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Zwischen Licht und Schatten (RPG)-Story

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7 Kapitel - 3.969 Wörter - Erstellt von: Todesschrei - Aktualisiert am: 2016-08-24 - Entwickelt am: - 208 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier findet ihr die Story zu meinem neuen RPG zwischen Licht und Schatten

http://www.testedich.ch/quiz43/quiz/1471534595/Zwischen-Licht-und-Schatten-RPG

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    Ellas Sicht

    Ella betrat zum ersten Mal das mächtige Schloss. Ihre roten Haare waren zu einem Pferdeschwanz zusammengebunden und sie befand sich am Eingangstor. Sie wusste nicht, was dies war. Mit ein paar hastigen Blicken suchte sie die Umgebung nach Leben ab, fand jedoch nur noch hohe Tannen und reichlich Schatten an ihrer Seite. Sie atmete tief ein und streckte die Hand nach dem Türring aus. Sie klopfte drei mal, dann hörte sie schnelle Schritte. Ellas Herz hämmerte. Vielleicht war das hier etwas Grausames? Sie biss die Zähne zusammen und hörte schließlich, wie die Tür knarrend aufgemacht wurde. Ella sah ein Mädchen. Es musste ungefähr in ihrem Alter sein. Die fusseligen, trockenen Haare fielen knapp über die Schulter und die blauen Augen hatten ein unentzifferbares Flackern.,, Hi“, sagte sie und hielt mir ihre rechte Hand hin. Sie war blass und ihre Nägel waren mit abbröckelndem schwarzen Nagellack gefärbt.,, Ich bin Lexi Raven! Abrennen mich einfach Lexi. Und du?" Ella blickte sich das Mädchen genau an und antwortete schließlich noch etwas zitternd:,, Mein Name ist Ella. Wo bin ich hier eigentlich?"Lexi blickte sie verwundert an und erklärte:,, Das ist ein Internat. Ich habe vor einigen Jahren die Bekanntschaft von Blood gemacht. Ein grausamer Mann. Und ich habe dieses Internat gegründet um seine Pläne zu durchkreuzen, die Welt zu vernichten...“ Ella blieb der Atem weg. Sie hatte auch schon die Bekanntschaft von einem grausamen Mann gemacht. Er hatte ihre Familie ermordet. Und was willst du hier?“, fuhr Lexi fort und stemmte sich gegen das Tor. Ella überlegte eine Weile, dann sagte sie entschlossen:,, Ich würde mich gerne deiner Armee anschließen, wenn ich darf. Ich könnte ein paar Freunde brauchen!“

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    Arisu Chishiki's Sicht

    Arisu blickte Lexi unverständlich an, als diese ein rothaariges Mädchen mit in den Hauptraum schob. Dieser Raum war wirklich nur für Krieger gegen Blood gedacht. Sie seufzte. Lexi traute eigentlich keinem. Misstrauen war ihr Wort. Doch irgendwie kam auch ihr das Mädchen vertrauenswürdig vor. Es wirkte etwas ängstlich vor Kyle, Ken und mir.,, Leute, das ist Ella. Sie wird unsere Truppe verstärken, stimmt's?“ Sofort nickte Arisu. Sie wollte, dass Ella sich willkommen und nicht einsam fühlte.,, Hi, Ella“, sagte sie deshalb so sanft und nett wie es nur ging. Sofort verwandelte Ellas Mund sich zu einem netten Lächeln. Arisu stellte sich zuerst ebenfalls mal vor und dann taten die anderen ihr gleich. Sie schienen alle erleichtert zu sein, dass Ella hier war. Und dazu hatten sie allen Grund. Vor kurzem hatte Blood von unserem Internat gegen ihn erfahren. Und sie wussten nicht, was Blood dagegen tun wollen könnte. Arisu ging also hinter den anderen her, in den Konferenzraum. Ein riesiger Raum mit Marmorwänden und einer Tafel. Vier Stühle standen vor dieser Tafel. Arisu bot Ella ihren Platz an und stellte sich vor die Tafel. Dann fing sie an:,, Ich habe eine Idee wie wir unseren nächsten Angriff planen. Wir müssen schnell und doch stark sein. Ich würde vorschlagen, dass eine Gruppe aus Lexi, Ella und Ken vorgehen. Zur Verstärkung kommen wir anderen dann nach. Das wird unseren Gegner verwirren. Das einzige Problem ist, dass Alex und Blood mit dem Tod kämpfen und siegen. Das ist unsere Schwachstelle! Wir müssen sie also geschickt überlisten!“ Alle nickten verständlich. Nur Ella hatte ihren Blick fest auf Arisu gerichtet. Sie schien nachzudenken.

    Kyle Griffin's Sicht

    Er blickte zu Ella hinüber, die konzentriert nachdachte. Auf einmal stand sie auf und sagte entschlossen:,, Sorry, aber ich glaube, ich hätte da eine Idee!“ Arisu machte eine kurze Handbewegung und bedeutete ihr damit, sie sollte ihren Platz einnehmen. Das tat sie dann auch. Kyle war sofort überzeugt von ihr. Denn Ella stellte sich vor die Tafel und griff nach der Kreide. Kyle überlegte sich, was sie wohl vortragen mochte. Er fuhr sich durch die Haare und richtete wie all die anderen den Blick zu Ella. diese fühlte sich wohl geborgen. Ihre grünen Augen blickten von Lexi zu Kyle, und von Kyle zu Ken, von Ken zu Arisu.

    Ken's Sicht

    Jeder betrachtete Ella und wartete gespannt auf ihre Mittteilung. Inzwischen malte sie eine Burg an die Tafel. Eigentlich sah es für Ken eher wie ein Rechteck mit Türmen aus. Und darum herum zog sie rechtmäßig verteilt fünf Punkte mit der Kreide auf die Schiefertafel. Für Ken schien es mehrere Möglichkeiten zur Aufklärung zu geben. Es war eine ziemlich ungenaue Zeichnung für ihn. Doch irgendwie ergaben die Formen auch Sinn. In die "Burg" schrieb sie groß und deutlich "Blood". Nun wurde Ken alles klar. Das Rechteck war wirklich eine Burg gewesen, doch nicht ihre sondern Blood's. Und die Punkte sollten sie darstellen. Um alles noch klarer zu gestalten, schrieb Ella die Namen ihrer neuen Freunde über jeden Punkt.

    Ella's Sicht

    Unsicherheit war Vergangenheit. Ella schien entschlossen und von ihrer Idee überzeugt.,, Nun“, fing sie an.,, Ich würde sagen, dass Lexi, ich und Kyle eine Gruppe bilden. Doch zuerst mal der Stichpunkt. Wir verteilen uns um die Burg. Dann glaubt Blood, dass wir einzeln kämpfen und nicht in Gruppen. Doch dann schließen wir uns in Gruppen zusammen. Einzeln wären wir zu schwach. Die einzige mir bekannte Schwachstelle von Blood ist, dass er vorhersehbar ist. Zuerst greifen dann Kyle, ich und Luna an und Arisu kommt mit Kyle zur Verstärkung nach. Wenn wir Blood töten wollen, dann müssen wir seine Kampftechniken vorhersehen können. und das können wir. Wir sind verschieden, doch wir alle können uns vereinen und Blood stoppen. Wir kämpfen uns dann mit List und reichlich Training in die Burg hinein. Dann würde ich vorschlagen, dass wir uns trennen. Und dann geht Lexi vor. sie wird mithilfe der Schwarzen Magie den ahnungslosen Alex töten. Das wird Blood vor Trauer schwächen. Und ich kenne Blood... Er wird immer von Trauer geschwächt nicht gestärkt. Und so können wir ihn leichter-sagen wir mal-vernichten...“ Ella blickte erwartungsvoll zu ihren Freunden hin, die anscheinend begeistert waren.,, Dann leite ich das Training zu den Kampfsportarten!", schlug Ken vor.

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    Lexi's Sicht

    ,, Und wie können wir Blood vernichten? Er kennt unsere Schwachstelle. Und er kann uns alle mit einer Bewegung vernichten. Und wie soll ich Alex töten. Das klingt alles derart einfach, doch er ist nicht wehrlos. Zwar nicht so mächtig wie Blood, doch er ist mindestens ein genauso guter Schwarzer Magier wie ich“, sprach Lexi die Zweifel der anderen aus. Doch Ella schien nicht verunsichert. Sie antwortete genau:,, Wir haben Kräfte aus allen Elementen. Und Blood hat als Element den Tod. Das Mächtigste. Doch es gibt eine Möglichkeit: Wenn wir unsere Kräfte vereinen“ Kyle erhob sich:,, Das ist ja schön und gut, doch wir können nicht bei unserem ersten Kampf siegen. Das kommt euch allen viel zu einfach vor! Ich dachte, dieses Internat wäre dafür da, eine geschickte und 100% sichere Lösung zu finden. Wenn wir dieses Risiko bei Ella's Plan eingehen, riskieren wir viel zu viel. Wir können alle sechs sterben! Und dann haben wir Blood noch nicht halb vernichtet! Was nützt es wenn wir tot sind? Ein guter Plan brauch Sicherheit... Und diese Sicherheit kann uns Ella's Idee nicht liefern! Versteht mich nicht falsch, aber die Chancen stehen klein, dass wir bei diesem Kampf siegen und überleben werden. Man müsste diesen Plan ganz genau studieren und zuerst mal einen kleinen Angriff machen um uns auf den finalen Kampf vorzubereiten. Bitte seid mir nicht böse, aber ich will euch nicht verlieren, obwohl wir gerade erst begonnen haben.“ Die Gruppe schwieg. Kyle hatte definitiv recht. Doch wer konnte das bezeugen? Ella Plan war viel zu ungenau.,, Dann... studieren wir eben jeden einzelnen Schritt durch!“, fügte Ella deshalb hinzu.

    Arisu's Sicht

    ,, Dann übernehme ich das Training mit den magischen Kräften und
    Ken dann das Kämpfen! Ich würde sagen, dass Lexi und Ella mit mir anfangen und Ken und Kyle dann mit dem Kämpfen!“, schlug Arisu vor. Sie war begeistert von der Aussicht, ein Training zu leiten. Sie selbst konnte Wasser formen, ella konnte sich und anderes unsichtbar machen, was ihnen viel versprechend erschien und Lexi beherrschte Schwarze Magie, konnte sich in einen haben verwandeln und konnte gefährlich mit Eis spielen. Diese Elemente konnten gegen Blood eindeutig nützlich sein. Arisu bat alle in den riesigen Saal der Magie. Dieser Saal wurde von Ken für Experimente mit Magie entworfen. Alle Wände waren deshalb dicker und geschützter. Und in der Mitte des Raumes stand eine große Puppe. Sie sollte wohl Blood darstellen.,, Diese Puppe soll Blood darstellen. Glaube ich“, fügte sie etwas leiser hinzu.,, Ich erkläre euch die erste Aufgabe. Es wäre gut, wenn du, Ella, unsichtbar kämpfst und du, Lexi, dich als Rabe anschleichst. Dann merken sie nichts. Und du, Ella, kannst Kyle auch noch unsichtbar machen, wenn ihr vorgeht. Wir üben das mal. Sprecht euch ab und dann versucht euren ersten Angriff. Ich bin zuerst in dem Fall Blood. Ich habe hier einen Stock und mit dem muss ich euch berühren. Wenn ihr getroffen werdet, hebt ihr versagt und das würde für euch im Ernstfall den Tod bedeuten...“ Ihr Blick schweifte über jeden von ihnen.,, Und jetzt los!“

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    Kyle's Sicht

    Ken erklärte die erste Übung:,, Ich bin Blood. Zuerst mal, versuch mich zu erledigen. Doch wenn ich dich mit meiner rechten Hand berühre, wärst du im Ernstfall tot. Aber dann hast du bei der Übung versagt. Und das wollen wir nicht!“ Kyle nickte und stellte sich die realistische Version des Kampfes vor. weißer Nebel wickelte sich um ihn. Es fesselte ihn und kroch in sein Herz. Sein Herz wurde kälter und das fesselnde raubte ihm die Sinne. Er sah nur noch die verschwommen Bilder von Blood's schadenfrohem Lachen und die entsetzten Gesichter seiner Freunde.,, Kyle!“, hörte er verschwommen Lexi's Stimme und plötzlich verschwommen die Bilder und verschmolzen mit einem leeren Schwarz, die eine Unendlichkeit bildete. Sein Herz hämmerte in einem Albtraum von unregelmäßigen Schlägen und auf einmal war er sich nicht mehr so sicher, ob er diesen Angriff überhaupt machen wollte. Es konnte ihm alles kosten; Lexi, Ella, Arisu, Ken und sein eigenes Leben...

    Lexi's Sicht

    ,, Ist alles klar?", wisperte Lexi Ella noch zu bevor es los ging. Ella nickte und fing an. Ihre stechend grünen Augen verschmolzen langsam mit der cremefarbenen Wand. Dann fing ihr Gesicht an, sich aufzulösen und gleich verschmolz das Schwarz ihres Kleides mit der beigefarbenen Wand. Es war unglaublich, wie so ein neonfarbenes Schwarz mit einer sanften Farbe wie beige verschmelzen kann. Lexi schüttelte den Kopf und verschränkte die Arme vor der Brust. Dann schloss sie die Augen und das Eisblau erlosch. Lexi wisperte etwas und an ihren Armen bildeten sich kohlschwarze Federn. Das alles geschah in einem Herzschlag. Dann ließ sie sich nach hinten fallen und flog als Rabe auf.

    Arisu's Sicht

    Nicht schlecht, dachte Arisu und versuchte Ella zu finden. Sie schlich so leise es ging herum und tastete mit dem Stock nach der Schülerin. Dann spürte sie Krallen an ihrem arm. sie wirbelte herum und versuchte Lexi mit dem Stock zu berühren. Doch Lexi war flink in der Luft. Sie wich dem Stock aus, doch schon ein wenig ungeschickt. Sie versuchte den Stock auf Lexi zu richten, doch sie änderte immer geschickt die Richtung. Ganz auf Lexi konzentriert bemerkte sie Ella gar nicht mehr, die sie mit den Händen sanft am Hals packte.,, Im Ernstfall wäre diese Technik für eine Überraschung wirklich gut. Und dann schneidet Ella ihm den Hals durch. Gut gemacht, Mädchen, aber...“

    Ken's Sicht

    Ken riss die Tür zum Kampfsaal auf. Schweiß tropfte von seiner Stirn und seine Augen waren glasig vor Angst. Er schrie:,, Hilfe! Blood greift an!“ Alle wirbelten herum.,, Aber es ist noch zu früh!“, fing Ella an und machte einen besorgten Blick.,, Leute!“, fing Arisu an.,, Macht es so wie jetzt. Uns bleibt keine Zeit für Nachdenken. Macht euch keinen Kopf! Kämpft einfach! Egal wenn wir alles verlieren! Wir müssen die Welt von Blood befreien. Fang, Ella!“ Arisu warf Ella einen Dolch zu.,, Und mach Kyle noch unsichtbar. Er wird es brauchen! Mit Feuer wird er unsichtbar besser siegen“ Lexi und Ella verwandelten sich in Sekundenschnelle.,, Ella! Ich beobachte Blood mal! Kümmere du dich um Kyle und kommt mir nach! Okay? Arisu und Ken, bleibt ihr im Schloss, falls sie eindringen!“ Damit stürmte sie hinaus zum Fenster...

    Lexi's Sicht

    Die Luft strömte an ihren Flügeln vorbei. Sie glitt in der Luft auf das Tor zu. Ihre Sorge war, dass Blood sie erkennen konnte. Als sie die Außenmauer der Burg erreichte, fiel sie fast zu Boden. Blood war mit sämtlichen Armeen angelangt. Er selbst stand auf dem Felsen vor der Burg. Ein einziger Schatten. Der lange schwarze Mantel wehte im Wind, ebenso seine langen grauen Haare. Nur die blutroten Augen glühten im Schatten seines Gesichts. Neben ihm lehnte Alex am Felsen und schärfte seinen Dolch mit einem Kiesel. Und an Blood's anderer Seite... Ein Mädchen. Mit schulterlangen weißen Haaren und rehbraunen Augen. Das muss Alex' Schwester sein. Harley, stellte Lexi besorgt fest. Sie hielt eine Axt in der Hand und klopfte mit dem Holz ungeduldig gegen ihre Hand. Lexi traute sich näher heran und landete auf einem Pfahl, der den Weg markierte direkt neben Alex. Ihr Herz klopfte schneller, denn sie wusste, dass sie Gefühle für ihn besaß.,, Wann kann ich angreifen“, knurrte Alex Blood ungeduldig an.,, Wenn diese Waschlappen auftauchen kannst du dein Messer mit ein wenig Blut beflecken“, antwortete Blood diskret. Alex seufzte, dann wandte er den Blick direkt auf Lexi. Dieser blieb der Atem weg, aber sie redete sich ein, dass er sie nicht erkennen konnte. Ihre Blicke trafen sich und Lexi wich seinem Blick aus und krähte nur.,, Das ist doch...“, wisperte Alex. Lexi's Herz hämmerte in ihrer Vogelbrust und ihr Magen rumorte. Er erkennt mich nicht... Er hat mich noch nie als Rabe gesehen. Bis auf..., dachte sie und ihr Herz lieb fast stehen. Er wusste von ihrer Kraft! Doch bevor sie fliehen konnte, spürte sie, wie Alex' Finger sich um mein Bein schlossen und ich brutal zurückgerissen wurde. Mein Herz flehte nach Erbarmen und mein Magen drehte sich um vor Angst.,, Du kannst dich ruhig zurückverwandeln, Lexchen. Ich weiß, dass du es bist. Und glaub mir, jetzt gehörst du mir!“, sagte er und nickte Blood zu.,, Eine unvorsichtige Schülerin, Alex. In der Tat sehr gut, mein Sohn.“ Alex lächelte und strich mir über die Federn. Lexi schnappte nach seiner Hand und erwischte sie. Ihr messerscharfer Schnabel schnitt sich in sein Fleisch ein und sie zog fest daran. Alex stöhnte und riss sie zurück. Das wäre der richtige Moment für einen Angriff der Schwarzen Magie gewesen...

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    Ella's Sicht

    Ella blickte von der Mauer zu Blood herunter und schrie auf:,, Sie haben Lexi! Sie haben sie!“ Ihr Herz blieb fast stehen, als sie sah, wie die ersten von Blood's Krieger in das Schloss stürmten. Sie machte ihren Dolch bereit und stürzte sich auf die eindringenden Feinde. Niemand sah sie und sie nutzte die Chance. Sie wollte Lexie befreien. Ihr Messer drang in die Brust des ersten Gegners. Doch er fiel nicht tot um, sondern sein Schnitt wuchs in Schnelle zusammen. Oh Gott! Die sind unverletzlich!, bemerkte sie. Alle Hoffnungen erloschen in ihr wie eine Kerze ohne Sauerstoff. Trotzdem stach sie noch einmal auf denselben Krieger ein. Diesmal fiel dieser direkt um. Die haben zwei Leben, dachte Ella erleichterter und blickte auf ihre Freunde, die mutig gegen die Angreifer kämpften. Kyle verbrannte die Haut eines Kriegers mit seinem Feuer, Ken erwürgte einen mit seinen Testikeln und Arisu ertränkte einen mit ihrem Wasser. Doch sie waren weit unterlegen und wenn Lexi gefangen war, konnte sie Alex nicht mehr töten...

    Lexi's Sicht

    Sie entschied sich blitzschnell und flatterte mit ihren Flügeln. Mit einem Spruch verwandelte sie sich wieder und die kohlenschwarzen Federn verschmolzen in ihrem T-Shirt. Nur de eisblauen Augen blieben. Alex konnte schlecht ihren Fuß festhalten und ließ sie schockiert los. Lexi verlor keine Zeit. Ohne zu warten warf sie schwarzen Nebel auf Blood's Sohn. Dieser zuckte wütend zusammen und hielt sich die Hände vor sein Gesicht. Er stöhnte. Lexi blickte sich kurz nach seiner Schwester um, sah sie jedoch nur im Kampf gegen Kyle. Sie war stark, doch Kyle kämpfte sich tapfer durch. Aber sie waren zu schwach!,, Spüre jetzt mal meine Kräfte und dann wagst du nicht mehr, mich so zu behandeln!“, drohte sie und meine gruselig wirkenden eisblauen Augen durchbohrten ihn. Doch er rappelte sich blitzschnell auf und roter Nebel überflutete sie diesmal. Doch sie zwang sich, nicht vor Schmerz zu heulen. Stattdessen warf Lexi wieder schwarze Magie auf ihn und er wieder auf sie. Diesmal verstärkte Lexi ihren Zauber und er fiel zu Boden. Sie zuckte zusammen, in dem Gedanken, sie könnte ihren Schwarm getötet haben. Also näherte sie sich ihm und sah, dass seine Brust sich hob und senkte. Lexi wollte schon nach ihm greifen, als er aufsprang und sie an beiden Handgelenken packte.,, Du gehst nicht in den Kampf. Ich werde dich einfach nur töten! Und dann gehört deine Seele mir, Lexchen!“ Lexi riss an ihren Händen, doch er ließ sie nicht los, sondern drängte sie zurück in den Wald. Lexi erwiderte trotzig:,, Lass mich los! Und sind wir jetzt schon bei Spitznamen angelangt, Alexchen?“ Alex antwortete:,, Nope“ Dann stießsie derart fest gegen ihn, dass er nach hinten fiel und Lexi mit sich zog. Diese landete auf ihm und Alex ließ ihre Hände los. Ihre Gesichter standen ganz nah beieinander.,, Was willst du jetzt?“, knurrte Lexi. Alex schien etwas beruhigt:,, Diesen Kampf gewinnen. Wir sind Rivalen“ Lexi nickte und blickte zu Boden, dann wieder zu ihm hoch:,, Deshalb muss ich dich jetzt töten...“ Alex lachte:,, Aha!“ Sie standen immer noch sehr nahe beieinander und seine schwarz gefärbten Augen flackerten...




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    Ken's Sicht

    Ken schlängelte seine Tentakel um einen Gegner. Dieser schien vernichtet, doch immer mehr Krieger griffen ihn gleichzeitig an. Er spürte einen Schnitt im Schienbein und eine Wunde im Rücken. Dieser Schmerz lähmte ihn. Seine Freunde waren aus seinem Blickfeld gewichen und er kämpfte sich in ihre Richtung. Doch es waren zu viele. Und sie hatten zwei Leben. Ken blickte sich nach Lexi um, denn ohne Alex' Tod, konnte ihr Plan nicht aufgehen. Dann hörte er das Sausen einer Axt. Im letzten Moment wirbelte er herum und wich der Klinge aus, die sich hart in den Pflaster bohrte. Vor sich sah Ken Harley. Ihre Augen flackerten vor Zorn und Machtgier. Ein eiskalter Schauder lief Ken den Rücken hinunter. Er schluckte kurz, dann versuchte er die Tentakel um ihren Hals zu schlingen. Doch Harley wich blitzschnell aus und holte zum nächsten Schlag aus. Ken versuchte auszuweichen, doch er wäre nicht schnell genug gewesen. Dann wurde Harley zurückgerissen und Ken konnte Kyle erkennen, der versuchte eine Flamme an Harley's Haaren zu entzünden.

    Harley's Sicht

    Dieser Idiot versuchte tatsächlich sie abzufackeln. Doch mit einem Tritt ins Schienbein ließ Kyle sie los. Er stöhnte kurz, dann blickte er auf. Harley war wieder Ken zugewandt, der ziemlich entschlossen aussah. Der Arme, dachte sie und fauchte:,, Du wirst verlieren, du Tintenfisch!“ Ken's Augen funkelten vor Hass und er griff mit einem Arm nach Harley's Handgelenk. Er erwischte sie jedoch nicht. Sie ließ die Klingel ihrer Axt wieder auf Ken zu sausen, doch dieser riss sie ihr aus der Hand und schleuderte sie weit hinter sich. Harley's Augen flackerten vor blankem Hass und sie warf sich einfach schreiend auf ihn. Sie warf ihn um und zog eine Pistole aus ihrer Tasche. Damit zielte sie Ken in die Brust. Doch Ken warf sie ab und schleuderte sie direkt auf Kyle, der ihr wohl eine Flamme verpassen wollte. Falsch gedacht. Harley warf ihn um und zielte wieder mit der Pistole, doch Kyle riss ihr beide aus der Hand. Es bildete sich schwarzer Nebel um ihre Hand und sie wollte Ken mit dem Tod besiegen, als Ella angesaust kam und mit einem Herzschlag Zeit Harley umwarf.,, Wer war das!“, fauchte Harley und blickte sich um. Und auf einmal überfiel sie ein Guss Wasser. Sie schnappte nach Luft und rappelte sich auf. Aber sie konnte Ella nicht entdecken. Und Kyle verpasste ihr einen Tritt mitten ins Gesicht. Doch in einer Sekunde warf sie schwarzen Nebel auf Kyle. Er wurde eingehüllt und Harley fiel zufrieden in ein schadenfrohes Gelächter. Damit lief sie von den entsetzten Freunden davon.

    Kyle's Sicht

    Seine schlimmsten Befürchtungen wurden wahr. Im letzten Moment sah er noch verschwommen, wie Lexi sich näherte und entsetzt rief:,, Kyle!" Und alle seine Freunde verdrängten die herannahenden Krieger.,, Wann gibt's Frühstück?", hustete er noch bevor er umfiel und seine Saugen glasig wurden. Er spürte noch wie seine Brust sich heute und senkte. Er blickte noch kurz in Arisu's schockierte Augen und Ken's frustriertes Gesicht. Dann traf er den verletzten Blick von Lexi und dann erlosch seine Sicht. Das Bild vor sich verschmolz mit Finsternis. Dann war nichts mehr da. Nur noch ein Beben seiner Brust...

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    Zeitsprung von etwa zwei Stunden

    Arisu's Sicht

    ,, Kyle! Es ist alles wieder gut, mein Freund. Der Kampf ist vorbei“, sagte Arisu sanft und klopfte Kyle auf die Schulter.,, Wenn nicht so wie es sollte“, murrte Ella leise. Kyle keuchte schwach und aus letzter Kraft:,, Was ist denn passiert?“ Lexi blickte ihm mitfühlend und traurig in die Augen.,, Das erklären wir dir nach her“ Arisu sah wie Kyle sich nach Ken umsah.,, Wo ist Ken?" Arisu schluckte und blickte Ella fragend an. Diese biss sich auf die Lippen und zuckte mit den Schultern. Arisu blickte Kyle noch einmal an, der alles verpasst hatte

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