Drachenlicht und Flügelschatten - Herr der Ringe 15

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
3 Kapitel - 1.204 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-08-24 - Entwickelt am: - 265 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Obwohl in Rohan gefeiert wird, ist klar, dass die letzte Schlacht noch bevorsteht...

    1
    Elariels Sicht:
    Da ich die anderen bereits angekündigt hatte, waren die Vorbereitungen für das Fest schon in vollem Gange, als Theoden und die anderen eintrafen. Ich half gerade, die goldene Halle herzurichten, als Thil ihren Kopf durch die Tür steckte. Durch das Tor passte sie nicht, also würde sie beim Fest nicht völlig dabei sein können. Doch die Kinder würden sie mit Sicherheit beschäftigen. "Die Nachzügler sind eingetroffen." Sie grinste und zeigte dabei ihre scharfen Zähne. "Ich bin Sicher, sie haben sich beeilt.", gab ich fröhlich zurück.

    Am Abend verkündete Theoden zu Beginn der Festlichkeiten einen Trinkspruch. Überall im Saal waren Leute, die ich kannte. Die Hobbits tanzten auf den Tischen und gaben Lieder aus dem Auenland zum Besten, während Gandalf ihnen amüsiert zusah. Aragorn stellte sich neben mich.
    "Es ist schade, dass Thuringwethil nicht dabei sein kann."
    "Nun, sie hat auch ihren Spaß. Es gefällt ihr, mit den Kindern zu spielen. Wir kennen uns nun schon sechzig Jahre und sie überrascht mich immer wieder.", meinte ich und lachte leise.
    "Habe die Kinder denn keine Angst vor ihr?" "Überhaupt nicht."
    Wir unterhielten uns noch kurz, dann ging ich zu Legolas und Gimli, die ein Wetttrinken mit Éomer veranstalteten. Ich grinste. Alkohol würde so gut wie keine Wirkung auf meinen Bruder haben. Ich lehnte mich an eine Säule, grinste Éomer fröhlich zu und beobachtete das Geschehen.
    Nach einer ganzen Weile meinte Leg olas trocken: "Ich spüre etwas." Éomer zog die Brauen hoch, während ich mir auf die Zunge biss um nicht laut loszulachen. "Ein leichtes Kribbeln in den Fingerspitzen.", fuhr Legolas fort. Gimli brabbelte etwas von wegen Elben halten ja nichts aus, dann kippte er von seinem Stuhl. Ich hielt es nicht mehr aus und lachte laut los. Éomer sah mich belustigt an und Legolas stellte fest: "Spiel vorbei."
    Ich beruhigte mich einigermaßen. "Ich gehe mal nach draußen und sehe nach Thuringwethil." Legolas bot an, mich zu begleiten. Ich nahm dankend an.
    Es kletterten noch ein paar Kinder auf Thils Rücken herum und ich schickte sie fort. Thil setzte sich auf.
    "Was ist dort drinnen so los?"
    "Nicht viel. Aragorn ist auf der Flucht vor Éowyn, die Hobbits singen auf den Tischen, Gandalf hat ein Auge auf sie und Legolas hat Gimli gerade unter den Tisch getrunken. Da liegt er übrigens immer noch."
    Thil lachte leise. "Das hätte ich zu gerne gesehen. Wie es scheint, wird Legolas einer der Wenigen sein, die morgen ohne Kopfschmerzen aufwachen."
    "Meint ihr, ich hätte es ihm sagen sollen, dass Alkohol nicht sehr auf mich wirkt?", fragte Legolas. "Das hätte keinen großen Unterschied gemacht. Er hätte trotzdem versucht dich zu besiegen.", meinte ich. "Du hast Recht."
    Er lächelte frech. Dann verabschiedete ich mich und ging auf mein Zimmer, wo ich mich schlafen legte.

    2
    Mitten in der Nacht erwachte ich, stand auf und warf entgegen aller Sittlichkeit einen Blick in das Zimmer neben meinem. Merry und Pippi n schliefen tief und fest. Ich lächelte und schloss die Tür wieder. Dann ging ich nach draußen. Legolas und Aragorn standen am Hang und sahen in die Ferne.
    "Ich sehe nach Thuringwethil.", murmelte ich leise, um sie nicht zu stören und lief hinüber zu der Drachin, deren Schuppen im Mondlicht wie Edelsteine glänzten.
    "Wir sind nicht die einzigen die noch wach sind, nicht wahr?"
    Ich setzte mich neben sie auf die Mauer.
    "Nein. Aragorn und Legolas stehen ein Stück entfernt von hier."
    "Verstehe. Wir sind trotzdem ungestört." "Ja. Alles schläft seinen Rausch aus."
    "Mich wundert nur, dass noch niemand von Gimlis Schnarchen geweckt wurde."
    "Sicherlich haben die Hobbits einen ebenso tiefen Schlaf wie du, meine Liebe.", lachte ich.
    "Das haben Drachen so an sich.", erwiderte sie und sah mich an.
    "Es ist schön, dass Merry und Pippin wieder da sind."
    Ich versteifte mich. Ahnte sie etwas? "Ja. Sie sind eine prächtige Unterhaltung für die Rohirrim.", wich ich aus.
    "Und es freut besonders dich, dass Merry in Sicherheit ist?"
    Ich stöhnte. "Du könntest auch gleich fragen: 'Elariel, ich weiß, dass du etwas für Merry empfindest, willst du darüber reden?' "
    "Wenn du meinst. Elariel, ich weiß, dass du etwas für Merry empfindest. Willst du darüber reden?"
    Ich seufzte glücklich, traurig und wehmütig zugleich.
    "Ich weiß, es ist vergeblich zu hoffen, dass er meine Gefühle erwidert. Aber was kann ich schon tun?"
    "Wie kommst du darauf?"
    "Nun, Merry ist ein Hobbit. Ein hübsches Hobbitmädchen ist das, was er sich wünscht. Ich glaube kaum, dass er eine Drachenelbe will, die viel, viel älter ist als er und nach seinem Tod ewig weiterlebt. Falls ich nicht im Ringkrieg sterbe."
    "Wir könnten ihn mit nach Valinor nehmen."
    "Dann ist da noch Thorin. Ich weiß, dass ich ihn nie vergessen kann und ich fühle mich unglaublich schlecht, wenn ich daran denke, mit Merry glücklich zu werden."
    "Dann warte, bis du dir sicher bist. Ich werde Merry inzwischen fragen, ob es im Auenland ein Hobbitmädchen gibt, das auf ihn wartet. Es gibt immer Hoffnung, Elariel."
    "Danke Thil. Du kannst mich wirklich immer aufbauen."
    "Ach...wir haben schon so viel durchgestanden, da werden wir dieses kleine Problem auch gemeinsam bewältigen."
    Was war ich nur ohne meine treue Gefährtin? Ich lehnte mich zurück und kuschelte mich an sie. Eine beruhigende Wärme ging von ihr aus. Sie hüllte mich ein und ich schloss die Augen. Bis mich etwas aus dem Schlaf riss...

    3
    Mae govannen, Leser.
    Ich schreibe in letzter Zeit ziemlich viel, was euch hoffentlich freut. Leider ist schon ewig kein neuer Kommentar mehr da und auch die Aufrufe werden immer weniger. Wo seid ihr? Es gab Zeiten, da wurden viele gute Kommentare hinterlassen, die mir und vielen anderen Schreibern helfen! Das ist nur eine kleine Bitte, nichts gegen euch.
    Namarië.

Kommentare Seite 0 von 0
Klicke hier um ein Kommentar zu schreiben - Wenn du Mitglied bei testedich bist logge dich bitte hier ein
Noch keine Kommentare.

Sie haben die Möglichkeit den Text zu gestalten.
((bold))Fett((ebold)) ((cur))Kursiv((ecur)) ((unli))Unterstrichen((eunli))
((big))groß((ebig)) ((small))klein((esmall))
((green))grün((egreen)) ((maroon))dunkelrot((emaroon)) ((olive))graugrün((eolive)) ((navy))marineblau((enavy)) ((purple))violett((epurple)) ((teal))teal((eteal)) ((gray))grau((egray)) ((red))rot((ered)) ((blue))blau((eblue)) ((fuchsia))fuchsia((efuchsia))
Bitte beachten Sie, dass Sie immer beide Codes, z.B. ((bold)) hier der Text der fett sein soll ((ebold)), gebrauchen, mit dazwischen den Text.