Der Schatten kehrt zurück nach Mittelerde 3

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1 Kapitel - 1.760 Wörter - Erstellt von: Legolanta2000 - Aktualisiert am: 2016-08-20 - Entwickelt am: - 714 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Nun beginnt der Rat. Wird es Zephra gelingen, die Völker Mittelerdes auf ihre Seite zu bringen? Lest selbst

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Lange blieb ich auf und konnte nicht einschlafen, sodass ich einen kleinen Spaziergang unternahm. Es war relativ kühl und der Himmel war klar. Bei un

Lange blieb ich auf und konnte nicht einschlafen, sodass ich einen kleinen Spaziergang unternahm. Es war relativ kühl und der Himmel war klar. Bei uns sah es fast immer so aus wie jetzt. Düster und kalt. Manchmal wünschte ich mir wirklich hier zu leben, in Zeiten des Friedens. Hier, wo wenigstens die Sonne schien und es auch mal warm und freundlich war. „Könnt ihr auch nicht schlafen?“, riss mich eine Stimme aus meinen Gedanken und erschrocken drehte ich mich um. Vor mir stand ein Elb mit blondem Haar und blauen Augen, die mich freundlich ansahen. „Entschuldigt. Es war nicht meine Absicht euch zu erschrecken.“ „Das macht nichts, keine Sorge. Und um eure Frage zu beantworten. Ja, ich kann auch nicht schlafen. Ich bin einfach viel zu aufgeregt vor Morgen.“ Da lächelte er leicht. „Ihr braucht euch da keine Sorgen zu machen. Es sind ja nur ein paar Männer, die eine kleine Diskussion tätigen.“ Da bildete sich auf meinem Gesicht ebenfalls ein Lächeln und ich erwiderte: „Das mag ja sein, aber ich weiß nicht, ob so viele Männer auf einem Haufen sich vernünftig auf eine Sache einigen können. Und glaubt mir, ich weiß von was ich rede.“ „Dann hoffen wir das Beste.“ Ich musste sagen, dass er mir schon jetzt sehr sympathisch war. „Doch erlaubt mir, mich vorzustellen. Mein Name ist Legolas, Sohn von Thranduil, dem König vom nordöstlichen Teil des Düsterwaldes.“ Dabei verbeugte er sich leicht vor mir und ich war wirklich überrascht. Ich hätte nie gedacht, dass er königlichen Geblüts wäre. Denn alle Könige und deren Söhne die ich kannte, waren arrogante Vollidioten. „Und mit wem habe ich das Vergnügen?“ Was würde er wohl von mir denken, wenn er wüsste, dass ich eine Schattenmagierin war? Jedoch hatte ich bei ihm das Gefühl, dass er nicht so wie die anderen Elben war. Vielleicht würde er mich ja trotzdem nicht abstoßend finden. Und so stellte ich mich vor. „Ich bin Zephra, Tochter von Kaladros und Serenia, den Herrschern von Shado.“ Ebenfalls verbeugte ich mich leicht und als ich wieder zu Legolas sah, konnte ich deutlich erkennen, dass er überrascht und zugleich auch ziemlich interessiert drein sah. „Ich dachte immer, ihr seid nur Legende, doch nun steht ihr, eine Schattenmagierin, direkt vor mir. Das ist wirklich äußerst faszinierend.“ Mit dieser Reaktion hätte sie nun wirklich nicht gedacht. Sie hätte sich eher vorstellen können, dass er vielleicht sogar Angst empfand, in Betracht dessen, dass sie nicht gerade harmlos war. „Ihr habt keine Angst?“, fragte ich ihn also unsicher, doch er lächelte nur wieder und sagte: „Wieso sollte ich? Überall steht geschrieben, dass Schattenmagier zwar sehr mächtig sind, aber ihre Macht immer nur für das Gute eingesetzt haben. Außer Zephos, doch ihr seid nicht er. Ihr seid eine gute Person.“

Noch lange redeten Legolas und ich, bis wir schließlich doch irgendwann müde wurden und auf unsere Zimmer gingen, wobei er mich noch zu meinem begleitete. Dank ihm war meine Nervosität auch fast verschwunden, sodass ich schnell eingeschlafen war.
Früh am nächsten Morgen wachte ich auf und sah nach, wie viel Zeit mir noch bis zum Anfang des Rates blieb. Erschrocken weitete ich meine Augen. Ich war schon 10 Minuten zu spät! „Verdammt! Verdammt! Verdammt!“, fluchte ich ständig, während ich mich schnell fertig machte und loslief. Zuerst wusste ich nicht genau, wo der Rat abgehalten wurde, doch dann hörte ich viele Männerstimmen, die am Reden waren und folgte diesen Stimmen, bis ich zu einem Platz kam, an dem sich einige Vertreter der jeweiligen Völker befanden, wobei ich nur acht Personen kannte, die mich wenigstens noch freundlich ansahen. Ich kam also an und sofort waren sämtliche Blicke auf mich gerichtet. „Ich dachte schon, ihr würdet gar nicht mehr kommen. Bitte setzt euch.“, sagte Herr Elrond nun und zeigte auf den Platz rechts neben sich. „Entschuldigt bitte vielmals, doch ich habe etwas verschlafen.“, erwiderte ich noch leiser, als ich mich auch schon setzte und immer noch die Blicke der Männer auf mich zog. „Was macht denn eine Frau hier?“, fragte einer der Menschen mit grummelnder Stimme. Sofort nickte Herr Elrond mir zu, was ich als Auffassung nahm, anzufangen. Und so stand ich auf und sah in die Runde: „Wenn ich mich erst einmal vorstellen dürfte. Mein Name ist Zephra, Tochter von Kaladros und Serenia, den Herrschern von Shado.“ Und wie befürchtet begannen alle zu murmeln. „Ich weiß, dass viele von euch nun denken werden, dass ich gefährlich sei, wegen den Geschichten von Zephos, doch dem ist nicht so. Nicht alle von uns sind so wie er und wir wollten euch wirklich nur helfen, doch ihr verachtetet uns. Jedoch sind wir es leid weiterhin so behandelt zu werden. Immerhin waren unser aller Völker doch ziemlich gut miteinander ausgekommen. Und nun da ihr wieder einmal in Not steckt, wurde ich als Vertreterin der Schattenmagier losgeschickt um euch folgende Nachricht zukommen zu lassen: Das Volk der Schattenmagier bittet Mittelerde seine Hilfe an, im Kampf gegen Sauron und hofft, unsere alte Freundschaft wieder aufblühen zu lassen.“ Als ich geendet hatte, war es erst einmal ruhig, und ich konnte sehen, dass manche traurig zu Boden blickten, besonders die der Elben. Anscheinend hatten manche doch ein schlechtes Gewissen, da sie uns so behandelt hatten. Doch der Mensch, der eben gefragt hatte, was ich hier mache, sagte: „Und wieso sollten wir euch glauben? Ihr könntet uns jederzeit hintergehen.“ „Ich kann eure Zweifel verstehen, doch schenkt mir nur etwas eures Vertrauens. Ich schwöre euch, ich werde euch nicht hintergehen. Wir wollen einfach wieder Frieden mit euch schließen.“ Da sah ich wie Legolas aufstand. „Ich denke, dass es gut wäre ihre Hilfe anzunehmen. Immerhin können wir jede Art von Hilfe gebrauchen. Und auch, wenn ich Zephra erst gestern kennengelernt habe, weiß ich, dass sie und wirklich helfen will.“ „Da kann ich Legolas nur zustimmen“, sagte da Aragorn und stand ebenfalls auf. „Ohne sie hätten die Nazgûl Frodo sehr schwer verletzt. Und ich denke nicht, dass wenn sie wirklich eine Verräterin wäre, sie ihm geholfen hätte.“ Es machte mich wirklich froh zu sehen, dass sich die Beiden für mich einsetzten. Das hätte ich wirklich nie für möglich gehalten. Schließlich begann eine hitzige Diskussion darüber, ob sie unsere Hilfe annehmen sollten oder nicht, wobei die Rede aber auch schnell wieder zum Ring überging. Ein kleines Lächeln huschte auf mein Gesicht, als ich daran dachte, wie solche Diskussionen bei uns abliefen. Genauso wie hier mit lautem Geschrei, ohne dass sich jemand entscheiden konnte, bis mein Vater schließlich dazwischen ging. Doch ich saß mich einfach auf meinem Platz und sah belustigt dem Schauspiel vor mir zu, als ich eine leise Stimme vernahm. „Ich nehme den Ring. Ich bringe ihn nach Mordor, auch wenn ich den Weg nicht weiß.“ Der Hobbit namens Frodo, dem ich das Leben gerettet hatte, stand auf und sofort, als die Worte seine Lippen verlassen hatten, drehten sich alle nach ihm um. „Ich werde dir helfen diese Bürde zu tragen Frodo Beutlin“, sagte nun Gandalf und gesellte sich zu ihm. Nachdem auch alle anderen aus ihrem Schockzustand austraten, gingen immer mehr zu Frodo um ihn zu begleiten, bis am Ende 9 Leute um ihn herum standen. „Zephra, kommt mit uns. Ich kenne euren Vater und ich weiß, dass er ein guter Mann ist. Er wollte schon immer das Beste für Jeden und ich denke, er hat es an euch weitergegeben. Also zeigt uns, wie sehr euer Volk uns helfen will, und geht mit uns auf diese Reise.“ Ich musste nur wenige Sekunden überlegen, doch Gandalf hatte Recht. Und so sagte ich noch, dass ich sie nicht enttäuschen würde, und ging zu ihnen, wobei ich mich neben Legolas stellte, der mich mit einem Lächeln ansah.

Nachdem der Rat vorbei war, hatte ich mich wieder auf mein Zimmer begeben. Wir würden morgen bei Sonnenaufgang aufbrechen und ich wollte mich noch mit meinen Eltern unterhalten. Immerhin sollten sie die gute Nachricht wissen. Und so zog ich die Vorhänge vor den Fenstern zu, setzte mich im Schneidersitz auf das Bett und schloss meine Augen. Mit meinen Gedanken tastete ich alles ab, bis ich schließlich auf die meiner Mutter traf. „Mutter ich bin es.“
„Zephra, ich bin ja so froh, dass du dich meldest. Ich dachte schon, es sei irgendetwas passiert.“
„Ich bin kein kleines Kind mehr. Mach dir keine Sorgen darum. Aber es gibt etwas wichtiges, was ich euch mitteilen wollte. Nun, ich habe es geschafft. Ich konnte sie tatsächlich davon überzeugen, mir, oder genauer gesagt unserem Volk, noch einmal eine Chance zu geben. Ich darf die Gefährten nun auf ihrer Reise begleiten.“
„Das ist ja wundervoll. Ich hätte dies nie für möglich gehalten, doch meine Tochter hat es tatsächlich geschafft.“
Ich konnte deutlich fühlen, wie froh und erleichtert sie war. Und nun würde es bestimmt auch nicht mehr lange dauern, bis mein Vater ebenfalls davon erfuhr, ebenso wie mein restliches Volk. Und wirklich, nach nur wenigen Augenblicken hörte ich Vaters Stimme: „Zephra hast du es wirklich geschafft?“
„Ja Vater, ich habe es geschafft. Doch wir sollten noch etwas warten, bevor wir Truppen hierher schicken. Immerhin trauen mir manche immer noch nicht. Sie haben mir zwar eine Chance gegeben, doch nun muss ich erst einmal beweisen, dass wir es auch wirklich ernst meinen. Ich melde mich aber noch einmal bei euch, wenn es so weit ist, in Ordnung?“
„Natürlich. Wir haben dich sehr lieb Schatz.“
„Ich hab euch auch lieb.“
Augenblicklich war die Verbindung abgebrochen und ich öffnete meine Augen, aus denen einige Tränen meine Wangen hinunterliefen.
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Der Schatten kehrt zurück nach Mittelerde 3
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2016-08-19
402C
Herr der Ringe

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