindortisch und setzte mich. „Moreau, Elayna!“, rief Prof. McGonnagall. Jetzt war meine Zwillingsschwester dran. Kaum hatte sie den sprechenden Hut aufgesetzt, rief dieser: „Ravenclaw!“. „Mist!“, entfuhr es mir. Danach waren "Abbott, Sarah", und "Bones, Sally" dran. Beide kamen nach Hufflepuff. "Corax, Rabea" kam nach Gryffindor und setzte sich neben mich. „Hallo“, sagte sie, „ich bin Rabea Corax.“ „Ich heiße Rochelle. Rochelle Moreau.“ Ich dachte an Elayna und musste seufzen. „Ist irgendwas?“, fragte Rabea. „Ach, es ist nur... meine Zwillingsschwester, Elayna, ist nicht ins selbe Haus gekommen wie ich. Sie ist in Ravenclaw.“, antwortete ich. „Oh, das tut mir leid.“ Wir unterhielten uns und achteten nicht wirklich auf die Auswahl. Erst beim Namen "Walker, Caspian" sah ich wieder hoch. „Er sieht gut aus“, meinte Rabea. „Wer? Walker?“, fragte ich. „Ja“, antwortete Rabea. Caspian Walker kam Slytherin.

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    - Sicht der Unbekannten - Ich rannte. Ich konnte das Schaben ihrer Beine über den Boden hören und wusste, dass sie mich fast eingeholt hatte. Verzwe
    - Sicht der Unbekannten -

    Ich rannte. Ich konnte das Schaben ihrer Beine über den Boden hören und wusste, dass sie mich fast eingeholt hatte. Verzweifelt rang ich nach Luft. Sie kam immer näher und ich spürte wie mich ein langes, haariges Bein streifte. Ich schrie auf. Plötzlich stolperte ich und fiel hin. Ein großer Schatten fiel auf mich und ich sah hoch zu dem riesigen, haarigen Ungeheuer. Rechts und links von mir kamen weitere Riesenspinnen auf mich zu und ich wusste, dass ich nicht mehr lange zu leben hatte.

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    - Elaynas Sicht - Ich war ein bisschen traurig, weil Rochelle nicht wie ich nach Ravenclaw gekommen war. Na ja, ist halt so. Heute hatten wir noch kei
    - Elaynas Sicht -

    Ich war ein bisschen traurig, weil Rochelle nicht wie ich nach Ravenclaw gekommen war. Na ja, ist halt so. Heute hatten wir noch keinen Unterricht, also ging zum See und sah zu, wie der Riesenkrake im Wasser planschte. Plötzlich hörte ich eine Stimme. „Komm... komm zu mir... komm her... du wirst es nicht bereuen... komm...“ Ich sah mich um. Außer mir war niemand hier. Ich stand auf und rief:„Hallo?“ Keine Antwort. Dann: „Komm... komm... du wirst es nicht bereuen... komm her...“ „Wer... wer ist da?“, rief ich. Nichts. Plötzlich stand Rochelle vor mir. „Rochelle! Du bist's!“, rief ich aus. Sie antwortete nicht und lief zum Verbotenen Wald. „Aber wir dürfen nicht in den Verbotenen Wald!“, protestierte ich. Sie ignorierte das und lief weiter. Wir liefen immer tiefer in den Wald und ich hatte schon völlig die Orientierung verloren. „Findest du auch wieder zurück?“, fragte ich Rochelle zweifelnd. Sie blieb stehen und drehte sich um. Und löste sich auf. Ich starrte sie erschrocken an. Das war gar nicht Rochelle, sondern... irgendwas anderes. Und ich war ganz allein irgendwo mitten im Verbotenen Wald. Ich hatte keine Ahnung wo ich war.

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    - Rabeas Sicht - Rochelle hatte gerade erfahren, dass Elayna verschwunden war. „Sie wird schon wieder auftauchen“, versuchte ich sie zu beruhigen.
    - Rabeas Sicht -

    Rochelle hatte gerade erfahren, dass Elayna verschwunden war. „Sie wird schon wieder auftauchen“, versuchte ich sie zu beruhigen. „Aber was, wenn ihr etwas passiert ist?“, fragte Rochelle verzweifelt. „Du kannst sie ja suchen gehen. Wenn du möchtest, helfe ich dir.“, bot eine ruhige Stimme hinter mir an. Ich fuhr herum. Vor mir stand ein großer schwarzhaariger Junge. „Wer bist du?“, fragte ich misstrauisch. „Gestatten, Hunter. Xaver Hunter.“ Trotz ihrer Sorge um Elayna musste Rochelle lächeln. Ich schnaubte. Rochelle warf mir einen bösen Blick zu. „Das würdest du tun?“, fragte sie hoffnungsvoll. „Sicher doch. Komm!“ Schlecht gelaunt sah ich zu, wie die beiden den Gemeinschaftsraum verließen. „Folge mir... folge mir... “ Ich fuhr herum. „Folge mir...“ „Hörst du das?“, fragte ich Leonora White, die ebenfalls im Gemeinschaftsraum saß. „Was denn?“, fragte sie. „Na, die Stimme“, antwortete ich. „Ich hör nichts“, meinte sie. „Folge mir...“ „Da ist es wieder“, rief ich. Sie sah mich irritiert an. „Da ist nichts.“ Ich stand auf. „Aber ich höre es doch.“ Leonora verdrehte die Augen. „Dann bist du verrückt.“ „Ich bin nicht verrückt!“, rief ich und lief aus dem Gemeinschaftsraum. Aber was, wenn sie recht hatte? Was, wenn ich tatsächlich verrückt war? „Komm her... folge mir...“ Da war es wieder! Plötzlich schwebte ein kleines Licht vor mir. Ich starrte es an und streckte meinen Arm aus, um es zu berühren. „Was ist da?“, fragte eine Stimme hinter mir. Ich fuhr herum und stand Leonora gegenüber. „Was machst du hier?“, fauchte ich. „Du behauptest, du würdest eine Stimme hören, die ich nicht hören kann. Glaubst du wirklich, ich würde der Sache nicht auf den Grund gehen?“, erwiderte sie schulterzuckend. Ich musterte sie misstrauisch. Schließlich drehte ich mich um und zeigte auf das Licht. „Siehst du das?“ „Was?“ „Na, das Licht!“ „Da ist nichts, Rabea.“ „Hmm...“, machte ich. „Aber du glaubst mir?“ „Ich weiß nicht, was ich glauben soll. Aber-“ „Das Licht!“, unterbrach ich sie. „Es haut ab!“ Ich rannte dem Licht hinterher, und Leonora folgte mir.

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    - Leonoras Sicht - Seit fünf Minuten rannten Rabea und ich schon hinter dem Licht her. „Was, wenn das eine Falle ist?“, rief ich. „Wird es scho
    - Leonoras Sicht -

    Seit fünf Minuten rannten Rabea und ich schon hinter dem Licht her. „Was, wenn das eine Falle ist?“, rief ich. „Wird es schon nicht! “, antwortete Rabea. Ich verdrehte die Augen und rannte fast in sie hinein. „Warum bleibst du stehen?“, fragte ich. „Weil das Licht es auch tut“, erwiderte sie. „Hast 'ne Ahnung wo wir sind?“, erkundigte ich mich. Sie sah sich um und schüttelte den Kopf. „Nein.“ Ich sah mich ebenfalls um. Ich hatte diesen Korridor noch nie gesehen. Er war leer, keine Rüstungen, nicht mal Gemälde, die man fragen könnte. Man konnte weder das Ende, noch den Anfang des Korridors sehen. „Was machen wir jetzt?“, fragte ich. Rabea zuckte mit den Schultern. „Wir haben keine Ahnung wo wir sind, und obendrein ist gerade auch noch das Licht verschwunden!“, antwortete sie. „Oh nein ... “, stöhnte ich. „Wir könnten hierbleiben und warten, bis uns jemand findet.“, schlug Rabea vor. „Das keine gute Idee. Wir sollten einfach weiter gehen. Irgendwann muss dieser Korridor doch mal vorbei sein.“, meinte ich. „Okay“, sagte sie und ging los. Ich folgte ihr ins Unbekannte.

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    - Xavers Sicht - Ich suchte zusammen mit Rochelle das gesamte Schloss nach Elayna ab, doch wir fanden sie nicht. „Vielleicht sollten wir mal drausse
    - Xavers Sicht -

    Ich suchte zusammen mit Rochelle das gesamte Schloss nach Elayna ab, doch wir fanden sie nicht. „Vielleicht sollten wir mal draussen gucken“, schlug ich vor. Rochelle nickte nur. Also gingen wir nach draussen. Doch hier war sie auch nicht. „Meinst du, sie könnte im Verbotenen Wald sein?“, fragte mich Rochelle. „Bestimmt nicht!“, rief ich sofort. „Aber was, wenn doch?“, erwiderte sie. „Glaub mir, das ist keine gute Idee“, sagte ich. Doch sie hörte nicht auf mich und lief in den Verbotenen Wald. Ich seufzte und folgte ihr. Wir kamen an einem Baum vorbei, der ganz und gar mit Kratzern und Krallenspuren übersät war. Ich schauderte. „Wir sollten lieber wieder zurück gehen!“, meinte ich. Doch Rochelle schüttelte nur den Kopf und lief weiter. Plötzlich hörten wir einen Schrei. „W-was war das?“, flüsterte ich. Sie drehte sich um und sah mich an. „Hast du Angst?“ „Was? Nein!“, rief ich. „Ja genau, und warum zitterst du dann am ganzen Leib!“, erwiderte sie. „Wenn du Angst hast, geh doch.“ Mit diesen Worten drehte sie sich um und lief weiter. Ich atmete tief durch und folgte ihr. Da ertönte ein weiterer Schrei. Diesmal war er ganz nah. Vorsichtig schob Rochelle die Büsche auseinander. Und begann zu keuchen. „Was ist da?“, fragte ich. Sie antwortete nicht. Also sah ich ebenfalls zwischen den Büschen hervor. Und dann sah ich es auch, oder besser gesagt sie. Riesige Spinnen. „Acromantulas“, flüsterte Rochelle.
    Wir starrten die Acromantulas lange an, bis mir einfiel, dass ja jemand geschrien hatte. Ich entdeckte jemanden, der auf dem Boden lag. „Rochelle“, flüsterte ich. „Guck mal, da“ Ich deutete auf die Person. „Oh“, hauchte Rochelle. Ich konnte erkennen, dass die Person ein Mädchen war. Sie zitterte heftig und war von den Acromantulas umzingelt. „Reducio!“, rief ich und zielte mit meinem Zauberstab auf eines der riesigen, haarigen Ungetüme. Es wurde zur Seite geschleudert, aber sonst geschah nicht viel, ausser dass die Riesenspinnen jetzt auf mich und Rochelle aufmerksam geworden waren und auf uns zu krabbelten. Das Mädchen ergriff die Chance, rappelte sich auf und zog ihren Zauberstab. „Bombarda Maxima!“, rief sie und setzte damit die Spinnen ausser Gefecht. Ich starrte sie an. „Wer bist du?“, fragte Rochelle sie. „Das . . . das ist nicht wichtig.“, antwortete sie zögernd und sah zu Boden. Rochelle sah sie misstrauisch an. „Ich heiße Xaver.“, sagte ich schließlich. Plötzlich hörten wir ein leises Scharren. Ich drehte mich um. Eine Acromantula hatte sich wieder gefasst und kam auf uns zu. „Lauft!“, rief das fremde Mädchen. Das ließen wir uns nicht zweimal sagen und rannten.

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    Fortsetzung folgt . . .

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Harry Potter - das Unbekannte
Harry Potter - das Unbekannte
Merkwürdige Dinge geschehen im Hogwarts. Manche Schüler hören körperlose Stimmen, andere sehen Dinge, die niemand anderes sieht, wieder andere sehen "Klone" von anderen Schülern. In Hogwarts herrscht Angst und Schrecken. Wem kann man jetzt...
http://www.testedich.de/quiz43/quiz/1472403311/Harry-Potter-das-Unbekannte
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2016-08-28
402D
Harry Potter

Kommentare (4)

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Lilly Kawaii Riddle ( von: Lilly Kawaii Riddle)
vor 372 Tagen
Mega Story,schreib bitte weiter!
Darkness (30382)
vor 398 Tagen
Gute Story!! Bitte, schreib weiter🙏
Julia:) (83166)
vor 402 Tagen
Gute Story , ganz ehrlich :)
Der Seher ( von: Der Seher)
vor 418 Tagen
Echt super geschrieben Respekt !