Hinter den Mauern von Hogwarts (5)

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1 Kapitel - 852 Wörter - Erstellt von: Lonukira - Aktualisiert am: 2016-08-24 - Entwickelt am: - 297 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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    Ich sehe mich in der von Laternen beleuchteten Straße um und zupfe an dem Saum des Rocks herum, um sicher zu gehen, dass er mir während dem Sitzen im Taxi nicht zu hoch gerutscht ist.
    Es ist bereits viel los. Aus ein paar Läden höre ich dumpfe Musik auf die Straße und neben mir torkeln bereits die ersten Betrunkenen aus einem Lokal.
    Dan, Rupert, Tom und Emma steigen hinter mir aus. Dan greift nach meiner Hand und dreht mich einmal herum.
    „Heiß.“, bemerkt er und heimst sich einen bösen Blick von Rupert ein.
    „Sollen wir rein?“, fragt Tom, nachdem er mich eingehend und breit grinsend gemustert hat. Er deutet auf den Club gleich zu unserer Rechten, vor dem ein paar Securities stehen, die die Schlange vor dem Eingang in Schach halten und aufpassen, dass sich keiner vordrängelt.
    Dan zappelt ungeduldig hin und her. „Also ich möchte jetzt trinken und tanzen.“, kommentiert er das Offensichtliche. Also stellen wir uns ans Ende der Schlange.
    „Ausweise bitte.“, fordert der stiernackige Mann in dem schwarzen T-Shirt und wir strecken ihm die Karten hin, nachdem wir nur wenige Minuten auf den Einlass haben warten müssen.
    Als er uns vorbei lässt, folgen wir einer breiten ausgetretenen Treppe nach unten in den Keller. Mit jeder weiteren Stufe wird die wummernde Musik lauter und unten angekommen schlägt uns eine leicht miefige Luft entgegen. Zielstrebig suchen wir uns einen Weg durch die Menschen zur Bar und bei jedem Schritt spüre ich den klebrigen Boden unter den Sohlen.
    „Fünf Tequila!“, bestellt Dan beim Barkeeper und wendet sich wieder uns zu. „Die erste Runde geht auf mich!“ Er muss etwas brüllen, um die Musik zu übertönen, doch sein breites Grinsen strahlt in dem schummrigen Licht.
    „Verzeihung?“ Wir drehen uns um. Vor uns steht eine hübsche junge Blondine, in einem sehr engen, sehr kurzen Kleidchen und einem entzückenden Lächeln auf den Lippen. Und sie hat nur Augen für Dan. „Möchtest du tanzen?“, fragt sie.
    Der Barkeeper bringt unsere Drinks, wir stoßen auf meinen Geburtstag an und Dan folgt der Frau auf die Tanzfläche, nachdem er uns ein Achselzucken geschenkt hat.
    Wenig später verschwinden Emma und Rupert im Gewimmel. Tom und ich bleiben an der Bar stehen. Schließlich deutet er zu der tanzenden Menge. „Willst du?“
    Ich werfe der vollen Tanzfläche einen Blick zu, stürze meinen Tequila hinunter und nicke. Tom und ich tanzten eng beieinander, weil die volle Tanzfläche gar nichts anderes zulässt. Ich habe meine Arme in seinem Nacken verschränkt. Wir haben mittlerweile noch ein bisschen mehr intus, doch anscheinend hat es mich noch nicht so sehr erwischt wie Dan, dessen Augen glühen.
    Rup und Emma haben sich nicht mehr blicken lassen, seit sie zum tanzen gegangen sind. „Meine Füße bringen mich um, ich muss mich setzen!“, brülle ich über die Musik hinweg und Tom folgt mir zur Bar, wo ich einen Hocker ergattern kann.
    Als ich ein Glas Wasser bestelle, wirft er mir einen schrägen Blick zu, sagt aber nichts und nippt stattdessen an seinem Drink.
    „Hast du Dan gesehen?“, frage ich und Tom wirft kurz einen Blick über die Köpfe der Menschen.
    „Nein, aber dem geht’s bestimmt gut.“
    Ich stürze das Glas Wasser in mich hinein und werfe Tom einen nachdenklichen Blick zu, als jemand neben uns tritt. "Entschuldigung, aber seid ihr nicht die beiden Schauspieler aus den Harry Potter Filmen? Tom Felton und Samantha Leeds?"
    Zwei Mädchen stehen da und starren uns mit weit aufgerissenen Augen an. Tom setzt sein Fan-Lächeln auf. "Ja, das sind wir."
    Den Mädchen fallen die Kinnladen hinunter.
    "Also...ihr könntet uns nicht zufällig ein Autogramm..."
    Ich nicke. "Klar. Habt ihr einen Stift?"
    Beide schütteln den Kopf. Ich grinse und ziehe meinen Lippenstift aus der Tasche, nehme zwei Servietten und kritzele meine Unterschrift darauf, Tom tut es mir nach. Die Mädchen sehen sich an, kreischen auf und verschwinden in der Menge. Wir können nicht anders und prusten los.

    Das Taxi hält und ich helfe den anderen dabei Dan von der Rückbank zu heben. Er hat sich mit dem Alkohol etwas übernommen.
    „Schlaft gut.“, verabschiede ich mich und schließe die Tür meines Zimmers hinter mir. Wir haben Dan noch eben in sein Zimmer gebracht. Zum Glück ist morgen, oder besser heute, Mitternacht ist längst durch, drehfrei. Da können wir ausschlafen.

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