Maze Runner - Die Auserwählten im Labyrinth (Deine eigene Story) Teil 22

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3 Kapitel - 6.311 Wörter - Erstellt von: Newts Läuferin - Aktualisiert am: 2016-08-21 - Entwickelt am: - 2.744 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

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Als ich wieder aufwache, merke ich von dem Schwindel nichts mehr. Ich sehe mich um, erkenne jedoch nicht sofort, wo ich mich befinde. Daher setzte ich
Als ich wieder aufwache, merke ich von dem Schwindel nichts mehr. Ich sehe mich um, erkenne jedoch nicht sofort, wo ich mich befinde. Daher setzte ich mich auf.
„Nicht so schnell!“ Erschrocken drehe ich mich nach rechts und sehe Newt der sich gerade neben mich setzt. Hat der mich erschreckt. Was macht er denn hier?
Ich sehe mich noch einmal um und da fällt es mir auf. Ich bin in Newts Zimmer. Um genau zu sein in Newts Bett. Ich reibe mir etwas über die Augen und gähne kurz. Ich muss ziemlich tief geschlafen haben. Außerdem kann ich mich nicht daran erinnern, wie ich hier her gekommen bin.
„Was mach ich hier?“, frage ich daher Newt.
„Du bist auf einmal ohnmächtig geworden. Jeff meinte du musst dich nur richtig ausruhen, deswegen hab ich dich hergebracht. Außerdem sollst du viel trinken.“ Er drückt mir eine Flasche mit Wasser in die Hand, von der ich einen kleinen Schluck nehme. Natürlich.. jetzt kann ich mich wieder erinnern. Ich war in der Medizinstation, wegen Alby und auf einmal ist mir schwindelig geworden.
„Wie lang hab ich geschlafen?“ Nach meinem Gefühl waren es Tage. Aber das ist ja schlecht möglich.
Newt sieht kurz raus und zuckt dann die Schultern. „Die Sonne geht bald unter.“ Ich sehe ebenfalls aus dem Fenster und merke, dass er Recht hat. Somit habe ich den ganzen Tag verschlafen. Einerseits regt es mich ein wenig auf, da ich bestimmt viel verpasst habe. Andererseits, bin ich endlich mal wieder richtig ausgeruht.
„Also..“, Newt steht auf und sieht auf mich runter. „Du bleibst erst mal noch ein bisschen hier und ruhst dich aus..und trinkst die Flasche aus.“ Ich nicke, weiß aber jetzt schon, dass ich mich nicht daran halten werde. Hier sitzen zu bleiben ist viel zu langweilig.
Newt geht einmal um das Bett und bleibt dann direkt neben mir noch einmal stehen. „Nächstes Mal, wenn es dir nicht gut geht, sagst du vorher Bescheid.. okey?“ Ich verdrehe kurz die Augen und will darauf eigentlich auch keine Antwort geben. Doch Newt sieht mich abwartend aus großen Augen an. Ich seufze kurz. „Ja.“
„Gut. Also..ruh dich aus!“ Ich nicke und Newt bewegt sich langsam zur Tür. An der Tür dreht er sich noch einmal um. „Und trink .“ Ich nicke noch einmal und trinke einen Schluck aus der Flasche. Dann geht Newt endlich zur Tür raus.
„Pfuuu“, ich atme erleichtert aus. Langsam wird er nervig. Wobei.. eigentlich ist es auch süß, wie fürsorglich er auf einmal ist.
Ich schüttele energisch den Kopf. Den Gedanken muss ich ganz schnell wieder vertreiben. Ich will meine Gefühle nicht mehr verleugnen. Allerdings weiß ich immer noch nicht so Recht, woran ich an Newt bin. Und solange wir hier drinnen sind, gibt es auch besseres zu tun, als irgendeine Liebesromanze zu durchleben. Wenn wir hier raus sind.. vielleicht gibt es dann eine Chance für uns. Wenn wir irgendwann hier raus kommen..
Ich nehme noch einen großen Schluck von der Flasche und stelle sie dann zur Seite. Und was soll ich jetzt machen? Eins steht fest, sicher nicht hier drinnen sitzen bleiben. Ich schlage die Decke auf mir weg und gehe zum Fenster. Draußen sind einige Lichter zu sehen, die kreuz und quer über die Lichtung laufen. Die meisten davon kenne ich nicht. Naja.. ich werde Newt schon nicht begegnen.
Ich gehe zur Tür und öffne sie um vorsichtig zu sehen, ob jemand auf dem Gang ist. Es ist niemand zu sehen, also gehe ich die Treppe runter, und aus dem Gebäude raus.
Draußen sehe ich mich in einige Richtungen um. Wohin soll ich gehen? Vielleicht zu Jeff.. Nein wohl nicht die beste Idee. Schließlich hat er verordnet, dass ich mich richtig ausruhe. Vielleicht mache ich mich auf die Suche nach Minho. Oder Thomas. Einer von ihnen könnte bereits wissen, ob wir großen Ärger bekommen. Ich hoffe ja nicht.
Ich laufe an der Küche vorbei, wo ich weder Minho noch Thomas ausfindig machen kann. Also gehe ich zu den Hängematten, wo Thomas und auch eigentlich mein Schlafplatz ist. Als ich ankomme, kann ich Thomas nicht entdecken, dafür aber Chuck.
„Hei Chuck.“ Chuck, der sich gerade mit einem anderen Jungen, ich glaube sein Name ist Leo, unterhalten hat, dreht sich zu mir um und kommt grinsend auf mich zu gerannt.
„Grace. Wie geht es dir?“, fragt er, nachdem er mich fest umarmt hat.
„Ganz gut. Sag mal.. hast du Thomas gesehen? Oder vielleicht Minho?“ Chuck mustert mich verwirrt, was ich nicht ganz verstehe.
„Weißt du das denn nicht?“ Hätte ich denn sonst gefragt..! An meinem Blick, erkennt Chuck wohl schon die Antwort. „Sie sind auf der Versammlung.“
„Was denn für eine Versammlung?“ Normalerweise sind Versammlungen doch nur zu besonderen Anlässen. Um etwas sehr wichtiges zu besprechen.
„Die Versammlung, wegen euch.“ Wegen uns? Es gibt eine Versammlung wegen uns..? Da schläft man einmal den Tag über und dann rufen die anderen einfach eine Versammlung ein, ohne einem etwas zu sagen! Wenigstens Newt hätte es vorhin mal erwähnen können. „Du weißt schon, weil ihr einfach in das Labyrinth seid.“
„Oh mein Gott. Ist das der ihr Ernst! Wir sind gerade erst aus diesem scheiß Labyrinth raus und haben knapp überlebt und die berufen noch am gleichen Tag eine Versammlung ein! Was soll das denn!“
Chuck sieht mich aus großen Augen an und ist kurz sprachlos. Das muss man bei Chuck auch mal erlebt haben.. „Ich..ich weiß nicht“, sagt er etwas brüchig.
„Oh Chuck tut mir Leid..du kannst nichts dafür. Bitte schau mich nicht so an.“ Chuck sieht aus, als wäre er kurz davor zu heulen. Das wollte ich nun auch nicht. Er ist aber auch ein kleines Sensibelchen. Aber er kann nun wirklich nichts dafür und ich hätte meine Wut nicht an ihm rauslassen sollen. „Es tut mir wirklich Leid.“
„Schon okey“, sagt er und strahlt dabei schon wieder. Ein Glück.. manchmal hab ich echt das schlechteste Einfülungsvermögen überhaupt.
„Ich geh mal ein wenig weiter. Vielleicht treffe ich unterwegs Patrick oder so.“ Chuck nickt und umarmt mich zum Abschied sogar noch einmal. Dieses Mal erwidere ich die Umarmung nicht und steh nur etwas steif da bis er mich wieder los lässt. Okey..mit den Umarmungen hab ich es nicht so. So viel nähe ist einfach nicht wirklich was für mich. Aber ich bin froh, dass Chuck nicht sauer oder traurig ist.
Ich gehe dieses Mal in Richtung Wald. Sonst meide ich den Wald, da er mich immer ein wenig an Gally und den Angriff dort erinnert. Aber Gally ist schließlich auch bei der Versammlung, da er ebenfalls zu den Hütern gehört und ich kann den Wald nicht ewig meiden. Eigentlich mag ich ihn ja. Dort kann man sich gut zurückziehen.
Ich laufe langsam auf den Boden schauend durch den Wald und weiche dabei einigen Bäumen, Wurzeln und großen Steinen aus. Wie die Versammlung wohl ausgehen wird? Ich wäre zu gerne dabei, um wenigstens erklären zu können weshalb ich ins Labyrinth gerannt bin. Mir ist schon klar, dass das streng verboten ist, aber ich meine es war ja nur eine Ausnahme. Ich hoffe nur Thomas kann uns beide irgendwie daraus winden. Wobei ich nicht die größten Hoffnungen in ihn habe. Da wird Minho noch ein besseres Wort für mich einlegen. Im Endeffekt ist es ja aber Newt, der bestimmt, ob wir eine Strafe bekommen und was für eine. Also vielleicht hab ich Glück.
Ich lasse mich, als ich ungefähr in der Mitte des Waldes bin, auf einen Baumstamm am Boden fallen und sehe nachdenklich vor mich hin. Ich weiß nicht wieso, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass sich in nächster Zeit vieles ändern wird. Ich meine für die Lichter hat sich schon vieles geändert, dadurch das ich kam und dadurch, dass Ben gestochen wurde.. und es auf einmal geregnet hat, wobei das noch das harmloseste von allem war. Aber ich habe das Gefühl, da kommt noch mehr.
Nachdem ich eine Weile nachdenkend dagesessen bin, höre ich etwas knacken. Total erschrocken stehe ich auf und schaue mich hektisch nach allen Seiten um. Kann jedoch niemand ausfindig machen. „Wer ist da!“, frage ich deswegen laut. Bekomme jedoch keine Antwort. Ich habe das Gefühl, ich werde langsam paranoid. Aber wer kann es mir verdenken? Letztes Mal, als ich in diesem Wald war, hat auch alles mit einem Knacken angefangen und das Ende war dann ein Angriff von Gally. Und das Labyrinth hat eben auch seine Spuren hinterlassen.
Ich drehe mich noch einmal im Kreis, nur um sicher zu gehen, dass wirklich niemand hier ist. Doch da sehe ich etwas weiter hinter mehreren Bäumen und Büschen, dass sich etwas bewegt. Nur um sicher zu gehen, laufe ich schnell zu der Stelle. Dort angekommen, sehe ich gerade noch jemanden hinter einem Baum verschwinden. Also habe ich mir doch nichts eingebildet. Es ist tatsächlich jemand hier.
„He!“, sage ich laut, doch bekomme wieder keine Antwort. Schnell renne ich hinter der Person hinterher.
Als ich ebenfalls hinter den Baum trete, kann ich meinen Augen kaum trauen. Da sitzt tatsächlich ein blonder Junge, den ich vermutet hatte nie wieder zu sehen, und sieht mich kurz verwundert an, bevor er zu lächeln beginnt. Das ist unmöglich..
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2016-08-21
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Maze Runner Trilogie - Die Auserwählten

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