Die schwarzen Wanderer (Creepypasta)

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4 Kapitel - 2.633 Wörter - Erstellt von: Morgoth25 - Aktualisiert am: 2016-08-24 - Entwickelt am: - 660 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Dies ist eine etwas andere Creepypasta. Ich vermische hier die Realität und auch geschichtliche Ereignisse mit Dingen, die so nie statt gefunden haben. Also bitte nicht so ernst nehmen.

Findet ihr den Schuldigen? Die Finsternis erhebt sich und ihr Sieg ist nah!

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Wir schreiben das Jahr 1573. Augsburg. Die Stadt litt unter einer großen Hungersnot, wie auch unter einer Seuche, welche kaum zu bändigen war. Männ
Wir schreiben das Jahr 1573. Augsburg. Die Stadt litt unter einer großen Hungersnot, wie auch unter einer Seuche, welche kaum zu bändigen war. Männer, Frauen und selbst Kinder verendeten in den Gassen, weil man sie aus ihren Häusern verstieß. Ratten fraßen sich an dem Fleisch der Opfer satt und übertrugen dadurch die tödliche Krankheit. Niemand wusste, woher diese Pest kam. Man vermutete aber, der Teufel hätte sie eingeschleppt. Viele Menschen trauten sich kaum noch auf die Straße und wenn sie wirklich dazu gezwungen waren, versteckten sich die Bürger der Stadt hinter schwarzen Gewändern. So kam auch die Hungersnot. Händler und Bauern weigerten sich, die Stadt zu besuchen und es gab kaum noch etwas zu essen. So verhungerten auch viele Bürger, welche es nicht verdient hatten, zwischen den Abflüssen und den Mülltonnen zu sterben, dachten die Angehörigen doch auch bei ihnen, sie wären von der Seuche befallen worden. Es gab nur eine Handvoll Menschen, welche sich auf die Straße trauten, fürchteten diese den Tod doch nicht. Einige unter ihnen waren auch Barbesitzer, welche tagtäglich dem Tod ins Gesicht sahen, wenn sich deren Gäste zu Tode soffen, in der Hoffnung, dies wäre ein besserer Tod, als der, den die Seuche zu bieten hatte. Zu dieser Zeit war Augsburg ein wahres Drecksloch. Es waren aber nicht nur die Seuche und die Hungersnot, die die Leute in Angst und Schrecken versetzten, sondern auch die Massenmörder, welche in den Seitengassen ihr Unwesen trieben. Einer unter ihnen ließ aber schon allein bei der Aussprache seines Namens die Bürger in Angst und Schrecken versetzen. Die Kinder heulten, wenn sie den Namen hörten, denn dieser Serienkiller kam aus einer Zeit der Legenden und Mythen. Er kam, wenn du nicht artig warst, oder gar etwas getan hast, was dir ein schlechtes Gewissen bereitete. Er kam aber auch, wenn einfach die Nacht anbrach und du noch nicht in deinem warmen, gemütlichen Bettchen lagst. Er tötete betrunkene Männer, die sich spät in der Nacht noch auf der Straße aufhielten. Diesen armen Kreaturen bereitete er aber einen schnellen Tod und schlitzte ihnen mit einem Messer die Kehle auf, schleppte die leblosen Körper weg von den Straßen und warf die Leichen in den Lech. Es hieß, er mordete in Augsburg über zehn Jahre. Während dieser Zeit verschwanden laut heutigen Aufzeichnungen zweihundertfünfzig Menschen. Darunter hauptsächlich junge Frauen und Kinder. Sogar vier Babys wurden dem Mörder in die Schuhe geschoben. Doch wer war dieser unzurechnungsfähige Mann, oder diese geistesgestörte Frau.
Nun, um diese Frage zu beantworten, müssen wir einen Schritt zurückgehen.
Bis heute konnte man in diesem Fall kein Licht ins Dunkel bringen. Immer wieder nahmen Kommissare, Detektive und Historiker die Ermittlungen auf, doch jeder von ihnen endete mit seinen Spuren und Beweisen in einer großen, finsteren Sackgasse. Man fand weder Fingerabdrücke auf den toten Körpern, noch irgendwelche Spuren bei den Tatorten. Die einzigen Hinweise kamen aus dem direkten Umfeld der Opfer. Dem Mörder schien es nämlich zu gefallen, seine Kandidaten erst einmal auszuspionieren, bevor er sie umbrachte, wusste er doch genau, wer die armen Personen waren, welche ihm zum Opfer fielen. Bei seinen ersten vierzig Morden, welche über ein halbes Jahr gingen, schien er sich nur auf Prostituierte und deren Freier fokussiert zu haben. Handelte es sich hier also um eine frühere Ausgabe Jack the Rippers?
Der Mörder musste wissen, wer seine Opfer waren. Er kannte deren Beruf und auch ihre Kunden. Seine Vorgehensweise war es, diese in Seitenstraßen zu locken, indem er Straßenkinder bedrohte und diesen befahl, den Prostituierten und deren Kunden einen Unfall vorzuspielen, wo eine Frau in einer Seitengasse durch einen Sturz schwer verletzt worden wäre und diese dringend Hilfe benötigte. Die Meisten, seiner Opfer fielen darauf rein und er erstach sie von hinten. Manche zerstückelte er und warf deren Überreste in die Mülltonne, andere hing er auf und schrieb mit deren Blut an die Wand:,, Der Wanderer war hier! Er kam, sah und siegte!``
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1471920865
Die schwarzen Wanderer (Creepypasta)
Die schwarzen Wanderer (Creepypasta)
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2016-08-23
40D0
Creepypasta

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Morgoth25 ( von: Morgoth25 )
Abgeschickt vor 274 Tagen
Vielen Dank Lady Siren. Deine positive Bewertung meiner CP bedeutet mir wirklich viel. Ich werde versuchen, aus den Fehlern zu lernen.

LG. Morgoth25
Lady_Siren ( 29885 )
Abgeschickt vor 276 Tagen
Bravo, das ist doch mal eine gelungene CP ;)
Zwar gibt es ein paar Fehler
- bei der Rechtschreibung (waren vielleicht zum Teil Tippfehler)
- Fingerabdrücke untersuchen gibt es erst seit Ende des 19. oder Anfang des 20. Jahrhunderts ;)

ABER es ist trotzdem gut. Und nicht nur, weil du meinen Geburtsort als Schauplatz genommen hast XD
Nein, du bist realitätsnah, aber du arbeitest wunderbar mit Furcht und Spannung. Der Erzählfluss ist richtig angenehm sowie die Wortwahl. Auch wenn manche Worte unglücklich gewählt wurden.
Man weiß nicht wer oder was der schwarze Wanderer ist und genau deswegen funktioniert hier das Unheimliche.
Mach so weiter und dann wirst du Erfolg haben.