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Der Hobbit-Deine Story Teil 2

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1 Kapitel - 4.082 Wörter - Erstellt von: Ellysmiley - Aktualisiert am: 2016-08-31 - Entwickelt am: - 591 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

    1
    Thorin nahm mich mit nach Bree, er meinte er wolle jemanden suchen, seinen verschollenen Vater. Wir suchten wirklich lange, doch Thorin meinte wir br
    Thorin nahm mich mit nach Bree, er meinte er wolle jemanden suchen, seinen verschollenen Vater. Wir suchten wirklich lange, doch Thorin meinte wir bräuchten eine Pause. Es regnete und es war kalt, als wir ankamen freute ich mich auf die Wärme die auf mich zuströmen würde wenn ich in das,, tänzelnde Pony'' ging. Als Thorin und ich hinein traten, hörten wir lautes Gelächter, wir legten unsere durchnässten Regenmäntel ab und setzten uns an einen freien Tisch.
    In der nächsten Sekunde kam eine Kellnerin.
    ,, Was hätten die Herrschaften gerne?'' fragte sie höflich.
    ,, Zwei mal Bier und zwei Teller mit Brot und etwas Gemüse.'' bestellte Thorin.
    Es dauerte nicht lang, da kam die Kellnerin erneut und brachte uns unser Essen.
    ,, Wohl bekomm's.''
    Thorin und ich aßen auf der Stelle, wir hatten beide höllischen Hunger.
    ,, Thorin?'' sagte ich leise.
    ,, Ja?'' er sah mich an.
    ,, Ich glaube, wir werden beobachtet.'' unauffällig sah ich zu den Herren links und rechts von uns.
    Ein fetter Typ der eine Pfeife rauchte und auf der anderen Seite ein Mann mit einem mürrischem Blick zu uns guckend.
    Thorin gab mir ein Zeichen, wir beide griffen Zeit gleich zu unseren Waffen.
    Plötzlich, setzte sich Gandalf zu uns.
    ,, Darf ich mich dazu gesellen?'' fragte er mit einem Lächeln im Gesicht.
    Ich rückte etwas näher zu Thorin damit Gandalf Platz hatte. Ich bemerkte vom Augenwinkel das Thorin ein kleines grinsen entzog.
    ,, Ich sollte mich vorstellen, mein Name ist Gandalf, Gandalf der Graue.''
    ,, Ich weiß wer ihr seid.'' meinte Thorin.
    ,, Ach das, ist ein angenehmer Zufall.'' entgegnete uns Gandalf.
    ,, Was führt Thorin Eichenschild nach Bree?''
    ,, Ich habe erfahren, dass mein Vater, in der Wildnis in der Nähe von Dunland gesehen worden sein soll.'' antwortete Thorin auf Gandalfs Frage.
    ,, Ich habe ihn mit Helena gesucht, konnte ihn jedoch nicht finden.'' gab er zu.
    ,, Thorin, man hat außer Gerüchten, gar nichts mehr über Thrain gehört.'' schon als Gandalf zu Ende sprach, setzte Thorin an.
    ,, Er lebt noch, ich bin mir sicher.'' fährt Thorin fort.
    ,, Bevor mein Vater verschwand hat er euch aufgesucht, was habt ihr ihm gesagt?'' fragte er.
    ,, Ich drängte ihn zum Erebor zu marschieren, die 7 Heere der Zwerge zu versammeln, den Drachen zu töten und sich den einsamen Berg wieder zu holen, und euch würde ich das selbe sagen holt euch eure Heimat zurück.'' beendete Gandalf.
    Thorin schmunzelte etwas.
    ,, Diese Begegnung ist kein Zufall oder?'' fragte er an Gandalf.
    ,, Nein, ist sie nicht, der einsame Berg bereitet mir Sorgen, dieser Drache ist dort schon lang genug, später werden sich dunklere Absichten den Erebor richten, auf dem grün Weg bin ich auf ein paar ungehobelte Gestalten gestoßen, sie hielten mich für einen Vagabunden.''
    ,, Was sie wahrscheinlich bereut haben.'' schmunzelte ich.
    ,, Einer von ihnen, trug eine Botschaft bei sich.''
    Gandalf zeigte uns diese und ich flüsterte sogleich:,, schwarze Sprache.''
    Thorin sah mich an.
    ,, Woher weißt du das?'' fragte er mich verwundert.
    ,, Mein Vater, er hatte mir früher viel davon erzählt, sind jedenfalls keine Gute Nacht Geschichten.''
    ,, Eine Belohnung wird versprochen…'' begann Gandalf wieder.
    ,, Wofür?'' fragte Thorin geschockt.
    ,, Euren Kopf.'' Thorin schreckt hoch, Gandalf sieht ihn nur kalt an.
    ,, Jemand will euren Tod, Thorin, ihr dürft nicht länger warten, ihr seid Erbe von Durins Trohn, vereint die Heere der Zwerge gemeinsam habt ihr die Macht den Erebor zurück zu erobern, versammelt alle Zwergen Völker ein verlangt das sie zu ihrem Eid stehen.''
    ,, Die 7 Heere haben demjenigen den Eid geschworen, der den Arkenstein trägt und falls ihr es vergessen habt dieser Edelstein wurde gestohlen von Smaug.''
    ,, Was ist wenn ich euch helfe ihn wieder zu bekommen?''
    ,, Wie? Der Arkenstein ist weit weg von hier begraben unter einem feuerspeienden Drachen.''
    ,, Ja, das ist wahr und deshalb brauchen wir einen Meisterdieb.''

    12 Monate später:
    Wir hatten Bilbo vor geschickt, damit er uns Berichten kann wie nahe unsere Feinde beziehungsweise die Orks mit ihren Warge sind.
    Wir warteten ungeduldig ein paar Meter weiter von ihm entfernt.
    Ich hörte schon von weitem die Warge heulen.
    Ich schreckte immer hoch wenn ich ihre Geheule hörte, Thorin bemerkte dies und umfasste unbemerkt meine Hand und drückte sie etwas.
    Ich lächelte ihn dankbar an, im nächsten Moment kam Bilbo runter gerast. Thorin und ich schreckten auseinander.
    ,, Wie nah ist die Meute?''
    ,, Zu nah! Ein paar Wegstunden, mehr nicht, aber es kommt noch schlimmer.''
    ,, Haben die Warge uns gewittert?'' fragte Dwalin.
    ,, Nein, aber das werden sie, wir haben noch ein Problem.'' hastete Bilbo.
    ,, Wurdest du gesehen? Du wurdest gesehen.'' fragte Gandalf entsetzt.
    ,, Nein das ist es nicht.''
    ,, Was habe ich euch gesagt, mucks Mäuschen still.'' grinste er.
    ,, Würdet ihr bitte mal zuhören!'' der arme Bilbo, konnte keinen Satz sagen ohne unterbrochen zu werden.
    ,, Ich versuche euch zu sagen, dass da oben noch etwas anderes ist.'' ich blickte ihn unverständlich an, dann Thorin, er sah etwas verängstigt und schockiert aus.
    ,, Welche Gestalt? Die eines Bären?'' fragte Gandalf wieder so mysteriös.
    ,, J-Ja, aber größer, viel größer!'' wie bitte? Eine Kreatur größer als ein Bär!
    ,, Ihr wusstet von dieser Bestie?'' Bofur war total entsetzt, so wie die anderen von uns.
    ,, Ich sage, wir machen kehrt.'' behauptete Kili.
    ,, Um von Orks geschnappt zu werden?'' wendete sich Thorin an seinen Neffen.
    Da hat er recht, wir können nicht umkehren, dann schnappen uns die Orks, aber wenn wir hier bleiben?
    ,, Es gibt ein Haus, es ist nicht weit von hier und dort könnten wir Zuflucht suchen.''
    ,, Wessen Haus? Freund oder Feind?'' wollte Thorin wissen.
    ,, Weder noch, er wird uns helfen oder uns umbringen.'' antwortete Gandalf.
    Alle sahen entweder geschockt, verängstigt oder irritiert zu dem Zauberer.
    ,, Haben wir eine Wahl?'' fragte unser Anführer.
    Plötzlich hörten wir ein lautes Gebrüll, ich erschrak und ergriff vor lauter schreck Thorins Hand.
    Der Zauberer gab uns den Befehl zu rennen, um unser Leben zu rennen!
    Ich hielt immer noch Thorins Hand, was ihm nichts ausmachte. Er zog mich mit sich, wir liefen und liefen über Wälder und Wiesen. Irgendwann, wir waren fast aus der Puste, kamen wir an.
    ,, Zum Haus!'' rief Gandalf.
    So dämlich wie Zwerge manchmal sein können, rannten die ersten gegen die Türe, bis sie Thorin dann endlich aufbekam.
    Die Bestie hätte uns beinahe erwischt.
    ,, Was ist das?'' fragte einer der Zwerge.
    ,, Das ist unser Gastgeber, sein Name ist Beorn und er ist ein Hautwechsler.'' gab uns der Zauberer das Wissen.
    Immer noch total aus der Puste bemerkte ich nicht, dass ich immer noch mit Thorin Händchen hielt.
    Verwirrt zog ich meine Hand leicht weg, obwohl es mir gefiel, wenn ich dann mal Körperkontakt zu Thorin hatte.
    ,, Manchmal ist er ein großer schwarzer Bär oder ein großer starker Mensch, der Bär ist unberechenbar aber dem Mensch ist mit Vernunft beizukommen, jedoch schätzt er Zwerge nicht übermäßig.'' endete Gandalf.
    Ich sah mich um, währen dessen führten Dori und Gandalf ein Gespräch.
    An sich gefiel es mir in diesem Haus, es war gemütlich, voller Tiere und sah wirklich hübsch dazu aus.
    Aber schlafen konnte ich nicht, der weilen waren schon alle am Schlafen außer Thorin und ich mal wieder nicht.
    ,, Sagt mir nicht ihr wollt Nachtwache halten, Helena.'' Unser Anführer setzte sich neben mich aus das Stroh, ich sah wie ein kleines Lächeln sein Gesicht zierte.
    ,, Nein, ich kann nicht schlafen.'' brachte ich halb lachend heraus.
    ,, Ich mindestens genauso wenig, komm.'' wieder streckte Thorin seine Arme raus, dass ließ ich mir nicht zwei Mal sagen!
    Ohne Wiederworte schmiegte ich mich an seine Brust, ich realisierte fast nichts mehr, außer dass er seine Arme fest um mich legte und mir einen Kuss auf die Stirn gab. Ich wurde ein paar Mal in der Nacht wach, ich drehte mich zu Thorin, nun lag ich auf dem Bauch mit meinem Gesicht zu ihm hinauf schauend, ich musste lächeln, er sah so gut aus wenn er schlief. Doch ohne weiteres nach zu denken schlief ich wieder ein.
    Am Morgen wurde ich früh von Thorin geweckt.
    ,, Helena, aufstehen.'' flüsterte er mir zu.
    Mit einem Augenaufschlag war ich wach und sah genau in seine Augen, diese Azur blauen Augen. Er lächelte und strich mir mit seiner Hand über meine Wange. Ich schmunzelte und wurde wahrscheinlich rot wie eine Tomate.
    Im nächsten Moment setzte ich mich kerzengerade hin, war das, Beorn.
    Mit geweiteten Augen sah ich ihn an.
    Er lächelte breit wie ein Pferd, hatte er das mitbekommen? Das mit Thorin und mir?
    Ich stand schnurstracks auf und ging zu ihm an den Tisch.
    Nicht lang und schon saß Thorin neben mir, dieser Beorn war so freundlich und schenkte mir ein Glas Milch ein.
    ,, Ich hoffe, euch wird es munden.'' ich lächelte leicht und trank aus dem ''Bescher'' .
    Später waren dann auch die anderen wach und begannen zu frühstücken.
    ,, Du bist also den sie Eichenschild nennen, sagt mir warum macht Azog der Schänder Jagd auf dich.'' begann Beorn.
    ,, Du weißt von Azog, woher?'' fragte Thorin nun an Beorn gerichtet.
    ,, Mein Volk war das erste was in den Bergen lebte, bevor die Orks vom Norden kamen, der Schänder hat meine ganze Familie umgebracht doch einige hielt er sich als Sklaven, nicht zum Arbeiten sondern als Zeitvertreib, Hautwechsler einzusperren und sie zu foltern schien ihn zu belustigen.''
    ,, Gibt es noch mehr wie dich?'' fragte der Meister Dieb.
    ,, Einst gab es viele.'' begann Beorn.
    ,, Und jetzt?''
    ,, Jetzt gibt es nur noch einen, ihr müsst den Berg vor den letzten Herbsttagen erreichen.''
    ,, Ehe der Durinstag zu Ende geht.'' kommentierte Gandalf.
    ,, Ihr habt nicht mehr viel Zeit.''
    ,, Darum müssen wir durch den Düsterwald.''
    ,, Eine Dunkelheit liegt über diesen Wald, Kreaturen kriechen im Dickicht umher, die Orks in Moria und der Nekromant in Dol Guldur haben sich verbündet nur in größter Not würde ich mich dort hinein wagen.''
    ,, Wir werden den Elbenweg nehmen.''
    ,, Sicher? Die Waldelben des Düsterwaldes sind anders, sie sind weniger klug aber dafür gefährlicher aber was macht das schon.''
    ,, Wie meinst du das?'' mischt sich nun Thorin ein.
    ,, Es wimmelt nur noch von Orks, es werden Stehtisch mehr und ihr seid zu Fuß unterwegs ihr erreicht diesen Wald niemals lebend.'' Oh meine Güte, ich wusste nicht das es hier so viele Orks gibt, wir hatten noch nicht mal Ponys!
    Beorn richtete sich auf und meinte zu uns allen gewandt.
    ,, Ich mag keine Zwerge, sie sind gierig und sie sind blind, blind für das Leben derer der sie für geringer halten, aber Orks hasse ich mehr, was braucht ihr?''
    Thorin fragte ob er uns seine Pferde zu Verfügung geben könnte, er bejahte, jedoch hatte er eins zu wenig und ich hatte kein Tier worauf ich hätte reiten können.
    ,, Helena, steig bei mir auf.'' sagte Thorin und ich folgte seinem Befehl. Ich stieg auf und umfasste mit meinen Armen seinen Oberkörper.
    Nach einer Weile wurde ich wieder müde, als ich fast einschlief hörte ich ein flüstern.
    ,, Bleib wach, wir sind gleich da.''
    Schon schreckte ich auf, ich war hellwach und vor mir sah ich schon den Düsterwald.
    Wir hielten an und stiegen von den Ponys.
    Thorin half mir runter und reichte mir wie ein Gentleman die Hand.
    ,, Lasst die Ponys jetzt frei, sie sollen zu ihrem Herren zurück kehren.'' sagte Gandalf mit fester Stimme.
    ,, Dieser Wald scheint krank zu sein, von irgendeinem Leid befallen.'' flüsterte der Hobbit.
    ,, Gandalf, gibt es keinen Weg Drumherum?'' fragte ich nun.
    ,, Außer wenn wir 200 Meilen Nordwerts gehen würden, dass ist zweimal so weit.''
    Solange der Zauberer den Wald klar machte, half ich Thorin das Pferd abzusatteln.
    ,, Habt ihr eigentlich gut geschlafen?'' fragte unser Anführer plötzlich.
    ,, Ja, sehr gut sogar.'' ich lächelte leicht bei dem Gedanken, dass ich auf Thorins Brust eingeschlafen bin.
    Fast alle Pferde waren nun abgesattelt, außer das von dem Zauberer.
    ,, Mein Pferd nicht, ich brauche es noch!'' rief er und eilte auf das Ross zu.
    ,, Du musst uns verlassen?'' fragte Bilbo entsetzt.
    ,, Ich würde es nicht tun, wenn ich es nicht müsste.''
    Ich bekam nur noch mit das sich Gandalf und der Hobbit noch unterhalten haben, als es anfing zu regnen.
    Bevor uns der Zauberer verließ, befahl er uns dass wir nicht ohne ihn in den Erebor gehen werden.
    Thorin ging vor.
    ,, kommt, wir müssen den Erebor erreichen bevor die Sonne am Durinstag unter geht.'' Er war etwas schlecht drauf, dass Gandalf jetzt abhaut hätte ich auch nicht erwartet.
    Ich war immer dicht hinter Thorin, er führte uns den Weg entlang.
    Jedoch verloren wir nach einer Weile den Weg und Dwalin und Thorin waren stink sauer.
    Er befahl uns den Weg zu suchen, alle, auch ich waren benebelt im Kopf und konnten nicht mehr klar denken.
    ,, Wir haben uns verirrt.'' meinte Bilbo.
    ,, Nein haben wir nicht, geht weiter nach Osten.'' kommentierte Thorin.
    ,, Aber wo ist Osten?'' fragte einer der Zwerge.
    ,, Ich dachte du bist Meister in dem Gebiet!'' schrie ihn Dwalin an.
    Es fingen ein paar Zwerge an sich zu prügeln.
    Ich stand immer noch neben Thorin, war total benebelt.
    ,, Das reicht jetzt! Seid still, alle!
    !'' schon waren sie leise.
    ,, Wir werden beobachtet.'' flüsterte er.
    Wo ist eigentlich Bilbo? Seit wann ist er weg?
    ,, Thorin, Bilbo fehlt.'' flüsterte ich.
    ,, Das ist jetzt neben Sache.'' sagte er zurück.
    Total unerwartet hörten wir ein knacksen.
    ,, Teilt euch auf! Nori, Ori, Oin und Gloin gehen nach links, Fili, Kili und Dori geht nach rechts, Bofur, Bifur und Bombur ihr geht gerade aus, die die übrig geblieben sind bleiben mit mir hier.'' ordnete Thorin an.
    Alle zogen zur Sicherheit ihre Schwerter.
    ,, Helena pass auf!'' schrie Thorin auf, aber es war zu spät, eine Spinne attackierte mich von hinten und zog mich mit sich.
    So oft hörte ich Thorin meinen Namen schreien.
    Gerade wollte die Spinne ihr Maul aufreißen, da stieß ich ihr mein Schwert durch den Schädel.
    Ein greller Aufschrei des Biestes und schon lag es regungslos da.
    Zwar konnte ich mich für einen Moment retten doch es kamen mehr und mehr Spinnen.
    Ich zerstückelte sie mal für mal, doch sie wurden zu viele und so packten sie mich und wickelten mich in einen Kokon.

    Ich fiel hart auf den Boden, ich wurde wach und befreite mich von diesem Netz.
    Mein erster Gedanke war, Thorin.
    ,, Thorin!'' ich suchte die Kokons nach ihm ab, dann sah ich ihn, er befreite sich gerade.
    ,, Thorin!'' instinktiv rannte ich zu ihm und half ihm sich zu befreien.
    Ich half ihm hoch und wir umarmten uns.
    ,, Ich bin froh das du wieder da bist.'' flüsterte er mir ins Ohr.
    ,, Chef ein schlechter Zeitpunkt um zu flirten, wir müssen fliehen!'' rief Dwalin.
    Also schnappten wir unsere Waffen und rannten durch den Wald.
    Die ersten Spinnen überquerten unseren Pass und wir kämpften wie die Wilden.
    Ich sah mich um, da lag Bombur der die Spinne versuchte abzuhalten ihn zu fressen.
    Ein paar Zwerge inklusive mir schnappten sich ein Bein der Spinne und zogen sie auseinander, etwas widerlich aber wie sollte es anders sein?
    Tapfer und mit voller Wucht kämpften wir weiter, eine Spinne nach der anderen wurde abgeschlachtet.
    ,, Thorin pass auf!'' rief ich ihm zu, eine Spinne näherte sich ihm und noch rechtzeitig stach er zu.
    Wir liefen weiter, einige Spinnen wurden besiegt doch weitere werden folgen.
    ,, Kommt, hier weg!'' brüllte unser Anführer.
    Wieder kreuzte eine Spinne unseren Weg doch Thorin und ich sahen einen Elben auf die Spinne zu rasen.
    Er rutschte auf ihr herunter, unten durch die andere Spinne, dann den Pfeil auf uns gerichtet.
    Es waren zu viele Elben!
    ,, Glaubt nicht ich würde euch nicht töten Zwerg! Es wäre mir ein vergnügen.'' sagte der Elb.
    ,, HILFE!'' hörten wir Kili Meter weiter schreien.
    ,, KILI!'' Fili war sehr besorgt und wollte schon zu ihm doch er wurde aufgehalten.
    Kurze Zeit später wurden wir durchsucht.
    Einer der Elben durchsuchte mich, er nahm mir all meine Sachen, sogar die Kette meiner Mutter die ich wirklich gut versteckt hatte.
    ,, Auch wenn ich es nicht so gerne zu geben mag, ihr seid sehr hübsch für eine Zwergenfrau.'' flüsterte er.
    Ich sah ihn nur abschätzig an.
    ,, Dann könntet ihr der ach so hübschen frau doch wieder ihre Sachen zurück geben!'' maulte ich den Elb an.
    Er schmiss meine Kette vor meine Füße, ich hob sie auf und band sie mir um den Hals.
    Ich bekam mit wie Thorin von diesem möchte gern Elb mit seinem eigenen Schwert bedroht wurde, das wurde zu viel!
    ,, Hey, du möchte gern, lasst ihn in Frieden!'' schrie ich den Elb sauer an.
    Der Elb befahl etwas aus elbisch und die Gefolgsleute des möchte gern führten uns ab.
    Es dauerte nicht lange da wurden wir durch ein hohes Tor geführt.
    Von Treppen über Brücken u.s.w meine Güte, dieses ich nenn es mal Schloss ist echt riesig, doch die Elben dort, wahnsinnig unfreundlich.
    Der Elb der mich durch sucht hatte schmiss mich förmlich in die Zelle.
    ,, Autsch, Arschloch!'' rief ich ihm hinterher. Plötzlich, riss wieder jemand die Türe auf und Thorin wurde hinein geschubst.
    ,, Alles gut?'' fragte er besorgt und half mir hoch.
    ,, Ja, danke, geht schon wieder.'' ein dankendes lächeln erntete er von mir ein.
    Eine Weile saßen wir uns nur gegenüber, vielleicht mal ein Blick Austausch, weiter nichts, irgendwie war die Stimmung bedrückend.
    Ein Elb nahm Thorin für ein paar Minuten aus der Zelle, er brachte ihn zu König Thranduil, ich hielt nicht von ihm er war gemein und feige.
    Man hörte nur noch das Gebrüll von Thorin.
    Der Elb kam wieder mit Thorin im Schlepptau und ich sah ihm an das er verdammt wütend war.
    ,, Hat er einen Handel vorgeschlagen?'' wollte Balin, der im Übrigen die Zelle neben uns hatte, sofort wissen.
    ,, Ja, ich habe ihm gesagt…'' das was er auf elbisch sagte hatte ich zwar nicht verstanden aber ich denke mal das er meinte das er einen ''scheiß'' auf Thranduil und seine Sippschaft gab.
    ,, Tja, dass war's dann wohl.'' kommentierte Balin.
    An sich hatte Balin Recht, doch, was war mit Bilbo? Er hatte sicher einen Plan uns hier raus zu holen oder!
    ,, Thorin? Denkst du Bilbo kommt uns hier raus holen?'' durchbrach ich die Stille zwischen uns beiden.
    ,, Ja, ich hoffe es zumindest.'' antwortete er mir hoffnungsvoll.
    Wie er dort stand, an der eisernen Gitter Tür, festhaltend, hoffnungsvoll hin und her schauend.
    Nun trafen sich unsere Blicke erneut.
    ,, Helena…'' fing er an.
    ,, Ja Thorin?'' erwartungsvoll sah ich ihn an.
    Er kam ein Stück näher, ich bewegte mich dazu aufzustehen, meine Augen wischten nicht aus seinen. Ich kam aus der Versuchung ihn zu küssen nicht mehr heraus.
    Unsere Gesichter näherten sich immer mehr, fast…
    ,, Ehem!'' jemand räusperte sich, wir schreckten auseinander und sahen in das Gesicht, das total angewidert zu uns sieht, der Wache.
    Ich ignorierte den blöden Augenblick und gab Thorin einen kurzen aber zarten Kuss auf den Mund.
    Ich wurde wahrscheinlich Purpurrot und grinsen musste ich auch noch.
    Wir hörten ein paar Zellen weiter Pfeifen was von Fili und Kili kam.

    ,, Wir werden den Erebor niemals erreichen!'' jaulte einer der Zwerge.
    ,, Nicht wenn ihr hier fest sitzt.'' hörte ich Bilbo flüstern.
    Ich eilte zu Tür und erkannte Bilbo der auf uns zu steuerte.
    Er befreite uns alle und führte uns runter in den Keller.
    Wir waren verwirrt, noch weiter rein? Warum brachte er uns nicht raus?
    Bilbo hatte die wunderbare Idee uns in die Fässer zu stecken.
    An sich, zwar nicht gerade bequem aber er meinte wir sollten ihm vertrauen und das tat ich.
    Ich stieg in eines der hinteren Fässer, ich teilte mir eins mit Thorin.
    ,, Und was sollen wir jetzt machen?'' fragte ich Bilbo.
    ,, Tief Luft holen.'' war seine Antwort.
    Mit einem Ruck kippten wir mit den Fässer in Wasser.
    Kurze Zeit später kam Bilbo dazu, er hielt sich am Fass von Nori fest.
    ,, Gut gemacht Meister Beutlin.'' kam es von unserem Anführer.
    Wir schwammen mit der Strömung weiter und weiter, doch mit einem hatten wir nicht gerechnet, die Elben schlossen die Tore!
    Wir saßen in der Falle!
    Plötzlich kamen Orks dazu.
    Wir waren unbewaffnet, konnten nichts tun.
    Kili, kletterte aus seinem Fass und versuchte das Tor zu öffnen, doch ihn traf ein Pfeil eines Orks.
    ,, Kili!'' schrien Thorin und ich aus demselben Mund.
    Die Orks wurden mehr und mehr, einige griffen auch uns im Wasser an.
    Einer dieser Missbildungen versuchte mir ein Messer in die Kehle zu rammen doch Thorin war schneller und wehrte ab, es startete noch ein versuch aber jetzt war ich schneller, zuerst wehrte ich das Messer ab danach gab ich ihm mit meinem Ellbogen einen Kinnhacken, nahm ihm das Messer ab und zu guter Letzt rammte ich es ihm in den Kopf.
    Kili schaffte es das Tor zu öffnen und es ging weiter, jedoch verfolgten uns manche Orks.
    Während der turbulenten Wasserfahrt, schlachteten die anderen und ich noch ein paar Orks ab.
    Am Ende entkamen wir ihnen nur knapp und paddelten uns an eine trockene Fläche.
    Dwalin half Thorin und mir aus dem Fass.
    Etwas außer Atem stehe ich nun vor Thorin.
    ,, Geht es dir gut?'' fragte er besorgt und umfasste mit seinen Händen mein Gesicht.
    Lange Zeit bekam ich meinen Mund nicht auf, doch.
    ,, Ja, ja mir geht es gut.'' mein Herz pochte geradezu wenn ich ihn nur ansah.
    Helena, bleib jetzt ruhig, sag nichts Falsches und mach nichts Falsches!
    Er strich mir eine Strähne meines dunkelbraunen Haares aus dem Gesicht, seine Hand war zwar etwas rau doch die Berührung war zart.
    Ich schloss langsam meine Augen, er tat es mir gleich, die cm zwischen uns wurden weniger.
    Ich spürte seine Lippen auf meinen, erst zart, dann fordernder.
    Ich lächelte in den Kuss hinein und umfasste mit meinen Armen seinen Nacken.
    Ich hatte unfassbar viele Schmetterlinge im Bauch.

Kommentare (4)

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ellysmiley (63126)
vor 319 Tagen
Klar wird es ein happy End geben! ^^
Lana (22560)
vor 321 Tagen
Bitte.....bitte.....bitte scbreib weiter.....
Und bitte lass es ein happy end geben😆
ellysmiley ( von: ellysmiley)
vor 324 Tagen
Vielen Dank! Ich hoffe es kommt noch mehr Kritik bzw Lobe, soll ich weiter schreiben? Wenn ja, Happy End oder die grausame Wahrheit des Films?
Lana (47945)
vor 324 Tagen
Supeeeer kapitel...😃👍