No risk, no fun - A Gravity Falls Lovestory (Bill x Mabel)

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10 Kapitel - 8.859 Wörter - Erstellt von: Mina Atli - Aktualisiert am: 2016-12-07 - Entwickelt am: - 1.521 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier eine weitere Lovestory von mir für euch ;)
Hier wird sich alles um Gravity Falls drehen.
Wie ihr im Titel schon rausgelesen habt, ist das hier eine Romanze zwischen dem Traumdämon Bill Cipher und der liebenswürdigen Mabel. Es geht darum, dass Bill ein Mensch wird und sich dann später in Mabel verliebt. Den Rest lasse ich mir spontan einfallen. Viel Spaß beim Lesen!

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    ********************************Bill's Sicht******************************

    Seitdem ich nach Seltsamageddon 'verschwunden' war, machen sich meine Freunde in der Gedankenwelt große Sorgen, dass ich nie mehr zurückkehren könnte. Sie sind alle wieder, als der Riss geschlossen worden war, in unsere Dimension geschickt worden, aber ohne mich läuft ja bei uns nichts.
    Denn meine Freunde mögen vielleicht stark und einflussreich sein,
    aber ich bin hier schließlich DER GRÖßTE TRAUMDÄMON, DEN DIE GESAMTE GALAXIE JEMALS GESEHEN HAT; und deswegen ganz klar stärker und einflussreicher als alle anderen.
    Eigentlich, herzlos und verrückt wie ich bin, bräuchte ich gar keine Freunde, dennoch haben sich meine ehemaligen Sklaven (wie ich sie gern nannte) zu meinen Anhängern oder 'treuen Freunden' erklärt. Keiner von ihnen mag es, als 'Sklave' bezeichnet zu werden (besonders Kryptos nicht, er verhält sich so, als ob er mein BRUDER wäre, das ist grauenhaft!)
    Naja, egal.
    Im Moment bin ich in einer Erinnerung von Stanley Pines gefangen, doch es wird nicht mehr lange dauern, bis mir aus seinem schwachsinnigen Kopf endlich die Flucht gelingt!
    .....
    Wem mache ich hier was vor?
    Ich komme hier nicht so leicht wieder weg...
    Toller Plan, Sechser!
    DEINETWEGEN...-
    Ach ich sollte das besser lassen.
    Wenn ich weiter so herum brülle, bekomme ich vielleicht mehr Probleme, als ich momentan eh schon habe.
    Ja, ja ich weiß, dass ich tief gesunken bin, aber ich werde von diesem scheußlichen (und wenn ich scheußlich sage meine ich scheußlich, im Ernst: Wer von euch kann sich eine schlimmere Foltermethode vorstellen, als Stanley Pines JEDEN TAG nur mit einer Unterhose bekleidet rumlaufen zu sehen?) Ort des Grauens schon noch irgendwie fliehen. Schließlich hat jedes System irgendwo eine kleine Schwachstelle. Und ich muss sie nur noch finden...

    2


    Da Zeit für mich keine Rolle spielt, habe ich keine Ahnung, wie lange ich schon hier sitze. Bis jetzt bin ich noch nicht aufgestanden.
    Aber ich muss hier schließlich so schnell wie möglich weg, also stehe ich doch auf.
    Natürlich habe ich mich bereits umgesehen. Gleich nachdem ich hierher teleportiert wurde. Die Erinnerung, in der in stecke, ist komplett schwarz, bis auf die Tür, deren Umrisse man leicht erkennen kann. Ab und zu schwingt diese auf und gibt den Blick auf viele anderen Erinnerungen frei.
    Leider hab ich das Pech, das genau gegenüber meiner 'Zelle' eine Erinnerung an Stanley's letzten Badetag ist...

    Ich schwebe in dieser Erinnerung umher und bemerke Wände.
    So ist das also, ich befinde mich in einem kleinen Raum.
    Meine Allwissenheit sagt mir, dass diese Erinnerung wohl eine Kurzzeitaufwachtraumphase ist, in der Stan vielleicht grade einmal zwei Wimpernschläge (Eine andere Zeiteinheit kenne ich nicht) von einem Traum erwacht; jedoch gleich wieder einschläft.
    Dann ist dieser Raum höchstwahrscheinlich sein Schlafzimmer.

    Ich merke, dass es hier Möbelstücke gibt, kann sie jedoch nicht berühren. Ich seufze. Dann schwebe ich Richtung Tür.
    Es könnte ja unter Umständen sein, das es hier eine kleine Lücke im System gibt. Vielleicht kann ich ja dann hier raus!

    Also schwebe ich (Dreieck sei Dank, wenigstens Das kann ich noch!) zur Tür und strecke meine Hand aus, um diese zu öffnen, doch es funktioniert nicht. Ich kann den Türgriff nicht anfassen.
    Ich seufze erneut und schwebe zurück zu meinem alten Platz um meine Allwissenheit weiter einzusetzen.
    Seit meinem Kampf mit Stanley bin ich schwach wie nie zuvor.
    Vielleicht gebe ich es nur ungern zu, aber ich bin so schwächlich, als ob dieser Kampf irgendeine Nachwirkung auf meine Unbesiegbarkeit gehabt hätte.
    Zu denken, dass ich schwächer bin, als meine Sklaven, macht mich zu schaffen.

    Plötzlich wird mir ganz komisch.
    Alles fängt an, sich zu drehen!
    Was passiert denn jetzt nur mit mir? Ist das eine weitere Strafe?
    Ich sehe nun nicht mal mehr die Schwärze des Raumes in der Erinnerung, sondern nur noch komische, bunte Kreise.
    Meine Allwissenheit meldet sich.
    Das, was ich habe, scheint eine Dimensionskrankheit zu sein.

    Ich war noch nie krank!
    Wie kann ein Dämon krank werden?
    Ich muss sie mir beim Ende des Kampfes eingefangen haben...
    Der Kampf, den Stanley gewonnen hat...
    Ich schwöre mir Rache!

    Auf einmal höre ich eine seltsame Stimme.

    "Du willst Rache, Cipher?"

    "Ich brauche keine Hilfe!", brülle ich.

    Diese Krankheit schwächt mich zutiefst. Es ist ungewohnt, verwundbar zu sein, wenn ich so eine lange Zeit unbesiegbar gewesen war. Trotzdem, ich würde das auch alleine schaffen!

    "Sei nicht dumm, Cipher! Wenn du willst, lass uns kämpfen! Ich mache dich mit links fertig!"

    Musste das genau jetzt sein, wenn ich EINMAL in 1000000000 Jahren einen schlechten Tag hatte?

    Kurze Zeit ist Stille.

    "Hör zu, Cipher! Wie wäre es mit einem Deal?"

    "ICH MACHE HIER DIE DEALS!", brülle ich weiter.

    "Wie du willst, Cipher. Dann verrotte doch in deiner schicken Schlafkammer!", kommt die Antwort.

    Ich sitze in der Zwickmühle. Diesmal habe sogar ich, Bill Cipher, bekanntester, mächtigster und natürlich auch gutaussehenster Traumdämon der Galaxie, keinen Plan.

    3


    Ein heller Lichtstrahl blendet mich (Mein armes Auge, erst Shootingstar mit ihrer Sprühdose voller Albträume und jetzt DAS) und mir wird wieder ganz seltsam.

    Meine allwissende Allwissenheit meldet sich mal wieder.
    Sagt mir, dass ich diese Stimme kenne.
    Während ich mein Auge reibe, fällt mir auch ein, wem die Stimme gehört.

    "Lass die Spielchen, Kryptos.", seufze ich leicht genervt.

    Was sollte das? Erst sich bei mir einschleimen und dann das?
    Der würde was erleben!
    Natürlich erst, wenn ich mich von meiner Krankheit erholt und zu meiner vollständigen Macht zurückgekehrt war.
    Ich höre auf, mein Auge zu reiben und öffne es ganz langsam.

    Ich sehe meinen alten "Freund" Kryptos.
    Naja, von "Freund" kann ja wohl nicht die Rede sein. Um ehrlich zu sein, ihn habe ich schlimmer behandelt als alle anderen.
    Nur so, zum Spaß halt.
    Ich grinse, als ich an alle Dinge denke, die ich mir habe einfallen lassen, um Kryptos das Leben zur Hölle zu machen.

    Kryptos lacht hämisch.
    "Also wirkt der interdimensionale Virus bereits?"
    Er reibt voller Freude die Hände.

    Interdimensionaler Virus? Bin ich deswegen so komisch drauf?

    "Hätte ich nicht gedacht. Aber nach alledem, was du mir angetan hast, hast du es ja auch verdient."

    "Wovon redest du?"
    Ich tue so, als ob ich nicht wüsste, wovon er redet.

    "Tu nicht so, Bill. Du weißt genau, wovon ich rede. Ich bin gekommen, um deinen Platz als oberster Traumdämon einzunehmen und ich werde nicht gehen, ehe ich bekomme, was mir nach all den Jahren der Peinigung zusteht!"

    Ich zucke nicht mal mit einer Wimper.
    Dieser Schwächling will sich mit mir anlegen?
    Andererseits hat Kryptos geschummelt: Er hat mir den Virus untergejubelt, damit ich wehrlos bin. Unfair.
    Ich hätte wahrscheinlich keine Chance gegen ihn.
    Ich merke, wie sich der Virus verbreitet und meine Allwissenheit nachlässt. Das letzte was sie mir sagt, ist, dass mit diesem Virus, den ich mir eingefangen habe, meine Macht, meinen Einfluss und alle meine Kräfte nach und nach an Kryptos gehen.
    Ich werde schwächer, aber er wird stärker.

    "Was... Was willst du?"
    Ich spüre diese Schwäche in mir. So etwas hatte ich bis jetzt noch nie! Was hat dieser Idiot nur mit mir angestellt?

    "Ich sagte bereits, der Deal." Kryptos lässt eine schwarze Flamme auf seiner Hand erscheinen.

    Widerwillig höre ich mir seine Forderung an.

    "Du gehst freiwillig in die Verbannung und trittst deinen Posten ab und ich werde dich verschonen!"

    In die Verbannung? Meine Boss-Rolle aufgeben? Das war ja wohl nicht sein Ernst!

    "Leg dich... mit jemand anderem an!"
    Komisch. Warum hört sich meine Stimme nicht triumphierend sondern eher wie Gekeuche an?

    Mein Feind lacht nur.
    "Sieh dich an, Cipher." Er nickt in meine Richtung.
    "Du hast nicht den Hauch einer Chance gegen mich!
    Aber wenn dir das nicht reicht, werde ich mir vielleicht wen anderen vorknöpfen..."

    Er scheint kurz zu überlegen. Dann schnipst er mit seinen Fingern und Hectorgon erscheint.

    "Hector...gon?"
    Ich bin völlig überrascht. Was hat Kryptos nur vor?
    Ohne meine Kräfte bin ich völlig hilflos!.

    "Bill!", ruft mein alter Kumpel, scheinbar erfreut mich zu sehen.

    Hectorgon ist mein einzig wahrer Freund. Wir kennen uns schon seit langer Zeit, aber verstehen uns immer noch so gut, wie an dem Tag, an dem wir uns zum ersten Mal über den Weg geschwebt waren.

    Hectorgon will zu mir schweben und mich begrüßen, doch Kryptos, der Psychopath, lässt ihn sich nicht mehr bewegen.

    "Was soll das denn werden?"
    Wütend versucht sich Hectorgon zu befreien. Vergeblich.

    "....andererseits...", fährt Kryptos fort, "...könnte ich doch auch deinen guten Kumpel abmurksen, ändert das vielleicht deine Meinung?"
    Er setzt ein gewinnendes Lächeln auf.

    Ich glaube ich bin gerade zum ersten Mal so richtig verzweifelt.
    Was soll ich tun?
    Wenn ich aufgebe, bin ich der größte Schwächling des gesamten Universums, und keiner wird mich je wieder respektieren!
    Bleibe ich aber stur, geht mein bester Kumpel drauf!

    4


    Ich entscheide mich, erstmal stur zu bleiben.
    Was war Freundschaft schon wert, im Gegensatz zu Einfluss und Macht?

    "Mach...was du willst.", versuche ich lässig zu klingen.

    Hectorgon starrt mich etwas ängstlich an. Er kann sich nicht bewegen und keine seiner Fähigkeiten jetzt einsetzen.

    "Bill!", bringt er hervor. "Ich dachte, wir wären Freunde!"

    "Tja, Hecto, das dachten wir alle. Er hat uns doch nur alle benutzt! Für ihn sind wir einen Dreck wert! Hat er schon jemals etwas für uns getan?"

    Das klingt so fies, so gemein. Eben nach mir.
    Aber wieso fühle ich mich nicht so ganz wohl dabei?
    Bis jetzt war es mir immer egal, ob jemand meinetwegen sauer oder verletzt ist. Aber jetzt...
    Irgendwie ist es mir nicht mehr egal... Muss wohl mit dieser Krankheit zusammenhängen.

    "Ich zähle jetzt bis Drei! (Dieser Nachmacher!)"
    Kryptos setzt an, zu schnipsen.

    Und ich weiß, wenn er schnipsen würde, wäre es aus für Hectorgon. Meinen Freund.
    Habe ich das gerade echt gedacht?
    Seit wann bedeuten mir Freunde etwas?

    "Eins!"

    Was ist nur los mit mir? Gleich würde mein bester Freund meinetwegen draufgehen!

    "Zwei!"

    Warum, zum Dreieck ist es mir nicht egal? Ich will das wissen!

    Hectorgon schaut mich verzweifelt an. Stumm formen seine orangenen Lippen das Wort "Bitte".

    "DREI!"

    Gleich würde er schnipsen und mein bester Freund... wäre tot.

    Plötzlich höre ich mich rufen: "STOPP! Ich...Ich kapituliere..."
    Das war das dümmste, was ich je getan hatte. Jetzt hält mich bestimmt jeder für einen Lappen!

    Hectorgon sieht mich dankbar an.

    "Weise Entscheidung, Cipher!" Kryptos lässt ihn fallen.
    Doch er kommt gar nicht am Boden auf, sondern verschwindet einfach.
    Eine... ILLUSION!
    WIE LANGE BIN ICH NUN SCHON EIN DÄMON UND FALLE AUF DIESEN JÄMMERLICHEN TRICK REIN?
    Ich bin bemitleidenswert.

    Mein Feind lächelt über seinen Triumph.
    "Also, der Deal!"
    Seine Hand wird erneut von schwarzen Flammen umgeben.

    Zögernd schlage ich ein. Das ist... ungewohnt...

    Plötzlich wird mir komplett schwarz vor meinem Auge und ich kippe um. Mein letzter Gedanke ist, was dieser Kryptos mit mir wohl angestellt haben mag? Dann bin ich weg.



    ******Zeitsprung******


    Ich öffne mein Auge. Ich sehe nur verschwommen.
    Irgendetwas ist anders.
    Ich versuche, nachzudenken, doch es will nicht klappen.
    Ich empfinde auf einmal so vieles.
    Mir ist kalt, oder ist mir heiß?
    Ich habe Schmerzen! Jetzt erinnere ich mich an Pinetrees Körper. Ich habe ihm damals absichtlich Schmerzen zugefügt, nun ja, es war ja nicht mein Körper.
    Aber jetzt fühlt es sich anders an. Es soll aufhören! Ich will, dass sie weggehen!

    Ich sehe mich um. Muss wohl in irgendeinem Wald gestrandet sein. Die Tatsache, Gefühle zu haben, ist sehr seltsam.
    Warum sollte ein Dämon, wie ich, Gefühle haben?
    Ich sehe an mir herunter.
    Was ist mit mir passiert?

    Ich stecke tatsächlich wieder einmal in einem Menschenkörper.
    Ich habe zwei Arme, zwei Beine und liege irgendwo an einem Baum angelehnt in einem Wald.

    Das soll ein Witz sein oder?


    *****************************Bills Sicht Ende***************************

    5


    Der kleine Junge, der alleine im Wald von Gravity Falls lag, fror erbärmlich. Er hatte nur ein Unterhemd und eine kurze Hose an.
    Der Sommer war zu ende und natürlich war es nicht mehr so warm. Bill war jetzt etwa 12 oder 13 Jahre alt, so genau ließ sich das nicht schätzen. Er kam gar nicht darauf klar, ein Mensch zu sein.
    "Was zum Dreieck ist nur mit mir passiert?", schluchzte er.
    Kurz darauf brach er in Tränen aus.Er fasste mit seiner Hand ins Gesicht und spürte, dass es ungewohnt nass war. Gefühle?
    Die hatte der ehemalige Traumdämon bis jetzt nicht nötig gehabt.

    Bill fühlte sich komplett hilflos. Er war alleine in einem Wald, es wurde immer dunkler, ihm war kalt, er kannte sich kein bisschen mit seinen neuen Gefühlen aus und er hatte diesen schrecklichen Virus. Was würde jetzt passieren? Das einzige, was Bill über Menschen wusste, war, dass sie schwach, dumm und sterblich waren. Wahrscheinlich war das das Ende für Bill Cipher, dem früher einmal sämtliche Galaxien gehört hatten.

    Der kleine Junge fing an zu zittern.
    Er wusste, dass er ohne Hilfe bald sterben würde.
    Erneut liefen ihm die Tränen übers Gesicht, aber da er sich sowieso mit seinen neuen Gefühlen null auskannte, ließ er es einfach geschehen. Er vergrub seinen Kopf, auf dem wuschelige, blonde Haare saßen, zwischen seinen Knien.

    Etwa zur selben Zeit befand sich Stanford Pines in seinem Labor in der Mystery Shack und arbeitete mal wieder an einem neuen Projekt. Seine neueste Erfindung war ein Buch, das sich selbst vorlesen konnte, wenn man keine Lust hatte, es weiter zu lesen.
    Diese Idee war ihm gekommen, bevor Dipper und Mabel Pines, sein Großneffe und seine Großnichte, abgereist waren.
    Das war an einem der letzten Abende, den die beiden Zwillinge in Gravity Falls verbracht haten, geschehen.
    An diesem Abend war Mabel krank.
    Sie hatte sich eine Erkältung eingefangen und war nur noch im Bett gelegen. Schwabbel war der einzige, der sie in Pulloverstadt besuchen durfte. Für alle anderen bedeutete das: Mabel wollte ihre Ruhe. Das war sogar für sie ungewöhnlich gewesen.
    Dipper war das sofort aufgefallen und er war zu Gronkel Ford gelaufen.
    "Gronkel Ford?", hatte er gefragt und an die Tür des Labors geklopft.
    Ford hatte die Tür geöffnet und gefragt, was denn so spät am Abend noch los sei.
    "Mabel ist krank!", hatte Dipper nervös erklärt, "Und sie ist echt komisch drauf!"
    "Okay.", hatte sein Großonkel geantwortet, "Ich habe mehrere Doktortitel, also wird es wohl nicht so schwer sein, herauszufinden, was sie hat."
    Dann waren Dipper und Ford ins obere Stockwerk gegangen.
    Sein Bruder, Stanley Pines, war gerade dabei gewesen, eine Schar Touristen um die Mystery Shack zu fahren. Oben angekommen, hatte Mabel, die sich komplett in ihrem Pullover versteckt hatte, gesagt, dass man ihr eine Geschichte vorlesen müsse, um sie in Pulloverstadt erreichen zu können.
    "Vergiss es Mabel.", hatte der Autor der Tagebücher gesagt.
    "Ich werde dich jetzt untersuchen."
    Mabel hatte ihn allerdings nicht gelassen und ihn solange angefleht, bis er ihr doch etwas vorgelesen hatte.

    Das Buch, das er ihr hatte vorlesen müssen (Dreamboy High) verstörte ihn immer noch auf gewisse Art und Weise.
    Um ihr das Buch nicht mehr vorlesen zu müssen, kam er auf die Idee seiner Erfindung. Er musste schmunzeln, als er daran dachte, wie seine Großnichte ihn immer wieder darum gebeten hatte, ihr etwas vor zu lesen. Er vermisste die Zwillinge sehr, auch wenn er nicht lange Zeit gehabt hatte, sie besser kennen zu lernen.
    "Stan?", rief Ford seinen Bruder.
    "Was ist denn?", kam die Antwort.
    Anscheinend war sein Bruder ebenfalls beschäftigt, mal wieder eine neue Attraktion für die Touristenfalle zu erstellen.
    "Kommst du mal ganz kurz?"
    Ford wollte wissen, ob die Zwillinge denn schon mal etwas von sich hätten hören lassen. Das interessierte ihn sehr.
    Stan kam angetrottet. Wie üblich trug er seinen Anzug.
    "Was gibt es denn so dringendes, Sechser?"
    "Äh... Wegen Mabel und Dipper! Haben sie sich bereits irgendwann gemeldet?", fragte Ford.
    "Tut mir leid, bis jetzt jedenfalls noch nicht.", antwortete Stan.
    "Hey, ich vermisse die Beiden doch genauso sehr, wie du. Ohne sie ist es so still hier...", versuchte er seinen Bruder aufzumuntern.
    In diesem Moment klingelte ein Telefon.
    "Sind sie das? Das könnte sie sein, oder?"
    Hektisch setzte Ford sich auf und ließ die Teile seiner Erfindung auf dem Tisch liegen.
    "Beruhig dich.", grinste Stan und ging zum Telefon.
    "Ich geh schon ran. Warte hier."
    Er ging zu dem Schrank, auf dem das Telefon lag.
    "Ja, Stan hier?", nahm er ab.
    "GRONKEL STAAAAAN!", brüllte ihm jemand ins Ohr.
    Dann hörte man jemanden zischen:
    "Beruhig dich, Mabel! Man könnte meinen, du hast noch nie ein Telefon benutzt!"
    Kurz darauf ertönte Dippers Stimme.
    "Hey, Gronkel Stan!"
    Stan freute sich sehr, ihre Stimmen zu hören.
    "Hey Dipper! Hey Mabel!"
    "Wie geht es euch denn so?"
    "Bis jetzt gut.", grinste Stan.
    "Mabel! Hör auf, an meinen Haaren zu ziehen!"
    Man hörte an klapperndes Geräusch am anderen Ende der Leitung. Anscheinend war der Hörer heruntergefallen.
    "Darf..- Darf ich auch mal?", fragte Ford zögernd, der seinem Bruder gefolgt war.
    "Kinder, Ford möchte euch sprechen.", sagte Stan und reichte ihm den Hörer.
    "Hi Gronkel Ford!", ertönte Dippers Stimme.
    "Hallo Kinder. Was macht ihr, wie geht es euch? Kommt ihr uns auch bald wieder besuchen? Stan fragt schon die ganze Zeit nach euch."
    Mabel kicherte im Hintergrund.
    "Wir vermissen euch auch!", sagte Dipper.
    "Wir können es gar nicht mehr bis zu den Herbstferien erwarten.
    Nur noch zwei Tage!"
    "Ihr kommt uns bald besuchen?" Ford wurde aufgeregt.

    "Mum sagt, wir dürfen die ganzen Ferien bei euch bleiben!", rief Mabel dazwischen. "Und ich habe gaaaanz viele Pullover gestrickt! Und Schwabbel kann jetzt sogar schon eure Namen grunzen! Zumindest glaube ich das."
    "Das sind ja tolle Neuigkeiten!", freute sich Stan.
    "Oh entschuldigt uns, Ich und Mabel müssen uns bettfertig machen!"
    "Also dann, Danke für euren Anruf, Kinder."
    "Gute Nacht, Ford! Gute Nacht, Stan! Wir vermissen euch sooooo! Dipper vermisst euch auch! Er redet schon seit Tagen nichts anderes mehr!", rief Mabel noch, dann legten sie auf.
    Ford legte den Hörer wieder auf den Tisch. Er lächelte.
    Bald würde es wieder zugehen, in der alten Shack!
    "Auch, wenn sie erst in zwei Tagen kommen, ich freue mich schon jetzt!", meinte Stan. Ford lächelte. Dann fiel ihm wieder sein Buch ein.
    "Ich muss noch ein paar Teile für meine Erfindung besorgen. Dauert auch nicht lange, bin sofort wieder da. Bis gleich, Stan."
    "Bis gleich, Sechser. Aber bleib nicht zu lange weg!"

    6



    Ford verließ seine Hütte. Es war Abend und etwas kalt.
    Aber das war ja auch nicht ungewöhnlich, schließlich war es Herbst. Er ging schweigend und in Gedanken vertieft Richtung Wald, denn für seine Erfindung würde er noch ein paar Metallteile von seinem alten Freund Fiddleford brauchen.
    Er machte sich also auf den Weg und grübelte währenddessen vor sich hin. Ford betrat den Wald und folgte dem Weg, der dorthin führte, wo McGucket wohnte.

    Endlich, bald würde wieder etwas los sein in Gravity Falls!
    Wie sehr er doch seinen Neffen und seine Nichte vermisste!
    Er wünschte sich von ganzem Herzen, dass ihre Fahrt ohne Probleme verlaufen würde. Hoffentlich würde Mabel auch seine Erfindung gefallen...

    Er stellte sich vor, was sie alles gemeinsam machen könnten.
    Mit Dipper würde er wahrscheinlich <Dungeons> spielen und ihm seine Erfindungen zeigen. Seiner Nichte könnte er Geschichten über andere Dimensionen erzählen und sich von ihr Stricken beibringen lassen. Den Rest der Ferien würden sie vielleicht damit verbringen, Ausflüge durch Gravity Falls zu unternehmen.
    Der alte Forscher freute sich auf die kommenden Wochen und war zum ersten Mal seit langer Zeit wieder richtig unternehmungslustig.

    Mittlerweile war er schon tief im Wald angekommen und die ersten Sterne leuchteten in der Dämmerung. Die einzigen Geräusche, die Ford während seiner Fantasien vernahm, waren sein eigenes Atmen, ein paar Vögel, die vereinzelt riefen und das Gehölz, das unter seinen schweren Stiefeln knackte.
    Plötzlich wurde Ford aus seinen Gedanken gerissen.
    Er blieb stehen und sah sich um. Viel konnte man nicht mehr erkennen, der Mond leuchtete jetzt hell über ihm und war seine einzige Lichtquelle. Die Sonne war bereits komplett verschwunden. Ford sah sich prüfend um, doch er konnte nichts verdächtiges hören. Die Vögel waren verstummt und das einzige was er jetzt noch hörte, war sein Atmen. Plötzlich hörte er es wieder. Langsam ging er in die Richtung, von der aus das Geräusch kommen zu schien. Er versuchte, möglichst auf keine Zweige zu treten, um nicht zu laut zu sein.

    Der Wissenschaftler zog eine Waffe aus seinem Mantel. Er war bereit, zu schießen. Er hatte keine Angst, doch man konnte nie wissen, was einen in den Wäldern von Gravity Falls erwartete
    Noch langsamer ging er weiter. Jetzt hörte man es wieder, diesmal deutlicher! Es war so etwas wie ein Wimmern oder Schluchzen, das zwar ganz in der Nähe aus einem Gebüsch zu kommen schien, aber trotzdem immer schwächer wurde.
    Ford ging auf das Gebüsch zu und atmete tief durch. Er musste auf alles gefasst sein. Vielleicht auch damit, dass er sein Leben aufs Spiel gesetzt hatte. Vorsichtig schob er die Zweige auseinander und erschrak.

    Vor ihm auf dem Boden lag ein kleiner Junge, der am ganzen Körper zitterte. Er war nicht mehr bei Bewusstsein, doch sein Körper zuckte ab und an. Erleichtert, aber auch sehr verwundert (Wie war der bloß hierher gekommen?) atmete Ford aus.
    Der kleine Junge sah nicht gerade gesund aus. Behutsam fasste der Wissenschaftler an die Stirn des Kindes, das er auf ungefähr elf oder zwölf schätzte. Seine Stirn, die von vielen dichten Locken gesäumt war, war brütend heiß, doch sein Körper war vollkommen durchgefroren, denn er hatte nur ein dünnes Hemd und eine viel zu kurze Hose an. Würde er noch länger hier im Wald liegen bleiben, würde er sicherlich nicht mehr lange überleben. Ford schätzte seine Lebensbedingungen bei der Kälte ohne anständige Klamotten auf noch ca. 2-3 Stunden, wenn er jetzt nicht sofort versorgt werden würde. Man konnte ihn doch nicht einfach hier liegen lassen! Ford bekam etwas Mitleid mit dem Jungen.

    Was mochte ihm wohl zugestoßen sein?
    Egal. Er brauchte jedenfalls sofort Hilfe! Entschlossen und mit ernster Miene hob Stanford den kleinen Jungen auf. Dieser spürte instinktiv die Wärme und Geborgenheit, die von dem Erwachsenen ausging, und schmiegte sich näher an ihn.
    Ford seufzte. Dann lächelte er. Schließlich machte er sich auf den Weg zur Shack. Zur Müllhalde würde er heute sicher nicht mehr kommen.


    7


    Stanford verließ den Wald und betrat den beleuchteten Weg zur Mystery Shack. Seine Arme schmerzten etwas, denn der Junge war nicht gerade leicht. Sein Zwillingsbruder Stanley hätte ihn locker 5 Kilometer tragen können. Er war ja auch von Natur aus immer schon der Stärkere gewesen. Aber auch wenn Stan hier gewesen wäre, wäre es Ford zu unangenehm gewesen zuzugeben, dass er einen kleinen Jungen nicht tragen konnte.

    Ford stöhnte, als er endlich an seinem ehemaligen Forschungslabor ankam. Er setzte das Kind vorsichtig ab und schloss dann die Tür auf. Alle Lichter waren erloschen, also musste sich der Autor wiedereinmal in der Finsternis zurechtfinden. Er hob das schwitzende aber zugleich auch durchgefrorene Kind hoch, ließ die Tür hinter sich zufallen und brachte es in das obere Stockwerk, wo außer dem Zimmer der Zwillinge auch ein Gästezimmer lag. Dort angekommen, legte er den Jungen in das einzige Bett in diesem Raum. Stanford wagte es nicht, das Licht anzuknipsen, aus Angst, den Kranken wecken zu können, also ließ er es besser aus. Außerdem hatten sich seine Augen schon an die Dunkelheit gewöhnt.

    Er holte dem Erkrankten mehrere Wolldecken und Wadenwickel und setzte Wasser für einen Tee auf. Dann holte er ein Fieberthermometer und brachte alles in das Gästezimmer. Sein Bruder Stanley schlief schon längst in seinem eigenen Zimmer. Als Stanford an der offenen Tür vorbeiging blieb er kurz stehen und betrachtete ihn eine Weile. Er war doch sehr froh, dass er ihn hatte und er wusste auch, dass er sich nie dafür revanchieren konnte, für das, was sein Bruder für ihn getan hatte. Kurzentschlossen legte er die Wolldeckenpakete, die Wadenwickel und das Thermometer ab und fischte einen Zettel und einen Stift aus seinem Mantel.
    Dann schrieb er in großen Buchstaben DANKE STANLEY
    darauf und malte einen kleinen Smiley dahinter. Den Zettel legte er auf den kleinen Nachttisch neben Stan's Bett.

    Ford deckte den Jungen gut zu und legte ihm einen nassen Lappen auf die Stirn. Der Junge zuckte etwas zusammen.
    Er öffnete seine Augen einen Spalt und murmelte
    "Wo bin ich?"
    Dann seufzte er und fiel in einen tiefen Schlaf.
    Seltsam... Ford verharrte. Diese Stimme... War ihm sehr bekannt vorgekommen.. Dann zuckte er mit den Schultern. Das musste er sich wohl eingebildet haben. Er schaltete das Thermometer ein und steckte es in den Mund seines Patienten. Nach wenigen Sekunden piepste es auch schon und Ford nahm es wieder heraus. Er hielt es ins schwache Licht des Mondes, der durch das Fenster schien und konnte <40,6°> entziffern.
    Ford fühlte, ob die Füße des Kindes nun wieder eine normale Temperatur angenommen hatten. Sie fühlten sich nicht mehr an wie Eiszapfen, aber richtig warm geworden waren sie nicht. Also holte Ford ein Paar dicke Wollsocken, die Mabel ihnen gemacht hatte, aus dem Schrank und streifte sie dem Jungen über. Dann deckte er ihn wieder sorgfältig zu und wechselte den Wickel auf seiner Stirn.


    Schließlich entschied Ford, morgen wieder nach dem Kind zu sehen und ging übermüdet, aber zugleich auch froh aus den Raum. Er schloss die Zimmertür des Gästezimmers ab, damit der Kleine in der Nacht nicht Panik bekam und flüchtete. Das Fenster ließ sich nur kippen und sowieso gab es in dem Gästezimmer ein eigenes Bad mit Klo und Dusche. In der Küche angekommen schenkte er sich eine Tasse Tee ein, trank diese und ging anschließend selbst zu Bett.

    8



    Die Herbstsonne schien durch das Fenster und heizte vielleicht sogar zum letzte Mal in diesem Jahr den kleinen Teppich in Stanford Pines Zimmer auf. Der Erfinder hatte ihn so konstruiert, dass er die Sonnenwärme speichern konnte, damit er tagsüber angenehm warm war. Ford öffnete langsam ein Auge. Dann das andere. Schließlich gähnte er und rieb sich seine Augen.
    Er nahm seine Brille von einem Beistelltisch und setzte sie sich auf. Dann stand er auf und ging aus seinem Zimmer.
    Der Duft von Pfannkuchen stieg ihm in die Nase und er musste unwillkürlich grinsen. Sein Bruder legte sich mal wieder echt ins Zeug. Er betrat die Küche.

    "Morgen Pointdexter! Hab uns Frühstück gemacht.",
    sagte Stan und strahlte übers ganze Gesicht, während er mit beiden Händen die Pfanne schwenkte.
    "Da bekomme ich doch glatt Hunger.", meinte Ford. Dann räusperte er sich. "Stan? Ich muss mit dir reden..."
    Stan horchte auf und beförderte den letzten Pfannkuchen auf ein Teller. "Was gibts? Sag jetzt bloß nicht, du gehst wieder weg?"
    Stan stand mit den Rücken zu seinem Bruder, damit dieser nicht sehen konnte, dass er besorgt war. "Also nicht, dass mir das was ausmachen würde.", fügte er hastig hinzu und versuchte, entschlossen zu wirken. Ford verschränkte seine Arme hinter seinem Rücken, wie er es oft tat. "Beruhige dich,, Stanley. Ich habe gestern eine Entdeckung auf dem Weg zu Fiddleford gemacht." "Ja?", fragte Stan misstrauisch.
    "Und als ich durch den Wald ging bin ich auf etwas Seltsames gestoßen.", fuhr Ford mit ernster Stimme fort. "Und das wäre?"
    Stan schaltete den Herd ab und sah seinen Bruder erwartungsvoll an. "Waren es wieder diese verflucht schönen Männer, die immer unseren Müll durchwühlen?", fragte er und kratzte sich am Rücken. "Nein. Stanley, das ist ernst!"
    "Jaja, gut okay!", beschwichtigte er ihn und stellte die Teller mit dem Essen auf den Tisch. "Also, wie ich bereits sagte... Ich habe gestern eine Entdeckung gemacht.", wiederholte Ford betont langsam. Stan musste sich zusammenreißen, nicht dauernd nachzufragen, also setzte er sich kurzerhand an den Tisch und schenkte sich Kaffee ein. "Und zwischen ein paar Büschen hab ich etwas gefunden." "Jetzt sag doch einfach, was passiert ist!" rief Stan genervt. "Ein Kind." "Ein Kind?" "Ja ein Junge."
    "Was macht ein Junge mitten in der Nacht im Wald?"
    "Er war allein, bewusstlos und sehr krank." "Und das heißt?"
    "Ich... hab ihn mitgebracht." "Hierher?", fragte Stan erstaunt.
    "Weißt du was, Sixer? Mich kann nichts mehr schockieren. Und erst recht nicht ein kleiner Junge. Wenn ich mal so darüber nachdenke, was du bisher schon alles hergeschleppt hast..", reagierte Stan gelassen. "O-oh. Okay."
    "Solltest du nicht vielleicht nach ihm sehen?", schlug Stan vor und schwenkte seine Kaffeetasse.
    "Äh, ja du hast Recht." Ford kratzte sich am Hinterkopf und ging aus der Küche. "Ich mach dir auch einen Kaffee!", rief Stan ihm noch hinterher.

    Ford ging die Treppe nach oben und an Dipper und Mabel's Zimmer vorbei. Beim Gästezimmer angelangt, zog er den passenden Schlüssel aus seinem Mantel und sperrte auf.
    Dort fand er einen blonden, wuschelhaarigen Jungen vor, der nach wie vor auf dem Bett lag und schlief. Die Decken lagen alle auf dem Boden verteilt und die Wickel hatten Flecken auf dem Teppich hinterlassen. Ford stöhnte auf und entfernte zuerst die nassen Lappen und legte Handtücher über die Flecken. Dann sammelte er die Decken ein und legte sie zurück in den Schrank. Schließlich setzte er sich an das Bett des Kindes und befühlte seine Stirn. Das Fieber war über Nacht gesunken, doch ganz war es noch immer nicht weggegangen.

    Gerade als Ford überlegte, das Kind aufzuwecken, streckte sich der kleine Kerl und gähnte herzhaft. Der Wissenschaftler erschreckte sich fürchterlich und fiel vom Bett. Der Junge setzte sich auf und rieb seine Augen. "Wo bin ich?", krächzte er und fing gleich darauf an zu husten. Ford, der noch ziemlich benommen von seinem Sturz war, richtete sich auf und rückte seine Brille zurecht. Er klopfte seinen Mantel ab und sein Blick fiel auf das Kind. Der Blick des Kindes fiel auf Ford.
    "STANFORD?", kreischte dieses und hustete so stark, dass er beinahe nicht mehr aufhören konnte. Dem Wissenschaftler fiel es wie Schuppen von den Augen.
    "Bill!", rief er wütend und schleuderte den nächstbesten Gegenstand auf das frühere Dreieck. Es war eine Decke.
    "Hey!", protestierte Bill und versuchte, die schwere Decke von sich herunter zu zerren, die auf seinem Gesicht gelandet war.
    "Wieso ausgerechnet DU?" Ford packte das Deckenbündel, in welchem der immer noch wehrlose Bill steckte und hielt es hoch in die Luft. "Was hast du jetzt wieder vor? Willst du uns alle in die Luft sprengen? Willst du dich hier als kleines Kind einnisten und uns dann hinterrücks anfallen? Wie hast du es überhaupt geschafft zurückzukehren?" Ford schüttelte den Decken-Bill heftig rauf und runter. "Lass das!", kam es aus der Decke.
    "Ich habe gar nichts vor, Stanford. Würdest du mich jetzt bitte runterlassen? Meine menschliche Konsistenz ist sehr zerbrechlich." Verblüfft ließ Ford ihn sinken. Bill befreite sich von der Decke. "Danke."

    Stanley trank den letzten Rest seines Kaffees aus. Sein Bruder war jetzt bereits 5 Minuten dort oben und hatte es geschafft, 3 Bilder von der Wand fliegen zu lassen. Zum Glück waren sie nicht anderweitig beschädigt, aber trotzdem fragte sich Stan, was zur Hölle Ford im Obergeschoss nur trieb. Er stellte seine leere Tasse auf den Tisch und stieg die alten Stufen der Treppe hinauf. Jetzt hörte es sich so an, als ob Ford mit jemandem streiten würde. Verwundert betrat Stan das Gästezimmer.

    "Oh, Hallo Stanley." Bill musterte Stan gründlich.
    "Ihr zwei seht euch immer noch zum verwechseln ähnlich."
    "Was zum-", begann Stan, doch sein Bruder unterbrach ihn.
    "DAS da ist Bill, der sich als Kind ausgibt um uns reinzulegen!"
    "Stanford, ich weiß auch nicht wieso, oder warum, oder wann..."
    Jetzt schien der Junge ernsthaft nachzudenken.
    "Ach ist ja egal.", unterbrach er sich und fuhr fort,
    "Ich weiß nicht, warum die Dinge sind, wie sie sind. Aber ich... fühle mich nicht gut, und äh.." "Bill!", fuhr Ford ihn an und stellte sich schützend vor seinen Bruder, der noch immer ziemlich aus der Wäsche guckend im Türrahmen stand. "Ich habe keine Ahnung wie du überhaupt noch hier sein kannst, aber eins sage ich dir! Solange ich den Namen Pines trage, werde ich keine Sekunde meines Lebens damit vergeuden, nicht gegen dich zu kämpfen!"


    9


    Diese Worte trafen den früheren Dämon hart.
    Ohne es zu wollen, füllten sich seine kleinen blauen Augen mit Tränen. Bill sah die beiden Erwachsenen an. Dann stürmte er unerwartet an ihnen vorbei. Er hatte keine Ahnung wohin er rannte, er wollte nur allein sein. Tränen strömten über sein Gesicht, während er lief. Er wollte weg, weg von den Pines-Zwillingen, die ihn über alles verachteten.

    Bill schluchzte und konnte gar nicht mehr aufhören. Er zitterte am ganzen Körper. Als er hochsah, bemerkte er, dass er nur ein paar Zimmer weitergelaufen war. Er befand sich im Zimmer von Dipper und Mabel. Genauer gesagt, lag er auf Mabel's Bett. Bill wusste selbst nicht, wie er dorthin gekommen war, aber in diesem Moment war im das total egal. Er vergrub sein Gesicht in dem Kissen, das auf dem Bett lag und weinte dort hinein. Warum musste ihm das alles passieren? Warum hassten ihn alle? Für einen kurzen Moment war ihm, als würde er Kryptos Stimme hören.

    "Niemand vermisst dich, so wie du alle behandelt hast und keiner denkt auch nur im Traum daran, dir zu helfen! Niemand hat dich je gemocht und wird es jemals tun! Du bist ein Monster! Du tötest, wie es dir gefällt! Ich habe dich verbannt, weil alle anderen es so wollten! Sie wollten keinen Anführer! Wir kommen gut ohne dich klar!"

    Bill dachte weinend über diese Worte nach. Kryptos hatte eigentlich Recht. Er war schon immer das Monster gewesen. Der Abnormale. Kurz dachte er an seine Kinderzeit, als er von anderen Dämonkindern immer beleidigt worden war, weil er Dinge tun konnte, die kein anderer tun konnte. Und weil er anders aussah. Er war dreieckig. In einer Welt voller Vierecke. An solchen Tagen war er immer sehr wütend gewesen. Er hätte sich alle vernichten können! Alle, die sich über ihn lustig machten! Er war schon immer jähzornig gewesen, doch dank seiner Schwester hatte er dies immer unter Kontrolle gehabt. Yami... An sie durfte er jetzt nicht denken, sonst würde er gar nicht mehr aufhören können zu weinen. Er war glücklich gewesen bis zu dem Tag, an dem der Unfall passierte. Seitdem war sein Leben mehr als kompliziert. Und seitdem war er nicht auch nur einmal glücklich gewesen.

    "Hallo?" Ford öffnete die Tür mit seiner Waffe. Stan hechtete seinem Bruder hinterher und erwischte ihn gerade noch, bevor er auf den Jungen zielen konnte. "Ford! Lass das!", zischte er und zog ihn von der Tür weg. "Was soll das, Stan? Auf welcher Seite stehst du eigentlich?", regte sich der auf, und wollte wieder anfangen zu erzählen, wie gut er Bill und seine Schwächen kannte. "Als ich in Dimension 52 war,-...." - "Klappe, Pointdexter." Stan hielt Ford den Mund zu. "Ist mir schnuppe, wie gut du Bill kennst. Dafür kenne ich mich mit Kindern umso mehr aus. Ich habe schließlich 6 Wochen grandios auf welche aufgepasst!"
    Ford nahm die Hand seines Bruders aus seinem Gesicht und musterte sie etwas angeekelt. "Hast du die überhaupt irgendwann mal gewaschen? Egal, was ich eigentlich sagen wollte: Die Kinder haben nicht einmal geduscht, als sie hier waren! Und zu essen hatten sie auch nicht genug!" - "Pscht!", machte Stan. "Der Junge soll nicht merken, dass du hier mit einer Waffe rumläufst." - "DER JUNGE? MIR SCHEINT, DU HAST DA WAS GANZ FALSCH VERSTANDEN!" Ford war kaum mehr zu bremsen, also zog Stan ihn kurzerhand die Treppe hinunter und in die Küche. Bill hatte von alledem nichts mitbekommen, da er immer noch versuchte, einiges zu verarbeiten. Stumm lag er auf dem Bauch, sein Gesicht in Mabel's Kissen vergraben. Bill musste zugeben, dass es einen ziemlich guten Geruch verströmte.

    "Sixer, ich weiß ja, was Bill uns angetan hat.", versuchte Stanley seinen um 5 Minuten älteren Bruder zu beschwichtigen. "Dein Gedächtnis wäre beinahe draufgegangen!", brauste Stanford auf.
    "Ja ja ich weiß, ich weiß. Aber sieh mal, Pointdexter. Das was du im Wald gefunden hast, war ein kleiner, kranker Junge. Auch wenn es Bill ist, er hat doch keine Ahnung vom menschlichen Körper. Alles, was er braucht, ist Fürsorge. Denk mal drüber nach, er wird sterben, wenn wir ihm nicht helfen." - "Helfen? Ich helfe meinem Feind nicht." Ford verschränkte beleidigt seine Arme, doch er wusste, dass sein Bruder Recht hatte. "Ich seh mal nach dem Kleinen.", meinte dieser. "Bitte lass deine Waffe hier, sonst bildet er sich noch was ein."

    Stan ging die Treppe hinauf und öffnete die Tür zu dem Zimmer, in dem Bill lag, einen Spalt. Der kleine Junge lag noch immer auf dem Bett. Kurzerhand betrat Stan das Zimmer und setzte sich an den Rand des Bettes. "Na, Kleiner?", versuchte er, ein Gespräch zu starten. "Ich werde nicht so schnell vergessen, was du getan hast." Dann lachte er. "Haha, vergessen, der war gut!" Er räusperte sich. "Ich weiß nicht, was passiert ist und ich glaube, dass du es genauso wenig weißt, aber du kannst hierbleiben, solange du krank bist. Es ist schwer, zu vergeben und zu vergessen, besonders, wenn man seinen eigenen Mörder im Haus hat, aber irgendwer muss ja anfangen oder?" Stan lachte verlegen. "Ich... geh dann mal...", sagte er und stand auf. Bevor er die Tür erreicht hatte drehte Bill sich um und sah Stan mit seinen leuchtend blauen Augen an. "Danke, Stanley.", sagte er. Dann fing er an zu husten, und konnte kaum mehr aufhören.

    Fünf Minuten später lag Bill wieder in seinem Bett im Gästezimmer. Sein Fieber war wieder etwas angestiegen. Ford war bei ihm und wechselte eben den Lappen auf dem Kopf des Kindes. "Ich vertraue dir immer noch nicht.", murrte der Wissenschaftler. "Nicht, nach alldem, was du getan hast."-"Ist schon gut, Stanford", sagte Bill, doch seine Stimme sagte etwas anderes. Er hustete erneut. "Am besten gehe ich morgen in die Stadt und besorge Hustensaft."
    "Was soll das sein?", krächzte Bill, der schon ziemlich erschöpft war. "Etwas, um dich still zu kriegen.", knurrte Ford bloß. Er hatte überhaupt keine Lust, seinen Feind zu pflegen. Er wusste nicht, dass er gerade etwas Falsches gesagt hatte. Denn Kinder haben eine erstaunliche Fantasie. Und Bill malte sich die schrecklichsten Dinge unter <<Hustensaft>> aus.

    10


    "Stanford?", fragte Bill ängstlich. "Bitte tu mir nicht weh!"
    Er sah Ford schreckhaft an. Das verwirrte den Wissenschaftler. 'Stanford Filbrick Pines!', ermahnte er sich. 'Bill mag zwar ein kleiner Junge sein, aber er wird sich nie ändern!' Er schüttelte sich und klopfte seinen Kittel ab.
    "Ich gehe jetzt!", sagte er tonlos und wollte das Zimmer verlassen. "Bitte bleib hier!", quengelte das Kind. "Was soll ich denn jetzt machen?" Für einen kurzen Moment sah Ford den Tag vor sich, an dem Mabel krank gewesen war, und er sie hatte pflegen müssen. Er blieb in der Tür stehen. Sie hatte genauso nach Unterhaltung gefleht, als er hatte weggehen wollen. Ford wurde von seinen Gefühlen überwältigt. Er wusste zwar, dass er seinen größten Feind im Haus hatte, aber er war ja doch nur ein Kind! Und was konnten Kinder groß anstellen? War es nicht die Geborgenheit, die Bill suchte?

    Ford seufzte tief. "Du hast gewonnen. Mal wieder." Dann ging er auf das Bett des Jungen zu und setzte sich auf die Kante.
    "Ich brauche sowieso noch jemanden, der meine Erfindung für Mabel testet." Bills Augen wurden groß. Zum ersten Mal hatte er ein anderes Gefühl, eins dass von ihm verlangte, durch die Gegend zu hüpfen und zu grinsen und laut "JUCHUUU!" zu schreien. Es war Fröhlichkeit.

    Bill verbrachte den restlichen Tag im Bett (er lauschte erwartungsvoll dem sechsstündigen DreamboyHigh Hörbuch, das Ford für seine Großnichte entworfen hatte (Ford hatte vorsichtshalber das Buch abmontiert, damit Bill nichts kaputt machen konnte)), während Ford ihn ab und zu mit Lebensmitteln, Decken oder frischen Lappen versorgte und Stan derweil allein (Soos und Wendy sollten erst am nächsten Tag erscheinen) die Shack leitete und Kunden in die Irre führte.
    Es wurde langsam Abend, als der letzte Trubel verschwand und es allmählich wieder leiser in der alten Hütte wurde.
    Stand war gerade auf dem Weg in sein Zimmer, um sich umzuziehen und Abendessen zu machen (Apokalypsen-Dosenfleisch und Reste vom Frühstück).
    Als er wie gewohnt (in Unterhemd und Unterhose) durch die Shack lief, begegnete ihm Ford, der gerade wieder auf dem Weg zu Bill war. "Und wie läufts?", fragte Stan und holte sich eine Dose 'Pitt Cola' aus dem Kühlschrank. "Mit Bill? Och bis jetzt ist er noch zu ertragen." Ford trug ein Tablett, auf dem etwas Käse, etwas Wurst und etwas Brot lagen.
    "Gibs doch zu, Pointdexter. Du magst den Jungen." Stan grinste und öffnete seine Dose. "Nein, nein, nein, Stanley! Du verstehst da was ganz falsch! Solange er krank ist, braucht er Pflege. Sonst tue ich nichts für ihn!", regte sich Ford auf.
    "Ist ja gut." Stan nahm einen Schluck von dem Cola und ging dann ins Wohnzimmer. Ford schüttelte seinen Kopf. Über Bill musste er noch gründlich nachdenken. Dann verließ er die Küche. Stan rief ihm noch hinterher: "Ich guck dann mal Fern. Kannst ja später auch kommen!"

    Ford stellte das Tablett auf das kleine Nachttischchen.
    "Ich.. hab dir was zu Essen gebracht."
    "Hier drinnen fühlt es sich so komisch an!", begrüßte Bill ihn und zeigte auf seinen Bauch. "Gehört das zu meiner Krankheit? Wann geht das weg? Und was ist DAS?", fragte Bill und zeigte auf das Tablett mit dem Essen. Gegen seinen Willen musste Ford grinsen. "Du hast nur Hunger. Nichts Ernstes.", fügte er rasch hinzu, als Bill ihn ängstlich ansah. "Du musst das hier-" Ford nahm ein Stück Brot und legte etwas Käse und Wurst drauf "-in deinen Mund stecken und kauen." - "Kauen?" Bill sah ihn irritiert an. "Sieh her, ich machs dir vor!" Ford schob sich das Brot in den Mund und kaute (auch wenn er es nicht tun wollte, denn eigentlich war das gegen seine Manieren) mit offenem Mund, damit Bill auch alles sehen konnte. Schließlich schluckte er alles hinunter. "Und jetzt?", fragte Bill. "Jetzt du!" Ford reichte seinem Patienten ein Stück Brot mit Wurst und Käse drauf. "Ich verstehe das nicht. Wozu soll das gut sein?" Bill begutachtete sein Essen argwöhnisch. "Essen gehört nun mal zu einem menschlichen Leben dazu, Genauso wie Trinken, aufs Klo gehen und Atmen. Du brauchst das, denn wenn du nichts isst, wirst du verhungern.", erklärte der Wissenschaftler.
    Widerwillig steckte Bill sich die belegte Scheibe Brot in den Mund und kaute brav, wie es ihm vorgemacht worden war. Schließlich fragte er mit vollem Mund: "Und wasch jetsch?"
    "Schluck runter." Bill gehorchte und wiederholte den ganzen Vorgang noch einmal. "Das macht sowas von Spaß!", krähte er.
    Der Wissenschaftler musste noch einmal grinsen. Nachdem Bill ordentlich gegessen hatte, gähnte er. "Mein Auge, äh meine Augen sind so komisch.", murmelte er und rieb sich seine Augen. "Ich denke, dass kommt daher, weil du müde bist.", erklärte Ford. "Müde? Was soll das denn wieder sein?" Bill gähnte wieder. "Warte, erst muss ich wissen, ob du noch aufs Klo musst, bevor du ins Bett machst. Ich habe nämlich keine Lust den Bezug zu wechseln!" Ford hatte mittlerweile genug davon, Bill alles zu erklären. Als der Junge ihn fragend ansah, seufzte Ford tief. Und weil ich es für unter eines Wissenschaftlers Würde halte, hier weiterzuerzählen, werde ich jetzt einfach mal überspringen.


    --Eine halbe Stunde voller Peinlichkeit und Fragen später--

    Bill hatte sich (worauf er sehr stolz war) selbst einen Pyjama angezogen (Mabel hatte sich selbst einen gestrickt und war deshalb ohne ihren ausgekommen), auch wenn dieser rosa war.
    Er lag mit bereits geputzten Zähnen (das hatte er ebenfalls selbst geschafft) in seinem Bett und starrte an die Wand. Es gab so vieles, worüber er nachdenken wollte. Doch im Moment waren seine Augenlider einfach schon zu schwer. Bevor er jedoch einschlief, suchten seine Hände automatisch nach Fords Hand, der noch an dem Bett des Jungen stand und wartete, bis dieser endlich einschlief. Bill wusste selbst nicht, warum er das tat, aber er zog die Hand des Wissenschaftlers nah an sich heran und schmiegte sein Gesicht an diese. Ford erschrak und zog seine Hand weg. Bill erschrak ebenfalls. "Bill, du bist mein Feind. Für den Moment magst du zwar ein harmloses Kind sein, aber ich lasse dich NIE wieder meine Hand anfassen!"
    Gereizt stand Ford auf und löschte das Licht. Dann verschwand er aus dem Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Bill verkroch sich ängstlich unter seiner Decke. Es war dunkel. Und unheimlich. Und so... still. Bill seufzte. Er wusste nicht, ob Ford ihm je verzeihen konnte, was er getan hatte. Er wusste nicht einmal, ob er es sich selbst verzeihen konnte. Früher war ihm immer alles egal gewesen, und jetzt...
    Traurig über die Abweisung seines früheren Idols und Freundes und ängstlich wegen der Dunkelheit und der Einsamkeit, schlief Bill langsam in einen tiefen, traumlosen Schlaf.



Kommentare Seite 1 von 1
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Bipper ( 28299 )
Abgeschickt vor 84 Tagen
Ich bin Mega gravity falls Fan und finde deine Fan Fiktion bis jetzt der Hammer! Bin zwar eher BillDip-Fan, aber du musst unbedingt weiter schreiben!
Thymianwurzel ( 57172 )
Abgeschickt vor 140 Tagen
Danke schön! Freut mich, dass ich "helfen" konnte. Human Influenza hatte ich glaube ich schon mal angefangen, und ich möchte es demnächst auch richtig durchlesen. Im Moment bin ich nur gerade mit den Harry Potter Filmen und den "Young Sherlock Holmes" Büchern von Andrew Lane beschäftigt (Beste Buchreihe EVER!!!! Ich liebe sie! Bin kurz davor die Story zu inhalieren!!!!!).
LG
Thymi
Mina Atli ( von: Mina Atli )
Abgeschickt vor 159 Tagen
Danke Thymianwurzel ^^ Dein Kommentar hat mich echt froh gemacht :)
Ich dachte schon, das was ich schreibe ist mega langweilig, weil niemand Kritik dagelassen hat...
Ich empfehle dir von ganzem Herzen auf der Seite Fanfiktion.de nach Yumestar und ihre FF Human Influenza zu suchen, wenn dus nicht schon getan hast. Glaub mir, es wird sich lohnen ;)

Danke nochmal!

LG Mina
Thymianwurzel ( 57172 )
Abgeschickt vor 160 Tagen
@Sonnenuntergang
Wilkommen in Gravity Falls ist eine Fernsehserie, die vor ca. Einem halben Jahr noch wiederholt beim Disney Channel lief.
Ich empfehle dir, sie mal anzusehen, auf youtube gibt es bestimmt ein paar Trailer und Infovideos.
LG
Thymi
Thymianwurzel ( 57172 )
Abgeschickt vor 160 Tagen
Ich bin ein großer Gravity Falls Fan und Bill😍 ist meine absolute Liebingsfigur.
Und ich liebe deine Story!
Es ist unglaublich, wie gut du die Charaktere der Serie beschreibst.
Und ihre Handlungen sind genau passend, als wenn Alex Hirsch persönlich das alles geplant und produziert hätte.
Ich hoffe du schreibst bald weiter!
Liebe Grüße,
Thymi
P.S.: Ich habe auch privat eine Weiterführung geplant und durch deine Fanfiktion bin ich jetzt auch motiviert genug, um meine Pläne in die Tat umzusetzen! Danke!
(Und auch danke dafür, dass du meinem Liebling Gefühle verpasst hast😍😍😍😍)
Mina Atli ( von: Mina Atli )
Abgeschickt vor 180 Tagen
Danke für dein Feedback^^
Sonnenuntergang ( von: Sonnenuntergang )
Abgeschickt vor 188 Tagen
Okay, ich kenne diese Reihe nicht, hab aber das erste Kapitel gelesen und es ist echt gut! Leider kann ich dir auf deine E-Mail nicht antworten. Welche Warrior Cats Seite meinst du eigentlich?

Jetzt zur Story... sorry, aber ich kenn Gravity Falls halt nicht, und da ich nicht verstanden hab, worum es ging, hab ich auch nicht weiter gelesen... wenn ich dazu nicht das nächste Kapitel extra aufrufen müsste, täte ich es vielleicht. Aber trotzdem, es ist einfach... WOW! Echt super geschrieben!
Mina Atli ( von: Mina Atli )
Abgeschickt vor 216 Tagen
Hi, liebe Leser,
Diese Fanfiktion basiert auf einer bereits bestehenden Geschichte auf der Website www.Fanfikton.de, wurde von Yumestar geschrieben und heißt Human Influenza. Ich hoffe, dass es nicht allzu schlimm ist, wenn ich mich davon ein wenig inspirieren und ein paar Dinge in meine eigene Geschichte einfließen lasse.
Ihr könnt auch gern Kritik dazu lassen, würde mich wirklich freuen ;)